Willkommen auf meiner Homepage: Ich berichte euch hier fortlaufend über mein Laufgeschehen & meine gluten-, zucker- und laktosefreien Rezepte!




Otterndorf: HM, ein zweiter Versuch!

Letztes Jahr war mein Abschneiden mit einem 4. Platz beim Halbmarathon nicht zufriedenstellend. Deshalb hatte ich Natalie vorgeschlagen am 18.09 erneut nach Otterndorf zu fahren um dort unser Wochenende zu verbringen und den Küsten-Halbmarathon zu laufen.

Den Bericht aus dem Vorjahr könnt ihr sonst vorab gerne hier lesen, denn an der super Versorgung der Athleten, dem Hotel und dem Lauf hat sich nicht viel geändert. Jedoch am Rennverlauf schon. Diesen will ich euch deshalb gerne näher bringen.

 

Die Ausgangslage

 

Es waren auf der Halbmarathonstrecke drei Eliteläufer angemeldet, die das Treppchen unter sich ausmachen sollten. Als Eliteläufer waren neben mir der Kenianer Alpha Kisa und der Eritreer Yohannes Heilu Atey am Start. Außerdem lief noch der einzige Kenianer (Edwin Kirwa), der den Marathon (4 statt der 2 Runden) laufen bei uns mit.

 

Die abendliche Vorbereitung

 

Am Samstagabend aßen wir unser Wettkampfessen, welches Natalie für uns am Freitag schon fertig gekocht hatte. Natürlich hatte ich eine eigene Kochplatte und Töpfe zum Aufwärmen mitgenommen. Denn auch hier gab es 2 Stunden später noch selbstgemachten Zimt-Milchreis.

Am Morgen darauf gab es natürlich unser frisch vor Ort zubereitetes Power-Frühstück. Für dieses hatte ich in Bremerhaven am Samstag noch extra Bio Korinthen besorgt und am Freitag zum Glück noch pünktlich eine neue Lieferung Matcha bekommen. Auf der mitgebrachten Herdplatte machten wir uns 3 Stunden vorher unser Hirse-Power-Frühstück. Sollte ihr keine gefriergetrockneten Bananen haben, kann man auch diese gut nehmen und die Himbeeren am Vortag essen.

 

Der Lauf

 

Pünktlich um 10:15 gab der 3. der Olympischen Spiele im Diskus Daniel Jasinski den Startschuss. Es bildete sich sofort eine Dreiergruppe der oben genannten Eliteläufer. Ich begann es gemächlicher.

Die ersten Kilometer (3:11, 3:18, 3:19) waren mit Gegenwind aber auch nicht so langsam. Ich musste einen 3:18 Schnitt laufen, um unter den 1:10 zu bleiben.  

Die nächsten Kilometer mit Rückenwind waren dann auch leichter (3:13, 3:14, 3:15) jedoch muss hier erwähnt werden, das es bei diesen Kilometern den Deich hoch ging und oben über 400 Meter auf der Deichspitze (Gras) gelaufen wurde, ehe es wieder auf die Asphaltstrecke unten am Deich herunter ging, um den Deich dann 1 Kilometer später wieder hochzulaufen.

Aus der Dreiergruppe wurde dann eine Zweier und Alpha lief, wie sein Name vielleicht vermuten lässt einsam vorweg. Die erste Runde (10 km Zeit: 32:38 lt. Uhr) am Startbereich war dann gar nicht so leicht zu passieren, denn die ankommenden 10 Kilometer Läufer verstopften den Zielbereich, dass ich nun mit zick-zack Laufen verhinderte in diese hineinzulaufen. Hier sollte man in Zukunft eine Gasse für die Halbmarathon-Läufer schaffen.

Auf den 12 Kilometer merkte ich meine rechte Wade. War es doch vielleicht nicht so gut gewesen nach der DM 10 km letzten Sonntag einen Halbmarathon zu laufen?

 

Zum Glück fiel mir in der Ferne auf, dass Yohannes das Tempo des Marathonläufers nicht mehr mithalten konnte. Ich versuchte an einem markanten Punkt die Zeit zu stoppen, die zwischen ihm und mir lagen. Es waren bei ca. 14 km rund 47 Sekunden. Ich hatte noch 7 Kilometer Zeit. Wenn er 7 Sekunden langsamer pro km als ich laufen würde, hätte ich ihn im Ziel.  

Somit war ich motiviert diese Aufholjagt zu beginnen und hat meine Wadenschmerzen vergessen lassen. Ich suchte mir immer Punkte an denen ich die Zeit nahm. Noch 35 Sekunden. Der Anstieg am Deich auf der letzten Runde kostete ihm Körner. Denn bei meiner nächsten Messung waren es nur noch 25 Sekunden, aber auch nur noch 3,5 Kilometer. Der Wendepunkt erlaubte mir ihm noch einmal ins Gesicht zu sehen und seinen Laufstil zu begutachten. Er hatte es echt schwer. Vielleicht hätte ich mich selber noch anstrengender zeigen sollen, aber so gut sah ich dann wohl auch nicht mehr aus. Der Weg zurück war dann jetzt nur noch mit Gegenwind, was es auch für mich nicht mehr einfach gemacht hat.

