Willkommen auf meiner Homepage: Ich berichte euch hier fortlaufend über mein Laufgeschehen & meine gluten-, zucker- und laktosefreien Rezepte!




Mein geheimer nächtlicher Roadtrip für einen 10km Lauf nach Bremen

Ich hatte vor einigen Monaten zufällig davon gelesen, was es dieses Jahr für die Stadtlaufmeister der Sportscheck Läufe zu Gewinnen gab:

 

Gewinn für den Stadtlaufsieger

 

Es gibt nämlich einen 4 tägigen Aufenthalt im Hotel mit Halbpension, Freistart für den Halbmarathon und kostenlosen Anreise bis München. Ab dort dann eine gemeinsame Weiterreise mit allen anderen Gewinnern im Bmw bis zum Gardasee (Trentino).

 

Warum geheim?

 

Ich wollte diesen Lauf extra nicht bekannt geben, weil ich befürchtete ich würde mir sonst selber Konkurrenz machen. Zudem habe ich Bremen ausgewählt, da es eine kurze Anfahrt von Hamburg ist, in den letzten Jahren immer "nur" mittlere 33 Zeiten gelaufen wurden und es einer der ersten Läufe war. Ich kann mir vorstellen, wenn sich der Preis so langsam rum spricht, dass dann einige schnelle Läufer auf die Idee kommen die Sportscheck-Läufe mitzumachen und dann wird es gegen ende des Jahres immer enger einen Sieg nach Hause zu laufen.

 

Früher wurde dieser Preis übrigens immer unter alles Gewinnern verlost, jedoch nicht offiziell. Von daher kam einem das immer so vor, als wenn dort nur ausgewählte Läufer (sehr oft auch Asics Frontrunner) eingeladen/gezogen wurden. Heute lag ich es jedoch in meiner Hand (meinem Fuß) mir ein Ticket für das Wochenende zu erlaufen. 

 

der Freitagmorgen 

 

Es begann leider mit einem frühen aufstehen gegen 7:00 Uhr, da heute ja noch ein Wochentag war. Mittags machte ich mir mein Wettkampfessen warm, was ich mir vom letzten Mal eingefrorenen mitgenommen hatte. Gegen 15 Uhr kam Natalie mit dem Zug an deshalb machte ich auch etwas früher Schluss und ging gemeinsam mit ihr nach Hause.  Hier bereitete ich mir dann noch mein späteres Power-Frühstück zu, welches ich dieses Mal aber erst gegen 19 Uhr essen wollte (genau 3 Stunden vor dem Start). Gegen 17 Uhr 30 machten wir uns auf nach Bremen.  

 

Ankunft in Bremen

 

Die Fahrt bis nach Bremen verlief viel schneller als erwartet, obwohl ich nur 110 gefahren bin. Unterwegs hielt ich gegen 19 Uhr kurz an um unser Power-Frühstück zu essen. So spät habe ich übrigens noch nie Frühstücken müssen.

Wir waren recht früh, was sich aber als Vorteilhaft herausstellen sollte,  da wir einen super Parkplatz nur 250 Meter vom Startbereich bekamen. Hier war zwar bis 20 Uhr eingeschränktes Halteverbot, aber das Risiko gingen wir ein, als wir 19:45 aus dem Auto stiegen. 

Dort angekommen holten wir erstmal  unsere Startunterlagen ab. Natalie hatte übrigens noch eine super Möglichkeit gefunden nicht auf die Dixis gehen zu müssen. Genau gegenüber selbiger ist die Kontorhaus Passage, die unten super Klos zur Verfügung hat und die sogar bis 22 Uhr geöffnet waren. 

Die Wetterbedingungen bei der Ankunft waren echt top. 15 Grad und nur leichter Wind. Auch die Atmosphäre eines Nachtlaufs ist für mich immer etwas besonderes. Beim Einlaufen fing es leicht an zu niesel, welcher jedoch immer weiter zunehmen sollte.

Ich stand nun an der Startlinie und war bereit. Es regnete jetzt etwas stärker, aber jetzt war es auch egal. Noch eine Minute und ich versank nochmal kurz in Gedanken: "Was man bei fremden Events nämlich nie weiß, wie gehen die Läufer an und wer ist wirklich schnell. Man kennt hier die lokalen "Größen" nicht und orientiert sich dann schon mal an speziellen leichten  Wettkampfschuhen um mögliche Konkurrenten im Vorwege zu erkennen. Am T-Shirt konnte ich nämlich heute nichts ablesen, denn mit dem Sportscheck Shirt liefen heute ja alle herum."

