Willkommen auf meiner Homepage:                                                                                                                                                                      Ich berichte euch hier fortlaufend über mein Laufgeschehen &  meine gluten-, zucker- und laktosefreie Ernährung!




Läufer sollten ehrlich gegenüber sich selbst sein und bei der Wahrheit bleiben

Es ist mir in meinen viele Jahren im Laufsport immer wieder aufgefallen, dass es Läufer mit der Wahrheit nicht immer so genau nehmen. Hierzu möchte ich mit euch 3 aktuelle Beispiele kurz aufgreifen.


Da wäre zum einen ein Läufer, der innerhalb eines Langdistanztriathlon den Marathon absolviert (hier kann eine vermessene Strecke gerne mal angezweifeln werden, denn die gibt es selten "DLV" vermessen) und dann schreibt, die Person sie sei PB gelaufen. 


Meine Meinung dazu:


Laufstrecken sind schon an sich schwer zu vergleichen, aber eines sollten sie doch gemeinsam haben, alle sollten DLV vermessen und bestenlistenfähig sein.

Natürlich kann eine Strecke immer noch weniger Höhenmeter haben als eine Andere, aber zumindest bei der Streckenlänge sind sie dann vergleichbar.

Dann zu behaupten, man sei PB gelaufen ist somit nicht richtig, denn es handelte sich bei der Strecke eben nicht um eine vermessene Marathonstrecke, auch wenn in der Ausschreibung steht man läuft einen Marathon.


Zweites Beispiel: Da laufen Läufer auf einem Rundkurs 5km TDL und korrigieren die Strecke auf 5km hoch, weil es bei dem Rundkurs "GPS Ungenauigkeiten" gibt. Meist schaffen die Läufer dann aber nicht ihre ambitionierten Zielzeiten bei einem Wettkampf, da diese von falschen Zeiten im Training ausgehen. 


Meine Meinung dazu:


Ich selber akzeptiere eine GSP Abweichung im Training einfach. Nur wenn man auf der Bahn läuft, weiß man ganz genau, wie lang eine Strecke war, die ich gelaufen bin.

Auch kann es mal sein, dass ich in Hamburg eine 4:10 als Schnitt habe und Natalie in Glücksburg eine 4:07. Wie diese zustande kam und das ich Bergsprints gemacht habe, bei denen ich bergab getrabt bin, sieht man natürlich nicht.


Ein letztes Beispiel: Da läuft eine gute Läuferin einen Halbmarathon bei der DM und soll darin (weil ein Reporter das so schrieb aber die Läuferin mit einer anderen verwechselt hat) PB über 10km gelaufen sein. Das sei ihr gar nicht bewusst gewesen, konnte man dann von ihr lesen...


Meine Meinung dazu:


Wenn man so akribisch ist, wie wir "ambitionierten" Läufer, dann kennt man seine PB und seine Zeiten, die man bei 10 km durchgegangen ist. Bleibt doch bitte bei der Wahrheit und schmückt euch bitte nicht mit fremden Federn.


Fazit:

 

Ich will damit gar keinen persönlich angreifen und sagen hier lügt jemand, aber dass es den Personen bewusst ist, dass sie sich ein kleines bisschen besser darstellen wollen, kann man schon festhalten.

 

Ausblick:

 

Ich beginne jetzt mein Training für die 10.000m LM in Hamburg. Meine 4 Wochen Urlaub passen da natürlich herrlich rein, zudem ich nach dem Halbmarathon jetzt wieder ausgeruht trainieren kann. Dienstag und Samstag werden harte Einheiten absolviert und dazwischen ruhiger und vielleicht auch einmal 2 Einheiten am Tag z.B. Donnerstag, aber dann Freitag einen Pausentag.

Yoga wird wöchentlich dabei sein, ebenso werden Psysiotermine bei Marc Saknus genutzt. Erfahrungsmäßig bleibt es bei Low-Carb in der Woche, nur vor der Tempoeinheit am Samstag wird es Freitag oder Samstagmorgen mal kohlehydratlastiges Essen geben.

Das ich Nahrungsergänzungsmittel verstärkt einnehmen, muss ich euch nicht mehr sagen. Aber in Davos im "Höhentraining" wird es abends immer Eisentabletten vor dem Schlafen geben, so viel sei noch erwähnt.

 

 

 

Euer Pascal

 

Danke an Sigfried Konjack für das Bild

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Wie ich (bei Hitze) beim Hella Halbmarathon in die Top 10 lief

Zuerst möchte ich euch kurz aufzeigen, was ich lauftechnisch 1 Woche vorher so gemacht habe:

 

Sonntag: 21 km in Flensburg in 1:19

Montag: 7,65 km Abends

Dienstag:8 km 

Mittwoch: Laufpause (aber 17.700 Schritte) 

Donnerstag:9,5 km Abends

Freitag: 7,1 km Morgens + Abends 4,5 km ungeplant mit Natalie im Anschluss eine Stunde Tennis

Samstag: Laufpause (aber 25.000 Schritte)

 

Ihr könnt an meiner Aktivität sehen, dass ich die Woche nicht unsportlich gewesen bin, jedoch habe ich das Laufen in der 

Woche vor dem Halbmarathon doch sehr heruntergefahren. Ich wollte voll ausgeruht in den Wettkampf gehen und das ist mir 

gelungen.

 

Kurzer Exkurs zum Warm- & Kaltläufer

 

Es kündigte sich die Woche schon an, dass der Sonntag der heißeste Tag des Jahres werden sollte. Man glaubt es zuerst ja nicht wirklich, da die manchmal nicht mal für den nächsten Tag richtig liegen. Aber hier waren sie sich sicher. Natalie hat bis Samstag noch überlegt, aber dann für sie die richtige Entscheidung getroffen, lieber nicht zu starten, da sie die Hitze mehr als andere kaputt macht, was sie zum Glück nach Jahren Lauferfahrung heute definitiv verstanden hat.

Vielleicht ein Tipp auch für euch. Solltet ihr im Winter nach 1-2 Kilometer keine Handschuhe mehr brauchen und euch im Winter eigentlich nie zu kalt sein, dann seid ihr wohl auch so jemand wie Natalie und könnt warme Läufe dafür im Sommer verhältnismäßig schlecht ab. Dann muss man das nur begreifen und solche Läufe weglassen, denn die bringen euch nicht weiter.

Ich bin zwar nicht der Warmläufer, aber Wärme haut mich jetzt nicht unbedingt um, wenn man einige Dinge beachtet. Dazu gleich mehr.

