Willkommen auf meiner Homepage: Ich berichte euch hier fortlaufend über mein Laufgeschehen & meine gluten-, zucker- und laktosefreien Rezepte!




Der Hella Halbmarathon ein Pflichtlauf in Hamburg!

Der Hella Halbmarathon ist nicht ohne Grund einer der größten isolierten Halbmarathons in Deutschland, natürlich nach dem in Berlin.

Dieses Jahr war ich auf diesen Beiden Strecken unterwegs.

Was die Höhenmeter angeht, denkt man ja immer Berlin ist richtig flach, was jedoch nicht stimmt. Laut meiner GPS Uhr ist die Strecke in Hamburg mit 93 HM genau einen Meter flacher als die in Berlin (94 HM) Das zeigt, dass der Berliner Halbmarthon aufgrund der langen Geraden einfach nur flacher wahrgenommen wird. 

 

Natalies Tempomacher

 

Ich hatte Jonas Wegers Wegers kurzfristig dazu bekommen wieder für Natalie Tempo zu machen, was keine Selbstverständlichkeit war, denn er kam gerade aus der Nachtschicht und hatte weniger geschlafen, als Natalie heute zeitlich über HM laufen würden. Danke Jonas dafür geben wir dir nächstes mal ein Essen im Cha Chá aus.

 

Der Bus für die Elite

 

Außerdem hatten wir das Glück unsere Sachen im "Elitebus" abstellen zu können, der dann im Zielbereich mit unseren Sachen wieder auf uns wartete. Danke auch an die Organisatoren und vor allem Simon, der uns alle Wünsche erfüllt hat. 

 

Der Start

 

Der Start erfolgt wie immer auf der Reeperbahn, was aufrund der breiten Straße sehr sinnvoll ist.

Pünktlich um 10 Uhr ging es dann los.  Ich hatte mir eine Zeit von unter 1:10 vorgenommen, wäre aber auch nicht traurig gewesen, hätte ich dieses nicht geschafft. Ich wollte einfach die Stimmung an den Landungsbrücken und unterwegs mitnehmen.  Das Wetter passte für die Besucher des Fischmarkts super. Es war leicht bewölkt um die 18 Grad und somit am Rand der Strecke viele Leute zum Anfeuern präsent. Viele kamen direkt vom Fischmarkt und hatten sich dort mit den obligatorischen Körben voller Obst eingedeckt. Die erst Runde verging so relativ schnell und schon war man wieder am Start und der 5 km Marke (16:28). Dann ging es ein weiteres Mal an den Landungsbrücken entlang und hier war die Stimmung echt top. Ich habe sehr oft meinen Namen gehört, danke an alle die mich angefeuert haben, auch wenn ich nicht alle erkennen konnte. Die Beine waren durch meine Pausentage  Donnerstag und Samstag sehr locker, aber ich wollte versuchen nicht zu schnell anzugehen, da mein letzter Lauf über 17 km aus April stammt und ich in den letzten Wochen maximal auf 60 km gekommen bin.  

Den 10 km Messpunkt erreichte ich dann genau  bei 33 Minuten. Der Tunnel am Hauptbahnhof, der letztes Jahr noch nicht vollständig fertig war, ist immer mein Höhepunkt.

Hier war dieses Jahr sogar ein DJ dabei, deren Musik man schon kurz vor der Hälfte des Tunnels hören konnte. Der Wendepunkt an der Alster bei 14 km ist auch immer mit viele Zuschauern "bestückt". Danke Oleg für die Anfeuerungen, das habe ich wahrgenommen! Ab dort geht es auf der Hamburg Marathon / Alsterlauf Strecke weiter gen Norden. Die Streckenbeschriftung für den Marathon (die blaue Linie) konnte man noch relativ gut erkennen und hilft einem Idealllinie zu laufen. Denn jeder Meter mehr ist eine verlorene Sekunde, was auf einer Halbmarathonstrecke schon mal einige Meter ausmachen kann. 

Bei km 17 konnte ich dann einen Kenianer einsammeln, der aber an mir dran blieb und mich ermunterte die Geschwindigkeit hoch zu halten. Er wollte mir dabei helfen und blieb deshalb bis km 20 an mir dran. Ob er dann nicht mehr konnte oder wollte, bleibt wohl für immer sein Geheimnis. 

 

 

Der Zieleinlauf

 

Das Ziel kann man bei keinem Event -das ich kenne- so lange im Vorwege sehen. Was natürlich Vor- und Nachteile hat. Die Zeitanzeige kurz vorher zeigte mir eine 1:09... Ich versuchte nochmal die letzten Reserven zu mobilisieren, was dann doch recht schwer war. Dennoch blieb die Zeit dann bei 1:09.53 für mich stehen. Damit wurde ich wie, im Vorjahr 3. Deutscher. 