 

der Lauf 

 

Der Countdown holte mich aus meinen Gedanken zurück an den Start und dann ging es auch schon los. Der lokale Läufer Sebastian drückte die ersten hundert Meter richtig aufs Tempo. Ich arbeitete mich langsam an ihn ran und übernahm dann die Führung. Der leichte Regen kühlte schön und ich war viel leichtfüssiger/hatte eine ruhigere Atmung,  als noch in Niebüll vor 2 Wochen im "Hochsommer". Ich wollte das Ding heute auf jeden Fall gewinnen und versuchte mit leichten Tempoverschärfungen bei Anstiegen und Bergab, einige  Meter gut zu machen. So richtig gelang mir es dann erst ab 3 km. Hier konnte ich den Abstand immer weiter ausbauen. Sicher war ich mir aber dennoch nicht.

Die ersten 5 km ging ich mit einer 15:25 durch, was sogar 5 sec. besser war, als der erste Läufer vor einer Stunde über die 5 km. Kurz vor der Zielgeraden musste man sogar noch  eine Treppe hinauf laufen (also so was habe ich ja noch nie erlebt).

Schnell ist die Strecke bestimmt nicht und wohl 200 Meter zu kurz. Auf der zweiten Runde, bei ca. 7 km, hatte ich die ersten Läufer eingeholt, die mich sehr sportlich anfeuerten.

Der letzte km war dann nochmal anstrengend, da der Verkehr auf der Stecke größer wurde und die Treppe erneut hoch zulaufen war, wo es sich jetzt staute und selbst der Fahrradfahren mir nicht mehr helfen konnte. Dann war es aber so weit die letzten hundert Meter lagen vor mir, vorbei an meinem Auto auf dem super Parkplatz ab ins Ziel.

 

Jetzt fiel doch so einige Anspannung ab und ich freute mich einfach nur mega mir die Reise nach Trentino erlaufen zu haben. Im Ziel wurde ich auch gleich von Philipp (ein Bremer Läufer/ heute jedoch nur Zuschauer und bei der Strecke weiß man auch wieso) mit meinem Instagram Namen angesprochen. Ich finde es cool, hervorgerufen durch soziale Medien, sich dann im echten Leben zu begegnen/ zuerkennen. Großes Lob auch an den zweiten Sebastian Kohlwes, dem Lokalmatador, der seine Zeit aus dem letzten Jahr um über 1 Minute und 50 Sekunden verbessert hat. 

 

super Event

 

Es war wieder ein super organisiertes "Nightevent", von der kurvigen Strecke und den Treppen mal abgesehen, welche jedoch seinen Preis (29 Euro) hat. Auch wenn Sportscheck einige Sponsoren zur Verfügung hat,  die T-Shirts die bei jedem Lauf als Startberechtigung dienen, haben natürlich einen Preis. Denn eines darf gerne festgehalten werden, die Shirts sind sehr funktionell und von guter Qualität. Hier wurde am Preis mal nicht gespart. Wir hatten heute echt einige Male echt Glück und das soll man nicht immer als selbstverständlich ansehen. Über diesen reibungslosen Geheimtrip bin ich schon sehr dankbar. Natalie hat den Lauf und die Reise übrigens auch gewonnen. Wie es dazu kam erfahrt ihr bald auf ihrer Homepage. 

 

meine weitere Planung

 

Am Sonntag werde ich jetzt noch die LM 5.000m mitlaufen, was eher dafür gedacht war mich mal wieder richtig quälen zu müssen. Außerdem möchte ich die junge Hamburger Elite ein wenig ärgern. Mal gucken ob mir das nach dem Lauf gestern gelingt.

 

Nächste Woche Samstag steht dann endlich wieder ein Teamwettbewerb auf dem Programm. Beim Lauf zwischen den Meeren (von Husum nach Damp) bei dem wir als Titelverteidiger an den Start gehen, gilt es auch dieses Jahr die Bayern aus Ostheim und das Mauritz Raceteam in Schach zu halten und vor allen anderen Teams erneut als 1. in Damp anzukommen...

 

 

Euer

 

Pascal

 

 

p.s. Rechtschreibfehler bitte ignorieren ;)

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B2Run Hamburg Mein Weg ins Finale

Letztes Jahr hatte ich sehr spät erst vom B2RUN Lauf erfahren und war froh, dass eine so kurzfristige Anmeldung noch möglich war. Außerdem hat es mir mein späterer Sieg ermöglicht, beim Firmenlauffinale in Berlin dabei sein zu dürfen, bei dem ich dann als Gesamt 2. ins Ziel kam, direkt hinter Andreas Kuhlen.

