Willkommen auf meiner Homepage:                                                                                                                                                                      Ich berichte euch hier fortlaufend über mein Laufgeschehen &  meine gluten-, zucker- und laktosefreie Ernährung!




Hella HM HH: Im Auftrag der Ehefrau!

Ein guter Ehemann...

 

Bei der 24. Auflage des Hella Halbmarathon und meiner 4. Teilnahme stand heute meine Ehefrau im Mittelpunkt. Ich hatte ihr, auch aufgrund meines Halbmarathons von letzter Woche, versprochen bei heißem Wetter für Sie da zu sein und sie zu begleiten. 

Ich hatte bei den Vorhersagen der letzten Wochen mit Werten an die 30 Grad schon ein wenig Angst um sie gehabt.

 

Temperaturen erträglich

 

Zum Glück stellten sich dann "nur" 24 Grad, leichter Ostwind und blauer Himmel ein, was die Sache erträglicher, aber nicht viel entspannter machte.   

Ich konnte somit in der Woche mein Training so weiter durchziehen (siehe Strava) und werde auch morgen früh mit einem 10km Lauf weitermachen. Die nächsten Tage wird es dann mit den 30 Grad auch in HH ernst werden. 

 

Unser Lauf

 

Natalie signalisierte mir vor dem Lauf, dass die Luft schon mal klar und sauerstoffreich sei und wir ruhig etwas schneller angehen könnten. 

Dann ging es auch um 10:00 Uhr auf der Reeperbahn los.

Als ich mich kurz nach dem Start nochmals umdrehte, sah ich wie Laura Hottenrott stürzte. Ich dachte sie würde sich wieder fangen, aber als sie uns bis Kilometer 3 nicht eingeholt hatte, wusste ich, sie ist leider raus. Alles Gute auf diesem Wege an dich, Laura!

Ich versuchte Natalie die ersten schnellen vier Kilometer (die ertsen drei gehen bergauf: 3:41, 3:36, 3:42, 3:42) damit zu erklären, dass wir Rückenwind hatten.

Das war auch der Fall, aber Natalie konnte auch auf den weiteren Kilometern (3:38, 3:27, 3:45, 3:42 und 3:44 für den 9.)  das Tempo hoch halten (auf dem 6. geht es stärker bergab). Durchgangszeit für die 10 km war eine 36:45.

Hier merkte Natalie langsam, dass lange Läufe über 16km schon Monate her waren.

 

Die Runde um die Alster zog sich dann auch für mich etwas. Bei jeder Wasserstelle überreichte ich ihr mehrere Becher und schleppte meist noch einen mehrere hundert Meter weiter. Sie meinte dann das es vom Wetter und dem Wasser reichte, aber die Beine meldeten sich. Auch wenn wir gefühlt die letzten Kilometer langsamer gelaufen sind, waren die letzten drei Schnitte mit ( 3:42, 3:46 und 3:45) noch voll ok. Einen richtigen Einbruch gab es somit nicht.

 

Tolles Ergebnis/Erlebnis

 

Natalie belegte mit ihrer 1:19:09 den 10. Gesamtplatz und wurde damit (wegen des Sturzes von Laura) dritte Deutsche. Es war ein schöner gemeinsamer Lauf durch Hamburg bei bestem Wetter.

Ob ich die neue Strecke jetzt besser oder schlechter finde, kann ich, da ich nicht auf vollgas gelaufen bin, nicht sagen. Schneller ist sie wohl nicht geworden. Ich denke jedoch für die Menge an Läufern ist dieses Konzept wohl besser, aber es muss möglich sein, vom Zielbereich einfacher in den Park "Planten un Blomen" zu kommen, zumindest von drinnen nach draußen, da der Fußweg außen herum schon recht mühsam zu finden ist.

 

 

Fazit

 

Mit Natalies Lauf heute in 3:45 bin ich (und sie auch) sehr zufrieden. Sie hat bei den Bedingungen und ihrem Training (60-70 km/Woche) eine Top Leistung abgerufen. Lag bestimmt auch an mir ;)

 

Ich selber bin jetzt in 3 Wochen 3 Halbmarathons gelaufen. Sollte das Wetter so gut bleiben, kann ich wohl unbeschwert auf kurze Sachen wie 1.000m Läufe ausweichen, denn die Ausdauer für 10 km sollte ich haben.

Die Gesundheit, und das muss man einfach öfter mal erwähnen, steht bei unseren Training immer im Mittelpunkt. Bei 30 Grad im Schatten geht halt nicht das Training wie sonst üblich... 

 

Ausblick

 

Ich werde die nächsten 3 Wochen (in der Zeit ich noch arbeiten muss / dann habe ich endlich Sommerurlaub) nutzen um gut vorbereitet in den August zu gehen und Ende Juli  bei der Adidas Runners Night Berlin eine erste Standortbestimmung zu haben. Im Herbst steht dann ein Halbmarathon an, bei dem ich gerne den SH Landesrekord in der M35 brechen möchte.  

 

Über die Runners Night am 28.09 gibt´s dann auch erst den nächsten Artikel von mir...

 

...wie/was am 4.8.2018 in Glücksburg abging, darüber wird dann auch Anfang August ein Blog-Artikel folgen...

 

 

Euer 


Pascal

 

Pic@Thomas Sobczak

HM beim Ostseeman 113 Damp innerhalb einer Staffel

Meine letzte Teilnahme an einer Triathlon Staffel war im Jahr 2015 ( hier nachzulesen).  Dort bin ich jedoch nur innerhalb der olympischen Distanz die 10km gelaufen.  Drei Jahre später sollte es dann schon ein Halbmarathon sein.

