Mein 2. Lauf in Ratekau mit zwei 2. Plätzen

Gestern ging es nach zum zweite Mal nach Ratekau zum 10 km Lauf. Natalie und ich hatten den Lauf in guter Erinnerung, da wir dort letztes Jahr beide überraschend 1. wurden. Dieses Jahr war jedoch schon vorher klar, dass es  wohl eher auf den 2. Platz hinauslaufen würde.

 

Wir machten uns nach unserem obligatorischem Power-Frühstück (habe gerade heute Mittag von einem Triathleten eine sehr positive Rückmeldung zu unserem Frühstück bekommen) und einen kleinen Spaziergang, dann ging es auf nach Ratekau, kurz hinter Lübeck gelegen.

 

Die Anfahrt war dann gar nicht so leicht, da das ganze Dorf morgens wegen der Läufer (Start 5 km 9:00 Uhr) voll durch die Polizei abgeriegelt wurde. Wir haben dann letztendlich auf dem Parkplatz vom örtlichen Griechen geparkt. Danke dafür, auch wenn es nicht ganz korrekt war, den Gästen Morgens die Parkplätze wegzunehmen... 

 

Kurze Zeit später am Stadion angekommen, holten wir dann unsere Startunterlagen ab und trafen Volker, mit dem wir uns kurze Zeit später dann gemeinsam 3,5 km einliefen. Es wurde echt jede Stunde wärmer und Natalie und ich versuchten mit Wasser kurz vor dem Start unseren Körper noch etwas herunterzukühlen.

 

Um 10:10 fiel dann der Startschuss und ich setzte mich zuerst mal an die Spitze des Feldes. Da Mengistu, ein gebürtiger Äthiopier, den Streckenrekord angreifen wollte, dachte ich der würde gleich am Anfang wegziehen, das machte er aber nicht. Bis zum 2. km liefen wir also gemeinsam, ehe ich dann doch ein wenig abreisen lassen musste. Das fehlende Training bedingt durch die vielen Wettkämpfe hinterlassen langsam ihre Spuren. Bei km 5, wovon einige km zum Glück noch im Schatten waren, hatte ich eine 15:45, was ich gar nicht so schlecht fand. Jedoch kamen auf den nächsten 5 km dann doch einige Anstiege, Kopfsteinpflaster und die volle Sonne.

Einen richtigen Einbruch hatte ich zum Glück dennoch nicht. So lief ich ein, an sicherer Position 2 liegend, kontrolliertes Rennen in kurz unter 32 Minuten nach Hause. Mensistu Zelalem hatte sich übrigens den Streckenrekord in starken (30:25) erlaufen. Natalie erlief sich ebenfalls den 2. Platz genau 6 Minuten nach mir.

Die Organisatoren um Jens verstehen was von  "nationaler Sportförderung", denn der 1. Platz mit Streckenrekord war ihnen beachtliche 500 EUR Wert. Diese erlief sich dann auch die 1. Frau Isabell Teegen in 35:12. Ich finde es klasse, das Firmen in der Umgebung bereit sind, so viel Geld zu investieren, um die Veranstaltung / die Region bekannter und lukrativ in der Laufszene zu etablieren.

 

Direkt nach dem Lauf habe ich dann zum ersten Mal Frank Kührmann (ehemals LBV Phönix Lübeck) persönlich kennengelernt. Er hält mit immer noch den Rekord beim Büdelsdorfer Eiderlauf über 11,1 km aus 1992 mit 33.29, welchen in schon 11 mal hintereinander gewonnen habe. Zudem ist er 1989 seine PB über 15 km gelaufen in sensationellen 45:31. Es war mir eine Ehre Frank! Nach der Siegerehrung ging wieder mal eine super organisierte Veranstaltung zu Ende, die eine lange Anreise immer Wert ist. 

 

Ausblick:

 

Am Freitag laufe ich nochmal beim Holstenköstenlauf die 10 km für o.t.n, ehe es dann mal wieder ans Training geht. 

 

 

 

Euer 

 

Pascal