Willkommen auf meiner Homepage:                                                                                                                                                                      Ich berichte euch hier fortlaufend über mein Laufgeschehen &  meine gluten-, zucker- und laktosefreie Ernährung!




Wer läuft so spät durch Nacht und Wind?

Ich liebe es

 

Ich muss ja gestehen, ich mag solche Events wie den Sportscheck Nachtlauf echt gerne.

Diese Aufgeregtheit vorher, die mich immer so ruhig macht. Diese Unwissenheit über mögliche Läufer. Diese nächtliche Atmosphäre kurz vor dem Start. Hier fühle ich mich richtig wohl und bin auch gerne bereit eine gute Leistung unter Einsatz aller Mittel zu zeigen. 

Meine Kollegin meinte 2 Tage zuvor noch,   sie habe den Lauf geträumt: "Du hast mir einen Daumen hoch gezeigt, als ich fragte was du gelaufen bist."

 

Der Lauf

 

Kurz vor dem Lauf sah es so aus, als müsste ich heute nicht zu viel Gas geben, denn kurz vor dem Start waren keine sehr schnellen Männer auffällig, die z.B. Sprints machten oder sich relativ weit vorne positionieren wollten.

Dann kam aber 1 Minute vorher noch Fabian Gering an die Startline. Er war der Vorjahres -Zweite und ist immerhin mal eine 30:20 über 10.000m gelaufen. 2015 wurde er damit Vize Europameister!

 

Es gab also doch keine Garantie auf einen Sieg. Jetzt hieß es alles oder nichts und abwarten was Fabian drauf hatte.

Dann war es 22 Uhr und der Countdown aus den Boxen lief von 10 auf 0 hinunter.

Sofort ging es los. Erst einmal relativ normal, aber mit Fabian im Schlepptau. Bei 400m wurden die  beiden Sprinter eingesammelt.

 

Der 1.km war dann nur eine 3:15. Aber dann versuchte ich Fabian, der meiner Meinung nach schon stärker atmete als ich, mit kleinen Tempospitzen abzuschütteln. Immer wieder bei kleinen Anstiegen kamen meine Attacken. Ich hatte von der Atmung her noch keine Probleme, obwohl der 2. und 3. km jeweils mit 3:04 sehr schnell waren. Kurz vor dem 3. Kilometer hatte ich dann eine kleine Lücke gerissen, die ich mit hohem Tempo versuchte beizubehalten.

Am nächsten Anstieg einer Brücke mit Gegenwind war er dann schon hundert Meter hinter mir, was ich im Rennen aber nicht so wahrgenommen habe. Ich hatte mich auf das Klatschen der Leute verlassen. Und erst bei 5km (Zeiten 3.09, 3:08, 3:07) hörte ich nach den Anfeuerungen für mich erstmals gar nichts. Das sagte mir, der ist schon etwas weg.

Sollte meine Kollegin recht behalten haben und ich würde das Ding nach einem Jahr Pause erneut gewinnen? Der letzte Kilometer war dann nur noch in 3:10, aber hier war auch Gegenwind zu spüren. Ansonsten waren die Bedingungen von Wetter und der Luft optimal. Jetzt hieß es noch 500m genießen und das machte ich dann auch. Die Beine mit den Schuhe liefen noch von selbst, jedoch war meine Atmung jetzt schon auf Anschlag. Es war ein super Rennverlauf und ich freute mich über einen Vorsprung von 55 Sekunden auf Fabian, den ich vorher nie so erwartet hätte. 

Für Fabian, der gerade im 4. Semester Medizin studiert, war ein weiterer Vizeplatz natürlich schade. Er ist aber ein Typ dem ich den Sieg auch gegönnt hätte. Denn trotz eines Vize Europameistertitels ist er ein sehr sympathischer und am Boden gebliebener LäuferDa kenne ich auch andere Läufer...

 

Natalie holte sich nach ihrem Sieg im letzten Jahr auch in diesem Jahr den Sieg vor ihrer Freundin Julia.  Zu dem Zeitpunkt waren gerade mal 3 Männer im Ziel!!!

 

Fazit

 

Ich bin mit meiner Zeit von 23:19 min  eine Minute und 22 Sekunden besser als letztes Jahr dort gelaufen. Meine Zeit bei alsterrunning.de beträgt übrigens 23:20  und war sogar 1 Sekunde schneller ist als die Rekordzeit damals von Runwiththeflow (Flo Neuschwander).

Ich bin stolz mich so verbessert zu haben. Selbst letztes Jahr wäre ich mit der Zeit ca. 20 Sekunden vor dem 1. ins Ziel gekommen.

 

Ausblick

 

Nächste Woche stehen in Flensburg die LM 5.000m an, bei meiner aktuellen Form werde ich mich dort mal blicken lassen...

 

 

Euer Pascal

 

 Fotos: hier

Gegendarstellung zu der Aussage in den Kieler Nachrichten

Ich weiß auch nicht warum die Kieler Nachrichten so zornige Aussagen verbreiten, aber folgende Aussage die in den Kieler Nachrichten am 11.6.2018 stand, habe ich nie gesagt.

