Willkommen auf meiner Homepage:                                                                                                                                                                      Ich berichte euch hier fortlaufend über mein Laufgeschehen &  meine gluten-, zucker- und laktosefreie Ernährung!




Meine Blutwerte und meine Tage nach Leverkusen

Nach Leverkusen

 

Am Sonntag  bin ich abends noch 10 km zusammen mit Natalie gelaufen. Der Lauf lief nach der Autofahrt nicht so locker wie er hätte sein sollen. Vielleicht war auch noch etwas Enttäuschung mit dabei.

 

Auch Montag nach einem weiteren Lauf mit Natalie (12 km) stimmte mich dieser immer noch nicht positiv.

Erst mein Lauf Dienstag spät am Abend und der Lauf heute Morgen (13 km in 3:44) waren dann wieder bestärkend in der Tatsache, dass ich mit der Anmeldung bei der LM in Lingen (10km/übernächsten Sonntag)  die richtige Alternative gefunden habe.

 

Meine Werte:

 

Ich hatte mir am Freitag Blut abnehmen lassen, für ein kleines Blutbild und die o.g. Werte. Ich wollte sehen, ob es nach dem Lauf vielleicht an etwas gefehlt hat, wäre es nicht so gut verlaufen. Mein kleines Blutbild kann ich leider noch nicht zeigen, danke aber an meine "private Ärztin" meines Vertrauens, von der ich die richtigen Antworten auf meine Fragen bekommen habe. 

 

Wie ihr an den o.g. Spurenelementen sehen könnt, bin ich nur beim Zink und Vitamin D mitten im Normbereich. Bei Ferritin und Vitamin A bin ich im unteren Drittel. 

Wenn man bedenkt das ich täglich 2 Tabletten von Pharma Nord Zink und Selen einnehme, die folgende Nährstoffe enthalten:

 

Vitamin A 1600 ug = 200 % NRV

Zink              30 mg = 360%  NRV

 

zusätzlich ist in der Tablette noch Vitamin E, Selen und Vitamin C enthalten!

 

Ich frage mich dann immer, was haben dann andere Läufer für Werte, die nichts einnehmen und bestimmt nicht nährstoffreicher essen als ich.

 

 

Auch für einen besseren Ferritinwert nehme ich jeden Tag abends (nüchtern) eine Eisentablette. Aber mit einem Wert von 67 kann man als ambitionierter Läufer keine Bäume ausreißen, da sollten min. 140 stehen. 

 

 

Mit Vitamin D bin ich zufrieden. Das liegt auch daran, das ich täglich schon seit Monaten min 4500 i.e. (ja 2.280% NRV) am Tag einnehme und zusätzlich noch, wenn ich eine harte Einheit gemacht habe direkt danach 20.000 I.E. dazu.

Damit kommt man dann auf den "guten" Wert auch im März nach einem Winter. Hier könnt ihr also mit 4.000-5.000 I.E. täglich nichts überdosieren oder falsch machen. 

 

Zudem bestätigt es auch die Tatsache, das man am Tag im Winter auch täglich 8.000 i.e. einnehmen kann, da sie sich damals bei der Bestimmung in den USA mit dem Faktor 10 vertan haben. Heute korrigiert, aber von der DGE immer noch nicht akzeptiert. 

 

Auch wenn ihr nicht an NEM glaubt, gebt der Sache eine Chance und lasst den Wert doch mal bestimmen. Nach einer Einnahmezeit von 3 Monaten mit min. 4.500 I.E. täglich, könnt ihr den Wert erneut messen lassen, dann werdet ihr merken, dass es was bringt.

 

Fazit:

 

Ich kann nur jedem raten mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln eurem Körper alles zur Verfügung zu stellen, damit er für 100% Leistung alles abrufen kann und ihr seltener krank werdet.

 

Dieser Strunz Artikel ist noch sehr interessant und zeigt, dass an NEM ist noch nie ein Mensch offiziell gestorben ist. Zudem ist es nur rausgeschmissenes Geld, wenn die Dosis zu niedrig ist, da es dann keine positive Auswirkung hat. 

 

Ausblick:

 

Ich werde am Samstag noch einen TDL in Glücksburg absolvieren und dann die Woche ruhiger angehen für Sonntag. Dort bin ich dann mal gespannt und denke nicht das die Veranstaltung auch noch ausfallen wird. Außerdem werden wir am Samstag anreisen. Davon werde ich euch dann berichten. 

 

 

Euer

 

Pascal

 

Zum 3. Mal nach Leverkusen gefahren, aber dieses Mal ohne zu laufen...

