Was ist für mich eine Saisonpause / Off-Season?

Ich werde manchmal gefragt, was für mich eine Saisonpause ist und was ich dann anders mache oder nicht mehr mache. Das möchte ich euch gerne in diesem Blogartikel erklären.

 

Saisonpause (Off- Season):

 

Definition laut WIKI: Auch Offseason, ist die Zeit während der Spielpause zwischen zwei Saisons und wird hauptsächlich mit US-amerikanischen Ligen, wie der NBA, MLB oder NFL in Verbindung gebracht...

 

Meine Definition:

 

Für mich bedeutet es Wettkampfpause, das ist klar, aber auch Trainingspause von min. 10 Tagen ohne Laufen. Auch gibt es dann für mich nichts Alternatives, wie Schwimmen, Radfahren usw. spazieren gehen (min. 10.000 Schritte täglich) mache ich natürlich dennoch jeden Tag, genauso wie Dehnen.

 

Hier darf der Körper wirklich mal zur Ruhe kommen und man soll den Spaß an den harten Trainingseinheiten zurückbekommen. Wenn man manche Läufer auf Instagram beobachtet, die Wettkampfteilnahmen in der Off-Season posten, dann denkt man, was hast du an dem Begriff Off Season eigentlich nicht verstanden...

Vielleicht ist es die Angst langsamer zu werden. So habe ich früher auch mal gedacht, als ich nach nur einer Woche Pause wieder eingestiegen bin.

Dass das noch gut ging, lag aber an meinen geringen Umfängen, für die normal Leute auch keine Off-Season brauchen. Seitdem ich etwas mehr trainiere, macht eine Pause definitiv Sinn.

 

Ausgibige Pause:

 

Letztes Jahr war ich z.B. gezwungen meine Saisonpause im Sommer etwas länger zu machen.

Ich hatte letztes Jahr, was meine Leistungen angeht, einen Durchhänger. So entschied ich mich im August nach meiner Erkältung dazu, eine vernünftige Saisonpause zu machen. Mit Erfolg, wenn man meine Ergebnisse über 10 km und HM jetzt sieht.

Meine Pause nach der Saison 2016, in der ich meine PB´s über 10 und HM aufgestellt habe, war wohl im nachhinein zu kurz. Deshalb wohl meine "bescheidene Saison" 2017. 

 

Natalie beherzt das Pausieren auch sehr gut, was man an ihrer stetigen Leistungsentwicklung ablesen kann.

 

Körper gut versorgen:

 

Ich versuche hier den Körper die Chance zu geben, seine Reserven an Mineralien wieder aufzufüllen, um Verletzungen vorzubeugen.

Es handelt sich dabei meist um Calcium und K2. Magnesium nehme ich täglich zu mir, aber auf eine Calcium Aufnahme achte ich während der Saison nicht wirklich. Deshalb ist hier eine verstärkte Einnahme über einen Monat für mich notwendig. Auch nehme ich vermehrt NEM ein, die meinen Sehen, Bändern und den Knorpelaufbau unterstützen.

Ab Oktober nehme ich auch verstärkt Vitamin D ein. Es sollten schon min. 8.000 int. Einheiten täglich sein, sonst könnt ihr es gleich lassen. Daraus wird nur "teurer Urin".

 

Unten habe ich einige interessante Artikel von Dr. Strunz zusammengestellt. Auf seiner Seite findet man natürlich noch viel mehr, aber diese Artikel haben es echt in sich und vielleicht kann ich dem Einen oder Anderen damit helfen...

 

 

TIPP:

 

Hier nochmal ein sehr interessanter Link zu Dr. Strunz, der täglich über Neuigkeiten und Weisheiten in der Medizin berichtet. Man kann seine provozierende Art mögen, oder nicht, aber wo erfährt man denn schon mal wirklich so viel "Insiderinfos" über "Schrottstudien", die sich der Schreiber auch wirklich durchgelesen hat.

 

Der Artikel von 3.10.2018 über Getreide ist so ein Beispiel. Wer das gelesen hat und dann immer noch meint Brot sei gut für den Menschen, dem ist nicht mehr zu helfen...

 

Hier meine besten Artikel von Ihm:

 

Glutamin  Immunsystem und

 

Glutamin Muskelaufbau nur durch Glutamin !!!

 

Omega 3 Muskelaufbau

 

Magnesium innere Ruhe

 

Vitamin D Allergien verschwinden...

 

Vitamin A Brustkrebs verhindern

 

Calcium  Warum noch Brustkrebs

 

Selen  Prostata-Krebs verhindern

 

Low Carb  nicht gefährlich!!!

 

 

Vitamin   Herzinfarkt verhindern!

 

Messen    Neurodermitis verschwunden!

 

47 Stoffe   Essentielle Stoffe mehr nicht!!!

 

Omega 3  Ausdauersport

 

Lithium  Depression adé!

 

Vitamin D    Wie viel Vitamin D wirklich am Tag ?

 

 

 

Euer 

 

Pascal

 

 

 

LM HM in Landesrekordzeit in Neumünster und einiges Neues

NMS immer eine Reise wert:

 

Der Neumünster Halbmarathon mit den Landesmeisterschaften sind für uns immer wieder was besonderes, denn hier haben wir 2014 gemeinsam unseren ersten LM Titel gewonnen. Wie es heute, nach meinem Halbmarathon (in 1:09:01) letzte Woche lief, lest ihr jetzt hier:

 

Meine Trainingskilometer:

 

Nach 2 Tagen Pause am Montag und Dienstag lief es Mittwoch eigentlich ganz fluffig, aber mit dem Superschuh, Pegasus Turbo, ist das auch nicht schwer. Donnerstag habe ich 8 km mit 4 x 200 m gemacht, was schon nicht so leicht war. Freitag hatte ich das Gefühl krank zu werden, weshalb ich dann auf Nummer sicher gegangen bin  und Freitag Pause gemacht habe. Samstag am Vortag war sowieso Pause geplant. Somit war die Woche mit 18 Kilometern sehr ruhig gewesen...

 

Das Einlaufen: 

 

Das Einlaufen lief schon ganz ok und ich habe mich sehr gefreut nach 3 Kilometern meinen Vater entgegen zu laufen, der sich meinen Lauf anschauen wollte. Ich hatte das Gefühl, da geht heute mehr als in Otterndorf letzte Woche. Zwar bekam ich kurz vor dem Start noch einen kleinen Schmerz in der Wade, was ich Natalie dann noch erzählte, aber den merkte ich dann später nicht mehr. So gingen erst die 5 km Läufer, dann die 10 km und um 10:10 schließlich auch die Halbmarathon Läufer auf die Strecke. 

 

Der Lauf:

 

Ich lief gleich vorweg, denn es hieß heute: "all-in!" Ich wollte im Ziel sagen können ich habe schwere Beine und echt was geleistet. Der 1. Kilometer ging mit 3:07 schon ganz gut los. Aber auch 2. = 3:13 und 3.= 3.11 fühlten sich noch gut an. Auf dem 4. Kilometer ging es dann die Brücke über die Autobahn hoch. Jetzt kamen einige Kilometer mit leichtem Gegenwind, was ich aber durch die Hilfe von Vilmos, der mir immer noch auf den Fersen war, ausglich, weil ich Abstand gewinnen wollte. Für Windschatten geben, dafür war ich heute nicht hier.

(Auch merkte ich ab hier, dass mein Chip am Schuh leicht auf meinen Fuß drückte, was ich in meiner 18 jährigen "Laufgeschichte" noch nie erlebt hatte. Vielleicht haben mir die leichten Schmerzen auch den nötigen Biss für die letzten Kilometer gegeben.)

 

Also wurde Tempo leicht angezogen und bei 5 hatte ich dann einige Meter Vorsprung. Meine 5 km Zeit war übrigens 15:55! Mein Blick auf die Uhr bei 10 km in 32:01 deutete eine Zeit von unter 1:08 an. Ich sagte mir dann immer wieder positive Sachen unter anderem auch einfach das Wort "Ja", da Natalie letztens gelernt  hatte, dass bereits erstaunlicherweise das kleine Wort "JA" positiv auf den Körper einwirkt, ein "Nein" würde den Körper hingegen schwächen. Das kann übrigens jeder mit dem kinesiologischen Muskeltest selbst überprüfen.

Die Kilometer von 5 bis 15 waren erstaunlich  konstant. Alle zwischen 3:11 und 3:13.

Die 15 Kilometermarke passierte ich in 48:02, wenn ich das auf der Uhr richtig mitbekommen hatte. Jetzt hieß es aber wieder beißen, denn am Golfplatz kam der Wind doch wieder leicht schräg von vorne. 3:18, 3:21 und 3:17 (über die Brücke zurück) waren die Schnitte der folgenden Kilometer. Jetzt waren es noch 3 Kilometer und die Strecke war eigentlich wirklich schnell, da es keine 180 Grad Kurven wie in Otterndorf  und es auch keine engen Kurven überhaupt gab.

Der 19. Kilometer in 3:19 ärgerte mich ein wenig, aber jetzt erst aufzudrehen war auch richtig so. 20. Kilometer in 3:15 und den letzten, wie letzte Woche, noch in 3:06. Ich weiß auch nicht wie ich das noch hinbekommen habe. Somit kam ich mit einer 1:07:52 in Ziel und schrie zuerst das Wort: "Landesrekord" aus.

 

Ich hatte echt im Vorwege nie gedacht sogar noch unter 1:08 h bleiben zu können (Natalie hatte mal wieder die richtige Vorahnung gehabt. Sie meinte, wenn der Tag passt kann ich von der Strecke her in NMS eine Minute schneller laufen als in Otterndorf). Der Landesrekord wäre super gewesen, aber das war lauftechnisch für mich die 1 mit Sternchen. 

Meine Zeit heute war übrigens 28 Sekunden besser als der alte Landesrekord (der 23 Jahre Bestand) in der M35.

 

Karen hat sich im Halbmarathon auch den LM Titel bei den Damen gesichert. Es ist beachtlich, da wir in SH dieses Jahr schon 3 Läuferinnen haben, die unter 1:18 auf HM laufen können und eben so viele unter 35 Minuten gelaufen sind. Aber wenn alle diese Läuferinnen dann nicht an der Startlinie stehen, kommt so was eben vor. Natalie und ich gönnen ihr das sehr, da Sie sympatisch ist und wie ich schon einige Jahrzehnte der Laufszene in SH treu ist. 

 

 

Läufer-Hilfe:

 

Meinen Folgetermin am Freitag beim Chiropraktiker in Glücksburg bei Herrn Wegner (der Natalie wegen ihrer Probleme auf der rechten Seite enorm geholfen hat) lief wieder richtig gut. Grob gesagt  verbessert er die Statik der Läufer,  denn die Wirbelsäule ist eben nicht immer so gerade und das Becken kann auch mal (bei Natalie um 4 cm) verschoben sein. Oftmals bedingt ein Schiefstand des Beckens, bzw des Iliosakralgelenks, eine schiefe Wirbelsäule, die wiederum langfristig leistungsvermindernd ist und etliche Folgen mit sich bringt.

Das man damit nicht rund und zu 100% läuft ist doch klar. Wenn also jemand Probleme beim Laufen hat, sollte er die Dienste eines Chiropraktiker (der das schon einige Zeit macht) gerne in Anspruch nehmen. Das Geld ist es echt Wert. Ihr lauft dann wirklich um einiges runder, effektiver und könnt auch oftmals besser atmen. Seine Behandlung (obwohl ich nicht Großes hatte) hat sich bei mir heute definitiv positiv ausgewirkt. 

 

Mein Fazit:

 

Ich habe mit diesem Lauf meine Saison genau so abschließen dürfen, wie ich es mir gewünscht hatte. Die kleinen Wehwehchen Ende August waren vielleicht notwendig, um die Planung so verlaufen zu lassen. Die beiden Landesrekorde zeigen mir auch, dass ich meine Schwerpunkte mit 10 km im Frühjahr und Halbmarathon im Herbst genau richtig gelegt habe.

 

Ich denke es liegt auch daran, das ich Zucker meide und mich mit Natalie gerne eiweiß- und fetthaltig (gute Fette wie Hanfsamen, Mandelmus, Nüsse oder Kokosmus) ernähre. Auch helfen uns definitiv die Nahrungsergänzungsmittel von Pharma Nord. Denn mit unserem Training (75/km die Woche) gehören wir im Halbmarathon und über 10 km dennoch zum Kreise der Flottesten in Schleswig-Holstein. Das macht uns bei den Kilometerumfängen, die wir laufen, schon stolz und zeigt uns, dass weniger oftmals mehr ist und man sich nicht mit umfangsbetonten Training kaputt machen muss.