 

Der Tag davor

Die Tage vor dem Samstag bestätigten die Wetterprognose, dass der Samstag zu den Landesmeisterschaften  über 5.000m kalt werden sollte. 

Somit war für mich klar: Ich werde auch die LM 5.000m am Vortag laufen, jedoch für Natalie um ihr ein wenig den Wind wegzunehmen. Als Ehemann hat man eben auch Verpflichtungen ;)

 

Ansonsten waren die Bedingungen mit 13 Grad und leichtem Nieselregen für Natalie nahezu perfekt und das im Sommer wohlgemerkt.

Ich sollte vor ihr einfach nur 3:26/km abspulen, was auf dem 1. Kilometer nicht ganz gelang, aber dann steigerten wir uns bis zum Ende und kamen mit einer 17:11 in Ziel, was für Natalie natürlich PB und der LM Titel zugleich war.

 

Der Sonntag

Am Sonntag ging es dann früh nach Damp, denn wir wollten beim Staffelstart (9:30) schon vor Ort sein. Als Schwimmerin bei uns ging Annika Hoffmann an den Start. Sie kam schon nach 25 Minuten (für 1,9 km) zurück aus dem Wasser und schickte Tjorden Delfs auf die Reise mit dem Bike.

Auch er spulte bei leichtem Nieselregen sein Rennen ab und war nach 2:02 (90km) wieder zurück. In der Wechselzone ging es für mich dann los. Ich hatte mir nicht wirklich was vorgenommen. Ich lies meine Beine einfach mal laufen. 

Jedoch war es schon eine Motivation an den vielen Einzelstartern vorbeizuziehen. Auf der ersten Runde überholte ich auch Till Schramm, der jedoch schon eine Runde Vorsprung hatte. Ich fand es cool jemanden zu überholen, den man sonst regelmäßig in Glücksburg selbst anfeuert und mit dem man jetzt mal zusammen auf der Laufstrecke unterwegs war.

Meine Schnitte auf der Uhr bis zum 10km betrugen (3:13, 3:17, 3:20, 3:18, 3:22, 3:16, 3:14, 3:17, 3:14 3:18) was zeigte, das ich ganz gut unterwegs war und auch nach 8km noch zulegen konnte. 

Die Runden vergingen durch die Beobachtung der entgegenkommenden Läufer recht schnell. Eine Sache hätte ich beinahe falsch gemacht. Ich hatte natürlich nicht daran gedacht, dass man nach jeder Runde ein Band nehmen sollte. Ich dachte nämlich es handelte sich um ein Gel und lehnte dankend ab.

 

Im letzten Moment schmiss mir dann jedoch ein Helfer eins zu. Ja, man lernt ja immer was dazu. Meine letzten 4 Kilometer betrugen (3:14, 3.17. 3:20 und 3:14).  Meine Endzeit auf der Uhr betrug dann 1:07:38 mit acht 360 Grad Wendungen. 

 

Fazit

 

Mein Halbmarathon innerhalb des Ostseeman war zu meiner Freude mit einer 1:07:38 mit Abstand der Schnellste an dem Tag. Die Strecke war schon recht flach, jedoch war der Wind schon ab und zu spürbar.

Triathlon Veranstalter nehmen das mit der Streckenlänge wohl nicht immer so genau, denn auf der Uhr hatte ich nur 20,61 km stehen, was auf einen HM eine flache 1:09 entspräche.

Wer aber vorher die andere Disziplinen schon durchgezogen hat, dem gönne ich es auch 600m weniger laufen zu müssen. Zudem ich vor den Leistungen und dem Training für einen Triathlon 113 großen Respekt habe. Mein Glückwunsch an alle Finisher  gestern.... 

 

Ausblick

 

Da der Halbmarathon jetzt doch etwas besser lief als gedacht, bin ich mir noch nicht sicher, ob ich den Hella Halbmarathon alleine laufen werden. Ich hatte Natalie eigentlich versprochen bei Temperaturen unter 29 Grad sie zu begleiten. Was für mich auch ok wäre, denn ich  bin sonst 3 HM innerhalb von einem Monat für mich gelaufen. Als Trainingslauf wäre der jedoch perfekt, da ich dann davor und danach mein Training durchziehen könnte.  

Denn am 28.7 steht dann erst der nächste Wettkampf auf dem Plan und da möchte ich bei der Adidas Runners Night in Berlin schon gerne mal wieder sub 31:30 laufen. 

 

Danke

 

Danke an meine Ehefrau,  Gunnar und seine Tochter Mimi für euer Anfeuern am Sonntag und die spätere Verpflegung mit euren Bio Erdbeeren. Danke Familie Söth für eure großzügige Unterstützung mit vielen eurer Bio-Lebensmittel... 

 

Euer Pascal

 

 

Bild@Niels-Peter Binder

Wer läuft so spät durch Nacht und Wind?

Ich liebe es

 

Ich muss ja gestehen, ich mag solche Events wie den Sportscheck Nachtlauf echt gerne.

Diese Aufgeregtheit vorher, die mich immer so ruhig macht. Diese Unwissenheit über mögliche Läufer. Diese nächtliche Atmosphäre kurz vor dem Start. Hier fühle ich mich richtig wohl und bin auch gerne bereit eine gute Leistung unter Einsatz aller Mittel zu zeigen. 