Es hätte so schön werden können, beim 3. Start in Leverkusen Rund ums Bayer-Kreuz. Jedoch hat uns mal wieder das Wetter einen Strich durch die Aktion gemacht.

 

Die Absage:

 

Es war 12:45, also ca. 1 Stunde  vor dem Start, als Natalie und ich kurz noch mal zum Auto wollten und im Zielbereich mitbekamen, wie eine Windböe das Zielzelt über den LKW geweht hatte.

Da dachten wir schon, wenn das ab und zu mal passiert, dann wird der Lauf auf der Gegengraden mit den Absperrgittern echt gefährlich.

Von den Temperaturen war es mit 11 Grad aber echt angenehm, trotz des Windes. Kurz darauf kam dann die Durchsage: "Wir müssen den Elitelauf absagen, der jetzige Lauf wird noch zu Ende geführt, aber dann finden keinen weiteren Läufe statt." 


Das war sehr ärgerlich, zumal man sich drei Tage ausschließlich  Kohlenhydrate rein gezogen hat und jetzt eine mehrstündige Autofahrt vor sich hatte und sich am Wochenende extra dafür geschont hatte...

 

Rückfahrt:

 

Wir machten uns sofort auf den Weg, denn auf den Straßen weiß man ja auch nie, wie es bei solchen Bedingungen werden wird. Unterwegs hat es stundenlang geregnet und die Temperaturen gingen auf bis zu 3 Grad herunter.

 

Wir haben es wieder gesund nach Hause geschafft und sind abends noch 10 Kilometer gelaufen. Das war es dann aber auch für den Tag.

 

Fazit:

 

Vielleicht wäre bei dem Wetter eh keine gute Zeit dabei raus gekommen, aber einen Stand zu anderen Läufern zu bekommen, wäre schon wichtig gewesen. Aber es sollte dann wohl nicht sein...

 

Ausblick:

 

Ich habe mir jetzt eine Alternative für den Lauf überlegt, aber das ist noch nicht spruchreif, würde aber noch im März stattfinden. Ich halte euch auf dem Laufenden...

 

Euer

 

Pascal

 

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Nachtrag:

 

Ich werde jetzt am 24.3.2019 bei dem niedersächsischen Landesmeisterschaften über 10 km in Lingen an den Start gehen. Natürlich außer Konkurrenz. Es ist terminlich der nächste Wettkampf, bei dem gute Konkurrenz am Start ist. Zudem ist es nicht so weit entfernt wie Köln oder Dresden...

 

...weniger als 100 Stunden bis zum Lauf Rund ums Bayerkreuz

Eigentlich wollte ich keinen Blogartikel mehr vor dem Lauf posten. Jedoch wollte ich euch auch mal an meiner "Gefühlswelt" vor einem für mich doch wichtigen Lauf teilhaben.

 

 

Wie fühle ich mich?

 

Ich fühle mich nicht gerade mega Energiegeladen (liegt vielleicht auch an Low Carb) und Montag hatte ich auch das Gefühl, ich werde krank. Das habe ich aber zum Glück nicht mehr. Auf der Arbeit ziehe ich natürlich nebenbei auch meine 38-39 Stunden durch. Das vergisst man selber manchmal. Heute einen Pausentag zu machen fühlte sich auch komisch an, denn die macht man ja sonst nur, wenn ich eine Doppeleinheit absolviert habe oder einen Wettkampf hatte. 

 

Was machen die Beine?

 

Die Beine sind heute am Mittwoch eigentlich ganz gut, wohl auch  dem ersten Pausentag dieser Woche geschuldet. Zwicken tut auch nichts, nur sind die Oberschenkel vom Sitzen und heute nicht laufen doch etwas ungewohnt angespannt.

 

 

Wie lief das Training im letzten Monat?

 

Nach dem Halbmarathon in Drelsdorf habe ich die Woche erst einmal 5 Tage ruhiger gemacht. Dann begann mein 3 Wochen Belastungsblock, der immer Dienstag und Samstag eine harte Einheit beinhaltete. Alle geplanten Einheiten habe ich durchziehen können und bin nicht krank oder verletzt gewesen. Danke dafür auch an die Pysiotherapie Marc Saknus und dem "Samstags-Sven". Zu meinem Training werde ich noch speziell was schreiben, wenn Leverkusen gut laufen sollte, versprochen.

 

 

Was habe ich mit NEM optimiert?

 

Hier habe ich speziell 2 Sachen mit Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) neu ausprobiert. Zum Einen habe ich 6 Wochen lang 7 Omega 3 Kapseln täglich von Montag bis Freitag eingenommen und habe 6 Wochen versucht min. 300 mg Vitamin K2 täglich einzunehmen.

