Willkommen auf meiner Homepage: Ich berichte euch hier fortlaufend über mein Laufgeschehen & meine gluten-, zucker- und laktosefreien Rezepte!




3. Sieg beim B2RUN in Hamburg

Am letzten Donnerstag um 19:00 Uhr fand wieder der B2RUN Lauf in Hamburg statt. Hier konnte ich meinen 3. Sieg in Serie feiern. Auch Natalie konnte Ihren Vorjahressieg verteidigen. 

Die Strecke ist wie immer als schwer einzustufen, da man viel auf Sandwegen und einige Anstiege auf der Strecke mit drin hat. Von den Temperaturen war es jedoch um einiges angenehmer als letztes Jahr. 

 

Es war dieses Jahr jedoch etwas anders aufgebaut, da dieses Jahr der Einlauf zwar weiterhin im Stadion war, jedoch die Bühne, die Stände und die Verpflegung draußen vor dem Stadion stattfand. Ich habe die Veranstaltung letztes Jahr familiärer und auf engeren Raum besser gefunden. 

Dieses Jahr war es schon schwierig seine Mitläufer, die natürlich auch zu anderen Startzeiten gestartet sind wiederzufinden. Letztes Jahr kam eine bessere Stimmung auf. Aber wenn die Veranstaltung nun mal jährlich wächst, wird das mit dem Platz im Stadion wohl irgendwann zu eng. 

 

Ausblick:

Am Samstag steht dann wieder mal der LZDM an. Wir haben bis jetzt, wie schon erwähnt, gute Läufer an den Start bekommen können. Alle können Zeiten unter 33:30 laufen!

 

Mit dabei sind unter anderem:

 

Stefan Steinert

Volker Goineau

Torsten Heitmann

Lennart Jordan

Fabian Kuklinski

Sebastian Schenk

Leif Schröde-Groeneveld

Viktor Kuk

Pascal Dethlefs

 

 

 

Euer Pascal

 

p.s. Danke an Andreas Kuhlen für das Foto.

 

p.p.s. Danke an meinen Arbeitgeber die Debeka Versicherung und meine sportlichen Kolleginnen und Kollegen, die mit an der Veranstaltung teilgenommen haben. 

 

Stadtwerke Lauf in Niebüll 10 KM

Ein kurzer Bericht über den Stadtwerkelauf in Niebüll, an den ich nicht nur die letzen 3 Jahre immer gute Erinnerungen gehabt habe. 

 

Hier bin ich 2009 meine Bestzeit von damals 31:40 gelaufen und bin damit erster geworden, vor Volker Goinau. Welcher 2012 diesen Rekord auf für mich damals unerreichbare 31:08 hinunter geschraubt hatte. Ehe ich diesen dann wieder im Jahr 2015 auf die aktuelle Zeit von 30:51 verbessert habe. 

 

Mein Ziel:

Dieses Mal wollte ich einfach nur eine gute Zeit laufen. Ich hatte ab der LM Kaltenkirchen durchtrainiert und eine 82 km Woche incl. dem Lauf am Sonntag absolviert. Ich hatte die 4 Tage jedoch Urlaub und dachte mir, dass so was möglich ist, wenn man sich den ganzen Tag ausruhen und ausschlafen kann. Den Samstag gönnten Natalie und ich uns beide sinnvollerweise einen Pausentag.

 

Der Wettkampf:

Der Lauf am Sonntag startete dann mit leichter Verzögerung gegen 11:23. Ich hatte den ersten Kilometer mit 3:09 schon recht schnell angehen lassen. Letzte Woche standen dort noch 3:20!

Die nächsten Kilometer waren dann immer nur leicht schlechter, aber ein richtiger Einbruch war nicht zu erkennen. Auf den Gegenwindstücken war es natürlich schon schwerer, aber meine Beine konnten dieses Tempo gut laufen. Viel schneller wäre  es aber auch nicht gegangen. Bei einer Differenz von nur 7 Sekunden zwischen der ersten 5 km Runde und der Zweiten und dafür, dass ich vollkommen alleine gelaufen bin, bin ich mit meiner Zeit von 32:00 zufrieden.