Dieses Jahr wollte ich in Hamburg erneut eine Teilnahme für das Berliner Finale erlaufen, ob ich das geschafft habe, erzähle ich euch gleich...

 

Kurz vorher nochmal einige Informationen zu meinem jetzigen Arbeitsalltag. 

Ich konnte dieses Jahr für den Firmenlauf auch einige Kolleginnen und Kollegen motivieren auch beim B2Run mit zulaufen. Somit starteten von der Debeka Versicherung in Hamburg dieses Mal 17 Läufer. Viele von ihnen waren Außendienstmitarbeiter, aber auch Organisationsleiter und sogar ein Geschäftsstellenleiter waren dabei. 

Ich selber arbeite bei der Debeka als Kreditsachbearbeiter und entscheide darüber, ob sich jemand ein Haus leisten kann (durch Prüfung seines Einkommens) und ob der Preis des Hauses realistisch erscheint (bezogen auf den Kaufpreis/die Neubaukosten). Diese Aufgabe macht mir sehr viel Spaß und es gibt immer wieder interessante Häuser und Gehaltsabrechnungen zu bestaunen.

 

Da wir als Debeka Bausparkasse zur Zeit sehr gute Konditionen haben und die Zinsen so niedrig sind, wollen viele Kunden ihr Geld in Häuser (Sachwerte) investieren. Dieses führt dazu, dass wir auch an Samstagen arbeiten müssen, um die vielen Anträge zu schaffen. Das ist auch ein Grund dafür, weshalb ich nicht über jeden meiner Läufe in der letzten Zeit ausführlich schreiben könnte.

Wenn du in der Woche über 46 Stunden eine sitzende Tätigkeit ausführst, hast du keine Lust noch 2 Stunden an einem Bericht zu schreiben, obwohl ich dieses sehr gerne mache, aber irgendwann geht das Sitzen nicht mehr. Ich werde dennoch weiter versuchen über meine "Highlight Läufe" zu berichten, auch wenn es einige Tage länger dauert. 

 

Natalie und ich machten uns gegen 17 Uhr mit der S-Bahn auf zum Stadion. Der vorsprechende Pendelbus stand auch schon bereit. Wir waren mit einer der Ersten die den Bus betraten und suchten uns einen Fensterplatz auf der Schattenseite. Kaum hatte ich mich hin gesessen, hörte ich ein: "Da ist ja auch schon der Sieger!" Die Stimme stellte sich später als Robin vor und startete für die Signal Iduna.

Ich entgegnete ihm, dass ich dafür noch 6 km laufen müsse und dann könne ich ihm sagen, ob seine Aussage stimmt. Er lese meinem Blog und das hat ihn wieder motiviert intensiver zu Laufen und er sei sich meiner Aussage sehr sicher. 

Ich finde es auf alle Fälle cool zu hören, wenn Läufer meinen Blog lesen und ich dann diese Personen auch noch persönlich treffe. Denn Besucherzahlen von ca. 40 täglich sind das Eine, aber persönliche Gespräche, die aus der Homepage entstehen, das Andere und mir viel wichtiger.

 

Der Bus brachte uns dann bis ans Stadion. Nach einem kurzen gemeinsamen Debeka Gruppenfoto vor dem Stadion entschlossen Natalie und ich uns dazu, unsere Sachen sofort abzugeben und in Wettkampfbekleidung/ Schuhen bis zum Start zu bleiben. Das war aufgrund der Wärme auch kein Problem, jedoch ist das Gefühlt kurz vorher erst in seine leichten Wettkampfschuhe zu schlüpfen angenehmer. Aber das musste einfach mal so sein.

Wir besuchten dann auf dem ON Stand noch den Vorjahressieger Andreas Kuhlen, der von der Schuhmarke ON gesponsert wird und heute als Technischer Repräsentant für selbige tätig war. Er wollte sich meinen Lauf nachher natürlich angucken und er freue sich schon auf unser Duell am 22.9, wenn wir beide wieder eine Einladung zum Firmenlauffinale gewinnen.

 

Kurzer Blick auf die Uhr und es war schon 18:20. Natalie wurde so langsam nervös, da sie sich gerne immer etwas früher einläuft, um dann noch ihre 5 Minuten Ruhe zu haben. Also liefen wir uns im Stadtpark 2 km ein. Da es immer sehr schwer ist später noch ganz nach vorne zu kommen, mussten auch wir rechtzeitig in den vorderen Startbereich und uns dort auf 30 x 3 m² warm zulaufen/ warm zu sprinten. 