 

Es ging nach meinem Power-Frühstück am Morgen mit der S-Bahn zur Reeperbahn. Dort gingen wir zur Seitenstraße, wo der Elitebus stand, in dem man seine Sachen abgeben und sich kurz vor dem Start umziehen konnte. Diesen Service zu nutzen ist echt sehr vorteilhaft, obwohl ich auch Natalie an meiner Seite hatte. Nach kurzem Einlaufen von 2,5 km und einigen Sprints ging es dann in der Gruppe Richtung Start.

Hier hielten wir uns noch in einer schattigen Seitenstraße auf, ehe es dann kurz vor 10 an die Startlinie ging. Ich machte meinen Kopf, Arme und Beine nochmals nass und versuchte so den Körper etwas abzukühlen. 

 

 

Der Lauf

 

Dann ging es um 10 Uhr pünktlich los. Die schnellsten Frauen machten wieder gleich ein Tempo, als wenn es ein normaler Tag wäre.

Ich ging sehr verhalten an und hatte die Gruppe erst bei 1,5 km eingeholt. Dafür, dass es die ersten Kilometer bergauf geht, waren die Schnitte ok (3:15 und 3:18). Die Gruppe bestand aus 4 Frauen und 2 Männern und mich. Bei ca. 3,5 Kilometer verloren wir schon den ersten Mann.

Ich dachte die wären eigentlich als Pacer dabei, aber dem war wohl nicht so. Als ich bei 4km dann alleine übrig blieb, dachte ich mir ok, dann bist du eben der Pacemaker, dass kannst du doch mit Natalie auch ganz gut. 

Dass es erst beim 5. Kilometer die erste Wasserstelle gab, fand ich nicht richtig. Bis hier sind die hinteren Läufer schon min. 30 Minuten unterwegs und wenn man dann noch die Zeit in der Startaufstellung dazu zählt, ist das für solch einen Tag die falsche Entscheidung. Ab dieser Wasserstelle suchte ich jede Wasserstelle auf, um etwas zu trinken und vor allem meinen Kopf zu übergießen und meine Arme und Beine zu kühlen. Das gelang mir dann auch ganz gut. Die Duschen ließ ich noch rechts liegen, denn meine Schuhe sind für Nässe auf Boden nicht ausgelegt.

Durch St. Pauli vorbei an den Landungsbrücken versuchte ich die Zuschauer aufzufordern uns noch lauter anzufeuern. 

 

Erst am Ende des Baumwalls wurde es mit Zuschauern weniger und man konnte sich wieder aufs Laufen konzentrieren. Hier mussten die ersten Frauen des Spitzenfeldes auch abreißen lassen. Ich hatte kurz vor dem Einlaufen in den Wallringtunnel nur noch die erste Deutsche und spätere Siegerin Melat Yisak Kejeta hinter mir.

Ich zog sie noch bis hinter den Tunnel und merkte schon, dass sie das Tempo nicht mehr halten konnte. Für mich war die erste Hälfte somit schnell vergangen und als ich auf der Gegenbahn auf der Kennedybrücke nur 3 Kenianer und 4 weitere Läufer erblickte, wollte ich es einfach mal versuchen noch einige Plätze gut zu machen. Denn bei solcher Hitze kann immer noch jemand aussteigen und dann ist man plötzlich einen Platz besser.

So musste ich sie alleine laufen lassen und startete meine Aufholjagt. Jede Wasserstelle wurde mitgenommen und das war auch nötig, denn von Wasserstelle zu Wasserstelle trockneten meine Haare/Haut komplett.  

 

Ab hier, und das lag natürlich auch an der jetzt leicht erhöhten Pace, wurde es doch umso härter. Die Belastung war aber noch auszuhalten, aber so nett wie auf den ersten 10 war es nicht mehr. Ich sammelte beim 13. Kilometer wirklich die ersten Läufer ein. Das ist für einen Läufer echt nicht schön, das weiß ich selber, als mich 2017 Jan Simon Hamann dort überholte.

Kurz vor dem 16. Kilometer holte ich den letzten Läufer ein und wurde hier von einer Läuferin angefeuert (erst im Nachhinein wurde mir klar, dass es Laura Hottenrott war). Auf welchem Rang ich lag konnte ich nicht herausfinden, denn auch die Zuschauer die man fragte, wussten es nicht. Vor mir lag jetzt noch Erik Hille, den ich aber nicht mehr sehen konnte. 

 

Die Motivationsspritzen (durch das Überholen) fielen jetzt weg und man musste wieder gegen die Uhr kämpfen. Über die Krugkoppelbrücke war es mit den Schuhen noch mal ungemütlich, denn dort waren schon einige Steine von den Skatern aufgewühlt worden. Zum Glück gab es hier an der Alster entlang auch mal immer Abschnitte im Schatten.

Die Anfeuerungen der Adidas Runners bei Kilometer 18 waren wieder super. Dann ging es auch schon auf den 19 Kilometer zu. Jetzt war es nicht mehr weit zum ultimativen Hot Spot der Strecke bei Kilometer 19,5.

Ab hier waren es noch 1 Meile und die sollte man so schnell wie möglich laufen, um eine 10 EURO Spende auf Strava freizuschalten. Das motivierte wirklich noch einmal stark. Zudem konnte man am Dammtor auch die Läufer auf der anderen Seite sehen. Erik hatte einen guten Vorsprung, aber er selber hatte auch noch einen Kenianer eingesammelt und den wollte ich noch gerne haben. So gab ich nochmal alles, obwohl es auf den letzten Kilometer gut berghoch ging. Es reichte dann nicht ganz für eine bessere Platzierung. Im Ziel stand dann schon Natalie, die froh war, dass ich den Lauf so gut mit solch einer Zeit überstanden hatte.

Meine letzte Meile war übrigens eine 5:17 und hier sind nur Philipp Baar (5:14) und Sebastian Reinwand (5:12) bis jetzt je schneller gelaufen. 

 

 

Fazit:

 

Mit meiner 1:09:42 und Zehnter und zweiter Deutscher mit nur 1 Minute und 27 Sekunden hinter Erik Hille (der als PB immerhin ein 65:33 aus 2018 stehen hat) kann ich sehr gut leben. Natürlich wäre ich gerne auf Anschlag, gelaufen um zu sehen was so gegangen wäre, aber das bei den Bedingungen wäre Selbstmord gewesen.

So habe ich es mit einer guten Platzierung versucht, was mir dann gut gelungen ist.

Es war übrigens meine 5. Teilnahme beim Lauf, worauf ich sehr stolz bin. 