 

Natürlich habe ich meine beiden obligatorischen Zink/Selen Tabletten täglich morgens genommen und abends eine Eisentablette. Außerdem 2-3 Magnesium. Danke an Pharma Nord für die Mithilfe.

 

Was habe ich an der Ernährung optimiert?

 

Meine Optimierung hin zu mehr Low Carb, auch im Training, ist ein bisschen dem Cereal Club geschuldet, die leider glutenfreie Haferflocken aus dem Programm nehmen mussten.

 

Deshalb habe ich mir immer nur Low Carb Müsli mixen können und so kam eins zum Anderen. Zudem sättigen Natalie und mich sowieso mehr eiweiß- und fetthaltige Gerichte und deshalb lag es auf der Hand diese Low-Carb Phase mal in den Aufbau einzustreuen. Außerdem verzichte ich 6 Tage vor Leverkusen auf Sojaprodukte. Das habe ich letztes Jahr auch gemacht und wird jetzt  wieder so gelebt.

 

Welche Gerichte sich leicht kochen lassen und was man sich morgens leckeres machen kann, das werde ich Euch im April, wenn ich Urlaub habe, mal berichten. 

 

Was geht in Leverkusen?

 

Das ist eine gute Frage und ich bin selber gespannt was am Sonntag passiert. Eine Zeit mit einer 31 vorne sollte mindestens möglich sein. Jedoch soll das Wetter und speziell der Wind gar nicht optimal werden. Wenn ich mir zudem die Zeiten meiner Läufe anschaue, die ich in den letzten Tagen gemacht habe und wie ich mich dabei gefühlt habe, denke ich nicht, dass man 3:0X zehn Mal hintereinander laufen kann. 

 

Vielleicht vergisst man, dass es noch einige Zeit hin ist und das volle Kohlenhydratspeicher kombiniert mit Adrenalin und Aufregung eine ganz andere Wirkung haben. Auch habe ich am Lauftag 2 Tage nicht gearbeitet und lag bestimmt vorher schon 2 x in der Badewanne. 

 

Bis jetzt kann ich mit meiner 30:35 und 30:48 nicht sagen, dass Leverkusen nicht immer gut lief. Aber natürlich hat es auch immer was mit dem Wetter vor Ort zu tun. Letztes Jahr hatten wir Glück, dass wir nach Freitag mit -10 Grad am Sonntag 11 Grad plus und Sonne hatten.

Der jetzt für Sonntag angekündigte Wind und Regen wären natürlich alles andere als optimal. 

 

Ich kann zumindest aus meinem jetzigen Gefühl nicht sagen, dass es nur Formsache ist, die man wie Zähle putzen easy nebenbei macht... 

 

Ich werde euch in der Woche später über den Sonntag ausführlich berichten, dann wissen wir was man von Gefühlen vorher halten kann. 

 

 

Euer Pascal

Drelsdorf die Dritte / der Halbmarathon

Ich hatte eigentlich gar nicht so richtig Lust auf einen Halbmarathon bei diesem Wetter, denn das Wetter zu dieser Jahreszeit ist gar nicht mein Wetter.

Jedoch war ich beim 15km Lauf so gut "angezogen", dass ich nicht gefroren habe und zudem führte ich die Wertung vor einem starken Dieter mit 21 Sekunden an. Hinten heraus (auf den 3. Platz) hatte ich über 10 Minuten plus. 

Somit entschied ich mich nach einem guten TDL an Samstag zuvor, die nächste Woche in Drelsdorf doch den Halbmarathon schnell zu laufen.

Eigentlich wollte Natalie mich auch als Tempomacher haben, aber das hätte ich nur bei nahezu zweistelligen Minusgraden gemacht. Also hieß es allein den Halbmarathon bestreiten.

 

Mein Lauf:

 

Einlaufen lief ganz gut, ich traf unterwegs auch Dieter, der eine 1:10:40 laufen wollte, wobei ich ihm da noch sagte: " So schnell wollte ich eigentlich gar nicht" aber manchmal weiß man gar nicht was einem dann so zeitlich erwartet.

 

Am Start ging es dann entspannt los. Den 1. Kilometer liefen Dieter und ich bei dem Prolog in 3:24 los, wobei hier ein Anstieg enthalten ist. Der 2. in 3:19,  das war die geplante Pace von Dieter. Ich blieb am Berganstieg hinter ihm, merkte aber gleich, dass dieses nicht mein Tempo war. Der 3. Kilometer in 3:08 (das Bergabstück mit leichtem Rückwind beim  8. km= 3:07, 13. km= 3:08 und beim 18. km wieder in 3:08 hier) zeugten von einem konstanten Rennverlauf. Ich konnte dann jede Runde ca. 12 Sekunden auf Dieter gut machen. Mir ging es echt gut und es lief sehr rund. Aber ab dem 15. km merkte ich etwas meine Waden, aber dafür fehlen mir auch etwas die lange Läufe. Ich konnte eine gute Zeit mit 1:09:46 laufen und ca. mit einer Minute Vorsprung ins Ziel kommen. Ob ich nächstes Jahr wieder alles mitlaufen werde, weiß ich noch nicht, aber jetzt bin ich erst einmal froh diese Serie im 40. Jubiläumsjahr in einer Zeit von 2:30:00 erneut gewonnen zu haben.

