Willkommen auf meiner Homepage: Ich berichte euch hier fortlaufend über mein Laufgeschehen & meine gluten-, zucker- und laktosefreien Rezepte!




Jährliche Vo2MAX Analyse bei Asics in HH

Am Donnerstag stand meine jährliche Vo2max Analyse an. Letztes Jahr hatte ich diese im März vor dem Halbmarathon absolviert.

Wer den Text aus dem letzten Jahr nochmal lesen will kann das gerne hier machen. Hier wird auch erklärt, was ein VO2max Wert ist und wie man diesen auch vereinfacht selbst berechnen kann.

 

Ich hatte keine große Erwartungen, da ich gefühlt hinter dem Training des letzen Jahr liege (was die Wochenkilometer angeht) und natürlich ist das  auch meiner einwöchigen Erkältung geschuldet.

 

Das Einlaufen

 

Ich bin mich 3 Kilometer in 14 km/h warmgelaufen und merkte schon, dass sich das laufen hier besser/leichter anfühlte, als auf den Laufbändern im Fitnessstudio. Ich denke auch, dass das Laufband min. fünf x so teuer ist wie ein "normales" Laufband.

 

Die Messung

 

Dann ging es los.

mehr lesen

HM im Winter... und meine neue Saisonplanung

Halbmarathon in Drelsdorf

 

Einen Halbmarathon im Winter gleich auf Vollgas zu laufen, hatte ich auch noch nie gemacht.

Ja, ich bin vor 2 Jahren auch schon mal eine 1:11 dort gelaufen, aber da waren die ersten 3 Runden entspannter und ich hatte immer die Gesamtwertung vor Augen. 

Dieses Jahr konnte ich krankheitsbedingt nicht am 10er teilnehmen und war damit für die Wertung schon mal raus. 

Das dann mein Körper auch nicht viel mehr geben könnte/wollte ist daher vielleicht nachvollziehbar. 

 

Mein Körper hatte nach dem 15er, der auch anstrengend war, nach der Krankheitspause, einfach keinen "Bock" gehabt nach der Trainingswoche im Winter eine Halbmarathon zu laufen. Aber ich durfte das nun ausbaden (laufen). 

Ich sprach mich mit Dieter gleich am Anfang ab, dass wir uns auf dem Gegenwindstücken gegenseitig Windschatten geben sollten.

Die ersten beiden Runden ging das auch ganz gut. Aber dann merkte ich, dass es heute nicht schneller werden würde und meine Beine fühlten sich auch recht schwer an. Das ist ein Zeichen, dass es am Anfang entweder zu schnell war oder das Training der letzten Woche zu viel war. Ich denke das war die Erklärung.

Denn genau so fühlte sich auch der Lauf eine Woche vor der DM in HH oder der Lauf in Kiel eine Woche vor meiner Bestzeit an. Wenn man keine frischen Beine hat, dann kommt nicht das Gewünschte heraus. Ich sagte Dieter auf der 3. Runde, dass er vorweglaufen solle, da ich nichts mehr dazu beitragen konnte.

Meinen Glückwunsch an Dieter, der die Chance genutzt hat und nicht nur die Gesamtwertung gewinnen konnte, sondern auch den Halbmarathon. Mit der Zeit (1:12:57) war ich den Umständen entsprechend zufrieden.

 

Dafür hatte ich aber auch die nächsten Tage keine Wadenschmerzen, wie es noch nach dem 15er der Fall war.

 

 

Neue Frühjahrsplanung

 

Meine Saisonplanung im Frühjahr hat sich nun dahingegend geändert, dass Leverkusen für Natalie und mich zu früh kommt. Auch der Famila Kiel Lauf wird von uns beiden nun gemieden und wir werden uns dafür im Februar/März voll ans Training machen. 

Dieses Jahr ist es echt nicht leicht bei dem Wetter gut zu trainieren und gesund zu bleiben. Ich glaube es gibt fast keinen Läufer, der nicht hart in Deutschland trainiert hat und bis jetzt nicht krank geworden ist. 