Meine Kollegin meinte 2 Tage zuvor noch,   sie habe den Lauf geträumt: "Du hast mir einen Daumen hoch gezeigt, als ich fragte was du gelaufen bist."

 

Der Lauf

 

Kurz vor dem Lauf sah es so aus, als müsste ich heute nicht zu viel Gas geben, denn kurz vor dem Start waren keine sehr schnellen Männer auffällig, die z.B. Sprints machten oder sich relativ weit vorne positionieren wollten.

Dann kam aber 1 Minute vorher noch Fabian Gering an die Startline. Er war der Vorjahres -Zweite und ist immerhin mal eine 30:20 über 10.000m gelaufen. 2015 wurde er damit Vize Europameister!

 

Es gab also doch keine Garantie auf einen Sieg. Jetzt hieß es alles oder nichts und abwarten was Fabian drauf hatte.

Dann war es 22 Uhr und der Countdown aus den Boxen lief von 10 auf 0 hinunter.

Sofort ging es los. Erst einmal relativ normal, aber mit Fabian im Schlepptau. Bei 400m wurden die  beiden Sprinter eingesammelt.

 

Der 1.km war dann nur eine 3:15. Aber dann versuchte ich Fabian, der meiner Meinung nach schon stärker atmete als ich, mit kleinen Tempospitzen abzuschütteln. Immer wieder bei kleinen Anstiegen kamen meine Attacken. Ich hatte von der Atmung her noch keine Probleme, obwohl der 2. und 3. km jeweils mit 3:04 sehr schnell waren. Kurz vor dem 3. Kilometer hatte ich dann eine kleine Lücke gerissen, die ich mit hohem Tempo versuchte beizubehalten.

Am nächsten Anstieg einer Brücke mit Gegenwind war er dann schon hundert Meter hinter mir, was ich im Rennen aber nicht so wahrgenommen habe. Ich hatte mich auf das Klatschen der Leute verlassen. Und erst bei 5km (Zeiten 3.09, 3:08, 3:07) hörte ich nach den Anfeuerungen für mich erstmals gar nichts. Das sagte mir, der ist schon etwas weg.

Sollte meine Kollegin recht behalten haben und ich würde das Ding nach einem Jahr Pause erneut gewinnen? Der letzte Kilometer war dann nur noch in 3:10, aber hier war auch Gegenwind zu spüren. Ansonsten waren die Bedingungen von Wetter und der Luft optimal. Jetzt hieß es noch 500m genießen und das machte ich dann auch. Die Beine mit den Schuhe liefen noch von selbst, jedoch war meine Atmung jetzt schon auf Anschlag. Es war ein super Rennverlauf und ich freute mich über einen Vorsprung von 55 Sekunden auf Fabian, den ich vorher nie so erwartet hätte. 

Für Fabian, der gerade im 4. Semester Medizin studiert, war ein weiterer Vizeplatz natürlich schade. Er ist aber ein Typ dem ich den Sieg auch gegönnt hätte. Denn trotz eines Vize Europameistertitels ist er ein sehr sympathischer und am Boden gebliebener LäuferDa kenne ich auch andere Läufer...

 

Natalie holte sich nach ihrem Sieg im letzten Jahr auch in diesem Jahr den Sieg vor ihrer Freundin Julia.  Zu dem Zeitpunkt waren gerade mal 3 Männer im Ziel!!!

 

Fazit

 

Ich bin mit meiner Zeit von 23:19 min  eine Minute und 22 Sekunden besser als letztes Jahr dort gelaufen. Meine Zeit bei alsterrunning.de beträgt übrigens 23:20  und war sogar 1 Sekunde schneller ist als die Rekordzeit damals von Runwiththeflow (Flo Neuschwander).

Ich bin stolz mich so verbessert zu haben. Selbst letztes Jahr wäre ich mit der Zeit ca. 20 Sekunden vor dem 1. ins Ziel gekommen.

 

Ausblick

 

Nächste Woche stehen in Flensburg die LM 5.000m an, bei meiner aktuellen Form werde ich mich dort mal blicken lassen...

 

 

Euer Pascal

 

Danke an Oliver Farys für das Bild. Weitere Fotos vom Event: hier

Gegendarstellung zu der Aussage in den Kieler Nachrichten

Ich weiß auch nicht warum die Kieler Nachrichten so zornige Aussagen verbreiten, aber folgende Aussage die in den Kieler Nachrichten am 11.6.2018 stand, habe ich nie gesagt.

 

Zitat aus den Kieler Nachrichten vom 11.6.2018:

 

" Nächstes Jahr wird es dann mal Zeit. Steffen kann sich doch nicht  immer drücken." 

 

Aussage kann nicht sein 

 

Die Aussage kann schon deshalb nicht stimmen, da ich noch am Montag vorher mit Steffen persönlich telefoniert habe und dort hat er mir erzählt, dass er erkältet sei und das schon einige Tage und er am Freitag wohl nicht mitlaufen wird. 

 

Zweitens war Natalie lange Zeit mit der Reporterin am Reden. Ich habe ihr nur ein zwei Dinge bezüglich des Gegenwindes erzählt, was Natalie auch bezeugen kann.

 

Steffen sofort informiert

 

Ich habe Steffen sofort angeschrieben, als ich die Ausgabe (Kieler Nachrichten) zugeschickt bekommen habe und ihm erzählt, dass ich solch eine Aussage nicht gesagt habe.  

