Operation Halbmarathon erfüllt!!!

Wow... wo soll ich anfangen... Ich habe mein Ziel unter 1:09 zu laufen mehr als erfüllt und bin immer noch mega happy!

Die Woche Urlaub vorher war echt gut geplant. Sie hat echt richtig was gebracht. Ich konnte so super trainieren, regenerieren und habe nur gute Dinge gegessen (z.B. 1,2 kg Räucherlachs und 0,5 kg frischen Lachs) Bin mit Natalie aber auch viel spazieren gegangen, denn das Wetter war auch sehr gut dafür.

 

Die Tage vor meinem Zielwettkampf in Husum habe ich so viele gute Wünsche bekommen, dafür möchte ich mich noch mal bei Euch allen bedanken. (danke auch an Niels-Peter Binder für das tolle Foto) Ein letztes Dankeschön geht natürlich auch noch mal an meine Freundin Natalie, die ihre Läufe öfter mal an meine Geschwindigkeit anpassen musste, da ich dachte, zu langsame Läufe würden mich von meinem Ziel abbringen.

Der Abend vor dem Lauf war sehr nett, denn ich hatte meine Eltern und meine Schwestern zu unserem Wettkampfessen eingeladen. Auch Volker Goineau war aus Berlin gekommen, da er für den Laufticker einen Bericht über die DM schreiben wollte und übernachtete deshalb uns. Er erstellt übrigens für Natalie die Trainingspläne und hat mir in den letzten 2 Wochen auch noch einige Trainingstipps gegeben. 

Die Nacht war super und ich konnte wirklich bis 7:30 Uhr durchschlafen. Bei meinem Power-Frühstück war ich mir bei der Menge nicht ganz sicher und nahm einfach mal ein wenig mehr als bei einem 10 km Lauf. Dieses stellte sich dann später auch als optimal heraus. Die Autofahrt zu dieser DM war mit 40 Minuten wohl rekordverdächtig. Als wir unsere Startunterlagen abgeholt und unser Auto in der ersten Reihe mit Blick auf den Startbereich abgestellt hatten, merkten wir, das der Wind doch ein wenig zugenommen hatte.  Jetzt gab es aber kein zurück mehr und auch keine Ausreden! 

Ich lief mich die 2 Prolog-Runden ein und machte noch 2-3 Sprints. Hierbei begrüßte mich ein Läufer aus Niedersachsen und erzählte mir, das er sich am Morgen auch mein Power-Frühstück gemacht hatte. Das erfreute mich sehr und zeigte, dass meine sportliche Leistung anerkannt wird und vielleicht an meiner "Wettkampf Ernährung" etwas dran ist.

Die Startphase war ein bisschen ungewohnt für mich. Normalerweise war ich es gewohnt, aus der ersten Reihe zu starten, was jedoch dieses Mal nicht ging und so hatte ich mich in der 3. Reihe im Starterfeld "versteckt". Nach dem Erklingen der Schleswig-Holstein Hymne erfolgte der Schuss für den Start. Den 1. km lief ich mit der Spitze des Feldes mit 3:15 durch, genau nach Plan.  Die weiteren km schaute ich immer nur mal kurz auf die Uhr und dachte mir unter 3:15, somit ist alles gut. Es fühlte sich sehr entspannt an, auch wenn ich ich aus meiner Gruppe die ganze Zeit das Tempo machen musste, da sich dafür kein Anderer fand. Es kann auch an dem Gegenwind gelegen haben (obwohl ich mit meinem Körper nicht viel Windschatten bot), aber ich hatte eine Mission und ich fühlte mich immer noch super. Ich hatte es vielleicht bei km 4 verpasst (oder mich wohl eher nicht getraut) in die 2er Gruppe vor mir zu laufen. Ich wollte jedoch keine Überlastung meiner Muskeln am Anfang des Rennens riskieren, dafür hatte ich die letzten 4 Monate zu viel für mein Ziel getan. 

Somit lief ich mein Tempo (10 km unter 32, bei 15 km gute 48 min) und der Rest der Gruppe hinter mir her. Bis zur letzten Runde verging die Zeit echt wie im Flug (so fühlt es sich wohl an, wenn man im Flow läuft) und dann traute ich mich auch mehr aufs Tempo zu drücken. Bis jetzt war meine Atmung nämlich immer noch sehr ruhig gewesen. Die vielen Anfeuerungen mit "Pascal, Pascal" motivierten mich natürlich auch noch einmal und jetzt galt es keine Körner mehr liegen zu lassen und den Rest am Anschlag zu laufen. 

Die letzten 1,5 km waren dann zum Glück auch mit Rückenwind und erklärten ja auch den letzten KM in 2:55. Ich war überglücklich als ich die Zieluhr erblickte und mit einer 1:07:47 kurzzeitig erschöpft aber überglücklich von Familie und Freunden im Zielbereich empfangen wurde. (Ich habe hier leider nicht für jeden genug Zeit gehabt, aber ich hoffe das kann jeder verstehen) Mir fiel natürlich auch eine kleine Last von den Schultern, die ich mir durch meine Homepage und die Mission 1:09 auch persönlich gemacht hatte. Ich denke, dass ich mein Ziel mit einer Verbesserung meiner PB um 3 Minuten auch sehr erfolgreich erfüllt habe. Es hat an dem Tag wirklich alles gepasst und sollte es in Zukunft mal nicht so sein, denn zu jedem Hoch gesellt sich auch mal ein Tief, könnte ich mit dem bisher Erreichtem ganz gut leben...

 

Jetzt fragt sich vielleicht der Eine oder Andere und was macht Pascal jetzt, was ist sein neues Ziel!? Ja, da habe ich natürlich jetzt nur noch Eins im Sinn. Bei der 10 km LM in Niebüll (03.05.15), und ich weiß die Strecke gibt es her, (Streckenrekord dort: 31:08 von Volker Goineau) unter 31 Minuten laufen...

 

Euer Pascal

 

Video im SH Magazin ab 8 Min. 50!

 

Hier die Garminaktivität des Halbmarathon


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