Ich habe auch schon mal an ein Trainingslager gedacht, aber was will man dann das nächste Mal machen? Dann muss man doch immer wieder dahin fahren, weil man nie so gut trainieren konnte und normal nicht diese guten Bedingungen vorfindet, wie dort. Ich finde das sollte man machen, wenn alles ausgeschöpft ist und man dann auf ein besonderes Ziel hintrainiert... 

 

10 km erst im April

 

Ich konnte uns jetzt Startplätze im Elitelauf von Korschenbroich am 2.4.2017 über 10 km und für Natalie über 5 km besorgen. Dort ist Steffen damals den Landesrekord über 10 km gelaufen. Also scheint die 29 Jahre "alte" Strecke schnell zu sein. Wir freuen uns bei guter Konkurrenz dort mal wieder alles zu geben. Jetzt muss nur das Wetter mitspielen und das gewisse Glück. Das eine Woche später die DM Halbmarathon ist,  wird mich hoffentlich nicht beeinträchtigen. Sollte es dennoch so sein, weiß man das eben für die Zukunft auch.

 

Natalies Halbmarathon

 

Natalie hat auch wieder einen netten Bericht über den 3. Lauf in Drelsdorf geschrieben, wer den lesen will, kann das hier machen.

 

 

In eigener Sache

 

Natalie und ich sind beide zur Sportlerin und Sportler in den Flensburger Nachrichten nominiert worden. Da ich keinen damit nerven will, erwähne ich es nur hier, denn meine Homepage habt ihr ja hoffentlich freiwillig besucht. Wer uns also unterstützen möchte und dabei noch etwas gewinnen will, kann das mit einer SMS (0,50€ pro SMS) an die 52020 noch bis Sonntag (12.02) gerne tun. Wie freuen uns darüber...


Für Natalie mit dem Text:     sport fl 06

 

Für mich mit dem Text:         sport fl 02

 

 

Grüße

 

Ich wünsche euch allen ein weiterhin erfolgreiches Training. Wir Läufer sind die "Macher" und geschenkt bekommt man nichts... 

 

 

 

Euer Pascal

 

 

p.s Danke an Helga und Dierk für das Foto.

Laufbandtraining im Fitnessstudio

Mein Bericht vom Laufbandtraining aus einem "hochpreisigerem" Fitnessstudio!

 

Aufrund eines Gutscheines zu meinem Geburtstag von Natalie, hatte ich die Möglichkeit einen Monat ein Laufband im Fitnessstudio zu testen. Hier sind meine Erfahrungen dazu und die Gründe, warum ich das in Zukunft nicht mehr machen werde. 

 

Erst einmal ein Fitnessstudio finden, wo die Laufbänder über 20 km/h laufen, ist selbst in Hamburg gar nicht so leicht gewesen. Viele Studios wussten auch gar nicht wie schnell ihre Bänder laufen. Oder man hört Sachen wie: "Die laufen sau schnell" und dann war bei 20 km/h Schluss. Jeder hat halt eine andere Vorstellung von schnell...

 

 

Was schön ist am Laufband/Fitnessstudio:

 

- man kann sich sein Intervalltraining einstellen und muss das nur "ablaufen" 

- die Nachbarläufer gucken nicht schlecht, wenn man beim Intervalltraining kurzzeitig auf 22 km/h schaltet

- bei Minus 13 Grad draußen ist es definitiv angenehmer auf dem Laufband drinnen

- man kann eine konstante Gewindigkeit einstellen und einfach laufen, denn wenn man müde wird, muss man dennoch weiter mithalten, sonst fällt man hinter rüber

- die Zeit geht schneller um, wenn man Tempoeinheiten/ Intervalle mit einbaut

- man ist unter Gleichgesinnten/Sportbegeisterten die alle das selbe Ziel verfolgen: Fit werden!!