Die Kilometer ab 17 (3:18, 3:22 und 3:23) ließen mich dennoch näher an ihn herankommen. Mein  20. Kilometer war dann wieder ein 3:16. Er war jedoch immer noch ca. 10 Meter vor mir. Diese seit dem 13. Kilometer angefangene Aufholjagt ging echt an meine Grenzen, obwohl ich solche gesteigerten Läufer gerne laufe und auch trainiere.

Auf den letzten hundert Metern war ich dann kurz hinter ihm. Ich versuchte leise zu laufen/zu atmen, damit er mich nicht zu schnell hören würde. Das Publikum klatschte aber, was mir mein Vorhaben einfacher machte.

 

Dann der entscheidende Blick von ihm zurück, er versuchte nochmal kurz zu beschleunigen. Hier hätte ich mich auf einen gemeinsamen Zieleinlauf eingelassen, aber er wollte nicht. Also musste ich nochmal alles geben und meinen Schlusssprint rausholen. Der 21. Kilometer war eine 3:05 und die hat dafür gesorgt, dass ich es auf den überraschenden 2. Platz geschafft habe. Wer meinen Zielsprint um Platz 2 sehen will, der kann das hier machen. Hätte ich selbst  nicht ganz daran geglaubt, aber gehofft natürlich schon. Überglücklich schmiss ich mich, langsam schon zur Routine geworden, auf den Boden um meinen Herzschlag herunterkommen zu hören und genoss meine Überraschungsleistung. Hätte ich nicht die Zeit genommen und mich konsequent schon ab dem 13. Kilometer auf die Aufholjagt gemacht, wäre mir dieses nicht gelungen, das ist sicher.

 

Zu diesem Erfolg passte dann auch, dass Natalie sich wie im Vorjahr den Titel beste Deutsche und 3. Frau im Halbmarathon sichern konnte. Ihre Zeit war etwa eine Minute besser als 2015.

 

Ausblick

 

Da man solche Rennverläufe nicht vorhersehen kann, passt es ganz gut, dass ich von meinem Arbeitgeber aufgrund der angespannten Arbeitslage am Freitag keinen Urlaubstag bekomme. Somit kann ich nicht an dem B2Run Firmenlauf-Finale teilnehmen.

Ich habe jedoch dieses Jahr gezeigt, dass ich, wenn ich ausruht bin, super Ergebnisse siehe Bestzeiten abrufen kann. Eine Teilnahme würde  nicht mein volles Potential zeigen, deshalb bin ich darüber nicht wirklich traurig.

 

Als nächstens würde ich noch gerne die Halbmarathon Landesmeisterschaften mitlaufen. Wenn dort jedoch nicht eine Sub 1:10:00 herauskommt, kann das glaube ich jeder verstehen. Man muss nicht immer für jeden Lauf an seine Grenzen gehen, aber wenn es sich lohnt und passt dann natürlich schon... 

 

Euer Pascal 

 

   

P.S. Danke an Annette und Reinhard vom Orgateam, die wieder alles für uns getan haben. Es hat uns wieder so gut gefallen, dass nur eine erneute DM in Hamburg uns zweifeln lassen würde, wieder in Otterndorf am 10.09.2017 zu starten. Außerdem wäre an dem Datum auch noch der Kiel Lauf, also fallen drei sehr bekannte Läufer nächstes Jahr auf ein Datum.

 

0 Kommentare

Eine 10 km DM im Nachbarbundesland

 

Ich lasse jetzt auch mal wieder was von mir hören. Mir persönlich gefällt es nicht nur die besten Einheiten eines Trainings zu posten, deshalb habe ich es bei Instagram ganz weggelassen. Am Sonntag fanden also die Deutschen Meisterschaften über 10 km in unserem Nachbarbundesland Hamburg statt. 

 

Freitag

 

Die erste Vorbereitung auf den Lauf begannen Natalie und ich am Freitag Nachmittag bei einem ersten Zwischenstopp in Hamburg im Cha chá zum Carboloading. Nach einer reichhaltigen Stärkung ging es weiter in den Center Parc nach Bispingen. Dort wollten wir das komplette Wochenende verbringen. Die abendliche "Badeeinheit" und die späteren 25 Minuten auf den Infrarotliegen im Aqua-Mundo taten uns gut.

 

Samstag

 

Der Morgen begann mit einem Frühstück und einer kleinen Spaziergehrunde von ca. 3-4 Kilometern. Natalie wollte gegen Mittag dann noch eine kleine Runde laufen gehen, ich bestand jedoch auf meinen obligatorischen Pausetag und sonnte mich die 20 Minuten auf der Terasse.

Die spätere zweite "Badeeinheit" im Aqua-Mundo an dem Wochenende ließen meine Beine langsam immer besser werden. Die letzten 2,5 Wochen waren nämlich echt nicht leicht für meine Verhältnisse gewesen.

Abends hatte Ramona (alias die Rasende Reporterin)  einen Tisch im Cha chá für einige der besten Läufer und Freunde reserviert und so alle "zusammengetrieben". Ein Vorteil, wenn man als Reporterin viele Spitzenläufer gut kennt.

Ich selber verzichte auf ungekochtes Essen am Vortag, da ich ein eventuelles Risiko (auch wenn es sehr gering ist) einfach vermeiden will (Salat, Sushi usw.). Für mich gibt es im Cha Chá immer das gelbe Gemüsecurry mit Reis, welches nur leicht scharf ist.

