Willkommen auf meiner Homepage:                                                                                                                                                  Ich berichte euch hier fortlaufend über meine Laufentwicklung...




Sieg und PB 1:05:32 in Otterndorf beim Halbmarathon

Meine Woche vor dem HM

 

In der Woche nach meiner 30:08 in Siegburg bin ich:

 

Montag zum Yoga gegangen

Dienstag bin ich mit Natalie 13km gelaufen

Mittwoch Morgen 10km

Donnerstag Abend 9,5km

Freitag Morgen  nochmals 6,7 Kilometer ruhig in 4:13.

 

Mein Sauerstoff Messgerät (humon Hex) riet mir nach meinen Einheiten öfter einen Pausentag in mein Training einzubauen. Das habe ich zwar nicht gemacht, aber nach der Einheit am Freitagmorgen war mir klar, dass ich mit 48 Stunden Pause eigentlich genug für den HM haben sollte.

 

Das 5. mal in Otterndorf

 

In Otterndorf sind wir jetzt schon seit 2015 jährliche Gäste und kommen wegen der Gastfreundschaft und der familiären Stimmung vor Ort immer gerne vorbei. Reinhard und Annette organisieren für die Athleten das Wochenende immer super. Alles wird geplant, Startnummern abgeholt, eine Verpflegungstüte ins Zimmer gestellt und im Hotel am Medemufer wird man 3 x täglich lecker beköstigt. Danke euch Beiden wieder für die Orga dafür.

 

 

Meine Erfolge in Otterndorf bis gestern:

 

2015 4. Platz

2016 2. Platz

2017 2. Platz

2018 3. Platz

 

Halbmarathon Otterndorf mein 5. Versuch

 

Dieses Jahr sollte es wieder spannend werden, denn mit Josef Katib und Eyob Solomon waren zwei weitere sehr gute Läufer gemeldet, die in Otterndorf auch schon gewonnen haben (Josef/10hm und Eyob/den HM). Das war mir bis jetzt nicht gelungen. Als wir wieder von Norbert König zum Start des Bambinilauf (422m) vorgestellt wurden und bei Natalie erwähnt wurde, dass sie den Lauf sogar mal gewonnen hatte, sagte er bei meiner Vorstellung: " Pascal muss hier nachziehen".

 

 

Der Lauf

 

Pünktlich um 10:15 Uhr gingen wir Halbmarathonläufer zusammen mit einigen Marathonis auf die Strecke.

Eyob machte auf den ersten Kilometern richtig Tempo. Mein erster Kilometer auf der Uhr war eine 2:56.51 und er muss min 3-4 Sekunden schneller gewesen sein.

Er hatte ein Führungsfahrrad, was ich beim Auflaufen auf die 10 Kilometer Läufer leider nicht hatte. Für  mich war es hier ein Slalomlauf, zum Glück betraf das jedoch nur eine Strecke von einem Kilometer. Hinter dem Deich auf dem  Rückenwindstück zurück kam ich dann immer näher an ihn heran. Erst beim 7. Kilometer überholte ich ihn dann.

Er versuchte noch kurz dran zu bleiben, aber ich steigerte nochmals kurz das Tempo und übernahm das Führungsfahrrad.

Jetzt ging es etwas später vorbei am Start auf die zweite Runde. Aufgrund der vielen Läufe, wurde ich leider übersehen und erst etwas später als Führender durchgesagt.

Ich konnte auf dem weiteren Kilometern das Tempo weiterhin halten, was auch wieder an einem langen Rückenwindstück lag. Ab dem 17. Kilometer wurde es härter und gleich kam noch das Gegenwindstück zurück unter dem Deich bis ins Dorf hinein.

 

Ich wusste, jetzt musste ich kämpfen und meine Zwischenzeit deutetet jedoch auf eine 65. Zeit hin, auch die Siegprämie von 600 Euro für den ersten Platz motivierte natürlich zusätzlich hier nicht nachzulassen, obwohl Eyob beim letzten Wendepunkt schon einigen Abstand zu mir hatte.

Die Strecke ist  (abgesehen so den vier Deichanstiegen)  als flach zu bezeichnen. Das war auf den letzten Kilometern natürlich mein Vorteil trotz Gegenwind.

Hier habe ich daher nochmals versucht keine Sekunde liegen zu lassen. Was mir mit 3:10 und 3:07 nahezu gelang. Mehr war nicht drin, aber wie ein Einbruch sahen die Kilometer auch nicht aus. Ich kann somit sagen keinen Kilometer etwas verschenkt zu haben.

 

Dann kam auch schon das Ziel näher und es stand wirklich noch eine Zeit von 1:05 unter dem Zielbanner auf der Uhr. Ist schon ein geiles Gefühl dieser Anblick und die Tatsache, dass es ist nicht mehr weit ist.

Ich kam mit einer 1:05:32 als erster ins Ziel. Das war schon unbeschreiblich was mir heute dort gelungen war. Nach 5 Jahren hatte ich es dort doch tatsächlich mal geschafft den Lauf wie Natalie damals zu gewinnen und das noch mit neuer PB um 1 Min und 20 Sekunden verbessert. 

Mit einem Schnitt von 3:06 (entspricht einer Durchgangszeit von 31:04 über 10km) bin ich sehr zufrieden.

Eyob hat übrigens 2016, wo ich in Leverkusen meine 30:35 gelaufen bin, den Lauf Rund ums Bayerkreuz in einer flachen 30iger Zeit gewonnen. Trotz der Tatsache, dass er am Vortag bei der Cross DM mit gelaufen war. Das ich ihn mal schlagen würde, hätte ich damals nie für möglich gehalten. Beim LZDM dieses Jahr von Husum nach Wittbek hatte er aber nur noch 15 Sekunden Vorsprung vor mir...

 

 

Die Zeit von 1:05:32 ist übrigens nicht nur neuer Landesrekord M35, sondern auch neuer Kreisrekord (Schleswig-Flensburg) der Männer.

 

Kurz zu Natalie 

 

Natalie kam als 3. Frau und beste Deutsche ins Ziel. Sie wollte das Tempo der Kenianer 1:17 nicht mitgehen und ließ es deshalb etwas ruhiger angehen. Nach 1:21:00 kam sie dann ins Ziel. Damit ist Natalie in den letzten 5 Jahren immer aufs Podium gelaufen und hat den Lauf, wie ich jetzt sogar einmal gewinnen können.  

 

Next Year again?

 

Nach der Erfolgsserie hier in Otterndorf wissen wir noch nicht, ob wir nächstes Jahr erneut wiederkommen werden, denn der Lauf wird am 20.9.2020 stattfinden und hier sind zugleich die Deutschen Straßenlauf Meisterschaften über 10km in Uelzen.

Wenn man gut drauf ist, muss man leider den Otterndorf Halbmarathon wohl ausfallen lassen, um zu versuchen seinen M35 Titel zu verteidigen. Aber zum Glück ist es bis dahin noch genug Zeit...

 

 

Kleine Analyse meiner Wettkampfzeit

 

Es gibt eine App, die nennt sich VDot02 und in der kann man seine Bestzeit über 10k einstellen und man bekommt seine voraussichtliche Wettkampfzeit über Halbmarathon berechnet. 

 

                                 Siegburg                       VDot02                  1 Woche später

                                 Zeit 10km          Kalkulierte Zeit HM     gelaufene Zeit HM     Differenz (besser lt. APP)

 

Pascal Dethlefs             30:08                         1:06:21                       1:05:32                        49 Sekunden

 

Ich finde die Berechnung sehr interessant. Auch damals mit meiner 30:35 hatte ich eine um 27 Sekunden bessere Zeit aufgestellt, als der Rechner es errechnet hätte.

Vielleicht macht ihr diese Berechnung mit euren 10km und HM Zeiten auch mal... 

 

Fazit

 

Ich bin der Meinung, meine Low Carb Ernährung in den letzten Jahren macht diese Differenz zur vorgeschlagenen "APP-Zeit" möglich. Vielleicht ist es aber auch so, dass meine 10km Zeit eigentlich schneller sein müsste und dass ich das wegen meiner Ernährung nur nicht abrufen kann.

Denn die App berechnet andersherum für meine HM Zeit eine 29:43 auf 10km aus.

 

Unterwegs habe ich heute übrigens nichts zu mir genommen.

Das war übrigens beim Halbmarathon in Neumünster 2014 noch ganz anders, da wollte ich unterwegs noch Cola gereicht haben...

 

Meine 3 Tipps für einen Halbmarathon

 

- Morgens Hirsemilch trinken bis kurz vor dem Start statt Wasser (hatte ich bei der DM übrigens auch)

- einige Tage vorher ordentlich Arginin und Citrullin nehmen (Empfehlung wie von Dr. Feil)

- 3 Stunden vorher mein Power-Frühstück essen, hier nehme ich jetzt immer gerne einige Löffel Cashewsmus dazu

 

(Natalie macht sich jetzt immer Hirsegrieß, wenn man mal keinen Hunger mehr auf Hirseflocken hat, ist das eine gute Alternative).

 

Mir reicht es jetzt auch mit Hirseporridge und freue mich jetzt auch wieder auf meine Low-Carb Ernährung in den nächsten Tagen. 

 

Jeden Samstag vor einem Wettkampf esse ich übrigens Süßkartoffelpommes mit veganer Mayo und Abends mein Milchreis. 

 

Ausblick

 

So, das war meine Highlight-Saison 2019. Jetzt werde ich mich ausgiebig erholen und erst Ende Herbst wieder Läufe bestreiten. Ob ich die Cross LM mitmachen werde, muss ich mir noch überlegen...

 

Hier beginnt, wie ihr ja vielleicht wisst, nicht nur ein neues Jahrzehnt (Die wilden 20iger ;), sondern es sind auch wieder die Olympischen Spiele und in dem Jahr lassen sich viele Sportler mit guten Zeiten davon motivieren (im Jahr 2016 waren das meine PB in 1:06:52 über HM und 30:35 über die 10 km).

