Willkommen auf meiner Homepage: Ich berichte euch hier fortlaufend über mein Laufgeschehen & meine gluten-, zucker- und laktosefreien Rezepte!




Meine zweite Halbmarathon DM

Meine zweite DM Halbmarathon fand auch wieder in einer Stadt mit ""H" an, aber statt Husum wie vor 2 Jahren, ging es dieses Mal nach Hannover.

 

Der Samstag Morgen

Am Samstag nahmen wir uns morgens noch die Zeit, einen Spaziergang ins Paledo zu unternehmen. Hier frühstückten wir dann gegen 10 Uhr erstmal ausgiebig. Ich hatte einen warmen Porridge und Natalie eine Pink Acai Bowl. Als Nachtisch gab es noch ein Mandelhörnchen und einen Himbeertraum. Das "Restaurant" ist wie für uns gemacht, denn dort ist alles glutenfrei, lactosefrei und zuckerfrei.

Wie der Name aber schon verrät, orientiert er sich an der Paleoernährung. 

 

Unser Mittag

Nach einigen weiteren Spaziergehkilomter durch Planten un Blomen und einem Abstecher nach Altona zum Markt, wo wir uns am Biostand von Söth´s Bioland (danke Gunnar) noch mit Gemüse und Obst eindecken konnten, ging es zurück die Hamburg Innenstadt. Dort waren wir gegen 14 Uhr mit Isabell im Cha Cha verabredet.

Hier gab es die nächste Kohenhydratladung für mich (gelbes Gemüse Curry mit ordentlich Jasminreis). Es war nett sich nach langer Zeit mal wieder mit Isabell über ihre weiteren Ziele dieses Jahr zu unterhalten und festzustellen, wo wir uns dann dieses Jahr überall sehen werden. 

 

Die Fahrt nach Hannover

Unser ICE fuhr dann gegen 16 Uhr vom HBF nach Hannover ab. Es klappte alles reibungslos. Wir hatten ein Sechserabteil für uns und die Fahrt dauerte nur etwas mehr als eine Stunde. Als wir in Hannover ankamen, merkte man schon, dass es hier langsam wärmer wurde. 

 

Wir gingen noch einige Minuten um den Maschsee, ehe ich mir auf dem Zimmer wieder angekommen meinen Milchreis mit Hirsemilch zubereitete. Kann ich nur jedem empfehlen, lecker eine kohlenhydrathaltige Abendmahlzeit am Tag davor. 

 

Sonntag früh

 

Wie immer drei Stunden früher also gegen 8:10 h bereitete ich mir mein obligatorisches Power-Frühstück zu. Ja, ich habe meine Induktionsplatte mit Topf übrigens immer dabei, deshalb brauche ich auch für zwei Tage einen großen Koffer!

Der kleine Spaziergehauftakt zeigte an, dass die Luft draußen gar nicht so schlecht war. Das kann bei einem Temperaturanstieg um 5 Grad von einem Tag auf den nächsten schon mal auf die Laufleistung drücken. Der Tag schien optimale Luftbedingungen zu garantieren. Nach einigen Minuten der Liveübertragung des Marathons auf NDR schauen, gingen wir dann selber direkt zum Geschehen. Hier traf man dann auch gleich wieder viele bekannte Gesichter.

 

Das Einlaufen

Mit Dieter lief ich mich dann zusammen 3,5 km ein. Unser Schnitt war irgendwas über 4:14, aber die Zeit war mir heute egal, es ging auf einen Halbmarathon und da musste man an Anfang nicht übertreiben. Ich gab ihm dann noch einige Tipps zur Rennplanung, die anscheinend gut geklappt haben, da er mit 1:09:44 später eine neue persönliche Bestleistung aufstellte. Wir machten noch einige Sprints und zogen uns unsere Wettkampfschuhe und das Trikot über. Danke an dieser Stelle an Mansor, der von Natalie (my Coach :)) das Foto kurz vor dem Start machte. Dann ging es auch schon an die Startline.

 

Der Lauf

Das Problem heute war, ich hatte mich zu früh in die Startaufstellung drücken lassen. So stand ich in der 3. Reihe neben Sebastian Kohlwes und einigen Frauen vor uns. Das war nicht wirklich schlau, aber ich wollte den ersten Kilometer auch nicht unter 3:00 anlaufen, deshalb kam es zu meinem Platz dort. Der Startschuss wurde dann pünktlich um 11:15 gegeben.