Warum sollte ich was gegen Steffen  haben und so was erzählen, denn für Steffens Fehlen gibt es schlüssige Erklärungen und diese wurde mir von ihm sogar persönlich vorab mitgeteilt.

 

Nächstes Jahr zu Dritt?

 

Ich würde mich freuen, wenn Steffen nächsten Jahr vorbeikommen würde, denn zum 30. Jubiläumslauf -denke ich - wird der 1. Platz mit einer Zeit sub 32 weggehen.

 

Von 2010 - 2013 stand ich in Neumünster übrigens auf dem 2. Platz und habe Leifs Leistung damals sehr geschätzt. Ich bin bis jetzt auf der Strecke nicht seine Zeiten gelaufen.

Ich freue mich auf nächstes Jahr in Neumünster, vielleicht sogar mit beiden von Ihnen an der Startlinie. 

 

Ich wollte diese einmal kurz klarstellen.

 

 

Ausblick

 

Morgen laufe ich beim Sportscheck Nachtlauf die 7,5 km um 22 Uhr!

 

 

Euer

 

Pascal

 

 

Fünfter gemeinsamer Sieg mit meiner Ehefrau auf der Holstenköste über 10k

29. Köstenlauf Neumünster

 

Der Holstenköstenlauf in Neumünster gehört schon seit 2006 zu meinen festen Laufterminen im Juni. Hier habe ich schon neun Siege und vier Vize-Plätze belegt (ja, der Leif war hier 4 Jahre ein richtig Schneller). Jetzt hat es ihm mehr der Triathlon angetan. Viel Erfolg bei den Europameisterschaften im Triathlon, Leif. 

 

Kontinuierliche Leistungen 

 

Schon seit über 12 Jahren bringe ich hier somit kontinuierlich meine Leistungen. Wir (Natalie und ich) aber auch in der LG Flensburg wird Kontinuität gelebt. Das wird in SH leider nicht in jedem Verein so vermittelt. Es gibt Vereine, die bringen "Sterne" raus, die aber nur 2-3 Jahren leuchten und dann sind sie weg oder kommen nie wieder.

Das ist sehr schade für die Läufer und für die Laufszene natürlich auch.

Mir ist es persönlich wichtiger ohne Probleme jahrelang laufen zu können, als einmal im Leben "den Lauf" zu haben und dann nie wieder zu sehen zu sein, da man sich körperlich kaputt gemacht hat.

 

 

Im Alter braucht man Pflege...

 

Das ist jetzt nicht auf das hohe Alter bezogen, sondern auf die Zeit kurz vor 30. Ab hier braucht der Köper mehr Nährstoffe, mehr Regeneration, ausgiebigeres Dehnen und mehr Muskelpflege als dies mit 22-25 der Fall ist. Hier verzeiht der Körper noch einige "Anfängerfehler".

Auch was das Training und die Wettkämpfe angeht. Jede Woche einen Wettkampf und in der Woche noch krasses Training geht nicht jahrelang gut. Auch keine Pause nach einem Marathon mit Bestzeit wird man später irgendwann bemerken. 

 

Für mich haben deshalb Sportler meinen Respekt, die jahrelang in der Laufszene aktiv sind und immer noch ihre Leistungen bringen, denn sich kaputt trainieren und den "Lauf" 1-2 Jahre zu haben, das ist keine Kunst. Denkt daran ihr habt nur den Körper und mit dem muss man ein Leben lang auskommen ;)

 

Persönliche Streckenbestzeit

 

Ich bin gestern in Neumünster über die 10km beim Holstenköstenlauf meine schnellste Zeit seit 2006 (seit dem ich hier laufe) mit 32:02 min (netto) gelaufen. Das im Alter von 35 Jahren mit Vollzeitjob und nach einer 39 Stunden Woche.

Das muss man immer auch im Hinterkopf haben, denn viele schnelle Läufer aus SH sind Studenten und das ist später nochmal eine ganz andere Belastung mit Job, Ehefrau, Kinder und Training.

 

Mich motivieren solche Straßenrennen aber auch einfach mehr als langweilige 25 Runden im Stadion. Wenn du als erster auf die letzte Gerade bei der Holstenköste einbiegst und einige 100 Leute stehen am Rand und feuern dich an, dann ist das ein richtig geiles Gefühl. Dann weißt du, warum du dich im Winter bei Dunkelheit und kälte rausgequält hast, während andere auf dem Sofa Netflix geguckt haben. 

Natalie ist mit ihrer 36 flach gestern übrigens auch ihren 5 Sieg in Folge gelaufen und das bei den Bedingungen. Sie hat sich einfach mal in die 1. Männergruppe eingereiht und ist das bis kurz nach 5 mitgelaufen. Zu verlieren (meinte sie) hatte sie ja nichts.

Sie ist mit ihrer Zeit von 36:09 (netto) und das war letztes Jahr übrigens (im März bei Kälte) noch ihre Bestzeit, in einer super Form und ihre Leistungsentwicklung entwickelt sich für den Herbst in die richtige Richtung. Zudem wir ja wissen, das bei kalten Temperaturen wieder 3-4 % mehr geht!

 

Fazit

 

Es war eine super Veranstaltung mit einem neuen Organisationsteam. Für mich kann die Strecke so bleiben, denn durch die Wohngebiete zu laufen, wo man immer wild aus den Gärten angefeuert wird, hat echt was motivierendes.

