Willkommen auf meiner Homepage: Ich berichte euch hier fortlaufend über mein Laufgeschehen & meine gluten-, zucker- und laktosefreien Rezepte!




3.000m Inselparklauf die Zweite!

Am Mittwoch, den 17.8 fand der Inselparklauf in Wilhelmsburg statt. Es gab extra einen Elitelauf über 3.000m vor dem richtigen "Volkslauf". Da ich letztes Jahr das Event schon richtig cool fand, konnte ich dieses Jahr sogar Natalie dazu überreden hier zu starten. Für uns beide sind diese kurzen Strecken natürlich überhaupt nicht unsere, jedoch ist ein Wettkampf gegen die besten Kurzstreckler aus Hamburg auch immer mal eine Herausforderung.

Natalie kam am frühen Nachmittag mit dem Zug aus Flensburg zu mir nach Hamburg und ich machte an meinem vorletzten Arbeitstag auch etwas früher Feierabend.

 

Anfahrt

Die Anfahrt mit der S-Bahn nach Wilhelmsburg ist vom Hauptbahnhof in 8 Minuten problemlos möglich. Dann noch ein 4 Minutiger Fußweg und schon ist man am Start/Zielbereich angekommen.

 

Gemeinsames Einlaufen

Hier haben wir erstmal die anderen Eliteläufer begrüßt und uns ebenfalls mit diesen eingelaufen. Auf die Frage eines Hamburger Kurzstreckenläufers: Wie lange wir denn Einlaufen wollen? Antwortete ich: "Eine Runde!" Auf seine Anwort: "Was so viel, dass sind ja 3km!!" musste ich herzhaft lachen und ein wenig an mich früher denken, der auch öfter mal 5 km Runden als Training/Laufen bezeichnet hatte.

Heute ziehe ich mich für eine unter 7km Runde nicht mehr zum Laufen um.

Pünklich um 18:35 war dann auch der gemeinsame Start, bei dem kurz vorher noch einige Eliteläufer mit ihren Bestzeiten vorgestellt wurden.

 

Der Lauf

Der 1. km fühlte sich jetzt eigentlich schon schnell an, war aber auf meiner Uhr nur eine 3:01. Ab dem 2. km musste ich schon etwas abreißen lassen, denn zulegen konnte ich jetzt nicht mehr. Da fehlen mir einfach die Tempoeinheiten, die ich für meine Bestzeit (30:35) Anfang März in Leverkusen auch nicht in mein Training eingebaut hatte. Ich denke ich könnte die Schnitte von (3:00/2.km) noch länger halten und würde erst später richtig einbrechen, aber deutlich unter 3 Min/km ist einfach nicht drin. Der letzte km war dann mit 2:59/km auch noch ok. Dafür das ich der Senior unter den jungen "Sprintassen" war und damit noch eine Zeit unter 9 Minuten geschafft habe, kann ich ganz zufrieden sein. Zudem habe ich damit, wie bereits im letzten Jahr, wieder den 5. Platz gemacht. Glückwunsch an die beiden Tims und Matthias, die verdient die ersten 3 Podiumsplätze unter sich ausmachten. Beim Hamburger Alsterlauf, der dieses Jahr auch die DM integriert hat, sehen wir uns wieder ;)

 

Wie es sich für Langstreckler gehört, nahmen wir auf dem Rückweg nicht die S-Bahn, sondern liefen dann die Strecke (8 km) zum Hauptbahnhof zurück. Somit sind wir dann gemeinsam auf 15 km gekommen, wovon 3km qualitativ hochwertig waren.

 

Urlaub

 

Ab diese Woche habe ich endlich meinen verdienten Sommerurlaub, in dem Natalie und ich noch einige Einheit absolvieren wollen. Morgen steht für mich zum Beispiel auch mal Tempotraining an: 6 x 300m 3 x1.000 und 4 x 300. Mittwoch laufe ich dann mit Natalie 25 km durch Glücksburg. Die gemeinsamen Einheiten bringen Natalie echt viel, wie man an ihrer Entwicklung sehen kann. Für mich bringen diese eine gewisse "Pflichtentspannung" da ich meine Einheit sonst wohl zu schnell machen würde.  Das wichtigste ist nämlich, dass die Trainingseinheiten gut verarbeitet werden und da kann man an einigen Läufern sehen, dass diese zwar im Training richtig was reißen und meinen sie haben gut trainiert, aber im Wettkampf können die "Traningsweltmeister" ihre Form einfach nicht abrufen. Für gutes Training hat noch niemand eine Goldmedaille gewonnen. Gebt eurem Körper auch mal einen Pausentag, wenn es super gut läuft, denn tagelang macht dieser das nicht mit. Und dann ist man schneller im Übertraining als man denkt und es geht schnell bergab. Da man dann statt einer Pause noch einen ruhigen Lauf macht, bekommt man vom Körper aber nicht die Rückmeldung, da man selber ja was ruhiges machen will, für den Körper dieses aber nicht ruhig war.

 

Ausblick

 

Als Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften beim Alsterlauf in Hamburg  wurden wir jetzt noch zum Handelwitter Sommerlauf am 4.9 eingeladen. Wir werden dort einen anspruchvollen TDL absolvieren. Ich voll aus dem Training heraus. Ich hoffe die nächsten Tage bis zur DM reichen dann zur Erholung aus.