Natürlich hätte eine 31... besser ausgesehen, aber es waren immer noch 16 Sekunden besser als letztes Jahr und somit voll ok für mich.

 

Fazit:

Ich konnte meine Form bis jetzt gut halten und freue mich schon auf den B2Run am Donnerstag. Da geht es dann mal wieder auch an meine Pulsgrenze, denn Schnitte von 3:00-3:05 werde ich da wohl laufen müssen um wieder sicher erster zu werden.

 

Euer Pascal

 

 

 

P.s. Danke Frank für unser Selfie kurz vor dem Start!

 

 

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LM 10 KM Kaltenkirchen

Im meinem heutigen Blogartikel schreibe ich erstmalig nur über den 10km Lauf in Kaltenkirchen an sich. Ich denke in den Artikeln der letzten Zeit habe ich schon oft genug erzählt, was meine Rituale vorher sind. Ansonsten bitte einfach nachlesen :)

 

Der Lauf

 

Nach 3,8 km warmlaufen und einigen Sprints stand ich dann pünktlich um 11:44h an der Startline. Es war jetzt noch eine Minute bis zum Start. Dann der erlösende Startschuß. Ich kam nicht ganz so gut weg, da ich am Anfang nicht zu schnell loslaufen wollte. Erst nach 300m hatte ich mich in die Führungssgruppe herangelaufen. Hier blieb ich erstmal in Lauerstellung dran. Der erste km wurde dann auch nur in 3:20 gelaufen. Erst kurz vor Kilometer zwei (3:06) drückte ich dann aufs Tempo. Mit Yannick Stubbe hatte ich jedoch einen echten Konkurrenten neben mir, der jede Tempoverschärfung gleich mitging. Die anderen beiden Kieler folgten dann immer leicht dahinter.

Der dritte km (3:06)  war auch von diesen kleinen Tempoverschärfungen und dem jetztigen Rückenwind geprägt. Ab dem vierten km (3:09) merkte ich, dass ich von meinen drei Mitläufern keinen los bekommen würde. 

 

Kurz vor dem 5. Km (3:20), der leicht berghoch über Pflastersteine und mit Gegenwind war, wurden Yannick, Simon und ich etwas langsamer. 

Der spätere Sieger zog hier dann leicht weg und lief auch die 2. Runde in ca. 15:45 wie unsere Durchgangzeit bei 5km.

 

Ab jetzt war es also ein Kampf gegen den Wind zu dritt. Die Kilometer 6-8 waren zwar alle sehr konstant (3:14, 3:15, 3:14), jedoch war dieses auch sehr kräfteraubend, da nur Yannick und ich Tempo machten und Simon hier wohl für später Körner aufsparte (da ich jedoch eine gute Zeit laufen wollte, hätte mir eine abwartende Haltung nichts gebracht, nur um eventuell einen 2. Platz in Ziel zu retten).

 

Ich wusste also was ich da tat und wen ich heute wohl auf eine neue Bestzeit ziehen würde. Als Simon dann selber kurz nach dem 9. Km (3:11) die Führungsarbeit machte, merkte ich schon, dass heute nicht mehr viele Körner in mir steckten. Ich versuchte noch so gut wie es ging an ihm dran zu bleiben, was auf den letzten 300 Metern nicht mehr gelang (wie auf dem Foto zu sehen/Foto Niels-Peter Binder). Nur durch Mobilisierung meiner letzten Kraftreserven mit einem Zielsprint gelang es mir wieder bis auf eine Sekunde an Simon heranzukommen. Verschenkt habe ich auf den letzten Metern definitiv nichts. Somit wurde ich dann Dritter, aber mit einer für die Bedingungen guten Zeit von 31:40.

 

Kurzes Fazit:

 

Simon ist ein taktisch kluges Rennen gelaufen und hat sich die Verbesserung seiner Bestzeit um über eine halbe Minute voll verdient. Zudem ist er mit Abstand der Jüngste unter den TOP 7 gewesen und wird es uns Senioren in den nächsten Jahren wohl nicht leichter machen. Auch Yannick ist für die viele Arbeit im Wind mit 31:51 auch eine sehr gute Zeit gelaufen. 