Hiermit war ich sehr zufrieden, denn es war immerhin meine viertbeste Halbmarathon Zeit, für die ich jetzt nicht wirklich trainiert hatte. Ich traf im Zielbereich dann auch Sacha Inhaber des Cereal-Club.de, der extra zum Zuschauen meines Einlaufs (mit seinem Werbeshirt) samt seiner Tochter gekommen war. Nur einige Minuten später kam dann auch die erste Frau Isabell Teegen ins Ziel, dicht gefolgt von Natalie, die 7. Frau und 2. Deutsche wurde und das in ihrer zweitbesten Zeit (1:20:53), die sie jemals gelaufen ist. 

Jonas hatte also wieder einen guten Job gemacht und ist als Tempomacher sehr zu empfehlen, leider jedoch nicht für mich geeignet ;) Im Zielbereich haben wir dann wieder viele bekannte Gesichter getroffen und man hat sich hier mit einige sehr nett ausgetauscht. Obwohl Natalie und ich unsere Sachen im Bus an der Ziellinie hatten, gingen wir dennoch die Auslaufzone komplett durch, da man sonst diese Gespräche und Stimmung einfach verpassen würde. Es war wieder ein super Event, gut organisiert und die mobilen Duschen waren auch zu empfehlen. 

 

 

Siegerehrung nach dem Event

 

Die Siegerehrung fand wieder zügig im Anschluss auf der Bühne statt. Es werden zusätzlich zu den besten 10 Frauen und Männern auch die  drei besten deutschen Frauen und Männer geehrt.  Auch gibt es eine Hamburger Wertung, bei der ich der Meinung bin, das man hier auch jeweils die besten 3 auf die Bühne holen sollte. Denn die Hamburger Frau könnte somit max. dreimal geehrt werden, und die 2. Hamburgerin geht  im schlimmsten Fall total leer aus. Finde ich einfach fairer...

 

 

Was ich aus diesem Event gelernt habe

 

- ein Halbmarathon wird ohne Training hintenraus interessant

- geh einen Halbmarathon nicht zu schnell an

- auch wenn du wenig dafür getan hast und die Zeit gut war, werden deine Waden es dir die nächsten    Tage heimzahlen

- eine schnelle und ausreichende Zink-zufuhr nach so einem belastenden Lauf verhindert mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Erkältung

- der Hella Halbmarathon erfreut sich in Hamburg immer größerer Beliebtheit, was total gerechtfertigt ist

 

 

 

Über das Titelbild

 

Das schöne an Laufveranstaltungen ist, dass man immer viele bekannte Gesichter sieht und sich natürlich kurz vor dem Start auch gerne austauscht (im Hintergrund sind übrigens auch Natalie und Jonas zu sehen) Danke an Detlef R. für das Foto. 

 

Ausblick

 

Jetzt werde ich den Juli erstmal wieder versuchen ein vernünftiges Training ohne Wettkämpfe zu absolvieren. Heute habe ich mir einer Zahnfleischoperation unterziehen müssen, somit mache ich bis zum Wochenende noch lauf-frei und dann geht's wieder los...

 

Euer Pascal

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Koblenz ist immer eine Reise Wert! Auch für 1.200 km in 2 Tagen?

Eigentlich sollte es für die  29 KW Woche nach Koblenz gehen, da unserer Schulung dort jedoch abgesagt wurde, weil das neue System um 3 Monate verschoben wurde, musste ich nun nicht mehr dorthin.

Da die Schulung abgesagt wurde,  hatte ich mich eigentlich  damit abgefunden deshalb dieses Jahr nicht ein 3. Mal nicht dort beim Firmenlauf starten zu können.

In den letzten Wochen stellte  ich  mir jedoch immer die Frage: "könnte ich nicht auf eigene Kosten zum Koblenz Firmenlauf anreisen?" Der Startplatz war ja schon gebucht und Überstunden hatte ich in der letzten  Zeit auch erarbeitet. Zudem konnte ich dieses Jahr meinen Mitläufer aus Koblenz und Umgebung als angereister Hamburger richtig Konkurrenz machen, denn so gut wie dieses Jahr, war ich noch nie drauf zum Firmenlauf. Ich suchte dann kurzfristig  einen Zug nach Koblenz und fand  auch einen für 23 Euro, was ich sehr günstig  fand. Jetzt musste  noch abgeklärt  werden,  ob ich auch den Freitag Urlaub  nehmen  konnte und da mein Chef weiß  wie laufverrückt ich bin und hatte  nichts  dagegen die Debeka würdevoll in Koblenz zu vertreten. Er kennt ja meine diesjährigen Erfolge und ging davon aus, dort mindestens  auf Treppchen zu laufen. 

 

Der Aufbruch nach Koblenz

 

Der Anreisetag am Freitag begann dann schon um 05:30 was eine Stunde früher  war, als wenn ich zur Arbeit  gegangen  wäre. Es klappte mit der U-Bahn alles reibungslos  und der ICE fuhr dann  auch pünktlich um 06:09 ab Hauptbahnhof ab.  Jetzt hatte ich Zeit mir den Ausgang  der Abstimmung  zum Austritt  Großbritannien aus der EU anzusehen. Das es wirklich  so jetzt kommt,  damit hatten wohl  nur Wenigsten gerechnet,  aber ein wenig  nachvollziehbar  ist  es schon, da die EU es mit Bestimmungen und Verordnungen in den letzten  Jahren  echt übertrieben  hat. Sie sollte sich jetzt mal wieder auf eine Wirtschaftsunion konzentrieren.

