Korschenbroich schnelle 10km Strecke mit nur 3 HM!

Am letzten Samstag gegen Mittag machen wir uns gegen 14 Uhr nach Korschenbroich nahe Neuss/Düsseldorf auf.

Unser erster Halt war dann obligatorisch im Cha chã Düsseldorf für unser geliebtes gelbes Gemüse Curry.  Wir freuten uns besonders auf diesen Laden, da wir Düsseldorf als einzigen noch nicht kannten. 

Er liegt gut, direkt in der Düsseldorfer Innenstadt und Parkhäuser sind genügend im Umfeld vorhanden. 

Leider fing es gerade an heftig zu regnen, als wir wieder zum Auto wollten, was sich jedoch später als gar nicht so schlecht herausstellte. 

 

Die Unterkunft

Nach 30 Minuten waren wir schon in unsere Unterkunft im Sporthotel Tespo in Kaarst angekommen.

Hier wollte Natalie gleich auf einen der vorhandenen 7 Tennisfeldern mit mir Tennis spielen, aber dem musste ich dann eine Absage erteilen. Jedoch blieb sie hartnäckig und wollte mir weiß machen, dass Tennis eine hervorragende Cool-down Möglichkeit nach dem Wettkampf sei. Netter Versuch! Da würde ich lieber die vorhandene Sauna oder das Dampfbad auswählen. 

Stattdessen beschlossen wir nach dem Regen einen gemütlichen Spaziergang zu machen, was jetzt nach dem Regenschauer vorhin echt gut tat, da die Luft wieder sauerstoffreich und klar war.

Natalie konnte so schon mal schauen, wo sie morgen trainieren konnte. Das Hotel war direkt neben einigen Reitanlagen, eine davon ist sogar der des olympischen modernen Fünfkampfes. Es war auf alle Falle eine nette Gegend 7 km von Korschenbroich entfernt. 

 

Milchreis am Morgen

Der nächste Tag war dann entsprechend lang, da der Start erst gegen 15:47h war. Ich machte mir morgens erstmal einen Milchreis, gut, dass ich immer eine Kochplatte für mein Power-Frühstück dabei habe. Es kamen einige Mangostreifen von Wellnuss.de hinein, welche ich echt auch als Schnack an dem Tag empfehlen kann (94% Kohlenhydrate sprechen für sich).

 

Das zweite Frühstück 

Etwas später gingen wir dann zum Frühstück, da Natalie ja auch an diesen Wochenende nur mein Coach war. Das Frühstück war auch sehr reichhaltig. Sogar Sojamilch stand dort bereit und die gekochten Eier schmeckten uns beiden besondern gut. 

 

Nach einem 2,5 km Spaziergang in der schönen Umgebung bei besten Wetter, zog Natalie noch ihr Training für den Tag durch, ehe ich mich dann an mein Power-Frühstück machte. Jetzt waren es noch knappe 3 Stunden bis zum Start.

 

Gegen 13:30 führen wir los nach Korschenbroich. Dort angekommen besorgte ich mir meine Startunterlagen und unterhielten uns in der Sparkasse mit Volker, Victoria und anderen bekannten Läufern. Auch waren viele Holländer, Briten und Läufer aus den osteuropäischen Ländern vertreten. Das besondere war die Master Wertung für die Männer und Frauen (ab M40) bei der es 250 EUR für den Sieger/Siegerin gab. 

 

Das Einlaufen

Gegen 15 Uhr liefen Volker und ich uns ein und begutachteten dabei die Strecke, die wirklich sehr flach aussah, wobei ich mich auch nicht täuschte, da ich tatsächlich später nur 3 Höhenmeter auf meiner Uhr hatte. Es folgen Sprints und ein paar Dehnungen bis es dann die die richtigen Wettkampfschuhe und Laufshirt ging. 