 

Zu Natalie:

 

Natalie konnte leider auch den 3. Lauf, sowie die Gesamtwertung nicht gewinnen, dafür ist Sandra dieses Jahr einfach zu stark drauf. Sollte sie diese Form wirklich bis in den Sommer ohne Erkältung und Wehwehchen zeitlich sogar noch ausbauen können, ist das nach dieser Serie eine sehr starke Leistung für eine 47-Jährige.

 

Natalie ist mit ihrer 1:18:22 für ihr "Krankheitspech" Mitte bis Ende Dezember  und ihr Training  (und da weiß ich am Besten was sie dafür gemacht hat bzw nicht dafür gemacht hat) ein super Rennen gelaufen. Wenige Frauen würden im Winter mit ca. 50 Wochenkilometern und Läufen bis max. 14 Kilometern so eine Leistung auf dieser Strecke abliefern können.

Jetzt können wir uns einen Monat auf das Training für Leverkusen vorbereiten und hoffen dort gesund und fit an der Startline zu stehen.

 

Danke:

 

Danke an Familie Söth , die in Person von Gunnar und Tochter Mimi uns Runde um Runde angefeuert haben und als Überraschung nach dem Lauf  noch eine große Kiste Biogemüse überreichten. Dieses Jahr geht es im Sommer mit Famile Söth zum gemeinsamen Urlaub nach Davos. Darauf freuen Natalie und ich uns schon.

 

Danke auch am Marc Saknus, bei dem wir uns noch Samstag bei seinem Mitarbeiter Sven unsere kleinen Wehwehchen behandeln lassen konnten. Meine Achillesferse ist schon viel beseer und ich bin mit meinen Übungen hoffentlich auch weiterhin davon befreit worden.

 

Danke auch Speziell an Pharma Nord für die Lieferung von K2, welches auch seinen Teil zu unserer heutigen Leistung beigetragen hat. Auch nehme ich schon in den letzten 2 Wochen verstärkt Omega 3. Dieses werde ich bis Ende Februar so beibehalten.

 

Danke an alle Zuschauer, Organistoren und Läufer für das motivierende Anfeuern (und Tim für den Support) an der Strecke.

 

Ausblick

 

Morgen gibt es erstmal einen Pausetag, auch wenn ich mich vielleicht nicht voll abgeschossen habe, aber die Leistung, die der Körper vollbracht hat, sollte man dennoch anerkennen. Der Tag Pause macht mich nicht langsamer, eher besser... Dienstag plane ich einen kleinen Lauf alleine und Mittwoch hoffentlich zusammen mit Natalie, die bis Mittwoch in Schleswig Holstein unterwegs ist. Am Samstag plane ich, wenn ich wieder gut erholt sein sollte,  einen TDL über 14 km. Das passt immer so gut und am Sonntag etwas laufe ich eine Runde morgens.

 

Next Stop:

 

Der nächste Stop ist dann in Leverkusen Rund ums Bayerkreuz über 10km. Ich freue mich jetzt einen Monat einfach nur trainieren zu können ohne Wettkämpfe, die einem doch mehr fordern und nicht immer erlauben sein Training so durchziehen zu können, wie man es geplant hat.

 

 

Euer

 

Pascal

 

 

p.s. Danke an Evelyn für das Bilder. 

 

Drelsdorf die 15km: Erster Sieg seit Oktober...

Da waren schon wieder zwei Wochen nach dem Auftaktlauf über 10 km vergangen, so ging es heute mit dem 15 km Lauf weiter. Das Wetter war einige Grad kälter, was meiner Meinung nicht sein muss, aber Natalie dann zumindest in die Karten spielt. Und Winter ist dann natürlich auch ihre Zeit und ihr auch gegönnt.

 

Ich hatte mir vorgenommen, einfach vorne vorweg alles zu geben und so viele Sekunden auf Dieter gut zu machen, wie eben möglich. Dieses erwies sich als gar nicht so leicht, trotz der guten "4%" Nike Schuhe. 