Außerdem lies  ich  meine ganzen Laufzeitschriften durch, die in der letzten Zeit aus Zeitgründen  nicht gelesen  werden konnten.

 

Ein Anruf aus Koblenz

 

Um 8:45 erhielt  ich einen Anruf  aus Koblenz. Es war mein  Abteilungsleiter, mit dem ich mich nach dem Lauf treffen wollte. Er hatte gehört  das die Veranstaltung  drohe  ins Wasser  zu fallen, aber die Verantwortlichen  sich  gegen 10 Uhr beraten  wollen, um zu sehen  ob man die Veranstaltung  wegen möglicher  Gewitter  absagt.  Ich  erzählte ihm,  das ich  schon  im Zug saß  auf Höhe Kassel. Ein zurück  gab's  nicht  mehr.  Wir wollten  in Kontakt  bleiben. Um 09:40 kam ich in Frankfurt  an und stieg 2 Gleise  weiter in den IC nach Koblenz  ein, der gerade in den Bahnhof  einfuhr. Auch hier lief alles Rund,  nur der Zug war voll mit vielen  jungen  Leuten, die anscheinend nach Köln wollten um ein feucht, fröhliches Wochenende  dort zu verbringen. Mit dem Trinken begannen  sie aber  jetzt schon, was man ja auch machen kann um 10 Uhr. Auch bekam man mit,  dass die Kickboxerin Jenny noch nie in einer Großen  Stadt  war und  ihr Freund ihr eine Eintrittskarte  für das  Sido  Konzert  heute in Bonn bekommen  hatte  und schon  seit 1 auf  den Beinen  waren. Die Musik  aus deren Beatbox war zumindest  keine Einstimmung auf das Konzert, sondern  es wurden auch zum Glück  aktuelle Lieder gespielt. 

 

Ankunft in Koblenz

 

Gegen  11:11 (ja so spät  war es wirklich)  kam ich zum Glück  in Koblenz  an. Als ich an der Bushaltestelle wartete informierte ich mich  nochmal über  den Firmenlauf auf deren  Homepage.  

Dort war jetzt zu lesen, dass es zu früh  sei für eine  endgültige  Entscheidung  und sich die Verantwortlichen gegen 13:30 erneut beraten  wollen. Nach einem Telefonat  mit Natalie  und  weiteren 10 Minuten Wartezeit, kam dann auch der Bus, der mich zum Hotel bringen  sollte. Gegen 12:30 checkte ich dann im Hotel Scholz ein. Ich legte mich erstmal ins Bett und  schlief eine Stunde lang.  Ein Check auf der Facebookseite brachte dann  Gewissheit. Die Verantwortlichen  hatten  sich dazu entschieden den Lauf stattfinden zu lassen. Es konnte also losgehen  mit  meinem  Power-Frühstück. Dieses hatte  ich  mir erstmalig  im Marmeladenglas zubereitet.

Ich hatte  alle Zutaten  in das Glas gemacht  und dieses dann verschlossen für 15 im kochenden Wasser gekocht.  Im Hotelzimmer  stellte  ich  dieses  in das Waschbecken und übergoss es mit heißem Wasser aus der Wasserleitung. Dieses ließ ich dann noch 10 Minuten darin liegen.  Dann konnte ich meinen lauwarmen Power-Früstück Porridige  genießen. An der Konsistenz  könnte man noch arbeiten, aber  für Läufe bei denen man  keine Kochmöglichkeit hat eine super Alternative.

 

Die ruhe vor dem Sturm

 

Jetzt ruhte ich mich noch einige Zeit aus und packte einige Sachen für später zusammen.  Da es recht warm   war, duschte  ich kurz vorher nochmal kalt und  machte  mich  dann zu Fuß  auf dem  Weg zum Startbereich direkt  am Deutschen  Eck. Ich kam  gerade  auf das Gelände gelaufen, denn es hatte gerade angefangen  leicht  zu regnen, da kam die folgende Durchsage: "Wichtige  Informationen aufgrund einer möglichen  Gewitterzelle haben  wir uns dazu  entschieden, den Lauf jetzt doch absagen  zu müssen. Bitte räumen  sie das Gelände  und suchen  Sie  Schutz  in der Innenstadt. Es gibt keinen Grund zur Panik." Jetzt kam es also doch dazu, was die 15.000 Leute  hier vor Ort nicht  hören wollten. Ich wusste  auch nichts  dazu zu sagen... 600 km für 5 km sind schon  verrückt, aber 600 km für gar nichts  war schon hart. Es war bestimmt  vernünftig  dieses  Event absagen  zu lassen, im Nachhinein  betrachtet  wäre  jedoch alles gut gelaufen,  aber das konnte man ja nicht wissen. Zumal es einige Städte  in der Umgebung  schwer  getroffen hatte. Ob ich  nächstes  Jahr  wieder  vorbeikommen  werde, weiß ich  heute  noch  nicht, einen Nachholtermin für die Veranstaltung  wird es nicht  geben.  Als ich mich auf den Rückweg  machen  wollte,  traf  ich Christan Schmitz. Mit ihm unterhielt  ich mich dann bis zum Parkplatz  seines Autos. Er  war dann auch noch  so nett  mich  bei meinem Hotel  abzusetzen.