 

Nach dem Lauf habe ich übrigens wieder Low Carb gegessen. Dass das anscheinend nicht schadet, kann man an meinen Leistungen bei meinem Trainingsaufwand in den letzten Monaten sehen. Nur die Tage vor einem Wettkampf esse ich verstärkt Kohlenhydrate.

 

Ausblick:

 

Jetzt wird sich erst einmal erholt und in der Firma gearbeitet, bis ich in 2 Wochen endlich zusammen mit Natalie meinen Urlaub beginnen kann. Hier werden wir uns auf die 10.000m LM vorbereiten. Auch wenn es meiner Meinung nach nicht warm werden wird, liegt der Lauf mit 22 Uhr Abends so gelegen, dass definitiv keine Sonne mehr da sein wird. Eine Woche Davos in der Höhe helfen uns hoffentlich zusätzlich. Mein einziges mal Höhentraining war 2005 in Südafrika und danach, muss ich sagen, bin ich kurze Zeit später in Husum eine Top Zeit gelaufen.

 

Danke an Siegfried Konjack vom Stadtlauf Elmshorn für das Foto!

 

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Danke an meine Sponsoren, die mich im Hintergrund das ganze Jahr so gut es geht unterstützen. Vielen Dank!

 

Danke am Marc Saknus für die Physiotermine.

Danke an Pharma Nord für die Versorgung mit ausreichend und hochwertigen NEM. 

Danke am den Cereal-Club für meine Low-Carb Müsli Kreation.

Danke an Gunnar für das Biogemüse aus Soeth´s BIO-Kiste  

Was taugen Sock Sneakers?

Neue Trends sind im Bereich Sport & Fitness völlig normal und eine Weiterentwicklung der vorhandenen Ausrüstung sinnvoll. Ab und zu entstehen jedoch Trends, bei denen sich die meisten zunächst verwundert die Augen reiben. Ein solcher Trend ist der sogenannte Sockenschuh oder Sock Sneaker.

Was sind Sockenschuhe überhaupt?

Immer mehr Anbieter mischen auf dem Markt der hochwertigen Running Schuhe mit. Da fällt es immer schwerer, Aufmerksamkeit mit Innovationen zu erregen. Zweifellos gelungen ist dies mit ultraleichten Sockenschuhen, die vor einigen Jahren zuerst im Bereich Fußball eingeführt wurden.

Der Name erinnert eher an Noppensocken für Kleinkinder, doch tatsächlich handelt es sich um hochentwickelte neue Materialien, die die Atmungsaktivität und den Tragekomfort von Barfußschuhen mit einer robusteren Sohle kombinieren. Idealerweise, so der Gedanke, fühlen sich Sockenschuhe wirklich wie das Laufen in Socken an, wobei zugleich die empfindliche Fußsohle vor dem harten Asphalt, Schmutz und Steinchen verschont bleibt.

Bei Nike heißt dieses neue Material beispielsweise Flyknit. Die Amerikaner rühmen sich damit, dass die Erkenntnisse aus 40 Jahren Forschung in die innovative Strickstruktur und das atmungsaktive Material geflossen sind. Da steckt zwar eine Menge Marketing drin, doch an den Vorteilen von Flyknit ändert dies nichts. Nike war seiner Zeit 2004 mit dem Sock Darts weit voraus, der damals jedoch noch keine Abnehmer fand. Nun wurde das Unisex-Modell neu aufgelegt und dürfte für Laufsportler eine interessante Wahl sein. Und ehe der Verdacht aufkommt, für Nike Werbung machen zu wollen: Selbstverständlich haben auch die anderen großen Marken längst vergleichbares im Angebot: Bei adidas heißt das Material Primeknit.

Was bringen die neuen Laufschuhe dem Läufer?

Die Vorteile der Sockenschuhe lassen sich in einem einzigen Wort zusammenfassen: Tragekomfort. Das extrem leichte Material schmiegt sich perfekt an die Haut an. Da es keine festen Elemente aus Leder oder harten Kunststoffen gibt, kommt es auch nicht zur Reibung und den damit verbundenen Problemen. Zugleich ist das Material so stabil, dass es dem Fuß beim Laufen optimalen Halt gibt. Hohe Atmungsaktivität ist ohnehin gegeben.

Wer die Sock Sneakers selbst ausprobieren will, sollte sich jedoch an die großen Sportartikelmarken halten. Da auch viele Modeketten und Designer Sneakers für sich entdeckt haben, gibt es Sock Sneakers heute auch von Brands wie Prada und Balenciaga und in unzähligen günstigen Kopien. Abgesehen davon, dass wohl niemand in 500-Euro-Designer-Sneakers über Gras und Erdboden laufen würde, sind diese Modelle eher zum Flanieren in der Großstadt gedacht und nicht für sportliche Leistungen. Günstige Sock Sneakers von Nike, adidas & Co. sind heute schon für unter 100 Euro erhältlich – und die warmen trockenen Sommermonate die beste Gelegenheit, sie auszuprobieren.

Bild: ©istock.com/Dziggyfoto

Sportscheck Nachtlauf statt Köstenlauf Neumünster

Eigentlich hatten Natalie und ich zwei Läufe innerhalb von 3 Stunden geplant. Wir wollten in Neumünster gerne wieder am Start sein, zudem Stefan Fehland von O.T.N uns die Startgebühr spendierte. 

 

Aber auch Sportscheck kam einige Wochen vor dem Sportscheck Nachtlauf auf uns zu und bot uns einen Freistart und ein spezielles Siegershirt an. Wir planen somit zwei Starts einmal um 19 Uhr in Neumünster und um 22 Uhr in Hamburg.

 

...dann kam es anders

 

Eine Gewitterwarnung erst für Hamburg und dann laut Wetterradar auch für Neumünster ließ uns aber an dieser doch etwas "verrückten" Aktion zweifeln. Somit entschieden wir uns gegen 17 Uhr nicht nach Neumünster zu fahren und stattdessen in Hamburg zu bleiben und nur den Nachtlauf mitzumachen. 

 

Sportscheck Nachtlauf

 

Somit konnten wir uns dann etwas entspannter auf dem Weg machen. Wir parkten in der Tiefgarage meiner Firma am Hauptbahnhof. Zu Fuss ging es dann an der Alster zum Gelände. Kurz nach unserer Ankunft kam mit Mourad auch schon der erste Läufer über 15km im Ziel an. 2. wurde Patrick Raabe, der bei uns im Team O.T.N beim LZDM dabei war.