- man kann nach der Einheit nochmal an Geräte gehen und Krafttraining machen

 

 

Was nicht schön ist am Laufband/Fitnessstudio:

 

- es ist draußen im Winter angenehmer "klimatisiert" und man schwitzt nicht so doll im Gesicht durch den natürlichen "Laufwind"

- dort zu laufen ist schon recht monoton/langweilig, auch wenn es hier Fernseher gibt

- draußen passiert mehr und man hat auch öfter mal Gefälle/ Steigungen

- man sollte die Geräte vorher immer desinfizieren, denn einige vergessen das nach der Einheit auch schon mal

- ein Handtuch sollte stets griffbereit sein (siehe 1. Punkt, nicht schön...)

- draußen läuft die Nase mehr, was Bakterien davon abhält einzudringen

- die meisten Studios haben Öffnungszeiten von 7-22 Uhr (morgens ist mir das schon fast zu spät)

- es gibt keine Monatskarte, meist muss man eine Mitgliedschaft über ein Jahr abschließen

 

 

Warum ich in Zukunft dennoch lieber wieder draußen laufen werde:

 

- man hat keine nach Axe Spray stinkenden Umkleiden (Männer: Wenn ihr geduscht habt stinkt ihr nicht mehr und wenn ihr nicht duscht, dann ist das letzte eine Axedusche, die eure Umwelt riechen möchte)

- man quetscht sich nicht mit mehreren auf die Umkleidebänke  vor seinen Schließfächern 

- im Januar ist es definitiv das schlechte Gewissen / die guten Vorsätze, was die Leute in die Studios treibt und die Läden zu voll macht 

 

 

 Fazit:

 

Laufbandtraining hat bestimmt seine Richtigkeit. Denn auch Arne Gabius & Mo Farah trainieren oft auf dem Laufband.

Jedoch wohl nicht im Fitnessstudio. Hier kann man sich viel zu schnell (mir leider Anfang Januar auch passiert) mit Erkältungen anstecken, weil jemand nicht das Laufband desinfiziert oder weil sich in der warmen Studioluft im Winter Krankheitserreger aufhalten oder letztlich einfach, weil man auf dem Laufband anstrengendere Einheiten macht und durch den hohen Schweißfluss Krankheitserreger leichter in die Schleimhäute eindringen.

 

Wenn man ein Laufband zu Hause hat macht eine Einheit pro Woche definitiv sinn. Natürlich auch wenn es draußen sehr kalt ist, kann man die Einheit gut nach drinnen verlegen.

 

Aufgrund der Tatsache, das ich mir ein hochpreisigeres Fitnessstudio ausgesucht hatte, gab es zumindest kein wilden "Pumper" oder posende Männer/Frauen, die Selfies von ihrem Body machten. Das ist dann wohl aber in den Studios mit Monatspreisen bis 20 EURO der Fall, denn irgendwo müssen die geposteten Bilder auf Instagram ja herkommen. 

 

Beim Tempotraining auf dem Laufband gilt: Langsam steigern und nicht gleich die Tempoeinheiten (200m) mit 22 km/k anfangen.

 

 

Ausblick:

 

Ich werde im Februar nun wieder nur draußen meine Tempoeinheiten machen und wenn man dabei auch noch seine ganze Winterkleidung mitschleppt, ist das Training bestimmt auch nicht verkehrt.

Am Sonntag geht es dann zum Halbmarathon nach Drelsdorf, mal gucken wie es dort so läuft...

 

 

 

Euer Pascal

 

 

 

Danke an meine Unterstützer:

 

www.cereal-club.de

www.eatchacha.com

www.wellnuss.de

www.pharmanord.de

www.soeths-bioland.de

www.soeths-biokiste.de

www.o-t-n.de

 

 

Drelsdorf 15 km: Erster Wettkampf 2017

Vorwort:

 

Die 15 km in Drelsdorf sollten der erste Test nach meiner Erkältung werden und damit zeigen, wo ich leistungsmäßig denn jetzt eigentlich stehe. Dass es hier keine Bestzeit werden würde, war mir schon klar. Aber was dabei rauskommen würde interessierte mich selber natürlich brennend.