Es dauerte einige Sekunden (3 bei mir) bis ich die Startlinie überquerte und dann begann das überholen. Moki überholte ich erst ca. 300 Meter nach dem Start. Immer wieder musste ich an langsameren Läufern vorbeilaufen, (hier merkte ich auch, dass ich meine Uhr anscheint nicht gestartete hatte) ehe ich dann an eine Viermanngruppe anschließen konnte. Vor dieser lief eine Gruppe um Sebastian Reinwand, Timo Göhler...

Da diese Gruppe aus 8 Läufern bestand, wollte ich weiter aufschließen, denn auf den Graden herrschte doch ein leichter Gegenwind. Die Gruppe machte nämlich nicht den Anschein hier doll aufs Tempo zu drücken. So kamen wir dann auch immer näher an diese Gruppe heran. Bis hier ging es mir richtig gut. In der Gruppe angekommen konnte man sich einfach mitziehen lassen. Meine Atmung ging hier in dem windgeschützten Feld nochmal zurück. Die Beine und speziell die Waden konnte davon aber nicht profitieren, die mussten weiter ackern.

Dann kam es plötzlich zu einem Sturz rechts vorne vor mir. Timo Göhler musste einen Tritt abbekommen haben. Was hier jetzt leicht unsportlich war, war die Tempoverschärfung vom Regensburger Läufer Ramdane. Diese sprengte die ganze Gruppe auseinander, da Sebastian das natürlich mitgehen musste und andere auch. Mir war diese Tempoverschärfung zu hart, zudem wir kurze Zeit später mit 31:55 über 10 Kilometer durchgegangen waren.

Das waren nur 25 Sekunden über meiner Zeit von letzter Woche und das war gefühlt dort richtig anstrengend. Also war ich mit der Durchgangszeit zufrieden. Ich versuchte mich an zwei weitere Läufer zu heften um nicht auf den Gegenwindpassagen alleine zu laufen. Das klappte auch so weit ganz gut.

Die versuchten immer wieder das Tempo konstant zu halten, was mich einige mal echt Anstrengung kostete, aber alleine zu laufen wäre die Hölle gewesen. Ab Kilometer 14 war die Atmung dann auch voll mit arbeiten beschäftigt. Hier kamen auch die langsamen Marathonläufer (das Rennen wurde bereits um 9.15h gestartet) ab und zu auf unsere Strecke. Dieses war umso ärgerlicher, da auch immer wieder Zuschauer die Straße überquerten, da diese dachten es laufen ja nur noch die langsamen Läufer und mit und 17-18 km/h Läufer nicht rechneten. Einmal musste ich auch stark abbremsen, um nicht in eine Frau zu laufen, die dann auf der Straße stehen blieb, da sie mit uns nicht gerechnet hatte. 

Dann kamen wir auch schon nach der letzten scharfen Kurve an die 17 Kilometer-Marke. Hier war der Wind dann wieder stärker zu spüren und ich versuchte einfach an dem Hanauer Läufer Davor Aron dran zu bleiben. Das sparte echt wieder einige Körner und ich sagte mir einfach nur "dran bleiben". Es war zwar anstrengend, aber so wie in meinen 10 Kilometer Rennen zuvor war es nicht.

Auf diesem Streckenabschnitt liefen wir übrigens wieder zusammen mit den Marathonläufern und mussten uns ab und zu unseren Weg suchen. Hier liegt also noch Verbesserungspotential, sollte die DM nochmal in Hannover stattfinden. Dann kam der letzte Kilometer und ich ging jetzt nach vorne und drückte aufs Tempo.

Hundert Meter vor uns konnte ich Andreas Kuhlen ausmachen, an dem ich immer näher dran kam, was einen dann natürlich extra motiviert. Zudem war auf den letzten 300 Metern die Strecke links und rechts mit Zuschauern gesäumt. Ich kam an Andreas leider nicht mehr ganz heran, lief aber mit ihm zusammen eine 1:08:20 Netto, was daran lag, dass er vorne in der ersten Reihe gestartete war. Das werde ich nächstes Mal auch so machen müssen, denn was bringt einem eine bessere Nettozeit, wenn in der Platzierung nur nach Einlauf gewertet wird. 