Hier war man leider der vollen Sonne  ausgesetzt, was nicht so optimal war. Wir versuchten es mit befreuten der Arme und Beine zu kompensieren. Dann war es dann auch so weit 19 Uhr, der Startschuss ertönte.

Den 1. km hatte ich noch einen sehr ambitionierten Läufer vor mir, bei dem mir aber klar war, so kann man  nicht über 6 km sprinten. Ich hatte ihn dann bei 1,2 km überholen können. 

Weiter hinter mir war dann aber keiner zu sehen, was mich schon mal beruhigte. Ich versuchte das Tempo dennoch hoch zu halten, da man sich bei so einem Lauf nie sicher sein kann. Erst ab dem 3. Km waren die Hügel /Anstiege so langsam überwunden. Diese kosteten echt einige Kräfte, denn ich bin ja erst vor 2 Tagen in Niebüll 10 km gelaufen.

Es war umso schöner den 4 km erreicht zu haben, der  eigentlich nur bergab ging und das auch noch, anders als im Volkspark, asphaltiert war. Die letzten Meter ins Stadion waren wieder einmalig und von einer sehr schönen Zuschaueratmosphäre geprägt. Auch mein Onkel Thomas, danke dir für das Foto mit Magdalena Neuner,  war zufällig dort um seine Kollegen anzufeuern und hatte mit mir als 1. gar nicht gerechnet (Foto: im Hintergrund in rot Viktor Kirsch Ges. 2. und in grün der Gesamt 3.)  Ich konnte meine Zeit aus dem letzten Jahr sogar noch um 2 Sekunden verbessern und mir das Ticket zum Finale am 22.9 sichern. 

 

Unser Debeka Versicherungs Mixed-Team hat es übrigens auf Anhieb auf den 20. Platz geschafft, was ich schon sehr bemerkenswert fand. Meine Kolleginnen und Kollegen fanden das Ereignis auch sehr schön und wollten nächstes Jahr auch wieder dabei sein. Die Siegerehrung im Anschluss mit Magdalena Neuer war sehr gelungen. Wir hatten echt Glück, dass eine Hamburger Firma den Besuch von Magdalena Neuner gewonnen hatte, somit stand sie uns allen für Fotos zur Verfügung.

Als Preis gab es übrigens ein Paar ON Schuhe, die wir und bei Andreas im Anschluss in der passenden Größe gleich mitnehmen durften.  

 

 

Nachtrag zum 10 km Lauf in Niebüll: 

 

Hier habe ich Natalie von 3 Jahren, als ich aus der Umkleidekabine gekommen bin, kennengelernt. Sie kam gerade um zu Duschen und war nur so spät, weil Samy (ein Collie wie "Lassie") im Park noch einige Runden mit ihr drehen wollte. Auch Anne Becker hatte eine gewisse Mitschuld, denn sie war es, die Natalie am Vortag dazu überredete an diesem Lauf überhaupt teilzunehmen. Damals (2013) wurden wir beide übrigens beide 2te. Danke an Anne und Samy, welches dazu geführt hat, dass sich zwei sehr gut zueinander passende Läufer gefunden haben.

Die wiederum durch die gegenseitige Unterstützung in den letzten 3 Jahren in Schleswig-Holstein zu einem der schnellsten und erfolgreichsten Läuferpärchen aufgestiegen sind.

 

Um nochmal wieder zum Lauf zurückzukehren und es kurz zu machen, dieses Mal haben wir beide gewonnen. Die nicht weiter zu erwähnenden, für uns "eher bescheidenen" Zeiten waren den sommerlichen Temperaturen und dem Gegenwind geschuldet. Wir hatten aber auch so wieder viel Spaß und nette Gespräche und das bei bestem Wetter.

 

 

Euer 

 

Pascal

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Titelverteidigung bei der LM 10 km in Kaltenkirchen

Am 1.5 war es mal wieder so weit. Fast einen Monat ist es her, dass ich beim Berliner Halbmarathon meine Bestzeit unter 67 Minuten aufgestellt hatte. Deshalb war ich mehr als gespannt was meine Beine heute wohl sagen würden, aber zurück zum Anfang des Tages.