 

Rituale:

 

Um es vorweg zu nehmen, die Ausdauer verschwindet nach einem Ausfall über 7 Tage nicht.

Da meine Rituale für einen wichtigen Lauf wie mein Power-Frühstück 3 Stunden vorher usw. heute mal zweitrangig sind, erzähle ich von der Autofahrt, auf der Natalie uns nach Drelsdorf gefahren ist. 

 

Die Autofahrt:

 

Im Auto bekam ich schon richtig Lust mal wieder voll laufen zu können. Als dann noch coole Musik aus dem Radio kam, baute sich die positive Stimmung weiter aus. Es kann natürlich auch an dem Matcha gelegen haben, da ich ja eigentlich nie Koffein zu mir nehme. Das letzte Mal war auch schon über einen Monat her, wo ich zur LM Cross Matcha in meinem Frühstück hatte. 

 

Die Ankunft:

 

Dort angekommen war es ein schönes Gefühl seine Startnummer abholen und damit später auch zu laufen. Das war vor 2 Wochen natürlich ganz anders. Einzig die Tatsache, dass ich die Startnummer 1 bekommen habe, war nicht ganz fair. Diese hätte eigentlich Dieter zugestanden, da er letztes Jahr diese Serie gewonnen hatte. 

 

Kleine Plaudereien:

 

Dann ging es nach einigen Plaudereien zum 3 km Einlaufen mit Natalie und im Anschluss machten wir einige Sprints. Ich hatte mich, wie man auf dem Foto erkennen kann, warm angezogen, denn ich hatte mir mal bei einem kalten Lauf geschworen, nie mehr frieren zu wollen, was durch meine warmen Sachen bei diesem Lauf auch nicht der Fall war. 

 

Das Rennen:

 

Dann ertönte gegen 10 Uhr auch schon der Startschuss zum 15 km Lauf. Die ersten Meter sortierten sich die Läufer noch ein wenig ein, ehe nach der zweiten Kurve Dieter so langsam im Alleingang weg lief.

Ich selber hatte ein wenig Respekt davor zu schnell anzugehen und wenn ich ehrlich bin, konnte ich auch nicht mehr wirklich schneller anfangen. Der erste Kilometer war auf der Uhr dann eine 3:21 mit einer leichten Steigung drin. Hier hatte Dieter vielleicht schon 5-6 Sekunden Vorsprung her- ausgelaufen. Die Bergabpassage (km 2), die dann folgte wurde dann etwas schneller (3:11) und der Abstand zu Dieter wurde wieder etwas kleiner. Dann kamen die Kilometer mit den Steigungen und dort holte Dieter bei jedem Kilometer etwas auf.

Bei Kilometer 4, wo sich auch immer viele Zuschauer aufhalten, hatte ich bestimmt schon 10-11 Sekunden Rückstand. Ich hatte vor 2 Wochen den Lauf von Dieter verfolgt und gesehen, dass er die erste Runde in einer flachen 16er Zeit durchgegangen war, dann aber im Ziel eine flache 33 hatte. Ich spekulierte wieder darauf, dass er zu schnell angegangen war. 

