Willkommen auf meiner Homepage:                                                                                                                                                                      Ich berichte euch hier fortlaufend über mein Laufgeschehen &  meine gluten-, zucker- und laktosefreie Ernährung!




Drelsdorf die Dritte / der Halbmarathon

Ich hatte eigentlich gar nicht so richtig Lust auf einen Halbmarathon bei diesem Wetter, denn das Wetter zu dieser Jahreszeit ist gar nicht mein Wetter.

Jedoch war ich beim 15km Lauf so gut "angezogen", dass ich nicht gefroren habe und zudem führte ich die Wertung vor einem starken Dieter mit 21 Sekunden an. Hinten heraus (auf den 3. Platz) hatte ich über 10 Minuten plus. 

Somit entschied ich mich nach einem guten TDL an Samstag zuvor, die nächste Woche in Drelsdorf doch den Halbmarathon schnell zu laufen.

Eigentlich wollte Natalie mich auch als Tempomacher haben, aber das hätte ich nur bei nahezu zweistelligen Minusgraden gemacht. Also hieß es allein den Halbmarathon bestreiten.

 

Mein Lauf:

 

Einlaufen lief ganz gut, ich traf unterwegs auch Dieter, der eine 1:10:40 laufen wollte, wobei ich ihm da noch sagte: " So schnell wollte ich eigentlich gar nicht" aber manchmal weiß man gar nicht was einem dann so zeitlich erwartet.

 

Am Start ging es dann entspannt los. Den 1. Kilometer liefen Dieter und ich bei dem Prolog in 3:24 los, wobei hier ein Anstieg enthalten ist. Der 2. in 3:19,  das war die geplante Pace von Dieter. Ich blieb am Berganstieg hinter ihm, merkte aber gleich, dass dieses nicht mein Tempo war. Der 3. Kilometer in 3:08 (das Bergabstück mit leichtem Rückwind beim  8. km= 3:07, 13. km= 3:08 und beim 18. km wieder in 3:08 hier) zeugten von einem konstanten Rennverlauf. Ich konnte dann jede Runde ca. 12 Sekunden auf Dieter gut machen. Mir ging es echt gut und es lief sehr rund. Aber ab dem 15. km merkte ich etwas meine Waden, aber dafür fehlen mir auch etwas die lange Läufe. Ich konnte eine gute Zeit mit 1:09:46 laufen und ca. mit einer Minute Vorsprung ins Ziel kommen. Ob ich nächstes Jahr wieder alles mitlaufen werde, weiß ich noch nicht, aber jetzt bin ich erst einmal froh diese Serie im 40. Jubiläumsjahr in einer Zeit von 2:30:00 erneut gewonnen zu haben.

 

Zu Natalie:

 

Natalie konnte leider auch den 3. Lauf, sowie die Gesamtwertung nicht gewinnen, dafür ist Sandra dieses Jahr einfach zu stark drauf. Sollte sie diese Form wirklich bis in den Sommer ohne Erkältung und Wehwehchen zeitlich sogar noch ausbauen können, ist das nach dieser Serie eine sehr starke Leistung für eine 47-Jährige.

 

Natalie ist mit ihrer 1:18:22 für ihr "Krankheitspech" Mitte bis Ende Dezember  und ihr Training  (und da weiß ich am Besten was sie dafür gemacht hat bzw nicht dafür gemacht hat) ein super Rennen gelaufen. Wenige Frauen würden im Winter mit ca. 50 Wochenkilometern und Läufen bis max. 14 Kilometern so eine Leistung auf dieser Strecke abliefern können.

Jetzt können wir uns einen Monat auf das Training für Leverkusen vorbereiten und hoffen dort gesund und fit an der Startline zu stehen.

 

Danke:

 

Danke an Familie Söth , die in Person von Gunnar und Tochter Mimi uns Runde um Runde angefeuert haben und als Überraschung nach dem Lauf  noch eine große Kiste Biogemüse überreichten. Dieses Jahr geht es im Sommer mit Famile Söth zum gemeinsamen Urlaub nach Davos. Darauf freuen Natalie und ich uns schon.

 

Danke auch am Marc Saknus, bei dem wir uns noch Samstag bei seinem Mitarbeiter Sven unsere kleinen Wehwehchen behandeln lassen konnten. Meine Achillesferse ist schon viel beseer und ich bin mit meinen Übungen hoffentlich auch weiterhin davon befreit worden.