Ich werde berichten, ob ich mein Ziel, eine bessere Zeit zu laufen als 2015 (31:33), geklappt hat und wie ich mich dieses mal gefühlt habe. Für mich waren alle meine Alsterlauf Läufe in Hamburg immer sehr anstrengend.

Ein besonderes Jubiläum für mich ist, dass ich vor genau 12 Jahren (2004) dort meine damalige PB 31:49 gelaufen bin. Ich bin sehr dankbar darüber auch 12 Jahre später noch gesund und lauffähig mit dem Ziel Sub 32 an den Start gehen zu können. Ich denke ich habe einiges mit meinem Training bis heute richtig gemacht und natürlich auch Glück gehabt, vor allem damit, dass ich Natalie kenngelernt habe. 

 

 

Euer Pascal

 

P.S. Danke an Kristina Assmann für das Bild.

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30. Husumer Hafentagelauf

Am Samstag fanden die 30. Husumer Hafentage statt. Letztes Jahr bin ich hier Streckenrekord mit 31:49 gelaufen. Es ist jedoch eine sehr schwer zu laufenden Strecke, auf der man ab der 2. Runde auf das Ende der Läufer trifft und sich dann mit diesen die Strecke teilen darf. Zudem gibt es eine Strecke von ca. 300 m Kopfsteinpflaster pro Runde zu belaufen. 

 

Da Steffen Uliczka laut seines Trainers Andreas Fuchs in der letzten Zeit gerne Volksläufe sucht, um schnelle Tempoläufe zu absolvieren, (die er selber in Training nicht so schnell laufen könnte) hatte ich schon mit ihm gerechnet. Dieses bestätigte sich dann, als Natalie und ich uns abends noch die Onlineausgabe der Nordfriesland Nachrichten anschauten. Es gab dort einen Artikel mit: "Statt Olympia zum Hafentagelauf" der den Start von Steffen ankündigte, obwohl er wie wir nicht in der Startliste standen. Ich hatte mich auf die Anmeldung von Natalie zum Lauf verlassen, Natalie aber auch auf mich, somit hatten wir die Anmeldefrist verpasst und mussten uns kurz vorher nachmelden. 

 

Deshalb fuhren wir am Samstag etwas früher nach Husum. Dort trafen wir die ersten bekannten Gesichter und wurden gleich von Moderator Hans-Erich im Startbereich als die Beiden Vorjahressieger begrüßt. Das Wetter war an dem heutigen Tag für einen Hafentagelauf schon recht kalt, denn wir hatten hier zum Lauf schon Temperaturen bis zu 32 Grad in den letzten Jahren. Dieses Jahr hatte ich aber Natalie einen kühlen Lauf versprochen, an dem sie mal Freude hatte, da sie unter warmen Temperaturen immer sehr leidet. Ich freute mich, dass es heute so eingetroffen war. 

 

Hier in Husum war ich schon sehr oft am Start und mir ist hier schon fast alles passiert:

 

- Laufschuhe vergessen und mit Sneakers gelaufen

- Startzeit 17:30 verplant und ohne warm machen direkt an den Start gestellt

- falsch vom Streckenposten geführt worden und als 3. zurück auf die Strecke gekommen

- zu spät gegessen und dann mit Magenproblemen gelaufen

- im Spurt von Micha Heidenreich geschlagen worden 

 

17 Uhr 26 wurden die Topläufer von Hans-Erich nochmal kurz vorgestellt. Ich fand es irgenwie eine besondere Ehre mit Steffen dem besten Läufer aus Schleswig-Holstein in einem Lauf zu sein. Pünktlich um 17:30 kurz nach dem obligatorischen Schleswig Holstein Lied ging es dann los.

Ich versuchte die ersten Meter an Steffen dran zu bleiben, aber merke gleich, dass das wohl zu schnell sein wird. Ich lies ihn deshalb ziehen... Der 1. km, der aber leicht bergab ging, war eine 2:55 laut Uhr. Letztes Jahr zu meinem Rekord lief ich hier eine 3:01 und fand das schon zu schnell. Ich lief aber einfach mein Rennen. Das 2. Teilstück der Strecke ging dann voll gegen den starken Wind. Das Teilstück zurück zum Startpunkt war dann voll mit Rückenwind, wo man das Gefühl hatte, die Luft würde stehen. Deshalb kann ich nicht ganz sagen, was besser war, gegen den Wind oder mit dem Wind laufen.

Die erste Runde ging dann gefühlt sehr schnell um. Beim 3. km hatte ich eine 9:07 was dann doch recht schnell war. Bei 5 km hatte ich dann laut Uhr eine 15:29. Die zweiten 5 km wurden dann schwerer und wenn man das Foto vom Husumer Hafentagelauf gefunden hat, weiß man was ich meine. Für die zweiten 5 km brauchte ich 15:52 Minuten. Laut meiner Uhr hatte ich bei 10 km somit eine 31:23. Im Ziel kam ich dann ca. 1 Minute nach Steffen (31:04) mit einer 32:13 an. Ich hatte meine Zeit aus dem letzten Jahr um 24 Sekunden verpasst, was wo daran lag, das ich das Rennen zu schnell angegangen war. Da Husum jedoch letztes Mal 3 Wochen nach der Citynacht lag, bin ich mit der Zeit dennoch sehr zufrieden.

 

3. und 4. wurde in ganz starken 33:56 Jan-Erik Bostelmann-Arp und in 34:34 Tade Kohn. Bei der Strecke kann man bestimmt 30 Sekunden abziehen und das verdeutlicht die guten Leistungen der Beiden. Bei den Frauen konnte Natalie in sehr starken 37:21 ihren Vorjahressieg wiederholen. Das war das erste Mal das es ihr in Husum leicht fiel/ leicht lief, ein wenig war ich daran Schuld mit meiner kühlen Wetterbestellung.   