 

Der Lauf

 

Gegen 22 Uhr standen wir dann aufgewärmt und in unseren Spezialshirts an der Startlinie. Es ist immer merkwürdig, wie aufgeregt und angespannt man doch jedes Mal aufs Neue ist. Die nächtliche Aufmachung und die Musik vorher tragen natürlich ihren Teil dazu bei.

 

Dann ging es flott los. Die ersten beiden Kilometer wurden in 3:01 absolviert. Dann wurde es etwas langsamer aber Millon (sub 15 neulich im Hammer Park gelaufen, hatte sich kurz vorher nachgemeldet) konnte immer an mir dran bleiben. Jede kleine Tempoverschärfung ging er mit.

Mein Shirt war, bei den für die Uhrzeit doch noch sehr warmen Temperaturen, ab der Hälfte schon vollkommen nass.

Der Anstieg kurz vor 6 Kilometer war meine letzte Chance ihn nochmal loszuwerden, aber auch ich merkte die ersten beiden schnellen Kilometer am Anfang in den Beinen. Somit ließ ich weitere Tempospielchen sein. Wir liefen ab Kilometer 6 nebeneinander her und warteten auf einen Antritt des jeweiligen Anderen, der aber nicht kam. Somit rannten wir schnellen Schrittes parallel die Zielline entlang. Wir kamen somit zeitgleich an!

Da es immer einen Sieger geben muss und Millon einige Millisekunden vor mir im Ziel war, stand der Gewinner fest. 

 

Natalie holte sich übrigens ihren dritten Sieg in Folge und war nur aufrund der Tatsache langsamer als letztes Jahr, da Sie mehr Meter absichtlich in Kauf nahm, um auf festen Untergrund zu laufen. Ein kühler Tag am Hella Tag und man kann einiges von ihr erwarten. 

 

Fazit

 

Für mich und hoffentlich für die Zuschauer war es (wie schon beim LZDM) eines der spannendsten Zieleinläufe des Sportscheck Nachtlauf in Hamburg. 

 

Hier haben zwei auf Augenhöhe einen schönen und spannenden Wettlauf bestritten. Das ist Sport wie er sein soll..

 

Ausblick

 

Prio eins hat jetzt der Hella Halbmarathon am 30.6.2019. Die 5.000m LM sind optional. Wie ich im letzten Blogbeitrag gesagt habe, die LM 10.000m passt mir besser ins Training und dafür wird dann auch Höhentraining genutzt...

 

 

Euer Pascal

 

 

Nachtrag zum letzten Schuhbericht

 

 

Vorletzen Freitag konnte ich den Carbon X bei Lunge in Hamburg testen. Meiner Meinung nach ein interessanter Wettkampfschuh, zwar etwas schwerer als der Nike Vaporfly 4% und meinem Empfinden nach etwas zu hart, (ich mag dieses schwammige beim 4%), aber man merkt der Schuh ist für Schnelligkeit ausgelegt, der will nach vorne und verhindert quasi ein Aufkommen auf der Ferse. Zudem ist die komplette Fußfläche größer beim 4%.

 

Da ich zur Zeit noch meinen Vaporfly 4% "auflaufe" kommt er für mich noch nicht in Frage, aber alle die den 4 % zu schwammig und etwas zu teuer finden, für ist der Carbon X (OVP 180 Euro) eine günstiger "Carbon-Einsteiger-Alternative", denn es darf ja immer noch etwas Luft nach oben bleiben...

Deinster Spargellauf 2019 bei optimalstem Wetter!

Letztes Jahr musste der Spargellauf noch wegen Gewitter bei der Hälfte abgesagt werden. Dieses Mal sah es einige Tage vorher auch nicht viel besser aus, aber das Wetter hielt sich zumindest bis 22 Uhr.

 

Um 18 Uhr fiel der Startschuss. Ich machte mich gleich vorweg auf die 5,6 km kurze Strecke. In den letzten Jahren hatte ich die Strecke nicht so uneben in Erinnerung, oder lag es daran, dass ich diese noch nie so schnell gelaufen bin?  Ich kann es nicht sagen.

 

2017 lief ich hier ein 3:11er Schnitt 2018 bei schwülen Bedingungen 3:12er und dieses Jahr blieb die Uhr beim 3:10er Schnitt stehen. 

 

Wir liefen nach 1 Stunde und 34 Minuten zu fünft ins Ziel. Leider wurde der Streckenrekord aus 2017 knapp verfehlt, aber das ist dann was für die B-Note.

Natalie kam einige Minuten später mit der zweiten Mannschaft von Fischer Mohr Laufteam ins Ziel.

 

Im Anschluss gab der Geschäftsführer Heiko Fischer uns gebratenen Spargel und Erdbeeren satt aus. 

 

Ausblick

 

Ich habe mir für den Juni noch einige Läufe vorgenommen. Meine Form sollte das hergeben, aber es wird auch viel am Wetter liegen, ob ich überall meinen Start wahrnehmen werde.

 

Zudem bin ich einer Teilnahme bei der Nacht der Zehner am 9.8.2019 nicht ganz abgeneigt, auch weil  ich vorher 4 Wochen in Glücksburg (und eine Woche Höhentraining in Davos) trainieren kann. 

 

Blutwerte

 

Wir haben diese Woche mal wieder Natalies Blutwerte (Vitamin D, Ferritin, Hämoglobin und Zink) checken lassen. Alles so weit top, aber wie soll es bei den Leistungen auch anders sein. Einzig ihr Zink-Wert war viel zu niedrig, trotz unserer Nahrungsergänzungsmittel täglich. 

 

Da kann ich nur immer wieder darauf hinweisen, lasst messen und stellt den Mangel schnell ab. Das hilft so viel. Ein schlagkräftiges Immunsystem ist bei Leistungssportlern Gold wert.

 

Euer Pascal

 

 

True Motion "U-Tech NEVOS" ein neuer Hersteller mit seinem ersten Schuh...

Neue innovative Schuhe begeistern mich und es gibt in der letzten Zeit immer mehr neue Modelle und Marken, bei denen es sich lohnt einen genaueren Blick darauf zu werfen...

 

Kommt mir bekannt vor

 

Es ist ähnlich wie bei den Craft-Bieren, jeder meint er könnte sein eigenes Craft-Bier produzieren.

Etwa so ähnlich verhält es sich zur Zeit bei Laufschuhen, da kommen laufend neue Marken mit Laufschuhen auf den Markt, die meinen, sie haben jetzt aber "den Schuh" entwickelt. 