 

Danke auch Speziell an Pharma Nord für die Lieferung von K2, welches auch seinen Teil zu unserer heutigen Leistung beigetragen hat. Auch nehme ich schon in den letzten 2 Wochen verstärkt Omega 3. Dieses werde ich bis Ende Februar so beibehalten.

 

Danke an alle Zuschauer, Organistoren und Läufer für das motivierende Anfeuern (und Tim für den Support) an der Strecke.

 

Ausblick

 

Morgen gibt es erstmal einen Pausetag, auch wenn ich mich vielleicht nicht voll abgeschossen habe, aber die Leistung, die der Körper vollbracht hat, sollte man dennoch anerkennen. Der Tag Pause macht mich nicht langsamer, eher besser... Dienstag plane ich einen kleinen Lauf alleine und Mittwoch hoffentlich zusammen mit Natalie, die bis Mittwoch in Schleswig Holstein unterwegs ist. Am Samstag plane ich, wenn ich wieder gut erholt sein sollte,  einen TDL über 14 km. Das passt immer so gut und am Sonntag etwas laufe ich eine Runde morgens.

 

Next Stop:

 

Der nächste Stop ist dann in Leverkusen Rund ums Bayerkreuz über 10km. Ich freue mich jetzt einen Monat einfach nur trainieren zu können ohne Wettkämpfe, die einem doch mehr fordern und nicht immer erlauben sein Training so durchziehen zu können, wie man es geplant hat.

 

 

Euer

 

Pascal

 

 

p.s. Danke an Evelyn für das Bilder. 

 

Drelsdorf die 15km: Erster Sieg seit Oktober...

Da waren schon wieder zwei Wochen nach dem Auftaktlauf über 10 km vergangen, so ging es heute mit dem 15 km Lauf weiter. Das Wetter war einige Grad kälter, was meiner Meinung nicht sein muss, aber Natalie dann zumindest in die Karten spielt. Und Winter ist dann natürlich auch ihre Zeit und ihr auch gegönnt.

 

Ich hatte mir vorgenommen, einfach vorne vorweg alles zu geben und so viele Sekunden auf Dieter gut zu machen, wie eben möglich. Dieses erwies sich als gar nicht so leicht, trotz der guten "4%" Nike Schuhe. 

Pünktlich um 10 Uhr ging es auf den 2. Lauf der schon seit 40 Jahre stattfindenden Laufserie in Drelsdorf.

 

Auf den ersten Kilometer konnte ich mir einen kleinen Vorsprung auf Dieter erlaufen. Dieser wurde auf dem Bergabstück immer etwas größer und  bergan kleiner. Somit hatte ich ihn immer im Nacken und musste, wie Tim mir auf der dritten Runde zurief: "kämpfen!". Die letzten 2 Kilometer wurden dann schon wieder etwas härter, aber die vielen Anfeuerungen der Läufer, die ich überholte pushten mich nochmal (danke an alle Läufer und Zuschauer dafür). Auch wusste ich, dass Dieter nicht allzu weit entfernt lief. Am Ende habe ich 14 Sekunden ins Ziel vor ihm gerettet. 

 

Insgesamt beträgt mein Vorsprung somit 21 Sekunden. Nice to have aber auch nicht mehr!

 

Mit meiner Zeit von 48:41 und somit nur 30 Sekunden langsamer als 2018 bin ich für das moderate Training sehr zufrieden. Denn mein Höhepunkt soll immer noch der 1.5.2019 sein. Natürlich wäre ein schneller Lauf in Leverkusen Anfang März auch schön, aber ist und bleibt eben nur eine Zwischenstation. 

 

Natalie ist bei den Temperaturen mal wieder über sich hinaus gewachsen. Nach dem 10km Lauf, wo sie danach noch recht fertig war, ging es ihr heute nach ihrem TDL in 55:35 blendend. Ich hatte ihr vorgeschlagen 2 Runden ruhig zu laufen und die letzte Runde, wenn es ihr gut geht, anzuziehen. Dieses gelang ihr auch dank Oke Hansen gut, der in den ersten beiden Runden für eine gleichmäßige Pace sorgte.

 

Daher wird es bei den Frauen beim Halbmarathon in zwei Wochen ebenso spannend, wie bei Dieter und mir. Je niedriger die Temperaturen werden, umso besser für Natalie und das sei ihr auch gegönnt, denn es ist schließlich Winter und mein "Hoch" kommt im Frühling bei definitiven Plusgraden...