 

 

Fazit:

Ich bin mit der Platzierung und der Zeit sehr zufrieden. Zudem hatte ich mal wieder richtige Glücksgefühle und es ging mir total gut danach. Das ist einer der Gründe warum ich das Laufen so liebe und brauche. Es war übrigens meine drittschnellster Halbmarathon bisher.

 

Kurz zu der Strecke und den Bedienungen. Der Wind hätte weniger sein können. Streckenprofil war sehr gut und relativ flach. Zwei scharfe Kurven, die man sich nächstes mal vorher angucken sollte. Wetter und Luft waren top, natürlich wäre uns bedeckter Himmel lieber gewesen, aber für die Zuschauer und später nach dem Lauf war es natürlich besser so.

Habe unterwegs zweimal einen Schluck Wasser zu mir genommen, hat super gereicht. Energie hatte ich durch mein Frühstück genug gehabt. Waden werden den Lauf die Tage wohl merken, obwohl ich später im Hotel auch einige Zeit in der Badewanne lag, was sehr gut tat. Im Anschluss ging es auch gleich wieder in meine Kompressionssocken für den Rest des Tages.

Danke an Pharma Nord für die Bereitstellung eures Bio-Magnesiums und des hochwertigen L-Carinin, welches ich immer direkt nach dem Lauf und einige Stunden später erneut einnehme. Auch die Rauchmandeln von Wellnuss Premium Snacks (danke Achim) sind eine super Sache seinen Salzgehalt nach so einem Lauf genussvoll mit Mandeln in einen normalen Bereich zu bekommen.  Dafür, dass ich am Abend (es gab Salat, Grillgemüse und Rinderfleisch) kohlenhydratarm gegessen habe, geht es mir doch heute am Dienstag wieder erstaunlich gut. Denn auch am Montag gab es keine wirklichen Kohlenhydrate. Aber das muss jeder für mich selber entscheiden, wie und was er mit dem Essen nach einem Wettkampf erreichen will. Meine Waden wären auch mit Kohlenhydraten nicht besser...

 

Ausblick

Ich werde mich jetzt versuchen gut von meinem Halbmarathon zu erholen und mit Natalie bis Ostern gemeinsam trainieren. Das Gute daran ist, ich kann dennoch laufen, übertreibe es aber nicht. Dann versuche ich nochmal einige gute Einheiten zu absolvieren, ehe es dann am 1.5 zur Titelverteidigung nach Kaltenkirchen geht.

Vielleicht werde ich dafür jetzt auch punktuell zu Tempoläufen wieder Kohlenhydrate einsetzen, die dann vom cereal-club stammen werden und  glutenfreie Haferflocken heißen, denn Hirseflocken bleiben meinem Power-frühstück vorenthalten, zudem will ich damit verhindern, dass mir diesen irgendwann nicht mehr schmecken und dann habe ich ein Problem. Aber noch freue ich mich immer wieder gerne auf mein selbstgemachtes Power-Frühstück. 

 

 

 

P.s.

Es ist einfach super, wenn man eine Begleitung immer an meiner Seite haben kann. Aber damit nicht genug, denn hiermit möchte ich verkünden, dass ich Natalie nicht nur als meine Freundin & als mein Coach bezeichnen kann, sondern seit dem 8.3.17 auch als meine Verlobte!

 

Danke Süße, dass du mich wieder super durch das Wochenende begleitet hast und mir immer unterstützend zur Seite steht, wie ich dir natürlich auch. Ich liebe dich!

 

 

 

Danke auch an meine Unterstützer:

 

www.cereal-club.de

www.eatchacha.com

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www.pharmanord.de

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Korschenbroich schnelle 10km Strecke mit nur 3 HM!

Am letzten Samstag gegen Mittag machen wir uns gegen 14 Uhr nach Korschenbroich nahe Neuss/Düsseldorf auf.

Unser erster Halt war dann obligatorisch im Cha chã Düsseldorf für unser geliebtes gelbes Gemüse Curry.  Wir freuten uns besonders auf diesen Laden, da wir Düsseldorf als einzigen noch nicht kannten. 

Er liegt gut, direkt in der Düsseldorfer Innenstadt und Parkhäuser sind genügend im Umfeld vorhanden. 