Es war eine nette Runde in der sich läuferisch rege ausgetauscht wurde und einige spannende Geschichten erzählt wurden. In der Unterkunft abends wieder angekommen, gab es dann noch eine vorher zubereitete Schüssel Milchreis in Soja-Vanille-Milch mit ordendlich Cylon-Zimt.

 

Sonntag früh

 

Der Sonntag begann pünklich um 6:55 mit meinem Power-Frühstück. Hier muss ich leider nochmal etwas ausschweifen, da ich nach dem Lauf von einigen Läufern mitbekommen habe, dass diese Magenprobleme vom Frühstück hatten. Das muss nun wirklich nicht sein. Hier sollte man einfach bei den Sachen bleiben, die sich bewährt haben und keine Experimente machen, auch wenn man nicht zu Hause ist und nicht alle Sachen und keine Kochplatte dabei hat.

 

Die Zutaten für mein Power-Frühstück könnte man sich zum Beispiel von Hause in einem Glas mitbringen und die Milch mit einem Kaffeeaufschäumer wie diesem auch auf dem Hotelzimmer erwärmen. Alle Zutaten und die warme Milch dann 5 Minuten ziehen lassen und fertig ist dein perfektes Läufer Power-Frühstück. Ohne böse Überraschungen und Magenprobleme später...

 

Das Einlaufen

 

Da ich mein Einlaufen damals in Leverkusen bei meiner Bestzeit auch alleine gemacht habe, wollte ich es dieses Mal auch wieder selber machen/ausprobieren. Ich gab Natalie also einen Vorsprung und lief dann ab und zu mal einige extra Runden um dennoch "bei ihr" zu sein. Wir gaben dann gemeinsam unser Sachen an den vorhandenen LKW´s ab.

 

Der 10km DM Lauf

 

Nach dem Einlaufen meinte Natalie wir sollten uns schon 15 Minuten vor dem Start in den Startbereich begeben. Dieses kam mir zwar sehr lange vor, war aber im Nachhinein eine gute Idee. Ich stand somit in der ersten Reihe sehr mittig. Die noch schnelleren Leute, die länger Einlaufen waren, mussten sich dann rechts und links einschummeln, denn von vorne durfte sich keiner mehr einreihen. Sowas ist bei normalen 10 km Läufen eigentlich üblich, aber hier handelte es sich dieses mal eben um eine DM, hier ticken Starts eben anders.

Kurz vor dem Start kamen die kenianischen Eliteläufer in den vorderen Bereich. Neben mir stand Jens Nerkamp, der dieses Jahr auch bei den Halbmarathon Europameisterschaften teilgenommen hat. Er sagte mir, dass er dort 10  Minuten früher am Start war und damit ganz hinten stand. Kurz vor dem Start durften wir dann auf die Elite aufrücken. Hier war die letzte Chance der außenstehenden Läufer weiter nach vorne zu kommen. Der Druck der Läufer für diese 5 Meter war echt enorm und schon ein wenig beängstigend, was bei einer Panik oder Sturz hier passieren kann, will man nicht wissen.

 

Ich hatte schon ein wenig Respekt in der 5. Reihe zu stehen, wenn man doch eigentlich immer von vorne startet. Pünktlich um 10:00 Uhr erfolgte dann der Startschuß. So muss ein Loslaufen natürlich auch gelernt sein, was mir zum Glück gut gelang. Ich versuchte mich dann auch gleich links einzuordnen, damit ich die erste Linkskurve optimal laufen konnte.

Bergab am Hauptbahnhof entlang versuchte ich mich auch wieder rechts zu halten, was die Läufer vor mir leider nicht so machten, aber das machte mir nichts aus. Der erste Kilometer stand dann mit einer 3:02 auf der Uhr. Ich hatte kurz mal das Gefühl, dass es zu schnell sein könnte, aber ich fühlte mich gut und meine Beine waren recht locker. Der 2. km war dann auch eine 3:01. Hier entwickelten sich die ersten Gruppen in der man sich einfach nur reinhängen musste. An die Nummer 646 kann ich mich jetzt noch erinnern.

Der 3. Kilometer war 3:09, aber da ich nur mit der Gruppe weitergelaufen bin, wusste ich, dass es kein Einbruch war. Beim 4. Kilometer stand dann eine 2:59, die ich jedoch nicht gesehen hatte. Erst bei dem 5. Kilometer 3:14 musste ich dann langsam von der Gruppe abreißen lassen. Erst bei dem 6. Kilometer fiel auch jemand aus dieser Gruppe aus, an dem ich dann immer weiter heranlaufen konnte.

Das Gefühl war schon echt anstrengend, aber ein Gefühl, was man aushalten konnte. Ich wollte in dem Lauf an die beiden Läufer Christian König und Paul Schmidt denken, die schon länger nicht Laufen konnten und mit den ich noch 2014 hier als 3. Deutscher auf das Treppchen gelaufen bin. Deshalb bin ich manchmal auch froh nicht zu viel zu machen und das gewisse Glück habe, da ich das Laufen einfach so liebe.

Kurz nach dem 7. Kilometer (3:10) kam dann Marc Schulze (30:51 bei der Citynacht Berlin) von hinten "angelaufen". Hier musste ich dann nochmal richtig kämpfen. Denn auch der 8 Kilometer war mit 3:13 wieder langsamer als der Vorherige.