 

 

Euer 

 

Pascal

 

 

P.s. 1 Dankeschön an Marc Saknus für die Behandlung neulich an meiner Achillesferse. Die hat sooo viel gebracht. Denke das Problem habe ich jetzt im Griff...

 

P.s. 2 Danke an Tim und Evelyn für die Bilder!

 

Leistungssprünge bei Läuferinnen & Läufern

Langfristiger behutsamer Aufbau mit stetiger Leistungsentwicklung

 

Ein neues Jahr beginnt und die Vorsätze für das neue Jahr sind in aller Munde. Hierzu habe ich mir mal meine Gedanken gemacht und möchte darüber philosophieren, ob „Übermotivation“ immer zum Ziel führt. Kurzfristig vielleicht schon aber wer auf Langfristigkeit aus ist, der sollte sich bei dem Thema seine Gedanken machen. 

 

Denkt bitte mal selber kurz zurück wer euch in den letzten 10 Jahren in der Laufszene in Schleswig Holstein von der Spitze im Kopf geblieben ist und wer heute vor allem noch dabei ist. Die könnt ihr im Langstreckenbereich an einer Hand abzählen.  Warum das so ist, das versuche ich mit einigen Beispielen in meinem Artikel zu erklären. 

 

Seit dem Jahr 2003 bin ich in jedem Jahr sub 33:00 über 10km gelaufen.  Diese führe ich erstens auf meine Leidenschaft für das Laufen zurück, aber zweitens (und das ist wohl der wichtigere Grund) auf eine nie extrem stark gesteigerten  Trainingsumfänge zurück.  Dieses hat mich (toi toi toi) meiner Meinung nach vor langwierigen Verletzungen bewahrt.  Somit konnte ich stabil mein Training über die Jahre durchziehen und somit auch mal mit weniger Trainingsaufwand immer noch „gute“ Leistungen erlaufen. 

 

Als weiteres Beispiel für ebenfalls konstante Leistung  mit keinem  „übermäßigen“ Training ist Karen Paysen  hier zu erwähnen.  Sie hat letztes Jahr im Alter (W45) beide Landesmeistertitel der Frauen gewonnen, trotz drei Frauen die im Halbmarathon im selben Jahr  unter  1:18,30 und vier unter 37:15 min. über  10km  gelaufen sind.  Nur durch ihre Beständigkeit waren ihr diese beiden Titel möglich, denn gegen die „jüngere“ Konkurrenz hätte Sie normalerweise keine Chance gehabt. 

Hoch hinaus, & weg vom Fenster?

 

Langfristig kein Glück!?

 

Leider haben viele Läufer nicht so ein Glück gehabt und haben mit ihren richtig großen Leistungssprüngen dafür gesorgt, dass sie gar nicht mehr laufen können oder bis jetzt richtig große Probleme mit dem laufen weiterhin haben.

 

Beispiele:

 

Eine Läuferin lief in Deutschland noch 37er Zeiten, ging dann vor einigen Jahren in die USA und lief einmal  über 10km hier in Deutschland eine 33er Zeit. Heute läuft sie aufgrund unbekannter Probleme nach dieser tollen Zeit gar nicht mehr. 

 

Eine weitere Läuferin  lief noch 39er Zeiten in 2016. Im Jahr 2017 steigerte Sie diese auf gute 34 Min. auf 10Km und hat seit über einem Jahr Probleme mit dem Laufen.

 

Ein Läufer lief mal eine richtig gute Zeit über eine Überdistanz, trainierte dann aber weiter (wo  Natalie und ich schon dachten,  mach doch mal jetzt eine Pause)  aber die Endorphine über das Erreichte überwältigten ihn wohl so sehr, dass er weiter trainierte, da es nur eine „Zwischenstation“ sei.  Kurze Zeit später war für ihn mit Knieproblemen Schluss für über ein Jahr, trotz bester medizinischer Versorgung. 

 

Eine ehemalige deutsche Meisterin im Halbmarathon hatte nach richtig krassem Training  einen Burnout, bei dem sie wochenlang nur im Bett liegen konnte und nicht mehr raus kam. Das ist dann schon die extremste Variante, aber kommt leider öfter vor als man denkt.  Mir fällt da auf Anhieb eine  weitere deutsche Halbmarathon Meisterin ein, bei der das in ähnlicher Form  so war. 