 

Meine Beine sind jetzt wirklich fertig und Treppensteigen "schockt" wirklich nicht. Also habe ich alles gegeben, genauso wie ich es mir vorgenommen habe. Danke an die Moderation von Peter Poppe und Siegbert für die Orga der letzten Jahre. Ihr habt mir heute einen schönen Tag beschert. Danke dafür!!!

 

 

Neues:

 

Jetzt im Oktober, wenn die Wechselfrist bei den Vereinswechseln beginnt, steht für Natalie und mich unser neuer Verein schon fest:

Es wird der TSV Glücksburg. Es hat nichts mit der LG Flensburg zu tun, weshalb wir nun nach Glücksburg gehen, vielmehr mit den Möglichkeiten den Sportplatz, der 300m von unserer Wohnung entfernt ist jederzeit nutzen zu können.

Zudem fühlen wir uns in Glücksburg sehr wohl und wollen mit der Aufmerksamkeit durch gute Leistungen Glücksburg nebenbei auch bekannter machen.  Es war somit mein letzter Landesmeistertitel für die LG Flensburg! Ab nächsten Jahr kann ich dann auch die Kreisrekorde in Schleswig-Flensburg angreifen, so habe ich neue Motivation. Da gab es mit André Green richtig schnelle Läufer in der Vergangenheit. 

 

Ausblick:

 

Das war es dann mit meiner Saison 2018. Danke an meine Sponsoren, ohne die so eine konstante Leistung nicht möglich wäre. Auch an meine Ehefrau ein Dank, mit der ich eine schöne Hochzeit im August feiern durfte.

Am Sonntag den 14.10 geht es dann nach Berlin, wo ich (wie schon erwähnt) Natalie über die 10 km Tempo machen möchte. Ab November werde ich dann wieder mit dem Training für die Saison 2019 beginnen. Der Silvester Lauf in Oeversee wird vielleicht mein erster Wettkampf in der neuen Saison werden. Ansonsten sehen wir uns in Drelsdorf...

 

Tipp:

 

Wer nicht auf unserer Hochzeit war, aber dennoch einen Eindruck von der Lokation "Glück in Sicht" haben möchte, dem empfehle ich unserer Highlight-Video, welches ihr unter "Laufpartnerin" unten findet. Viel Spaß beim anschauen...

 

 

 

Euer

 

Pascal

 

 

Pic: Danke an Siegbert und Niels-Peter für die Bilder!

 

 Einen besonderen Danke an meine Sponsoren der Saison 2018:

 

 

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Zwei langjährige Asse der SH Laufscene und heutige Landesmeister im HM!

Otterndorf der 4. Besuch an der Nordseeküste

Ich dachte vor 3 Wochen, als das mit meiner Achillesferse passierte, nie daran diesen Halbmarathon in Otterndorf überhaupt überstehen zu können, aber es kam mal wieder anders. 

 

Rückblick:

 

Mein Testlauf letzte Woche beim Grenzlauf in Krusau und meine Trainingswoche zeigte mir aber, dass der Fuß bis 21 km halten könnte, was man aber unter realen Bedingungen nie ganz abschätzen kann. 

 

Der Freitag:

 

Somit kamen wir am Freitag nach einer längeren Autofahrt  gegen 19:15 in Otterndorf an. Dort gab es eine Begrüßung von Annette und Reinhardt, die wir jetzt ja schon über 4 Jahre kennen. Dann gingen wir los zum Abendessen: Reis mit Hähnchenbrust mit Rucola.

 

Vortag:

 

Am Samstag fuhren wir den Nachmittag nach Cuxhaven und spazierten bei einigen Regenschauern durch die uns noch unbekannte Stadt. Das Wetter war besser als angesagt, denn wir hatten uns auf das Schlimmste eingestellt. So schlimm war es aber letztendlich dann doch nicht. Auch zeichnete sich für morgen weniger Wind ab. Abends gab es wieder Abendessen im Hotel und später 2 schöne Spaziergehrunden durch Otterndorf. 

 

Der Wettkampftag:

 

Am Sonntag bereitete ich wie immer 3 Stunden vor dem Start (10:15) mein "Power-Frühstück" zu. Super magenverträglich und genug für einen Halbmarathon. Die Energie ist bis zum Ende da und unterwegs brauchte ich so keine Verpflegung oder Wasser. 

Der Start wurde dann nach der Vorstellung der Top Athleten und dem Kids-Lauf, bei dem wir auch immer involviert sind, einige zeit später pünktlich gestartet. Ich rollte am Anfang mal mit den Ersten mit, merkte aber nach kurzer Zeit, das der Kenianer und Josef doch einen Schritt zu schnell angingen. Das war mir dann doch zu gefährlich, da ich gar nicht wusste, ob ich überhaupt die 21. durchhalten werde, denn länger als 18 km bin ich das letzte Mal am 1.7. in Rahmen des Damp Triathlons gelaufen. Dazwischen hatte ich zwei 18 Kilometer Läufe...

 

Gutes Gefühl:

 

Mein Tempo fühlte sich so aber sehr gut an. Die Kenianerin konnte ich erst auf dem Deich bei km 4 einholen, blieb dann den Kilometer mit Gegenwind noch bei ihr, da ihre Fahrradbegleitung ihr meiner Meinung nach zu viel Windschatten gab. Den Deich hoch verließ ich dann die "Gruppe" und lief mein Rennen. Josef, der mir beim Wendepunkt entgegen kam, hatte schon einiges an Vorsprung herausgelaufen. Aber auch nach hinten hatte ich trotzt der heute ebenfalls hier stattfindenden Landesmeisterschaften von Niedersachsen nichts zu befürchten. Die "Elite" aus dem Bundesland war heute zum Glück nicht am Start (Fabian Kuklinski, ein Läufer von unserem Team beim LZDM wurde Landesmeister in 1:12...).

 

Halbzeit:

 

Bei 10 Kilometer hatte ich auf der Uhr ca. eine 32:40 somit wusste ich, ich war auf Plan unter 1:10. Jetzt kam dann auch schon die 2. Runde. Es lief ganz gut. Meine Atmung war super, nur dachte ich ab und zu meine Waden würden vielleicht mal einen Krampf bekommen, aber das war zum Glück nicht der Fall. Das Gegenwindstück vor dem Deich über 1,5 km war dann doch etwas windig, ich konnte aber meine 3:20 auch hier halten. Am Deich konnte ich mir wieder einen Überblick nach vorne und hinten erlauben. Es gab aber keine signifikante Veränderung zur 1. Runde. 

Beim Kilometer 20 wusste ich, ich würde unter 1:10 bleiben und mein Ziel erreichen.

 

Endspurt:

 

Hier hab ich dann nochmal richtig Gas gegeben, was zeigt, dass ich unterwegs wohl das eine oder andere Körnchen liegengelassen habe. Wichtiger war mir nach meiner "Verletzung" aber einen guten Halbmarathon zu finishen und das gelang mir dann heute auch.

Mit der für einen Läufer undankbaren Zeit von 1:09:01 wurde ich dann Dritter. Der letzte Kilometer auf der Uhr war dann wirklich noch eine 3:07. Es war zwar anstrengend, aber im Ziel ging es mir dann doch recht schnell wieder gut. Meine Waden, die mir in Hamburg beim Alsterlauf schon im Rennen schmerzten, merkte ich selbst Zuhause noch nicht.

 

Endorphine:

 

Zwar kann das natürlich auch noch morgen kommen, aber im Rausch der Endorphine habe ich mich(Natalie macht vorerst eine Wettkampfpause und läuft dann ihr nächstes Rennen in Berlin) dann noch spontan für die Landesmeisterschaft in unserem Bundesland angemeldet. Neumünster ist auch immer eine schöne Strecke. Hier werde ich dann noch einmal "All in laufen" und dann im Anschluss wirklich meine Saisonpause machen... 

 

Fazit:

 

Die Bedingungen für Otterndorf war heute wirklich top (Natalie sah das übrigens heute nichts so!). Mehr kann man dort wohl nicht verlangen. Wir hatten es dort auch schon mal viel windiger und auch vom Regen sind wir bis 14 Uhr verschont geblieben. Was hier jedoch immer hilft ist die flache Strecke. Die Strecke hatte sage und schreibe 18 Höhenmeter. 

 

Ausblick:

 

Büdelsdorf wird für uns dieses Jahr übrigens auffallen, da wir uns dort einige Tage in London aufhalten werden. Wir können die Wohnung meines Patenonkels (Dankeschön!!!) nutzen und dann ist London immer eine Reise wert.

Mein Lauf in Berlin beim Grand 10 wird dann nur für Natalie sein und das sollte ich auch trotz einer Laufpause hinbekommen. Die Strecke soll nämlich nochmals schneller gemacht worden sein, damit hier vielleicht der Weltrekord bei den Männern fällt...

 

 

Euer 


Pascal

 

 

Bild: Am Vortag (Samstag) herrschte auch in Cuxhaven noch ein Sturm mit Windböen. Es war damit umso schöner, dass am Sonntag mit 13 km/h Wind es gefühlt windstill war. Nur am Deich kam der Wind von vorne (aus Westen). 

Dänemark hin und zurück der Grenzlauf in Krusau

Am Samstag wollte ich es nochmal in Krusau wissen, ob eine Steigerung meiner Leistung aus dem Vorjahr möglich ist. Deshalb bin ich mit Natalie und Tim (als Coach & Helfer) nach Dänemark gefahren. Von Glücksburg aus ist das ja ein Katzensprung. 

 

Die 11,5 km

Der Lauf ging pünktlich um 14 Uhr los. 300m nach dem Start hatte ich dann auch zwei kleine Kinder des 5,1 km Laufs (der parallel gestartet wurde) wieder eingeholt.

Der 1. Kilometer war dann definitiv schneller als letztes Jahr, jedoch war es diesmal Rückenwind, der bei einer 3:06 geholfen hatte. Ich war letztes Jahr auf den ersten Kilometern nicht Erster, denn es gab einen sehr schnellen 5 km Läufer.

Dieses Mal war ich jedoch alleine unterwegs. Es fühlte sich gut an bis auf die Unebenheiten auf dem Waldboden, die für den Vaporfly 4% nicht ganz so optimal waren. Als es dann aus dem Wald raus auf die deutsche Seite ging, hatte der Schuh schon wieder den vollen Grip und es ging immer einige Sekunden schneller als letztes Jahr. Die beiden "krassesten" Steigerungen durchlief ich 2017 in 3:36 und 3:56. Dies Jahr waren die Schnitte 3:25 und 3:41. Obwohl ich es bei der "krassesten Steigung" auch wirklich darauf angelegt habe.

Angefühlt hat sich das dann auch richtig hart. Aber wenn das Ergebnis stimmt, ist doch alles super. Auf dem letzten Stück gegen den Wind habe ich nur 1 Sekunde zu 2017 verloren, was auch als Erfolg anzusehen ist. Somit kam ich dann erstmals unter 38 Minuten, nämlich mit 37:42 (somit ca. 25 Sekunden schneller als letztes Jahr) ins Ziel. Der Streckenrekord steht übrigens bei etwas mit 35 Minuten aus den 90igern. Einfach nur unerreichbar....

 

Für den Lauf, bei dem es immer Dänische Kronen zu gewinnen gibt, die man an einer deutschen Tankstelle hinter der Grenze wieder in Euros tauschen kann, kommen wir gerne immer nach Krusau. Vielleicht habe ich es, durch meinen Sieg, auch noch in der Zippels Nord Cup Wertung aufs Treppchen geschafft. Das Preisgeld davon investiere ich dann in Nahrungsergänzungsmittel von Dr. Feil.  

 

Kurzer Ausblick:

Am Sonntag laufe ich in Otterndorf. Es wird wohl mein letzter Lauf vor meiner Saisonpause sein. Ich werde über den Lauf berichten und euch einige Infos zu meiner weiteren Planung und einige News für das Laufjahr 2019 mitteilen...

 

Euer Pascal

 

 

Danke an Tim für die Unterstützung und die Bilder...

 

 

Einen besonderen Danke an meine Sponsoren:

 

 

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www.cereal-club.de  Danke an Sacha für mein Müsli in der letzten Zeit, wenn es dann doch mal ein 

                                     leckeres Porridge mit glutenfreien Haferflocken sein sollte. 

 

www.eatchacha.com Danke am Peter für die Wettkampfverpflegung zu unseren Läufen.

 

 

www.pharmanord.de Danke an das Flensburger Team von Pharma Nord für die Lieferung mit Arginin, 

                                      Zink-Selen und Vitamin D.  