 

Gewinn vom B2Run

 

Genauso verhielt es sich vor ein paar Jahren mit der jungen Marke ON, mit ihrem ersten "On-Cloud" die bekannten "Wolkenschuhe" entwickelt haben.

 

Den Schuh hatte ich damals zufällig beim B2RUN Hamburg gewonnen und  ein Cloud hinten an der Sohle gingen nach einigen Läufen kaputt.

Nach einer Reklamation unter Angabe meiner PB über 10km kam doch überraschenderweise diese Antwort aus der Schweiz:

 

"Deine Bilder haben wir intern begutachtet, leider handelt es sich bei deinem Defekt um eine Abnutzung. Es scheint als läufst du stark über die Ferse. Gerne würden wir dir einen Gutscheincode für 20% zukommen lassen. Diesen kannst du über den Webshop einlösen bei einem Produkt nach deiner Wahl."

 

Also auch wenn ich über die Ferse (sollte ich das schon seit 18 Jahren machen, hätte ich längst Fußprobleme) laufen würde, dann hatten Sie den Schuh wohl nie bei ambitionierten Läufern im Test. Das sollen Schuhe wohl einige Hundert Kilometer aushalten, zumal meine anderen Schuhe diese Art der Abnutzung nicht ausweisen. Dafür war der Schuh für mich erledigt...

 

Daran lässt sich gut erkennen, ein Hersteller muss entweder sein Produkt ausgiebig vorher testen oder im ersten Jahr sehr kulant sein!

 

neuer Versuchsschuh im Test

 

Ich bin immer gespannt, wenn es eine neue Marke gibt, die sogar mit einem Patent im Schuh aufwarten kann. Die junge Marke True Motion, die diesen Monat ihren ersten Schuh mit dem U-Tech Nevos raus gebracht hat, kann mit einem solchem Patent (es ist das U-Tech Mittelsohlensystem) aufwarten.  Er gibt zudem 75% seiner Energie zurück, was ein sehr guter Wert ist.

 

Die Form dieser auf der Rückseite leicht zu erkennender U-förmige Elemente ist inspiriert von der Form und Funktion des menschlichen Fußes. Es ist ihnen so eine optimale Kombination aus Bequemlichkeit, Sicherheit und Stabilität gelungen.

Die drei Entwickler haben hier besonders darauf geachtet, dass Läufer zudem keine Probleme mehr durch eine falsche Fußstellung haben.

 

Läufer, die öfter mal Schmerzen beim Laufen haben oder Knieprobleme, sollten sich diesen Schuh deshalb mal genauer ansehen.

 

Ich bin ihn seit einigen Wochen im Training gelaufen und würde nur eine Sache verbessern und das wäre eine Schlaufe an der Ferse, damit man einfacher einsteigen kann...

 

www.truemotion.run

 

 

Weiterer Schuh Carbon X

 

Auf den Schuh einer weiteren etablierten Firma bin ich sehr gespannt. Es handelt sich bei der Firma um Hoka. Die Firma wurde 2009 in Frankreich gegründet und hat ihren Sitz heute in Kalifornien.

Mit dem Carbon X kommt ein Schuh auf dem Markt, der von den Erfindern des Vaporfly 4% weiterentwickelt wurde. Die Carbonsohle ist hier die wichtigste Neuerung, aber zusätzlich wurde noch die Stabilität verbessert. Preislich wird er sich an dem Schuh von Nike mit 250 EUR orientieren, was ich schon viel finde. Sollte man jedoch eine Leistungssteigerung ausfindig machen, was bei mir mit dem  Vaporfly 4% definitiv der Fall ist, sollten es einem das Geld wert sein. Denn sind wir nicht immer auf der Suche nach den letzten Sekunden zu einer Bestzeit...?

 

Der Laufladen Junge in 20095 Hamburg wird am 7.6.2019 den Schuh vorstellen und die Möglichkeit bieten diesen zu testen, das werde ich mir in meiner Mittagspause mal gönnen. Mehr Infos zu dem Schuh auf:

 

www.hoka.de

 

 

Sollte ich interessante Schuhe entdecken werden ich euch auch in Zukunft auf dem Laufenden halten.

 

 

Mein Training

 

Nach dem Lauf zwischen den Meeren, wo ich mich schon gut "eingebracht" habe, musste ich erst einmal 1 Tag pausieren, 2 Tage ruhiger machen und wieder einen Tag pausieren.

Jetzt bin ich aber alle kleinen Wehwehchen wieder los und es geht wieder an das Training.

 

Freitag beim Spargellauf in Deinste steht ein kleiner familiärer Staffellauf auf dem Programm und am Freitag drauf die Holstenköste,, ausgetragen von BMS.

Steffen wird auch im vieren Jahr nicht am Start sein, das hat er mir nach meinem Rennen in Wittbek gesagt. 

Ich denke aus Kiel werden dennoch einige Läufer kommen, es wird auf alle Fälle wieder ein spannendes Laufevent. Auch Natalie hat hier einiges vor und ein bestimmtes Ziel, aber mehr möchte ich nicht verraten. Zudem hat sich eine Top Läuferin aus Bayern angekündigt, ihr Start ist aber noch nicht sicher...

 

 

 

Euer

 

Pascal

 

 

.... der knappste und spannendste LZDM den es je gab & ich mittendrin!

Der LZDM 2019 war der knappste und spannendste Lauf, den es je gab und ich war sogar 2x mittendrin!

 

Es begann in Husum um 9:00 bei angenehmsten Temperaturen und leichtem Rückenwind. Der 1. Kilometer war mit 3:02 auch gleich schon recht flott. Eyob konnte sich auf den ersten beiden Kilometern einen kleinen Vorsprung von ca. 15 Sekunden herauslaufen. Ich konnte mich wiederum von Steffen leicht absetzen.

Wir liefen alle unseren Lauf ohne auf den Anderen viel zu verlieren. Somit kam Eyob mit 16 Sekunden auf mich zum ersten Wechselpunkt. Ich wiederum konnte 25 Sekunden auf Steffen gut machen und das vor dem Hintergrund, dass ich die letzte Etappe noch laufen sollte. Von "schonen" konnte als nicht die Rede sein.

 

Dann lief bei uns Nicolai los. Er konnte den Abstand wieder zu laufen und kam mit gleichem Abstand zum 3. Wechsel, wo Dustin schon wartete. Hier war dann Moustafa eine Hausnummer für sich.