 

Ein letztes Beispiel war nach dem Höhentraining einer Läuferin, die danach über ein Jahr nicht mehr laufen konnte und keiner konnte ihr bei der Ursache dafür helfen.  Die Ärzte wussten nicht was sie hat.

 

Frauen öfter betroffen?

 

Es ist zwar nur eine Vermutung, aber ich bin der Meinung, Frauen können sich mehr quälen und haben deshalb solche Leistungssprünge viel häufiger als Männer.  Ob es nun Zufall ist oder nicht, aber ich habe von viel mehr Fälle von Frauen gehört, wo es genau so war als eben von Männern. 

Leistungssprünge sind spannend und oft auch motivierend, aber es sind auch „Erfolge“ mit dem man lernen muss behutsam umzugehen und vor allem darauf zu achten, dass man jetzt nicht übereifrig/übermütig wird.  Nach der dritten PB sollte man sich vielleicht mal eine Pause geben.

 

Der Körper braucht seine Zeit

 

Der Körper verarbeitet solche „Leistungssprünge“, was die Bänder & Sehnen angeht erst nach über einem Jahr.  Und das auch nur dann, wenn der Körper  ausreichend mit genügend Eiweiß ( Aminosäuren) versorgt wird um diese zu verstärken und die Leistung damit weiter möglich zu machen.  

 

Wenn man dann noch über Wochen schlecht schläft, viel arbeitet, oder sogar „Erkrankungen“ mit sich rumschleppt, die den Körper zusätzlich schwächen, dann ist dieses natürlich extrem kontraproduktiv und wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einem „Leistungsabfall“ führen. 

 

Lessons learned

 

Natürlich haben auch einige Läufer mit dem Laufen aufgehört und sich der Familie/ dem Beruf zugewandt, aber es gab auch viele, die sich „verletzungsbedingt“ aus der Szene verabschiedet haben. 

Wer wirklich Spaß am Laufen hat und es tut, weil er es liebt, sollte immer behutsam mit seinem Körper umgehen und sich daran erinnern, dass  er ist keine Maschine ist.  Natürlich sind Leistungssprünge toll, aber wenn man diese mit dem Verzicht aufs schmerzfreie Laufen die nächsten Jahrzehnte bezahlt, sollte man sich überlegen, ob der Preis nicht zu hoch ist. 

Ein langsamer Trainingsaufbau dauert zwar einige Jahre, aber ist somit auch lang anhaltender und vielleicht die sichere Variante, wenn jemand das Laufen wirklich liebt, aber eben auch besser werden möchte. 

 

Was man sehr oft nicht bedenkt:  Meist senkt sich auch das Körpergewicht durch das viele Training ab, was wiederum leistungssteigernd wirkt, aber irgendwann ist diese Spirale am Ende und es folgen eben die Verletzungen. Dann steigt das Gewicht wieder an, alles wird schwerer/langsamer und man ist stimmungsmäßig nicht gerade positiv drauf. Diesen Fluch zu durchbrechen geht erst, wenn man 100% fit ist, um dann wieder ruhig von 0 anzufangen.  

 

Dem Profiläufer bleibt natürlich manchmal nichts anderes übrig, als seinem Körper auch mal über die Grenze hinweg zu bringen, aber wer dann nach einige Rückschlägen nicht aufhört und seinem Körper endlich die verdiente Ruhe gibt, dem ist dann später auch nicht mehr zu helfen, denn in Deutschland muss sich kein Läufer so kaputt machen. Dafür haben wir einen Sozialstaat der uns auffängt.  In Afrika ist das natürlich anders, aber das wäre ein weiteres  Thema…

 

 

Euer Pascal 

 

Erneut 2. Platz beim 10km in Drelsdorf

Dass Debesom heute erneut als erster auf dem Treppchen stehen wird, damit hatte ich schon im Vorwege gerechnet, aber die Frage war, mit welchem Abstand zu mir.  

 

Die letzte Woche

 

Die letzte Woche habe ich dann nach dem Lauf in Oeversee doch nicht mehr die Einheiten gemacht, die ich mir ursprünglich vorgenommen hatte. Ich wollte lieber etwas ausgeruhter in den ersten Wettkampf im Jahr gehen.

 

Meine Schuhe

 

Die Tatsache, dass ich die Vaporfly 4% nur für wichtige Wettkämpfe nehmen will habe ich mit dem heutigen Tag aufgegeben. Ich werde (auch weil mir die alterativen Schuhe fehlen) nur noch diese bei Wettkämpfen laufen. Natürlich will man sich diese Gefühl aufsparen, aber Wettkampf ist eben Wettkampf und sollte auch so behandelt werden. Heute bin ich übrigens mit dem Nike Pegasus Turbo gelaufen.