 

Wie geht es weiter:

 

Am Sonntag geht es dann erstmals mit Natalie (ja sie läuft auch selbst) zusammen nach Niebüll. Hier haben wir uns 2013 kennengelernt und haben deshalb zu dem Lauf eine ganz persönliche Bindung. Zudem bin ich hier 2015 im Alleingang den aktuellen Streckenrekord von 30:51 gelaufen. Natalie wird hier ihren Einstand in die Saison geben, denn so langsam munkelt man ja schon, sie kann nicht mehr laufen, sondern coacht nur noch oder trainiert nur für sich und will nicht verraten auf welchem Niveau sie ist...

 

Am 11.5 laufe ich dann gemeinsam mit Natalie und meinen Kollegen von der Debeka beim B2Run Hamburg mit. Ich konnte dieses Jahr wieder einige Kollegen mehr motivieren daran teilzunehmen, was mich natürlich freut.

 

Am 20.5 steht dann der LZDM (von Husum nach Damp) wieder auf dem Plan. Hier haben wir nach heutigen Stand ein sehr starkes Team aufgestellt, was definitiv wieder um den Gesamtsieg laufen wird. Der 4. Sieg nacheinander ist hier natürlich unser Ziel.

 

Euer

 

Pascal

 

 

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Meine zweite Halbmarathon DM

Meine zweite DM Halbmarathon fand auch wieder in einer Stadt mit ""H" an, aber statt Husum wie vor 2 Jahren, ging es dieses Mal nach Hannover.

 

Der Samstag Morgen

Am Samstag nahmen wir uns morgens noch die Zeit, einen Spaziergang ins Paledo zu unternehmen. Hier frühstückten wir dann gegen 10 Uhr erstmal ausgiebig. Ich hatte einen warmen Porridge und Natalie eine Pink Acai Bowl. Als Nachtisch gab es noch ein Mandelhörnchen und einen Himbeertraum. Das "Restaurant" ist wie für uns gemacht, denn dort ist alles glutenfrei, lactosefrei und zuckerfrei.

Wie der Name aber schon verrät, orientiert er sich an der Paleoernährung. 

 

Unser Mittag

Nach einigen weiteren Spaziergehkilomter durch Planten un Blomen und einem Abstecher nach Altona zum Markt, wo wir uns am Biostand von Söth´s Bioland (danke Gunnar) noch mit Gemüse und Obst eindecken konnten, ging es zurück die Hamburg Innenstadt. Dort waren wir gegen 14 Uhr mit Isabell im Cha Cha verabredet.

Hier gab es die nächste Kohenhydratladung für mich (gelbes Gemüse Curry mit ordentlich Jasminreis). Es war nett sich nach langer Zeit mal wieder mit Isabell über ihre weiteren Ziele dieses Jahr zu unterhalten und festzustellen, wo wir uns dann dieses Jahr überall sehen werden. 

 

Die Fahrt nach Hannover

Unser ICE fuhr dann gegen 16 Uhr vom HBF nach Hannover ab. Es klappte alles reibungslos. Wir hatten ein Sechserabteil für uns und die Fahrt dauerte nur etwas mehr als eine Stunde. Als wir in Hannover ankamen, merkte man schon, dass es hier langsam wärmer wurde. 

 

Wir gingen noch einige Minuten um den Maschsee, ehe ich mir auf dem Zimmer wieder angekommen meinen Milchreis mit Hirsemilch zubereitete. Kann ich nur jedem empfehlen, lecker eine kohlenhydrathaltige Abendmahlzeit am Tag davor. 

 

Sonntag früh

 

Wie immer drei Stunden früher also gegen 8:10 h bereitete ich mir mein obligatorisches Power-Frühstück zu. Ja, ich habe meine Induktionsplatte mit Topf übrigens immer dabei, deshalb brauche ich auch für zwei Tage einen großen Koffer!

Der kleine Spaziergehauftakt zeigte an, dass die Luft draußen gar nicht so schlecht war. Das kann bei einem Temperaturanstieg um 5 Grad von einem Tag auf den nächsten schon mal auf die Laufleistung drücken. Der Tag schien optimale Luftbedingungen zu garantieren. Nach einigen Minuten der Liveübertragung des Marathons auf NDR schauen, gingen wir dann selber direkt zum Geschehen. Hier traf man dann auch gleich wieder viele bekannte Gesichter.