 

www.soeths-bioland.de und www.soeths-biokiste.de allem Voran an Gunnar für die zur 

                                      Verfügungstellung meiner Wettkampf Hirsemilch, euer Bio Erdbeeren und Bio

                                      Kartoffeln und der Versorgung mit Bio Gemüse / Obst auf dem Markt in Altona

                                      Samstags von 9 - 14 Uhr.

 

 

www.o-t-n.de danke Stefan für meine speziellen Einlagen!

 

Alsterlauf 2004 und 2018 eine kurze Analyse!

Anno 2004

Im Jahr 2004 bin ich zum ersten Mal in Hamburg beim Alsterlauf mitgelaufen, das war damals gefühlt noch eine Weltreise nach Hamburg. Heute fahre ich das fast jedes Wochenende von Glücksburg. So schnell kann man sich anpassen. Damals bin ich hier meine erste Sub 32 (31:52) gelaufen (siehe auch hier).  Wenn mir jemand gesagt hätte, in 14 Jahren läufst du hier immer noch und sogar nochmal schneller, dann hätte ich gesagt: "Glaub ich dir nicht, aber wenn es wirklich so wäre, hätte ich wohl viel richtig gemacht!" 

 

Heute: 2018

So ist es nun aber wirklich gekommen, obwohl es nach meiner Achillesfersen-Problematik vor 2 Wochen echt noch anders aussah. Siehe dazu meinen letzten Blogartikel. Ich muss natürlich noch abwarten wie es morgen aussieht, aber bis jetzt merke ich noch nichts. 

 

Es kann von einigen Läufern manchmal vielleicht nicht verstanden werden, aber wichtiger als Training ohne Ende und immer alles zu 100% auf Leistung auslegen, ist es Natalie und mir konstante Leistungen über Jahre zu erbringen. Da haben wir gemeinsam mehr davon als irgendwann mal eine 33 oder 29 gelaufen zu sein und dann nie wieder irgendwo in Listen oder Läufen aufzutauchen.

Viele Läufer übertreiben es in der Saison bei einem Lauf doch manchmal. Sind dann den Rest der Saison nicht mehr zu sehen...

Wir haben zum Laufen eine andere Einstellung und mit der "laufen" wir ganz gut. Man (ich) kann schon stolz darauf zu sein, innerhalb von 14 Jahren heute beim Alsterlauf meine damalige Bestzeit (mit 21 Jahren) um 10 Sekunden auf 31:42 unterboten zu haben (ich bin hier auch bei der DM 2016 mal eine 31:03 gelaufen, aber das war eben ein Highlight und der Saisonhöhepunkt). Es wird jedes Jahr natürlich nicht leichter.

 

Der Lauf

Los ging es wieder um 10 Uhr. Diesmal aber sehr gemächlich, das war ich aus den letzten Jahren nicht gewohnt. Ich lief bis zum 1. km fast hinter der ersten Gruppe (die mit einer 3:00 extrem entspannt anging). Ich selber lief eine 3:08', da meine Uhr als Einzige viel zu wenig Strecke am Ende auf der Uhr hatte, vielleicht war es doch etwas schneller gewesen. Ich konnte mich dann bei den ersten Frauen bis kurz vor dem 3. Kilometer reinhängen.

Die waren auch nur am quatschen und machten heute auch nicht den Anschein unter Sub 32 zu laufen. Ab dem 3. Kilometer lief ich dann alleine. Von der Atmung her lief es wirklich super. Die Waden zeigten mir bei 5 km (15:50) aber schon erste Überlastungserscheinungen an. Die waren aber nicht so schlimm, dass man damit nicht weiterlaufen könnte. Bei Kilometer 7 habe ich dann Meresie Hailezgi eingeholt. Dieser konnte aber weiterhin an mir dran bleiben.Wir liefen somit ab dann zusammen, nur das ich vorne lief, was ok war.

Am Anstieg zum Hauptbahnhof versuchte ich dann nochmal anzuziehen, aber meine Reserven waren hier noch nicht wirklich abrufbar. Somit blieb Meresie an mir dran. Bergab kurz hinter der Kurve zog er dann urplötzlich an und war 10 Meter vor mir.

Damit wollte ich es eigentlich belassen, erinnerte mich aber an meinen ersten Alsterlauf 2004, wo ich hier auch im Spurt nochmal jemanden im Sprint besiegte. Auf den letzten 120 Metern und unter einer Geräuschkulisse, von beiden Seiten, die es echt in sich hatte, zog ich mit einem langen Sprint noch an ihm vorbei und kam damit eine Sekunde vor ihm ins Ziel. 

 

Fazit 

Der Lauf lief besser als gedacht, da ich meine Ferse kaum spürte. Meine Waden sind auch wieder voll ok. Ja, um ein erstes Geheimnis öffentlich zu machen, nach dem Auslaufen habe ich mir 100g Büsumer Krabben gegönnt. Die sind echt super, da keine Kohlenhydrate, fast kein Fett (1g) aber 20 g Eiweiß pro Packung. Alles was der Körper braucht. Zur Zeit bei Aldi und Lidl auch für 2,99 im Angebot.

 

Auch Natalie lieferte sich ein spannendes Rennen mit Victoria Brandt, obwohl Natalie vorher nicht wusste, was in ihr steckte. Natalie kam 5 Sekunden nach Victoria völlig überrascht in 35.48 ins Ziel. 

 

Ausblick

Am Samstag werde ich dann in Krusau mal schauen, wie es auf einer anspruchsvolleren Strecke mit meiner Ferse aussieht. Ich werde euch bereichten...

 

Euer Pascal

 

Danke an Lars und Andreas für die Bilder!

Achillesfersenschmerzen kamen und gingen...

Nach dem 10 Meilen Lauf in Gelting wollte ich am nächsten Morgen laufen gehen, aber daraus wurde nichts.

Mit jedem Schritt zog ein Schmerz in meine Achillesferse. 10m und dann war Schluss. Wie das gekommen ist? Gute Frage!?

Ein wenig Probleme hatte ich der letzten Zeit schon, konnte dieses aber immer gut "zurückhalten". Vielleicht war es der unebene Kilometer in  Gelting über die Wiesen bei hohem Tempo. Das komische war ja, ich habe bis zum Start des Laufs am Morgen nichts gemerkt. Beim Gehen ist alles ok gewesen und gehen könnte ich auch weiterhin ohne Schmerzen.

 

Vitamin D/ Omega 3

So entschloss ich mich Montagabend einen erneuten Versuch zu starten und probierte es mit kühlen, hochdosiertem Vitamin D( entzündungshemmend) und Omega 3 Tabletten. Der Montagabendlauf war immer nur unter Schmerzen möglich, das war auch der Zeitpunkt, an dem ich den Köln Halbmarathon und den Handewitter Sommerlauf abgesagt habe. Ich war der Meinung, das wird länger dauern...

Dienstag wollte ich dann erst gar nicht erst laufen, sondern machte stattdessen einen weiteren Pausentag. Kühlung und Nahrungsergänzungsmittel von Pharma Nord behielt ich bei. 

 

Ohne Schmerzen

Mittwoch, der 4. Tag nach den 10 Meilen. Ich lief zuerst noch etwas unrund, aber Schmerzen hatte ich keine mehr. Ich lief 5km um meinen Block und war damit sehr zufrieden und leicht überrascht.

Auch der Lauf am Donnerstag lief ohne Schmerzen und ich steigerte die Länge auf 7km.

Freitag entschloss ich mich einen weiteren Tag zu pausieren. Samstagmorgen schaffte ich dann schon wieder 10 km ohne Schmerzen.

 

Gemeinsame Einheit/Ausblick

Sonntag habe ich dann mit Natalie 3 x 1.000m gemacht und selber 1x 2.000m dran gehängt.  Auch  heute nach meinem 10km Lauf merke ich nichts mehr.

Ich werde in den nächsten Tagen entscheiden, ob an den verbleibenden Wochenenden Wettkämpfe möglich sind...

 

Termin beim Chiropraktiker 

 

Ich habe mir, auch weil ich im Urlaub im Wald gestürzt bin, einen Termin bei Herrn Wegner, dem Chiropraktiker von Natalie geholt. Der soll meinen Körper auch mal unter die Lupe nehmen. Bin gespannt ob er was findet. In  meinem eventuellen Bericht vom Grenzlauf werde ich kurz auf den Besuch bei ihm eingehen...

 

Ich halte euch also auf dem Laufenden.

 

Euer Pascal

 

Flensburger Business-RUN für die Praxis für Physiotherapie von Marc Saknus

Heute stand der Business-Run (Firmenlauf) Flensburg für unseren Sponsor die Physiotherapie Marc Saknus auf dem Plan. Marc hatte uns schon vor Monaten gefragt, ob wir dort mal für ihm mitlaufen würde und da er uns "immer wieder fit macht" waren wir natürlich sofort dabei. 

 

Ich musste dafür zwar extra gegen Mittag aus Hamburg anreisen und musste am Donnerstagmorgen wieder nach Hamburg zurückfahren, aber dieses ist ein geben und ein nehmen. So was nimmt man dann auch gerne auf sich...

 

Anreise

Ich bin um 13 Uhr aus Hamburg losgefahren und war um 15:10 h in Glücksburg. Das war schon mal super. Dann bin ich mit Natalie nach ihrem Espresso nochmal eine Runde spazieren gegangen, was gibt es bei super Wetter nach 2 Stunden sitzen Schöneres? Gegen 16:45 h sind wir dann zum Lauf gefahren.

 

Einlaufen und der Lauf

Nach einem kleinen Treffen inklusive Gruppenfoto vor dem Startbogen hieß es dann auch einlaufen, Sprints machen und um 18 Uhr war es dann schon so weit. Mansor hatte mit seinen Freunden einige lokale Größen an den Start gebracht und ich musste am Anfang gleich Gas geben. Ich wusste, dass es nach ca. 500m einen kleinen Anstieg gab, da habe ich dann schon gleich das Tempo nochmal erhöht um mir 10m Luft zu verschaffen. Was auch gut klappte.

Zum Wasser herunter hielt ich die Geschwindigkeit bei. Deshalb war der erste Kilometer vielleicht auch etwas zu schnell mit 2:56 min. Die nächsten Beiden waren mit 3:07 und 3:09 jedoch normaler. Es war aber auf dem letzten Kilometer mit Gegenwind und Sonne nochmal eine Herausforderung schneller zu werden. Meine Verfolger mit Temuzgi und Mansor haben mir das nicht leicht gemacht. Ich kam nach 12:21 min mit 15 sec. Vorsprung (3:05 min/km im Schnitt) abgekämpft ins Ziel.

Natalie kam 2 Minuten später als erste Frau kurz nach Tim ins Ziel. Es folgten aus unserem Team Matts und Ute. Somit sollten wir eigentlich aufs Treppchen kommen und so war es dann auch.

 

Fazit:

Das warme Wetter war nicht hilfreich für Topleistungen, aber die Veranstaltung war gelungen. Wir haben für Marc mit unserem Team zumindest das maximale für uns an dem Tag herausgeholt. 1. Platz bei den Männern, 1. Platz bei den Frauen und 2. Platz mit dem Team. Ich denke das kann sich nach der Premiere doch sehen lassen. Uns hat es auf alle Fälle Spaß gemacht...  

 

Ausblick:

Jetzt am Samstag geht es mal wieder nach Gelting zum Birklauf. Die Landschaft dort habe ich hier in Glücksburg und Umgebung lieben gelernt. Ich freue mich schon sehr darauf endlich mal den längeren Lauf mitzumachen. Früher mit meinem Vater sind wir immer nur die 5km gelaufen. Die 10 Meilen waren mir als Jugendlicher dann doch zu viel. Hierüber wird es keinen Bericht geben, da es für mich wirklich nur ein schneller Trainingslauf werden soll.

 

Anfang September geht es für Natalie und mich dann nicht (wie im Frühling noch geplant) zu den deutschen Meisterschaften über 10km nach Bremen. Ich werde dafür in Handewitt die 10km laufen und Natalie entscheidet spontan, ob eine Wettkampfbelastung (nach ihrem Unfall an der Uni) für den Körper ok ist. Sie will sich langsam herantasten und nicht zu früh Läufe überstürzen, die so früh in der Saison noch keinen Sinn gemacht hätten.

Der Handewitter Sommerlauf ist ein Lauf in der Nähe von uns und ich will versuchen den Streckenrekord von Dieter Schwarzkopf aus dem letzten Jahr zu verbessern...

 

 

Euer Pascal

 

 

32. Hafentagelauf Husum zum X-ten mal seit...

Ich weiß gar nicht mehr wann ich hier das erste Mal gelaufen bin, aber es muss Anfang der 2000er gewesen sein. Im Jahr 2007 bin hier Zweiter in 33:24 geworden und Oleg hat in 32:14 gewonnen. Das sind die letzten Ergebnisse, die man online auf deren Homepage einsehen kann.