 

Mein Alterativlauf 

 

Ich  entschied mich dazu einfach  mal 6 km laufen zu gehen 1 km mehr als sonst geplant. Es fing langsam an zu regnen, was aber bei gefühlten 26 Grad  angenehm  war. Ich lief ganz "gechillt" einen 4:00er- Schnitt über die 6 km, was aber mit meinen  Power-Frühstück  im Magen/ in den Muskeln  natürlich  normal  war. Sonst laufe  ich ja schon  meist  kohlenhydratarm im Training. 

Der Abend wurde dann noch mit einem Einkauf  bei Rewe abgeschlossen. Den Rest des Abends verbrachte  ich mit lesen  und  telefonieren  mit Natalie. 

 

Der Samstagmorgen

 

Der nächste  Morgen  begann  wieder  um 6:05, aber eher ungewollt.  Ein Platzregen  sorgte dafür, dass das Wasser  aus der Regenrinne  direkt auf meine Fensterbank schoss.  Es goss wirklich  aus Eimern, wie man es immer gehört  hat, aber nie live  mitbekommen.  Ich checkte gleich  mal die Zugverbindungen, ob es dort irgendwelche  Einschränkungen  gab und genau so war es. Die IC Strecke auf der einen Moselseite von und nach  Frankfurt war zwischen Mainz  Bingen  Koblenz gesperrt  worden. Es soll Geröll einen Abhang heruntergekommen sein. Ich hoffte darauf, dass  diese vielleicht  bis 9:13 wieder aufgehoben  wurde und legte mich wieder hin. Gegen 7:30 ging ich dann zum Frühstück,  leider hatte gerade eine Tschechische Reisegruppe das komplette  Buffet  leer  geräumt und die Mitarbeiter  waren dabei  dieses ständig  neu zu befüllen. Der Restaurantleiter entschuldigte sich  auch  dafür und brachte mir als Entschädigung  einen frischen Teller mit Obst.

 

Die Fahrt zum Bahnhof

 

Um 8:15  ließ  ich mich dann mit dem Taxi  zum Bahnhof  Koblenz  bringen, denn ich  ging immer noch davon  aus, dass ich vielleicht einen Zug früher nehmen  könne, wenn meiner nicht komme würde. Ich wurde dann im Reisezentrum  eines Besseren  belehrt. Mein Zug viel aus und ich  sollte den 10:13 nehmen, also  eine Stunde später. Also begab ich mich  aufs Gleis  3 und begann  diesen  Text  zu schreiben. Als dann kurz nach 10 Uhr auch  noch  durchgesagt wurde, dass dieser aufgrund  der Streckensperrung ebenfalls ausfalle, nahm  ich die Empfehlung der Bahn. Es war ein Regionalzug nach Köln. Mit am Bord befand sich  auch der "Kegelclub  Never Nine" so wurde es zumindest  auch  hier nicht  langweilig  und ich bekam  so langsam  das Gefühl,  als ob in den Zügen in Rheinlandpfalz nur Karnevalsleute unterwegs  seien und  das nicht nur zur Karnevalszeit.

 

Im Regio nach Klön

 

Der  Zug brachte mich  dann zumindest  pünktlich  bis nach Köln, wo ich auch noch  nie war. In Köln angekommen musste ich schnell auf das Gleis 2 wechseln, da hier der ICE  nach Berlin mit Zwischenhalt Hannover  einige  Minuten  später abfuhren sollte. Die Abfahrt  klappt  dann zum Glück auch pünktlich  und auch mein IC Ticket wurde im Zug akzeptiert. Jetzt wurde es Zeit  für ein Telefonat mit Eva bezüglich  meiner Startunterlagen für Morgen. Ich machte mit ihr aus diese Simon zur Pasta Party um 19 Uhr im Scandic Hotel mitzugeben, das sollte ich alle Male schaffen. 

Die ICE fuhr bis zur Haltestelle Hamm dann auch weiter ohne Probleme. Jedoch musste der Zug dort auf seinen zweiten Zugteil warten und dieser hatte 10 Minuten Verspätung. Dadurch  war es mir nicht  mehr möglich  den Zug um 14:38 in Hannover zu bekommen, da ich nur 8 Minuten Zeitpuffer hier hatte. Ich strandete hier also erneut. Ich konnte zum Glück mit dem 15:20 ICE meine Fahrt nach Hamburg fortsetzen.

 

Back in Hamburg

 

In Hamburg mit  ca. 3 Stunden Verspätung angekommen, traf ich auch endlich Natalie, die schon vor einer halben Stunde mit Zug in Hamburg aus Flensburg angekommen war. Gemeinsam ging es erstmal zum obligatorischen Vorwettkampfessen  ins Cha Chã Hamburg.  Es war wieder köstlich und schön nach so einem "anstrengenden" Tag (auch ohne sich wirklich bewegt zu haben) bei einem leckerem Essen gemeinsam mit der Freundin runterkommen zu können.