 

Zitat aus den Kieler Nachrichten vom 11.6.2018:

 

" Nächstes Jahr wird es dann mal Zeit. Steffen kann sich doch nicht  immer drücken." 

 

Aussage kann nicht sein 

 

Die Aussage kann schon deshalb nicht stimmen, da ich noch am Montag vorher mit Steffen persönlich telefoniert habe und dort hat er mir erzählt, dass er erkältet sei und das schon einige Tage und er am Freitag wohl nicht mitlaufen wird. 

 

Zweitens war Natalie lange Zeit mit der Reporterin am Reden. Ich habe ihr nur ein zwei Dinge bezüglich des Gegenwindes erzählt, was Natalie auch bezeugen kann.

 

Steffen sofort informiert

 

Ich habe Steffen sofort angeschrieben, als ich die Ausgabe (Kieler Nachrichten) zugeschickt bekommen habe und ihm erzählt, dass ich solch eine Aussage nicht gesagt habe.  

Warum sollte ich was gegen Steffen  haben und so was erzählen, denn für Steffens Fehlen gibt es schlüssige Erklärungen und diese wurde mir von ihm sogar persönlich vorab mitgeteilt.

 

Nächstes Jahr zu Dritt?

 

Ich würde mich freuen, wenn Steffen nächsten Jahr vorbeikommen würde, denn zum 30. Jubiläumslauf -denke ich - wird der 1. Platz mit einer Zeit sub 32 weggehen.

 

Von 2010 - 2013 stand ich in Neumünster übrigens auf dem 2. Platz und habe Leifs Leistung damals sehr geschätzt. Ich bin bis jetzt auf der Strecke nicht seine Zeiten gelaufen.

Ich freue mich auf nächstes Jahr in Neumünster, vielleicht sogar mit beiden von Ihnen an der Startlinie. 

 

Ich wollte diese einmal kurz klarstellen.

 

 

Ausblick

 

Morgen laufe ich beim Sportscheck Nachtlauf die 7,5 km um 22 Uhr!

 

 

Euer

 

Pascal

 

 

Fünfter gemeinsamer Sieg mit meiner Ehefrau auf der Holstenköste über 10k

29. Köstenlauf Neumünster

 

Der Holstenköstenlauf in Neumünster gehört schon seit 2006 zu meinen festen Laufterminen im Juni. Hier habe ich schon neun Siege und vier Vize-Plätze belegt (ja, der Leif war hier 4 Jahre ein richtig Schneller). Jetzt hat es ihm mehr der Triathlon angetan. Viel Erfolg bei den Europameisterschaften im Triathlon, Leif. 

 

Kontinuierliche Leistungen 

 

Schon seit über 12 Jahren bringe ich hier somit kontinuierlich meine Leistungen. Wir (Natalie und ich) aber auch in der LG Flensburg wird Kontinuität gelebt. Das wird in SH leider nicht in jedem Verein so vermittelt. Es gibt Vereine, die bringen "Sterne" raus, die aber nur 2-3 Jahren leuchten und dann sind sie weg oder kommen nie wieder.

Das ist sehr schade für die Läufer und für die Laufszene natürlich auch.

Mir ist es persönlich wichtiger ohne Probleme jahrelang laufen zu können, als einmal im Leben "den Lauf" zu haben und dann nie wieder zu sehen zu sein, da man sich körperlich kaputt gemacht hat.

 

 

Im Alter braucht man Pflege...

 

Das ist jetzt nicht auf das hohe Alter bezogen, sondern auf die Zeit kurz vor 30. Ab hier braucht der Köper mehr Nährstoffe, mehr Regeneration, ausgiebigeres Dehnen und mehr Muskelpflege als dies mit 22-25 der Fall ist. Hier verzeiht der Körper noch einige "Anfängerfehler".

Auch was das Training und die Wettkämpfe angeht. Jede Woche einen Wettkampf und in der Woche noch krasses Training geht nicht jahrelang gut. Auch keine Pause nach einem Marathon mit Bestzeit wird man später irgendwann bemerken. 

 

Für mich haben deshalb Sportler meinen Respekt, die jahrelang in der Laufszene aktiv sind und immer noch ihre Leistungen bringen, denn sich kaputt trainieren und den "Lauf" 1-2 Jahre zu haben, das ist keine Kunst. Denkt daran ihr habt nur den Körper und mit dem muss man ein Leben lang auskommen ;)

 

Persönliche Streckenbestzeit

 

Ich bin gestern in Neumünster über die 10km beim Holstenköstenlauf meine schnellste Zeit seit 2006 (seit dem ich hier laufe) mit 32:02 min (netto) gelaufen. Das im Alter von 35 Jahren mit Vollzeitjob und nach einer 39 Stunden Woche.

Das muss man immer auch im Hinterkopf haben, denn viele schnelle Läufer aus SH sind Studenten und das ist später nochmal eine ganz andere Belastung mit Job, Ehefrau, Kinder und Training.