Leider fing es gerade an heftig zu regnen, als wir wieder zum Auto wollten, was sich jedoch später als gar nicht so schlecht herausstellte. 

 

Die Unterkunft

Nach 30 Minuten waren wir schon in unsere Unterkunft im Sporthotel Tespo in Kaarst angekommen.

Hier wollte Natalie gleich auf einen der vorhandenen 7 Tennisfeldern mit mir Tennis spielen, aber dem musste ich dann eine Absage erteilen. Jedoch blieb sie hartnäckig und wollte mir weiß machen, dass Tennis eine hervorragende Cool-down Möglichkeit nach dem Wettkampf sei. Netter Versuch! Da würde ich lieber die vorhandene Sauna oder das Dampfbad auswählen. 

Stattdessen beschlossen wir nach dem Regen einen gemütlichen Spaziergang zu machen, was jetzt nach dem Regenschauer vorhin echt gut tat, da die Luft wieder sauerstoffreich und klar war.

Natalie konnte so schon mal schauen, wo sie morgen trainieren konnte. Das Hotel war direkt neben einigen Reitanlagen, eine davon ist sogar der des olympischen modernen Fünfkampfes. Es war auf alle Falle eine nette Gegend 7 km von Korschenbroich entfernt. 

 

Milchreis am Morgen

Der nächste Tag war dann entsprechend lang, da der Start erst gegen 15:47h war. Ich machte mir morgens erstmal einen Milchreis, gut, dass ich immer eine Kochplatte für mein Power-Frühstück dabei habe. Es kamen einige Mangostreifen von Wellnuss.de hinein, welche ich echt auch als Schnack an dem Tag empfehlen kann (94% Kohlenhydrate sprechen für sich).

 

Das zweite Frühstück 

Etwas später gingen wir dann zum Frühstück, da Natalie ja auch an diesen Wochenende nur mein Coach war. Das Frühstück war auch sehr reichhaltig. Sogar Sojamilch stand dort bereit und die gekochten Eier schmeckten uns beiden besondern gut. 

 

Nach einem 2,5 km Spaziergang in der schönen Umgebung bei besten Wetter, zog Natalie noch ihr Training für den Tag durch, ehe ich mich dann an mein Power-Frühstück machte. Jetzt waren es noch knappe 3 Stunden bis zum Start.

 

Gegen 13:30 führen wir los nach Korschenbroich. Dort angekommen besorgte ich mir meine Startunterlagen und unterhielten uns in der Sparkasse mit Volker, Victoria und anderen bekannten Läufern. Auch waren viele Holländer, Briten und Läufer aus den osteuropäischen Ländern vertreten. Das besondere war die Master Wertung für die Männer und Frauen (ab M40) bei der es 250 EUR für den Sieger/Siegerin gab. 

 

Das Einlaufen

Gegen 15 Uhr liefen Volker und ich uns ein und begutachteten dabei die Strecke, die wirklich sehr flach aussah, wobei ich mich auch nicht täuschte, da ich tatsächlich später nur 3 Höhenmeter auf meiner Uhr hatte. Es folgen Sprints und ein paar Dehnungen bis es dann die die richtigen Wettkampfschuhe und Laufshirt ging. 

 

Der Lauf

Zwei Minuten vor uns starteten die Elitefrauen, die nur 5 km zu laufen hatten. Dann ging es pünktlich mit ca. 30-35 Läufern um 15:47 auch für uns los. Der Start war kurz vor einer Kurve und nicht ganz so optimal gelegt. Hier hieß es erstmal wegkommen und nicht stürzen. Ich ließ die Läufer vorne einige Meter weglaufen, da mir klar war, dass diese mit weit unter 3 Minuten anfangen würden. Auch bei mir stand noch eine 2:59 auf der Uhr, was jedoch auch dem Rückenwind auf dem Teilstück geschuldet war. Der Zweite war mit 3:07 und leichten Gegenwind auch wohl zu schnell für den Einstieg. Es waren 6 große und 2 kleine Runden zu laufen. Wir kamen also acht mal am Start/Ziel vorbei, was für die Zuschauer natürlich super war. Die Temperatur war zwar ok, jedoch hatte die Sonne auf den sonnigen Abschnitten doch schon reichlich Kraft. 