 

Um 19:15 Uhr holten wir uns dann noch unsere hinterlegten Startunterlagen im Scandic Hotel ab und quatschen mit einigen anderen Athleten und Helfern, die an der Pasta Party teilnahmen.  

 

Ein langer und anstrengender Tag geht damit zu Ende und ich bin nicht verwundert, wenn beim Hella Halbmarathon keine gute Zeit dabei rauskommt, dafür waren die letzen beiden Tage einfach nicht entspannt  genug und so auch  nicht  geplant! Ihr werdet  es an meinem Ergebnis ja sehen...

 

Danke an Sacha vom cereal-club.de , der mich seit dem Start beim Hella Halbmarathon im letzten Jahr voll mit eigens zusammengestellten Müslimixen und meinen benötigen glutenfreien Haferflocken für Porridge versorgt/ausstattet. 1000 Dank Sacha dafür. Ihr werdet mich deshalb natürlich auch wieder, wie übrigens auch im letzten Jahr, im Cereal-Club Shirt durch Hamburgs Straßen laufen sehen...

 

Was ich aus diesem Kurztrip gelernt habe:

 

- das Wetter wird immer wilder und unberechenbarer für Laufveranstaltungen

- die Informationspolitik der Bahn lässt immensen Spielraum für Verbesserungen  

- 600 km hin und 600 km zurück kann auch ohne einen Lauf anstrengend sein

- es ist schön sich auf langfristige  Sponsoren verlassen  zu können

- Wenn dir nach so einem Trip die Freundin entgegenkommt hellt sich die Stimmung gleich schlagartig auf... und das Leben ist schön!

- 26 Stunden mit der Freundin am Wochenende zu haben ist definitiv  zu wenig!

 

 

Euer

 

Pascal

Sportscheck Nachtlauf über 15 km oder die zwei Alsterrunden!

Letzten Freitag war es mal wieder so weit. Es startete der Sportscheck Nachtlauf jeweils über 7,5 km (eine Alsterrunde) oder 15 km (zwei Alsterrunden) hier in Hamburg. 

Da Natalie und ich in Bremen schon Stadtlaufsieger geworden sind, hatten wir unser Ticket für Trentino schon in der Tasche und hätten uns gemütlich zurücklehnen können. 

Aber so was kommt für Natalie natürlich nicht in Frage. Sie hatte bei dem 22 Uhr Start über die 7,5 km in den letzten beiden Jahren immer nur zugeschaut und wollte diesen dieses Jahr einfach mal mitnehmen.

Für mich stand nach meinem Sieg in Bremen fest, ich werden sie nur begleiten. Zumindest bis Donnerstag Mittag! 

Ich hatte nämlich am Mittwoch Mittag ein Gespräch mit meiner Arbeitskollegin, die kurz vor der Rente steht. Ich erzählte ihr, dass ich meine Freundin nur begleiten wolle und selber nicht laufen will. Sie fragte mich was es denn zu gewinnen gab und ob es nicht komisch wäre, wenn ein Läufer z.B. aus einer anderen Stadt den Hamburger Lauf um die Alster gewinnen würde.  Das beste Argument war jedoch, was ich an dem Tag trainieren wolle und wenn ich eh trainieren müsse, können ich das auch dort machen und versuchen alles mitzunehmen und zeigen wer hier in Hamburg der Schnellste über zwei Alsterrunden ist. Mit dieser Argumentationskette hatte sie mich überzeugt.

 

Am Donnerstag Mittag lief ich in der Mittagspause zu Sportscheck und meldete mich für die 15 km nach.  

Da ich noch eine Probe von der Verkostung/dem Test des Oatmeal vom Cereal-club hatte, probierte ich die letzte Probe als Wettkampf "Power-Frühstück" einfach 2 Stunden vorher mal aus. Ich wollte ja eh nur einen schnelleren TDL machen und was solle da schon passieren.

(Kurze Info an meine Läuferfreunde, die auch das Oatmeal testen durften, bis zum 24.6 möchte der Cereal-Club die ausgefüllten Blätter gerne per Post wieder zurück haben. Also schön testen, ausfüllen und dann ab in die Post).

 

Wir kamen dann gegen 19:50 am Start an und ich gab Natalie meine Sachen, da ich mich noch 5 Minuten warmlaufen und 2 Sprints machen wollte. Kurz vor 20 Uhr zog ich meine Jacke aus und gab diese Natalie, die auf Höhe der Startlinie gewartet hatte. Pünktlich um 20 Uhr ging es dann los. Drei Jungs gaben zum Start erstmal alles, als wenn es sich um einen 400 m Lauf handle.

Ab ca. 1,3 km hatte ich dann alle eingesammelt. Es lief gut und es machte echt Spaß mal wieder schnell und sogar mit Fahrrad vorweg um die Alster zu laufen. Der Spruch des Fahrradfahrers: "Achtung, da kommen jetzt noch 3.000 weitere Läufer" brachte die Spaziergänger immer zum Staunen und machte manche sogar ein wenig ängstlich. 