 

Das Einlaufen

Mit Dieter lief ich mich dann zusammen 3,5 km ein. Unser Schnitt war irgendwas über 4:14, aber die Zeit war mir heute egal, es ging auf einen Halbmarathon und da musste man an Anfang nicht übertreiben. Ich gab ihm dann noch einige Tipps zur Rennplanung, die anscheinend gut geklappt haben, da er mit 1:09:44 später eine neue persönliche Bestleistung aufstellte. Wir machten noch einige Sprints und zogen uns unsere Wettkampfschuhe und das Trikot über. Danke an dieser Stelle an Mansor, der von Natalie (my Coach :)) das Foto kurz vor dem Start machte. Dann ging es auch schon an die Startline.

 

Der Lauf

Das Problem heute war, ich hatte mich zu früh in die Startaufstellung drücken lassen. So stand ich in der 3. Reihe neben Sebastian Kohlwes und einigen Frauen vor uns. Das war nicht wirklich schlau, aber ich wollte den ersten Kilometer auch nicht unter 3:00 anlaufen, deshalb kam es zu meinem Platz dort. Der Startschuss wurde dann pünktlich um 11:15 gegeben.

Es dauerte einige Sekunden (3 bei mir) bis ich die Startlinie überquerte und dann begann das überholen. Moki überholte ich erst ca. 300 Meter nach dem Start. Immer wieder musste ich an langsameren Läufern vorbeilaufen, (hier merkte ich auch, dass ich meine Uhr anscheint nicht gestartete hatte) ehe ich dann an eine Viermanngruppe anschließen konnte. Vor dieser lief eine Gruppe um Sebastian Reinwand, Timo Göhler...

Da diese Gruppe aus 8 Läufern bestand, wollte ich weiter aufschließen, denn auf den Graden herrschte doch ein leichter Gegenwind. Die Gruppe machte nämlich nicht den Anschein hier doll aufs Tempo zu drücken. So kamen wir dann auch immer näher an diese Gruppe heran. Bis hier ging es mir richtig gut. In der Gruppe angekommen konnte man sich einfach mitziehen lassen. Meine Atmung ging hier in dem windgeschützten Feld nochmal zurück. Die Beine und speziell die Waden konnte davon aber nicht profitieren, die mussten weiter ackern.

Dann kam es plötzlich zu einem Sturz rechts vorne vor mir. Timo Göhler musste einen Tritt abbekommen haben. Was hier jetzt leicht unsportlich war, war die Tempoverschärfung vom Regensburger Läufer Ramdane. Diese sprengte die ganze Gruppe auseinander, da Sebastian das natürlich mitgehen musste und andere auch. Mir war diese Tempoverschärfung zu hart, zudem wir kurze Zeit später mit 31:55 über 10 Kilometer durchgegangen waren.

Das waren nur 25 Sekunden über meiner Zeit von letzter Woche und das war gefühlt dort richtig anstrengend. Also war ich mit der Durchgangszeit zufrieden. Ich versuchte mich an zwei weitere Läufer zu heften um nicht auf den Gegenwindpassagen alleine zu laufen. Das klappte auch so weit ganz gut.

Die versuchten immer wieder das Tempo konstant zu halten, was mich einige mal echt Anstrengung kostete, aber alleine zu laufen wäre die Hölle gewesen. Ab Kilometer 14 war die Atmung dann auch voll mit arbeiten beschäftigt. Hier kamen auch die langsamen Marathonläufer (das Rennen wurde bereits um 9.15h gestartet) ab und zu auf unsere Strecke. Dieses war umso ärgerlicher, da auch immer wieder Zuschauer die Straße überquerten, da diese dachten es laufen ja nur noch die langsamen Läufer und mit und 17-18 km/h Läufer nicht rechneten. Einmal musste ich auch stark abbremsen, um nicht in eine Frau zu laufen, die dann auf der Straße stehen blieb, da sie mit uns nicht gerechnet hatte. 

Dann kamen wir auch schon nach der letzten scharfen Kurve an die 17 Kilometer-Marke. Hier war der Wind dann wieder stärker zu spüren und ich versuchte einfach an dem Hanauer Läufer Davor Aron dran zu bleiben. Das sparte echt wieder einige Körner und ich sagte mir einfach nur "dran bleiben". Es war zwar anstrengend, aber so wie in meinen 10 Kilometer Rennen zuvor war es nicht.

