Mit leeren Händen wieder zurück von der DM Halbmarathon

Eigentlich bin ich am Samstag mit dem Ziel nach Hannover gefahren dort zu laufen. Leider wurde daraus jedoch nichts!

 

Unser Ostern

 

Natalie hatte es über Ostern erwischt. Dieses lag eindeutig an ihrem Frieren während ihrer Schwimm-Uni-Stunde, bei der die Studenten Sprünge ins Wasser machen sollten und dazwischen immer gefroren haben, weil ihre Dozentin nach jedem Sprungdurchlauf einige Minuten was erzählte.

Mein Ostern bestand somit darin, meine Ehefrau zu pflegen und mein Training parallel zu absolvieren. Jedoch war das wohl keine gute Kombi...

 

Mittwoch Abend

 

Ich hatte dann am Mittwoch leider erste Erkältungserscheinungen, bei denen ich mir noch sicher war, dass ich sie mit meinen NEM von Pharma Nord und 2 x täglich Ingwer kauen bekämpfen könnte.

Aber hier sei nochmals erwähnt: es handelt sich lediglich um Nahrungsergänzungsmittel und keine Medikamente. Wenn eine Erkältung zu weit fortgeschritten ist, helfen diese eben auch nicht immer zu 100%. 

 

Unsere Anfahrt nach Hannover

 

Durch die lange und etwas stressige Anreise (mit Stau auf der A7 kurz vor Hannover) wurde mir dann abends klar, dass ein Start nicht wirklich Sinn machen würde. Meine Anzeichen einer Erkältung wurden stärker. Ich denke ich hatte abends sogar Fieber.

 

Realistische Betrachtung

 

Durch die Tatsache, dass wir die warmen Bedingungen live mitbekommen haben, kann ich ganz gut einschätzen, was die Läufer mit ihren Zeiten geleistet haben. Wenn ich keine Erkältung bekommen hätte, wäre ein TOP2 Platz in meiner AK35 definitiv möglich gewesen. Bei der Zeit von unter 1:08:21 (Landesrekord SH) wäre ich mir nicht so sicher gewesen. Denn wenn man die Zeit von Jan Knutzen, (1:08:35; er war in Leverkusen nur einige Sekunden hinter meiner 30:48) betrachtet, wäre + -5 Sek. vielleicht auch möglich gewesen. Aber mehr wohl auch nicht. Auch Steffen Uliczka lief mit (1:08:34) nicht wesentlich besser und ist somit ein weiteres Indiz dafür.  

 

Fazit

 

Ich denke der plötzliche Sommertag mit 23 Grad machte es allen Läufern (die es vorher nicht gewöhnt waren) auf der zweiten Hälfte nicht leicht und kostete etliche Sekunden. Auch wenn bei solchen Temperaturen auch deutsche Rekorde gelaufen werden. Solch einen ist heute nämlich Sandra Morchner (1:18:29) in der W45 gelaufen. Abstand zur Zweitplatzierten übrigens knappe 8 Minuten. 

 

Ausblick

 

Jetzt heißt es erst einmal wieder vollständig fit werden. Eine Pause kann manchmal auch nicht schaden, da meine Vorbereitung seit Ende 2017 auch schon  lang war. Wenn man wieder gut rein kommt, könnte ich mir die LM 10.000m und eine Woche Später den Niebüll-Lauf über 10km vorstellen. Ich halte euch auf dem Laufenden...

 

Euer

 

Pascal