Ich denke Natalie und ich machen für uns vieles richtig, übertreiben es im Training nicht und steigern dennoch kontinuierlich unsere Leistungen. Aber wichtiger als Laufsport, der nur ein Teil des Lebens ausmacht, ist die glückliche Ehe. Natalie ist die beste Ehefrau, die man haben kann. Ich freue mich schon auf unsere kirchliche Trauung mit unseren lieben Gästen am 4.8.2018 in Glücksburg auf dem Gelände von Glück in Sicht.

 

Ausblick:

 

Am Freitag geht's es eine schnelle Runde um die Alster beim Sportscheck Nachtlauf. Hier wird mal wieder die Geschwindigkeit an erster Stelle stehen auf der 7,5 km Strecke. Start ist um 22.00. Natalie und ich haben uns entschieden dann noch mit dem Auto zurück nach Glücksburg zu fahren, da man danach immer so aufgedreht ist. Wird also eine kurze Nacht werden...

 

Dann stehen noch einige längere Trainingseinheiten die Woche auf dem Plan, um am 24.6 noch einen Halbmarathon zu laufen. 

 

 

Danke 

 

Danke an meine Ehefrau Natalie, die es verdienter Weise heute auf mein Artikelfoto geschafft hat. Ich denke Sie weiß warum!

 

Danke auch an meine Sponsoren, denen ich langfristig und kontinuierlich gute Leistungen bescheren möchte.

 

 

 Foto: Sell 

 

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www.cereal-club.de  Danke an Sacha für mein Müsli in der letzten Zeit, wenn es dann doch mal ein 

                                     leckeres Porridge mit glutenfreien Haferflocken sein sollte. 

 

www.eatchacha.com Danke am Peter für die Wettkampfverpflegung zu unseren Läufen.

 

www.pharmanord.de Danke an das Flensburger Team von Pharma Nord für die Lieferung mit Arginin, 

                                      Zink-Selen und Q10. Bei euch sind 35 Jährige gut aufgehoben...  

 

www.soeths-bioland.de und www.soeths-biokiste.de allem Voran an Gunnar für die zur 

                                      Verfügungstellung meiner Wettkampf Hirsemilch, euer Bio Erdbeeren und Bio

                                      Kartoffeln und der Versorgung mit Bio Gemüse / Obst auf dem Markt in Altona

                                      Samstags von 9 - 14 Uhr.

 

www.o-t-n.de             danke Stefan für meine speziellen Einlagen! 

 

 

 

Unerwarteter Doppelsieg der LG Flensburg beim Lauf Rund um Ratekau

Platz auf dem Treppchen?

Eigentlich wäre ich mit einem Platz auf dem Treppchen schon zufrieden gewesen, denn es waren mit dem Vorjahressieger (29:47 Streckenrekord), einem weiteren Äthiopier und einem Iraker einige schnelle Gäste in der Zeitung vorab angekündigt gewesen. 

Somit hatte ich mich auf einen sehr schnellen Lauf gegen schnelle Gegner eingestellt. Warum es dann, meiner Meinung nach, anders kam dazu gleich mehr.

 

Die Anreise

Wir hatten eine bequeme Anreise über die A1, da die Baustelle wegen dem Hitzeschaden der Betonplatten nur auf der Strecke Richtung Süden war und nicht Richtung Norden. Somit kamen wir gegen 8:50 pünktlich zum 5 km Start in Ratekau an. Hier wurden wir wieder freundlich vom Veranstalter Jens Ehlers und Team begrüßt. Wir unterhielten uns mit einigen Läufern und sahen und noch den Zieleinlauf der ersten 5 km Läufer an.

 

Das Einlaufen

Hier machte mich Natalie erstmals darauf aufmerksam, dass sie noch keinen der angekündigten Läufer gesehen hatte. Ich sagte ihr, dass die sich bestimmt schon warm machen.

Die eingelaufenen drei Kilometer fühlten sich noch gar nicht frisch an. Zudem der Schnitt jetzt auch nicht besonders schnell war.

Die Sprints in den Wettkampfschuhen waren dann schon wieder etwas besser. Wir hatten auch noch gut 10 Minuten bis zum Start. Wir trabten langsam ins Stadion und hier fiel mir jetzt auch so langsam auf, dass keiner der angekündigten Läufer Sprints machte oder überhaupt zu sehen war. 

 

Der Lauf

5 Sekunden vor dem Start war es mir dann auch klar. Hier kannst du heute vorne mitlaufen. Ein Läufer auf Frankfurt sah schnell aus und setzte sich nach dem Start auch gleich an die zweite Position. Ich konnte den Abstand auf dem 1. Kilometer (3:01) dann aber schon etwas ausbauen. Die weiteren Kilometer wollte ich dann einfach in 3:12 rollen lassen. Die Strecke kannten wir alle nicht, da sich diese kurzfristig ausgedacht werden musste, da der Landesbetrieb Straßenbau eine Teilweise Sperrung der alten Strecke (wegen einer Baustelle) nicht erlaubt hatte.

Das kann auch der Grund sein, warum die schnellen Afrikaner doch nicht gekommen sind, da der Lauf somit nicht DLV vermessen sondern nur "GPS" vermessen war. Ich hatte mit 9,98 km aber fast exakt 10km auf der Uhr. Dennoch war der Veranstalter schon etwas enttäuscht. Eine Absage der angekündigten Läufer, mit einem kleinen Anruf, wäre das Mindeste gewesen. 

