Sportscheck Nachtlauf in Hamburg

Nachdem letztes Wochenende (Freitag) noch der Neumünster Holstenköstenlauf anstand, bei dem Natalie und ich unsere Vorjahressiege gemeinsam wiederholen konnten, wurde es dieses Wochenende nur ein Einzelrennen...

 

Natalie sollte vom Trainingsplan diesen Lauf nicht mitnehmen, da Sie mit der LM in Büdelsdorf und dem Marathon innerhalb des Ostseeman in Glücksburg noch einiges an "wichtigen" Wettkämpfen vor sich hat, und dann das Training  vorgeht. Deshalb hatte ich glücklicherweise eine Betreuerin an meiner Seite. Ich begann meine Vorbereitung auf den Lauf wieder 3 Stunden vorher mit der Einnahme meines Power-Frühstücks. Hier habe ich dieses mal jedoch eine Kleinigkeit (aufgrund der kurzen Distanz) verändert und war gespannt, ob sich dieses positiv oder negativ auswirken würde. Aber mehr dazu später... 

 

Wir machten uns dann gegen 19:30 Uhr auf zur Alster, da wir die 15km Läufer natürlich auch sehen wollten, der Start war nämlich 2 Stunden vor meinem. Hier kommt aufgrund der Helligkeit nicht wirklich das Gefühl eines "Nachtlaufes" auf, weshalb ich lieber die 7.5 km um 22 Uhr  laufe. 

Die Sieger auf der 15km Strecke hießen Ingalena Heuck und Philip Kretz. 

30 Minuten vor dem Start begann ich mit dem Einlaufen. Aus dem Vorjahr wusste ich schon, dass nicht viel Fläche zum Einlaufen zur Verfügung stand, aber da muss man eben durch, wenn man mit mehreren Tausend Startern Nachts um die Alster flitzen möchte.

 

Dann ging es aber auch für mich los. Der erste km war mit 3:16 viel entspannter als im letzten Jahr. Deshalb blieb mir wohl auch ein Läufer (der 5 km Sieger vom Bremener Nachlauf) dicht auf den Fersen. Auch meine Tempoverschärfungen konnte er immer wieder mitgehen. Somit liefen wir zusammen die nächsten Kilometer. Erst bei km 5 (Durchgang 15:56)  merkte ich langsam, dass ich mich dort leicht absetzen konnte.  Bei km 7 drehte ich mich einmal um, und konnte ihn noch nicht sehen. Somit durfte ich die letzten 500 Meter in der Zielgasse mit den vielen Zuschauern einfach nur genießen. Das ist ein schöner "Lohn" für das anstrengende Training der letzten Monate.

 

Es war wie letztes Jahr ein sehr cooles Event, auch wenn die Startgebühren für 7.5 km heftig sind. Es wird einem aber dafür auch einiges geboten (Zielverpflegung, Siegerehrung, Moderation und ein schönes T-Shirt). Auch die Preise für die Sieger konnten sich sehen lassen. Es gab einen Blumenstrauß, einen Sportscheck Gutschein, eine BMW Duffel und das obligatorische Erdinger 3 Liter Bierglas.

Danke an meine Freundin Natalie für die super Betreuung bei nicht gerade dem besten Wetter. Dafür werde ich mich in Glücksburg revanchieren, bei ihrem ersten Marathon. Hier werde ich ein guter Betreuer sein, wie Sie heute.

 

Mein Versuch, mich an meinem Power-Frühstück für kürzer Wettkämpfe zu versuchen, hat sich gelohnt. Ich habe statt der Hirseflocken Reisflocken genommen. Diese haben noch mehr Kohlenhydrate, man muss diese jedoch länger aufkochen, da sie sonst zu roh/zu hart sind. Dann schmecken sie fast wie Milchreis und der ist auch sehr lecker. 

 

Morgen steht mit dem Hella-Halbmarathon der 1. Halbmarathon nach der DM auf dem Plan und ich habe großen Respekt, da ich keinen Lauf länger als 16 km seitdem gemacht habe. Mal gucken wie das so wird... ich werde die Woche berichten.

 

Euer Pascal

 

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