 

p.s. 

 

Da ich schon 6 Monate auf Eier, Ananas, Bananen, Honig und Himbeeren verzichte, Hier nachzulesen warum, kann ich sagen es geht auch ohne ;)

 

 

 

Euer Pascal

 

Danke an den TuS Deutz und speziell an Karl Steiner für das Foto.

 

 

----------------------------------------------------------Wiederholende Werbung-------------------------------------------------------------------

 

 

 

Danke an dieser Stelle erneut an meine langjährige Sponsoren, die ich alle uneingeschränkt weiterempfehlen kann.

 

Marc Saknus Physiotherapeut meines Vertrauens :)

Pharma Nord hochwertige NEM 

Cereal-Club mein Low-Carb Müsli oder eben mal nicht Low Carb ;)

Soeth´s BIO-Kiste Biogemüse aus Viöl

Frau Ultrafrisch schnelle gesunde Mahlzeiten und ein mega Leckeres Porridge (Sommerbeere)

eat cha cha bester Thailänder in Deutschland

www.o-t-n.de Orthopädietechnik, Leistungsanalysen und meine Einlagen nach Maß

Deutscher Meister in der M35 bei der 10km DM in 30:08 in Siegburg

Wow.....wo soll ich anfangen? Am besten bei meiner Ehefrau, die erstens die Idee für die deutschen Meisterschaften hatte und zudem mir diese Woche viel Unterstützung hat zukommen lassen (trotz der Tatsache, dass sie es in ihrem Referendariat zur Zeit auch nicht leicht hat).

Sie hat mir meine "Phantomschmerzen" ausgeredet, ist mit mir 2 mal zum Yoga gegangen und hat von ihrer Woche vor dem Alsterlauf berichtet, in der sie sich auch nicht nach 35 Min. Zeit gefühlt hatte, es aber dann doch gelaufen ist. Danke dir, meine liebe Natalie, dafür! Du hast mir den mentalen Weg frei gemacht...

 

Meine Ernährung die Tage vorher (so weit ich das noch weiß)

 

Donnerstagabend gab es eine Risottopfanne (schnell gemacht und die ersten Kohlenhydrate). 

Freitagmorgen habe ich mein Lieblings-frühstück gegessen.

Sojaquark, Blaubeeren, veganes Eiweißpulver, Bio Pfirsich, Mandelmus, Hanfsamen,  Sojalecithin, einige Cashewnüsse  und Zimt.

Freitagmittag eine Kartoffelsuppe von Frau Ultrafrisch

Freitagabend unser Wettkampfessen 

Samstagmorgen wieder mein Freitagsfrühstück

Samstagmittag waren wir im Peter Pane in Münster und haben uns je ein 1/2 Pfund Süßkartoffelfritten gegönnt. Zwischendurch auf der Hinfahrt auch einige Mangostreifen 

Samstagabend gab es dann noch Milchreis selbst gekocht

Sonntag Morgen wie gewohnt mein Power-Frühstück

 

Mein Training 5 Tage vorher

 

Dienstag 10,2km in 4:00 Schnitt

Mittwoch 4 km ein, 11 x 200m und dann 2 km ausgelaufen (10km)

Donnerstag Pausetag, aber Yoga am Abend

Freitag Morgen 8,36 km

Samstag Pausetag

Sonntag 30 min. Spaziergang am Morgen 9:10 beginn mit dem Einlaufen von 3km!

So sind die Beine dann auch mega ausgeruht!

 

Anfahrt nach Siegburg

 

Aber jetzt langsam zum Lauftag selber. Wir sind am Vortag angereist (Ankunft 18:45) und Natalie hatte mit dem Hotel zum Stern ein super zentrales und mit 84 EUR incl. Frühstück auch ein günstiges Hotel gefunden. Außerdem war hier ein kostenloser Parkplatz direkt vor dem Hotel incl. und man war nur 20m von der Laufstrecke entfernt und vom Ziel 150m. Zudem konnten wir Sonntags noch duschen und somit 30 Minuten später auschecken. 

 

Das Warm up

 

Wie schon erwähnt hat Natalie ein sehr zentrales Hotel gefunden. So sind wir dann um 9:10 für eine Laufrunde aufgebrochen. Am Samstagabend sind wir die Strecke erstmals abgegangen. So konnte man sich schon mal die Kurven und den Untergrund angucken. Ich versteh nicht, wie man nicht im Wettkampf versucht Idealllinie zu laufen. Viele und einige auf den vorderen Plätzen sind die Strecke auf alle Fälle nicht optimal gelaufen und somit länger als nötig. 

Zwei Steigerungen vor dem Hotel und dann ging es in die Wettkampfsachen und langsam zum Startbereich, den wir gegen 9:47 erreichten. Ich kannte das Prozedere von meinen ersten Meisterschaften in Karlsruhe damals. Keiner will in den hinteren Reihen stehen und alle taktieren vor der Startlinie (hier würde ich gerne die gleiche Vorgehensweise wie in Hamburg 2016 vorschlagen, nur von den Seiten kann man sich einsortieren und von vorne ist absolut gesperrt. Dann wären die Läufer auch früher dort und sonst steht man eben hinten).

 

Der Lauf

 

Ich stand dann in der dritten Reihe, für mich sehr ungewohnt. Dann ging es los. Die ersten Meter auf die Füße der Anderen achten und bloß nicht stolpern, das war meine Devise. Meine M35 Konkurrenten Steffen Justus und Josef Katib liefen schon vor mir.

Nach 500m kam der Anstieg, der natürlich noch flott hoch ging. So langsam reihte man sich ein. Josef konnte ich dann schon schnell hinter mir lassen. Ich lief alleine etwas vor mir, eine kleine Vierergruppe mit Steffen, die nach einer halben Runde aus der Führungsgruppe herausgefallen war. Die Schnitte waren schon nett.

Bergab immer unter 3 und hoch kurz über 3 Minuten/km. Es fühlte sich aber gut an und ich zog mich immer näher an die eine Gruppe heran.

Am dritten Anstieg hatte ich dann auf die Gruppe aufgeschlossen und lief rechts an dieser vorbei. Zwei Läufer versuchten zwar noch dran zu bleiben, aber als ich auf dem "Bergabstück" dann das Tempo hoch hielt kam keiner mehr mit.

Der 7. Kilometer war dann auch eine 2:57 auf der Uhr. Der 8. mit einem Anstieg von 11 Höhenmetern war bei allen dann wohl der schlechteste Kilometer. Ehe es dann auf die letzten beiden ging. Wieder bergab (siehe Grafik unten, für alle die kein Strava haben) 9. = 2:58 und dann der letzte Kilometer.

 

Hier wurde nochmal alles reingelegt und ins Ziel gesprintet in 2:52. Wie ich das hinbekommen habe weiß ich auch nicht, aber voll fertig/eingebrochen würde auf der Uhr anders aussehen. So bin ich dann meine neue PB in 30:08 gelaufen und als 13. und deutscher Meister der M35 in Ziel gelaufen. 

 

Es wurden trotz der anspruchsvollen Strecke (ich denke es lag an den ansonsten top Bedingungen aus Wind und Temperatur ) viele Bestzeiten gelaufen. Unser LZDM Mitläufer Dustin lief eine 30:45 aus dem Marathontraining. Stark Dustin und viel Erfolg in Berlin!

 

Natalie auf Platz 15.

 

Natalie hat ihre beständige 35-iger Form dieses Jahr wieder einmal mehr bestätigt und kann in Elmshorn vielleicht letztmalig in diesem Jahr und dann sogar 3 x in einem Monat Sub 36 laufen, was ihre enorme Kontinuität aufzeigt und (das sein ihr schon erwähnt) im Winter einen Sprung unter die Sub 35 möglich macht.  

 

Siegerehrung

 

Die Siegerehrung im Anschluss war natürlich etwas ganz besonderes. Jedoch wurde kurz vor dieser mitgeteilt, das die Medaillen noch in der Asservatenkammer in der Berlin liegen und nach Hause geschickt werden. Das war natürlich schade, aber eine Urkunde und ein Foto mit den beiden Anderen (was ich schon geteilt hatte) wurde dann dennoch für die Geschichtsbücher festgehalten.  

 

Fazit

 

Mit solch einer Zeit (das habe ich an den Reaktionen und den vielen persönlichen Nachrichten gemerkt) hatte keiner (Natalie hatte es geahnt) von euch gerechnet und ich selber nur geliebäugelt, da ich wusste, wie gut ich mich bei den 10km in Buxtehude mit 31:00 gefühlt habe, es aber auch eine sehr flache Strecke war.

Siegburg war, wie es Leichtathletik berichtet hatte, "anspruchsvoll". Ich will jetzt nicht behaupten auf einer flacheren Strecke wäre ich definitiv sub 30 gelaufen, aber es wäre enger geworden. Ich bin mit der Zeit definitiv zufrieden. Vor allen wenn man bedenkt, wo ich 2013, als ich Natalie kennengelernt habe, stand (Bestzeit 31:40 / Saison Bestzeit 2013: 32:02).

 

Von dort an habe ich mich kontinuierlich gesteigert und bin jetzt 9 Sekunden von einem Ziel entfernt, was ich mir 2016 gesetzt hatte, um mir täglich eine Frage zu beantworten: Warum machst du das?!

 

Man braucht Ziele. Die müssen aber auch realistisch sein, aber wer sagt, dass die immer sofort erreicht sein müssen? Ich denke die Quoten zur Erreichung meines Ziels sind für 2020 auf jeden Fall gestiegen. Es macht auch mega Spaß mit der deutschen Elite mitlaufen zu können, auch vor dem Hintergrund, dass ich diese Leistung mit 73 Wochenkilometer geschafft habe. Manchmal hilft dir hier wohl die Kontinuität und keine Versetzungen/Erkrankungen zu haben. 