 

Der Lauf

 

Debesom ging auf den ersten 200m richtig ab. Hier hat er meiner Meinung nach schon ca. 15 Sekunden seines späteren Vorsprungs aufgeholt. 

 

Ich lief daher mein Rennen. Der 2. Kilometer war mit 3:06 wieder so wie ich es hier gewohnt bin. Bei diesem Kilometer liegt im langgezogenem Bergabstück meine Stärke. Auf den nächsten Kilometern muss ich mich wohl fallen gelassen haben, da ich mit 3:22, 3:23 und 3:25 zwar konstante Kilometer, jedoch schlechtere als auf der 2. Runde hatte. 

Bei 4,8 km hatte mich Dieter dann auch eingeholt. Ich konnte zwar am letzten Anstieg vor der 2. Runde den Abstand nicht zu groß werden lassen, aber er lief echt stark vor mir. Kurz hinter 5,5km (siehe Foto) und somit vor dem Berganstieg blieb ich einfach hinter ihm. 

Den Berg kam er wieder besser als ich hoch, konnte dann aber wieder den bergab Kilometer in 3:06 abspulen und Sekunden gut machen. Auch die folgenden Kilometer 8 und 9 (in 3:17 & 3:19) waren besser als in der ersten Runde. Somit konnte ich auch wieder etwas näher an Debesom heran laufen. Er kam mit einer 32:00 und ich mit 32:19 ins Ziel. Der Abstand aus Oeversee war damit wieder etwas relativiert. Dieter kam ca. 7 Sekunden später ins Ziel, was ich bei dem 5. km, wo er vor mir war, nicht so vermutet hätte.  

 

Fazit:

 

Wie gesagt: Mit dem Lauf bin ich sehr zufrieden und mit der Zeit eigentlich auch. Auch im Vergleich, was zur Zeit in SH gelaufen wird. Natürlich weiß ich, dass ich bis Anfang Mai noch einiges zu tun habe und dass mit besseren Schuhen min. 25 Sekunden abgezogen werden können. 

 

Zu Natalie:

 

Sie ist für ihr Training und die Erkältung in den letzten 2 Wochen endlich mal eine Wettkampf gelaufen, obwohl es für sie, vor allem auf der 2. Runde, echt hart war. Mit der Zeit 36:26 kann Sie zufrieden sein, denn damit führt Sie in SH die 10km Bestenliste an und hat sogar den Kreisrekord aus 1999 in Schleswig-Flensburg um fast 3 Minuten verbessert.

 

Starke Zeit auch von Anderen:

 

Die drei Triathleten Jan in 33:50 PB ?, Silias PB in 35:11, Victoria erstmals Sub 40 PB mit 39:24 und nicht zu vergessen Sandra PB in 35:15 in der W45!!!  

 

 

Ausblick

 

Ich werde jetzt die Woche einige Tage ruhig machen um dann am Samstag in Glücksburg eine gute Trainingseinheit abzuspulen. Debesom wird in 2 Wochen die LM in der Halle mitlaufen, somit wird es dann wieder mal einen "Fight" mit Dieter um den 15km Sieg und zwei Wochen später um die Gesamtwertung geben.

 

 

Danke auch an Gunnar Söth für die Hirseflocken mit Hirsemilch aus der Biokiste Söth. Man sieht doch, dass die noch energiereicher sind als Haferflocken letzte Woche. Zudem Danke für die prallgefüllte Biokiste für Natalie und mich. 

 

Euer 

 

Pascal

 

 

 

p.s. Danke an Tim Sommer für das Bild und die Begleitung.

2. Platz beim 19. Silvesterlauf in Oeversee

Kurze Info zu meinem Dezembertraining

 

Der Dezember war mal wieder ein Monat mit durchschnittlich 77 Wochenkilometern. Deshalb war auch geplant den Lauf aus dem Training mit einem Tag Pause vorher zu bestreiten.

 

Der Lauf

 

Gleich zu Beginn gab Tade Gas und lief einsam sein Rennen. Hinter ihm folgte Debesom und dann ich mit  etwas Abstand noch 3. Position. (zur Info: mein 1. km war mit 3:06 auch nicht langsam) #

Diese verbesserte ich aber nach dem planmäßigen Abbiegen von Tade auf Rang 2.