 

Ich konnte meine eigenen Vorgaben mit Schnitten 2.km = 3:13, 3.km= 3:12, 4. km = 3.15, 5. km = 3:13 gut einhalten. Die Strecke führte dieses mal wirklich "Rund um Ratkau".  Ich fand die Strecke persönlich besser als die Jahre davor und würde mich freuen nächstes Jahr auf dieser Strecke erneut laufen zu dürfen. 

Der 6. Kilometer = 3:13 ,7. =3:14  und 8. km = 3:11 waren auch weiterhin voll im Plan. Das zeigte, dass ich dieses Tempo gut halten konnte. Der 9. km war dann schon wieder ins Dorf hinein, wo wir auf die Nordic Walker aufliefen. Leider im wahrsten Sinne des Wortes, da einer direkt vor mir lief und im letzten Moment, wo ich links vorbei wollte auch nach links Platz machen wollte. Ich entschuldigte mich dann 10 Minuten später nochmals für mein "heeee", als jener Nordic-Walker ins Stadion einlief. Er nahm es aber sportlich und meinte: "Alles gut".

Mit einer  31:56 min habe ich eine konstante Leistung abrufen können, nachdem ich am Freitag noch 5,5 km beim Deinster Spargellauf "sprinten" durfte, der leider wegen schlechtem Wetter (Gewitter und Platzregen) nicht richtig zu Ende geführte werden konnte.

Auf den nächsten Plätzen folgten Jonas Götte und Dennis Mehlfeld mit 32:43 und 33:10.  Als erste Frau und mit einer sehr guten 36. Zeit (Vier Minuten vor der 2. Frau) kam dann Natalie  ins Ziel. Somit war ein erneuter Doppelsieg für uns (nach 2015) perfekt. 

 

Siegerehrung und Preise

Zusätzlich zu den Prämien, Blumen und einem super stylischen Adler Pokal gab es dieses Jahr noch einen Gutschein für ein Fitnessstudio, welches ich an Nils  (ehemaliger Owschlager) verschenkte, der jetzt in Lübeck wohnt. Natalie gab ihren Gutschein der Zweitplatzierten.

Außerdem gab es dieses Jahr zusätzlich noch einen Hauptpreis (der Firma ScenaR Deutschland), der unter den beiden Siegern vergeben werden sollte. Wir mussten als Aufgabe mit verbundenen Augen die Zahl 30 auf einer Wand nachmalen. Das war gar nicht so leicht.

Natalie malte eine schöne kleine 30 auf, ich kam der 30 aber näher und gewann den Physiokey somit (wäre aber so oder so in der Familie geblieben).

Natalie wurde das Gerät kurz vorher praktisch vorgestellt und meinte, dass man die Behandlung (das Gerät arbeitet u.a. mit Wechselstrom) merkte und sich eine Besserung ihrer verklebten Sehne einstellte. Wir werden das Gerät mal ausgiebig testen und später vielleicht einen Bericht dazu schreiben. 

 

Fazit:

Es ist wieder eine super organisierte und schöner Lauf gewesen. Danke an alle Helfer, Organisatoren und Läufer. Der Konfetti-Einlauf war echt etwas besonderes, danke dafür. 

Meine Form ist ganz ok, wenn das Wetter nicht an der 30 Grad Marke kratz. Ich bin 9 Sekunden schneller gelaufen als letztes Jahr zur selben Zeit (aber auf anderer Strecke). Die Pace konnte ich gut halten. In zwei Wochen nehme ich noch an einem Wettkampf teil, zudem ich heute leider noch nichts sagen kann. Werde aber rechtzeitig davor oder spätestens danach davon berichten. 

 

Danke Cereal Club

Danke an Sacha und den Cereal-Club für dein bald 3 jähriges Sponsoring mit Bio-Müsli. Der Cereal-Club wird im August übrigens schon 10 Jahre alt und feiert am 24.8 bei einem Tag der offenen Tür dieses Ereignis. Wer also mal hinter die Kulissen der ausschließlich in Handarbeit mischenden Fabrik gucken möchte, kann sich noch bis zum 15.6 dafür anmelden. Email solltet ihr bekommen haben. Sonst einfach melden. 

 

Ausblick:

Am nächsten Sonntag starte ich dann für meinen Sponsor Gunnar Söth´s Bioland beim Flensburg Marathon in der Staffel. Ich hoffe wir können unseren Vorjahreserfolg wiederholen. Ich würde mich für die Familie Söth sehr freuen. Gunnar denke bitte an 2-3 Kilo Bio-Erdbeeren, die mir als "Bezahlung" versprochen wurden...;)

 

 

Euer Pascal

 

P.S. Dann haben heute nicht nur die Flensburger Handballer mit dem deutschen Meistertitel sportlich gepunktet sondern auch die LG Flensburg gezeigt das im hohe Norden "Sport auf höchstem Niveau" betrieben wird. 

 

Zufriedener 2. beim LZDM von Husum nach Damp mit dem Team von o.t.n.

LZDM!

 

Einmal im Jahr, nämlich im Mai, machen sich über 800 Teams auf, um von Husum nach Damp einmal quer durch Schleswig-Holstein zu laufen. Ich war mit dem Team von o.t.n natürlich auch wieder mittendrin statt nur dabei. 

 

TEAM

Das Team o.t.n (orthopädie.technik.nord)  (Sieger 2012, 2014, 2015, 2016 und 2017) gesponsert durch den Geschäftsführer Stefan Fehland und begleitet von mir selber ist immer ein Anwärter auf das Podium. 