Uns wurden hier 50 Sekunden eingeschenkt. Hiervon konnte Timo einige Sekunden bis Jagel abnehmen. Fabian konnte auf dem Stück nach Fahrdorf Mansor 30 Sekunden für uns zurückholen. Patrick kam mit selben Abstand nach Fleckeby an.

Hier verlor Volker leider etwas auf einen starken Afrikaner.

Victor machte auf der neuen Strecke nach Loose richtig Dampf. Leider wurde er an der Bahn durch eine geschlossene Schranke ausgebremst.

Hier musste er etwas rausnehmen bis die Schranke wieder hoch ging. Er übergab jedoch erstmals mit einem Vorsprung auf Leif. Dieser konnte mir wirklich 1 Min und 10 Sekunden auf dem Weg nach Damp mitgeben.

 

Dass Haftom jedoch schnell laufen kann, hatte ich selber in Lingen gemerkt. Dort habe ich dieses Jahr meine PB (30:32) aufgestellt habe, er lief alleine eine 29 oben...

 

Ich versuche alles, um den Vorsprung ins Ziel zu retten, aber auf dem Strandabschnitt endete unsere Führung. Ein Kilometer vor dem Ziel kam ein entspannter Haftom an mir vorbeigezogen... Damit war uns die Startnummer 2 für 2020 "leider" wieder sicher!

 

Zitat über den Tag

 

"Man wünscht keinem Läufer dieses Gefühl, nach 96 km von Husum am Strand von Damp, als 1. angekommen, von einem Läufer leichtfüssig überholt zu werden..."

 

Fazit

 

Aber so ist es manchmal. Meine 8 Teamkollegen und ich haben an dem Tag echt alles gegeben. Einen Schnitt von 10 x glatte 32 Minuten über fast 100 km zu laufen, muss man auch erst einmal können...! 

 

Jungs es war mir dennoch eine Ehre mit Euch!  

 

 

 

Euer

 

Pascal

 

P.s. Danke an Nicolai für das Foto.

5 Sieg beim B2Run und auch nächstes Jahr nicht zu schlagen!

Letzten Dienstag war es wieder so weit, der B2Run Hamburg 2019 stand auf dem Programm. Es war ein kleines Jubiläum, denn es war der 10. Lauf. Ich konnte einige in meiner Firma erneut (einen sogar spontan) zum mitlaufen überzeugen. Meinen ersten Lauf 2014 hatte ich noch allein absolviert.

 

Der Lauf

 

Ich hatte mit Hailezgi einen ernsthaften Konkurrenten an der Startlinie ausgemacht. Somit war meine Taktik den 1. Kilometer, der immerhin 20 Höhenmeter in sich hat, voll anzulaufen.

Dieses gelang mir dann auch super. 3:10 standen auf der Uhr. letztes Jahr eine 3:25. Natalie ist ca. 15 Sekunden unter ihren Schnitt diesen Kilometer angegangen um mal einen Vergleich zu haben.

Bei mir waren es 3 Sekunden unter meinem Schnitt. Ab dann wurde der Abstand immer größer. Meine Schnitte pendelten sich dann immer um die 3:13 ein, welches auch mein Gesamtschnitt war. Ich war erleichtert und froh zum fünften Mal in dieses Stadion als erster einlaufen zu können. Hamburg es war mir eine Ehre...

  

Fazit

 

Mit der Zeit von 17:37 über 5,6 km kann ich mehr als Zufrieden sein. Nochmals eine Steigerung zum letzten Jahr zu schaffen, welche sogar Streckenrekord sein müsste, ist echt super motivierend. Zudem ich in der Firma auf meinen Sieg natürlich oft angesprochen wurde, jedoch war man aber auch etwas traurig, aber dazu gleich mehr.  

  

Ausblick

 

Der 5. Sieg in Folge (also 5 Siege der 10 Läufe gingen auf mein Konto) und ein Doppelsieg sogar mit meiner Frau Natalie sind schon echt unglaublich.

Deshalb werde ich, weil man aufhören soll wenn es am Schönsten ist, den nächsten B2Run Hamburg 2020 nicht mitlaufen.

 

Somit kann man mich 2020 nicht schlagen, um auf meine Überschrift zurück zu kommen. Ich werde für die Debeka die Orga weiterhin übernehmen, aber ich werde selber kein 6 Mal in Folge mitlaufen. Es wird also 2020 einen neuen Sieger geben. Darüber waren meinen Kollegen natürlich schon etwas traurig. 

 

mein nächster Lauf

 

Als nächstes steht der LZDM an, bei dem ich auf einen heißen 3 Kampf zwischen den Windrunnern, Black Afrika und unserem Team O.T.N gespannt bin.

 

 

Euer

 

Pascal

LM 10km Kaltenkirchen... auch stehen bleiben war heute nötig!!!

Heute war der Tag auf den ich mich "eigentlich" seit dem 1.5.2017 vorbereitet habe. Ich wollte den 3. Platz von damals besser machen, da ich heute weiß, "da hatte ich irgend etwas im Körper in dem Jahr, was mich ausgebremst hat."

Letztes Jahr war mein Ziel der Landesrekord in meiner AK 35.

 

30. Lauf in Kaltenkirchen

 

Zum 30. Jubiläumslauf 2019 war die Bühne für die besten Schleswig-Holsteiner (LM in Kaltenkirchen), also würdevoll angerichtet... 

Mein Ziel war eine gute Zeit, die nur selten zur LM in Kaltenkirchen gelaufen wurde...

 

Folgende Zeiten der letzten Jahre sind mir bekannt:

 

Landesmeister 2014 Pascal 31:51

Landesmeister 2015 Stig 31:27

Landesmeister 2017 Steffen 31:27

 

Der Lauf

 

Es ging gleich gut los: 2:55 auf dem 1.Kilometer. Da wir hier Rückenwind hatten, war das aber ok. Ab jetzt hatte ich für die Schnitte aber kein Blick mehr (ihr werdet später merken wieso), ich lief einfach. Bei km 4 lief Simon Bäcker immer noch im Windschatten, bis ich stehen blieb und er fragte: "Ist das dein Ernst"? Ich erwiderte: :"Ja!"

 

Natürlich ist es eine Meisterschaft, aber ich fühlte mich jetzt nicht als sein Tempomacher auf dem Windstück. So liefen wir noch bis 5 km mehr oder weniger zusammen, ehe ich das Tempo richtig anzog und Simon Bäcker dann für sich laufen durfte.

 

Er war zumindest so sportlich zum Ende noch Simon Müller (richtig starkes Rennen in 31:32 Top! Im guten Rennen mit Hilfe und nicht alleine ist ein 31 flach möglich!) und Vilmos den Vortritt zu lassen... 