 

Mich motivieren solche Straßenrennen aber auch einfach mehr als langweilige 25 Runden im Stadion. Wenn du als erster auf die letzte Gerade bei der Holstenköste einbiegst und einige 100 Leute stehen am Rand und feuern dich an, dann ist das ein richtig geiles Gefühl. Dann weißt du, warum du dich im Winter bei Dunkelheit und kälte rausgequält hast, während andere auf dem Sofa Netflix geguckt haben. 

Natalie ist mit ihrer 36 flach gestern übrigens auch ihren 5 Sieg in Folge gelaufen und das bei den Bedingungen. Sie hat sich einfach mal in die 1. Männergruppe eingereiht und ist das bis kurz nach 5 mitgelaufen. Zu verlieren (meinte sie) hatte sie ja nichts.

Sie ist mit ihrer Zeit von 36:09 (netto) und das war letztes Jahr übrigens (im März bei Kälte) noch ihre Bestzeit, in einer super Form und ihre Leistungsentwicklung entwickelt sich für den Herbst in die richtige Richtung. Zudem wir ja wissen, das bei kalten Temperaturen wieder 3-4 % mehr geht!

 

Fazit

 

Es war eine super Veranstaltung mit einem neuen Organisationsteam. Für mich kann die Strecke so bleiben, denn durch die Wohngebiete zu laufen, wo man immer wild aus den Gärten angefeuert wird, hat echt was motivierendes.

Ich denke Natalie und ich machen für uns vieles richtig, übertreiben es im Training nicht und steigern dennoch kontinuierlich unsere Leistungen. Aber wichtiger als Laufsport, der nur ein Teil des Lebens ausmacht, ist die glückliche Ehe. Natalie ist die beste Ehefrau, die man haben kann. Ich freue mich schon auf unsere kirchliche Trauung mit unseren lieben Gästen am 4.8.2018 in Glücksburg auf dem Gelände von Glück in Sicht.

 

Ausblick:

 

Am Freitag geht's es eine schnelle Runde um die Alster beim Sportscheck Nachtlauf. Hier wird mal wieder die Geschwindigkeit an erster Stelle stehen auf der 7,5 km Strecke. Start ist um 22.00. Natalie und ich haben uns entschieden dann noch mit dem Auto zurück nach Glücksburg zu fahren, da man danach immer so aufgedreht ist. Wird also eine kurze Nacht werden...

 

Dann stehen noch einige längere Trainingseinheiten die Woche auf dem Plan, um am 24.6 noch einen Halbmarathon zu laufen. 

 

 

Danke 

 

Danke an meine Ehefrau Natalie, die es verdienter Weise heute auf mein Artikelfoto geschafft hat. Ich denke Sie weiß warum!

 

Danke auch an meine Sponsoren, denen ich langfristig und kontinuierlich gute Leistungen bescheren möchte.

 

 

 Foto: Sell 

 

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www.cereal-club.de  Danke an Sacha für mein Müsli in der letzten Zeit, wenn es dann doch mal ein 

                                     leckeres Porridge mit glutenfreien Haferflocken sein sollte. 

 

www.eatchacha.com Danke am Peter für die Wettkampfverpflegung zu unseren Läufen.

 

www.pharmanord.de Danke an das Flensburger Team von Pharma Nord für die Lieferung mit Arginin, 

                                      Zink-Selen und Q10. Bei euch sind 35 Jährige gut aufgehoben...  

 

www.soeths-bioland.de und www.soeths-biokiste.de allem Voran an Gunnar für die zur 

                                      Verfügungstellung meiner Wettkampf Hirsemilch, euer Bio Erdbeeren und Bio

                                      Kartoffeln und der Versorgung mit Bio Gemüse / Obst auf dem Markt in Altona

                                      Samstags von 9 - 14 Uhr.

 

www.o-t-n.de             danke Stefan für meine speziellen Einlagen! 

 

 

 

Unerwarteter Doppelsieg der LG Flensburg beim Lauf Rund um Ratekau

Platz auf dem Treppchen?

Eigentlich wäre ich mit einem Platz auf dem Treppchen schon zufrieden gewesen, denn es waren mit dem Vorjahressieger (29:47 Streckenrekord), einem weiteren Äthiopier und einem Iraker einige schnelle Gäste in der Zeitung vorab angekündigt gewesen. 

Somit hatte ich mich auf einen sehr schnellen Lauf gegen schnelle Gegner eingestellt. Warum es dann, meiner Meinung nach, anders kam dazu gleich mehr.

 

Die Anreise

Wir hatten eine bequeme Anreise über die A1, da die Baustelle wegen dem Hitzeschaden der Betonplatten nur auf der Strecke Richtung Süden war und nicht Richtung Norden. Somit kamen wir gegen 8:50 pünktlich zum 5 km Start in Ratekau an. Hier wurden wir wieder freundlich vom Veranstalter Jens Ehlers und Team begrüßt. Wir unterhielten uns mit einigen Läufern und sahen und noch den Zieleinlauf der ersten 5 km Läufer an.

 

Das Einlaufen

Hier machte mich Natalie erstmals darauf aufmerksam, dass sie noch keinen der angekündigten Läufer gesehen hatte. Ich sagte ihr, dass die sich bestimmt schon warm machen.