Auf diesem Streckenabschnitt liefen wir übrigens wieder zusammen mit den Marathonläufern und mussten uns ab und zu unseren Weg suchen. Hier liegt also noch Verbesserungspotential, sollte die DM nochmal in Hannover stattfinden. Dann kam der letzte Kilometer und ich ging jetzt nach vorne und drückte aufs Tempo.

Hundert Meter vor uns konnte ich Andreas Kuhlen ausmachen, an dem ich immer näher dran kam, was einen dann natürlich extra motiviert. Zudem war auf den letzten 300 Metern die Strecke links und rechts mit Zuschauern gesäumt. Ich kam an Andreas leider nicht mehr ganz heran, lief aber mit ihm zusammen eine 1:08:20 Netto, was daran lag, dass er vorne in der ersten Reihe gestartete war. Das werde ich nächstes Mal auch so machen müssen, denn was bringt einem eine bessere Nettozeit, wenn in der Platzierung nur nach Einlauf gewertet wird. 

 

 

Fazit:

Ich bin mit der Platzierung und der Zeit sehr zufrieden. Zudem hatte ich mal wieder richtige Glücksgefühle und es ging mir total gut danach. Das ist einer der Gründe warum ich das Laufen so liebe und brauche. Es war übrigens meine drittschnellster Halbmarathon bisher.

 

Kurz zu der Strecke und den Bedienungen. Der Wind hätte weniger sein können. Streckenprofil war sehr gut und relativ flach. Zwei scharfe Kurven, die man sich nächstes mal vorher angucken sollte. Wetter und Luft waren top, natürlich wäre uns bedeckter Himmel lieber gewesen, aber für die Zuschauer und später nach dem Lauf war es natürlich besser so.

Habe unterwegs zweimal einen Schluck Wasser zu mir genommen, hat super gereicht. Energie hatte ich durch mein Frühstück genug gehabt. Waden werden den Lauf die Tage wohl merken, obwohl ich später im Hotel auch einige Zeit in der Badewanne lag, was sehr gut tat. Im Anschluss ging es auch gleich wieder in meine Kompressionssocken für den Rest des Tages.

Danke an Pharma Nord für die Bereitstellung eures Bio-Magnesiums und des hochwertigen L-Carinin, welches ich immer direkt nach dem Lauf und einige Stunden später erneut einnehme. Auch die Rauchmandeln von Wellnuss Premium Snacks (danke Achim) sind eine super Sache seinen Salzgehalt nach so einem Lauf genussvoll mit Mandeln in einen normalen Bereich zu bekommen.  Dafür, dass ich am Abend (es gab Salat, Grillgemüse und Rinderfleisch) kohlenhydratarm gegessen habe, geht es mir doch heute am Dienstag wieder erstaunlich gut. Denn auch am Montag gab es keine wirklichen Kohlenhydrate. Aber das muss jeder für mich selber entscheiden, wie und was er mit dem Essen nach einem Wettkampf erreichen will. Meine Waden wären auch mit Kohlenhydraten nicht besser...

 

Ausblick

Ich werde mich jetzt versuchen gut von meinem Halbmarathon zu erholen und mit Natalie bis Ostern gemeinsam trainieren. Das Gute daran ist, ich kann dennoch laufen, übertreibe es aber nicht. Dann versuche ich nochmal einige gute Einheiten zu absolvieren, ehe es dann am 1.5 zur Titelverteidigung nach Kaltenkirchen geht.

Vielleicht werde ich dafür jetzt auch punktuell zu Tempoläufen wieder Kohlenhydrate einsetzen, die dann vom cereal-club stammen werden und  glutenfreie Haferflocken heißen, denn Hirseflocken bleiben meinem Power-frühstück vorenthalten, zudem will ich damit verhindern, dass mir diesen irgendwann nicht mehr schmecken und dann habe ich ein Problem. Aber noch freue ich mich immer wieder gerne auf mein selbstgemachtes Power-Frühstück. 

 

 

 

P.s.