Ich versuchte an Volker dran zu bleiben, was mir ab dem 3. Kilometer leider nicht mehr gelang. Ich musste somit alleine laufen. Ab und zu viel einer zurück, an den man heranlaufen konnte. Volker lief ca. 50 Meter vor mir zusammen mit Fredric Uhrbom aus Schweden. Ich konnte ihn zwar nur von hinten sehen, aber dachte mir gleich, den kennst du. Er lief letztes Jahr zusammen mit mir in Berlin und machte in unserer Gruppe auf den Gegenwindpassagen größtenteils das Tempo. Ihm hatte ich es zu verdanken, dass ich mein Ziel sub 1:07 letztes Jahr geschafft habe. Er ist immerhin 41 Jahre!!!

Dieses motivierte mich wieder zumindest den Abstand an die beiden nicht größer werden zu lassen, obwohl es auf den leichten Gegenwindpassagen allein echt schwer war. Das konnte man auch an meinen Zeiten sehen die mit 3:18 (8.km) und 3:18 (9.km) aus dem Rahmen fielen. Ich weiß auch nicht genau woran es liegt, dass die beiden Wettkämpfe anstrengender waren als z.B. mein Lauf letztes Jahr in Leverkusen mit 30:35. Das werde ich nach dem Halbmarathon mal analysieren müssen um Veränderungen bis zur LM in Kaltenkirchen herbeizuführen.  

 

Ziel

Ich kam schließlich als 19. mit einer 31:29 ins Ziel. Volker kam 4 Sekunden und Frederic 5 Sekunden vor mir ins Ziel. Bei ihm bedankte ich mich nun auch noch mal persönlich für das Pacen letztes Jahr in Berlin. Mit dem Lauf bin ich im großen und ganzen zufrieden, es war wieder hart, aber wenn man eine Motivation zum Ende hat, kann ich mich nochmals mehr quälen...

 

 

Danke:

Danke an Hans-Peter Walther für die tolle Organisation, die Unterbringung und die schnelle Strecke mit einem super Publikum. Letzteres habe ich jedoch aufgrund meiner Quälereinen etwas gedämpfter wahrgenommen, als es in Wirklichkeit war.

Wenn jemand also mal einen schnellen, sehr flachen Citylauf mit ordentlich Konkurrenz ende März sucht, ist man(n)/Frau in  Korschenbroich genau richtig. 

 

 

Ausblick:

Am Sonntag sind die Deutschen Meisterschaften in Hannover. Wenn ich es realistisch einschätze, wäre eine Sub 1:08 schon ein echt gutes Ergebnis. Dieses würde mich auch nicht so aus dem Socken hauen, wie meine 1:06:52 letztes Jahr, die mir zwar Selbstvertrauen und viele Glücksgefühle bereitete, aber auch einen Monat das Training zerstörte, da ich zerstört war. Wir werden sehen, ich werde euch wie immer auf dem Laufenden halten.

 

 

Euer Pascal

 

 

 

P.S. Ja, Natalie dir schulde ich noch ein Tennis Match :)

 

 

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Citylauf Dresden erster 10km Lauf 2017

Nein, ich kann nicht schweben und es sollte auch kein Seilspringen werden, was ich auf dem Foto kurz vor dem Start beim Citylauf Dresden mache.

Es war eher eine gewisse Anspannung vor dem Lauf, da ich überhaupt nicht einschätzen konnte, was ich im Stande war zu laufen.  Mein Training der letzten Wochen war gut, aber war es das auch für 10 km? 

 

Dresden Samstag

Dresden ist mit ca. 545.000 Einwohner die zweitgrößte Stadt Sachsens nach Leipzig. Die Frauenkirche wurde 2005 nach 11 jähriger Bauzeit (fast 50 Jahre war es nur eine Ruine in der Stadt) mit 2/3 Spenden archäologisch wieder aufgebaut. Ein Aufstieg auf den Turm der Kirche ist echt sehr Imposant und ein Pflichtbesuch dort.

 

Aber auch zum shoppen ist Dresden sehr gut. Mit seinen 3 riesigen Einkaufcentern in der Innenstadt gibt es kein bekanntes Geschäft, welches hier nicht vertreten ist.