 

Mein nächster Lauf wird dann der 3.000 m Inselparklauf  werden. Bevor es dann am 23.8 hoffentlich im eigenen Stadium der LG Flensburg  noch die Möglichkeit gibt mal endlich eine offizielle 1.000m Zeit aufstellen zu können. 

 

 

Euer Pascal

 

 

Danke an meine Sponsoren das cha chã, Pharma Nord, Söth´s Bioland, O.t.nbe Green.

 

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25. Adidas Runners City Night Berlin

Am letzten Wochenende stand nach einem Monat ohne Wettkämpfe die "Berliner Citynacht" für Natalie und mich auf dem Programm. Oder besser gesagt die 25. Adidas Runners City Night Berlin

 

Mein Juli

 

Ich hatte eigentlich vor den Juli über mehr zu trainieren, um in Berlin bei einem guten Starterfeld eine gute Zeit laufen zu können. Leider machten mir es einige Dinge nicht leicht.

Zum Einen hatte ich Anfang Juli 3 Tage eine Magen- Darminfektion, die zwar wieder schnell wegging, aber mich doch fast 5 Tage zurückgeworfen hatte. Zum Anderen ist auf meiner Arbeit immer noch viel zu tun, dass es mir nicht möglich macht Morgens vor der Arbeit, wann das Wetter noch kühl ist, Läufe über 15  km zu absolvieren. Aber das wisst ihr ja bestimmt selber, dass eben nicht alles nach Plan läuft. Deshalb war ich auf mein Ergebnis umso mehr gespannt. 

 

Welcome Berlin

 

Den letzten Freitag im Juli habe ich mir dann aber gegen Mittag frei genommen und bin mit Natalie mit dem EC nach Berlin gefahren. Wir hatten uns wieder im Azimut Hotel Berlin eingebucht, da dieses nur 150m vom Start entfernt liegt und einfach unschlagbar zentral liegt. Außerdem wurden hier auch wieder die Eliteläufer des 10 km Rennen untergebracht. Am Abend fuhren wir zusammen mit Isabell und zwei ihrer Lauffreunde gemeinsam ins Cha Cha Berlin. Wir hatten uns alle überlegt am Vortag ordentlich zu essen und am Wettkampftag  nur noch Kleinigkeiten zu uns zu nehmen und ich natürlich 3 Stunden vorher (17:30) noch mein Power-Frühstück.

 

Der Samstag / Sonntag (kurze Zusammenfassung von Natalie)

 

Der Samstag war geprägt durch kulinarische Höhenflüge und einen netten Bummel durch die Straßen Berlins. Da wir kein Frühstück im Hotel gebucht hatten, machten wir uns nach dem Aufstehen auf und davon, um "The Bowl" anzusteuern. Ich hatte in einer Zeitschrift von diesem "Clean Eating" Restaurant gelesen. Clean Eating bedeutet, dass das Essen unbehandelt (bezüglich der Inhaltsstoffe) und natürlich verarbeitet ist. Darüber hinaus ist alles, was dort auf dem Tisch kommt vegan, glutenfrei, laktosefrei und zuckerfrei. Vier Gründe dort mal vorbeizuschauen (auch wenn wir nicht vegan leben).

 

Die Kreationen waren wirklich ein Augenschmaus, das Auge isst ja bekanntlich mit ;-) Wir hatten uns einen Schoko-Chiapudding mit Cashew Vanille Creme und Früchten bestellt, einen Smoothie und natürlich einen Espresso (für mich). Ich finde es immer wieder toll die unterschiedlichsten Sachen zu probieren, gerade auch, weil es in Flensburg und Umgebung oft solche trendigen Restaurants nicht gibt.

 

Weil das Essen und auch die Atmosphäre so klasse gewesen ist, konnte ich Pascal davon überzeugen am Sonntag gegen Mittag noch einen Abstecher dorthin zu machen (okay, tief in seinem Inneren wollte er es auch) :) Leider liegt das Lokal nicht ganz zentral, weshalb man sich vom Tiergarten aus auf eine kleine Reise von ca. 9 S-Bahn Stationen begeben muss. Jedoch hatten wir noch einige Zeit totzuschlagen, bis unsere Bahn nach Hamburg ging. Es war ein optimaler Rückzugsort, um nochmal das Wochenende Revue passieren zu lassen.

 

  

 

Mein 10  km Lauf

 

Ich war jetzt echt gespannt, was ich wohl auf der auch schon im letzten Jahr gelaufenen Strecke laufen konnte. Kurz vor dem Startschuss gab ich Natalie noch einen Kuss und wünschte ihr viel Spaß, wo eine Reihe weiter hinten dann zu hören war: "ohh so was will ich auch..." und Natalie scherzend hinzufügte: "Ich kenne ihn gar nicht, wir haben uns erst eben kennengelernt...", was noch mehr Gelächter verursachte. Irgendwie müssen Läufer ja ihre Aufregung abbauen ;)

Pünktlich um 20:31 ging es dann los. Den ersten km konnte ich mich noch am Ende der 1. Gruppe halten. Meine Uhr zeigte eine 3:09 an, was aber eine wirkliche 3:03 bei km 1. war.