Meine Vermutung bestätigte sich in der zweiten Runden beim Bergababschnitt, welches ich dieses Mal in 3:12 passierte. Ich wurde zum Glück nicht langsamer, das konnte ich schon mal festhalten. Bei dem 8. Kilometer passierte ich dann endlich Dieter. Dieser wollte noch versuchen an mir dran zu bleiben, was ihm aber recht schwer fiel. Ich konnte somit langsam immer einige Sekunden gut machen. An der Stelle mit den vielen Zuschauern, kam ich dann zum Erstauen einiger als erster vorbei. Es gelang mir auf der zweiten Runde eine erneute Positionsverschiebung, wie es schon beim 10 km Lauf letztes Jahr der Fall war. Ich mag es gerne, wenn ich der Jäger bin, denn das macht das Rennen nochmal spannender, anstrengender aber auch kurzweiliger, weil man immer rechnet und guckt, ob man wirklich näher kommt. Ein super Lauf war auch der Lauf in Otterndorf, bei dem mir eine fulminante Aufholjagd gelungen war. Den Artikel dazu könnt ihr hier nochmal nachlesen.

Die dritte Runde war dann auch für mich nicht mehr so easy. Ich hätte auch gerne als Vorbereitung auf diesen Lauf schon den 10er mitgemacht, denn gleich mit dem 15er zu beginnen ist schon hart.  Den Bergab-Kilometer lief ich "nur noch" in 3:16. Bei 13 km hätte auch gerne Schluss sein können, aber er fehlten noch 2 Kilometer.

Das ich dort schon ein wenig fertig war, stellte ich daran fest, das zwei Läufer, die ich gerade überholte, "Dieter häng dich hinten rein" riefen. Was mir einen kräftezehrenden Blick nach hinten Wert war und mich beruhigte, als ich kein Dieter sehen konnte. Richtig war deshalb wohl: "Da hängen wir uns hinten rein." Das pushte mich nochmal alles zu geben, zudem bei einem Wettkampf die letzten beiden Kilometer das beste Training sind, da hier der Körper schon echt fertig ist und man ihm dennoch weiter fordert. 

Es war ein schönes Gefühl angefeuert zu werden und nach über 3 Monaten und vielen Läufen, mal wieder einen Laufwettbewerb zu gewinnen. Im Ziel wurde noch ein wenig geplaudert ehe Natalie und ich uns noch 1,5 km ausliefen und 400 Meter ausgingen (Auslaufen 2.0). 

 

 

Fazit:

 

- eine richtige Erkältung haut dich locker mal 2 Wochen im Training zurück

 

- deshalb ist es ab und zu mal klüger eine Einheit wegzulassen (wenn man sich nicht fühlt), um nur 1 Einheit nicht zu machen und nicht 2 Wochen Trainingsausfall zu riskieren Wir sind ja schließlich keine Profis die dieses Risiko eingehen müssen

 

- Die Ausdauer ist auch nach einer Krankheit noch zu 90% vorhanden

 

- ein 15 km Wettkampf nach einer richtigen Erkältung würde ich nicht wieder machen

 

- bei der Geschwindigkeit vor allem die Laktattoleranz bin ich mir nicht so sicher, denke aber die macht während einer Krankheit einen Satz nach unten

 

- auch wenn man alles tut, der Muskelkater in den Waden ließ sich am nächsten Tag bei mir nicht vermeiden und war auch am Dienstag noch spürbar

 

 

 

Ausblick:

 

Ansonsten fange ich ab Mittwoch wieder mit dem Training nach Plan an und laufe am Wochenende auch wieder in Ascheffel meine anspruchsvollen Runden. Ich freue mich auf den letzten Lauf (Halbmarathon) der Laufserie in zwei Wochen, bei dem ich dann versuchen werde nochmal etwas schneller/trainierter laufen zu können. Am 09.2.2017 um 16 Uhr erfolgt dann wieder mal eine VO2MAX Leistungsanalyse im Asics Labor in Hamburg

 

 

Sportler des Jahres

 

Nominiert als Sportler des Jahres im Flensburger Tageblatt. Erstmals zusammen mit Natalie bin ich als LG Flensburg Läufer als Sportler des Jahres nominiert. Mehr dazu hier... 