 

Wer mein Training über Strava in den letzten Wochen verfolgt hat, konnte meine Leistung bei der DM auch nicht wirklich herauslesen. Jetzt wisst ihr auch warum ich mir keine Instaposts von Läufern angucke und nur sehr selten bei Instagram vorbeischaue. Es demotiviert mich, da mein Training nicht dem der Anderen entspricht. Aber irgendwie geben mir mein Training und die Umfänge bei den Zeiten Recht, diesen Weg weiter zu gehen.

 

Wie kam es zu der Leistungssteigerung

 

Wie diese Leistung mit den Umfängen möglich war, kann man nicht genau feststellen. Ich habe dafür an zu vielen Stellschrauben gedreht.

Eine ausreichende Versorgung von Vitamin A, Taurin Vitamin K2, Eisentabletten immer Abends, Ackerschachtelhalm, Arginin/Citrullin hat sicherlich dazu beigetragen.

Lebensmittel meiden, die Entzündungen auslösen, Intervallpfasten, Höhentraining in Davos, wöchentlich Yoga, nach harten Einheiten/Wettkämpfen wenig Kohlenhydrate und eine durchgehende Low Carb Ernährung müssen jetzt nach Jahren positive Auswirkungen gehabt haben. 

 

Ich habe dieses Jahr auf meiner Uhr durchschnittlich 1500 Schritte am Tag mehr gemacht als 2018. Ich denke Bewegung hat auch darein gespielt. Es ist natürlich nicht anstrengend spazieren zu gehen, aber wenn Natalie und ich Samstag morgens eine 5 Kilometer Runde gehen, sind es immerhin 5 km. 

Für uns ist das aktive Regeneration, die natürlich nie in unseren Wochenkilometern mit drin sind, sondern noch "on top" kommen. 

 

Meine Top 5 Erfahrungen

 

- auch ohne Kaffee (Koffein) im Training und im Wettkampf sind dennoch gute Zeiten möglich

- wer Franzbrötchen und Kohlenhydrate liebt, muss mehr trainieren als Andere

- trotz Low Carb Ernährung und nach harten Einheiten keine Kohlenhydrate bin ich über ein Jahr nicht mehr krank gewesen

- wer sein Vitamin D Spiegel auf über 50 ug/l hält ist gut vor Erkältungen geschützt

- Nahrungsergänzungsmittel haben in der richtigen Dosis ihre Berechtigung

 

Ausblick

 

Ich werde jetzt noch einen Halbmarathon laufen und versuchen hier auch eine entsprechend gute Zeit abrufen zu können, obwohl der größte Druck von mir natürlich Sonntag abgefallen ist. Das Schlimmste was einem nämlich passieren kann, ist doch super zu trainieren, alles zu optimieren und dann eine Kleinigkeit zu haben, die verhindert sein Potential dort abzurufen zu können.

 

 

Euer Pascal

 

 

 

Danke an dieser Stelle an meine langjährige Sponsoren, die ich alle uneingeschränkt empfehlen kann.

 

Marc Saknus Physiotherapeut meines Vertrauens :)

Pharma Nord hochwertige NEM. 

Cereal-Club Low-Carb Müsli 

Soeth´s BIO-Kiste Biogemüse aus Viöl

Frau Ultrafrisch schnelle gesunde Mahlzeiten 

eat cha cha bester Thailänder in Deutschland

www.o-t-n.de Orthopädietechnik und meine Einlagen nach Maß

 

 

Danke an Larasch für das Foto!

Die Daten von meiner Garmin Uhr

Humon Hex oder die Sauerstoffmessung direkt im Muskel

Humon Hex-Sensor (tragbares Gerät, das in Echtzeit den Muskelsauerstoff misst.)

 

Vor einigen Wochen habe ich durch Lars Levsen (jetzt Schwimmtrainer beim LandesSportBund Sachsen-Anhalt e.v.) von dem Gerät erfahren. 

 

Ich fand die Erfindung, den Sauerstoffgehalt direkt im Muskel zu messen, so spannend, dass ich mir sofort ein Gerät aus den USA habe liefern lassen. Es dauerte ca. 10 Tage und dann ging es auch schon los. 

 

Er kann mit höherwertigen Garmin Uhren (z.B. Fenix 5S Plus) gekoppelt werden, dann kann man den Wert sogar LIVE auf der Uhr sehen und sein Tempo entsprechend anpassen.

 

Anderenfalls habe ich mir die Humon APP runtergeladen und nutze es über mein Handy, was ich beim Training immer dabei habe. 

 

Man verbindet das Gerät mit Bluetooth und macht es auf seinem Oberschenkel fest.  Nach einigen Minuten bemerkt man ihn gar nicht mehr.

Das Gerät weiß sogar wo du gelaufen bist und wie schnell, obwohl es meiner Meinung nach etwas ungenau ist. Meine Garmin Uhr ist bei der Pace genauer.

Bei dem Gerät geht es mir aber in erster Linie um den aktuellen O2 Gehalt im Muskel. Wenn man die Einheit gestartet hat und gelaufen ist, beendet man diese wieder auf dem Handy und bekommt eine schöne Auswertung und Tipps (siehe Bilder unten).

 

Ich denke, die Funktion, die das Gerät bietet z.B. die Schwellenwertbestimmung, die ich selber noch nicht getestet habe, kann eine sinnvolle Ergänzung sein.

 

Ich empfehle das Gerät nicht jeden Hobbyläufer, jedoch denke ich, dass ambitionierte Läufer den Mehrwert, den das Gerät bietet, in effektivieren Training spüren sollten. Wenn man Intervalle läuft, sollte man eben dann erst wieder beginnen, wenn der Muskel aus dem roten Bereich raus ist. Auch macht es keinen Sinn Einheiten zu absolvieren, die zu lange im roten Bereich sind, da diese zu lange Regenerationsphasen erfordern.

Wenn ich weitere Erfahrungen in den nächsten Monaten gesammelt habe, werde ich es in einem späteren Blogartikel mal aufgreifen. 

 

 

Humon Hex bestellen

 

Hier in den USA kann man das Gerät günstiger bestellen GutscheinCode für 10%: TRAINSMART 

(ich stehe mit der Firma nicht Verbindung!).

 

Bei mir kam das Gerät ohne weitere Zollgebühren an, sollte aber eigentlich immer so sein.

 

Mein Training der letzten Wochen

 

Mein Training der letzten Wochen lief echt gut und ich konnte meine Einheiten immer weiter steigern. 8 x 1.000m dann 9 x 1.000m und in der Woche darauf 10 x 1.000 m. Kleine Wehwehchen (Arbeit für den Physio) hatte ich natürlich auch. Trotz der Tatsache, dass ich jede Woche eine Yoga Stunde absolviert habe.

Meine Wochenkilometer der letzten 10 Wochen betragen übrigens "nur" 73,50 km. Das könnt ihr übrigens auch alles bei Strava beobachten/nachlesen.

Ich denke, das ist ein Grund, warum ich so lange schon dabei bin. Ich habe es und werde es nie übertreiben. Steigern natürlich schon, aber dann behutsam und über Jahre hinweg. Das kontinuierliche Training ist manchmal der Schlüssel zu Leistungssteigerungen. 

 

Die letzten beiden Wochenenden haben wir dann jeweils mit einem Wettkampf verbunden.

Handewitter Sommerlauf: 5km (15:30 min) und 10km im Anschluss in 31:28 min waren schon einmal ganz nett.

 

Letzten Sonntag dann 10 km mit Natalie um die Alster (35:23 min) und nochmal in Buxtehude Streckenrekord (31:00 min) waren dann ein zweiter super Reiz obendrauf.

 

Ich hoffe das kann jetzt alles noch verarbeitet werden. Lieber wäre es mir gewesen, ich hätte 2 Wochen noch normal trainieren können, aber manchmal muss man sich auch auf die "Probewettkämpfe" einstellen und bis jetzt bin ich mit den Ergebnissen zufrieden. Natürlich sollte noch eine Steigerung in Siegburg folgen, sonst wäre man doch etwas enttäuscht. 

 

 

Ausblick auf die DM

 

Wir werden am Samstag natürlich nicht laufen und einen Pausentag machen. Am Donnerstag vorher folgt noch ein weiterer Pausentag. Dann sollte man voll frisch an den Startlinie stehen können. Ich bin gespannt, was mein Körper im Stande ist zu leisten.

 

An NEM habe ich in den letzten Monaten versucht vieles zu optimieren (Arginin, Eisen, Zink, Selen, Vitamin A, K2, Vitamin D, Jod) Danke an Pharma Nord dafür ;)

 

Für Blutanalysen (große Blutbilder, Werte messen, IGG4 Test, Hormonstatus usw.) habe ich dieses Jahr übrigens über 500,00 EUR investiert. 

 

Gespannt bin ich auf das Ergebnis meiner Einnahme von 400mg K2 täglich, die einen positive effekt auf die Leistungsfähigkeit haben sollen.

 

Ich bin gespannt und werde ausführlich von der 10km DM nächste Woche berichten, wo es für mich um eine Medaille in der M35 geht. 

 

 

 

Euer Pascal

10,15 km Dauerlauf am Dienstagmorgen

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Handewitter Sommerlauf vier Starts mit vier Streckenrekorden

Eigentlich sind Doppelstarts ja nicht so unser Ding. Sich auf eine Sache voll zu konzentrieren ist meist effektiver, aber wenn das Training mal hart sein soll, kann man das durchaus mal machen. 

 

In Itzehoe 2014 habe ich den Doppelstart damals erstmals ausprobiert und konnte dann die 5km und die 10km gewinnen ( 15:50 / 33:08). Auch beim Lauf zwischen den Meeren bin ich Doppelstarts schon seit Jahren gewöhnt. 