Von den neuen Kilometerschildern, die dieses Jahr beleucht am rechten Straßenrand stehen sollten, habe ich übrigens keins gesehen. Was ganz nett war, war das Führungsfahrzeug, welches dauerhaft laute Musik abgespielt hat. Für Läufer die öfter mit Musik laufen, eine  super Abwechslung und es nahm einen ein wenig die Gedanken an die Anstrengung.

Bis ca. 4 km konnte ich die Musik noch hören, dann war ich zu weit weg. Der Vorteil der Strecke ist, dass es sehr lange geradeaus geht, was zusätzlich zu der doch flachen Strecke echt von Vorteil ist.

Ab dem 5. Kilometer kam Volker langsam an mich heran. Ihm waren die erste Kilometer zu schnell gewesen und hatte jetzt aber wieder den Anschluss gefunden. 

Nach einen Blick zurück erkannte ich das hinter uns keiner mehr war. Vor uns liefen mit einem Abstand von ca. 50 Metern Vincent H. und Hannes L. An die beiden heran zulaufen war innerhalb der letzten Kilometer nicht möglich.

Somit waren Volker und ich auf uns alleine gestellt. Jeder machte ab und zu mal Tempo, obwohl ich ( 5 km waren 15:39) schon echt zu kämpfen hatte an Volkers Tempospielchen dran zubleiben. Sehnsüchtig erwartete ich den Wendepunkt, von der es dann nur noch 2,5 km geradeaus ins Ziel geht. Auf der anderen Straßenseite kam uns dann der 1. Läufer entgegen (es war Philipp Pflieger) und signalisierte mir, dass der Wendepunkt gleich kommen müsste.

Die Stimmung unterwegs war, obwohl ich dieses Mal nicht so die Augen für die Zuschauer hatte, echt super.  Selbst Natalie einige Zeit später auf der anderen Seite nahm ich nicht mehr wahr. Es war mal wieder ein Rennen, was mir die volle Konzentration abverlangte.

Auch Volker machte weiter Druck. Der, wie ich es aus einigen gemeinsamen Rennen kannte, eher der langgezogene Sprintertyp ist und so versucht seine Gegner abzuschütteln. Ich blieb einfach an ihm dran und sagte mir: "die Zeit geht schon um, einfach aushalten". 500 m vor dem Ziel wollte ich mich aber bis an die Grenze quälen und setzte hier schon zum Schlusssprint an. Den letzten Kilometer schaffte ich so noch in 3:05 und holte damit noch 5 Sekunden Vorsprung zu Volker heraus. Ohne ihn wäre ich aber nicht diese Zeit gelaufen, die exakt 8 Sekunden besser war als 2015. Danke  dir Volker.

Mit meiner 31:35 und den Wochenkilometern im Juli kann ich sehr zufrieden sein. 

 

Später gab es noch das obligatorische gemeinsame Essen mit allen Topathleten. Gegen 00:30 waren wir dann aber auch im Bett, denn ich hatte mich mit Marcel Bräutigam und Volker auf einen Morgenlauf um 8 Uhr verabredet. Marcel wollte an seinem Geburtstag 30 km machen, mir reichten dann 10 km. Später bei Frühstück saßen wir dann noch mit Marcel, seiner Freundin und Volker bis 11 Uhr beim Frühstück.  

 

 

Fazit:

 

Es war wieder eine super Veranstaltung und Berlin ist immer eine Reise wert, zudem dieses Jahr eine noch bessere Stimmung als 2015 herrschte. Die Adidas Organisatoren haben sich mit den Stimmungsnestern, den Konfettikanonen und den Lichtschranken am Ziel super Sachen einfallen lassen. Nächstes Jahr sind wir wieder in Berlin gerne dabei. Nur das Frühstück im Azimut könnte nächstes Jahr frischer und für unseren Geschmack "laktosefreier" sein, aber es muss ja Spielräume für Verbesserungen geben. 

 

Ausblick:

 

Am Samstag laufen Natalie und ich dann wieder in Husum beim Hafentagelauf und Sonntag wird beim Ostseeman in Glücksburg die SH Marathon-Elite angefeuert. Holger, Vilmos, Karen, Anne usw., genauso  Einzelstarter wie Niels, Christian, Tim usw.

 

Ab dem 18.08 habe ich endlich auch Sommerurlaub und werde mich dann mit Natalie auf die DM 10 km in Hamburg vorbereiten. Eine PB wird für mich definitiv nicht drin sein, aber eine Verbesserung zum Vorjahr und eine gute Platzierung würden mir reichen. Anfang September wird dann beim Handewitter Sommerlauf nochmal unsere Form über die 10 km getestet, ehe dann eine Woche später die DM in Hamburg beim Alsterlauf stattfindet. 

 

 

Euer 

 

Pascal

 

 

 

P.s. Danke an alle 786 Besucher im Juli, obwohl ich keine einzige Neuigkeit gepostet oder aktiv auf meine Homepage hingewiesen habe. Das sind immerhin 25 Besucher am Tag und es wurden von euch durchschnittlich 2 Seiten angeguckt. Ich halte euch weiter auf dem Laufenden, auch wenn jetzt erstmal mit den Olympischen Spielen für vier Wochen wichtigere Wettbewerbe anfangen ;)

 

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Der Hella Halbmarathon ein Pflichtlauf in Hamburg!

Der Hella Halbmarathon ist nicht ohne Grund einer der größten isolierten Halbmarathons in Deutschland, natürlich nach dem in Berlin.