 

Ich wollte bei dem Lauf, aufgrund der ausgefallenen  Citynacht in Berlin, meine Form testen, obwohl ich das nicht ganz ausgeruht gemacht hatte (letzte Woche 90km). Aber es sollte  ein Vergleich zum letzten Jahr werden. Auf der Strecke kann man meiner Meinung nach ca. eine Minute abziehen, um seine aktuelle Form zu bestimmen. 

 

Das Problem

Ein Problem vor dem Start hatte meine Uhr, die kein GPS-Signal gefunden hatte und die um 17:30 zum Start nur nach "Bewegungssensor" die Geschwindigkeit nahm.

Ich glaubte der Anzeige auf der Uhr jedoch, wunderte mich aber auch darüber, dass ich es gar nicht so einfach empfand selbst "diese ruhigere" Geschwindigkeit zu laufen.  3:20 für den 1. und 3:30 für die weiteren Kilometer waren echt übel und demotivieren schon ein wenig...

 

Ich zog jedoch einfach mein Ding durch freute mich immer wenn Natalie, Hauke, Björn und das Publikum mich auf der Zielgeraden anfeuerten... schon waren auch die 4 Runden vorbei und ich konnte doch noch mit einer Zeit, fast wie vor 2 Jahren, in 32:17 als erster Läufer einlaufen.

 

Zielkanal

Was kurz zu Irritation geführt hatte war der Zielkanal, der vor 2 Jahren  noch rechts vom Ziel-Banner vorbei ging. Da dieses Jahr ausnahmsweise auf eine elektronische Zeitmessung umgestellt wurde, war dieser Kanal natürlich nicht notwendig. Meiner Meinung nach könnte nächstes mal vor dem Start einfach kommuniziert, dass der Zieleinlauf sich anders gestaltet als die Jahrzehnte zuvor. Ich kann aber verstehen, dass so was bei solch einer Veranstaltung dann auch mal nebensächlicher ist, als bei einem großen Laufevent. 

 

Fazit:

Mit meiner Zeit,  und bei den doch windigen Bedingungen, bin ich zufrieden und meiner Meinung nach in der Lage zur Zeit eine 31:15 zu laufen. Heute hat meine letzte Urlaubswoche angefangen und nächste Woche beginnt wieder die Arbeit. Ich konnte in den letzten Wochen hier in Glücksburg jedoch sehr gut/bergig trainieren.

 

 

Ausblick:

Nächste Woche starte ich für meinen Sponsor die Physiotherapie Praxis Marc Saknus beim Flensburger Firmenlauf. Hier geht es auf kurz über 4 Kilometer um den Flensburger Hafen. 

 

Am Wochenende darauf wollte ich eigentlich den Birklauf in Gelting mitlaufen. Gemeldet bin ich zwar noch nicht, aber darum werde ich mich dann diese Woche mal kümmern. Einen Ausblick für meine Läufe im September gebe ich euch dann beim nächsten Mal.

 

 

Euer Pascal

 

Pic @ Uwe Gosch

Unsere Strandhochzeit in Glücksburg

Kirchliche Trauung

Am Samstag den 4.8.2018 fand unsere Strandhochzeit in Glücksburg statt.

 

Da es bei uns immer auch ein wenig sportlich sein muss, haben wir uns am Samstag nach unserer Trauung zum Zieleinlauf des Ostseeman aufgemacht.

 

Hier mit meiner Ehefrau gemeinsam einzulaufen war unser Wunsch und entpuppte sich als einfacher als gedacht. Denn am Samstags fand das erste Mal der Frauenlauf statt. Deshalb konnten wir kurz vor dem Einlauf der ersten Frau den Zielkanal, moderiert von Peter Pope, nutzen.

 

Meine Frage an den Veranstalter Reinhard Husen kurz vorher einmal ein Bild mit Natalie dort machen zu können wurde sofort bejaht. Da merkt man, dass es bei diesem Event noch familiär zugeht. 

 

Nette Feier

Wir hatten eine schöne übersichtliche Feier in zwei Lodges mit unserer Familie und Freunden auf dem Gelände von Glück in Sicht Ostseelodges.

 

Auf diesem Wege nochmal mein herzliches Danke an die gesamte Crew von Glück in Sicht, die deren beiden größten Logdes komplett ausgeräumt und uns für unsere Feier an dem Tag umgebaut haben. Leider ist ein Abend viel zu schnell vorbei und man sollte sich genau einen Plan machen, was man an dem Abend alles fotografiert haben möchte und machen will.

 

Der Sonntag

Eigentlich wollten wir zum Schwimmstart des Ostseeman gegen 7 Uhr auch wieder dabei sein. Jedoch waren wir noch so zerstört von einer unruhigen Nacht, in der ich die vielen Eindrücke des Vortages verarbeiten musste, so dass wir uns nur 10 min live über die Homepage anschauten und uns dann wieder 2 weitere Stunden hinlegten.

Nach einem frühen Checkout aus den Lodges schleppten wir alle Sachen und Geschenke wieder in unsere Wohnung und schauten uns gemeinsam mit Fotografin Marie Bilder von gestern an. Gegen Mittag, als die ersten Läufer auf die Strecke kamen, gingen wir die Laufstrecke entgegen und feuerten jeden Läufer an. Später an unserer Wohnung wieder angekommen, ging das Anfeuern, erstmals aus unserem Wohnungsfenster, weiter. Wir freuen uns aufs nächste Jahr, dann auch wieder um 7 Uhr mit dem Schwimmstart...

 

Ausblick

 

Am Samstag werde ich alleine in Husum an den Start gehen. Natalie macht weiterhin ihre angekündigte Saisonpause. Sie wird wohl mitte August wieder mit Grundlagen anfangen. Aber anfeuern wird sie mich dort dennoch!

 

Euer Pascal

 

 

Pic 1: Der Blick aus unserer Partylodge. Es war echt super schön!

Pic 2: Zeigt unsere Strandhochzeit mit unserer Pastorin. (Marie Schwandt)

Absage der Adidas Runners Night 2018

Ich kann es kurz machen. In einem Jahrhundertsommer kann so was mal passieren...
Aufgrund eines Gewitters kurz vor 20:00 Uhr wurde am Samstag zuerst der 5km Lauf und später auch der 10km Lauf abgesagt. 
 
Ich bin zwar noch 5km etwas "schneller"  Abends gelaufen, aber ohne das Adrenalin des Wettkampfs und eines ordentlichen "Warm machen" kommt dabei nichts gutes bei raus. 
Jetzt trainiere ich mal weiter und werde irgendein Volkslauf mitnehmen um mal einen Wettkampf auf 95- 100% zu laufen. Die Motivation bei der Hitze und kurz vor der anstehenden Hochzeit ist jedoch nicht so groß muss ich zugeben.
---------
Euer
Pascal

Hella HM HH: Im Auftrag der Ehefrau!

Ein guter Ehemann...

 

Bei der 24. Auflage des Hella Halbmarathon und meiner 4. Teilnahme stand heute meine Ehefrau im Mittelpunkt. Ich hatte ihr, auch aufgrund meines Halbmarathons von letzter Woche, versprochen bei heißem Wetter für Sie da zu sein und sie zu begleiten. 

Ich hatte bei den Vorhersagen der letzten Wochen mit Werten an die 30 Grad schon ein wenig Angst um sie gehabt.

 

Temperaturen erträglich

 

Zum Glück stellten sich dann "nur" 24 Grad, leichter Ostwind und blauer Himmel ein, was die Sache erträglicher, aber nicht viel entspannter machte.   

Ich konnte somit in der Woche mein Training so weiter durchziehen (siehe Strava) und werde auch morgen früh mit einem 10km Lauf weitermachen. Die nächsten Tage wird es dann mit den 30 Grad auch in HH ernst werden. 

 

Unser Lauf

 

Natalie signalisierte mir vor dem Lauf, dass die Luft schon mal klar und sauerstoffreich sei und wir ruhig etwas schneller angehen könnten. 

Dann ging es auch um 10:00 Uhr auf der Reeperbahn los.

Als ich mich kurz nach dem Start nochmals umdrehte, sah ich wie Laura Hottenrott stürzte. Ich dachte sie würde sich wieder fangen, aber als sie uns bis Kilometer 3 nicht eingeholt hatte, wusste ich, sie ist leider raus. Alles Gute auf diesem Wege an dich, Laura!

Ich versuchte Natalie die ersten schnellen vier Kilometer (die ertsen drei gehen bergauf: 3:41, 3:36, 3:42, 3:42) damit zu erklären, dass wir Rückenwind hatten.

Das war auch der Fall, aber Natalie konnte auch auf den weiteren Kilometern (3:38, 3:27, 3:45, 3:42 und 3:44 für den 9.)  das Tempo hoch halten (auf dem 6. geht es stärker bergab). Durchgangszeit für die 10 km war eine 36:45.

Hier merkte Natalie langsam, dass lange Läufe über 16km schon Monate her waren.

 

Die Runde um die Alster zog sich dann auch für mich etwas. Bei jeder Wasserstelle überreichte ich ihr mehrere Becher und schleppte meist noch einen mehrere hundert Meter weiter. Sie meinte dann das es vom Wetter und dem Wasser reichte, aber die Beine meldeten sich. Auch wenn wir gefühlt die letzten Kilometer langsamer gelaufen sind, waren die letzten drei Schnitte mit ( 3:42, 3:46 und 3:45) noch voll ok. Einen richtigen Einbruch gab es somit nicht.

 

Tolles Ergebnis/Erlebnis

 

Natalie belegte mit ihrer 1:19:09 den 10. Gesamtplatz und wurde damit (wegen des Sturzes von Laura) dritte Deutsche. Es war ein schöner gemeinsamer Lauf durch Hamburg bei bestem Wetter.

Ob ich die neue Strecke jetzt besser oder schlechter finde, kann ich, da ich nicht auf vollgas gelaufen bin, nicht sagen. Schneller ist sie wohl nicht geworden. Ich denke jedoch für die Menge an Läufern ist dieses Konzept wohl besser, aber es muss möglich sein, vom Zielbereich einfacher in den Park "Planten un Blomen" zu kommen, zumindest von drinnen nach draußen, da der Fußweg außen herum schon recht mühsam zu finden ist.

 

 

Fazit

 

Mit Natalies Lauf heute in 3:45 bin ich (und sie auch) sehr zufrieden. Sie hat bei den Bedingungen und ihrem Training (60-70 km/Woche) eine Top Leistung abgerufen. Lag bestimmt auch an mir ;)

 

Ich selber bin jetzt in 3 Wochen 3 Halbmarathons gelaufen. Sollte das Wetter so gut bleiben, kann ich wohl unbeschwert auf kurze Sachen wie 1.000m Läufe ausweichen, denn die Ausdauer für 10 km sollte ich haben.

Die Gesundheit, und das muss man einfach öfter mal erwähnen, steht bei unseren Training immer im Mittelpunkt. Bei 30 Grad im Schatten geht halt nicht das Training wie sonst üblich... 

 

Ausblick

 

Ich werde die nächsten 3 Wochen (in der Zeit ich noch arbeiten muss / dann habe ich endlich Sommerurlaub) nutzen um gut vorbereitet in den August zu gehen und Ende Juli  bei der Adidas Runners Night Berlin eine erste Standortbestimmung zu haben. Im Herbst steht dann ein Halbmarathon an, bei dem ich gerne den SH Landesrekord in der M35 brechen möchte.  

 

Über die Runners Night am 28.09 gibt´s dann auch erst den nächsten Artikel von mir...

 

...wie/was am 4.8.2018 in Glücksburg abging, darüber wird dann auch Anfang August ein Blog-Artikel folgen...

 

 

Euer 


Pascal

 

Pic@Thomas Sobczak

HM beim Ostseeman 113 Damp innerhalb einer Staffel

Meine letzte Teilnahme an einer Triathlon Staffel war im Jahr 2015 ( hier nachzulesen).  Dort bin ich jedoch nur innerhalb der olympischen Distanz die 10km gelaufen.  Drei Jahre später sollte es dann schon ein Halbmarathon sein.

 

Der Tag davor

Die Tage vor dem Samstag bestätigten die Wetterprognose, dass der Samstag zu den Landesmeisterschaften  über 5.000m kalt werden sollte. 

Somit war für mich klar: Ich werde auch die LM 5.000m am Vortag laufen, jedoch für Natalie um ihr ein wenig den Wind wegzunehmen. Als Ehemann hat man eben auch Verpflichtungen ;)

 

Ansonsten waren die Bedingungen mit 13 Grad und leichtem Nieselregen für Natalie nahezu perfekt und das im Sommer wohlgemerkt.