 

Kurz zu Natalie

 

Natalie hatte es heute schwerer. Maya Rehberg war so "sportlich" sich die ersten 4,5 km bei Natalie bei dem starken Wind in den Windschatten zu hängen. Als es auf die Zielgerade bei km 5 ging sie aus dem Windschatten hervor, da ein Seite-an-Seite bei Zuschauern natürlich besser aussieht. Sie zog bei 5,5 km an, um weg zu kommen. Das ist bei einer LM natürlich nicht unüblich, da es aber "nur" um eine LM und nicht um Olympia ging, wäre eine keine Entschuldigung nach dem Rennen, vor allem wenn man sich so gut kennt, doch angebracht gewesen. 

Das hätte ich von einer Olympionikin schon erwartet. Schade, dieses Verhalten hat mich etwas enttäuscht.

 

Natalie war im Nachhinein (mit einem Durchschnittspuls laut ihrer Garmin von 155) mit ihrem Rennen dann doch zufrieden, da ihr Mai Lauf-Highlight am Sonntag in Niebüll (dort haben wir uns vor genau 6 Jahren kennen gelernt) erst noch kommt und es weiterhin kalt bleiben soll. Denn wenn zwei Läufe so kurz hintereinander folgen, ist es immer schwer einen optimalen Mittelweg zu finden. 

 

Kurz zur Veranstaltung

 

Eine LM auszurichten ist nicht einfach und Bewerber gibt es nicht viele, das ist mir klar. Eine Siegerehrung um 14:45 auszurichten, also 3 Stunden später bei 9 Grad ist schon echt grenzwertig zum draußen Warten.

Zudem es noch Probleme gab mit der Siegerehrung der Top 8. Geehrt wurden nur die MHK und WHK. Es gibt aber keine spezielle Hauptklassenwertungen. Vilmos (M30) und ich (M35) hätten als 1 und 3 Gesamt dazugehört. Da Kaltenkirchen die LM nicht erstmalig ausrichtet, sollte so etwas nicht passieren. 

  

 

Fazit

 

Mit meiner Zeit von 31:13 und dem LM Titel bin ich bei dem Rennverlauf mit der "Standpause" beim 4. km voll zufrieden. Es war somit eine der schnellsten LM der letzten Jahre. Eine Sub 31 sollte über  10 km möglich sein, wenn die Bedingungen (weniger Wind) etwas besser sind. Ich weiß aber, dass man nicht monatelang auf Bestzeitniveau sein kann. Deshalb werde ich noch einen schnellen Halbmarthon im Juni absolvieren. 

 

 

Ausblick

 

Im Mai stehen jetzt noch einige kleine Wettkämpfe an, die wir aus Spaß am Laufen mitnehmen werden. Mein Mai Highlight ist natürlich wieder der LZDM, bei dem wir einige gute Läufer zum letzten Jahr hinzugewinnen konnten. Jetzt liegt es wieder an mir, diese 10 Läufer auf ihre optimalen Positionen zu setzen. Zum Glück kenne ich jede Strecke auswendig und war in letzten 5 Jahren nicht so schlecht darin. 4 x Platz 1 & 1 x Platz 2...

 

Lessons learned

 

1.)  2014: 31:51 2019: 31:13 zeigt mir, dass eine langfristige Entwicklung oftmals der bessere Weg ist!

2.)  Eine LM in einem fremdem Bundesland laufen macht mehr Spaß und ermöglicht bessere Zeiten!

3.)  Franzbrötchen machen langfristig keinen Läufer schneller!

4.)  Es kostet einiges an Geld und Akribie sein genetisches Maximum mit NEM auf die Laufstrecke zu zaubern!

5.)  Es ist möglich eine LM zu gewinnen, trotz einer Standpause!

 

Euer Pascal 

 

Danke an Jan Kohn für das Bild!

 

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Danke am Marc Saknus für die vielen Physiotermine im April.

Danke an Natalie, die mich 3 x sanft ins Yogastudio von Katharina gezogen hat.

Danke an Pharma Nord für die Versorgung mit ausreichend und hochwertigen NEM. 

Danke am den Cereal-Club für meine Low-Carb Müsli Kreation ohne Basis und den Blitzversand.

 

Danke an Gunnar für das Biogemüse aus Soeth´s BIO-Kiste nach dem Lauf in Viöl. 

Mein IgG4 Test und letzte Infos zur LM 10km in Kaltenkirchen

Ich hatte mir für den Urlaub mal vorgenommen einen lgG4 Test von Lykon zu machen, da ich keine Unverträglichkeiten habe, aber gespannt war, auf welche Lebensmittel mein Körper mit Antikörpern reagiert. Mir ging es darum Entzündungen im Körper weiter zu verringern. 

 

Kurze Erklärung zum Test

 

Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit kann verschiedene Formen annehmen. Dazu gehören Intoleranzen, Allergien und u.a. auch IgG4-vermittelte Unverträglichkeiten.

Im myNutrition 100 werden IgG4-vermittelte Nahrungsmittelunverträglichkeiten analysiert, die eine Untergruppe der IgG-Antikörper sind.

 

Grundsätzlich bildet der Körper IgG4-Antikörper, wenn Nahrungsmittel aufgenommen werden. Es wird vermutet, dass Beschwerden wie z.B. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Bauchweh, Wassereinlagerungen oder Hautausschlag in Zusammenhang mit einer hohen Konzentration an IgG4-Antikörpern stehen. In einigen Studien wird ein eindeutiger Zusammenhang zwischen dem Wohlbefinden und den getesteten IgG4-Werten beschrieben (z.B. Aalberse et al., 1993; Harris et al., 1987). Außerdem zeigt die Studie von Bernadi et al., dass sich bei 78,5% der Probanden eine Besserung oder Abwesenheit der Symptome nach Vermeidung der unverträglich getesteten Lebensmittel einstellte. In der nachfolgenden Überprüfung der IgG4-Werte sind diese bei 89,5% der Patienten signifikant gesunken. Dies unterstreicht die Korrelation zwischen IgG4-Antikörpern und Wohlbefinden (Bernadi et al. 2008).

Unser myNutrition 100 sagt dir also, auf welche Lebensmittel dein Körper mit einer hohen Konzentration an IgG4-Antikörper reagiert und auf welche nicht.