Dieses Jahr war ich auf diesen Beiden Strecken unterwegs.

Was die Höhenmeter angeht, denkt man ja immer Berlin ist richtig flach, was jedoch nicht stimmt. Laut meiner GPS Uhr ist die Strecke in Hamburg mit 93 HM genau einen Meter flacher als die in Berlin (94 HM) Das zeigt, dass der Berliner Halbmarthon aufgrund der langen Geraden einfach nur flacher wahrgenommen wird. 

 

Natalies Tempomacher

 

Ich hatte Jonas Wegers Wegers kurzfristig dazu bekommen wieder für Natalie Tempo zu machen, was keine Selbstverständlichkeit war, denn er kam gerade aus der Nachtschicht und hatte weniger geschlafen, als Natalie heute zeitlich über HM laufen würden. Danke Jonas dafür geben wir dir nächstes mal ein Essen im Cha Chá aus.

 

Der Bus für die Elite

 

Außerdem hatten wir das Glück unsere Sachen im "Elitebus" abstellen zu können, der dann im Zielbereich mit unseren Sachen wieder auf uns wartete. Danke auch an die Organisatoren und vor allem Simon, der uns alle Wünsche erfüllt hat. 

 

Der Start

 

Der Start erfolgt wie immer auf der Reeperbahn, was aufrund der breiten Straße sehr sinnvoll ist.

Pünktlich um 10 Uhr ging es dann los.  Ich hatte mir eine Zeit von unter 1:10 vorgenommen, wäre aber auch nicht traurig gewesen, hätte ich dieses nicht geschafft. Ich wollte einfach die Stimmung an den Landungsbrücken und unterwegs mitnehmen.  Das Wetter passte für die Besucher des Fischmarkts super. Es war leicht bewölkt um die 18 Grad und somit am Rand der Strecke viele Leute zum Anfeuern präsent. Viele kamen direkt vom Fischmarkt und hatten sich dort mit den obligatorischen Körben voller Obst eingedeckt. Die erst Runde verging so relativ schnell und schon war man wieder am Start und der 5 km Marke (16:28). Dann ging es ein weiteres Mal an den Landungsbrücken entlang und hier war die Stimmung echt top. Ich habe sehr oft meinen Namen gehört, danke an alle die mich angefeuert haben, auch wenn ich nicht alle erkennen konnte. Die Beine waren durch meine Pausentage  Donnerstag und Samstag sehr locker, aber ich wollte versuchen nicht zu schnell anzugehen, da mein letzter Lauf über 17 km aus April stammt und ich in den letzten Wochen maximal auf 60 km gekommen bin.  

Den 10 km Messpunkt erreichte ich dann genau  bei 33 Minuten. Der Tunnel am Hauptbahnhof, der letztes Jahr noch nicht vollständig fertig war, ist immer mein Höhepunkt.

Hier war dieses Jahr sogar ein DJ dabei, deren Musik man schon kurz vor der Hälfte des Tunnels hören konnte. Der Wendepunkt an der Alster bei 14 km ist auch immer mit viele Zuschauern "bestückt". Danke Oleg für die Anfeuerungen, das habe ich wahrgenommen! Ab dort geht es auf der Hamburg Marathon / Alsterlauf Strecke weiter gen Norden. Die Streckenbeschriftung für den Marathon (die blaue Linie) konnte man noch relativ gut erkennen und hilft einem Idealllinie zu laufen. Denn jeder Meter mehr ist eine verlorene Sekunde, was auf einer Halbmarathonstrecke schon mal einige Meter ausmachen kann. 

Bei km 17 konnte ich dann einen Kenianer einsammeln, der aber an mir dran blieb und mich ermunterte die Geschwindigkeit hoch zu halten. Er wollte mir dabei helfen und blieb deshalb bis km 20 an mir dran. Ob er dann nicht mehr konnte oder wollte, bleibt wohl für immer sein Geheimnis. 

 

 

Der Zieleinlauf

 

Das Ziel kann man bei keinem Event -das ich kenne- so lange im Vorwege sehen. Was natürlich Vor- und Nachteile hat. Die Zeitanzeige kurz vorher zeigte mir eine 1:09... Ich versuchte nochmal die letzten Reserven zu mobilisieren, was dann doch recht schwer war. Dennoch blieb die Zeit dann bei 1:09.53 für mich stehen. Damit wurde ich wie, im Vorjahr 3. Deutscher. 

Hiermit war ich sehr zufrieden, denn es war immerhin meine viertbeste Halbmarathon Zeit, für die ich jetzt nicht wirklich trainiert hatte. Ich traf im Zielbereich dann auch Sacha Inhaber des Cereal-Club.de, der extra zum Zuschauen meines Einlaufs (mit seinem Werbeshirt) samt seiner Tochter gekommen war. Nur einige Minuten später kam dann auch die erste Frau Isabell Teegen ins Ziel, dicht gefolgt von Natalie, die 7. Frau und 2. Deutsche wurde und das in ihrer zweitbesten Zeit (1:20:53), die sie jemals gelaufen ist. 

Jonas hatte also wieder einen guten Job gemacht und ist als Tempomacher sehr zu empfehlen, leider jedoch nicht für mich geeignet ;) Im Zielbereich haben wir dann wieder viele bekannte Gesichter getroffen und man hat sich hier mit einige sehr nett ausgetauscht. Obwohl Natalie und ich unsere Sachen im Bus an der Ziellinie hatten, gingen wir dennoch die Auslaufzone komplett durch, da man sonst diese Gespräche und Stimmung einfach verpassen würde. Es war wieder ein super Event, gut organisiert und die mobilen Duschen waren auch zu empfehlen. 