Die eingelaufenen drei Kilometer fühlten sich noch gar nicht frisch an. Zudem der Schnitt jetzt auch nicht besonders schnell war.

Die Sprints in den Wettkampfschuhen waren dann schon wieder etwas besser. Wir hatten auch noch gut 10 Minuten bis zum Start. Wir trabten langsam ins Stadion und hier fiel mir jetzt auch so langsam auf, dass keiner der angekündigten Läufer Sprints machte oder überhaupt zu sehen war. 

 

Der Lauf

5 Sekunden vor dem Start war es mir dann auch klar. Hier kannst du heute vorne mitlaufen. Ein Läufer auf Frankfurt sah schnell aus und setzte sich nach dem Start auch gleich an die zweite Position. Ich konnte den Abstand auf dem 1. Kilometer (3:01) dann aber schon etwas ausbauen. Die weiteren Kilometer wollte ich dann einfach in 3:12 rollen lassen. Die Strecke kannten wir alle nicht, da sich diese kurzfristig ausgedacht werden musste, da der Landesbetrieb Straßenbau eine Teilweise Sperrung der alten Strecke (wegen einer Baustelle) nicht erlaubt hatte.

Das kann auch der Grund sein, warum die schnellen Afrikaner doch nicht gekommen sind, da der Lauf somit nicht DLV vermessen sondern nur "GPS" vermessen war. Ich hatte mit 9,98 km aber fast exakt 10km auf der Uhr. Dennoch war der Veranstalter schon etwas enttäuscht. Eine Absage der angekündigten Läufer, mit einem kleinen Anruf, wäre das Mindeste gewesen. 

 

Ich konnte meine eigenen Vorgaben mit Schnitten 2.km = 3:13, 3.km= 3:12, 4. km = 3.15, 5. km = 3:13 gut einhalten. Die Strecke führte dieses mal wirklich "Rund um Ratkau".  Ich fand die Strecke persönlich besser als die Jahre davor und würde mich freuen nächstes Jahr auf dieser Strecke erneut laufen zu dürfen. 

Der 6. Kilometer = 3:13 ,7. =3:14  und 8. km = 3:11 waren auch weiterhin voll im Plan. Das zeigte, dass ich dieses Tempo gut halten konnte. Der 9. km war dann schon wieder ins Dorf hinein, wo wir auf die Nordic Walker aufliefen. Leider im wahrsten Sinne des Wortes, da einer direkt vor mir lief und im letzten Moment, wo ich links vorbei wollte auch nach links Platz machen wollte. Ich entschuldigte mich dann 10 Minuten später nochmals für mein "heeee", als jener Nordic-Walker ins Stadion einlief. Er nahm es aber sportlich und meinte: "Alles gut".

Mit einer  31:56 min habe ich eine konstante Leistung abrufen können, nachdem ich am Freitag noch 5,5 km beim Deinster Spargellauf "sprinten" durfte, der leider wegen schlechtem Wetter (Gewitter und Platzregen) nicht richtig zu Ende geführte werden konnte.

Auf den nächsten Plätzen folgten Jonas Götte und Dennis Mehlfeld mit 32:43 und 33:10.  Als erste Frau und mit einer sehr guten 36. Zeit (Vier Minuten vor der 2. Frau) kam dann Natalie  ins Ziel. Somit war ein erneuter Doppelsieg für uns (nach 2015) perfekt. 

 

Siegerehrung und Preise

Zusätzlich zu den Prämien, Blumen und einem super stylischen Adler Pokal gab es dieses Jahr noch einen Gutschein für ein Fitnessstudio, welches ich an Nils  (ehemaliger Owschlager) verschenkte, der jetzt in Lübeck wohnt. Natalie gab ihren Gutschein der Zweitplatzierten.

Außerdem gab es dieses Jahr zusätzlich noch einen Hauptpreis (der Firma ScenaR Deutschland), der unter den beiden Siegern vergeben werden sollte. Wir mussten als Aufgabe mit verbundenen Augen die Zahl 30 auf einer Wand nachmalen. Das war gar nicht so leicht.

Natalie malte eine schöne kleine 30 auf, ich kam der 30 aber näher und gewann den Physiokey somit (wäre aber so oder so in der Familie geblieben).

Natalie wurde das Gerät kurz vorher praktisch vorgestellt und meinte, dass man die Behandlung (das Gerät arbeitet u.a. mit Wechselstrom) merkte und sich eine Besserung ihrer verklebten Sehne einstellte. Wir werden das Gerät mal ausgiebig testen und später vielleicht einen Bericht dazu schreiben. 

 

Fazit:

Es ist wieder eine super organisierte und schöner Lauf gewesen. Danke an alle Helfer, Organisatoren und Läufer. Der Konfetti-Einlauf war echt etwas besonderes, danke dafür. 

Meine Form ist ganz ok, wenn das Wetter nicht an der 30 Grad Marke kratz. Ich bin 9 Sekunden schneller gelaufen als letztes Jahr zur selben Zeit (aber auf anderer Strecke). Die Pace konnte ich gut halten. In zwei Wochen nehme ich noch an einem Wettkampf teil, zudem ich heute leider noch nichts sagen kann. Werde aber rechtzeitig davor oder spätestens danach davon berichten. 