Pünktlich um 10 Uhr ging es auf den 2. Lauf der schon seit 40 Jahre stattfindenden Laufserie in Drelsdorf.

 

Auf den ersten Kilometer konnte ich mir einen kleinen Vorsprung auf Dieter erlaufen. Dieser wurde auf dem Bergabstück immer etwas größer und  bergan kleiner. Somit hatte ich ihn immer im Nacken und musste, wie Tim mir auf der dritten Runde zurief: "kämpfen!". Die letzten 2 Kilometer wurden dann schon wieder etwas härter, aber die vielen Anfeuerungen der Läufer, die ich überholte pushten mich nochmal (danke an alle Läufer und Zuschauer dafür). Auch wusste ich, dass Dieter nicht allzu weit entfernt lief. Am Ende habe ich 14 Sekunden ins Ziel vor ihm gerettet. 

 

Insgesamt beträgt mein Vorsprung somit 21 Sekunden. Nice to have aber auch nicht mehr!

 

Mit meiner Zeit von 48:41 und somit nur 30 Sekunden langsamer als 2018 bin ich für das moderate Training sehr zufrieden. Denn mein Höhepunkt soll immer noch der 1.5.2019 sein. Natürlich wäre ein schneller Lauf in Leverkusen Anfang März auch schön, aber ist und bleibt eben nur eine Zwischenstation. 

 

Natalie ist bei den Temperaturen mal wieder über sich hinaus gewachsen. Nach dem 10km Lauf, wo sie danach noch recht fertig war, ging es ihr heute nach ihrem TDL in 55:35 blendend. Ich hatte ihr vorgeschlagen 2 Runden ruhig zu laufen und die letzte Runde, wenn es ihr gut geht, anzuziehen. Dieses gelang ihr auch dank Oke Hansen gut, der in den ersten beiden Runden für eine gleichmäßige Pace sorgte.

 

Daher wird es bei den Frauen beim Halbmarathon in zwei Wochen ebenso spannend, wie bei Dieter und mir. Je niedriger die Temperaturen werden, umso besser für Natalie und das sei ihr auch gegönnt, denn es ist schließlich Winter und mein "Hoch" kommt im Frühling bei definitiven Plusgraden...

 

 

Euer 

 

Pascal

 

 

P.s. 1 Dankeschön an Marc Saknus für die Behandlung neulich an meiner Achillesferse. Die hat sooo viel gebracht. Denke das Problem habe ich jetzt im Griff...

 

P.s. 2 Danke an Tim und Evelyn für die Bilder!

 

Leistungssprünge bei Läuferinnen & Läufern

Langfristiger behutsamer Aufbau mit stetiger Leistungsentwicklung

 

Ein neues Jahr beginnt und die Vorsätze für das neue Jahr sind in aller Munde. Hierzu habe ich mir mal meine Gedanken gemacht und möchte darüber philosophieren, ob „Übermotivation“ immer zum Ziel führt. Kurzfristig vielleicht schon aber wer auf Langfristigkeit aus ist, der sollte sich bei dem Thema seine Gedanken machen. 

 

Denkt bitte mal selber kurz zurück wer euch in den letzten 10 Jahren in der Laufszene in Schleswig Holstein von der Spitze im Kopf geblieben ist und wer heute vor allem noch dabei ist. Die könnt ihr im Langstreckenbereich an einer Hand abzählen.  Warum das so ist, das versuche ich mit einigen Beispielen in meinem Artikel zu erklären. 

 

Seit dem Jahr 2003 bin ich in jedem Jahr sub 33:00 über 10km gelaufen.  Diese führe ich erstens auf meine Leidenschaft für das Laufen zurück, aber zweitens (und das ist wohl der wichtigere Grund) auf eine nie extrem stark gesteigerten  Trainingsumfänge zurück.  Dieses hat mich (toi toi toi) meiner Meinung nach vor langwierigen Verletzungen bewahrt.  Somit konnte ich stabil mein Training über die Jahre durchziehen und somit auch mal mit weniger Trainingsaufwand immer noch „gute“ Leistungen erlaufen. 

 

Als weiteres Beispiel für ebenfalls konstante Leistung  mit keinem  „übermäßigen“ Training ist Karen Paysen  hier zu erwähnen.  Sie hat letztes Jahr im Alter (W45) beide Landesmeistertitel der Frauen gewonnen, trotz drei Frauen die im Halbmarathon im selben Jahr  unter  1:18,30 und vier unter 37:15 min. über  10km  gelaufen sind.  Nur durch ihre Beständigkeit waren ihr diese beiden Titel möglich, denn gegen die „jüngere“ Konkurrenz hätte Sie normalerweise keine Chance gehabt. 