 

 

 

Euer Pascal

 

 

 

Danke an Lasse Frahm  für das Foto und an meine treuen Unterstützer:

 

www.cereal-club.de

www.eatchacha.com

www.wellnuss.de

www.pharmanord.de

www.soeths-bioland.de

www.soeths-biokiste.de

www.o-t-n.de

 

 

 

Ach nee eine Erkältung…

.... und irgendwann trifft es jeden.


Jetzt hat es mich auch letzte Woche mal getroffen. Ich bin bis dahin über ein Jahr ohne durchgekommen, was ich in Anbetracht der Tatsache wie oft doch andere Läufer und Kollegen krank sind, bemerkenswert finde.


Neuland:


Es ist aber schon komisch, eine Pause aufgrund von einer Erkältung/Krankheit machen zu müssen. Das kannte ich ja nicht. Ich bin entweder gelaufen,  habe  einen Pausentag gemacht oder habe mir einen Woche Saisonpause gegönnt.  Diese ist nämlich eine ganz andere PAUSE, es ist eine Zwangspause, nicht nur weil der Körper  sich regenerieren soll, sondern auch weil der Körper die Erholung/Ruhe zum Gesund werden braucht. 

 

Schnell wieder los…?

 

Ich dachte am Anfang auch, ich könnte die Erkältung schneller wieder los werden, jedoch fing es gleich mit den Bronchien an und alles rund um die Lunge ist keine 1-2 Tage Sache, wie beim Schnupfen oder Kopfschmerzen. Bei mir kam dann auch gleich Fieber mit über 39 Grad dazu und dann war mir  spätestens bewusst, das wird ein wenig dauern und mich eine Woche vom Training „abhalten“.


Nahrungsergänzungen haben auch mal ihre Grenzen


Ich habe natürlich während der Erkältung versucht, alles an Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) in mich rein zu schmeißen, was so helfen könnte, dass es wieder schneller besser wird, aber da helfen dann auch Zink und andere pflanzliche Sachen nicht weiter.  Man muss vorher seinen Zink und Vitamin Speicher immer voll machen, damit man erst keine Erkältung bekommt. Auch sollte man öfter abwegen, was schlimmer ist:  Entweder laufe ich heute mal nicht, weil es ein Tag draußen -13 Grad sind und verliere einen TAG oder  ich laufe und kann mal eine Woche ausfallen, weil ich in der letzten Wochen doch zu hart trainiert habe und mein Körper es hier dann doch nicht mehr schafft.


Viel Training sieht man selbst nicht


In meinem Fall, hatte ich die letzte Woche viel trainiert (das kommt einem selber aber nie viel vor), deshalb ist es gut jemanden zu haben, der einem das vor Augen führt, denn gute Trainingseinheiten werden schnell vergessen und nach 2-3 Tagen meint man wieder was „forderndes“ machen zu müssen (danke, dass ich auch hierfür eine Natalie habe).


Wie es wohl zur Erkältung kam

 

Ich wollte die beiden kalten Tage (-12 Grad) im Fitnessstudio trainieren.  Der Donnerstag war auch ganz ok und auf dem Laufband laufen ist immer gefühlt anstrengender als draußen, da es keinen Fahrtwind gibt und das Laufband nie langsamer wird.  Die Freitagseinheit am Morgen war aber dann wohl zu viel. Als ich auf der Arbeit war, hatte ich auf einmal so ein Kratzen in den Bronchien.  Als mein Chef dann noch eine Geschichte erzählte und ich darüber lachen wollte, konnte ich nur darüber husten und das hörte sich eher „gehässig“ an. Da wusste ich, das ist nicht normal. Auch hier hatte ich noch mal alle NEM zu mir genommen, die ich in meinem Schank finden könnte, aber daraus wurde trotzdem eine Erkältung, wie ihr ja jetzt wisst.


Was kann ich empfehlen:


1. Mir persönlich hat inhalieren viel geholfen, einfach heißes Wasser (mit Bronchiforton, etwas Salz und einigen Kamillenblüten) in einen Schüssel und dann mit einem Handtuch darunter und nebenbei auch gerne Musik laufen lassen, dann geht die Zeit schneller um. 