 

Es begann damit, dass Vilmos, mit dem wir uns um 8:30 zum gemeinsamen Power-Frühstück verabredeten hatten, bei uns pünktlich klingelte. Danach machten wir uns nach einem gemeinsamen Spaziergang (Natalie liebt Spaziergänge) auf nach Kaltenkirchen.  Es war ein schöner Tag mit angenehmen Temperaturen, aber leichtem Wind.

 

Die Abholung der Unterlagen erfolgte reibungslos, was für Landesmeisterschaften nicht selbstverständlich sind.

Wir drei liefen uns gemeinsam 3 km ein und machten im Stadion von Kaltenkirchen, wo sich auch die Duschen befanden, noch einige Sprints.

 

Gegen 11:35 brachen wir auf zum Startbereich. Die Startzeit ist echt human. Pünktlich um 11:45 ging es dann auf die Strecke.

Ich machte den 1. km gleich Druck (3:02) und hoffte damit alle Läufer abzuschütteln, was mir auch gelang. Die weiteren Schnitte waren mit (3:08, 3:08, 3:10)  nicht so viel langsamer. Aber der 5 km (3:19), der bei jedem aufgrund der Steigung und des Kopfsteinpflaster glaube ich zu schlecht war, fiel schon sehr aus dem Rahmen.

Einen Monat nach dem Halbmarathon ist der erste 10 km Lauf meist nicht easy. Meine Durchgangszeit  bei 5  war dann 15:47. Die zweite Hälfte war gefühlt auch nicht leichter (auch wenn es vielleicht von außen so aussah) und ergab 16:04 min.

Über das Ergebnis meiner Titelverteidigung des LM Titel bin ich stolzer, als über die Zeit.

Eine Titelverteidigung über 10 km ist mir bis jetzt in meiner Laufzeit noch nicht gelungen. Die 10km sind in SH schon eine "Königsdiszipin", bei der zum Titel in den letzten 7 Jahren immer 31er Siegerzeiten gelaufen werden mußten ( 30:51, 31:27, 31:59, 31:19, 31:20, 31:32 ).


Da ich im Mai noch einige Wettkämpfe auf dem Plan habe, abschließend mit dem LZDM, werde ich versuchen meine Form so weit wie es mir möglich ist durch die Wettkämpfe als intensive Einheiten aufrecht zu erhalten. Ich werde mir aber auch punktuell gesetzte Pausentage legen. Ab Juni wird dann wieder umfangreicher trainiert.

Jetzt steht Morgen der Niebüller Stadtlauf an. Hier habe ich Natalie vor 3 Jahren kennengelernt. Deshalb ist der Lauf für uns immer was besonderes, auch weil ich letztes Jahr dort im Alleingang den Streckenrekord (30:51) gelaufen bin. Die Strecke ist dieses Jahr übrigens leider nicht bestenlistenfähig, da auf der Strecke eine Baustelle ist. Montag werde ich einen Pausentag einlegen, um am Dienstagabend beim B2Run Firmenlauf, für meinen Arbeitgeber die Debeka, zu versuchen mich erneut für das Finale in Berlin am 22.9 zu qualifizieren. Hier habe ich mit Andreas Kuhlen nämlich noch eine Rechnung aus dem Vorjahr offen.
Die Ergebnisse von Niebüll werde ich bei Facebook in der Gruppe Liveticker (Ergebnissen von Läufen) posten. Einen Bericht über Niebüll werde ich aufgrund meiner zur Zeit 6- tägigen Arbeitswoche leider nicht schreiben. Mehr dazu in meinem Bericht über den B2Run.

 

Genießt das schöne Wetter am Wochenende.

 


Euer

Pascal


Danke für das Bild an Anne Pamperin

 

 

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Abholung meines Gewinns und Besuch auf Söth's Bioland

Es war am Tag des Laufs "Loop över de Kammbarg" am 20.03.2016. Ich hatte gerade die 5km gewonnen als Gunnar Söth mich ansprach mit den Worten: "Brauchst du nicht noch einen Bioland Sponsor? Ich erwiderte blitzschnell: " Hast du denn auch Rote Bete?" Gunnar darauf: "Jo!" Darauf kamen wir ein wenig ins Plaudern und verabredeten uns zu einem Telefonat. Hier stellte sich dann raus, dass Gunnar, der seine Kinder auch zum Laufen überzeugt hatte, meine ganze Homepage nach Tipps und Tricks durchforstet hatte. Selbst mein Power-Frühstück wurde vor dem Wettkampf sogar mit meiner bevorzugten Hirsemilch aufgekocht. Hier hat einer hochprofessionell recherchiert :) Gunnar wollte mir für die vielen Tipps etwas Gutes tun und schlug vor, wenn ich meine Halbmarathonbestzeit unter 67 Minuten in Berlin drücken werde, würde er mir rote Bete schenken, die meinem Lebendgewicht entsprach. 