 

Danke Cereal Club

Danke an Sacha und den Cereal-Club für dein bald 3 jähriges Sponsoring mit Bio-Müsli. Der Cereal-Club wird im August übrigens schon 10 Jahre alt und feiert am 24.8 bei einem Tag der offenen Tür dieses Ereignis. Wer also mal hinter die Kulissen der ausschließlich in Handarbeit mischenden Fabrik gucken möchte, kann sich noch bis zum 15.6 dafür anmelden. Email solltet ihr bekommen haben. Sonst einfach melden. 

 

Ausblick:

Am nächsten Sonntag starte ich dann für meinen Sponsor Gunnar Söth´s Bioland beim Flensburg Marathon in der Staffel. Ich hoffe wir können unseren Vorjahreserfolg wiederholen. Ich würde mich für die Familie Söth sehr freuen. Gunnar denke bitte an 2-3 Kilo Bio-Erdbeeren, die mir als "Bezahlung" versprochen wurden...;)

 

 

Euer Pascal

 

P.S. Dann haben heute nicht nur die Flensburger Handballer mit dem deutschen Meistertitel sportlich gepunktet sondern auch die LG Flensburg gezeigt das im hohe Norden "Sport auf höchstem Niveau" betrieben wird. 

 

Zufriedener 2. beim LZDM von Husum nach Damp mit dem Team von o.t.n.

LZDM!

 

Einmal im Jahr, nämlich im Mai, machen sich über 800 Teams auf, um von Husum nach Damp einmal quer durch Schleswig-Holstein zu laufen. Ich war mit dem Team von o.t.n natürlich auch wieder mittendrin statt nur dabei. 

 

TEAM

Das Team o.t.n (orthopädie.technik.nord)  (Sieger 2012, 2014, 2015, 2016 und 2017) gesponsert durch den Geschäftsführer Stefan Fehland und begleitet von mir selber ist immer ein Anwärter auf das Podium. 

Auch dieses Mal hatte ich mich um die Läufer gekümmert, die für uns starten. Einige Läufer sind schon seit Jahren dabei und dieses Jahr durften wir mit Gero Pietsch und Yannick Stubbe zwei neue Läufer im o.t.n Team begrüßen. 

 

Mein Morgen

Mein Tag begann um 6:20 h damit ich mir 3 Stunden vorher meinem Lauf mein Power-Frühstück zubereiten konnte. Um 7:20h holte uns schon Stefan ab, um die Autos zu den Wechselpunkten zu bringen. Mein Auto stellte ich dann in Hollingstedt ab und fuhr weiter nach Wittbek, wo ich die 10,2 km laufen durfte. Ich war schon um 8 Uhr dort, was aber auch ok war, denn die Menschenmassen, die mit den Bussen aus Damp ankommen sollten, waren noch nicht da. Somit waren die Dixi´s noch sauber und unbenutzt. Auch konnte man sich im Schatten noch gut ausruhen. Gegen 9:10h lief ich mich dann 3 km ein. 

 

Der Lauf

Als erster Läufer von uns machte sich Yannick Stubbe auf die Strecke von Husum zu mir. Er kam nach ca. 38 Minuten, was bei Gegenwind auf der Strecke ok ist. Jedoch hatten die anderen Teams ebenfalls sehr starke Läufer auf den ersten Abschnitt. Somit übernahm ich "nur" als 5. den Stab und durfte (etwas anders als im letzten Jahr) von hinten das Feld aufrollen.  

Den 1. Kilometer spurtete ich dann im 3:08 ab. Man muss dazu sagen, dass die ganze Strecke Gegenwind war und es ab und zu leicht hoch und runter ging. Ich hatte den Hannoveraner und den Läufer der Kieler Windrunner im Blick, es dauerte aber dennoch (2.=3:13, 3=3:08 4=3:13 ) bis zum 5. (3:08) Kilometer ehe ich an ersteren vorbeiziehen konnte. Kurz nach dem 6. km (3:18) hatte ich auch den Kieler Windrunner eingeholt und konnte die beiden Führenden sehen.  Der 7. Kilometer war deshalb wieder mit 3:06 recht schnell. Die letzten 3 waren dann noch im Schnitt 3:13. Der Läufer vom Team Afrika kam dann 5 Sekunden und der Läufer der Runaways 15 Sekunden vor mir im Ziel. Somit hatte ich fast den gesamten Rückstand aufholen können. Ich fühlte mich gut. Es war anstrengend, aber nicht überlastend, da ich ja später noch die letzte Strecke laufen durfte.

 

Der weitere Ablauf

Wer jetzt denkt man kann sich ruhig auslaufen und erholen war noch nie beim LZDM als Teamleader eingeplant. Für mich hieß es jetzt ab zur nächsten Station und unserem nächsten Läufer seinen Sachen geben und die des Läufers entgegennehmen. Das ging bis Jagel, wo wir dann schon einen riesigen Rückstand auf die ersten 3 Teams hatten. Hier traf ich dann auch Natalie, die mit Gero und Julia aus Flensburg gekommen war. 