 

Wie gesagt, wir waren in Handewitt eigentlich über 10km gemeldet und überlegten uns wie wir eine effektive Trainingseinheit absolvieren könnten.

Natalie war es dann, die meinte, wir können die 5km doch auch laufen und zwar schnell und dann noch 10km obendrauf.

Zwei Wochen vor der DM 10 km durchaus noch möglich. Somit haben wir Samstag noch Kai Hensen (danke dir für die super familiäre Laufveranstaltung) angeschrieben, ob er uns für die 5km schon anmelden könnte und wir am nächsten Tag nur die Nummern abholen mussten. Genau so lief es dann auch. Die Startnummern lagen für uns beide parat. 

 

Der Start über die 5 km erfolgte dann schon um 10:15. Nach 15:30 min war ich dann auch schon wieder zurück und war mit der Zeit auf der Strecke sehr zufrieden. Natalie kam ebenfalls mit Streckenrekord ins Ziel (17:41 min war ihre Zeit).  

 

Dann hatten wir 2 Stunden Zeit. Ich bin dann noch zur Tankstelle in Handewitt gefahren, die einzige Erdgastankstelle in der Nähe und von Glücksburg aus nicht um die Ecke, aber heute passte es super.

 

Dann warteten wir noch einige Zeit im Auto, als wir wieder auf dem Parkplatz zurück waren. Parkplätze hatten die wirklich reichlich dort.

Das Warmlaufen für die 10 km war dann wirklich nicht so leicht, da der Körper schon etwas runtergekommen war. Für Natalie etwas schwerer als für mich. 

Um 12:50 Uhr war dann der 10 km Start. Mein Vater und Natalies Eltern waren zum Zugucken gekommen. Bei einer Strecke, an der mal 4 x vorbeikommt, ist so was natürlich optimal. 

 

Ich hatte mir für die 10km ein neues, trockenes Laufshirt angezogen, nur das ließ wohl einige Zuschauer an der Strecke rätseln, ob ich nicht eben schon hier zweimal lang gelaufen war. 

Ich hatte mir nichts spezielles vorgenommen und wollte einfach laufen und gucken was dabei raus kam. Die ersten Kilometer verrieten mir jedoch, dass ich den alten Streckenrekord definitiv schaffen sollte.

Die Kilometerschnitte waren nicht viel schlechter als bei den 5 km. 

Ich hatte auch unterwegs nicht wirklich Probleme, war jedoch froh ein Fahrradfahrer zu haben, der mir ab der 2. Runde etwas Platz verschaffte.

Sein lautes Pfeifen auf der Strecke (um mir Platz auf der linken Seite zu machen) war mir manchmal schon etwas peinlich, da die anderen Läufer ja nicht mit Absicht links liefen und wie ich auch ihre Startgebühr für den Lauf bezahlt hatten.

 

Nach 31:28 (32:58 alter Streckenrekord) kam ich dann (auf einer vermessenen Strecke) ins Ziel.

Das waren beides Zeiten, von denen ich selbst 2014 im Wettkampf in Itzehoe ausgeruht und nicht aus dem Training hinaus damals weit entfernt war.

Auf diese Entwicklung bin ich deshalb stolz und froh es auf dem Weg hierhin nicht übertreiben zu haben und durch Kontinuität/Beständigkeit besser zu werden.

Natalie konnte auch den alten Streckenrekord auf 37:25 verbessern. Somit hatten wir einen schönen Sonntag mit vier Rekorden.

An dem Tag gab es aber bestimmt viele weitere persönliche Rekorde. Zwei seinen hier kurz erwähnt. Auf der Halbmarathon Strecke bei den Frauen gab es eine Verbesserung und was die Teilnehmer angingen, liefen erstmals knapp 1.400 Läufer auf allen Strecken mit. Auf diese Entwicklung kann die Veranstaltung echt stolz sein.

 

In der Umkleide wurde ich später gefragt, was ich dann morgen mache und dann antwortete ich erst einmal mit "gute Frage". Eigentlich sind wir nach solch einer Einheit nämlich dafür, einen Pausentag zu machen... "Vielleicht aber auch einen kleinen Lauf morgen Abend."

 

Wir blieben unserer Linie treu und machten Montag beide den verdienten Pausentag, was nicht heißen soll, dass wir uns nicht bewegten mit ca. 18.000 Schritte waren wir dennoch sehr aktiv unterwegs, was auch ca. 14 km entspricht. 

 

Dienstag morgen werde ich dann aber doch wieder laufen gehen und Mittwoch spät eine letzte harte Tempoeinheit laufen. Am Sonntag früh werde ich dann Natalie in Hamburg beim Alsterlauf anfeuern, ehe ich dann noch Nachmittag einen Zehner laufen werde.

 

In der nächsten Woche werde ich euch dann letztmalig vor der 10 DM in Siegburg berichten. 

 

 

 

Euer Pascal

 

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Danke an Pharma Nord für die langjährige Unterstützung ohne Euch wäre ich nicht so fit. 

 

Danke an Marc Saknus für deine Behandlungen ohne diese professionelle Hilfe, wäre so was nicht allzu lange möglich. 

 

Danke an Evelyn für das Bild. 

 

spannende Food-Neuheiten 2019 kurz vorgestellt

Natalie und ich ernähren uns generell glutenfrei, gerne biologisch und in der Trainingszeit vermehrt Low-Carb und haben deshalb hohe "Ansprüche" an neue Produkte. Hier einige meiner Lieblingsprodukte des Sommers 2019.

 

 

 

BIO Whey Protein Natur (reines Proteinpulver mit 87% Eiweiß)

 

Hierbei handelt es sich zwar nicht um ein veganes Proteinpulver, was wir in der Regel bevorzugen, aber hier hat sich der Gründer (Emanuel von Sportsbionier) ein sehr hochwertiges und vor allem reines Bio-Milch Proteinpulver (von Weide gefütterten österreichischen Rindern) entwickelt. Es gibt beim Neutralpulver keine weitere Zutat und wenn ihr es doch in anderen Geschmacksrichtungen wollt, dann kommt einzig diese Geschmacksrichtung z.B. Wildheidelbeere gefriergetrocknet dazu. Mehr nicht!!!

 

Ich habe neulich wieder ein Proteinpulver mit nur 51 % Protein und 26 % Kohlenhydraten gesehen. Also wenn auf der Packung als Zusatz Zucker steht, dann kann das nichts Gutes sein und 600g sollten sogar an die 60 EUR kosten. Also teuer heißt nicht immer Qualität. Bitte aufpassen beim Proteinpulver-kauf. Hier kosten 500gr. unter 30 EUR, was für ein Bio Pulver angemessen ist. 

 

Wolfsblut (Elektrolytgetränk mit nur 3 gr. Zucker auf 100ml) 

 

Dieses Elektrolytgetränk ist mir auf der Homepage von Sportsbionier aufgefallen. Die Inhaltsstoffe sind sehr gut für Sportler aufeinander abgestimmt.

Magnesium, Salz und Nitrat sind dementsprechend enthalten.

Was ich besonders an dem Getränk schätze ist der Verzicht auf Kohlensäure. Aber auch ohne schmeckt es gekühlt leicht spritzig. Zudem nimmt man mit einer Flasche nur 11g Kohlenhydrate/Zucker zu sich, was im Vergleich zu einem Energydrink schon nach dem Genuss von etwas weniger als 100 ml erreicht wäre. 

 

 

Frühstücks BOWL (cremiger Hafer-Porridge blitzschnell zubereitet)

 

Das Produkt von Frau Ultrafrisch hatte ich neulich kurz erwähnt und seit jetzt einigen Wochen genug Zeit meine Erfahrungen auch im Training damit zu sammeln. Hierbei handelt es sich natürlich nicht um ein Low-Carb Produkt, aber wir Läufer müssen ja auch ab und zu (vor wichtigen Trainingseinheiten) Kohlenhydrate aufnehmen. 

 

Dafür ist das Produkt echt super gut geeignet und in vielen Geschmacksrichtungen erhältlich. Mir schmeckt Sommerbeere am besten (mit Cashew, Erdbeere und Blaubeere). Diese Sorte ist oft ausverkauft und muss ständig im  Hamburger Norden nachproduziert werden.

Alle Frühstücks-Bowls sind zudem vegan und glutenfrei und somit für fast jeden zu essen. Die Zubereitung ist kinderleicht. Tüte auf, heißes Wasser darüber, 4 Min. ziehen lassen und warm genießen. Meiner Erfahrung nach kann man dann drei Stunden später gute Laufeinheiten absolvieren.  

 

Zudem sind auch ihre Suppen und gesunden Fertiggerichte und sehr zu empfehlen. 

 

 

Edamame (Soja Nudeln nur 17% Kohlenhydrate aber 44,8% Eiweiß)

 

Auf die Edamame (Soja) Nudeln (in 4 Sorten erhältlich) bin ich durch eine Arbeitskollegin gestoßen. Vor allem der hohe Eiweißanteil ist für uns ein Argument. Als wir uns damit das erste Mal Spaghetti mit Tomatensauce gemacht haben, waren ich skeptisch, was den Geschmack angeht. Natalie kannte Soja Nudeln jedoch als glutenfreie Alternative schon einige Jahre früher aus dem Reformhaus. 

 

Für "nahezu" Low-Carb (17gr KH) Nudeln waren ich dann sehr positiv angetan, zudem die Zubereitung nur 4-5 min. Kochzeit dauert. Die Nudeln stammen von der Firma Edamama, die 2015 in der Schweiz gegründet wurde, jetzt aber in Berlin sitzt und als kleines Start Up von dort weiter expandiert. 


Kurzzeitig bekommt ihr 15 % mit dem Rabattcode (für Edamama) dethlefs15 + kein mindest Bestellwert.