Hoch hinaus, & weg vom Fenster?

 

Langfristig kein Glück!?

 

Leider haben viele Läufer nicht so ein Glück gehabt und haben mit ihren richtig großen Leistungssprüngen dafür gesorgt, dass sie gar nicht mehr laufen können oder bis jetzt richtig große Probleme mit dem laufen weiterhin haben.

 

Beispiele:

 

Eine Läuferin lief in Deutschland noch 37er Zeiten, ging dann vor einigen Jahren in die USA und lief einmal  über 10km hier in Deutschland eine 33er Zeit. Heute läuft sie aufgrund unbekannter Probleme nach dieser tollen Zeit gar nicht mehr. 

 

Eine weitere Läuferin  lief noch 39er Zeiten in 2016. Im Jahr 2017 steigerte Sie diese auf gute 34 Min. auf 10Km und hat seit über einem Jahr Probleme mit dem Laufen.

 

Ein Läufer lief mal eine richtig gute Zeit über eine Überdistanz, trainierte dann aber weiter (wo  Natalie und ich schon dachten,  mach doch mal jetzt eine Pause)  aber die Endorphine über das Erreichte überwältigten ihn wohl so sehr, dass er weiter trainierte, da es nur eine „Zwischenstation“ sei.  Kurze Zeit später war für ihn mit Knieproblemen Schluss für über ein Jahr, trotz bester medizinischer Versorgung. 

 

Eine ehemalige deutsche Meisterin im Halbmarathon hatte nach richtig krassem Training  einen Burnout, bei dem sie wochenlang nur im Bett liegen konnte und nicht mehr raus kam. Das ist dann schon die extremste Variante, aber kommt leider öfter vor als man denkt.  Mir fällt da auf Anhieb eine  weitere deutsche Halbmarathon Meisterin ein, bei der das in ähnlicher Form  so war. 

 

Ein letztes Beispiel war nach dem Höhentraining einer Läuferin, die danach über ein Jahr nicht mehr laufen konnte und keiner konnte ihr bei der Ursache dafür helfen.  Die Ärzte wussten nicht was sie hat.

 

Frauen öfter betroffen?

 

Es ist zwar nur eine Vermutung, aber ich bin der Meinung, Frauen können sich mehr quälen und haben deshalb solche Leistungssprünge viel häufiger als Männer.  Ob es nun Zufall ist oder nicht, aber ich habe von viel mehr Fälle von Frauen gehört, wo es genau so war als eben von Männern. 

Leistungssprünge sind spannend und oft auch motivierend, aber es sind auch „Erfolge“ mit dem man lernen muss behutsam umzugehen und vor allem darauf zu achten, dass man jetzt nicht übereifrig/übermütig wird.  Nach der dritten PB sollte man sich vielleicht mal eine Pause geben.

 

Der Körper braucht seine Zeit

 

Der Körper verarbeitet solche „Leistungssprünge“, was die Bänder & Sehnen angeht erst nach über einem Jahr.  Und das auch nur dann, wenn der Körper  ausreichend mit genügend Eiweiß ( Aminosäuren) versorgt wird um diese zu verstärken und die Leistung damit weiter möglich zu machen.  

 

Wenn man dann noch über Wochen schlecht schläft, viel arbeitet, oder sogar „Erkrankungen“ mit sich rumschleppt, die den Körper zusätzlich schwächen, dann ist dieses natürlich extrem kontraproduktiv und wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einem „Leistungsabfall“ führen. 

 

Lessons learned

 

Natürlich haben auch einige Läufer mit dem Laufen aufgehört und sich der Familie/ dem Beruf zugewandt, aber es gab auch viele, die sich „verletzungsbedingt“ aus der Szene verabschiedet haben. 

Wer wirklich Spaß am Laufen hat und es tut, weil er es liebt, sollte immer behutsam mit seinem Körper umgehen und sich daran erinnern, dass  er ist keine Maschine ist.  Natürlich sind Leistungssprünge toll, aber wenn man diese mit dem Verzicht aufs schmerzfreie Laufen die nächsten Jahrzehnte bezahlt, sollte man sich überlegen, ob der Preis nicht zu hoch ist. 

Ein langsamer Trainingsaufbau dauert zwar einige Jahre, aber ist somit auch lang anhaltender und vielleicht die sichere Variante, wenn jemand das Laufen wirklich liebt, aber eben auch besser werden möchte. 

 

Was man sehr oft nicht bedenkt:  Meist senkt sich auch das Körpergewicht durch das viele Training ab, was wiederum leistungssteigernd wirkt, aber irgendwann ist diese Spirale am Ende und es folgen eben die Verletzungen. Dann steigt das Gewicht wieder an, alles wird schwerer/langsamer und man ist stimmungsmäßig nicht gerade positiv drauf. Diesen Fluch zu durchbrechen geht erst, wenn man 100% fit ist, um dann wieder ruhig von 0 anzufangen.  