Alle ins Auto geladen und weiter nach Fahrdorf und Fleckeby. Hier sah man dann keine wirkliche Veränderung bei den Zeiten nach vorne, einzig auf den 3. Platz konnten wir den Abstand verringern. Auf der Strecke nach Gammelby gelang es dann Lennart den 3. Platz zurückzuerobern und den Abstand auf die Hannoveraner zu vergrößern.

 

Szene des Tages

Wieder im Auto sahen wir dann auch die Szene den Tages, die die Endergebnisse noch stark beeinflussen sollten. Im Graben an der Seite lag ein völlig erschöpfter Läufer (dessen Namen ich aus Rücksicht hier nicht schreiben werde) der Windrunner, der augenscheinlich auf der Strecke zusammengebrochen war. Bei ihm war Vilmos und einige weitere Läufer des Kieler Winrunner Teams. 

Dies war echt schade für die Kieler, die ja mit Abstand bis dahin geführt hatten. Aber so war das Team natürlich raus. 

Am Wechselpunkt bekam ich dann die Info, dass unsere Läufer als 3. übergeben hatte. Wie kann das sein? Wir mussten doch eigentlich 2. sein. Es konnte nur sein, dass ein Läufer der Kieler aus dem Auto heraus den Staffelstab (illegal) übernommen hatte und diesen ins Ziel nach Gammelby gebracht hatte. So war es dann auch... Diese Info gab ich dann innerhalb unsere Gruppe weiter. Bis dahin wusste im Ziel der Veranstalter nichts von dem Vorfall.  Auch im Waabs lief noch ein motivierte Läufer der Kieler ein und übergab an den Schlussläufer selbiger. Zudem wurde dieser bis nach Waabs von seiner Freundin auf dem Rad begleitet. 

 

Es war dann letztendlich einem Leif Schröder-Grönefeld im Ziel zu verdanken, dass sich die Kieler Windunner, als schon alle Läufer der drei führenden Teams von dem Vorfall wussten, ihren Lauf kurz vor dem Ende für ungültig erklärten und sich somit selbst disqualifizierten.

 

Ich hätte mir als fairer Sportler jedoch gewünscht, dass sie das sofort selber angezeigt hätten, denn der Trainer der Kieler hat definitiv einen kurzen Draht zu Rainer Ziplinsky (dem Veranstalter).

Und ob man nach dem "Ausfall" überhaupt bis ins Ziel nach Damp laufen muss, sei mal dahingestellt. Es hat doch einige Zuschauer verwirrt, denn selbst der Bürgermeister von Damp der in Gammelby wartete bekam von der Sache nichts mit.

 

Unsportlichkeit schadet den Ehrlichen

Es geht mir hier nicht um uns selber, denn wir hätten den Abstand zum 1. Team nicht mehr aufholen können. So ehrlich muss man sein.

Jedoch ist damit einem sympatischen Team, organisiert von Mansor Farah, um den ersten Einlauf in Damp gebracht worden. Die Zuschauen hätten einen Einlaufenden Mansor erblicken sollen und nicht einen Windrunner, der dann kurz vor dem Ziel stehen bleibt. 

 

Mein 2. Abschnitt

Somit war ich mit meinem 2. Lauf im Schnitt von 3:14, bei dem ich den Abstand am Ende noch auf 1 Minute und 23 Sekunden zum Siegerteam verkürzen konnte, sehr zufrieden.

Ich habe mich riesig für Mansor und seine ganze Arbeit mit dem Lauf gefreut, weil ich als Teamleader genau weiß, wie stressig es ist und dass man sich erst sicher ist, wenn man selber den Staffelstab als erster in Damp abgibt ;)

 

Fainess-Preis was?

Wenn man später dann bei der Siegerehrung durch den Moderator hört, die Kieler werden noch einen Fainess-Preis bekommen, dann kann ich nur fragen: Wofür? Jeder kann sich jetzt selber seine Meinung bilden, ob solch ein Preis gerechtfertigt ist oder nicht.

 

Uns ist so was Ähnliches 2013 passiert, als ein Läufer  bei uns zwei Kilometer vor dem Wechselpunkt einen Krampf bekam und nur noch humpeln konnte. Hierbei haben wir bestimmt über 7 Minuten verloren. Wir haben aber weiter gemacht und einen befriedigenden 3. Platz erlaufen können.

 

Natürlich ist ein kompletter Ausfall noch schmerzvoller, aber dafür sind wir nur Menschen und ein Team. Natürlich fragt sich dann ein Sponsor, warum die nicht ins Ziel gelaufen sind.

Aber das ist eben Leistungssport und das muss ein Sponsor beachten, wenn man mit Menschen zu tun hat.

 

Alles Gute an dieser Stelle nochmal alles Gute für den Läufer und mach dir keine Gedanken, du musst jetzt nicht die Schuld auf dich nehmen, das kann jedem passieren und deine Leistungen dieses Jahr zeigen in die richtig Richtung.

Der Druck auf einen jungen Läufer ist dann vielleicht in der Mittagshitze zu viel gewesen. Dieses muss ein Trainer nächstes Jahr wohl besser bedenken. 