Ich sollte vor ihr einfach nur 3:26/km abspulen, was auf dem 1. Kilometer nicht ganz gelang, aber dann steigerten wir uns bis zum Ende und kamen mit einer 17:11 in Ziel, was für Natalie natürlich PB und der LM Titel zugleich war.

 

Der Sonntag

Am Sonntag ging es dann früh nach Damp, denn wir wollten beim Staffelstart (9:30) schon vor Ort sein. Als Schwimmerin bei uns ging Annika Hoffmann an den Start. Sie kam schon nach 25 Minuten (für 1,9 km) zurück aus dem Wasser und schickte Tjorden Delfs auf die Reise mit dem Bike.

Auch er spulte bei leichtem Nieselregen sein Rennen ab und war nach 2:02 (90km) wieder zurück. In der Wechselzone ging es für mich dann los. Ich hatte mir nicht wirklich was vorgenommen. Ich lies meine Beine einfach mal laufen. 

Jedoch war es schon eine Motivation an den vielen Einzelstartern vorbeizuziehen. Auf der ersten Runde überholte ich auch Till Schramm, der jedoch schon eine Runde Vorsprung hatte. Ich fand es cool jemanden zu überholen, den man sonst regelmäßig in Glücksburg selbst anfeuert und mit dem man jetzt mal zusammen auf der Laufstrecke unterwegs war.

Meine Schnitte auf der Uhr bis zum 10km betrugen (3:13, 3:17, 3:20, 3:18, 3:22, 3:16, 3:14, 3:17, 3:14 3:18) was zeigte, das ich ganz gut unterwegs war und auch nach 8km noch zulegen konnte. 

Die Runden vergingen durch die Beobachtung der entgegenkommenden Läufer recht schnell. Eine Sache hätte ich beinahe falsch gemacht. Ich hatte natürlich nicht daran gedacht, dass man nach jeder Runde ein Band nehmen sollte. Ich dachte nämlich es handelte sich um ein Gel und lehnte dankend ab.

 

Im letzten Moment schmiss mir dann jedoch ein Helfer eins zu. Ja, man lernt ja immer was dazu. Meine letzten 4 Kilometer betrugen (3:14, 3.17. 3:20 und 3:14).  Meine Endzeit auf der Uhr betrug dann 1:07:38 mit acht 360 Grad Wendungen. 

 

Fazit

 

Mein Halbmarathon innerhalb des Ostseeman war zu meiner Freude mit einer 1:07:38 mit Abstand der Schnellste an dem Tag. Die Strecke war schon recht flach, jedoch war der Wind schon ab und zu spürbar.

Triathlon Veranstalter nehmen das mit der Streckenlänge wohl nicht immer so genau, denn auf der Uhr hatte ich nur 20,61 km stehen, was auf einen HM eine flache 1:09 entspräche.

Wer aber vorher die andere Disziplinen schon durchgezogen hat, dem gönne ich es auch 600m weniger laufen zu müssen. Zudem ich vor den Leistungen und dem Training für einen Triathlon 113 großen Respekt habe. Mein Glückwunsch an alle Finisher  gestern.... 

 

Ausblick

 

Da der Halbmarathon jetzt doch etwas besser lief als gedacht, bin ich mir noch nicht sicher, ob ich den Hella Halbmarathon alleine laufen werden. Ich hatte Natalie eigentlich versprochen bei Temperaturen unter 29 Grad sie zu begleiten. Was für mich auch ok wäre, denn ich  bin sonst 3 HM innerhalb von einem Monat für mich gelaufen. Als Trainingslauf wäre der jedoch perfekt, da ich dann davor und danach mein Training durchziehen könnte.  

Denn am 28.7 steht dann erst der nächste Wettkampf auf dem Plan und da möchte ich bei der Adidas Runners Night in Berlin schon gerne mal wieder sub 31:30 laufen. 

 

Danke

 

Danke an meine Ehefrau,  Gunnar und seine Tochter Mimi für euer Anfeuern am Sonntag und die spätere Verpflegung mit euren Bio Erdbeeren. Danke Familie Söth für eure großzügige Unterstützung mit vielen eurer Bio-Lebensmittel... 

 

Euer Pascal

 

 

Bild@Niels-Peter Binder

Wer läuft so spät durch Nacht und Wind?

Ich liebe es

 

Ich muss ja gestehen, ich mag solche Events wie den Sportscheck Nachtlauf echt gerne.

Diese Aufgeregtheit vorher, die mich immer so ruhig macht. Diese Unwissenheit über mögliche Läufer. Diese nächtliche Atmosphäre kurz vor dem Start. Hier fühle ich mich richtig wohl und bin auch gerne bereit eine gute Leistung unter Einsatz aller Mittel zu zeigen. 

Meine Kollegin meinte 2 Tage zuvor noch,   sie habe den Lauf geträumt: "Du hast mir einen Daumen hoch gezeigt, als ich fragte was du gelaufen bist."

 

Der Lauf

 

Kurz vor dem Lauf sah es so aus, als müsste ich heute nicht zu viel Gas geben, denn kurz vor dem Start waren keine sehr schnellen Männer auffällig, die z.B. Sprints machten oder sich relativ weit vorne positionieren wollten.

Dann kam aber 1 Minute vorher noch Fabian Gering an die Startline. Er war der Vorjahres -Zweite und ist immerhin mal eine 30:20 über 10.000m gelaufen. 2015 wurde er damit Vize Europameister!

 

Es gab also doch keine Garantie auf einen Sieg. Jetzt hieß es alles oder nichts und abwarten was Fabian drauf hatte.

Dann war es 22 Uhr und der Countdown aus den Boxen lief von 10 auf 0 hinunter.

Sofort ging es los. Erst einmal relativ normal, aber mit Fabian im Schlepptau. Bei 400m wurden die  beiden Sprinter eingesammelt.

 

Der 1.km war dann nur eine 3:15. Aber dann versuchte ich Fabian, der meiner Meinung nach schon stärker atmete als ich, mit kleinen Tempospitzen abzuschütteln. Immer wieder bei kleinen Anstiegen kamen meine Attacken. Ich hatte von der Atmung her noch keine Probleme, obwohl der 2. und 3. km jeweils mit 3:04 sehr schnell waren. Kurz vor dem 3. Kilometer hatte ich dann eine kleine Lücke gerissen, die ich mit hohem Tempo versuchte beizubehalten.

Am nächsten Anstieg einer Brücke mit Gegenwind war er dann schon hundert Meter hinter mir, was ich im Rennen aber nicht so wahrgenommen habe. Ich hatte mich auf das Klatschen der Leute verlassen. Und erst bei 5km (Zeiten 3.09, 3:08, 3:07) hörte ich nach den Anfeuerungen für mich erstmals gar nichts. Das sagte mir, der ist schon etwas weg.

Sollte meine Kollegin recht behalten haben und ich würde das Ding nach einem Jahr Pause erneut gewinnen? Der letzte Kilometer war dann nur noch in 3:10, aber hier war auch Gegenwind zu spüren. Ansonsten waren die Bedingungen von Wetter und der Luft optimal. Jetzt hieß es noch 500m genießen und das machte ich dann auch. Die Beine mit den Schuhe liefen noch von selbst, jedoch war meine Atmung jetzt schon auf Anschlag. Es war ein super Rennverlauf und ich freute mich über einen Vorsprung von 55 Sekunden auf Fabian, den ich vorher nie so erwartet hätte. 

Für Fabian, der gerade im 4. Semester Medizin studiert, war ein weiterer Vizeplatz natürlich schade. Er ist aber ein Typ dem ich den Sieg auch gegönnt hätte. Denn trotz eines Vize Europameistertitels ist er ein sehr sympathischer und am Boden gebliebener LäuferDa kenne ich auch andere Läufer...

 

Natalie holte sich nach ihrem Sieg im letzten Jahr auch in diesem Jahr den Sieg vor ihrer Freundin Julia.  Zu dem Zeitpunkt waren gerade mal 3 Männer im Ziel!!!

 

Fazit

 

Ich bin mit meiner Zeit von 23:19 min  eine Minute und 22 Sekunden besser als letztes Jahr dort gelaufen. Meine Zeit bei alsterrunning.de beträgt übrigens 23:20  und war sogar 1 Sekunde schneller ist als die Rekordzeit damals von Runwiththeflow (Flo Neuschwander).

Ich bin stolz mich so verbessert zu haben. Selbst letztes Jahr wäre ich mit der Zeit ca. 20 Sekunden vor dem 1. ins Ziel gekommen.

 

Ausblick

 

Nächste Woche stehen in Flensburg die LM 5.000m an, bei meiner aktuellen Form werde ich mich dort mal blicken lassen...

 

 

Euer Pascal

 

Danke an Oliver Farys für das Bild. Weitere Fotos vom Event: hier

Gegendarstellung zu der Aussage in den Kieler Nachrichten

Ich weiß auch nicht warum die Kieler Nachrichten so zornige Aussagen verbreiten, aber folgende Aussage die in den Kieler Nachrichten am 11.6.2018 stand, habe ich nie gesagt.

 

Zitat aus den Kieler Nachrichten vom 11.6.2018:

 

" Nächstes Jahr wird es dann mal Zeit. Steffen kann sich doch nicht  immer drücken." 

 

Aussage kann nicht sein 

 

Die Aussage kann schon deshalb nicht stimmen, da ich noch am Montag vorher mit Steffen persönlich telefoniert habe und dort hat er mir erzählt, dass er erkältet sei und das schon einige Tage und er am Freitag wohl nicht mitlaufen wird. 

 

Zweitens war Natalie lange Zeit mit der Reporterin am Reden. Ich habe ihr nur ein zwei Dinge bezüglich des Gegenwindes erzählt, was Natalie auch bezeugen kann.

 

Steffen sofort informiert

 

Ich habe Steffen sofort angeschrieben, als ich die Ausgabe (Kieler Nachrichten) zugeschickt bekommen habe und ihm erzählt, dass ich solch eine Aussage nicht gesagt habe.  

Warum sollte ich was gegen Steffen  haben und so was erzählen, denn für Steffens Fehlen gibt es schlüssige Erklärungen und diese wurde mir von ihm sogar persönlich vorab mitgeteilt.

 

Nächstes Jahr zu Dritt?

 

Ich würde mich freuen, wenn Steffen nächsten Jahr vorbeikommen würde, denn zum 30. Jubiläumslauf -denke ich - wird der 1. Platz mit einer Zeit sub 32 weggehen.

 

Von 2010 - 2013 stand ich in Neumünster übrigens auf dem 2. Platz und habe Leifs Leistung damals sehr geschätzt. Ich bin bis jetzt auf der Strecke nicht seine Zeiten gelaufen.

Ich freue mich auf nächstes Jahr in Neumünster, vielleicht sogar mit beiden von Ihnen an der Startlinie. 

 

Ich wollte diese einmal kurz klarstellen.

 

 

Ausblick

 

Morgen laufe ich beim Sportscheck Nachtlauf die 7,5 km um 22 Uhr!

 

 

Euer

 

Pascal

 

 

Fünfter gemeinsamer Sieg mit meiner Ehefrau auf der Holstenköste über 10k

29. Köstenlauf Neumünster

 

Der Holstenköstenlauf in Neumünster gehört schon seit 2006 zu meinen festen Laufterminen im Juni. Hier habe ich schon neun Siege und vier Vize-Plätze belegt (ja, der Leif war hier 4 Jahre ein richtig Schneller). Jetzt hat es ihm mehr der Triathlon angetan. Viel Erfolg bei den Europameisterschaften im Triathlon, Leif. 

 

Kontinuierliche Leistungen 

 

Schon seit über 12 Jahren bringe ich hier somit kontinuierlich meine Leistungen. Wir (Natalie und ich) aber auch in der LG Flensburg wird Kontinuität gelebt. Das wird in SH leider nicht in jedem Verein so vermittelt. Es gibt Vereine, die bringen "Sterne" raus, die aber nur 2-3 Jahren leuchten und dann sind sie weg oder kommen nie wieder.

Das ist sehr schade für die Läufer und für die Laufszene natürlich auch.

Mir ist es persönlich wichtiger ohne Probleme jahrelang laufen zu können, als einmal im Leben "den Lauf" zu haben und dann nie wieder zu sehen zu sein, da man sich körperlich kaputt gemacht hat.

 

 

Im Alter braucht man Pflege...