 

Dem Profiläufer bleibt natürlich manchmal nichts anderes übrig, als seinem Körper auch mal über die Grenze hinweg zu bringen, aber wer dann nach einige Rückschlägen nicht aufhört und seinem Körper endlich die verdiente Ruhe gibt, dem ist dann später auch nicht mehr zu helfen, denn in Deutschland muss sich kein Läufer so kaputt machen. Dafür haben wir einen Sozialstaat der uns auffängt.  In Afrika ist das natürlich anders, aber das wäre ein weiteres  Thema…

 

 

Euer Pascal 

 

Erneut 2. Platz beim 10km in Drelsdorf

Dass Debesom heute erneut als erster auf dem Treppchen stehen wird, damit hatte ich schon im Vorwege gerechnet, aber die Frage war, mit welchem Abstand zu mir.  

 

Die letzte Woche

 

Die letzte Woche habe ich dann nach dem Lauf in Oeversee doch nicht mehr die Einheiten gemacht, die ich mir ursprünglich vorgenommen hatte. Ich wollte lieber etwas ausgeruhter in den ersten Wettkampf im Jahr gehen.

 

Meine Schuhe

 

Die Tatsache, dass ich die Vaporfly 4% nur für wichtige Wettkämpfe nehmen will habe ich mit dem heutigen Tag aufgegeben. Ich werde (auch weil mir die alterativen Schuhe fehlen) nur noch diese bei Wettkämpfen laufen. Natürlich will man sich diese Gefühl aufsparen, aber Wettkampf ist eben Wettkampf und sollte auch so behandelt werden. Heute bin ich übrigens mit dem Nike Pegasus Turbo gelaufen.

 

Der Lauf

 

Debesom ging auf den ersten 200m richtig ab. Hier hat er meiner Meinung nach schon ca. 15 Sekunden seines späteren Vorsprungs aufgeholt. 

 

Ich lief daher mein Rennen. Der 2. Kilometer war mit 3:06 wieder so wie ich es hier gewohnt bin. Bei diesem Kilometer liegt im langgezogenem Bergabstück meine Stärke. Auf den nächsten Kilometern muss ich mich wohl fallen gelassen haben, da ich mit 3:22, 3:23 und 3:25 zwar konstante Kilometer, jedoch schlechtere als auf der 2. Runde hatte. 

Bei 4,8 km hatte mich Dieter dann auch eingeholt. Ich konnte zwar am letzten Anstieg vor der 2. Runde den Abstand nicht zu groß werden lassen, aber er lief echt stark vor mir. Kurz hinter 5,5km (siehe Foto) und somit vor dem Berganstieg blieb ich einfach hinter ihm. 

Den Berg kam er wieder besser als ich hoch, konnte dann aber wieder den bergab Kilometer in 3:06 abspulen und Sekunden gut machen. Auch die folgenden Kilometer 8 und 9 (in 3:17 & 3:19) waren besser als in der ersten Runde. Somit konnte ich auch wieder etwas näher an Debesom heran laufen. Er kam mit einer 32:00 und ich mit 32:19 ins Ziel. Der Abstand aus Oeversee war damit wieder etwas relativiert. Dieter kam ca. 7 Sekunden später ins Ziel, was ich bei dem 5. km, wo er vor mir war, nicht so vermutet hätte.  

 

Fazit:

 

Wie gesagt: Mit dem Lauf bin ich sehr zufrieden und mit der Zeit eigentlich auch. Auch im Vergleich, was zur Zeit in SH gelaufen wird. Natürlich weiß ich, dass ich bis Anfang Mai noch einiges zu tun habe und dass mit besseren Schuhen min. 25 Sekunden abgezogen werden können. 

 

Zu Natalie:

 

Sie ist für ihr Training und die Erkältung in den letzten 2 Wochen endlich mal eine Wettkampf gelaufen, obwohl es für sie, vor allem auf der 2. Runde, echt hart war. Mit der Zeit 36:26 kann Sie zufrieden sein, denn damit führt Sie in SH die 10km Bestenliste an und hat sogar den Kreisrekord aus 1999 in Schleswig-Flensburg um fast 3 Minuten verbessert.

 

Starke Zeit auch von Anderen:

 

Die drei Triathleten Jan in 33:50 PB ?, Silias PB in 35:11, Victoria erstmals Sub 40 PB mit 39:24 und nicht zu vergessen Sandra PB in 35:15 in der W45!!!  