 

 

Mein Training

 

Nach der Nacht der Zehner haben meine Waden von den Spikes echt 7 Tage gebraucht, damit sie sich wieder erholt hatten. Dann lief es aber wieder ganz gut und wenn das bis September so weitergeht bin ich mit dem Block sehr zufrieden. 

 

Am letzen Wochenende bin ich in Gelting noch die 10 Meilen gelaufen, wo ich einen schnellen Trainingslauf machen wollte, der aber dann (52:13) ca. 1 Minute und 30 Sekunden schneller wurde, als letztes Jahr. Am nächsten Tag (Sonntag) gab es dann einen Pausentag. Letztes Jahr hatte ich nämlich Sonntag morgens versucht zu laufen und konnte wegen meiner Achillesferse ohne Schmerzen gar nicht auftreten. Deshalb dieses Jahr gleich ein verdienter Pausentag. Leider werden die nächsten Tage für Training in Hamburg sehr heiß. Ich hoffe man kommt da jetzt noch gut durch. Am Sonntag starten Natalie und ich wohl noch über die 10km in Handewitt, um uns die Zippels Nord Cup Wertung zu sichern, denn wir können den Lauf in Krusau dieses Jahr leider nicht mitlaufen.

 

Der Grenzlauf in Krusau kurz hinter der dänischen Grenze ist (auch aufgrund seiner netten Anstiege zwischendrin) echt zu empfehlen. Außerdem werden für die ersten drei Frauen/Männer über die Langstrecke sogar hunderte Euro (Kronen) Preisgeld auszahlt. 

 

 

 

Fünf interessante Studien über Vitamine & co (sehr empfehlenswert)

 

Wunderhormon Vitamin D

 

Selen schützt vor Krebs 

 

Wie viel Vitamin C wirklich auf dem Teller landen

 

Bei Brustkrebs die Heilungschancen erhöhen

 

Psychopharmaka sind sicher weil tausendfach getestet (ja nee ist klar)

 

 

 

 

Euer Pascal

 

 

p.s. Das Bild stammt aus dem Glückselig in Glücksburg. Gemacht am unserem 2. Hochzeitstag. Es handelt sich um einen Gruß aus der Küche, danke an das Team aus der Küche für den extra gluten- und veganen Nachtisch!

PB bei der LM 10.000m, innerhalb der Nacht der Zehner, Vizetitel wieder bestätigt

Die Senioren der M35 gehören zur Zeit zu der Spitze in Norddeutschland und das hat sich gestern bei der Nacht der Zehner bestätigt.

 

Vorbereitung auf die LM
Für mich war der Wettkampf eine Veranstaltung, bei der ich meine schlechte Erinnerung an 10.000m Bahnrennen abschütteln wollte.

Dafür hatte ich mir in den vier Wochen meines Urlaubs einiges vorgenommen und mit dem Höhentraining auch eine weitere Möglichkeit eines neuen Reizes mit einbezogen. Die Wanderungen dort waren vielleicht nicht ganz so optimal für gutes Training in 1.550m Höhe.

 

Am Freitag vor Davos stellte zudem mein Chiropraktiker dann eine mögliche Entzündung/Verhärtung im Gluteus Maximus fest. Zum Glück noch rechtzeitig und deshalb sind solche Behandlungen auch ohne akute Schmerzen sinnvoll. Marc Saknus, mein Physio meines Vertrauens, hatte dann die nächsten Tage etwas Arbeit mit mir. Diese Behandlungen sind nicht schön und echt schmerzhaft, aber effektiv. In Davos ging das Training dann wieder, aber weg war es erst mit zwei weiteren schmerzhaften Behandlungen bei Marc nach Davos. Hier konnte man dann auch nicht mehr die Einheiten machen, die man wollte.
Außerdem hatte ich am letzten Tag innerhalb eines TDLs noch 3 x 1000m auf der Bahn gemacht, bei der ich sogar dort 1000er laufende Athleten überholte. Abends hatte ich dann leider als Reaktion eine laufende Nase, welche mich noch die Nacht beschäftige (eine Sache, die ich dran positiv gesehen habe, war die Tatsache, dass ich so was nach ganz schnellen Wettkämpfen schon öfter mal hatte).
Die Bergsprint-Einheit am Morgen ließ ich dann aber vernünftiger Weise doch sein. Das war dann wohl auch richtig und eine Erkältung wurde daraus nicht.


Um es kurz zu machen: Kleine Weh-Wehchen gehören wohl leider manchmal dazu, man muss diese nur in Schach halten und wenn diese sich erst einmal zu etwas Schlimmeren entwickeln, dann ist es für eine Zeit erst einmal vorbei. Das sollte man verhindern und das ist immer meine oberste Priorität.  

 

Die Woche vorher
In der Woche vorher konnte ich auch keine großen Einheiten mehr machen, schließlich wollte ich voll ausgeruht in den Wettkampf gehen. Meine Beine waren am Mittwoch noch nicht voll frisch und fluffig fühlte sich anders an. Am Donnerstag Nachmittag kam aber langsam auch wieder ein Gefühl von Lust auf den Lauf zurück. Am Sonntag hätte ich mit Natalie nicht tauschen wollen und war froh nur Zuschauer beim Ostseeman zu sein. Aber wenn man auf seinen Körper hört und er mir Donnerstag erst das Go gibt, dann habe ich es zumindest richtig wahrgenommen.

 

Der Lauf und die Absprache vorweg
Eigentlich hatte ich mich mit einigen Läufern (Steffen, Sebastian, Milion und Dustin) abgesprochen  auf Sub 31 anzugehen, aber man sieht daran wie schwer es ist Absprachen zu machen, wenn man sich nicht richtig einschätzen kann. 

Der Startschuss erfolgte einige Minuten verspätet. Haftom zog sofort ab und Steffen hinterher. Sebastian (stieg kurz nach 5.000m leider aus) wollte sich auch an Steffen orientieren und somit waren mit Dustin, Milion und mir nur drei "übrig geblieben", die zusammen die Verfolgen darstellten. Ich wechselte mich dann ab und zu mal mit Dustin ab, wenn er merkte, dass ich etwas an "Gas" verlor. Ich wiederum überholte ihn dann wieder, als ich merkte die kleine Pause hinter ihm reichte. Zum Ende hin war ich es jedoch, der die Pace vor allem für Milion machte. Es ging mir jedoch von der Atmung her sehr gut. Nur die Beine konnten irgendwann nicht mehr dauerhaft auf Vorfuß laufen und mussten (ich hatte nach Jahren aufgrund des leichten Regens meine Spikes genommen) immer wieder zurechtgewiesen diese doch bitte auch weiterhin zu tun. Denn wenn man aktiv Vorfuß lief, dann merkte man schon, wie die Nadeln sich in den Tartan bohrten und für Vortrieb sorgten.

Die letzten 1.000m hatte ich dann nur noch Milion und Dustin direkt hinter mir und ich versuchte langgezogen immer schneller zu werden, aber von beiden gekontert wurde.

Erst auf den letzten 100m haute ich die Spikes nochmal in die Bahn und schaffte damit sogar eine 66 Runde (Schnitte 2:45/km) und gewann den Zielsprint gegen Milion (31:06) und Dustin (31:07), was mir den Vize LM-Titel und Gesamtplatz 3 einbrachte.

Mit meiner Zeit von 31:05 und einer Verbesserung meiner PB von ca. 35 Sekunden konnte ich somit sehr zufrieden sein. Es entsprach meinem vorherigen Training!

 

Starke Zeiten der Spitze

Haftom mit seiner 29:54 und Steffen mit seiner 30:08 liefen Zeiten, die ich auch mit einer Form aus Lingen nicht hätte schaffen können. Steffen hat dafür aber auch wieder einiges trainiert, denn mit einer Ernährungsumstellung ist das nicht möglich.

Vielleicht ist es die Motivation in der M35 wieder deutschlandweit vorne mitzulaufen. Somit halten über die 10km und 10.000m jeweils M35iger den LM-Titel in Schleswig-Holstein.    

 

LM Titel der Frauen geht nach Glücksburg
Zumindest der Frauentitel ging dann wieder nach Glücksburg und Natalie war mit ihrer Zeit von 35:37 nach ihrem Halbmarathon am Sonntag in 1:19 und der Tatsache, dass sie das Rennen komplett alleine laufen musste zufrieden. Die 14 Grad vor zwei Jahren weniger hätten wohl eine besser Zeit ermöglicht. 

 

Warum ich die Homepage betreibe
Es gab aber auch wieder ein weiteres positives Erlebnis vor Ort. Es kam ein netter Läufer (Name ist der Redaktion bekannt) auf mich zu, der mir verriet, dass er mich seit zwei Jahren über meine Homepage verfolgt und meine Berichte liest. Es hat jetzt seit einigen Monaten selber angefangen mit dem Laufen und hat heute den Parklauf über 10km mit kurz über 40 Minuten gefinisht. Das höre ich gern und war auch ein Grund, warum ich Besucher meiner Homepage einen größeren Einblick in die Passion Laufen geben wollte. Ich hoffe ich werde auch weiterhin den einen oder anderen Läufer motivieren mit dem Laufen und wenn nur als "Ausgleich" anzufangen.

 

Bitte achtet auf euren Körper

Mir sind nämlich am Freitag auch drei ehemalige gute Läufer begegnet, die seit über einem Jahr nicht mehr ohne Schmerzen laufen können. Ich denke die würden alles dafür geben auf der Bahn bei so einem Event teilzunehmen. Ich widme hiermit meine 66 Runden allen zur Zeit nicht laufen könnenden Athleten. Denke immer was für eine Gabe es ist ohne Probleme laufen zu können und seht es nicht als selbstverständlich an. Es kann, wenn man sich um seinen Körper nicht kümmert, ganz schnell vorbei sein... 