 

Das ist jetzt nicht auf das hohe Alter bezogen, sondern auf die Zeit kurz vor 30. Ab hier braucht der Köper mehr Nährstoffe, mehr Regeneration, ausgiebigeres Dehnen und mehr Muskelpflege als dies mit 22-25 der Fall ist. Hier verzeiht der Körper noch einige "Anfängerfehler".

Auch was das Training und die Wettkämpfe angeht. Jede Woche einen Wettkampf und in der Woche noch krasses Training geht nicht jahrelang gut. Auch keine Pause nach einem Marathon mit Bestzeit wird man später irgendwann bemerken. 

 

Für mich haben deshalb Sportler meinen Respekt, die jahrelang in der Laufszene aktiv sind und immer noch ihre Leistungen bringen, denn sich kaputt trainieren und den "Lauf" 1-2 Jahre zu haben, das ist keine Kunst. Denkt daran ihr habt nur den Körper und mit dem muss man ein Leben lang auskommen ;)

 

Persönliche Streckenbestzeit

 

Ich bin gestern in Neumünster über die 10km beim Holstenköstenlauf meine schnellste Zeit seit 2006 (seit dem ich hier laufe) mit 32:02 min (netto) gelaufen. Das im Alter von 35 Jahren mit Vollzeitjob und nach einer 39 Stunden Woche.

Das muss man immer auch im Hinterkopf haben, denn viele schnelle Läufer aus SH sind Studenten und das ist später nochmal eine ganz andere Belastung mit Job, Ehefrau, Kinder und Training.

 

Mich motivieren solche Straßenrennen aber auch einfach mehr als langweilige 25 Runden im Stadion. Wenn du als erster auf die letzte Gerade bei der Holstenköste einbiegst und einige 100 Leute stehen am Rand und feuern dich an, dann ist das ein richtig geiles Gefühl. Dann weißt du, warum du dich im Winter bei Dunkelheit und kälte rausgequält hast, während andere auf dem Sofa Netflix geguckt haben. 

Natalie ist mit ihrer 36 flach gestern übrigens auch ihren 5 Sieg in Folge gelaufen und das bei den Bedingungen. Sie hat sich einfach mal in die 1. Männergruppe eingereiht und ist das bis kurz nach 5 mitgelaufen. Zu verlieren (meinte sie) hatte sie ja nichts.

Sie ist mit ihrer Zeit von 36:09 (netto) und das war letztes Jahr übrigens (im März bei Kälte) noch ihre Bestzeit, in einer super Form und ihre Leistungsentwicklung entwickelt sich für den Herbst in die richtige Richtung. Zudem wir ja wissen, das bei kalten Temperaturen wieder 3-4 % mehr geht!

 

Fazit

 

Es war eine super Veranstaltung mit einem neuen Organisationsteam. Für mich kann die Strecke so bleiben, denn durch die Wohngebiete zu laufen, wo man immer wild aus den Gärten angefeuert wird, hat echt was motivierendes.

Ich denke Natalie und ich machen für uns vieles richtig, übertreiben es im Training nicht und steigern dennoch kontinuierlich unsere Leistungen. Aber wichtiger als Laufsport, der nur ein Teil des Lebens ausmacht, ist die glückliche Ehe. Natalie ist die beste Ehefrau, die man haben kann. Ich freue mich schon auf unsere kirchliche Trauung mit unseren lieben Gästen am 4.8.2018 in Glücksburg auf dem Gelände von Glück in Sicht.

 

Ausblick:

 

Am Freitag geht's es eine schnelle Runde um die Alster beim Sportscheck Nachtlauf. Hier wird mal wieder die Geschwindigkeit an erster Stelle stehen auf der 7,5 km Strecke. Start ist um 22.00. Natalie und ich haben uns entschieden dann noch mit dem Auto zurück nach Glücksburg zu fahren, da man danach immer so aufgedreht ist. Wird also eine kurze Nacht werden...

 

Dann stehen noch einige längere Trainingseinheiten die Woche auf dem Plan, um am 24.6 noch einen Halbmarathon zu laufen. 

 

 

Danke 

 

Danke an meine Ehefrau Natalie, die es verdienter Weise heute auf mein Artikelfoto geschafft hat. Ich denke Sie weiß warum!

 

Danke auch an meine Sponsoren, denen ich langfristig und kontinuierlich gute Leistungen bescheren möchte.

 

 

 Foto: Sell 

 

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www.cereal-club.de  Danke an Sacha für mein Müsli in der letzten Zeit, wenn es dann doch mal ein 

                                     leckeres Porridge mit glutenfreien Haferflocken sein sollte. 

 

www.eatchacha.com Danke am Peter für die Wettkampfverpflegung zu unseren Läufen.

 

www.pharmanord.de Danke an das Flensburger Team von Pharma Nord für die Lieferung mit Arginin, 

                                      Zink-Selen und Q10. Bei euch sind 35 Jährige gut aufgehoben...  

 

www.soeths-bioland.de und www.soeths-biokiste.de allem Voran an Gunnar für die zur 

                                      Verfügungstellung meiner Wettkampf Hirsemilch, euer Bio Erdbeeren und Bio

                                      Kartoffeln und der Versorgung mit Bio Gemüse / Obst auf dem Markt in Altona

                                      Samstags von 9 - 14 Uhr.

 

www.o-t-n.de             danke Stefan für meine speziellen Einlagen! 

 

 

 

Unerwarteter Doppelsieg der LG Flensburg beim Lauf Rund um Ratekau

Platz auf dem Treppchen?

Eigentlich wäre ich mit einem Platz auf dem Treppchen schon zufrieden gewesen, denn es waren mit dem Vorjahressieger (29:47 Streckenrekord), einem weiteren Äthiopier und einem Iraker einige schnelle Gäste in der Zeitung vorab angekündigt gewesen. 

Somit hatte ich mich auf einen sehr schnellen Lauf gegen schnelle Gegner eingestellt. Warum es dann, meiner Meinung nach, anders kam dazu gleich mehr.

 

Die Anreise

Wir hatten eine bequeme Anreise über die A1, da die Baustelle wegen dem Hitzeschaden der Betonplatten nur auf der Strecke Richtung Süden war und nicht Richtung Norden. Somit kamen wir gegen 8:50 pünktlich zum 5 km Start in Ratekau an. Hier wurden wir wieder freundlich vom Veranstalter Jens Ehlers und Team begrüßt. Wir unterhielten uns mit einigen Läufern und sahen und noch den Zieleinlauf der ersten 5 km Läufer an.

 

Das Einlaufen

Hier machte mich Natalie erstmals darauf aufmerksam, dass sie noch keinen der angekündigten Läufer gesehen hatte. Ich sagte ihr, dass die sich bestimmt schon warm machen.

Die eingelaufenen drei Kilometer fühlten sich noch gar nicht frisch an. Zudem der Schnitt jetzt auch nicht besonders schnell war.

Die Sprints in den Wettkampfschuhen waren dann schon wieder etwas besser. Wir hatten auch noch gut 10 Minuten bis zum Start. Wir trabten langsam ins Stadion und hier fiel mir jetzt auch so langsam auf, dass keiner der angekündigten Läufer Sprints machte oder überhaupt zu sehen war. 

 

Der Lauf

5 Sekunden vor dem Start war es mir dann auch klar. Hier kannst du heute vorne mitlaufen. Ein Läufer auf Frankfurt sah schnell aus und setzte sich nach dem Start auch gleich an die zweite Position. Ich konnte den Abstand auf dem 1. Kilometer (3:01) dann aber schon etwas ausbauen. Die weiteren Kilometer wollte ich dann einfach in 3:12 rollen lassen. Die Strecke kannten wir alle nicht, da sich diese kurzfristig ausgedacht werden musste, da der Landesbetrieb Straßenbau eine Teilweise Sperrung der alten Strecke (wegen einer Baustelle) nicht erlaubt hatte.

Das kann auch der Grund sein, warum die schnellen Afrikaner doch nicht gekommen sind, da der Lauf somit nicht DLV vermessen sondern nur "GPS" vermessen war. Ich hatte mit 9,98 km aber fast exakt 10km auf der Uhr. Dennoch war der Veranstalter schon etwas enttäuscht. Eine Absage der angekündigten Läufer, mit einem kleinen Anruf, wäre das Mindeste gewesen. 

 

Ich konnte meine eigenen Vorgaben mit Schnitten 2.km = 3:13, 3.km= 3:12, 4. km = 3.15, 5. km = 3:13 gut einhalten. Die Strecke führte dieses mal wirklich "Rund um Ratkau".  Ich fand die Strecke persönlich besser als die Jahre davor und würde mich freuen nächstes Jahr auf dieser Strecke erneut laufen zu dürfen. 

Der 6. Kilometer = 3:13 ,7. =3:14  und 8. km = 3:11 waren auch weiterhin voll im Plan. Das zeigte, dass ich dieses Tempo gut halten konnte. Der 9. km war dann schon wieder ins Dorf hinein, wo wir auf die Nordic Walker aufliefen. Leider im wahrsten Sinne des Wortes, da einer direkt vor mir lief und im letzten Moment, wo ich links vorbei wollte auch nach links Platz machen wollte. Ich entschuldigte mich dann 10 Minuten später nochmals für mein "heeee", als jener Nordic-Walker ins Stadion einlief. Er nahm es aber sportlich und meinte: "Alles gut".

Mit einer  31:56 min habe ich eine konstante Leistung abrufen können, nachdem ich am Freitag noch 5,5 km beim Deinster Spargellauf "sprinten" durfte, der leider wegen schlechtem Wetter (Gewitter und Platzregen) nicht richtig zu Ende geführte werden konnte.

Auf den nächsten Plätzen folgten Jonas Götte und Dennis Mehlfeld mit 32:43 und 33:10.  Als erste Frau und mit einer sehr guten 36. Zeit (Vier Minuten vor der 2. Frau) kam dann Natalie  ins Ziel. Somit war ein erneuter Doppelsieg für uns (nach 2015) perfekt. 

 

Siegerehrung und Preise

Zusätzlich zu den Prämien, Blumen und einem super stylischen Adler Pokal gab es dieses Jahr noch einen Gutschein für ein Fitnessstudio, welches ich an Nils  (ehemaliger Owschlager) verschenkte, der jetzt in Lübeck wohnt. Natalie gab ihren Gutschein der Zweitplatzierten.

Außerdem gab es dieses Jahr zusätzlich noch einen Hauptpreis (der Firma ScenaR Deutschland), der unter den beiden Siegern vergeben werden sollte. Wir mussten als Aufgabe mit verbundenen Augen die Zahl 30 auf einer Wand nachmalen. Das war gar nicht so leicht.

Natalie malte eine schöne kleine 30 auf, ich kam der 30 aber näher und gewann den Physiokey somit (wäre aber so oder so in der Familie geblieben).

Natalie wurde das Gerät kurz vorher praktisch vorgestellt und meinte, dass man die Behandlung (das Gerät arbeitet u.a. mit Wechselstrom) merkte und sich eine Besserung ihrer verklebten Sehne einstellte. Wir werden das Gerät mal ausgiebig testen und später vielleicht einen Bericht dazu schreiben. 

 

Fazit:

Es ist wieder eine super organisierte und schöner Lauf gewesen. Danke an alle Helfer, Organisatoren und Läufer. Der Konfetti-Einlauf war echt etwas besonderes, danke dafür. 

Meine Form ist ganz ok, wenn das Wetter nicht an der 30 Grad Marke kratz. Ich bin 9 Sekunden schneller gelaufen als letztes Jahr zur selben Zeit (aber auf anderer Strecke). Die Pace konnte ich gut halten. In zwei Wochen nehme ich noch an einem Wettkampf teil, zudem ich heute leider noch nichts sagen kann. Werde aber rechtzeitig davor oder spätestens danach davon berichten. 

 

Danke Cereal Club

Danke an Sacha und den Cereal-Club für dein bald 3 jähriges Sponsoring mit Bio-Müsli. Der Cereal-Club wird im August übrigens schon 10 Jahre alt und feiert am 24.8 bei einem Tag der offenen Tür dieses Ereignis. Wer also mal hinter die Kulissen der ausschließlich in Handarbeit mischenden Fabrik gucken möchte, kann sich noch bis zum 15.6 dafür anmelden. Email solltet ihr bekommen haben. Sonst einfach melden. 

 

Ausblick:

Am nächsten Sonntag starte ich dann für meinen Sponsor Gunnar Söth´s Bioland beim Flensburg Marathon in der Staffel. Ich hoffe wir können unseren Vorjahreserfolg wiederholen. Ich würde mich für die Familie Söth sehr freuen. Gunnar denke bitte an 2-3 Kilo Bio-Erdbeeren, die mir als "Bezahlung" versprochen wurden...;)

 

 

Euer Pascal

 

P.S. Dann haben heute nicht nur die Flensburger Handballer mit dem deutschen Meistertitel sportlich gepunktet sondern auch die LG Flensburg gezeigt das im hohe Norden "Sport auf höchstem Niveau" betrieben wird. 