Es ist einfach super, wenn man eine Begleitung immer an meiner Seite haben kann. Aber damit nicht genug, denn hiermit möchte ich verkünden, dass ich Natalie nicht nur als meine Freundin & als mein Coach bezeichnen kann, sondern seit dem 8.3.17 auch als meine Verlobte!

 

Danke Süße, dass du mich wieder super durch das Wochenende begleitet hast und mir immer unterstützend zur Seite steht, wie ich dir natürlich auch. Ich liebe dich!

 

 

 

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Korschenbroich schnelle 10km Strecke mit nur 3 HM!

Am letzten Samstag gegen Mittag machen wir uns gegen 14 Uhr nach Korschenbroich nahe Neuss/Düsseldorf auf.

Unser erster Halt war dann obligatorisch im Cha chã Düsseldorf für unser geliebtes gelbes Gemüse Curry.  Wir freuten uns besonders auf diesen Laden, da wir Düsseldorf als einzigen noch nicht kannten. 

Er liegt gut, direkt in der Düsseldorfer Innenstadt und Parkhäuser sind genügend im Umfeld vorhanden. 

Leider fing es gerade an heftig zu regnen, als wir wieder zum Auto wollten, was sich jedoch später als gar nicht so schlecht herausstellte. 

 

Die Unterkunft

Nach 30 Minuten waren wir schon in unsere Unterkunft im Sporthotel Tespo in Kaarst angekommen.

Hier wollte Natalie gleich auf einen der vorhandenen 7 Tennisfeldern mit mir Tennis spielen, aber dem musste ich dann eine Absage erteilen. Jedoch blieb sie hartnäckig und wollte mir weiß machen, dass Tennis eine hervorragende Cool-down Möglichkeit nach dem Wettkampf sei. Netter Versuch! Da würde ich lieber die vorhandene Sauna oder das Dampfbad auswählen. 

Stattdessen beschlossen wir nach dem Regen einen gemütlichen Spaziergang zu machen, was jetzt nach dem Regenschauer vorhin echt gut tat, da die Luft wieder sauerstoffreich und klar war.

Natalie konnte so schon mal schauen, wo sie morgen trainieren konnte. Das Hotel war direkt neben einigen Reitanlagen, eine davon ist sogar der des olympischen modernen Fünfkampfes. Es war auf alle Falle eine nette Gegend 7 km von Korschenbroich entfernt. 

 

Milchreis am Morgen

Der nächste Tag war dann entsprechend lang, da der Start erst gegen 15:47h war. Ich machte mir morgens erstmal einen Milchreis, gut, dass ich immer eine Kochplatte für mein Power-Frühstück dabei habe. Es kamen einige Mangostreifen von Wellnuss.de hinein, welche ich echt auch als Schnack an dem Tag empfehlen kann (94% Kohlenhydrate sprechen für sich).

 

Das zweite Frühstück 

Etwas später gingen wir dann zum Frühstück, da Natalie ja auch an diesen Wochenende nur mein Coach war. Das Frühstück war auch sehr reichhaltig. Sogar Sojamilch stand dort bereit und die gekochten Eier schmeckten uns beiden besondern gut. 

 

Nach einem 2,5 km Spaziergang in der schönen Umgebung bei besten Wetter, zog Natalie noch ihr Training für den Tag durch, ehe ich mich dann an mein Power-Frühstück machte. Jetzt waren es noch knappe 3 Stunden bis zum Start.

 

Gegen 13:30 führen wir los nach Korschenbroich. Dort angekommen besorgte ich mir meine Startunterlagen und unterhielten uns in der Sparkasse mit Volker, Victoria und anderen bekannten Läufern. Auch waren viele Holländer, Briten und Läufer aus den osteuropäischen Ländern vertreten. Das besondere war die Master Wertung für die Männer und Frauen (ab M40) bei der es 250 EUR für den Sieger/Siegerin gab. 

 

Das Einlaufen

Gegen 15 Uhr liefen Volker und ich uns ein und begutachteten dabei die Strecke, die wirklich sehr flach aussah, wobei ich mich auch nicht täuschte, da ich tatsächlich später nur 3 Höhenmeter auf meiner Uhr hatte. Es folgen Sprints und ein paar Dehnungen bis es dann die die richtigen Wettkampfschuhe und Laufshirt ging. 