Auf der Kennedybrücke wurde den drei vor mir laufenden Läufern zugerufen "super .... du bist 20!" Das motivierte mich dann nochmal an die drei vor mir Laufenden heranzulaufen. Der 9. Kilometer war dann wieder eine 3:11. Am letzten Anstieg hoch Richtung Hauptbahnhof fiel einer aus der Gruppe vor mir heraus und ich konnte diesen durch Aktivierung meine letzten Reserven überholen.

 

Ich wusste, dass ich jetzt wohl 19. sein müsste und wollte diesen Platz (unter Top 20) dann auch nicht mehr hergeben. Die letzten hundert Meter auf dem Ballindamm war dann eine wahnsinnige Atmosphäre, eine tolle Stimmung und an Lautstärke nicht mehr zu überbieten, die einige Schmerzen vergessen lies. Ich motivierte mich zudem mit dem Gedanken mich direkt hinter der Ziellinie auf dem Boden legen zu können, um nur meine Atmung zu beobachten, die dann immer langsamer werden würde.

Die Beiden vor mir konnte ich dann nicht mehr einfangen, aber nach hinten hatte ich auch genügend Abstand herausgelaufen. Für ein Umdrehen hatte ich dann aber nicht mehr die Kraft gehabt und so konnte ich wirklich als 19. bei einer Deutschen Meisterschaft ins Ziel laufen. Die Zeit ist übrigens meine 3. schnellste je gelaufenden Zeit (31:03 und damit 30 Sekunden besser als 2015 hier). Das hat mich schon sehr gefreut dieses Ergebnis bei einer DM abrufen zu können. Leicht war es nicht, aber das war es an dem Tage wohl für keinen oder?

 

Fazit

 

Oder was ich wieder aus den letzten Wochen mitnehme:

 

 

- um eine richtig gute Zeit laufen zu können musste ich die Woche vorher auf wenige Kilometer herunterfahren und es dürfen dann auch 2 Pausentage dabei sein

 

- auch wenn es im Training mal hier und da zwickt muss man auf diese Dinge eingehen und sein Training anpassen

 

- die abendliche Schüssel Milchreis hat mich nach Leverkusen 30:35 zu meiner 2. super Zeit (31:03) dieses Jahr geführt. Deshalb werde ich diese kleine Tradition vor Wettkämpfen in Zukunft so beibehalten

 

- es kommt nicht immer darauf an was/wie viel du trainierst, sondern auch was nicht und wann nicht

 

- meine (kohlenhydratreduzierte + gesunde Fette) Ernährung im Training erlaubt mir definitiv manchmal weniger trainieren zu müssen. Dabei ist zu bedenken, dass die Trainingszeiten einen nicht gerade motivieren, aber ich weiß natürlich woran es liegt. Wenn man das nicht will, klappt es bestimmt auch mit viel Training, aber ob das langfristig die bessere Methode ist, muss jeder für sich herausfinden

 

- Magnesium ist in hohen Dosen besser als ich dachte und lässt dich nicht nur 3 cm höher springen siehe hier.

 

 

Dankeschön

 

Ein riesiges Dankeschön auch an meine Sponsoren:

 

Das Cha Chá , nach deren Gemüse Curry Reis ich immer sehr gute Leistungen abrufen konnte. Langsam spricht sich dieses auch bei Spitzenläufern durch, wie an dem Bild im Artikel von Ramona zu sehen ist.

 

Außerdem an den Cereal-Club, die mich mit ihren Müslizutaten kostenlos mein Power-Frühstück zusammenstellen lassen. Hier sind noch einige spannende Müsli Produkideen in der Schublade. Passend dazu, wird der Cereal-Club sich ab dem 1.11.2016 zudem vergrößern und in Hamburgs Norden nach Langenhorn ziehen.

 

Söth´s Bioland und die Biokiste, die uns mit vielen leckeren regionalen Biosachen "versorgen" und deren eigenen Linda Kartoffeln echt super schmecken (wenn es dann mal wieder Kohlenhydrate sein sollen)

 

An Pharma Nord mit deren Magnesium ich auch zu Trainingshochzeiten kein Muskelprobleme habe. Probiert das BIO Magnesium doch mal aus. Dreimal täglich 1 Tabelette darf es gerne sein. Hierbei aber langsam die Tagesdosis steigern. In Wasser lösen sich die Tableten auch sehr schnell auf. Auch das L-Carintin hat mir im Training sehr geholfen.  Wer mehr darüber wissen will, sollte hier klicken.

 

An o-t-n mit deren Spezialeinlagen ich keine Plantarsehenprobleme mehr bekommen habe.

 

Ausblick

 

Meinen Trainingsplan der letzten 8 Wochen werde ich euch in den nächsten Tagen bereitstellen. Bei dem guten Wetter im Urlaub habe ich darauf noch nicht so die Lust. Das Wetter wird schon bald wieder schlechter werden...

 

Der nächste Lauf wird dann das Firmenlauffinale vom B2Run in Berlin am 22.9 sein, wenn ich vom meinem Arbeitgeber der Debeka den nächsten Tag Urlaub nehmen darf. Dann folgt noch die Landesmeisterschaft im Halbmarathon in Neumünster und der Elmshorner Stadtlauf über 10 km.

 

Der Artikel wurde mal wieder entwas länger, aber da ich mit Überschriften gearbeitet habe, kann man den Text auch in Teilen lesen.

 

 

Euer Pascal

 

 

 

 --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Danke an www.laufen-in-Hamburg.de für das Bild.