Wir waren im IBIS Hotel Bastei untergebracht, welches mit seinen 2 Sternen und einem reichhaltigen Frühstück völlig ausreicht. Die Lage ist sehr zentral (quasi mitten in der Innenstadt). Parken kann man davor auf einem riesigen Parkplatz für 6 EUR am Tag und 3 EUR am Sonntag. Wenn man Freitag Abend 8 Euro anzahlt, kann man bis Sonntag 16 Uhr dort stehen.

 

Der Morgen am Lauftag

Der Sonntag lief wie immer ab, um 7:30 gab es mein Power-Frühstück auf meiner mitgebrachten Herdplatte frisch zubereitet. Bei unserem Spaziergang kurz nach 8 trafen wir dann Victoria Brandt, die gerade mit dem Zug aus Berlin angereist war (sie lief heute übrigens PB in 34:43 und wurde damit sogar gesamt 3.). Wir boten ihr an, ihre Sachen auf unserem Zimmer abzustellen, was sie auch dankend annahm. Nach der Runde machte ich mich auf, um mich 3km einzulaufen. Die Kilometerschnitte in den Häuserschluchten stimmten nicht (3:36,4:01,3:46) was mir dann aber egal war. Im Hotel zog ich mich dann noch kurz um und lief zum Start (am Rathaus), der ca. 4 Laufminuten entfernt war. Natalie übergab ich dann meine Laufsachen. Noch 1-2 Sprints und einigen Läufern "Hallo" sagen (Vincent: Schade das wir nicht viel Zeit hatten zu sprechen und beim Laufen war mir nicht so nach reden ;) )

 

Der Lauf selber

Es wurden dann noch kurz die schnellsten Läuferinnen und Läufer vorgestellt, bevor pünktlich um 10:30 der Startschuss fiel. Es fing kurz vorher leider leicht an zu nieseln, was auf der 2. Runde dann aber aufhörte. Mein erster Kilometer war dementsprechend wohl ein wenig zu schnell gewesen(3:00 immer laut Uhr). Aber irgendwie musste ich wegkommen auf dem "Pulk". Der Zweite war dann mit 3:07 etwas langsamer. Hier überholte mich dann auch Vincent. Obwohl ich relativ konstant weiter lief (3:07 und 3:08). Nach dem vierten Kilometer ging es dann leicht bergauf, was man dann auch an der Uhr sah (3:18) Dennoch konnte ich bei 5 Kilometer Vincent wieder einfangen und sogar überholen. Der sechste Kilometer war mit 3:07 wieder voll ok. Kurz vor dem Siebten überholte mich Maik Willbrandt. Ich konnte jedoch an ihm dran bleiben, was ein "Erfolgserlebnis" war, denn wenn Läufer von hinten angelaufen kommen, ist das ja meist nicht der Fall. Der Siebte 3:09, der Achte in 3:08 und der Neunte leicht bergab (3:07) blieben dann auf diesem Niveau. Der 10. km (wieder leicht bergan) in 3:13 incl. eines Zielsprint fiel wieder aus der Reihe. Ich konnte jedoch Maik in einem Zielsprint noch überholen und den Abstand auf Marc Schulze vor mir auf 6 Sekunden verkürzen. Die eindrucksvollste Zeit des Tages lief Sebastian Hendel Jg. 1995 in 30:17. 

 

 

Fazit

Ich persönlich hatte mir natürlich etwas mehr vorgenommen. Aber natürlich muss ich auch sagen: "Wo soll die Wettkampfhärte herkommen?" Von daher bin ich mit der Zeit zufrieden, zumal ich damit bei den heute ebenfalls stattgefundenen Niedersachsen-Meisterschaften 1-3 geworden wäre. Außerdem wäre ich dort mit 34 der Älteste Läufer "vorne" gewesen.

Meine konstanten Kilometer-Schnitte (wenn man den Anstieg Kilometer 5 & 10 mal weglässt) machen mich zuversichtlich für meine nächsten Rennen. Sehr froh bin ich jedoch darüber, dass ich keine Wehwehchen weder vor noch nach dem Lauf bekommen habe. Das ist schließlich das Wichtigste, die Gesundheit des Körpers. Nur ein gesunder Körper kann auch Bestleistungen bringen. 

 

 

Danke Coach / Danke Veranstalter!