Auch dieses Mal hatte ich mich um die Läufer gekümmert, die für uns starten. Einige Läufer sind schon seit Jahren dabei und dieses Jahr durften wir mit Gero Pietsch und Yannick Stubbe zwei neue Läufer im o.t.n Team begrüßen. 

 

Mein Morgen

Mein Tag begann um 6:20 h damit ich mir 3 Stunden vorher meinem Lauf mein Power-Frühstück zubereiten konnte. Um 7:20h holte uns schon Stefan ab, um die Autos zu den Wechselpunkten zu bringen. Mein Auto stellte ich dann in Hollingstedt ab und fuhr weiter nach Wittbek, wo ich die 10,2 km laufen durfte. Ich war schon um 8 Uhr dort, was aber auch ok war, denn die Menschenmassen, die mit den Bussen aus Damp ankommen sollten, waren noch nicht da. Somit waren die Dixi´s noch sauber und unbenutzt. Auch konnte man sich im Schatten noch gut ausruhen. Gegen 9:10h lief ich mich dann 3 km ein. 

 

Der Lauf

Als erster Läufer von uns machte sich Yannick Stubbe auf die Strecke von Husum zu mir. Er kam nach ca. 38 Minuten, was bei Gegenwind auf der Strecke ok ist. Jedoch hatten die anderen Teams ebenfalls sehr starke Läufer auf den ersten Abschnitt. Somit übernahm ich "nur" als 5. den Stab und durfte (etwas anders als im letzten Jahr) von hinten das Feld aufrollen.  

Den 1. Kilometer spurtete ich dann im 3:08 ab. Man muss dazu sagen, dass die ganze Strecke Gegenwind war und es ab und zu leicht hoch und runter ging. Ich hatte den Hannoveraner und den Läufer der Kieler Windrunner im Blick, es dauerte aber dennoch (2.=3:13, 3=3:08 4=3:13 ) bis zum 5. (3:08) Kilometer ehe ich an ersteren vorbeiziehen konnte. Kurz nach dem 6. km (3:18) hatte ich auch den Kieler Windrunner eingeholt und konnte die beiden Führenden sehen.  Der 7. Kilometer war deshalb wieder mit 3:06 recht schnell. Die letzten 3 waren dann noch im Schnitt 3:13. Der Läufer vom Team Afrika kam dann 5 Sekunden und der Läufer der Runaways 15 Sekunden vor mir im Ziel. Somit hatte ich fast den gesamten Rückstand aufholen können. Ich fühlte mich gut. Es war anstrengend, aber nicht überlastend, da ich ja später noch die letzte Strecke laufen durfte.

 

Der weitere Ablauf

Wer jetzt denkt man kann sich ruhig auslaufen und erholen war noch nie beim LZDM als Teamleader eingeplant. Für mich hieß es jetzt ab zur nächsten Station und unserem nächsten Läufer seinen Sachen geben und die des Läufers entgegennehmen. Das ging bis Jagel, wo wir dann schon einen riesigen Rückstand auf die ersten 3 Teams hatten. Hier traf ich dann auch Natalie, die mit Gero und Julia aus Flensburg gekommen war. 

Alle ins Auto geladen und weiter nach Fahrdorf und Fleckeby. Hier sah man dann keine wirkliche Veränderung bei den Zeiten nach vorne, einzig auf den 3. Platz konnten wir den Abstand verringern. Auf der Strecke nach Gammelby gelang es dann Lennart den 3. Platz zurückzuerobern und den Abstand auf die Hannoveraner zu vergrößern.

 

Szene des Tages

Wieder im Auto sahen wir dann auch die Szene den Tages, die die Endergebnisse noch stark beeinflussen sollten. Im Graben an der Seite lag ein völlig erschöpfter Läufer (dessen Namen ich aus Rücksicht hier nicht schreiben werde) der Windrunner, der augenscheinlich auf der Strecke zusammengebrochen war. Bei ihm war Vilmos und einige weitere Läufer des Kieler Winrunner Teams. 

Dies war echt schade für die Kieler, die ja mit Abstand bis dahin geführt hatten. Aber so war das Team natürlich raus. 

Am Wechselpunkt bekam ich dann die Info, dass unsere Läufer als 3. übergeben hatte. Wie kann das sein? Wir mussten doch eigentlich 2. sein. Es konnte nur sein, dass ein Läufer der Kieler aus dem Auto heraus den Staffelstab (illegal) übernommen hatte und diesen ins Ziel nach Gammelby gebracht hatte. So war es dann auch... Diese Info gab ich dann innerhalb unsere Gruppe weiter. Bis dahin wusste im Ziel der Veranstalter nichts von dem Vorfall.  Auch im Waabs lief noch ein motivierte Läufer der Kieler ein und übergab an den Schlussläufer selbiger. Zudem wurde dieser bis nach Waabs von seiner Freundin auf dem Rad begleitet. 

 

Es war dann letztendlich einem Leif Schröder-Grönefeld im Ziel zu verdanken, dass sich die Kieler Windunner, als schon alle Läufer der drei führenden Teams von dem Vorfall wussten, ihren Lauf kurz vor dem Ende für ungültig erklärten und sich somit selbst disqualifizierten.

 

Ich hätte mir als fairer Sportler jedoch gewünscht, dass sie das sofort selber angezeigt hätten, denn der Trainer der Kieler hat definitiv einen kurzen Draht zu Rainer Ziplinsky (dem Veranstalter).