 

Also war ich zusammen mit Natalie am letzten Samstag zu einem Besuch auf dem Bioland Bauernhof der Familie Söth, zum Abholen meines Gewinns, aufgebrochen.  Als wir dort ankamen begrüßten uns als erstes seine beiden Hunde. Erst danach war eine Vorstellung seiner 3 Kinder und Frau möglich, aber so ist das eben auf einem Bauernhof, die Tiere gehen vor. 

Nach einem Rundgang über den Hof, wo wir uns auch vom gerade erst vom eingepflanzten Salat und Tomaten überzeugen konnten, ging es in einer der Hallen auf den Dachboden. Hier verantwortet Gunnars Bruder Renke seit 2004 die Zusammenstellung von Söth's-Biokiste. Er beliefert Kunden, die sich wöchentlich frisches Gemüse/Obst/Milch und andere Dinge des Lebens bestellen. Das Gemüse wird durch Gunnar angebaut und landet dann frisch in Söth's-Biokiste.  

Hier entdeckte ich dann auch sofort meine Hirsemilch und erklärte (aufgrund des hohen Kohlenhydratanteils), warum ich diese einem Hafer-, Soja-  oder Buchweizendrink für einen Wettkampf vorziehen würde.

Da Natalie am nächsten Tag Geburtstag hatte, durfte Sie sich wie ich einige Dinge dort aussuchen. Wer uns beide kennt, der weiß das wir uns in einem Bioladen ewig aufhalten können. Zudem gab es so einige Neuheiten, die wir selber noch nicht probiert hatten.

Es landeten dann im Korb: einige Lovechock Mandel Feige, Kokosoil, 85 % Schokolade, Mandelmus, Hirsemilch, Hirseflocken der Spielberger Mühle. Des weiteren Paprika, Äpfel,  Bananen und einige rote Bete. 

Hier musste ich zum Glück nicht alle auf einmal mitnehmen, das hätte ich dann wohl dieses Jahr auch nicht mehr geschafft aufzuessen. Gunnar versucht mir diese jetzt zu kochen und in Gläser abzupacken, mal gucken ob das klappt. Zum Schluss (Gunnar musste wieder aufs Feld Kartoffeln einpflanzen, so lange es noch trocken war) besuchten wir noch seine Hühner und Schafe, die auf der Koppel hinter deren Wohnhaus laufen. 

 

Wir hatten auf alle Fälle einen sehr schönen Vormittag auf Söth's Biohof, auf dem man Gemüse beim wachsen und Kartoffeln bei 4 Grad beim Schlafen zugucken kann. Danke an Gunnar für die vielen Geschenke aus eurer Bio-Kiste und die Zeit, die du dir für uns genommen hast. Vielleicht entwickelt sich aus diesem Besuch ja ein langfristiges Sponsoring für meinen doch recht hohen rote Bete Konsum. Ich würde mich freuen. 

 

Was habe ich aus diesem Besuch mitgenommen:

 

In Zukunft werde ich auf jeden Fall noch mehr darauf achten, regionale Produkte direkt bei Bauern zu kaufen, wo man sich vor Ort auch ein Bild von Hof machen kann.

Von Bauer Schmidt in Owschlag kaufe ich ja schon meine Eier, Rindfleisch kaufe ich in Brekendorf bei Ingo Schröder. Puten- und Hähnchenfleisch, kaufe ich bei einem Hühnerhof bei Natalie um die Ecke, wo wir die Hühner und Puten in den Ställen besuchen könnten.

So hat man beim Essen doch ein besseres Gefühl und ich bin dann auch bereit dafür etwas mehr zu zahlen. 

 

P.s. Kurzer Nachtrag von Berliner Halbmarathon. Ich habe die zwei Wochen danach erstmal ruhig macht, was man auch an meinen Wochenkilometern ablesen kann. Die letzten zwei Wochen habe ich versucht einige Einheiten mit Natalie gemeinsam zu absolvieren. Ich denke ich bin jetzt wieder voll ausgeruht und gespannt was bei der LM 10 km in Kaltenkirchen am Sonntag so dabei rauskommt und wie es sich anfühlt. Der Frühling soll sich ja dort auch mal wieder blicken lassen, was am 1.5 eigentlich normal wäre...

 

Euer 

 

Pascal

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