Danke an meinen "Coach" Natalie die mich an dem Wochenende so super "betreut" hat und mit der ich ein nettes Wochenende in Dresden verbringen konnte. Sie selber setzt zur Zeit noch etwas aus und wird dieses Jahr erst später in die Laufsaison starten. Dann gibt es auch wieder einige gemeinsame " harte Trainingseinheiten von mir zurück. 

Mein Dank geht auch an den Veranstalter, der ein super Event auf die Beine gestellt hat und uns das Abholen der Startunterlagen abgenommen hat. Besonderen Danke an André von Laufzene Event GmbH für die Organisation, die nette Kommunikation, die Sightseeing Tipps und das zentrale Hotel. 

 

Darauf freue ich mich

Ich habe doch gemerkt, dass ich so viele Kohlenhydrate über Tage nicht mehr gewohnt bin. Es wäre mir auf Dauer doch zu "süß" und bin jetzt wieder froh, wieder fetter und eiweißbetonter zu essen. Nüsse, Avocado, Krabben, Lachs, Eier, Sojaquark und Mandelmus fehlen mir in der Zeit schon. Zudem sättigen Kohlenhydrate mich nicht mehr so gut. 

 

 

My next run

Jetzt heißt es Kräfte sammeln, und noch 2-3 gute Einheiten trainieren, ehe es beim Citylauf am 2.4.2017 in Korschenbroich einen weiteren Versuch gibt Sub 31 über 10 km zu laufen.

 

Euer Pascal

 

 

Danke an meine Unterstützer:

 

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Die kleinen "Leiden" des Pascal D.

Ja, auch ein ambitionierter Hobbyläufer mit 34 Jahren hat während seiner intensiven Trainingszeiten immer mal wieder mit kleinen Wehwehchen zu tun.

Die meisten Probleme kenne ich und weiß genau, was ich dafür tun muss. Manchmal tauchen aber auch mal neue "Probleme" auf und dann ist es gut, wenn man Leute kennt, die einem da helfen können. 

Ein guter Physio kann dir dann schon sehr viel helfen, aber wer kann sich eine tägliche Sitzung und die Hinreise zu selbigen leisten?

 

Also sollte man selber ran und durch ausprobieren/erkennen lernen, was bei welchen Sachen am Besten hilft.

 

 

Meine "Leiden"

 

Meine Plantarsehne habe ich durch die Fußmassage auf dem Noppenball und das tägliche Zehen drücken gegen eine Wand ganz gut in den Griff bekommen.

Mit dieser Behandlung muss ich jedoch täglich weitermachen. Wenn man hier leichtfertig darauf verzichtet, holt es einen schnell wieder ein. 

 

Am rechten Oberschenkel unten habe ich auch schon länger ein Problem. Dieses hält sich durch eigenes tägliches reinkneifen in den Muskel und Dehnen des Fußes jedoch in Grenzen.

Dehnen ist ein wichtiges Thema, an das man erst glaubt, wenn man die Probleme abbekommt, weil man es zu sehr vernachlässigt hat. In jungen Jahren kommt man auch ohne aus, aber seid euch sicher nicht bis über 25 Jahre! 

Ein gut gedehnter Muskel regeneriert zudem besser und ist weniger verletzungsanfällig. Auch wird es durch meine Einnahme von 2-3 Tabletten Bio Magnesium nicht schlimmer.

 

Wadenschmerzen habe ich meist nach einer sehr großen Belastung, oder wenn der Körper die Kilometerumfänge noch nicht kennt. Da hilft mir meist am nächsten Tag auf der Arbeit meine Kompressionsstrümpfe zu tragen und direkt nach der Einheit einige L-Carnitin Tabletten (außerdem in veganen Kapseln und diese enthalten 250mg hochwertiges naturidentisches Carnitin).

 

Am Knie, rechte Innenseite, hatte ich neulich erstmals leichte Schmerzen. Hier half kühlen (mittels Eisspray, kalte Dusche und mein Kühlkissen) sehr gut. Was ich euch unbedingt mal empfehlen möchte, ist eine hochdosierte Einnahme von Wobenzym Plus. Hiermit haben ich und auch Natalie sehr gute Erfahrungen gemacht. Wichtig ist eine hochdosierte Einnahme von 10-12 Tabletten am Tag. Es macht preislich Sinn, gleich die 800 Stück Packung zu kaufen und sich diese mit jemanden zu teilen. Aber macht einfach eure eigene Erfahrungen, wenn ihr mal wieder Entzündungen oder kleine Probleme nach harten Einheiten habt. Wäre es nicht besser geworden, hätte ich natürlich auch pausiert.