 

 

Siegerehrung nach dem Event

 

Die Siegerehrung fand wieder zügig im Anschluss auf der Bühne statt. Es werden zusätzlich zu den besten 10 Frauen und Männern auch die  drei besten deutschen Frauen und Männer geehrt.  Auch gibt es eine Hamburger Wertung, bei der ich der Meinung bin, das man hier auch jeweils die besten 3 auf die Bühne holen sollte. Denn die Hamburger Frau könnte somit max. dreimal geehrt werden, und die 2. Hamburgerin geht  im schlimmsten Fall total leer aus. Finde ich einfach fairer...

 

 

Was ich aus diesem Event gelernt habe

 

- ein Halbmarathon wird ohne Training hintenraus interessant

- geh einen Halbmarathon nicht zu schnell an

- auch wenn du wenig dafür getan hast und die Zeit gut war, werden deine Waden es dir die nächsten    Tage heimzahlen

- eine schnelle und ausreichende Zink-zufuhr nach so einem belastenden Lauf verhindert mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Erkältung

- der Hella Halbmarathon erfreut sich in Hamburg immer größerer Beliebtheit, was total gerechtfertigt ist

 

 

 

Über das Titelbild

 

Das schöne an Laufveranstaltungen ist, dass man immer viele bekannte Gesichter sieht und sich natürlich kurz vor dem Start auch gerne austauscht (im Hintergrund sind übrigens auch Natalie und Jonas zu sehen) Danke an Detlef R. für das Foto. 

 

Ausblick

 

Jetzt werde ich den Juli erstmal wieder versuchen ein vernünftiges Training ohne Wettkämpfe zu absolvieren. Heute habe ich mir einer Zahnfleischoperation unterziehen müssen, somit mache ich bis zum Wochenende noch lauf-frei und dann geht's wieder los...

 

Euer Pascal

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Koblenz ist immer eine Reise Wert! Auch für 1.200 km in 2 Tagen?

Eigentlich sollte es für die  29 KW Woche nach Koblenz gehen, da unserer Schulung dort jedoch abgesagt wurde, weil das neue System um 3 Monate verschoben wurde, musste ich nun nicht mehr dorthin.

Da die Schulung abgesagt wurde,  hatte ich mich eigentlich  damit abgefunden deshalb dieses Jahr nicht ein 3. Mal nicht dort beim Firmenlauf starten zu können.

In den letzten Wochen stellte  ich  mir jedoch immer die Frage: "könnte ich nicht auf eigene Kosten zum Koblenz Firmenlauf anreisen?" Der Startplatz war ja schon gebucht und Überstunden hatte ich in der letzten  Zeit auch erarbeitet. Zudem konnte ich dieses Jahr meinen Mitläufer aus Koblenz und Umgebung als angereister Hamburger richtig Konkurrenz machen, denn so gut wie dieses Jahr, war ich noch nie drauf zum Firmenlauf. Ich suchte dann kurzfristig  einen Zug nach Koblenz und fand  auch einen für 23 Euro, was ich sehr günstig  fand. Jetzt musste  noch abgeklärt  werden,  ob ich auch den Freitag Urlaub  nehmen  konnte und da mein Chef weiß  wie laufverrückt ich bin und hatte  nichts  dagegen die Debeka würdevoll in Koblenz zu vertreten. Er kennt ja meine diesjährigen Erfolge und ging davon aus, dort mindestens  auf Treppchen zu laufen. 

 

Der Aufbruch nach Koblenz

 

Der Anreisetag am Freitag begann dann schon um 05:30 was eine Stunde früher  war, als wenn ich zur Arbeit  gegangen  wäre. Es klappte mit der U-Bahn alles reibungslos  und der ICE fuhr dann  auch pünktlich um 06:09 ab Hauptbahnhof ab.  Jetzt hatte ich Zeit mir den Ausgang  der Abstimmung  zum Austritt  Großbritannien aus der EU anzusehen. Das es wirklich  so jetzt kommt,  damit hatten wohl  nur Wenigsten gerechnet,  aber ein wenig  nachvollziehbar  ist  es schon, da die EU es mit Bestimmungen und Verordnungen in den letzten  Jahren  echt übertrieben  hat. Sie sollte sich jetzt mal wieder auf eine Wirtschaftsunion konzentrieren.

Außerdem lies  ich  meine ganzen Laufzeitschriften durch, die in der letzten Zeit aus Zeitgründen  nicht gelesen  werden konnten.

 

Ein Anruf aus Koblenz

 

Um 8:45 erhielt  ich einen Anruf  aus Koblenz. Es war mein  Abteilungsleiter, mit dem ich mich nach dem Lauf treffen wollte. Er hatte gehört  das die Veranstaltung  drohe  ins Wasser  zu fallen, aber die Verantwortlichen  sich  gegen 10 Uhr beraten  wollen, um zu sehen  ob man die Veranstaltung  wegen möglicher  Gewitter  absagt.  Ich  erzählte ihm,  das ich  schon  im Zug saß  auf Höhe Kassel. Ein zurück  gab's  nicht  mehr.  Wir wollten  in Kontakt  bleiben. Um 09:40 kam ich in Frankfurt  an und stieg 2 Gleise  weiter in den IC nach Koblenz  ein, der gerade in den Bahnhof  einfuhr. Auch hier lief alles Rund,  nur der Zug war voll mit vielen  jungen  Leuten, die anscheinend nach Köln wollten um ein feucht, fröhliches Wochenende  dort zu verbringen. Mit dem Trinken begannen  sie aber  jetzt schon, was man ja auch machen kann um 10 Uhr. Auch bekam man mit,  dass die Kickboxerin Jenny noch nie in einer Großen  Stadt  war und  ihr Freund ihr eine Eintrittskarte  für das  Sido  Konzert  heute in Bonn bekommen  hatte  und schon  seit 1 auf  den Beinen  waren. Die Musik  aus deren Beatbox war zumindest  keine Einstimmung auf das Konzert, sondern  es wurden auch zum Glück  aktuelle Lieder gespielt. 