 

2. Auch halte ich viel von dem Manuka Honig (aber es sollte mindestens MGO400 sein) Wer sich also mal was „gesundes“ gönnen will, sollte dazu greifen. Normaler Honig wirkt da übrigens nicht, da dieser nur einen Bruchteil dieser „antibackteriellen" Aktivitäten enthält. Auch der Tee Schmeckt mit etwas Honig doch besser. Man kann aufgrund seiner anitibackteriellen Wirkung diesen sogar etwas in die Nase machen. 

 

3. Die Nasendusche hinterher mit Salzwasser ist auch sehr effektiv. Diese hatte ich letztes Jahr gerade zu Weihnachten bekommen. Eine Nutzung innerhalb des Jahres, auch ohne Erkältung kann bestimmt nicht schaden.

 

4. Das wichtigste ist aber Schlaf und wenn der nicht gut ist, weil ihr auf einem Ersatzbett liegen müsst, dann schlaft dort, wo ein gutes Bett für euch bereit steht. 

 

5. Auch sei während einem Bronchialen infekt noch ein hoher Cystein Bedarf erwähnt. L-Cystein wird häufig in der Form N-Acetylcystein verabreicht. N-Acetylcystein ist vielen unter der Bezeichnung ACC geläufiger Hier findet ihr einen guten Artikel dazu. Da Cystein besonders viel in Nüssen, vor allem in Mandeln, Erdnüssen,  Para- und Cashewnüssen enthalten  ist sollte man davon besonders viel essen. Aber auch Soyakerne, Haferflocken und sogar Seezunge enthalten viel davon.


Konnte man diese Erkältung verhindern?


Man kann jetzt viel spekulieren, ob mich der Freitag als Pausentag hätte gerettet, oder ob die Einheiten in der gewohnten Hamburger Luft draußen besser getan hätten. Meine Lehre aus der Geschichte ist jedoch: Wenn es nochmal nur für ein/zwei Tage Temperaturen im zweistelligen Minusbereich kommen sollten, dann mache ich vorher falls möglich etwas mehr/schnelleres und dann die beiden Tage eben frei. Wir sind doch keine Profis und können uns so was leisten. Aber was ich persönlich nicht möchte, ist viele Tage ohne Laufen, denn dafür liebe ich das Laufen zu sehr und brauche es einfach und gehört zu einem guten Tag wie der Sonnenaufgang  und Untergang…

 

Wann ist eine Erkältung wieder vorbei:

 

Eine Erkältung ist dann fast wieder vorbei, wenn ihr in euren "normalen Klamotten" nicht mehr friet oder euch darin zu heiß ist! Aber natürlich sollte man auch erst wieder mit dem "richtigen" laufen anfangen, wenn ihr euch danach fühlt. Auch sollte man natürlich checken, ob man kein Fieber mehr hat. Dann kann man langsam mit 3 km (4:48/km) Läufen wieder anfangen. Den nächsten Tag bin ich dann erneut 3 km gelaufen und dann am Freitag "schon" wieder 5 km in (4:22/km). Seit gestern fühle ich mich wieder voll genesen.... 

 


Euer Pascal

 


P.S. Wie man damit jetzt einen schnellen 15 km Lauf läuft, das werde ich euch dann nach dem 15 km Lauf in Drelsdorf übernächsten Montag berichten.


Danke natürlich an meine Sponsoren, die mir geholfen haben, überhaupt ein Jahr ohne Erkältung (durch NEM, gutes Essen, Getreide, Obst, Gemüse und  Nüsse) auszukommen. Pharma Nord, Cha cha, Cereal-Club, Söth´s Bioland und Wellnuss

 


Danke natürlich auch an meinen “Coach” und "Erkältungsbetreuerin" in dieser Zeit:  Nati ;)

 

 



Bestleistungen

Über mich

Pressesartikel