 

Ausblick
Ich werde mir jetzt einige Tage geben, um mich von dem ungewohnten Bahnlaufen mit Spikes zu erholen. Dann geht's nochmal ans Training und wenn ich ehrlich bin, kann ich besser trainieren, wenn ich nebenbei arbeite. So war es diese Jahr zumindest in Lingen. Den einen oder anderen Lauf nehmen wir als TDL noch mit und stehen dann, bei der DM 10km in Siegburg fit am Start. 

 

 

Euer Pascal


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Danke an meinen Physio Marc Sagnus, der mir mit meinem ...Maximus wieder "schmerzhaft" geholfen hat. Irgendwann habe ich mal Anspruch auf eine hot Stone Massage oder einfach etwas ohne Schmerzen ;)


Danke an Gunnar für die Möglich in Davos zu trainieren

 

Danke an BMS die Laufgesellschaft für die super Veranstaltung und den Aufwand, der damit verbunden ist. 


Danke an Frau Ultrafrisch für die Erfindung einer mobilen, glutenfreien und schnellen Porridge Zubereitungen in der super leckeren Sorte Cashew Sommerbeere


Danke an Pharma Nord für die umfassende zur Verfügungstellung ihrer qualitativ hochwertigen NEM Inspesondere L-Carnitin, Magnesium, Zink Selen und K2


Danke an das Cha cha, wo wir uns am Donnerstag wieder ein gelbes Gemüse Curry gegönnt haben. 

Buch Rezession der Ernährungskompass von Bas Kast - meine 8 Tipps aus dem Buch für gesunde Ernährung -

Wie ich im vorherigen Blogartikel, über unser Höhentraining in Davos bereits angekündigt habe, hier nur die Buch Rezession von Bas Kast "der Ernährungskompass".

Aus diesem Buch hat Gesa Krause in Davos zitiert. Der Autor hat sich über Jahre hinweg mit Tausenden Studien über das Thema Ernährung beschäftigt und man kann schon sagen, dass es sich hier um ein Buch handelt, bei dem jeden die Grundlagen von guter Ernährung nach dem Lesen bekannt sein sollten.

 

Ich möchte gar nicht als Art Rezession auf das Buch eingehen, viel mehr möchte ich wichtige Dinge, die uns vielleicht nicht ganz so bewusst/bekannt waren näher bringen.

 

1. Eiweißeffekt (Proteinhunger)

Hierzu erzählt er eine interessante Studie aus den Schweizer Alpen. Alle Teilnehmer durften 2 Tage lang essen, was sie wollten.

Es wurden dann die Hälfte der Studienteilnehmer gebeten, sich weitere 2 Tage nur von einem "proteinhaltigen" und die andere Hälfte von einem "proteinarmen" Büffet so lange zu bedienen, bis sie satt waren. 

Das Ergebnis ist umso überraschender, denn die Testpersonen aus der "proteinreichen" Gruppe nahmen zu den Tagen mit dem vollständigen Buffett 38% weniger Kalorien zu sich. Vollkommen spontan ohne sie dazu zu zwingen.

Besonders beachtenswert war, dass die Analyse der verzehrten Nährstoffe ergab, dass die Testpersonen unbewusst ihre Proteinzufuhr konstant gehalten hatten. Anders ausgedrückt, wer sich von dem eiweißhaltigen Buffet bediente, stopfte sich nicht grenzenlos voll, sondern hört relativ schnell auf zu essen.

 

Scheinbar umgekehrt verhielten sich die Testpersonen aus der anderen Gruppe. Sie überfutterten sich und aßen 35% Kalorien mehr als vorher.

Nach seiner Meinung ist dieser Befund von großer Bedeutung, weil er erklärt, warum wir gerade in der heutigen Zeit so sehr mit Übergewicht zu kämpfen haben. 

 

Zusammenfassend kann man sagen: Auf dem Weg zu jenem Eiweißminimum, das der Körper zum Funktionieren benötigt, standen ihnen jede Menge Kohlenhydrate und Fett im Wege, die notgedrungen mit verspeist werde  mussten.

 

2. Proteine

Der durchschnittliche Anteil der Energiezufuhr aus Proteinen beträgt in Deutschland übrigens 14% (die Testpersonen wollten diesen Anteil auch bei min. 12-14% haben).

 

Beispiel: Zucht vs. Wildlachs

 

In dem Buch ist eine schöne Grafik über die Nährwerte von Zucht- und Wildlachs, die ich hier mal kurz wiedergeben möchte.

 

                                               Zuchtlachs                          Wildlachs

                                               Gewicht  Kalorien              Gewicht   Kalorien

Eiweiß                                    20g            80 (20x4)            21g             84 (21x4)                

Fett                                         15g           135 (15x9)             1g               9  (1x9)

Kohlenhydrate                        0g               0                           0g               0

Summe                                                     215                                           93

 

Zuchtlachs liefert im Verhältnis zu seinen Kalorien weniger Protein und damit ist Zuchtlachs "proteinverdünnt". Es geht ihm hier nicht darum Fett zu verteufeln. Im Gegenteil: Omega 3 Fett ist sogar sehr gesund. Jedoch sollte man sich bewusst sein, dass wir somit weit mehr Fett und damit mehr Kalorien in uns hineinschleusen, als wir vermuten um diesen "Proteinhunger" zu stillen.  

 

 

3. Fruktose (oder die Vorbereitung auf den Winter der nie kommt)

Früchte werden meist am Ende des Sommers reif, auf die der Winter mit seinen knappen Nahrungsangebot folgt. Die Früchte im Überfluss haben uns vor 10.000 Jahren geholfen Hungersnöte zu überstehen und die verstoffwechselte Fruktose in Fett umzuwandeln.

Heute gibt es keine Hungersnöte mehr und wir bleiben nach dem Winter weiter "fett".

 

Eine Hypothese dazu lautet: Wenn ein Mensch eine gewisse Masse Fruchtzucker gegessen hat, wird diese  nicht nur in Fett angelegt, sondern dem Körper auch signalisiert, der Winter steht bevor und geht in den Sparmodus über. Das blüht uns, wenn wir täglich Fruchtsäfte oder Cola runterspülen. 

 

4. Früchte oder Smoothie

Wer Obst, also die ganz Frucht, isst, darf mit einem geringeren Diabetesrisiko rechnen. Bei Blaubeeren immerhin 33% und bei Trauben und Äpfeln/Birnen immerhin noch 19 und 14%. 

Bei Obst ist der Zucker in einer intakten Struktur mit Ballaststoffen gebunden. Die Leber wird nicht auf einmal mit dem gesamten Zucker "überschwemmt". In Fruchtmixen sind die Strukturen beschädigt und der Zucker kann ungehindert in unseren Körper schießen. Selbst wenn die Nährstoffe dabei erhalten bleiben: Eine Frucht ist eben mehr als die bloße Summe ihrer Nährstoffe.

Er hat früher gerne Smoothies getrunken heute isst er sein Obst aber lieber wieder.

 

5. Gewichtsveränderung bei täglicher Extra-Portion

Über einen Zeitraum von 4 Jahren erhöhte sich das Gewicht der Testpersonen bei einer Extra-Portion von folgenden Lebensmitteln um bis zu 1,52kg. Es sank aber auch um bis zu 0,37kg.

 

Zugenommen wurde hiermit:

Pommes= 1,52kg

Chips= 0,77kg

Softdrink= 0,44kg

Rotes Fleisch= 0,43kg

verarbeitetes Fleisch (Speck/Hotdog)= 0,42kg

 

Abnehmen war hiermit möglich:

 

Gemüse= 0,1kg

Vollkornprodukte= 0,17kg

Obst= 0,22kg

Nüsse=0,26kg

Joghurt= 0,37kg

 

6. Low-Carb Diät

Zusammenfassend lässt sich sagen, wenn der Körper insulinunempfindlich ist, ist er nicht in der Lage, Kohlenhydrate einwandfrei zu verarbeiten, auch in größeren Mengen. Sobald eine Insulinresistenz vorliegt, werden Kohlenhydrate zum Problem. Insulinresitenz = Kohlenhydrat-Unverträglichkeit.

 

Das ist auch der Grund warum bei diesem Menschen eine Low-Carb Ernährung so gute Erfolge erzielt.  

 

Die überschüssigen Kalorien in Form von Fett werden fortan an Stellen im Körper verstaut, wo Fett eigentlich nicht hingehört. Das Fett wird zunehmend in die inneren Bauchregionen und in den Zellen unserer Organe eingelagert, zum Beispiel in der Leber- und den Muskelzellen. Leider gibt das Bauchfett Entzündungsstoffe ab und das Fett stört die Signalwege in diesen Zellen, was zu Insulinresitenz führt. 

 

(bis zu einem gewissen Punkt ist anfängliches Zunehmen, bei "Überernährung" der Preis, den wir dafür bezahlen, nicht gleich an Insulinresistenz und Diabetes zu erkranken).  

 

7.Timing vom Essen

Gibt man Testpersonen die identische Mahlzeit, einmal  am Morgen und einmal am Abend, fällt die körperliche Reaktion völlig anders aus, selbst wenn die Fastendauer vor der Mahlzeit gleich lang war! Morges früh ist zum Beispiel unsere Insulinempfindlichkeit am Höchsten. Der Blutzuckeranstieg nach einer Mahlzeit ist deshalb morgens am geringsten. Nährstoffe, insbesondere Kohlenhydrate, lassen sich so morgens am besten "wegstecken". Im Laufe den Tages lässt unsere Blutzuckerkontrolle mehr und mehr nach. Aus Sicht des Blutzuckers ist es am Abend so, als würden wir - bei gleicher Mahlzeitgröße. eine doppelt so große Mahlzeit futtern. 

 

Ein weiteres Experiment wurde an übergewichtige Frauen durchgeführt. Dazu teilte man diese in zwei Gruppen ein. Die eine Gruppe sollte ein großes Frühstück, aber ein kleines Abendessen essen (beide Gruppen hatten aber die gleiche Kalorienanzahl) die andere Gruppe andersherum. 