 

Die erste Runde verging wie im Flug und es war ein cooles Gefühl am Startbereich bei den vielen Zuschauern ein weiteres Mal entlangzulaufen. Das Wetter hatte mit Sonnenschein am Abend auch alle Register gezogen. Die richtige Abendstimmung kommt aber nur bei dem Nachtlauf um 22 Uhr auf, das kann ich jetzt, nachdem ich beide mal mitgemacht habe, definitiv behaupten. Bei  km 10 hatte ich eine Durchgangszeit von 33:20 (Schnitt 3:20) für die Strecke war das voll ok.

Leider und das liegt daran, dass ich mich eben als Hobbyläufer sehe, ging meine GSP Uhr aus, da ich diese am Vortag nicht geladen hatte. Ein wenig ärgerlich, aber meine Prioritäten liegen einfach wo anders. Die nächsten Kilometer lief ich dann einfach nach Gefühl. Es war wieder ein unbeschreibliches Gefühl mit Zielbanner als erster das Ziel zu erreichen und das mit einer Zeit von unter 50 Minuten. Das Oatmeal hatte mich übrigens bis km 13 super versorgt. Ich würde für das nächste Mal mengenmäßig ein bisschen mehr empfehlen. Es hatte mich jedoch nicht belastet und weder Seitenstechen noch aufstoßen verursacht. 

 

 

Titelbild:

 

Das Foto war übrigens ein spontanes Selfie. Man beachte den schönen tiefblauen Himmel und die Bäume im Hintergrund. Ich hatte Jonas in Neumünster schon gesagt, das ich definitiv nicht die 7,5 km laufen würde und meinte er solle sich dafür anmelden, da seine Chancen einen Platz besser seien. Er belegte beim Nachtlauf dann den 3. Platz, was mich ebenso gefreut hat, wie der 2. Platz von Natalie in einer bomben Zeit, weniger als eine Minute nur, hinter Isabell.  

 

Aktuelle Sponsoring Informationen:

 

Nach einem weiteren Besuch auf Gunnar's Bioland, wo wir uns auf seinem Bio Erdbeerfeld reichlich bedienen durften, haben Gunnar und ich ein festes Sponsoring festgemacht. Damit ist Söth's Bioland mein 5. Sponsor. Ich bedanke mich dafür recht herzlich bei Gunnar und seiner Familie, freue mich auf die nächsten persönliche Besuche und das "Aussuchen" auf dem Biomarkt-Stand Samstags von 9:00-15:00 Uhr  in Ottensen (HH-Altona).

Für eine Bio "Erdbeerpflückaktion" werden wir in den nächsten Wochen garantiert noch vorbeikommen.

 

Meine Belieferung an roter Bete ist mir damit in der nächsten Zeit sicher. Gunnar wird für mich diese extra im Glas gekocht produzieren lassen, da ich diese nicht mehr aus Plastiktüten essen möchte.

Vielleicht bringt Gunnar diese ja sogar bald für uns alle auf den Markt...

 

 

Wettkampf Ausblick:

 

Am Sonntag steht mit dem Hella Halbmarathon mein letzter "Wettkampf" auf dem Programm, ehe es ab Juli mal wieder mit richtigem Training weitergehen soll. Den Halbmarathon bei dem dieses Jahr übrigens erstmals über 10.000 Leute am Start sind, werde ich wie Isabell Teegen für einen schnellen TDL nutzen. Die Stimmung ist hier im letzten Jahr echt Top gewesen und so macht ein schneller Lauf umso mehr Spaß. Natürlich werde ich auch versuchen unter die 3 besten Deutschen zu kommen, was letztes Jahr mit dem 3. Platz ja auch gut geklappt hat. 

 

 

Euer Pascal

 

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Da das Duell mit Steffen U. ausblieb, ein Bericht der anderen Art!

Da es Steffen nicht rechtzeitig (stau bedingt) zum Start des Holstenköstenlaufs geschafft hat und unser Duell ausgeblieben ist, wollte ich euch mal eine andere Art Bericht schreiben...

 

6:15h: Ich wache auf, da die ersten Sonnenstrahlen sich in mein  Zimmer verirren.

 

15:11h: Ich erhalten eine Nachricht  von meiner Schwester Nadine, überredet von einem Kumpel, will sie  heute auch die 10 km in Neumünster  laufen. Sie sei ein wenig aufgeregt und wolle wissen wie das mit der Anmeldung, Parken und dem Umziehen funktioniere. Ich beantworte ihr mit einer Sprachnachricht kurz die Fragen.

16:14h:  Eigentlich  sollte ein IC auf dem Hauptbahnhof  Richtung  Neumünster stehen, hat heute aber wohl 10 Minuten  Verspätung.

16:35h: Ich steige  in den Zug ein. Mit 50 Minuten  Verspätung  komme ich in Neumünster an und denke Bahn fahren ist auch keine Alternative zum Auto.