 

Der Lauf

Zwei Minuten vor uns starteten die Elitefrauen, die nur 5 km zu laufen hatten. Dann ging es pünktlich mit ca. 30-35 Läufern um 15:47 auch für uns los. Der Start war kurz vor einer Kurve und nicht ganz so optimal gelegt. Hier hieß es erstmal wegkommen und nicht stürzen. Ich ließ die Läufer vorne einige Meter weglaufen, da mir klar war, dass diese mit weit unter 3 Minuten anfangen würden. Auch bei mir stand noch eine 2:59 auf der Uhr, was jedoch auch dem Rückenwind auf dem Teilstück geschuldet war. Der Zweite war mit 3:07 und leichten Gegenwind auch wohl zu schnell für den Einstieg. Es waren 6 große und 2 kleine Runden zu laufen. Wir kamen also acht mal am Start/Ziel vorbei, was für die Zuschauer natürlich super war. Die Temperatur war zwar ok, jedoch hatte die Sonne auf den sonnigen Abschnitten doch schon reichlich Kraft. 

Ich versuchte an Volker dran zu bleiben, was mir ab dem 3. Kilometer leider nicht mehr gelang. Ich musste somit alleine laufen. Ab und zu viel einer zurück, an den man heranlaufen konnte. Volker lief ca. 50 Meter vor mir zusammen mit Fredric Uhrbom aus Schweden. Ich konnte ihn zwar nur von hinten sehen, aber dachte mir gleich, den kennst du. Er lief letztes Jahr zusammen mit mir in Berlin und machte in unserer Gruppe auf den Gegenwindpassagen größtenteils das Tempo. Ihm hatte ich es zu verdanken, dass ich mein Ziel sub 1:07 letztes Jahr geschafft habe. Er ist immerhin 41 Jahre!!!

Dieses motivierte mich wieder zumindest den Abstand an die beiden nicht größer werden zu lassen, obwohl es auf den leichten Gegenwindpassagen allein echt schwer war. Das konnte man auch an meinen Zeiten sehen die mit 3:18 (8.km) und 3:18 (9.km) aus dem Rahmen fielen. Ich weiß auch nicht genau woran es liegt, dass die beiden Wettkämpfe anstrengender waren als z.B. mein Lauf letztes Jahr in Leverkusen mit 30:35. Das werde ich nach dem Halbmarathon mal analysieren müssen um Veränderungen bis zur LM in Kaltenkirchen herbeizuführen.  

 

Ziel

Ich kam schließlich als 19. mit einer 31:29 ins Ziel. Volker kam 4 Sekunden und Frederic 5 Sekunden vor mir ins Ziel. Bei ihm bedankte ich mich nun auch noch mal persönlich für das Pacen letztes Jahr in Berlin. Mit dem Lauf bin ich im großen und ganzen zufrieden, es war wieder hart, aber wenn man eine Motivation zum Ende hat, kann ich mich nochmals mehr quälen...

 

 

Danke:

Danke an Hans-Peter Walther für die tolle Organisation, die Unterbringung und die schnelle Strecke mit einem super Publikum. Letzteres habe ich jedoch aufgrund meiner Quälereinen etwas gedämpfter wahrgenommen, als es in Wirklichkeit war.

Wenn jemand also mal einen schnellen, sehr flachen Citylauf mit ordentlich Konkurrenz ende März sucht, ist man(n)/Frau in  Korschenbroich genau richtig. 

 

 

Ausblick:

Am Sonntag sind die Deutschen Meisterschaften in Hannover. Wenn ich es realistisch einschätze, wäre eine Sub 1:08 schon ein echt gutes Ergebnis. Dieses würde mich auch nicht so aus dem Socken hauen, wie meine 1:06:52 letztes Jahr, die mir zwar Selbstvertrauen und viele Glücksgefühle bereitete, aber auch einen Monat das Training zerstörte, da ich zerstört war. Wir werden sehen, ich werde euch wie immer auf dem Laufenden halten.

 

 

Euer Pascal

 

 

 

P.S. Ja, Natalie dir schulde ich noch ein Tennis Match :)

 

 

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