Die Gruppe mit dem großen Frühstück verlor deutlich mehr Gewicht als die andere (großes Abendessen) Gruppe. Zudem waren deren Blutfettwerte viel, viel besser.

 

Tipp: Man sollte zu Kenntnis nehmen, dass es im allgemeinen günstiger ist, den Großteil der Kalorien eher früher am Tag zu sich zu nehmen.   

Es kommt aber nicht nur auf das "wann" und "wie viel" sondern auch auf das "was" an. Somit sollten Kohlenhydrate verstärkt am Morgen zu sich genommen werden und sich gegen Abend dann stärker bei den fettreichen Lebensmitteln bedient werden.

Zudem sollte man eine Fastenzeit von min. 12 Stunden einhalten, was der Autor bei sich selber von 8 (20Uhr) bis 8 Uhr morgens als angenehm empfindet. Ich persönlich liege so bei gegen 19 Uhr letztes Essen und ab 7:15 erstes Essen...   

 

8. Milch 

Zu Milch denkt er seit einiger Zeit etwas kritischer, da 93% der Studien zu Milch von der Milchindustrie bezahlt wurden und hierbei handelte es sich größtenteils um positive Studien.

Somit bekommt man doch Zweifel an der Neutralität der Ergebnisse. In einer großen schwedischen Studie kam man zu dem Ergebnis, dass ausgesprochene Milchliebhaber ein um 32% höheres Sterblichkeitsrisiko hatten, verglichen mit Menschen die sich bei Milch zurückhielten.

Interessanter Weise und das würde für meinen Oma sprechen, (nie Milch getrunken, jedoch Käse und Joghurt gegessen ohne Krebs zu bekommen 92 Jahre geworden ist) verlängern fermentierte Milchprodukte wie Käse und Joghurt jedoch das Leben. Man vermutet hier die Milchsäurebakterien, die die neg. Effekte in der Milch in Schach halten.  Milchtrinkern empfiehlt er sich auf 2 Gläser täglich zu beschränken. 

 

Fazit:

Soweit kann ich dem Autor in allen Dingen zustimmen und seine Bedenken gegenüber Milch nachvollziehen. Was den Tipp mit dem substituieren von Vitamin D angeht würde ich die Dosis verdoppeln, da es schon Studien gibt, die bei Einnahme von 4.000 IE. täglich keine neg. Auswirkungen gefunden haben.

Auch hat er bestimmt Recht, dass wir in Deutschland keinen Vitaminmangel erleiden müssen, jedoch würde ich meine Blutwerte schon gerne im oberen ersten Drittel sehen, wenn man Top Leistungen im Laufsport abrufen möchte. 

Sehr aufschlussreich fand ich die Studie aus der Schweiz, da es bestätigt, was Natalie und ich durch unsere eiweißreiche Kost schon selber bemerkt haben. Wir sind schneller satt und auch vor allem auch länger über den Tag. 

Die zitierten Studien sind am ende des Buches aufgeführt. Ich denke als Grundlage für den Einstieg in eine gesundere Ernährung ist das Buch empfehlenswert. Man sollte nicht gleich eine 180 Grad-Wende vollziehen, sondern sich persönlich einfach bewusst machen, was für Folgen seine "falsche" Ernährung auf Dauer haben kann und so Schritt für Schritt anfangen diese zu ändern.

 

 

Euer

 

Pascal

 

 

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Das Buch habe ich käuflich erworben!

 

Bas Kast 2018

 

Der Ernährungskompass

 

16. Auflage 

 

c. Bertelsmann Verlag 

 

Kurzes Höhentrainingslager in Davos in über 1.550m Höhe

Es war schon immer mal unser Wunsch in ein Höhentrainingslager zu reisen.

Leider ergab sich dazu nie die Gelegenheit.

Als Gunnar Söth (Bioland Söth) letztes Jahr fragte, ob wir auch mal einige Tage mit zu ihnen nach Davos wollten, bot sich eine gute Gelegenheit an der Reise mit erfahrenen "Ortskundigen" teilzunehmen.

Natürlich haben wir es nicht als professionelles Höhentrainingslager durchführen wollen, dafür sind wir viel zu sehr "bewegungssüchtig", was nach harten Einheiten in der Höhe wohl zu viel wäre. Wir wollten trainieren, aber auch die schöne Natur mit Wanderungen erkunden.

 

Unsere Hinfahrt

Natürlich sind wir vorbildlich mit dem Zug angereist und hatten in Zürich nur 7 Minuten zum Umsteigen, was bei einer Fahrt aus Hamburg wenig ist, aber mit nur 2 Minuten Verspätung hat der Zug das super hinbekommen. Wir kamen dann pünktlich nach einem kleinen weiteren Aufenthalt in Langquart (und hier gibt es sogar ein Outlet-Center, für die Überbrückung der Wartezeit) am Bahnhof in Davos Platz planmäßig um 18:57 an. Hier wurden wir dann auch von Gunnar persönlich abgeholt.

 

Mein Training der letzten 14 Tage:

 

Montag: 11km Glücksburg
Dienstag: 5 km 3x 1000m (3:07,3:07,3:10) 2km aus HH
Mittwoch: Pausentag aber 17.867 Schritte
Donnerstag: 12km (4:25) zusammen mit Natalie
Freitag: 3k einlaufen, Tempowechsel, 1km schnell & 1km normal  =10km (3:47)
Samstag: 17,3km in 4:00 mit 188HM
Sonntag: Morgens 8km (4:09), abends 9km zum Ende hin schneller und 4 kürzere Bergsprints darin (4:07)
Montag: Morgens 13 km (4:03)
Dienstag: Einlaufen 3 km + 3 x 1000m in 3:07, 3:10, 3:15 auf der Bahn in Davos 10km ges. (3:58)
Mittwoch: Laufpause aber noch 11.380 Schritte (Reisetag)
Donnerstag: Abends wieder in Glücksburg  mit Natalie 10 km (3:55), 100 Hm
Freitag: Nachmittags

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Donnerstag: Pausentag

Freitag: 10.000m LM in Hamburg

 

 

Höhentraining in Davos

Davos ist die übrigens die höchstgelegene Stadt in Europa (1.560m). St. Moritz (1.822m) liegt zwar noch einige hundert Meter höher, aber ist mit seinen knapp 5.000 Einwohnern eben keine Stadt.

Die Möglichkeiten hier zu laufen sind echt super. Man hat mit dem Davoser See (siehe unten) und dem Ortsteil Davos Dorf eine super Strecke und auch der Sportplatz mit der 400m Bahn ist in einem sehr guten Zustand. Die Bahn kam mir sehr hart vor, aber ich empfand sie als angenehm zu laufen. 

 

Davos ist übersichtlich und hat eine gemütliche Innenstadt, aber nur die Angebote in den Läden sind auch als "normal" für unsere Verhältnisse zu bezeichnen. ;) 
Natalies Cappuccino im Kaffee Klatsch kostete übrigens 6.50F war aber incl. einem zufälligen Treffen mit Gesa Krause, die sich mit ihrem Trainer Wolfgang Heinig und einer weiteren Person, über proteinreiche Ernährung unterhalten haben. Diese Unterhaltung teilweise mitgenommen zu haben war sehr interessant. Hierzu werde ich einen weiteren Blogartikel schreiben, da ich gerade das Buch lese, aus dem Sie einige Dinge erzählt hat.

 

Einkaufen in Davos 

Davos hat übrigens auch einen Aldi, wo eine 1,5L Flasche Wasser 0,24F kosten, diese aber auf 0,20 abgerundet werden, wenn man sie alleine kauft (die Schweizer kennen nämlich nur 0,5 Rappen). Es gibt in Davos (Platz = Ortsteil) außerdem einen Coop, Migros und sogar einen kleinen Bioladen. Wir haben für die 6 Tage etwas über 100 Euro an Lebensmitteln ausgegeben, ohne Essengehen!

Ab dem 30.7 verkaufen sie in Davos vor Coop übrigens Feuerwerk, da die Schweizer am 1. August ihren Nationalfeiertag feiern.

 

Lebensmittel mitgenommen

Mitgebracht haben wir 2kg Mandelmus, einige Sojaquarks, 6 Liter Soja-/Mandeldrink, 500g Mandeln, veganes Eiweißpulver und unsere NEM. Das Mandelmus zusammen mit den Mandeln haben wir übrigens zu zweit aufgegessen und hatte 16.250 kcal. Pro Person somit 1.160kcal nur durch Nüsse am TAG! Warum das aber eher gut ist, werde ich ihm neuen Blogartikel beschreiben.


Das Leitungswasser in Davos schmeckt sehr gut und kann bedenkenlos getrunken werden.

 

Davoser See

Eine Runde um den Davoser See beträgt genau 3,8 km und ist zudem wunderschön. Beginnend am Parkplatz vorbei an einem Strandabschnitt. Leicht bergauf durch ein Stück Wald, über eine Holzbrücke dann steil bergab mit schönen Blick auf Davos (siehe Foto unten). Hier beginnt ein leicht profiliertes Stück vorbei an einige Unterkünften/Hotels. Zurück an einer Wasserskianlage und über den Parkplatz zum Startpunkt. Für mich vergingen die Runde echt schnell. Die Abwechslung der Strecke ist hier bestimmt vorteilhaft. 

Besonders gut hat mir gefallen, das man vom Bahnhof Davos Platz zum See keine Ampeln hat, nur 2 Fußgängerüberwege und es nur geradeaus geht. Somit kann man super zum See ein- und auslaufen.

 

Jakobshorn

Eine Fahrt zurück vom Jakobshorn auf den wir gewandert sind, kostet übrigens 30F (27 Euro) mit Gästekarte kostet es immer noch 24F (22 Euro). Da überlegt man sich nächstes mal zweimal, ob man nicht auch wieder hinunterwandert. Da hinunter aber fast anspruchsvoller für Läufer ist, darauf komme ich noch, waren es uns die 8 Minuten Fahrt dieses wert.