 

Zufriedener 2. beim LZDM von Husum nach Damp mit dem Team von o.t.n.

LZDM!

 

Einmal im Jahr, nämlich im Mai, machen sich über 800 Teams auf, um von Husum nach Damp einmal quer durch Schleswig-Holstein zu laufen. Ich war mit dem Team von o.t.n natürlich auch wieder mittendrin statt nur dabei. 

 

TEAM

Das Team o.t.n (orthopädie.technik.nord)  (Sieger 2012, 2014, 2015, 2016 und 2017) gesponsert durch den Geschäftsführer Stefan Fehland und begleitet von mir selber ist immer ein Anwärter auf das Podium. 

Auch dieses Mal hatte ich mich um die Läufer gekümmert, die für uns starten. Einige Läufer sind schon seit Jahren dabei und dieses Jahr durften wir mit Gero Pietsch und Yannick Stubbe zwei neue Läufer im o.t.n Team begrüßen. 

 

Mein Morgen

Mein Tag begann um 6:20 h damit ich mir 3 Stunden vorher meinem Lauf mein Power-Frühstück zubereiten konnte. Um 7:20h holte uns schon Stefan ab, um die Autos zu den Wechselpunkten zu bringen. Mein Auto stellte ich dann in Hollingstedt ab und fuhr weiter nach Wittbek, wo ich die 10,2 km laufen durfte. Ich war schon um 8 Uhr dort, was aber auch ok war, denn die Menschenmassen, die mit den Bussen aus Damp ankommen sollten, waren noch nicht da. Somit waren die Dixi´s noch sauber und unbenutzt. Auch konnte man sich im Schatten noch gut ausruhen. Gegen 9:10h lief ich mich dann 3 km ein. 

 

Der Lauf

Als erster Läufer von uns machte sich Yannick Stubbe auf die Strecke von Husum zu mir. Er kam nach ca. 38 Minuten, was bei Gegenwind auf der Strecke ok ist. Jedoch hatten die anderen Teams ebenfalls sehr starke Läufer auf den ersten Abschnitt. Somit übernahm ich "nur" als 5. den Stab und durfte (etwas anders als im letzten Jahr) von hinten das Feld aufrollen.  

Den 1. Kilometer spurtete ich dann im 3:08 ab. Man muss dazu sagen, dass die ganze Strecke Gegenwind war und es ab und zu leicht hoch und runter ging. Ich hatte den Hannoveraner und den Läufer der Kieler Windrunner im Blick, es dauerte aber dennoch (2.=3:13, 3=3:08 4=3:13 ) bis zum 5. (3:08) Kilometer ehe ich an ersteren vorbeiziehen konnte. Kurz nach dem 6. km (3:18) hatte ich auch den Kieler Windrunner eingeholt und konnte die beiden Führenden sehen.  Der 7. Kilometer war deshalb wieder mit 3:06 recht schnell. Die letzten 3 waren dann noch im Schnitt 3:13. Der Läufer vom Team Afrika kam dann 5 Sekunden und der Läufer der Runaways 15 Sekunden vor mir im Ziel. Somit hatte ich fast den gesamten Rückstand aufholen können. Ich fühlte mich gut. Es war anstrengend, aber nicht überlastend, da ich ja später noch die letzte Strecke laufen durfte.

 

Der weitere Ablauf

Wer jetzt denkt man kann sich ruhig auslaufen und erholen war noch nie beim LZDM als Teamleader eingeplant. Für mich hieß es jetzt ab zur nächsten Station und unserem nächsten Läufer seinen Sachen geben und die des Läufers entgegennehmen. Das ging bis Jagel, wo wir dann schon einen riesigen Rückstand auf die ersten 3 Teams hatten. Hier traf ich dann auch Natalie, die mit Gero und Julia aus Flensburg gekommen war. 

Alle ins Auto geladen und weiter nach Fahrdorf und Fleckeby. Hier sah man dann keine wirkliche Veränderung bei den Zeiten nach vorne, einzig auf den 3. Platz konnten wir den Abstand verringern. Auf der Strecke nach Gammelby gelang es dann Lennart den 3. Platz zurückzuerobern und den Abstand auf die Hannoveraner zu vergrößern.

 

Szene des Tages

Wieder im Auto sahen wir dann auch die Szene den Tages, die die Endergebnisse noch stark beeinflussen sollten. Im Graben an der Seite lag ein völlig erschöpfter Läufer (dessen Namen ich aus Rücksicht hier nicht schreiben werde) der Windrunner, der augenscheinlich auf der Strecke zusammengebrochen war. Bei ihm war Vilmos und einige weitere Läufer des Kieler Winrunner Teams. 

Dies war echt schade für die Kieler, die ja mit Abstand bis dahin geführt hatten. Aber so war das Team natürlich raus. 

Am Wechselpunkt bekam ich dann die Info, dass unsere Läufer als 3. übergeben hatte. Wie kann das sein? Wir mussten doch eigentlich 2. sein. Es konnte nur sein, dass ein Läufer der Kieler aus dem Auto heraus den Staffelstab (illegal) übernommen hatte und diesen ins Ziel nach Gammelby gebracht hatte. So war es dann auch... Diese Info gab ich dann innerhalb unsere Gruppe weiter. Bis dahin wusste im Ziel der Veranstalter nichts von dem Vorfall.  Auch im Waabs lief noch ein motivierte Läufer der Kieler ein und übergab an den Schlussläufer selbiger. Zudem wurde dieser bis nach Waabs von seiner Freundin auf dem Rad begleitet. 

 

Es war dann letztendlich einem Leif Schröder-Grönefeld im Ziel zu verdanken, dass sich die Kieler Windunner, als schon alle Läufer der drei führenden Teams von dem Vorfall wussten, ihren Lauf kurz vor dem Ende für ungültig erklärten und sich somit selbst disqualifizierten.

 

Ich hätte mir als fairer Sportler jedoch gewünscht, dass sie das sofort selber angezeigt hätten, denn der Trainer der Kieler hat definitiv einen kurzen Draht zu Rainer Ziplinsky (dem Veranstalter).

Und ob man nach dem "Ausfall" überhaupt bis ins Ziel nach Damp laufen muss, sei mal dahingestellt. Es hat doch einige Zuschauer verwirrt, denn selbst der Bürgermeister von Damp der in Gammelby wartete bekam von der Sache nichts mit.

 

Unsportlichkeit schadet den Ehrlichen

Es geht mir hier nicht um uns selber, denn wir hätten den Abstand zum 1. Team nicht mehr aufholen können. So ehrlich muss man sein.

Jedoch ist damit einem sympatischen Team, organisiert von Mansor Farah, um den ersten Einlauf in Damp gebracht worden. Die Zuschauen hätten einen Einlaufenden Mansor erblicken sollen und nicht einen Windrunner, der dann kurz vor dem Ziel stehen bleibt. 

 

Mein 2. Abschnitt

Somit war ich mit meinem 2. Lauf im Schnitt von 3:14, bei dem ich den Abstand am Ende noch auf 1 Minute und 23 Sekunden zum Siegerteam verkürzen konnte, sehr zufrieden.

Ich habe mich riesig für Mansor und seine ganze Arbeit mit dem Lauf gefreut, weil ich als Teamleader genau weiß, wie stressig es ist und dass man sich erst sicher ist, wenn man selber den Staffelstab als erster in Damp abgibt ;)

 

Fainess-Preis was?

Wenn man später dann bei der Siegerehrung durch den Moderator hört, die Kieler werden noch einen Fainess-Preis bekommen, dann kann ich nur fragen: Wofür? Jeder kann sich jetzt selber seine Meinung bilden, ob solch ein Preis gerechtfertigt ist oder nicht.

 

Uns ist so was Ähnliches 2013 passiert, als ein Läufer  bei uns zwei Kilometer vor dem Wechselpunkt einen Krampf bekam und nur noch humpeln konnte. Hierbei haben wir bestimmt über 7 Minuten verloren. Wir haben aber weiter gemacht und einen befriedigenden 3. Platz erlaufen können.

 

Natürlich ist ein kompletter Ausfall noch schmerzvoller, aber dafür sind wir nur Menschen und ein Team. Natürlich fragt sich dann ein Sponsor, warum die nicht ins Ziel gelaufen sind.

Aber das ist eben Leistungssport und das muss ein Sponsor beachten, wenn man mit Menschen zu tun hat.

 

Alles Gute an dieser Stelle nochmal alles Gute für den Läufer und mach dir keine Gedanken, du musst jetzt nicht die Schuld auf dich nehmen, das kann jedem passieren und deine Leistungen dieses Jahr zeigen in die richtig Richtung.

Der Druck auf einen jungen Läufer ist dann vielleicht in der Mittagshitze zu viel gewesen. Dieses muss ein Trainer nächstes Jahr wohl besser bedenken. 

 

Ausblick:

 

Am Freitag laufe ich beim Deinster Spargellauf einmal 5 km und Sonntag dann in Ratekau zum 30. Jubiläumslauf. Von Ratekau werde ich wieder berichten. 

 

Euer Pascal

 

 

 

4. Sieg beim B2run Hamburg

Mittwoch stand wieder der B2RUN Hamburg an, bei dem ich wieder für meinen Arbeitgeber die Debeka an den Start ging und auch die Organisation für unsere Firma übernommen habe.

Wenn man als eine Firma mit über 6 Mio. zu betreuenden Mitgliedern keine Werbung macht (weil man das Geld lieber seinen Mitgliedern mit guten Leistungen zugute kommen lassen möchte) ist so ein Event doch eine gute Bühne, um auf die größte deutsche Private Krankenversicherung aufmerksam zu machen!  

 

Leichte Verspätung

 

Deshalb auch nur ein kleiner Verspäteter Artikel über diesem Lauf. Ich bin nämlich gestern schon wieder in die heißte Phase der Planung für den LZDM angekommen. Gestern wurden die Startnummern bei O.T.N. in Neumünster abgeholt und heute Nachmittag kümmere ich mich um das Haus und die Verteilung der Startunterlagen der Läufer. Ja, zwischendurch arbeiten habe ich dann auch noch gemacht. 

Das es somit etwas stressig wurde sei nachvollziehbar oder!?

 

Der Lauf

 

Der B2RUN Hamburg verlief von der Streckenführung dieses Jahr andersrum. Wir hatten also auf den ersten Kilometern einen starken Anstieg mit dabei. Mit Mansor hatte ich dieses Jahr wirklich einen starken Läufer mit an der Startlinie. Der erste Kilometer war durch den Anstieg nur eine 3:26. Der zweite Kilometer dann eine 3:12, wo es auch noch leicht bergauf ging. Ab hier konnte ich den Vorsprung auf Mansor etwas ausbauen. Ich kam dann mit einem Schnitt 3:14 über 5,5 km ins Ziel. Ich denke das wird mich nicht für meinen Lauf am Samstag belastet haben, obwohl die Nacht nicht viel zur Regeneration beigetragen hat, da es einfach lange dauerte bis ich einschlafen konnte (der Start war um 19 h) und ich am nächsten Tag auch wieder früh aus der den Federn musste. 

 

Ausblick

 

Morgen steht dann der Lauf zwischen den Meeren an, bei dem wir unseren Titel für o.t.n. verteidigen wollen.

 

Euer 

 

Pascal

 

Stadtlauf Niebüll 5. Sieg in Folge

 

Danke Samy

Niebüll ist für Natalie und mich immer eine Reise zu unseren gemeinsamen Anfängen. Eigentlich haben wir es ihrem Hund Samy zu verdanken, dass wir uns damals im Schwimmbad getroffen haben als ich aus der Tür kam. Samy wollte nämlich noch mit Natalie in dem kleinen Park vor dem Schwimmbad toben. Das war der Grund, dass Natalie erst zum Duschen ging, als ich schon mit allem fertig war.

 

Der Lauf

 

Mit leichter Verspätung schickte uns das Niebüller-Orga-Team gegen 11:25 auf den 5 km Rundkurs. Der erste Kilometer war eine 3:11 (2015 zur LM hatte ich gegen Stieg schon mal eine 2:56 auf dem 1. Kilomter. Dieses bedeutete damals nach den 2 Runden auch Streckenrekord mit 30:51).