 

 

Ausblick

 

Ich werde jetzt die Woche einige Tage ruhig machen um dann am Samstag in Glücksburg eine gute Trainingseinheit abzuspulen. Debesom wird in 2 Wochen die LM in der Halle mitlaufen, somit wird es dann wieder mal einen "Fight" mit Dieter um den 15km Sieg und zwei Wochen später um die Gesamtwertung geben.

 

 

Danke auch an Gunnar Söth für die Hirseflocken mit Hirsemilch aus der Biokiste Söth. Man sieht doch, dass die noch energiereicher sind als Haferflocken letzte Woche. Zudem Danke für die prallgefüllte Biokiste für Natalie und mich. 

 

Euer 

 

Pascal

 

 

 

p.s. Danke an Tim Sommer für das Bild und die Begleitung.

2. Platz beim 19. Silvesterlauf in Oeversee

Kurze Info zu meinem Dezembertraining

 

Der Dezember war mal wieder ein Monat mit durchschnittlich 77 Wochenkilometern. Deshalb war auch geplant den Lauf aus dem Training mit einem Tag Pause vorher zu bestreiten.

 

Der Lauf

 

Gleich zu Beginn gab Tade Gas und lief einsam sein Rennen. Hinter ihm folgte Debesom und dann ich mit  etwas Abstand noch 3. Position. (zur Info: mein 1. km war mit 3:06 auch nicht langsam) #

Diese verbesserte ich aber nach dem planmäßigen Abbiegen von Tade auf Rang 2.

Der Abstand beim 4. Kilometer war dann schon über 100 Meter. Ich dachte zuerst noch das schnelle Anfangstempo von Tade hätte ihm vielleicht was ausgemacht, das war aber nicht der Fall.

Er lief sein Rennen und ich konnte meine Pace nicht weiter erhöhen, sondern lief für mich auf Anschlag, was natürlich auch meinen Wochenkilometern geschuldet war.

 

Es war nie so, das man aussteigen wollte, aber mehr war einfach nicht möglich. Die Bedingungen waren zum Glück heute optimal mit 8 Grad, etwas Seitenwind und Sonne, das gab es zum Silvesterlauf bisher nicht oft. Letztes Jahr war es eher ein Regen-Matschlauf.

 

Die neue Streckenführung finde ich persönlich besser. Wenn es an der Treene mal wieder matschig wird, sind es nur noch wenige Kilometer bis ins Ziel. 

 

Debesom hatte heute wirklich ein einen sehr starken Tag und auch ein ausgeruhter Pascal hätte heute nur Platz 2. erlaufen können. Ich bin gespannt auf Debesoms Zeit in Drelsdorf nächste Woche. Da ist die Strecke dann DVL vermessen und nur 10km lang. 

 

Tade Kohn ist heute nur die 5,2 km gelaufen, aber in einer Zeit die sich echt sehen lassen kann und wenn nicht sogar Streckenrekord sein muss oder nahe dran. Es wird spannend, ob er auch die 10km nächste Woche in Drelsdorf läuft oder die Hallensaison mitnimmt.

 

Es war wieder schön so viele bekannte Gesichter zu sehen. Vor allem werden die laufenden Triathleten immer auffälliger und haben heute auch einige Siege eingeheimst. Danke an Peter für die Moderation, Ludwig und seinen Helfern für die Orga und den schönen Lauf.  Ich freue mich auf die 20. Jubiläumsausgabe nächstes Jahr.

 

Ausblick

 

Wie erwähnt werde ich nächste Woche in Drelsdorf die 10km mitlaufen. 4 Dinge werden jedoch weiterhin dafür sorgen, das ich wohl nicht an meine Zeit aus dem Vorjahr anschließen werde:

 

1. Laufe ich nicht mit den Nike Vaporfly 4%

2. Werde ich weiterhin diese Woche für Training in meinem Urlaub nutzen

3. Bin ich vom Training noch nicht ganz in der Form von letzten Jahr

4. Lege ich mein Nahrungsergänzungsmittel-Optimierung auf den 1.5 aus

 

Ich werde dennoch dort starten und hoffentlich mal wieder mit Natalie zusammen in einem Rennen laufen, denn es ist einfach schöner zusammen mit jemanden zu laufen, als nur für jemanden zu laufen. Das letzte Mal mit Natalie zusammen in einem Rennen bin ich in Otterndorf in September gelaufen, wird also mal wieder Zeit.

 

 

Guten Rutsch und vor allem Gesundheit für 2019 wünscht euch


Euer Pascal

 

 

 

p.s. Danke an Tim Sommer für das Foto, bei welchem ich den Ausschnitt zugeschnitten habe.



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