Der Abstand beim 4. Kilometer war dann schon über 100 Meter. Ich dachte zuerst noch das schnelle Anfangstempo von Tade hätte ihm vielleicht was ausgemacht, das war aber nicht der Fall.

Er lief sein Rennen und ich konnte meine Pace nicht weiter erhöhen, sondern lief für mich auf Anschlag, was natürlich auch meinen Wochenkilometern geschuldet war.

 

Es war nie so, das man aussteigen wollte, aber mehr war einfach nicht möglich. Die Bedingungen waren zum Glück heute optimal mit 8 Grad, etwas Seitenwind und Sonne, das gab es zum Silvesterlauf bisher nicht oft. Letztes Jahr war es eher ein Regen-Matschlauf.

 

Die neue Streckenführung finde ich persönlich besser. Wenn es an der Treene mal wieder matschig wird, sind es nur noch wenige Kilometer bis ins Ziel. 

 

Debesom hatte heute wirklich ein einen sehr starken Tag und auch ein ausgeruhter Pascal hätte heute nur Platz 2. erlaufen können. Ich bin gespannt auf Debesoms Zeit in Drelsdorf nächste Woche. Da ist die Strecke dann DVL vermessen und nur 10km lang. 

 

Tade Kohn ist heute nur die 5,2 km gelaufen, aber in einer Zeit die sich echt sehen lassen kann und wenn nicht sogar Streckenrekord sein muss oder nahe dran. Es wird spannend, ob er auch die 10km nächste Woche in Drelsdorf läuft oder die Hallensaison mitnimmt.

 

Es war wieder schön so viele bekannte Gesichter zu sehen. Vor allem werden die laufenden Triathleten immer auffälliger und haben heute auch einige Siege eingeheimst. Danke an Peter für die Moderation, Ludwig und seinen Helfern für die Orga und den schönen Lauf.  Ich freue mich auf die 20. Jubiläumsausgabe nächstes Jahr.

 

Ausblick

 

Wie erwähnt werde ich nächste Woche in Drelsdorf die 10km mitlaufen. 4 Dinge werden jedoch weiterhin dafür sorgen, das ich wohl nicht an meine Zeit aus dem Vorjahr anschließen werde:

 

1. Laufe ich nicht mit den Nike Vaporfly 4%

2. Werde ich weiterhin diese Woche für Training in meinem Urlaub nutzen

3. Bin ich vom Training noch nicht ganz in der Form von letzten Jahr

4. Lege ich mein Nahrungsergänzungsmittel-Optimierung auf den 1.5 aus

 

Ich werde dennoch dort starten und hoffentlich mal wieder mit Natalie zusammen in einem Rennen laufen, denn es ist einfach schöner zusammen mit jemanden zu laufen, als nur für jemanden zu laufen. Das letzte Mal mit Natalie zusammen in einem Rennen bin ich in Otterndorf in September gelaufen, wird also mal wieder Zeit.

 

 

Guten Rutsch und vor allem Gesundheit für 2019 wünscht euch


Euer Pascal

 

 

 

p.s. Danke an Tim Sommer für das Foto, bei welchem ich den Ausschnitt zugeschnitten habe.

kurzer Zwischenstand und Ausblick ins Jahr 2020

Mein Trainingsstand 

 

Nach über einem Monat melde ich mich auch mal wieder mit einigen News. Der November verlief lauftechnisch doch noch nicht so wie erhofft. Natalie hat mich mit ihrer Erkältung, die sie sich durch unglückliche Umstände zugezogen hatte, angesteckt. Das bedeutetet zwar einige Tage lauffrei, aber zum Glück fiel ich auf der Arbeit nicht aus, wie viele meiner Kollegen. Ein Wochenende rette mich davor. Hier habe ich mit Zink 4 mal am Tag, Salzwassser-Dusche,  Glutamin und B3 gut gegen an gekämpft und am Ende auch gewonnen.

 

Ratekau 2019

 

Eigentlich sollte der Lauf 2019 für ein Jahr pausieren. Ich habe jedoch aus guter Quelle die Info bekommen, dass es 2019 doch losgehen soll.  Das Bild aus Ratekau soll somit symbolisieren, dass wir dort nächstes Jahr wieder starten werden, denn Natalies Schule (wo sie ihr Referendariat am 1.2.2019 anfängt) läuft da wohl auch immer mit und somit sind wir dort wohl weiterhin Gäste bei dieser so gut organisierten Laufveranstaltung.  