 

Ausblick:

 

Am Freitag laufe ich beim Deinster Spargellauf einmal 5 km und Sonntag dann in Ratekau zum 30. Jubiläumslauf. Von Ratekau werde ich wieder berichten. 

 

Euer Pascal

 

 

 

4. Sieg beim B2run Hamburg

Mittwoch stand wieder der B2RUN Hamburg an, bei dem ich wieder für meinen Arbeitgeber die Debeka an den Start ging und auch die Organisation für unsere Firma übernommen habe.

Wenn man als eine Firma mit über 6 Mio. zu betreuenden Mitgliedern keine Werbung macht (weil man das Geld lieber seinen Mitgliedern mit guten Leistungen zugute kommen lassen möchte) ist so ein Event doch eine gute Bühne, um auf die größte deutsche Private Krankenversicherung aufmerksam zu machen!  

 

Leichte Verspätung

 

Deshalb auch nur ein kleiner Verspäteter Artikel über diesem Lauf. Ich bin nämlich gestern schon wieder in die heißte Phase der Planung für den LZDM angekommen. Gestern wurden die Startnummern bei O.T.N. in Neumünster abgeholt und heute Nachmittag kümmere ich mich um das Haus und die Verteilung der Startunterlagen der Läufer. Ja, zwischendurch arbeiten habe ich dann auch noch gemacht. 

Das es somit etwas stressig wurde sei nachvollziehbar oder!?

 

Der Lauf

 

Der B2RUN Hamburg verlief von der Streckenführung dieses Jahr andersrum. Wir hatten also auf den ersten Kilometern einen starken Anstieg mit dabei. Mit Mansor hatte ich dieses Jahr wirklich einen starken Läufer mit an der Startlinie. Der erste Kilometer war durch den Anstieg nur eine 3:26. Der zweite Kilometer dann eine 3:12, wo es auch noch leicht bergauf ging. Ab hier konnte ich den Vorsprung auf Mansor etwas ausbauen. Ich kam dann mit einem Schnitt 3:14 über 5,5 km ins Ziel. Ich denke das wird mich nicht für meinen Lauf am Samstag belastet haben, obwohl die Nacht nicht viel zur Regeneration beigetragen hat, da es einfach lange dauerte bis ich einschlafen konnte (der Start war um 19 h) und ich am nächsten Tag auch wieder früh aus der den Federn musste. 

 

Ausblick

 

Morgen steht dann der Lauf zwischen den Meeren an, bei dem wir unseren Titel für o.t.n. verteidigen wollen.

 

Euer 

 

Pascal

 

Stadtlauf Niebüll 5. Sieg in Folge

 

Danke Samy

Niebüll ist für Natalie und mich immer eine Reise zu unseren gemeinsamen Anfängen. Eigentlich haben wir es ihrem Hund Samy zu verdanken, dass wir uns damals im Schwimmbad getroffen haben als ich aus der Tür kam. Samy wollte nämlich noch mit Natalie in dem kleinen Park vor dem Schwimmbad toben. Das war der Grund, dass Natalie erst zum Duschen ging, als ich schon mit allem fertig war.

 

Der Lauf

 

Mit leichter Verspätung schickte uns das Niebüller-Orga-Team gegen 11:25 auf den 5 km Rundkurs. Der erste Kilometer war eine 3:11 (2015 zur LM hatte ich gegen Stieg schon mal eine 2:56 auf dem 1. Kilomter. Dieses bedeutete damals nach den 2 Runden auch Streckenrekord mit 30:51).

 

Heute war es also etwas gemächlicher. Die nächsten Kilometer wurden dann auch nicht mehr besser. Auch half ein Baustellenabschnitt nicht gerade bei der Zeitverbesserung, denn auf Sand zu laufen macht ja nicht gerade schneller. Der 5. Kilometer wieder zum Start, wo immer reichlich Zuschauer stehen, macht dann immer richtig Spaß und spornt nochmal an. Mein 6. Kilometer war zu meiner Überraschung dann aber nicht langsamer als der 1. km sondern mit 3:11 genau gleich. 

 

Der Lauf verging dann schon schnell, aber wirklich viel zusetzen konnte auf den letzten Kilometern nicht mehr und das lang nicht an dem großen Abstand zum 2. Platz. Mit 32:22 lief ich immerhin noch schneller als bei meinem ersten Sieg hier im Jahr 2004 (33:16) und da war ich immerhin erst 21 Jahre jung.

 

Ein Laufkollege hatte es nach meinem Lauf so ausgedrückt: "Ein Pferd springt auch nur so hoch, wie es muss".

Ich glaube da war heute was dran, zudem ich nach dem 10.000m Lauf von Samstag nur einen Tag Pause in dieser Woche eingebaut hatte. Natalie, die letzte Woche mit ihrer Zeit noch gar nicht zufrieden war, lief heute in Zusammenarbeit mit Oke Hansen mal wieder sub 36, was Sie mehr als freute und schrammte mit 7 Sekunden auch noch sehr knapp am Streckenrekord von Karen Paysen vorbei.   