 

Ankunft in Koblenz

 

Gegen  11:11 (ja so spät  war es wirklich)  kam ich zum Glück  in Koblenz  an. Als ich an der Bushaltestelle wartete informierte ich mich  nochmal über  den Firmenlauf auf deren  Homepage.  

Dort war jetzt zu lesen, dass es zu früh  sei für eine  endgültige  Entscheidung  und sich die Verantwortlichen gegen 13:30 erneut beraten  wollen. Nach einem Telefonat  mit Natalie  und  weiteren 10 Minuten Wartezeit, kam dann auch der Bus, der mich zum Hotel bringen  sollte. Gegen 12:30 checkte ich dann im Hotel Scholz ein. Ich legte mich erstmal ins Bett und  schlief eine Stunde lang.  Ein Check auf der Facebookseite brachte dann  Gewissheit. Die Verantwortlichen  hatten  sich dazu entschieden den Lauf stattfinden zu lassen. Es konnte also losgehen  mit  meinem  Power-Frühstück. Dieses hatte  ich  mir erstmalig  im Marmeladenglas zubereitet.

Ich hatte  alle Zutaten  in das Glas gemacht  und dieses dann verschlossen für 15 im kochenden Wasser gekocht.  Im Hotelzimmer  stellte  ich  dieses  in das Waschbecken und übergoss es mit heißem Wasser aus der Wasserleitung. Dieses ließ ich dann noch 10 Minuten darin liegen.  Dann konnte ich meinen lauwarmen Power-Früstück Porridige  genießen. An der Konsistenz  könnte man noch arbeiten, aber  für Läufe bei denen man  keine Kochmöglichkeit hat eine super Alternative.

 

Die ruhe vor dem Sturm

 

Jetzt ruhte ich mich noch einige Zeit aus und packte einige Sachen für später zusammen.  Da es recht warm   war, duschte  ich kurz vorher nochmal kalt und  machte  mich  dann zu Fuß  auf dem  Weg zum Startbereich direkt  am Deutschen  Eck. Ich kam  gerade  auf das Gelände gelaufen, denn es hatte gerade angefangen  leicht  zu regnen, da kam die folgende Durchsage: "Wichtige  Informationen aufgrund einer möglichen  Gewitterzelle haben  wir uns dazu  entschieden, den Lauf jetzt doch absagen  zu müssen. Bitte räumen  sie das Gelände  und suchen  Sie  Schutz  in der Innenstadt. Es gibt keinen Grund zur Panik." Jetzt kam es also doch dazu, was die 15.000 Leute  hier vor Ort nicht  hören wollten. Ich wusste  auch nichts  dazu zu sagen... 600 km für 5 km sind schon  verrückt, aber 600 km für gar nichts  war schon hart. Es war bestimmt  vernünftig  dieses  Event absagen  zu lassen, im Nachhinein  betrachtet  wäre  jedoch alles gut gelaufen,  aber das konnte man ja nicht wissen. Zumal es einige Städte  in der Umgebung  schwer  getroffen hatte. Ob ich  nächstes  Jahr  wieder  vorbeikommen  werde, weiß ich  heute  noch  nicht, einen Nachholtermin für die Veranstaltung  wird es nicht  geben.  Als ich mich auf den Rückweg  machen  wollte,  traf  ich Christan Schmitz. Mit ihm unterhielt  ich mich dann bis zum Parkplatz  seines Autos. Er  war dann auch noch  so nett  mich  bei meinem Hotel  abzusetzen.

 

Mein Alterativlauf 

 

Ich  entschied mich dazu einfach  mal 6 km laufen zu gehen 1 km mehr als sonst geplant. Es fing langsam an zu regnen, was aber bei gefühlten 26 Grad  angenehm  war. Ich lief ganz "gechillt" einen 4:00er- Schnitt über die 6 km, was aber mit meinen  Power-Frühstück  im Magen/ in den Muskeln  natürlich  normal  war. Sonst laufe  ich ja schon  meist  kohlenhydratarm im Training. 

Der Abend wurde dann noch mit einem Einkauf  bei Rewe abgeschlossen. Den Rest des Abends verbrachte  ich mit lesen  und  telefonieren  mit Natalie. 