 

Um 18:05 h komme ich in der Filiale  von o.t.n an, wo meine Startnummer  schon bereit  liegt.  Hier erfahre ich  das erste Mal davon, dass Steffen  im Stau auf der Autobahn feststeckt. 18:08 h: Natalie  kommt vorbei  und ich sehe sie seit Sonntag endlich wieder.

18:25h:  Wir laufen uns mit Jonas Wegers "Natalies Tempomacher" für heute  ein. 18:50 h: Ich treffe  meine Schwester  Nadine und wünsche  ihr viel  Spaß. 18:55 h:  Wir schlängeln uns in Wettkampfausrüstung zum Startbereich durch. Kurzes  Interview  mit Moderator Hans-Erich vor dem Start, der uns in den letzten zwei Jahren bei jeder Moderation von ihm als Siegerpärchen ankündigen durfte. Ich hoffe er freut sich dennoch, wenn er uns bei weiteren Läufen 2016 an der Startlinie sieht...

Am Start  werden  einige bekannte  Läufer begrüßt/abgeklatscht, ehe wir leicht verspätet um 19:02 h auf die Strecke geschickt  werden.

Ich möchte  nicht  viel  über  meinen Lauf berichten. Was ich aber unbedingt erzählen  will, war die gigantische  Stimmung  an der ganzen  Strecke. Immer wieder gab es kleine Nester, die uns Läufer euphorisch angefeuert haben. Ich war echt die ganze  Zeit  nur am Zeigefinger  heben, um mich dafür zu bedanken. Autogramme habe ich natürlich nicht gegeben, auch wenn so was in der Zeitung stand, aber man soll ja auch nicht alles glauben, was in der Zeitung steht. Zweimal habe  ich aber meinen imaginären Hut gezogen. Echt Wahnsinn, was Neumünster  dort abgeliefert  hat.  Nächstes Jahr gern wieder. Dann hat sich übrigens auch Steffen angekündigt um mir einen 8. Sieg streitig zu machen.

 

19:34h: Ich komme mit tobenden Applaus  im Ziel  an. Laufe ein Stück der Strecke wieder zurück  und bedanke mich hierbei bei den vielen Zuschauern für den Applaus.

19:38h:  Natalie kommt mit  Jonas um die letzte  Kurve gelaufen. Ich begleite  beide bis ins Ziel. Natalie war gut  drauf (heute 36:27 min)  und wäre mit Jonas Hilfe fast Bestzeit  gelaufen. Es war jedoch nicht ihr optimalster Tag, aber dazu in einer bekannten Laufzeitschrift im August mehr.

Zweiter hinter mir wird Henning Liß (M40) in persönlicher Bestzeit von 34:12 min. Kurz dahinter läuft Michael  Wittig als 3. ein und das mit neuen Landesrekord (34:18 min) in der M50. Krasse Leistung Michael, ob ich das später auch mal schaffen werde... auf jeden Fall herzlichen Glückwunsch dazu.

Kevin Lieck läuft mit einem überragenden Zielsprint ebenfalls Bestzeit (39:36 min). Das freut mich besonders, da wir uns in den letzten Wochen ab und zu mal über Training und Tipps unterhalten hatten.

 

Bei den Frauen landetet auf dem 2. Platz Maren Ernst vom USC Kiel in 38:07 min. Mit dieser Zeit hätte Sie Natalie im letzten Jahr übrigens um 1 Sekunde geschlagen. Also ebenfalls eine Spitzenleistung. Dritte Frau war die Vorjahreszweite Verena Becker in einer 41:00 min und wie die erste Beiden ebenfalls Siegerin ihrer AK.

 

56 Minuten  nach den Start  sehe ich meine  Schwester wieder, die um die Ecke  biegt. Auch sie wollte es auf den letzten  Metern nochmal wissen und  rannte  mit einem tollem Sprint ins Ziel. Sie fand die Veranstaltung, an der sie das erste Mal teilgenommen hatte, auch richtig klasse, vor allem die Zuschauer an der Strecke hatten es ihr ebenfalls angetan. Das letzte Mal, das ich mit meiner Schwester einen Lauf gemeinsam absolviert hatte, war in Büsum und das waren nur 5,6 km und muss Ende der 90er Jahre gewesen sein. Deshalb freute mich ihre Teilnahme umso mehr. 

 

Ich wollte mit diesem Bericht darauf aufmerksam machen, dass es viele Läufer gab, die innerhalb ihres persönlichen Niveaus Spitzenleistung erbracht haben, aber in der Zeitung nicht erwähnt wurden. Der Holsteinische Courier hatte am nächsten Tag nämlich nur von Natalie und mir berichtet und nicht mal den 2. und 3. Mann/Frau erwähnt. Das finde ich dann mit den guten Ergebnissen absolut unangebracht und gibt kein gutes Licht auf den Reporter.

Es sind in Neumünster viele Bestleistungen erreicht  wurden und das hätte man auch gerne so berichten sollen. Das lag übrigens an der sehr flachen Strecke, der guten Organisation und den schon mehrfach erwähnten vielen Zuschauer Anfeuerungen während der gesamten Strecke. 