1 Kommentare

3.000m Inselparklauf die Zweite!

Am Mittwoch, den 17.8 fand der Inselparklauf in Wilhelmsburg statt. Es gab extra einen Elitelauf über 3.000m vor dem richtigen "Volkslauf". Da ich letztes Jahr das Event schon richtig cool fand, konnte ich dieses Jahr sogar Natalie dazu überreden hier zu starten. Für uns beide sind diese kurzen Strecken natürlich überhaupt nicht unsere, jedoch ist ein Wettkampf gegen die besten Kurzstreckler aus Hamburg auch immer mal eine Herausforderung.

Natalie kam am frühen Nachmittag mit dem Zug aus Flensburg zu mir nach Hamburg und ich machte an meinem vorletzten Arbeitstag auch etwas früher Feierabend.

 

Anfahrt

Die Anfahrt mit der S-Bahn nach Wilhelmsburg ist vom Hauptbahnhof in 8 Minuten problemlos möglich. Dann noch ein 4 Minutiger Fußweg und schon ist man am Start/Zielbereich angekommen.

 

Gemeinsames Einlaufen

Hier haben wir erstmal die anderen Eliteläufer begrüßt und uns ebenfalls mit diesen eingelaufen. Auf die Frage eines Hamburger Kurzstreckenläufers: Wie lange wir denn Einlaufen wollen? Antwortete ich: "Eine Runde!" Auf seine Anwort: "Was so viel, dass sind ja 3km!!" musste ich herzhaft lachen und ein wenig an mich früher denken, der auch öfter mal 5 km Runden als Training/Laufen bezeichnet hatte.

Heute ziehe ich mich für eine unter 7km Runde nicht mehr zum Laufen um.

Pünklich um 18:35 war dann auch der gemeinsame Start, bei dem kurz vorher noch einige Eliteläufer mit ihren Bestzeiten vorgestellt wurden.

 

Der Lauf

Der 1. km fühlte sich jetzt eigentlich schon schnell an, war aber auf meiner Uhr nur eine 3:01. Ab dem 2. km musste ich schon etwas abreißen lassen, denn zulegen konnte ich jetzt nicht mehr. Da fehlen mir einfach die Tempoeinheiten, die ich für meine Bestzeit (30:35) Anfang März in Leverkusen auch nicht in mein Training eingebaut hatte. Ich denke ich könnte die Schnitte von (3:00/2.km) noch länger halten und würde erst später richtig einbrechen, aber deutlich unter 3 Min/km ist einfach nicht drin. Der letzte km war dann mit 2:59/km auch noch ok. Dafür das ich der Senior unter den jungen "Sprintassen" war und damit noch eine Zeit unter 9 Minuten geschafft habe, kann ich ganz zufrieden sein. Zudem habe ich damit, wie bereits im letzten Jahr, wieder den 5. Platz gemacht. Glückwunsch an die beiden Tims und Matthias, die verdient die ersten 3 Podiumsplätze unter sich ausmachten. Beim Hamburger Alsterlauf, der dieses Jahr auch die DM integriert hat, sehen wir uns wieder ;)

 

Wie es sich für Langstreckler gehört, nahmen wir auf dem Rückweg nicht die S-Bahn, sondern liefen dann die Strecke (8 km) zum Hauptbahnhof zurück. Somit sind wir dann gemeinsam auf 15 km gekommen, wovon 3km qualitativ hochwertig waren.

 

Urlaub

 

Ab diese Woche habe ich endlich meinen verdienten Sommerurlaub, in dem Natalie und ich noch einige Einheit absolvieren wollen. Morgen steht für mich zum Beispiel auch mal Tempotraining an: 6 x 300m 3 x1.000 und 4 x 300. Mittwoch laufe ich dann mit Natalie 25 km durch Glücksburg. Die gemeinsamen Einheiten bringen Natalie echt viel, wie man an ihrer Entwicklung sehen kann. Für mich bringen diese eine gewisse "Pflichtentspannung" da ich meine Einheit sonst wohl zu schnell machen würde.  Das wichtigste ist nämlich, dass die Trainingseinheiten gut verarbeitet werden und da kann man an einigen Läufern sehen, dass diese zwar im Training richtig was reißen und meinen sie haben gut trainiert, aber im Wettkampf können die "Traningsweltmeister" ihre Form einfach nicht abrufen. Für gutes Training hat noch niemand eine Goldmedaille gewonnen. Gebt eurem Körper auch mal einen Pausentag, wenn es super gut läuft, denn tagelang macht dieser das nicht mit. Und dann ist man schneller im Übertraining als man denkt und es geht schnell bergab. Da man dann statt einer Pause noch einen ruhigen Lauf macht, bekommt man vom Körper aber nicht die Rückmeldung, da man selber ja was ruhiges machen will, für den Körper dieses aber nicht ruhig war.

 

Ausblick

 

Als Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften beim Alsterlauf in Hamburg  wurden wir jetzt noch zum Handelwitter Sommerlauf am 4.9 eingeladen. Wir werden dort einen anspruchvollen TDL absolvieren. Ich voll aus dem Training heraus. Ich hoffe die nächsten Tage bis zur DM reichen dann zur Erholung aus.

Ich werde berichten, ob ich mein Ziel, eine bessere Zeit zu laufen als 2015 (31:33), geklappt hat und wie ich mich dieses mal gefühlt habe. Für mich waren alle meine Alsterlauf Läufe in Hamburg immer sehr anstrengend.