 

Der Samstagmorgen

 

Der nächste  Morgen  begann  wieder  um 6:05, aber eher ungewollt.  Ein Platzregen  sorgte dafür, dass das Wasser  aus der Regenrinne  direkt auf meine Fensterbank schoss.  Es goss wirklich  aus Eimern, wie man es immer gehört  hat, aber nie live  mitbekommen.  Ich checkte gleich  mal die Zugverbindungen, ob es dort irgendwelche  Einschränkungen  gab und genau so war es. Die IC Strecke auf der einen Moselseite von und nach  Frankfurt war zwischen Mainz  Bingen  Koblenz gesperrt  worden. Es soll Geröll einen Abhang heruntergekommen sein. Ich hoffte darauf, dass  diese vielleicht  bis 9:13 wieder aufgehoben  wurde und legte mich wieder hin. Gegen 7:30 ging ich dann zum Frühstück,  leider hatte gerade eine Tschechische Reisegruppe das komplette  Buffet  leer  geräumt und die Mitarbeiter  waren dabei  dieses ständig  neu zu befüllen. Der Restaurantleiter entschuldigte sich  auch  dafür und brachte mir als Entschädigung  einen frischen Teller mit Obst.

 

Die Fahrt zum Bahnhof

 

Um 8:15  ließ  ich mich dann mit dem Taxi  zum Bahnhof  Koblenz  bringen, denn ich  ging immer noch davon  aus, dass ich vielleicht einen Zug früher nehmen  könne, wenn meiner nicht komme würde. Ich wurde dann im Reisezentrum  eines Besseren  belehrt. Mein Zug viel aus und ich  sollte den 10:13 nehmen, also  eine Stunde später. Also begab ich mich  aufs Gleis  3 und begann  diesen  Text  zu schreiben. Als dann kurz nach 10 Uhr auch  noch  durchgesagt wurde, dass dieser aufgrund  der Streckensperrung ebenfalls ausfalle, nahm  ich die Empfehlung der Bahn. Es war ein Regionalzug nach Köln. Mit am Bord befand sich  auch der "Kegelclub  Never Nine" so wurde es zumindest  auch  hier nicht  langweilig  und ich bekam  so langsam  das Gefühl,  als ob in den Zügen in Rheinlandpfalz nur Karnevalsleute unterwegs  seien und  das nicht nur zur Karnevalszeit.

 

Im Regio nach Klön

 

Der  Zug brachte mich  dann zumindest  pünktlich  bis nach Köln, wo ich auch noch  nie war. In Köln angekommen musste ich schnell auf das Gleis 2 wechseln, da hier der ICE  nach Berlin mit Zwischenhalt Hannover  einige  Minuten  später abfuhren sollte. Die Abfahrt  klappt  dann zum Glück auch pünktlich  und auch mein IC Ticket wurde im Zug akzeptiert. Jetzt wurde es Zeit  für ein Telefonat mit Eva bezüglich  meiner Startunterlagen für Morgen. Ich machte mit ihr aus diese Simon zur Pasta Party um 19 Uhr im Scandic Hotel mitzugeben, das sollte ich alle Male schaffen. 

Die ICE fuhr bis zur Haltestelle Hamm dann auch weiter ohne Probleme. Jedoch musste der Zug dort auf seinen zweiten Zugteil warten und dieser hatte 10 Minuten Verspätung. Dadurch  war es mir nicht  mehr möglich  den Zug um 14:38 in Hannover zu bekommen, da ich nur 8 Minuten Zeitpuffer hier hatte. Ich strandete hier also erneut. Ich konnte zum Glück mit dem 15:20 ICE meine Fahrt nach Hamburg fortsetzen.

 

Back in Hamburg

 

In Hamburg mit  ca. 3 Stunden Verspätung angekommen, traf ich auch endlich Natalie, die schon vor einer halben Stunde mit Zug in Hamburg aus Flensburg angekommen war. Gemeinsam ging es erstmal zum obligatorischen Vorwettkampfessen  ins Cha Chã Hamburg.  Es war wieder köstlich und schön nach so einem "anstrengenden" Tag (auch ohne sich wirklich bewegt zu haben) bei einem leckerem Essen gemeinsam mit der Freundin runterkommen zu können.

 

Um 19:15 Uhr holten wir uns dann noch unsere hinterlegten Startunterlagen im Scandic Hotel ab und quatschen mit einigen anderen Athleten und Helfern, die an der Pasta Party teilnahmen.  

 

Ein langer und anstrengender Tag geht damit zu Ende und ich bin nicht verwundert, wenn beim Hella Halbmarathon keine gute Zeit dabei rauskommt, dafür waren die letzen beiden Tage einfach nicht entspannt  genug und so auch  nicht  geplant! Ihr werdet  es an meinem Ergebnis ja sehen...

 

Danke an Sacha vom cereal-club.de , der mich seit dem Start beim Hella Halbmarathon im letzten Jahr voll mit eigens zusammengestellten Müslimixen und meinen benötigen glutenfreien Haferflocken für Porridge versorgt/ausstattet. 1000 Dank Sacha dafür. Ihr werdet mich deshalb natürlich auch wieder, wie übrigens auch im letzten Jahr, im Cereal-Club Shirt durch Hamburgs Straßen laufen sehen...

 

Was ich aus diesem Kurztrip gelernt habe:

 

- das Wetter wird immer wilder und unberechenbarer für Laufveranstaltungen

- die Informationspolitik der Bahn lässt immensen Spielraum für Verbesserungen  

- 600 km hin und 600 km zurück kann auch ohne einen Lauf anstrengend sein

- es ist schön sich auf langfristige  Sponsoren verlassen  zu können

- Wenn dir nach so einem Trip die Freundin entgegenkommt hellt sich die Stimmung gleich schlagartig auf... und das Leben ist schön!

- 26 Stunden mit der Freundin am Wochenende zu haben ist definitiv  zu wenig!

 

 

Euer

 

Pascal



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