 

Natalies Tätigkeiten an zwei  Hamburger Schulen machte für uns lauftechnisch das Leben nicht einfacher. Deshalb ist für mich der November nicht so angefangen wie geplant. Da mein Höhepunkt jedoch erst am 1.5 bei der LM liegen wird, mache ich mir da keine Sorgen und bin deshalb auch entspannt in den Dezember gestartet. Heute z.B. habe ich den längsten Lauf seit über einem halben Jahr absolviert. Es wird also...

 

Kleiner Ausblick über das nächste Jahr hinaus  

 

Im Jahr 2020, wenn Natalie ihr Referendariat abschließen wird, planen wir einige größere Reisen. Deshalb bin ich bis jetzt der Meinung das Jahr 2019 noch voll mitnehmen zu wollen und im Jahr 2020 zumindest was Wettkämpfe angeht ein Jahr mal kürzer treten zu wollen. Somit ist die Motivation 2019 nochmal sehr groß dieses "letzte" Jahr erfolgreich werden zu lassen. Wie es dann 2021 weiter geht hängt von vielen Faktoren ab und kann ich noch nicht sagen. Eines ist jedoch gewiss, ohne mein Laufen mehrmals die Woche geht es nicht.  ;)

 

Interessante Info zu Omega 3

 

Gestern kam wieder ein sehr interessanter Artikel zu Omega 3 auf der Strunz Seite online. Hier nachzulesen, in dem es um Omega 3 und Leistungssport geht. Omega 3 soll helfen Muskeln aufzubauen, ohne viel dafür zu tun.

In dem Artikel ist auch ein weiterer über Flugvögel erwänht, in dem Dr. Strunz erklärt, wie Vögel kurz vor ihrem 3.000 km Flug in den Süden die nötigen Muskeln aufbauen. Dieses geschieht anscheint durch das umfangreiche Essen von Fisch (Omega 3).

Für mich schlüssig und einleuchtend, denn die Vögel haben keine Zeit jeden Tag ein Marathontraining durch zu ziehen.

Also wer es einfacher haben möchte und mit "weniger Training" dennoch mehr Muskeln aufbauen möchte, besorgt sich Omega 3 und verzehrt  täglich in Gramm. Ein bis zwei Tabletten täglich bringen da leider nichts. Man muss die Dosis immer auch zu unserer Masse betrachten.

 

Hier ein Omega 3 Produkt von Pharma Nord (BIO MARIN PLUS), welches ich sehr empfehlen kann, da dieses erstens sehr gut bioverfügbar ist (sogar nachweislich) und zweitens die Grenzwerte für Verunreinigungen bei Weitem unterschreitet.

 

Ich nehme ab Ende Dezember täglich 2 x 4 Tabletten bis in den Februar hinein. Da dieses preislich nicht günstig ist, kann mein Rabattcode für 20% gerne genutzt werden: PD116 

 

Ausblick

 

In diesem Jahr steht nur noch der Silvesterlauf in Oeversee an. Im Januar dann wieder Drelsdorf, aber nur wenn bis dahin wieder alles vom Training her läuft. Natalie wird sich wohl für jeden Lauf einzeln anmelden, denn Sie möchte ihre Teilnahme von den äußeren Bedingungen abhängig machen, was ich bei ihrer super 34 Minuten-Zeit aus diesem Jahr nachvollziehen kann.

 

Ich wünsche euch eine schöne Weihnacht und hoffentlich Urlaub über die Tage. Ich freue mich jedenfalls auch auf eine Auszeit zwischen den Tagen in unserer schönen Glücksburger Wohnung... 

 

 

Euer Pascal

 

 

Es geht wieder los...

Ab heute bin ich wieder im Training zurück. Natürlich fängt jetzt alles behutsam und langsam an, aber es ist schön zu sagen: Ich bin zurück aus der Pause.

Der Monat hat mir echt gut getan und neue Energie und den Willen gebracht auch 2019 wieder vorne mitzulaufen.

Die nächsten Wochenenden werde ich zwar "nur" Natalie auf ihren Läufen begleiten, das mache ich aber auch aus dem Grund es im 1. Monat nicht gleich zu übertreiben.

 

Natalie 

 

Zudem sehe ich Natalie auf einem guten Weg und es motiviert sie sehr, wenn ich sie begleite. 