Ein besonderes Jubiläum für mich ist, dass ich vor genau 12 Jahren (2004) dort meine damalige PB 31:49 gelaufen bin. Ich bin sehr dankbar darüber auch 12 Jahre später noch gesund und lauffähig mit dem Ziel Sub 32 an den Start gehen zu können. Ich denke ich habe einiges mit meinem Training bis heute richtig gemacht und natürlich auch Glück gehabt, vor allem damit, dass ich Natalie kenngelernt habe. 

 

 

Euer Pascal

 

P.S. Danke an Kristina Assmann für das Bild.

0 Kommentare

30. Husumer Hafentagelauf

Am Samstag fanden die 30. Husumer Hafentage statt. Letztes Jahr bin ich hier Streckenrekord mit 31:49 gelaufen. Es ist jedoch eine sehr schwer zu laufenden Strecke, auf der man ab der 2. Runde auf das Ende der Läufer trifft und sich dann mit diesen die Strecke teilen darf. Zudem gibt es eine Strecke von ca. 300 m Kopfsteinpflaster pro Runde zu belaufen. 

 

Da Steffen Uliczka laut seines Trainers Andreas Fuchs in der letzten Zeit gerne Volksläufe sucht, um schnelle Tempoläufe zu absolvieren, (die er selber in Training nicht so schnell laufen könnte) hatte ich schon mit ihm gerechnet. Dieses bestätigte sich dann, als Natalie und ich uns abends noch die Onlineausgabe der Nordfriesland Nachrichten anschauten. Es gab dort einen Artikel mit: "Statt Olympia zum Hafentagelauf" der den Start von Steffen ankündigte, obwohl er wie wir nicht in der Startliste standen. Ich hatte mich auf die Anmeldung von Natalie zum Lauf verlassen, Natalie aber auch auf mich, somit hatten wir die Anmeldefrist verpasst und mussten uns kurz vorher nachmelden. 

 

Deshalb fuhren wir am Samstag etwas früher nach Husum. Dort trafen wir die ersten bekannten Gesichter und wurden gleich von Moderator Hans-Erich im Startbereich als die Beiden Vorjahressieger begrüßt. Das Wetter war an dem heutigen Tag für einen Hafentagelauf schon recht kalt, denn wir hatten hier zum Lauf schon Temperaturen bis zu 32 Grad in den letzten Jahren. Dieses Jahr hatte ich aber Natalie einen kühlen Lauf versprochen, an dem sie mal Freude hatte, da sie unter warmen Temperaturen immer sehr leidet. Ich freute mich, dass es heute so eingetroffen war. 

 

Hier in Husum war ich schon sehr oft am Start und mir ist hier schon fast alles passiert:

 

- Laufschuhe vergessen und mit Sneakers gelaufen

- Startzeit 17:30 verplant und ohne warm machen direkt an den Start gestellt

- falsch vom Streckenposten geführt worden und als 3. zurück auf die Strecke gekommen

- zu spät gegessen und dann mit Magenproblemen gelaufen

- im Spurt von Micha Heidenreich geschlagen worden 

 

17 Uhr 26 wurden die Topläufer von Hans-Erich nochmal kurz vorgestellt. Ich fand es irgenwie eine besondere Ehre mit Steffen dem besten Läufer aus Schleswig-Holstein in einem Lauf zu sein. Pünktlich um 17:30 kurz nach dem obligatorischen Schleswig Holstein Lied ging es dann los.

Ich versuchte die ersten Meter an Steffen dran zu bleiben, aber merke gleich, dass das wohl zu schnell sein wird. Ich lies ihn deshalb ziehen... Der 1. km, der aber leicht bergab ging, war eine 2:55 laut Uhr. Letztes Jahr zu meinem Rekord lief ich hier eine 3:01 und fand das schon zu schnell. Ich lief aber einfach mein Rennen. Das 2. Teilstück der Strecke ging dann voll gegen den starken Wind. Das Teilstück zurück zum Startpunkt war dann voll mit Rückenwind, wo man das Gefühl hatte, die Luft würde stehen. Deshalb kann ich nicht ganz sagen, was besser war, gegen den Wind oder mit dem Wind laufen.

Die erste Runde ging dann gefühlt sehr schnell um. Beim 3. km hatte ich eine 9:07 was dann doch recht schnell war. Bei 5 km hatte ich dann laut Uhr eine 15:29. Die zweiten 5 km wurden dann schwerer und wenn man das Foto vom Husumer Hafentagelauf gefunden hat, weiß man was ich meine. Für die zweiten 5 km brauchte ich 15:52 Minuten. Laut meiner Uhr hatte ich bei 10 km somit eine 31:23. Im Ziel kam ich dann ca. 1 Minute nach Steffen (31:04) mit einer 32:13 an. Ich hatte meine Zeit aus dem letzten Jahr um 24 Sekunden verpasst, was wo daran lag, das ich das Rennen zu schnell angegangen war. Da Husum jedoch letztes Mal 3 Wochen nach der Citynacht lag, bin ich mit der Zeit dennoch sehr zufrieden.

 

3. und 4. wurde in ganz starken 33:56 Jan-Erik Bostelmann-Arp und in 34:34 Tade Kohn. Bei der Strecke kann man bestimmt 30 Sekunden abziehen und das verdeutlicht die guten Leistungen der Beiden. Bei den Frauen konnte Natalie in sehr starken 37:21 ihren Vorjahressieg wiederholen. Das war das erste Mal das es ihr in Husum leicht fiel/ leicht lief, ein wenig war ich daran Schuld mit meiner kühlen Wetterbestellung.   