 

Der Lauf

Zwei Minuten vor uns starteten die Elitefrauen, die nur 5 km zu laufen hatten. Dann ging es pünktlich mit ca. 30-35 Läufern um 15:47 auch für uns los. Der Start war kurz vor einer Kurve und nicht ganz so optimal gelegt. Hier hieß es erstmal wegkommen und nicht stürzen. Ich ließ die Läufer vorne einige Meter weglaufen, da mir klar war, dass diese mit weit unter 3 Minuten anfangen würden. Auch bei mir stand noch eine 2:59 auf der Uhr, was jedoch auch dem Rückenwind auf dem Teilstück geschuldet war. Der Zweite war mit 3:07 und leichten Gegenwind auch wohl zu schnell für den Einstieg. Es waren 6 große und 2 kleine Runden zu laufen. Wir kamen also acht mal am Start/Ziel vorbei, was für die Zuschauer natürlich super war. Die Temperatur war zwar ok, jedoch hatte die Sonne auf den sonnigen Abschnitten doch schon reichlich Kraft. 

Ich versuchte an Volker dran zu bleiben, was mir ab dem 3. Kilometer leider nicht mehr gelang. Ich musste somit alleine laufen. Ab und zu viel einer zurück, an den man heranlaufen konnte. Volker lief ca. 50 Meter vor mir zusammen mit Fredric Uhrbom aus Schweden. Ich konnte ihn zwar nur von hinten sehen, aber dachte mir gleich, den kennst du. Er lief letztes Jahr zusammen mit mir in Berlin und machte in unserer Gruppe auf den Gegenwindpassagen größtenteils das Tempo. Ihm hatte ich es zu verdanken, dass ich mein Ziel sub 1:07 letztes Jahr geschafft habe. Er ist immerhin 41 Jahre!!!

Dieses motivierte mich wieder zumindest den Abstand an die beiden nicht größer werden zu lassen, obwohl es auf den leichten Gegenwindpassagen allein echt schwer war. Das konnte man auch an meinen Zeiten sehen die mit 3:18 (8.km) und 3:18 (9.km) aus dem Rahmen fielen. Ich weiß auch nicht genau woran es liegt, dass die beiden Wettkämpfe anstrengender waren als z.B. mein Lauf letztes Jahr in Leverkusen mit 30:35. Das werde ich nach dem Halbmarathon mal analysieren müssen um Veränderungen bis zur LM in Kaltenkirchen herbeizuführen.  

 

Ziel

Ich kam schließlich als 19. mit einer 31:29 ins Ziel. Volker kam 4 Sekunden und Frederic 5 Sekunden vor mir ins Ziel. Bei ihm bedankte ich mich nun auch noch mal persönlich für das Pacen letztes Jahr in Berlin. Mit dem Lauf bin ich im großen und ganzen zufrieden, es war wieder hart, aber wenn man eine Motivation zum Ende hat, kann ich mich nochmals mehr quälen...

 

 

Danke:

Danke an Hans-Peter Walther für die tolle Organisation, die Unterbringung und die schnelle Strecke mit einem super Publikum. Letzteres habe ich jedoch aufgrund meiner Quälereinen etwas gedämpfter wahrgenommen, als es in Wirklichkeit war.

Wenn jemand also mal einen schnellen, sehr flachen Citylauf mit ordentlich Konkurrenz ende März sucht, ist man(n)/Frau in  Korschenbroich genau richtig. 

 

 

Ausblick:

Am Sonntag sind die Deutschen Meisterschaften in Hannover. Wenn ich es realistisch einschätze, wäre eine Sub 1:08 schon ein echt gutes Ergebnis. Dieses würde mich auch nicht so aus dem Socken hauen, wie meine 1:06:52 letztes Jahr, die mir zwar Selbstvertrauen und viele Glücksgefühle bereitete, aber auch einen Monat das Training zerstörte, da ich zerstört war. Wir werden sehen, ich werde euch wie immer auf dem Laufenden halten.

 

 

Euer Pascal

 

 

 

P.S. Ja, Natalie dir schulde ich noch ein Tennis Match :)

 

 

Danke an meine Unterstützer:

 

www.cereal-club.de

www.eatchacha.com

www.wellnuss.de

www.pharmanord.de

www.soeths-bioland.de

www.soeths-biokiste.de

www.o-t-n.de