Staffel-Triathlon in Hamburg und mein neues Ziel...

Am Sonntag durfte  ich  nach fast zwei Wochen ohne richtiges Training (der Juli hatte bis Samstag nur 63 km) bei einem Staffel-Triathlon mitmachen. Ich hatte natürlich, als ich die Zusage letztes Jahr dazu gegeben hatte, mit einer richtig schnellen  Zeit  geplant. Was es nun geworden ist erzähle ich später...

 

Es hätte, wie sollte es anders sein, drei Stunden vorher mit meinem Power-Frühstück anfangen sollen. Da ich jedoch erst um 13:35 h dran war, und wir uns 2 Stunden vor dem Start des Schwimmers (12:20 h) treffen wollten, musste ich mir mein Power-Frühstück mitnehmen. Ich war jedoch überrascht, dass es sich in der Plastikschüssel warm hielt.

Sven, der Organisator und Chef vom Radsportzentrum Hamburg, hatte ein eigenes Zelt auf dem Jungfernstieg, in dem wir sehr gut versorgt wurden und unsere Sachen stehen lassen konnten. Mein Mitschwimmer hieß Thore Bermel (Jugendeuropameister Freiwasser) und mein Mitfahrer war Oliver Bergmann (Vize Norddeutscher Meister Einzelzeitfahren).

Wir waren also gut aufgestellt und wollten alle antreten, um die einzelnen Streckenrekorde zu brechen. 

 

Um 12:20 Uhr war dann der Start für unseren Schwimmer. Thore kam nach 16:50 Minuten mit Streckenrekord schon wieder aus dem Wasser (seine Trainingseinheit am Vortag bestand übrigens aus 7 km schwimmen).

Dann war Oliver unser Fahrradfahrer dran. Er "durfte" länger Fahrradfahren als Thore geschwommen und ich gelaufen bin. Er pulverisierte mit einer Radzeit von 55:21 ebenfalls den Streckenrekord.

Dann war ich endlich dran. Ich hatte mich sehr drauf gefreut hier meine Form testen zu können. Zudem mag ich die Strecke um die Alster sehr gern. Die ersten Kilometer liefen recht gut. Von einer großen Anstrengung war nichts zu spüren, jedoch wollten die Beine dann aber auch nicht viel mehr. Die Bedingungen waren zum Glück super. Es war trocken, um die 15 Grad und das ist für Läufer optimal. Bei 5 km stand eine 15.59 min. auf der Uhr und dann ging es die Strecke auch schon wieder zurück. Zum Ende hin konnte ich das Tempo nochmal leicht steigern. Es fühlte sich jetzt von  der Belastung genauso an, wie mein Bestzeitlauf in Niebüll, nur, dass dieser eben schneller war. Man kann eine Pause von einer Woche also  gut verkraften, wenn man alternativ z.B. Krafttraining macht und viel spazieren geht (meine persönlich Empfehlung hierfür ist übriges das MI Band von Xiaomi. Es kostet nur 20 EURO zählt er eure täglichen Schritte ziemlich genau, zeichnet sogar euren Tiefschlaf auf und vibriert, wenn ihr einen Anruf bekommt).

 

Ich kam dann ebenfalls mit neuen Streckenrekord und einer Laufzeit von 31:57  Minuten mit meinem zwei  super Teamkollegen nach 1:49:10h ins Ziel. Es hat echt viel Spaß gemacht ein wenig Triathlonluft zu schnuppern. Ich bin mit meiner Laufzeit voll zufrieden und denke, dass ich nicht das letzte mal dort mit einer Mannschaft an den Start gegangen bin. 

Auch sonst war das Wochenende einfach nur einmalig cool. Wir haben mit Jan Frodeno ein Foto bekommen. Er hat sogar auf meinem neuen Eiweißshaker von BeGreenOrganics  und auf meinem Trainingsschuh unterschrieben. Später haben wir noch unsere zwei Deutschen Staffel- Frauen und Männer getroffen und uns nett mit denen über deren anstehendes Rennen unterhalten. Kein Wunder, dass Natalie (die morgens 7 x 1000 m in durchschnittlich 3:37 absolvieren durfte) und ich gegen 23 Abends immer noch voll aufgedreht waren und nicht einschlafen konnten. Denn nach so einer Belastung schüttet der Körper schon so einiges an Glücksgefühlen aus, das ist einfach nur der Hammer. Genau deshalb kann man (oder ist es bereits ) auch süchtig vom Laufen werden...

 

Gestern Abend stand die letzte Stoßwellentherapie an. Ich kann diese Behandlungsform nur empfehlen. Sie kann bei vielen Verletzungen im Fußbereich weiterhelfen.

Ich bin sehr guter Dinge, dass ich ab Montag wieder ohne Schmerzen und dann hoffentlich ausgeheilt mit meinem Training beginnen kann. Sollte das Training ohne Komplikationen verlaufen, ist mein nächstes Ziel im Herbst einen Halbmarathon unter 1:07 zu laufen. Ich halte Euch auf dem Laufenden...

 

Euer Pascal

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Jan (Donnerstag, 23 Juli 2015 08:34)

    Herzlichen Glückwunsch!
    Wahnsinns Splitzeiten! Man kann immer nur wieder staunen, was die "Spezis" ins Wasser und auf den Asphalt zaubern... und nebenbei auch noch die schnellsten Wechselzeiten.

    Beste Grüße

  • #2

    Hans-Peter Dannenberg (Donnerstag, 23 Juli 2015 08:47)

    Spitzenleistung...und das gepaart mit einer Menge Spaß und toller Leute: was will man mehr ?? Es war ein tolles Wochenende in HH. Klasse wie motiviert und mit wieviel Leidenschaft Du Deinen Sport lebst. Sportliche Grüße aus Rendsburg und bis bald in Glücksburg beim Ostseeman !