 

Mein nächster Lauf wird dann der 3.000 m Inselparklauf  werden. Bevor es dann am 23.8 hoffentlich im eigenen Stadium der LG Flensburg  noch die Möglichkeit gibt mal endlich eine offizielle 1.000m Zeit aufstellen zu können. 

 

 

Euer Pascal

 

 

Danke an meine Sponsoren das cha chã, Pharma Nord, Söth´s Bioland, O.t.nbe Green.

 

0 Kommentare

25. Adidas Runners City Night Berlin

Am letzten Wochenende stand nach einem Monat ohne Wettkämpfe die "Berliner Citynacht" für Natalie und mich auf dem Programm. Oder besser gesagt die 25. Adidas Runners City Night Berlin

 

Mein Juli

 

Ich hatte eigentlich vor den Juli über mehr zu trainieren, um in Berlin bei einem guten Starterfeld eine gute Zeit laufen zu können. Leider machten mir es einige Dinge nicht leicht.

Zum Einen hatte ich Anfang Juli 3 Tage eine Magen- Darminfektion, die zwar wieder schnell wegging, aber mich doch fast 5 Tage zurückgeworfen hatte. Zum Anderen ist auf meiner Arbeit immer noch viel zu tun, dass es mir nicht möglich macht Morgens vor der Arbeit, wann das Wetter noch kühl ist, Läufe über 15  km zu absolvieren. Aber das wisst ihr ja bestimmt selber, dass eben nicht alles nach Plan läuft. Deshalb war ich auf mein Ergebnis umso mehr gespannt. 

 

Welcome Berlin

 

Den letzten Freitag im Juli habe ich mir dann aber gegen Mittag frei genommen und bin mit Natalie mit dem EC nach Berlin gefahren. Wir hatten uns wieder im Azimut Hotel Berlin eingebucht, da dieses nur 150m vom Start entfernt liegt und einfach unschlagbar zentral liegt. Außerdem wurden hier auch wieder die Eliteläufer des 10 km Rennen untergebracht. Am Abend fuhren wir zusammen mit Isabell und zwei ihrer Lauffreunde gemeinsam ins Cha Cha Berlin. Wir hatten uns alle überlegt am Vortag ordentlich zu essen und am Wettkampftag  nur noch Kleinigkeiten zu uns zu nehmen und ich natürlich 3 Stunden vorher (17:30) noch mein Power-Frühstück.

 

Der Samstag / Sonntag (kurze Zusammenfassung von Natalie)

 

Der Samstag war geprägt durch kulinarische Höhenflüge und einen netten Bummel durch die Straßen Berlins. Da wir kein Frühstück im Hotel gebucht hatten, machten wir uns nach dem Aufstehen auf und davon, um "The Bowl" anzusteuern. Ich hatte in einer Zeitschrift von diesem "Clean Eating" Restaurant gelesen. Clean Eating bedeutet, dass das Essen unbehandelt (bezüglich der Inhaltsstoffe) und natürlich verarbeitet ist. Darüber hinaus ist alles, was dort auf dem Tisch kommt vegan, glutenfrei, laktosefrei und zuckerfrei. Vier Gründe dort mal vorbeizuschauen (auch wenn wir nicht vegan leben).

 

Die Kreationen waren wirklich ein Augenschmaus, das Auge isst ja bekanntlich mit ;-) Wir hatten uns einen Schoko-Chiapudding mit Cashew Vanille Creme und Früchten bestellt, einen Smoothie und natürlich einen Espresso (für mich). Ich finde es immer wieder toll die unterschiedlichsten Sachen zu probieren, gerade auch, weil es in Flensburg und Umgebung oft solche trendigen Restaurants nicht gibt.

 

Weil das Essen und auch die Atmosphäre so klasse gewesen ist, konnte ich Pascal davon überzeugen am Sonntag gegen Mittag noch einen Abstecher dorthin zu machen (okay, tief in seinem Inneren wollte er es auch) :) Leider liegt das Lokal nicht ganz zentral, weshalb man sich vom Tiergarten aus auf eine kleine Reise von ca. 9 S-Bahn Stationen begeben muss. Jedoch hatten wir noch einige Zeit totzuschlagen, bis unsere Bahn nach Hamburg ging. Es war ein optimaler Rückzugsort, um nochmal das Wochenende Revue passieren zu lassen.

 

  

 

Mein 10  km Lauf

 

Ich war jetzt echt gespannt, was ich wohl auf der auch schon im letzten Jahr gelaufenen Strecke laufen konnte. Kurz vor dem Startschuss gab ich Natalie noch einen Kuss und wünschte ihr viel Spaß, wo eine Reihe weiter hinten dann zu hören war: "ohh so was will ich auch..." und Natalie scherzend hinzufügte: "Ich kenne ihn gar nicht, wir haben uns erst eben kennengelernt...", was noch mehr Gelächter verursachte. Irgendwie müssen Läufer ja ihre Aufregung abbauen ;)

Pünktlich um 20:31 ging es dann los. Den ersten km konnte ich mich noch am Ende der 1. Gruppe halten. Meine Uhr zeigte eine 3:09 an, was aber eine wirkliche 3:03 bei km 1. war.

