Meine Frühstücks Alternativen 2.0

Ich möchte euch gerne mein Frühstück etwas näher vorstellen. Viele können es immer kaum glauben, wenn ich erzähle, dass ich kein Brot oder keine Brötchen mehr esse. Nach diesem Artikel denke ich wisst ihr warum...

 

 

1. Porridge oder (Haferbrei 2.0)

 

Grundzutaten: Haferflocken, Sojamilch, Kokosmilch, Salz, 1/2 Apfel, Mandeln gehackt, Wasser

 

Zubereitung: 60 g Haferflocken, 15 ml Kokosmilch, 120 ml Sojamilch, 120 ml Wasser, 2 Prisen Salz, den halben Apfel in kleine Stücke geschnitten, 5 g Mandeln gehackt alles in einen Topf geben und unter ständigem umrühren aufkochen lassen. 

 

Ihr könnt natürlich auch 240 ml Wasser statt Sojamilch nutzen, das schmeckt auch. Auch kann man an Ende noch gefrorene Früchte in den Kochtopf geben, diesen nehmen die Wärme auf und man kann diesen schneller essen.

 

Mein Tipp: Ich mache mir Abends schon alle Zutaten in einen großen Reiskocher und lasse es die Nacht über auf "Erwärmen" an. Morgens ist es dann warm, fertig und hat eine super cremige Konsistenz. Zudem ist es sogar ein  "Raw Porridge", da es zwar über mehrere Stunden gekocht wurde aber immer unter 42 Grad geblieben ist. 

 

Topping: Hier könnt ihr kreativ sein und eure Lieblingssachen auswählen. Ich nehme z.B. gerne Zimt, Bourbon Vanille, frische Früchte und Mandelmus.

 

Die Vorteile als Frühstücksalternative zu Brötchen: Es hält sehr lange satt, enthält frische und gesunde Zutaten, ist lakosefrei, glutenfrei und vegan. Man kann es auf die Arbeit mitnehmen und, wie ich es mache, schon am Abend vorbereiten. Aber auch am Morgen ist dieser innerhalb von 5 Minuten gekocht. 

 

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2. Eiweißpfannkuchen oder (Kaiserschmarrn 2.0)

 

 

Grundzutaten: 2-3 Eier, 1 Banane, 1 Löffel Eiweißpulver Vanille, wenn gewollt 3 EL Hafermehl und einen Schuss Kokosmilch. Wer es schokoladiger haben möchte, dem empfehle ich ein Blend Protein Mousse au Chocolat.

 

Zubereitung: Alle Zutaten in eine Schüssel geben, die Banane in kleine Stücke schneiden und alles gut umrühren bis ein flüssiger Teig entsteht. Diesen dann in eine vorgeheizte Bratpfanne geben und vorsichtig erwärmen, nach einiger Zeit wenden. Später den Pfannkuchen wie einen Kaiserschmarrn in kleine Stücke teilen. 

 

Topping: Hier wieder kreativ und experimentierfreudig sein. Ich nehme gerne Mandelmus, Sojajoghurt, Chiapudding, Früchte (Himbeeren, Heidelbeeren oder Erdbeeren) und bestreue es noch mit Zimt und Bourbon Vanille. 

 

Die Vorteile als Frühstücksalternative: Ohne Zuckerzusatz, sehr eiweißhaltiges und reichhaltiges Frühstück, welches lange vorhält. Kann natürlich auch am Vorabend zubereitet werden. Wenn gewünscht kann man es dann Morgens kurz wieder aufwärmen oder natürlich auch kalt aus dem Kühlschrank essen. 

 

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3. Sojaquark oder (Quarkspeise 2.0) 

 

 

Grundzutaten: Sojaquark, frische saisonale Früchte, Bourbon Vanille und Zimt

 

Zubereitung: Den Sojaquark von Alpro kann ich hierfür nur empfehlen. Dieses macht sich auch Natalie gerne. Einfach frische Früchte nach belieben auf den Quark verteilen und diesen dann mit Zimt und Vanille pudern. Wie auf dem Bild zu sehen, haben wir diesen wie fast alle Gerichte noch mit ordentlich Mandelmus begossen (alternativ gehen natürlich auch preisgünstigere Varianten wie Erdnussmus).

 

Die Vorteile als Frühstücksalternative: Schnell zubereitet, belastet nicht. Man könnte danach relativ schnell Laufen gehen. Super lecker und empfehlenswert für warme Sommertage. Kann auch wieder am Vorabend vorbereitet werden.

 

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Fazit: 

 

Abschließend ist zu sagen, es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten meine drei oben genannten Alternativen zuzubereiten, dass ich gar keine Lust mehr auf Brötchen und Brot habe. Das wäre mir heute einfach zu langweilig, da zu einseitig und früchtelos.

 

Das coole ist, dass Natalie sich so schon mehrere Jahre ernährt und ich dieses von ihr einfach abgeguckt habe. Das kam einfach so, denn sie hat nicht einmal gesagt: "probier du das doch mal".

Das schätze ich so sehr an ihr, dass sie Menschen ihren "Ernährungsfreiraum" lässt, aber es dennoch schafft Menschen davon zu überzeugen Alterativen zu Brötchen auszuprobieren, rein aus Interesse/aus Neugierde. Durch Natalie hatte ich das erste Mal Abende, an dem ich mich riesig auf das Frühstück am nächsten Tag gefreut habe. Das hatte ich bis dato noch nie so erlebt. 