 

 

Jeder kennt solche Probleme

 

Jeder Läufer hat mit seinem kleinen Problemen zu kämpfen. Wichtig ist hier immer auf seinen Körper zu hören. Es gibt irgendwann Anzeichen (z.b. Übertraining), die wir Läufer nicht ignorieren sollten. Dann hilft nur noch eine längere Pause. Aber auch hier rate ich auch den Weg zum Physio (Marc Saknus in Flensburg sehr zu empfehlen). Der kennt jeden Muskel/Faszie/Knorpel und kann euch meist eine bessere Diangnose stellen als ein Orthopäde. Der Orthopäde würde nur sagen: "Machen Sie doch mal 2 Wochen Pause"! und das wollen wir als Läufer eigentlich nie hören.

Wovon Natalie viel hält ist Tapen, und das kann er euch dann gleich auch kleben. Hierbei werden belastete Sehnen entlastet und helfen dabei die Verletzung zu heilen, obwohl das Training weitergeht.

 

Genießt das beschwerdefreie Laufen

 

Außerdem genießt jeden Lauf, wenn euch nichts weh tut und ihr einfach nur laufen/trainieren könnt. Auch bei einem Wettkampf, wenn das der Tag der Tage ist, bei dem alles passt und ihr super gut drauf seid, sagt euch immer "Das ist mein Tag" und gebt dann auch alles und holt euch eure neue PB.

 

Ein super Beispiel für solch einen Tag, muss der von Paula Radcliffe bei ihrem "Weltrekordmarathon" in London mit 2:15 gewesen sein. Selbst war sie vorher schon mal eine 2:17 gelaufen, aber nochmal 2 Minuten besser zu sein, da bedarf es schon einer super Form und eben "den Tag". Da kommen selbst Jahre später keine Kenianerinnen auch nur in die Nähe der Zeit. 

 

 

Ausblick

 

Ich habe jetzt drei anstrengende Wochen mit ca. 90 Wochenkilometer hinter mir. Sonntag erfolgt noch ein 20 km TDL durch Glücksburg, ehe es am Montag endlich etwas entspannter wird. Ich fliege nämlich dann mit Natalie bis Freitag nach London, Urlaub machen. 

Wir haben uns zwar vorgenommen auch dort laufen zu wollen, aber wir werden tagsüber neue Schrittrekorde aufstellen, deshalb wissen wir nicht, ob das Training dann noch passt.

Die ruhigere Woche wird mir aber nicht schaden denke ich. Am 19.3 steht dann der erste 10km Lauf in Dresden an. Mal schauen, wie das Training dort anschlägt und wie sich schnelles Laufen ohne Trainingsanzug anfühlt. Ich werde euch davon auf jeden Fall berichten...

 

 

 

Euer Pascal

 

 

 

 

 

Jährliche Vo2MAX Analyse bei Asics in HH

Am Donnerstag stand meine jährliche Vo2max Analyse an. Letztes Jahr hatte ich diese im März vor dem Halbmarathon absolviert.

Wer den Text aus dem letzten Jahr nochmal lesen will kann das gerne hier machen. Hier wird auch erklärt, was ein VO2max Wert ist und wie man diesen auch vereinfacht selbst berechnen kann.

 

Ich hatte keine große Erwartungen, da ich gefühlt hinter dem Training des letzen Jahr liege (was die Wochenkilometer angeht) und natürlich ist das  auch meiner einwöchigen Erkältung geschuldet.

 

Das Einlaufen

 

Ich bin mich 3 Kilometer in 14 km/h warmgelaufen und merkte schon, dass sich das laufen hier besser/leichter anfühlte, als auf den Laufbändern im Fitnessstudio. Ich denke auch, dass das Laufband min. fünf x so teuer ist wie ein "normales" Laufband.

 

Die Messung

 

Dann ging es los.

Auf dem Foto rechts könnt ihr meine Daten während des Laufes sehen. Die erste Spalte gibt die Geschwindigkeit an. Die Zweite ist mein Pulswert und die Dritte ist der temporäre Vo2Max Wert.

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