Von den neuen Kilometerschildern, die dieses Jahr beleucht am rechten Straßenrand stehen sollten, habe ich übrigens keins gesehen. Was ganz nett war, war das Führungsfahrzeug, welches dauerhaft laute Musik abgespielt hat. Für Läufer die öfter mit Musik laufen, eine  super Abwechslung und es nahm einen ein wenig die Gedanken an die Anstrengung.

Bis ca. 4 km konnte ich die Musik noch hören, dann war ich zu weit weg. Der Vorteil der Strecke ist, dass es sehr lange geradeaus geht, was zusätzlich zu der doch flachen Strecke echt von Vorteil ist.

Ab dem 5. Kilometer kam Volker langsam an mich heran. Ihm waren die erste Kilometer zu schnell gewesen und hatte jetzt aber wieder den Anschluss gefunden. 

Nach einen Blick zurück erkannte ich das hinter uns keiner mehr war. Vor uns liefen mit einem Abstand von ca. 50 Metern Vincent H. und Hannes L. An die beiden heran zulaufen war innerhalb der letzten Kilometer nicht möglich.

Somit waren Volker und ich auf uns alleine gestellt. Jeder machte ab und zu mal Tempo, obwohl ich ( 5 km waren 15:39) schon echt zu kämpfen hatte an Volkers Tempospielchen dran zubleiben. Sehnsüchtig erwartete ich den Wendepunkt, von der es dann nur noch 2,5 km geradeaus ins Ziel geht. Auf der anderen Straßenseite kam uns dann der 1. Läufer entgegen (es war Philipp Pflieger) und signalisierte mir, dass der Wendepunkt gleich kommen müsste.

Die Stimmung unterwegs war, obwohl ich dieses Mal nicht so die Augen für die Zuschauer hatte, echt super.  Selbst Natalie einige Zeit später auf der anderen Seite nahm ich nicht mehr wahr. Es war mal wieder ein Rennen, was mir die volle Konzentration abverlangte.

Auch Volker machte weiter Druck. Der, wie ich es aus einigen gemeinsamen Rennen kannte, eher der langgezogene Sprintertyp ist und so versucht seine Gegner abzuschütteln. Ich blieb einfach an ihm dran und sagte mir: "die Zeit geht schon um, einfach aushalten". 500 m vor dem Ziel wollte ich mich aber bis an die Grenze quälen und setzte hier schon zum Schlusssprint an. Den letzten Kilometer schaffte ich so noch in 3:05 und holte damit noch 5 Sekunden Vorsprung zu Volker heraus. Ohne ihn wäre ich aber nicht diese Zeit gelaufen, die exakt 8 Sekunden besser war als 2015. Danke  dir Volker.

Mit meiner 31:35 und den Wochenkilometern im Juli kann ich sehr zufrieden sein. 

 

Später gab es noch das obligatorische gemeinsame Essen mit allen Topathleten. Gegen 00:30 waren wir dann aber auch im Bett, denn ich hatte mich mit Marcel Bräutigam und Volker auf einen Morgenlauf um 8 Uhr verabredet. Marcel wollte an seinem Geburtstag 30 km machen, mir reichten dann 10 km. Später bei Frühstück saßen wir dann noch mit Marcel, seiner Freundin und Volker bis 11 Uhr beim Frühstück.  

 

 

Fazit:

 

Es war wieder eine super Veranstaltung und Berlin ist immer eine Reise wert, zudem dieses Jahr eine noch bessere Stimmung als 2015 herrschte. Die Adidas Organisatoren haben sich mit den Stimmungsnestern, den Konfettikanonen und den Lichtschranken am Ziel super Sachen einfallen lassen. Nächstes Jahr sind wir wieder in Berlin gerne dabei. Nur das Frühstück im Azimut könnte nächstes Jahr frischer und für unseren Geschmack "laktosefreier" sein, aber es muss ja Spielräume für Verbesserungen geben. 

 

Ausblick:

 

Am Samstag laufen Natalie und ich dann wieder in Husum beim Hafentagelauf und Sonntag wird beim Ostseeman in Glücksburg die SH Marathon-Elite angefeuert. Holger, Vilmos, Karen, Anne usw., genauso  Einzelstarter wie Niels, Christian, Tim usw.

 

Ab dem 18.08 habe ich endlich auch Sommerurlaub und werde mich dann mit Natalie auf die DM 10 km in Hamburg vorbereiten. Eine PB wird für mich definitiv nicht drin sein, aber eine Verbesserung zum Vorjahr und eine gute Platzierung würden mir reichen. Anfang September wird dann beim Handewitter Sommerlauf nochmal unsere Form über die 10 km getestet, ehe dann eine Woche später die DM in Hamburg beim Alsterlauf stattfindet. 

 

 

Euer 

 

Pascal

 

 

 

P.s. Danke an alle 786 Besucher im Juli, obwohl ich keine einzige Neuigkeit gepostet oder aktiv auf meine Homepage hingewiesen habe. Das sind immerhin 25 Besucher am Tag und es wurden von euch durchschnittlich 2 Seiten angeguckt. Ich halte euch weiter auf dem Laufenden, auch wenn jetzt erstmal mit den Olympischen Spielen für vier Wochen wichtigere Wettbewerbe anfangen ;)

 

0 Kommentare


Bestleistungen

Über mich

Pressesartikel