 

Unsere Frühstücksalterativen essen wir auch oft Abends oder den Kaiserschmarrn 2.0 z.B. nach Wettkämpfen. Wir freuen uns dann richtig "nach getaner Arbeit" darauf.

 

 

 

 

Nachtrag zur LM 5.000 m in Hamburg

 

Ich wollte einfach mal gucken, was nach dem 10 er am Freitag in Bremen noch so möglich war. Ich hatte mir fest vorgenommen die erst 3 km keine Tempoarbeit zu machen, da mich dieses zu viel Kraft gekostet hätte. Somit ergab es sich, das Mourad gleich an die Spitze des Feldes ging. Deshalb war der 1. km auch mit kurz über 3 Minuten gar nicht so langsam. Auf dem zweiten km wollte er mir dann die Führungsarbeit übergeben, was ich mit einer verringerten Geschwindigkeit ablehnte. Der 2. km war dann mit 3:12 wieder so langsam, dass sich der Rest des Feldes sogar wieder an uns heran kämpfen konnte. Ab dem 3 km wurde es dann immer schneller. Ab ca. 3,8 km übernahm ich dann die Führung und wurde auf der Schlussrunde nochmal von Mahmood überholt.

Ich versuchte einfach dran zubleiben und war froh, dass dieser nicht wirklich wegkam. Ich blieb also in Lauerstellung hinter ihm und ging erst auf der Zielgeraden an ihm vorbei, wo kein Gegenwind mehr war. Jetzt hieß es alles geben, was mir dann auch noch gelang und ich mit 1 Sekunde Vorsprung im Ziel auf den Boden fiel. Der letzte km war sogar eine 2:50 was ich, nach meinen Wochenende und keinem Tempotraining in der letzten Zeit, schon bemerkenswert fand.

Ich bin über den LM Titel auf alle Fälle sehr glücklich und freue mich, dass mein Plan das Rennen hintenraus zu bestimmen aufgegangen ist. 

 

 

Nachtrag zum LZDM

 

Um es vorwegzunehmen, auch in diesem Jahr haben wir es nicht hinbekommen 10 Läufer für uns finden zu können. Wir mussten mit 8 Läufern an den Start, was bedeutete, dass zwei Läufer doppelt laufen durften, wovon einer ich war.

 

Meine erste Strecke 

 

Ich hatte also die erste Strecke von Husum nach Wittbek. Beim Ankommen in Husum war es wieder echt schön so viele bekannte Läufer zu treffen. Der Staffellauf hat sich für Schleswig Holstein echt zu einem Highlight hier gemausert. Mit 78 Staffeln angefangen standen heute neben mir an der Startlinie über 700 Startläufer für die verschiedensten Teams aus ganz Deutschland und sogar dem Ausland. Mein erster Streckenabschnitt war der Selbe wie letztes Jahr, es sollte aber einiges langsamer werden. Dieses lang zum einen an dem Ostwind der den Läufern die ganze Zeit entgegen blies und zudem an den warmen Temperaturen in der Sonne, die ab km 5 die Wolkendecke durchbrochen hatte. Ich kam mit ca. 30 Sekunden Vorsprung auf den 2. Läufer in Wittbek an. 

 

Meine 2. Strecke 

 

Meine zweite Strecke war die von Fleckeby nach Gammelby. Hier stelle ich auch mein Auto ab und lies mich von meinem Vater zurück nach Fleckeby mitnehmen.

In Fleckeby auf dem Sportplatz wird immer richtig was geboten. Wer gerne mal einen Streckenabschnitt laufen möchte, den kann ich diesem Zielpunkt sehr empfehlen. Auch die Strecke an der Schlei vorbei über das Gelände vom Internat Louisenlund  ist landschaftlich echt schön.

 

Hier gestartet bin ich allerdings noch nie. Der Anfang war auch hier landschaftlich sehr schön entlang der Schlei. Leider gab es auch hier einige Hügel. Ab km fünf schaute ich deshalb nicht mehr auf die Uhr, da mir die Schnitte einfach zu langsam waren.

Ich startete in Fleckeby mit ca. 2:15 min Rückstand auf den Führenden vom Mauritz Team und konnte diesem zwar eine Minute abnehmen, aber gesehen habe ich den Läufer nicht, was ebenfalls nicht so motivierend war. Ich war dennoch froh nach insgesamt über 20 km an dem Tag (innerhalb von 4 Stunden) in Gammelby anzukommen und den Stab an Leif zu übergeben. 

Ich fuhr dann mit Natalie nach Hemmelmark und sah Leif als Ersten ankommen. Ich hatte mich eigentlich auf den Läufer vom Mauritz Team eingestellt. Es stellte sich jedoch heraus, dass dieser sich trotz Führungsfahrzeug verlaufen hatte. Er wechselte dann mit einem Rückstand von 3 Minuten. Diesen Abstand konnte Mansor dann fast halten und Leif brauchte diesen bei seinem zweiten Lauf als Schlussläufer nur "entspannt" ins Ziel laufen.

Somit war der 3. Sieg für o.t.n in Folge perfekt. Ich bin ein bisschen stolz darüber, da es meine Planung war, unsere 8 Läufer so zu positionieren, dass alle optimale Bedingungen vorfanden und jeder speziell auf seine Leistung zugeschnittene Strecken bekamen. Diese akribische Arbeit hatte sich also ausgezahlt.

 

Kurzer Ausblick:

 

Am Wochenende geht es Sonntag mal wieder nach Ratekau über die 10 km und am Freitag drauf steht auch schon der Holstenköstenlauf ebenfalls über 10 km an. Auf beide Läufe freue ich mich schon sehr...

 

Euer

 

Pascal