 

Fazit: Da Natalie den Streckenrekord leicht verfehlt hatte, werden wir auch 2019 wiederkommen und versuchen zusammen einen Doppelsieg zu feiern. Vielleicht halten wir bald gemeinsam die Streckenrekorde...

 

Ausblick Mai:

Am 23.5 steht der B2RUN Hamburg auf dem Plan, den ich wieder gemeinsam mit meinen Kollegen von der Debeka Hamburg (vorweg)laufen werde.

 

Nur einige Tage später ist dann wieder das Team Highlight des Jahres angesagt. Am 26.5 findest der Lauf zwischen den Meeren statt. Hier geht es wieder um die Titelverteidigung für unser Team von o.t.n. Sollten alle 10 Läufer gesund bleiben und am Samstag laufen können, dann machen wir es der Konkurrenz wieder verdammt schwer... 

 

 

Euer Pascal

 

LM 10.000m Bestzeit / die 25 Runden im Unistation in Kiel

Gestern waren in Kiel die Landesmeisterschaften über die 10.000m.

Hier wollte ich endlich mal meine persönliche Bestzeit über die 10.000m verbessern. Da die Zeit von vor über 10 Jahren mit 32:24 nicht so gut war, sollte das eigentlich möglich sein.

 

Der Lauf:
Die Kieler hatten mit Tade Kohn einen Tempomacher, der eine Zeit von 32:10 auf den ersten Kilometern laufen sollte.

Die ersten beiden Kilometer (3:11 und 3:12) hing ich mich dann in diese Gruppe zusammen mit Simon Bäcker und Mansor Farah ran.

Ab dem 3. Kilometer war mir die Geschwindigkeit/ der Schritt hinter den Dreien zu langsam. Somit ging ich dann vor die Gruppe und streute eine 3:03 ein.

Das die Entscheidung nicht ganz so optimal mal, wird deutlich, wenn man die Zeit für den 4. km sieht (3:13). Jedes mal auf der Zielgraden hatte ich Gegenwind, was Körner gekostet hat. Meine Atmung muss ich sagen war top, nur die Beine waren schon etwas schwerer (5. km/3:10). Das war auch der Grund, warum Simon und Mansor ab dem 6. km (3:11) wieder auf mich aufschließen konnten. Der 7. km war mit einer 3:13 wieder einer der schlechtesten. Ab hier ging es dann aber zeitlich ab.

Ich versuchte Simon auf der Zielgraden etwas abzuschütteln, da ich nicht wollte, dass er meinen Windschatten nutzen konnte. Der 8. Kilometer war dann schon eine 3:10. Dann waren es noch 5 Runden und ich war mit Simon alleine an der Spitze. Er konnte mir trotz eines wieder schnelleren 9. Kilometer in (3:08) weiterhin folgen.

 

Die letzten 2 Runden übernahm dann Simon selbst das Tempo und ich blieb einfach hinter ihm. Man konnte es als einen langgezogenen Sprint bezeichnen, was Simon da abspulte. Ich konnte immer noch dran bleiben und überlegte mir erst auf der Zielgraden bei Gegenwind mit einen Zielsprint anzufangen. Dann kamen die letzten 100m und ich kam aus dem Windschatten rechts heraus und versuchte alles in diesem Zielsprint zu legen. Simon hatte mich letztes Jahr bei der LM 10km schon einmal im Sprint schlagen können. Deshalb war es nicht unnormal, dass Simon immer noch dran bleiben konnte. Ich haute echt alles raus, aber ich kam nicht vorbei und musste anerkennen, das Simon heute ein weiteres Mal der Stärkere auf den letzten Metern war. Der letzte Kilometer zeigte mit einer 2:53, dass wir uns nichts geschenkt haben und alles in den letzten Kilometer gelegt haben. Meine Zielzeit war mit 31:40 dann nur eine Sekunde langsamer als Simon.

 

Fazit:
Vielleicht hätte man, um den Titel haben den wollen, taktischer laufen und immer hinter den Kielern laufen müssen. Aber ich hatte mich für eine aktive Rolle entschieden, was ok war. Denn im Sprint ist ein über 12 Jahre jüngerer Laufer eben nicht zu unterschätzen. Mein Ziel eine neue PB auf der Bahn zu laufen hat geklappt. Auch müsste ich mit der Zeit gerade noch in die vorläufigen DLV Bestenliste kommen. Zusätzlich zum Vizetitel bekam ich natürlich auch noch den LM Titel in der M35. Somit war ich mit dem Lauf zufrieden, obwohl ich natürlich den Sprint schon gerne gewonnen hätte. Aber Simon hat da heute ein leicht stärkeres Rennen gemacht!

 

Ausblick:
Am Sonntag steht dann der Niebüll Lauf auf dem Plan. Hier können meine Wettkampfschuhe wieder mal zeigen was Sie können. Auf der weichen Bahn gestern in Kiel habe ich den Vorteil des Vaporfly 4% leider nicht aktiv spüren können. Nur die Erholung in den Beinen geht bei dem Schuh einfach viel schneller...

   

 

Euer Pascal

 

Danke für das Foto an Niels-Peter Binder!



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