Und ob man nach dem "Ausfall" überhaupt bis ins Ziel nach Damp laufen muss, sei mal dahingestellt. Es hat doch einige Zuschauer verwirrt, denn selbst der Bürgermeister von Damp der in Gammelby wartete bekam von der Sache nichts mit.

 

Unsportlichkeit schadet den Ehrlichen

Es geht mir hier nicht um uns selber, denn wir hätten den Abstand zum 1. Team nicht mehr aufholen können. So ehrlich muss man sein.

Jedoch ist damit einem sympatischen Team, organisiert von Mansor Farah, um den ersten Einlauf in Damp gebracht worden. Die Zuschauen hätten einen Einlaufenden Mansor erblicken sollen und nicht einen Windrunner, der dann kurz vor dem Ziel stehen bleibt. 

 

Mein 2. Abschnitt

Somit war ich mit meinem 2. Lauf im Schnitt von 3:14, bei dem ich den Abstand am Ende noch auf 1 Minute und 23 Sekunden zum Siegerteam verkürzen konnte, sehr zufrieden.

Ich habe mich riesig für Mansor und seine ganze Arbeit mit dem Lauf gefreut, weil ich als Teamleader genau weiß, wie stressig es ist und dass man sich erst sicher ist, wenn man selber den Staffelstab als erster in Damp abgibt ;)

 

Fainess-Preis was?

Wenn man später dann bei der Siegerehrung durch den Moderator hört, die Kieler werden noch einen Fainess-Preis bekommen, dann kann ich nur fragen: Wofür? Jeder kann sich jetzt selber seine Meinung bilden, ob solch ein Preis gerechtfertigt ist oder nicht.

 

Uns ist so was Ähnliches 2013 passiert, als ein Läufer  bei uns zwei Kilometer vor dem Wechselpunkt einen Krampf bekam und nur noch humpeln konnte. Hierbei haben wir bestimmt über 7 Minuten verloren. Wir haben aber weiter gemacht und einen befriedigenden 3. Platz erlaufen können.

 

Natürlich ist ein kompletter Ausfall noch schmerzvoller, aber dafür sind wir nur Menschen und ein Team. Natürlich fragt sich dann ein Sponsor, warum die nicht ins Ziel gelaufen sind.

Aber das ist eben Leistungssport und das muss ein Sponsor beachten, wenn man mit Menschen zu tun hat.

 

Alles Gute an dieser Stelle nochmal alles Gute für den Läufer und mach dir keine Gedanken, du musst jetzt nicht die Schuld auf dich nehmen, das kann jedem passieren und deine Leistungen dieses Jahr zeigen in die richtig Richtung.

Der Druck auf einen jungen Läufer ist dann vielleicht in der Mittagshitze zu viel gewesen. Dieses muss ein Trainer nächstes Jahr wohl besser bedenken. 

 

Ausblick:

 

Am Freitag laufe ich beim Deinster Spargellauf einmal 5 km und Sonntag dann in Ratekau zum 30. Jubiläumslauf. Von Ratekau werde ich wieder berichten. 

 

Euer Pascal

 

 

 

4. Sieg beim B2run Hamburg

Mittwoch stand wieder der B2RUN Hamburg an, bei dem ich wieder für meinen Arbeitgeber die Debeka an den Start ging und auch die Organisation für unsere Firma übernommen habe.

Wenn man als eine Firma mit über 6 Mio. zu betreuenden Mitgliedern keine Werbung macht (weil man das Geld lieber seinen Mitgliedern mit guten Leistungen zugute kommen lassen möchte) ist so ein Event doch eine gute Bühne, um auf die größte deutsche Private Krankenversicherung aufmerksam zu machen!  

 

Leichte Verspätung

 

Deshalb auch nur ein kleiner Verspäteter Artikel über diesem Lauf. Ich bin nämlich gestern schon wieder in die heißte Phase der Planung für den LZDM angekommen. Gestern wurden die Startnummern bei O.T.N. in Neumünster abgeholt und heute Nachmittag kümmere ich mich um das Haus und die Verteilung der Startunterlagen der Läufer. Ja, zwischendurch arbeiten habe ich dann auch noch gemacht. 

Das es somit etwas stressig wurde sei nachvollziehbar oder!?

 

Der Lauf

 

Der B2RUN Hamburg verlief von der Streckenführung dieses Jahr andersrum. Wir hatten also auf den ersten Kilometern einen starken Anstieg mit dabei. Mit Mansor hatte ich dieses Jahr wirklich einen starken Läufer mit an der Startlinie. Der erste Kilometer war durch den Anstieg nur eine 3:26. Der zweite Kilometer dann eine 3:12, wo es auch noch leicht bergauf ging. Ab hier konnte ich den Vorsprung auf Mansor etwas ausbauen. Ich kam dann mit einem Schnitt 3:14 über 5,5 km ins Ziel. Ich denke das wird mich nicht für meinen Lauf am Samstag belastet haben, obwohl die Nacht nicht viel zur Regeneration beigetragen hat, da es einfach lange dauerte bis ich einschlafen konnte (der Start war um 19 h) und ich am nächsten Tag auch wieder früh aus der den Federn musste. 

 

Ausblick

 

Morgen steht dann der Lauf zwischen den Meeren an, bei dem wir unseren Titel für o.t.n. verteidigen wollen.

 

Euer 

 

Pascal

 



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