 

 

Was habe ich aus diesem Lauf gelernt habe:

 

- auch ein Olympiateilnehmer kommt mal nicht pünktlich zum Start 

- glaub nicht alles was in der Zeitung steht

- ein Zeitungsbericht gibt nie die wirkliche Stimmung / abgelieferten Leistungen wieder

- persönlichen  Erfolge andere Läufer freuen mich sehr

- sag deiner Schwester sie soll mal einen Lauf mitlaufen....es passiert  nichts. Kommt ein Kumpel      

  und fragt nach,  wird sofort  zugesagt aber auch gleich der "Brudi"  kontaktiert. Willst du deine

  Schwester zum Laufen bringen, besorgt euch einen  "Zwischenhändler" dann klappt es auch mit der

  Laufzusage eurer Schwester

 

wenn du im Sommer bei Sonnenaufgang aufstehst und zum Sonnenuntergang nach Hause fährst  bist du lange auf den Beinen und es ist dann normal müde zu sein :)

 

 

Euer

 

Pascal

 

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Mein 2. Lauf in Ratekau mit zwei 2. Plätzen

Gestern ging es nach zum zweite Mal nach Ratekau zum 10 km Lauf. Natalie und ich hatten den Lauf in guter Erinnerung, da wir dort letztes Jahr beide überraschend 1. wurden. Dieses Jahr war jedoch schon vorher klar, dass es  wohl eher auf den 2. Platz hinauslaufen würde.

 

Wir machten uns nach unserem obligatorischem Power-Frühstück (habe gerade heute Mittag von einem Triathleten eine sehr positive Rückmeldung zu unserem Frühstück bekommen) und einen kleinen Spaziergang, dann ging es auf nach Ratekau, kurz hinter Lübeck gelegen.

 

Die Anfahrt war dann gar nicht so leicht, da das ganze Dorf morgens wegen der Läufer (Start 5 km 9:00 Uhr) voll durch die Polizei abgeriegelt wurde. Wir haben dann letztendlich auf dem Parkplatz vom örtlichen Griechen geparkt. Danke dafür, auch wenn es nicht ganz korrekt war, den Gästen Morgens die Parkplätze wegzunehmen... 

 

Kurze Zeit später am Stadion angekommen, holten wir dann unsere Startunterlagen ab und trafen Volker, mit dem wir uns kurze Zeit später dann gemeinsam 3,5 km einliefen. Es wurde echt jede Stunde wärmer und Natalie und ich versuchten mit Wasser kurz vor dem Start unseren Körper noch etwas herunterzukühlen.

 

Um 10:10 fiel dann der Startschuss und ich setzte mich zuerst mal an die Spitze des Feldes. Da Mengistu, ein gebürtiger Äthiopier, den Streckenrekord angreifen wollte, dachte ich der würde gleich am Anfang wegziehen, das machte er aber nicht. Bis zum 2. km liefen wir also gemeinsam, ehe ich dann doch ein wenig abreisen lassen musste. Das fehlende Training bedingt durch die vielen Wettkämpfe hinterlassen langsam ihre Spuren. Bei km 5, wovon einige km zum Glück noch im Schatten waren, hatte ich eine 15:45, was ich gar nicht so schlecht fand. Jedoch kamen auf den nächsten 5 km dann doch einige Anstiege, Kopfsteinpflaster und die volle Sonne.

Einen richtigen Einbruch hatte ich zum Glück dennoch nicht. So lief ich ein, an sicherer Position 2 liegend, kontrolliertes Rennen in kurz unter 32 Minuten nach Hause. Mensistu Zelalem hatte sich übrigens den Streckenrekord in starken (30:25) erlaufen. Natalie erlief sich ebenfalls den 2. Platz genau 6 Minuten nach mir.

Die Organisatoren um Jens verstehen was von  "nationaler Sportförderung", denn der 1. Platz mit Streckenrekord war ihnen beachtliche 500 EUR Wert. Diese erlief sich dann auch die 1. Frau Isabell Teegen in 35:12. Ich finde es klasse, das Firmen in der Umgebung bereit sind, so viel Geld zu investieren, um die Veranstaltung / die Region bekannter und lukrativ in der Laufszene zu etablieren.

 

Direkt nach dem Lauf habe ich dann zum ersten Mal Frank Kührmann (ehemals LBV Phönix Lübeck) persönlich kennengelernt. Er hält mit immer noch den Rekord beim Büdelsdorfer Eiderlauf über 11,1 km aus 1992 mit 33.29, welchen in schon 11 mal hintereinander gewonnen habe. Zudem ist er 1989 seine PB über 15 km gelaufen in sensationellen 45:31. Es war mir eine Ehre Frank! Nach der Siegerehrung ging wieder mal eine super organisierte Veranstaltung zu Ende, die eine lange Anreise immer Wert ist. 

 

Ausblick:

 

Am Freitag laufe ich nochmal beim Holstenköstenlauf die 10 km für o.t.n, ehe es dann mal wieder ans Training geht. 

 

 

 

Euer 

 

Pascal  

 

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