 

 

Meine Ergebnisse

 

Wie ihr unten sehen könnt, hat mein Körper die größten Antikörper bei Eiern, Ananas, Banane und Himbeeren produziert. Dicht gefolgt von weißen Bohnen und Kiwi. Die weiteren Lebensmittel sind von den Werten so gering, dass man sie eigentlich nicht erwähnen bräuchte. Zudem esse ich keine Käseprodukte mehr und Honig auch so gut wie nie.

 

Bei den Eiern muss ich aber sagen, "tut es weh". Die kann man eigentlich als die Grundlage meiner Ernährung bezeichnen. Mir wurde jedoch eine Alternative aufgezeigt und die heißt: "Wachteleier". Leider sind Wachteleier viel kleiner als Hühnereiner, was es nicht leichter macht. 

 

Ich werde jetzt mal einen Monat testen, wie ich auf einen Verzicht reagiere und wie die Wettkämpfe so ablaufen. Wie gesagt ich habe eigentlich keine Beschwerden mit den o.g. Lebensmitteln bemerkt, aber es wird dennoch mal interessant. Zudem können sich daraus jedoch später chronische Krankheiten entwickeln.

 

Er ist sehr zum Nachmachen zu empfehlen, wenn ihr bestimmte Symptome bei eurer Ernährung bemerkt. So kann man eventuell einige Lebensmittel ausschließen und einige weglassen. Wenn es einem dann besser geht weiß man vielleicht woran es lag.

 

Es ist aber wie gesagt nicht ein Test, der eure Leistung kurzfristig steigert, sondern nur Informationen über Lebensmittel abgibt, die ihr zu euch nehmt und wissenschaftlich sind die Ergnisse etwas umstritten, was die Beurteilung der Ergebnisse angeht. 

 

Mein Training bis jetzt

 

Mein Training in den letzten Wochen nach meiner 30:32 war zu meiner Zufriedenheit. Natürlich hätte man immer mehr trainieren können, aber dass das nicht immer zielführend ist, kann man an einigen Läufern immer wieder erkennen.

Da kann ein Trainingslager mit 150/200 km die Woche schon mal dazu führen, dass besagte Läufer mit Problemen wiederkommen oder im Anschluss krank werden...

 

Ich hatte nur einen Tag, an dem ich mich nicht "fit" gefühlt hatte, aber das war wohl bei dem "Mega-Wetter" was wir gerade erleben dürfen wohl mal nötig. Natalie und ich wollten nämlich fast jeden Tag immer nur aktiv draußen verbringen und dann ist es irgendwann mal zu viel. An dem Tag bin ich dann nicht gelaufen und am nächsten zusammen mit Natalie.

Erst am übernächsten Tag habe ich meine Abschlusstempoeinheit absolviert. Vier x 2,50 km bergig in Glücksburg!

 

Gestern(26.4) habe ich dann noch 10 x 200m (nicht auf der Bahn sondern mit dem o.g. Foto mit Schlossblick) absolviert und heute mache ich meinen ersten von 2 Pausetagen vor Mittwoch. Morgen mache ich dann noch ruhige 10km.

 

Sich selbst reflektieren

 

Ich werde mich jetzt weiter richtig ausruhen und keine harten Einheiten mehr machen. Auch das wundert mich immer wieder, dass es Läufer gibt, die Donnerstag noch Tempotraining auf der Bahn absolvieren und am Sonntag einen Wettkampf laufen und sich dann nicht selbst reflektieren können, woran die "schlechte Leistung" z.B. bei dem Deutschen Halbmarathonmeisterschaften gelegen hat.

 

Mehr Regeneration nötig

 

Es ist echt interessant, bei Instagram das Training vorher und den Wettkampf bei einigen Läufern zu analysieren. Die machen vor Wettkämpfen meiner Meinung noch viel zu harte Einheiten...

 

Ich habe es selbst beim Halbmarathon in Berlin gesehen, wo ich SUB 67 gelaufen bin. Meine Finale Einheit 10 Tage vorher hat mich so geplättet, dass ich auch 7 Tage später bei den 200m Läufen so enttäuscht war, dass ich dachte "jetzt habe ich das laufen verlernt".

Die Erholung von der Einheit hat jedoch Zeit benötigt und am Samstag (meinem obligatorischen Pausetag) war ich dann wieder der Meinung "jetzt will und kann ich glaube ich wieder", was am Sonntag dann mit meiner 1:06:52 auch bestätigt wurde. Da waren dann aber 10 Tage dazwischen!!!

 

Also wenn ihr gut trainiert habt und nicht krank geworden seid, dann macht euch die letzten Einheit in der Woche vor dem Wettkampf definitiv nicht schneller, eher das Gegenteil. Das kann ich jetzt aus Erfahrung sagen und dass solltet ihr einfach mal ausprobieren, aber bitte erst nach dem 1. Mai ;)

 

Renntaktik als Favorit

 

Bis jetzt gehe ich davon aus, dass ich als "Favorit" (aufgrund meiner Saisonbestleistung) ins Rennen gehen werde und alle mir konstatieren, dass das Rennen für mich ja schon gelaufen ist und mir der Titel so gut wie sicher ist. Am Renntag kann aber viel passieren und den Titel hat man erst, wenn man als erster ins Ziel kommt. Zudem laufe ich mit diesem "Druck" los...

 

Meine Taktik wird aber die sein, so schnell es geht anzugehen, da ich schon glaube, dass einige Läufer eine 15:30 über 5km laufen können, aber ihnen bei spätestens 7km die "Luft" ausgehen sollte, sollten sie mein Tempo mitgegangen sein.

Auf einen Zielsprint wie vor 2 Jahren (um den zweiten Platz), werde ich mich nicht erneut einlassen. Bis jetzt war bei der LM in Kaltenkirchen eine Zeit von ca. 31:30 notwendig um den Titel zu holen, ob das dieses Jahr anders sein wird, wird sich zeigen. Ich bin auf alle Fälle schon etwas aufgeregt und nach dem Lauf wird einiges an "Druck" von mir abfallen, aber das ist dann auch gut so... 

 

 

Euer


Pascal 

 

 

Foto: Aufnahme aus unsere Wohnung. 

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Danke am Marc Saknus für die vielen Physiotermine im April.

Danke an Natalie, die mich 3 x sanft ins Yogastudio von Katharina gezogen hat.

Danke an Pharma Nord für die Versorgung mit ausreichend und hochwertigen NEM. 

Danke am den Cereal-Club für meine Low-Carb Müsli Kreation ohne Basis und den Blitzversand.

Danke an Gunnar für das Biogemüse aus Soeth´s BIO-Kiste nach dem Lauf in Viöl. 

 

 



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