Denn ihre Läufe am Samstag 12 km TDL und Sonntag nochmal ein Lauf morgens, wo sie mich im Spurt abzieht, zeugt schon von sehr guter Leistung. Sie ist einfach mal so viel besser, wenn es kalt ist, das kann man nicht glauben. Nach dem Sommer, wo sie richtig gelitten hat, bin ich sehr gespannt auf die Laufserie in Drelsdorf.

 

(Hier kann übrigens jeder kommen, der meint die Strecke sei so leicht. Die ist wieder für 4 Jahre offiziell DLV vermessen. Ich persönlich kann dort keine PB laufen, aber wer meint hier bekommt man was geschenkt, ist herzlich willkommen uns über die Hügel zu begleiten). 

 

Heutige "Starteinheit"

 

Heute bin ich einen TDL 15km von Bergedorf zu mir nach Borgfelde zurück gelaufen. Tempo leicht gesteigert und den letzten in 3:35. Das hat wieder richtig Spaß gemacht mit voller Freunde und Energie zu laufen. Freitags im November werde ich immer meinen Pausentag setzen, da passt das gut, wenn ich morgens früh zur Arbeit gehe um Mittags nach Glücksburg zu fahren. Bin ich froh, dass ab Dezember die A7 bis zur Kieler Abfahrt dreispurig fertig ist! Die drei Jahre Baustelle der A7 waren wirklich nicht schön.  Hoffe damit haben wir in den nächsten Jahren erst einmal Ruhe.

 

Rückblick 2018 

 

In der SHLV Bestenliste über die 10km stehe ich mit Steffen auf Platz 1. Über HM findet man mich auf Platz drei. Hier hat sich im Oktober noch Lars Schwalm mit einer 1:07:45 vor Steffen und mich gesetzt. Meinen Glückwunsch an dich Lars. Wenn du das in 14 Jahren wiederholen würdest, hättest du meinen Landesrekord in der M35. So jung ist Lars (21) erst. 

 

Ausblick 2019

 

Ich gehe auch davon aus, dass wir drei uns am 1.5.2019 bei der LM 10km in Kaltenkirchen ein Duell auf Augenhöhe liefern werden. Weitere Kandidaten auf den Titel in SH sehe ich nicht, obwohl die Steigerung von Tade Kohn über 10km auf eine 31:48 nicht zu verachten ist. Aber er ist eben auch erst BJ 1999. 2020 sieht das dann schon anders aus.

 

Der Tag wird mein Highlight im Frühjahr. Hier habe ich mit meinem "nur" dritten Platz, bei der LM 2017, noch eine Rechnung mit der Laufveranstaltung offen. 

 

Jetzt wisst ihr auch, warum ich mir Zeit lasse mit dem "Formaufbau", denn bis Mai sind es nämlich noch gut 6 Monate hin. Ende Mai liegt dann wieder der LZDM, wo wir dieses Jahr (durch namenhafte Verstärkung) ebenfalls großes vorhaben. Lasst euch überraschen...

 

 

Euer 


Pascal  

 

 

P.s. Wer wissen möchte, wo ich 2019 am Start stehe, der kann das hier machen!

 

Das Foto stammt aus Berlin bei meiner PB über HM in 1:06:52.

ab dem 1.11 gehts wieder mit dem Laufen los

back on the "streets"

 

Ab dem 1.November fängt mein Training wieder an.

Nach 7 Tagen gar nicht laufen, einige Tagen alle drei Tage und 2 Wochen jeden 2. Tag, geht es ab November wieder mit dem Training für die Saison 2019 los. 

 

Kurztrip London

 

Ich habe mich meiner Meinung nach gut erholt. Dazu haben auch die 5 Tage London beigetragen. Obwohl Natalie und ich uns dort nicht geschont haben, denn wir haben in den 5 Tagen durchschnittlich  24.700 Schritte am Tag gemacht. 

Da ist man Abends echt fertig, wenn man den ganzen Tag draußen auf den Beinen ist. Das Wetter war aber durchgehend sonnig und das haben wir natürlich genossen.

 

Ausblick

 

Der November und Dezember wird somit erst einmal Grundlage aufgebaut. Ende Dezember beim Oeverseer Silvesterlauf steigen wir dann wieder in die Wettkämpfe ein. Für Drelsdorf sind wir auch schon wieder gemeldet und wollen unseren Titel wieder verteidigen...

 

Ich werde Euch ende November mal einen Zwischenstand von meinem Training geben. 

 

 

Euer 


Pascal



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