 

Von Wiesen auf den Altein

Die krasseste Tour hatten wir am Montag vor. Um 10:30 haben wir uns von Wiesen (1.420m) aufgemacht zu einem Punkt auf 2.400m Höhe. Der Aufstieg auf die Höhe mit unterwegs bis zu 20% Steigung war aufgrund der großen Gruppe ruhig und noch auszuhalten, obwohl über 2 Stunden nur bergauf nicht zu unterschätzen sind. Man kommt richtig ins schwitzen.

Schwer die richtige Kleidung dabei zu haben, da es unten meist wärmer ist oder auch mal kühler und bedeckt wie bei uns und oben dann sonnig sein kann. Am besten man hat immer etwas zum drüber ziehen dabei.
Der schwierigste Part war jedoch der Abstieg, der mit Sportschuhen zudem nicht optimal war. Die kleinen Steine auf der Strecke waren sehr rutschig. Zudem musste man immer abbremsen und das ging schon sehr auf die vorderen Oberschenkel. Die habe ich Mittwoch  noch gemerkt. Übrigens waren wir erst wieder gegen 18:00 in unserer Wohnung. Nach 7STD und 30Min, also fast nach einem Arbeitstag. Übrigens bin ich morgens am dem Tag schon 13km gelaufen. Da war man echt fix und fertig!

 

Zusammenfassend: 

Davos ist eine super schöne Gegend und für uns norddeutsche Urlauber natürlich faszinierend diese Berglandschaften. Die Luft und das Klima haben die Woche auch gepasst. Nur der Sonntag war leider verregnet, aber dass war dann auch unser "Lazy-Day", an dem ich dann dennoch zwei Einheiten gemacht habe. Die Temperaturen sind dort max. 25 Grad, was auf Meeresebene 10 Grad mehr entsprechen. Die Sonne hat dort oben aber eine starke Kraft, welche man nicht unterschätzen sollte. Wenn sie raus kommt sind die 15-18 Grad meist gefühlte 25 Grad bei uns. Unsere Unterkunft lag auf einer kleinen Anhöhe und die 300m zur Hütte hatten 30m Höhenunterschied. Sprich es war eine Steigung von 10% zu überwinden. Jedes Mal, wenn man spazieren gehen oder laufen gehen wollte. Das hat uns bestimmt mehr gebracht, als wir bis dato gedacht hätten. Obwohl man irgendwann nach einer Woche von dem Anstieg echt die Nase voll hatte. :)

 

Heimfahrt:

Die Rückreise ging dann am 31.7 um 9:02 wieder los. Ankunft wäre 19:53 gewesen. Da wir jedoch den Zug nicht bekommen haben, weil  er erst in Freiburg gestartet ist, mussten wir in Basel SBB in einen weiteren Zug einsteigen. Dieser ließ uns auf der Strecke in Mannheim raus. Dort nahmen wir  einen weiteren ICE, der falsch geleitet wurde und zurück zum Frankfurter Flughafen musste. Somit kamen wir dann leicht fertig in Hamburg um 21:35 an. Danach haben wir und dennoch noch ein Essen im Peter Pane gegönnt und sind sogar noch nach Hause in die Wohnung gegangen. Daher auch die 11 Tausend Schritte an dem Tag.

 

Fazit Höhentraining:

Was uns die 6 Tage genau gebracht haben, bleibt abzuwarten, aber der erste Lauf im Flachland in Glücksburg und das kann man definitiv sagen, hat uns das Berglaufen vereinfacht. Die Hügel nimmt man jetzt einfach so mit. Denn für Davoser Verhältnisse sind selbst Runden hier mit 100hm auf 10km ein Witz. Natalie ist auf ihrer Hausstrecke gestern einfach mal unbeabsichtigt Strecken-PB gelaufen, auf einer hügeligen Strecke hat es als schon mal was gebracht...

 

 

Ausblick:

Jetzt geht es die Einheiten unter Höheneinfluss zu verarbeiten und heute noch eine letzte Einheit zu absolvieren, damit ich eine Woche ausruhen kann um super erholt am 9.8.2019 an der Startline der LM über 10.000m stehen zu können.

 

Euer Pascal

 

 

P.s. Großes Danke an Gunnar Söth und seine Familie für die Gastfreundschaft und die Begleitung auf den Wanderungen. Ihr habt euch da echt ein schönes und nettes Sommerdomizil ausgesucht und uns Davos schmackhaft gemacht ;)

 

 

Der Davoser See am Morgen...

Kleiner neuer Sponsor aus der Hamburger Startup-Szene

Das Sponsoring ist zurückzuführen auf einen Besuch beim Cerealclub.de.

 

Meine spätere Anfrage bei Frau Ultrafrisch zu einer Kooperation wurde sehr positiv aufgenommen. Zudem habe ich ihnen noch eine Produktempfehlung vorgeschlagen.

Aber wie das so bei der Entwicklung von neuen Produkten ist, dauern Produkte leider meist über  ein Jahr. Also würden wir dazu erst Mitte 2020 wieder etwas erfahren.  Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden.

Frau Ultrafrisch unterstützt mich mit schnell zubereiteten Gerichten, die aber dennoch gesund und lecker sind. 

Außerdem stehe ich total auf ihre Frühstücks Bowls. Mein Liebling ist "Cashew Sommerbeere". Dieser schnell zubereitete "Porridge" ist super praktisch vor einer schnellen Tempoeinheit einige Stunden vorher. Es werden übrigens glutenfreie Haferflocken und Kokosmilch verwendet. Somit sind alle Frühstücks-Bowls glutenfrei und vegan zugleich und  für Jeden von uns zu nutzen, auch mit Lebensmittelunverträglichkeiten... 

 

 

Euer

 

Pascal

Läufer sollten ehrlich gegenüber sich selbst sein und bei der Wahrheit bleiben

Es ist mir in meinen viele Jahren im Laufsport immer wieder aufgefallen, dass es Läufer mit der Wahrheit nicht immer so genau nehmen. Hierzu möchte ich mit euch 3 aktuelle Beispiele kurz aufgreifen.


Da wäre zum einen ein Läufer, der innerhalb eines Langdistanztriathlon den Marathon absolviert (hier kann eine vermessene Strecke gerne mal angezweifeln werden, denn die gibt es selten "DLV" vermessen) und dann schreibt, die Person sie sei PB gelaufen. 


Meine Meinung dazu:


Laufstrecken sind schon an sich schwer zu vergleichen, aber eines sollten sie doch gemeinsam haben, alle sollten DLV vermessen und bestenlistenfähig sein.

Natürlich kann eine Strecke immer noch weniger Höhenmeter haben als eine Andere, aber zumindest bei der Streckenlänge sind sie dann vergleichbar.

Dann zu behaupten, man sei PB gelaufen ist somit nicht richtig, denn es handelte sich bei der Strecke eben nicht um eine vermessene Marathonstrecke, auch wenn in der Ausschreibung steht man läuft einen Marathon.


Zweites Beispiel: Da laufen Läufer auf einem Rundkurs 5km TDL und korrigieren die Strecke auf 5km hoch, weil es bei dem Rundkurs "GPS Ungenauigkeiten" gibt. Meist schaffen die Läufer dann aber nicht ihre ambitionierten Zielzeiten bei einem Wettkampf, da diese von falschen Zeiten im Training ausgehen. 


Meine Meinung dazu:


Ich selber akzeptiere eine GSP Abweichung im Training einfach. Nur wenn man auf der Bahn läuft, weiß man ganz genau, wie lang eine Strecke war, die ich gelaufen bin.

Auch kann es mal sein, dass ich in Hamburg eine 4:10 als Schnitt habe und Natalie in Glücksburg eine 4:07. Wie diese zustande kam und das ich Bergsprints gemacht habe, bei denen ich bergab getrabt bin, sieht man natürlich nicht.


Ein letztes Beispiel: Da läuft eine gute Läuferin einen Halbmarathon bei der DM und soll darin (weil ein Reporter das so schrieb aber die Läuferin mit einer anderen verwechselt hat) PB über 10km gelaufen sein. Das sei ihr gar nicht bewusst gewesen, konnte man dann von ihr lesen...


Meine Meinung dazu:


Wenn man so akribisch ist, wie wir "ambitionierten" Läufer, dann kennt man seine PB und seine Zeiten, die man bei 10 km durchgegangen ist. Bleibt doch bitte bei der Wahrheit und schmückt euch bitte nicht mit fremden Federn.


Fazit:

 

Ich will damit gar keinen persönlich angreifen und sagen hier lügt jemand, aber dass es den Personen bewusst ist, dass sie sich ein kleines bisschen besser darstellen wollen, kann man schon festhalten.

 

Ausblick:

 

Ich beginne jetzt mein Training für die 10.000m LM in Hamburg. Meine 4 Wochen Urlaub passen da natürlich herrlich rein, zudem ich nach dem Halbmarathon jetzt wieder ausgeruht trainieren kann. Dienstag und Samstag werden harte Einheiten absolviert und dazwischen ruhiger und vielleicht auch einmal 2 Einheiten am Tag z.B. Donnerstag, aber dann Freitag einen Pausentag.

Yoga wird wöchentlich dabei sein, ebenso werden Psysiotermine bei Marc Saknus genutzt. Erfahrungsmäßig bleibt es bei Low-Carb in der Woche, nur vor der Tempoeinheit am Samstag wird es Freitag oder Samstagmorgen mal kohlehydratlastiges Essen geben.

Das ich Nahrungsergänzungsmittel verstärkt einnehmen, muss ich euch nicht mehr sagen. Aber in Davos im "Höhentraining" wird es abends immer Eisentabletten vor dem Schlafen geben, so viel sei noch erwähnt.

 

 

 

Euer Pascal

 

Danke an Sigfried Konjack für das Bild

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