 

Heute war es also etwas gemächlicher. Die nächsten Kilometer wurden dann auch nicht mehr besser. Auch half ein Baustellenabschnitt nicht gerade bei der Zeitverbesserung, denn auf Sand zu laufen macht ja nicht gerade schneller. Der 5. Kilometer wieder zum Start, wo immer reichlich Zuschauer stehen, macht dann immer richtig Spaß und spornt nochmal an. Mein 6. Kilometer war zu meiner Überraschung dann aber nicht langsamer als der 1. km sondern mit 3:11 genau gleich. 

 

Der Lauf verging dann schon schnell, aber wirklich viel zusetzen konnte auf den letzten Kilometern nicht mehr und das lang nicht an dem großen Abstand zum 2. Platz. Mit 32:22 lief ich immerhin noch schneller als bei meinem ersten Sieg hier im Jahr 2004 (33:16) und da war ich immerhin erst 21 Jahre jung.

 

Ein Laufkollege hatte es nach meinem Lauf so ausgedrückt: "Ein Pferd springt auch nur so hoch, wie es muss".

Ich glaube da war heute was dran, zudem ich nach dem 10.000m Lauf von Samstag nur einen Tag Pause in dieser Woche eingebaut hatte. Natalie, die letzte Woche mit ihrer Zeit noch gar nicht zufrieden war, lief heute in Zusammenarbeit mit Oke Hansen mal wieder sub 36, was Sie mehr als freute und schrammte mit 7 Sekunden auch noch sehr knapp am Streckenrekord von Karen Paysen vorbei.   

 

Fazit: Da Natalie den Streckenrekord leicht verfehlt hatte, werden wir auch 2019 wiederkommen und versuchen zusammen einen Doppelsieg zu feiern. Vielleicht halten wir bald gemeinsam die Streckenrekorde...

 

Ausblick Mai:

Am 23.5 steht der B2RUN Hamburg auf dem Plan, den ich wieder gemeinsam mit meinen Kollegen von der Debeka Hamburg (vorweg)laufen werde.

 

Nur einige Tage später ist dann wieder das Team Highlight des Jahres angesagt. Am 26.5 findest der Lauf zwischen den Meeren statt. Hier geht es wieder um die Titelverteidigung für unser Team von o.t.n. Sollten alle 10 Läufer gesund bleiben und am Samstag laufen können, dann machen wir es der Konkurrenz wieder verdammt schwer... 

 

 

Euer Pascal

 

LM 10.000m Bestzeit / die 25 Runden im Unistation in Kiel

Gestern waren in Kiel die Landesmeisterschaften über die 10.000m.

Hier wollte ich endlich mal meine persönliche Bestzeit über die 10.000m verbessern. Da die Zeit von vor über 10 Jahren mit 32:24 nicht so gut war, sollte das eigentlich möglich sein.

 

Der Lauf:
Die Kieler hatten mit Tade Kohn einen Tempomacher, der eine Zeit von 32:10 auf den ersten Kilometern laufen sollte.

Die ersten beiden Kilometer (3:11 und 3:12) hing ich mich dann in diese Gruppe zusammen mit Simon Bäcker und Mansor Farah ran.

Ab dem 3. Kilometer war mir die Geschwindigkeit/ der Schritt hinter den Dreien zu langsam. Somit ging ich dann vor die Gruppe und streute eine 3:03 ein.

Das die Entscheidung nicht ganz so optimal mal, wird deutlich, wenn man die Zeit für den 4. km sieht (3:13). Jedes mal auf der Zielgraden hatte ich Gegenwind, was Körner gekostet hat. Meine Atmung muss ich sagen war top, nur die Beine waren schon etwas schwerer (5. km/3:10). Das war auch der Grund, warum Simon und Mansor ab dem 6. km (3:11) wieder auf mich aufschließen konnten. Der 7. km war mit einer 3:13 wieder einer der schlechtesten. Ab hier ging es dann aber zeitlich ab.

Ich versuchte Simon auf der Zielgraden etwas abzuschütteln, da ich nicht wollte, dass er meinen Windschatten nutzen konnte. Der 8. Kilometer war dann schon eine 3:10. Dann waren es noch 5 Runden und ich war mit Simon alleine an der Spitze. Er konnte mir trotz eines wieder schnelleren 9. Kilometer in (3:08) weiterhin folgen.

 

Die letzten 2 Runden übernahm dann Simon selbst das Tempo und ich blieb einfach hinter ihm. Man konnte es als einen langgezogenen Sprint bezeichnen, was Simon da abspulte. Ich konnte immer noch dran bleiben und überlegte mir erst auf der Zielgraden bei Gegenwind mit einen Zielsprint anzufangen. Dann kamen die letzten 100m und ich kam aus dem Windschatten rechts heraus und versuchte alles in diesem Zielsprint zu legen. Simon hatte mich letztes Jahr bei der LM 10km schon einmal im Sprint schlagen können. Deshalb war es nicht unnormal, dass Simon immer noch dran bleiben konnte. Ich haute echt alles raus, aber ich kam nicht vorbei und musste anerkennen, das Simon heute ein weiteres Mal der Stärkere auf den letzten Metern war. Der letzte Kilometer zeigte mit einer 2:53, dass wir uns nichts geschenkt haben und alles in den letzten Kilometer gelegt haben. Meine Zielzeit war mit 31:40 dann nur eine Sekunde langsamer als Simon.

 

Fazit:
Vielleicht hätte man, um den Titel haben den wollen, taktischer laufen und immer hinter den Kielern laufen müssen. Aber ich hatte mich für eine aktive Rolle entschieden, was ok war. Denn im Sprint ist ein über 12 Jahre jüngerer Laufer eben nicht zu unterschätzen. Mein Ziel eine neue PB auf der Bahn zu laufen hat geklappt. Auch müsste ich mit der Zeit gerade noch in die vorläufigen DLV Bestenliste kommen. Zusätzlich zum Vizetitel bekam ich natürlich auch noch den LM Titel in der M35. Somit war ich mit dem Lauf zufrieden, obwohl ich natürlich den Sprint schon gerne gewonnen hätte. Aber Simon hat da heute ein leicht stärkeres Rennen gemacht!

 

Ausblick:
Am Sonntag steht dann der Niebüll Lauf auf dem Plan. Hier können meine Wettkampfschuhe wieder mal zeigen was Sie können. Auf der weichen Bahn gestern in Kiel habe ich den Vorteil des Vaporfly 4% leider nicht aktiv spüren können. Nur die Erholung in den Beinen geht bei dem Schuh einfach viel schneller...

   

 

Euer Pascal

 

Danke für das Foto an Niels-Peter Binder!

Stellschraube: Coenzym 10 (Q10) kann ab dem 30. Lebensjahr eure Leistungsfähigkeit optimieren!

Spätestens ab dem 30. Lebensjahr sollte man sich ruhig mal näher mit Q10 auseinandersetzen. Damit ist in diesem Fall keine Anti-Falten-Creme gemeint, sondern das Q10 als Nahrungsergänzungsmittel. 

 

Q10 findet man im Herz, der Leber, Lunge und den Nieren. Überall dort, wo Energie umgesetzt/erzeugt wird. Deshalb ist es für uns Läufer und zur Erhaltung funktionsfähiger Organe ein sehr wichtiger Stoff. 

 

Q10 findet man in jeder Körperzelle. Die fettlösliche Substanz bezeichnet man auch als Ubichinon, was frei übersetzt so viel bedeutet wie „überall vorhanden“. Coenzym Q10 fungiert bei der "Zellatmung" in den Mitochondrien und ist zudem ein wirkungsvolles Antioxidans und wichtiger Radikalfänger. 


Der Körper kann es normalerweise selber produzieren, die Eigenproduktion nimmt jedoch mit den Jahren immer weiter ab. An der Grafik könnt ihr sehen, dass mit 40 Jahren im Herzen (Grafik 1) nur noch 69% der Menge eines 20 Jährigen vorhanden / produziert werden.  Q10 kann zwar auch über die Nahrung aufgenommen werden, es kommt jedoch nur in tierischen Lebensmitteln vor (z.B Leber).

 

Natalie und ich haben mit dem Q10 von Pharma Nord sehr gute Erfahrungen gemacht. Was man zum Teil wohl auch an unseren Leistungssteigerungen in den letzten Jahren ablesen kann. Selbst Natalies Vater meint seid er Q10 nimmt, ist er weniger Müde und Leistungsfähiger. "Es tut ihn gut", meint er.

 

Warum es hier besonders wichtig ist auf Qualität zu achten und warum der Preis ein Qualitätsmerkmal ist, erkläre ich euch im Folgenden:

 

Q10 ist sehr empfindlich gegenüber Sonnenlicht und Sauerstoff. Das in Q10 Bio-Qinon Gold von Pharma Nord verwendete Öl wird durch ein spezielles, hierfür entwickeltes, Verfahren von Sauerstoff befreit. Darüber hinaus sind die Kapseln vor Sonnenlicht geschützt, damit die aktiven Inhaltsstoffe nicht geschädigt werden. Auch wird vor jeder Herstellung jede einzelne Charge strengster Qualitätskontrollen unterzogen. Auch wird nur Q10 höchster Qualität verwendet. 

 

Jetzt fragt man sich natürlich warum man "teurere" Q10 Tabletten von Pharma Nord kaufen soll, wenn es diese in Internet doch günstiger gibt. 2 Gründe, die dafür sprechen, sind:

 

Erstens ist es das Rohmaterial, das aus Hefefermention gewonnen wird und mit dem körpereigenen Q10 identisch ist. Im Gegensatz zur bakteriellen Fermentationen enthält das durch Hefefermentation gewonnene Q10 keine unbekannten Verunreinigungen. Außerdem ist es frei von gefährlichen Cis-Isomeren, die sich in minderwertigem (Grafik Nr. 2) synthetischem Q10 finden, das in der Regel aus Tabak-Nebenprodukten gewonnen wird. 

 

Der zweite Grund ist auf der untersten Grafik zu sehen und meint die Bioverfügbarkeit. Sprich wie viel an Q10 wird vom Körper überhaupt aufgenommen. Hier könnt ihr sehen, dass das Q10 von Pharma Nord mit seinem patentierten Verfahren eine sehr hohe Bioverfügbarkeit zu Vergleichsprodukten aufweist.

Das Schaubild stellt die relative Bioverfügbarkeit (wenn wir Q10 mit 100% ansetzen) zwischen verschiedenen Produkten dar. 

 

Einer der Hauptgründe für die bessere Bioverfügbarkeit bei Körpertemperatur des Q10 Bio-Qinon Gold ist das einzigartige Herstellungsverfahren, dass zur Auflösung von Coenzym Q10 in Öl verwendet wird.

 

Q10 Bio-Qinon Gold wird einer speziellen Wärmebehandlung unterzogen, wodurch die kristalline Struktur in eine schneeflockenähnliche Struktur gewandelt wird. Diese „Schneeflocken“ lösen sich bei Körpertemperatur vollständig auf, sodass eine gleichmäßige (homogene) Lösung entsteht, die vom Körper leicht aufgenommen werden.

 

Ein Präparat, ohne verbesserte Bioverfügbarkeit, kann der Körper deshalb nur zu 2/3 oder weniger aufnehmen. 

 

 

Fazit:

 

Ihr seht also, es lohnt sich, für seinen Körper oder zur Optimierung seiner Leistungsfähigkeit etwas mehr auszugeben. Die vielen Arbeitsschritte zur hohen Bioverfübarkeit und die ständigen Kontrollen kosten Geld, welches dieses Produkt eben nicht so günstig macht.

 

Abschließend möchte ich erwähnen, dass bei Pharma Nord alle Produkte nach der Arzneimittelverordnung produziert werden und nicht nach  Nahrungsergänzungsmittelverodnung (NemV 24.5.2004) welche um einiges laschere Anforderungen als Arzneimittel erfüllen müssen.

 

 

Euer Pascal

 

Wenn das Q10 mal testen möchte, kann den Gutscheincode: PD116 nutzten und bekommt dann 20% Rabatt auf seine natürlich versandkostenfreie Bestellung. 

 

 

Quellen: Pharma Nord und orthoknowledge.eu

Ich werde durch NEM von Pharma Nord unterstützt.

  

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Mit leeren Händen wieder zurück von der DM Halbmarathon

Eigentlich bin ich am Samstag mit dem Ziel nach Hannover gefahren dort zu laufen. Leider wurde daraus jedoch nichts!

 

Unser Ostern

 

Natalie hatte es über Ostern erwischt. Dieses lag eindeutig an ihrem Frieren während ihrer Schwimm-Uni-Stunde, bei der die Studenten Sprünge ins Wasser machen sollten und dazwischen immer gefroren haben, weil ihre Dozentin nach jedem Sprungdurchlauf einige Minuten was erzählte.

Mein Ostern bestand somit darin, meine Ehefrau zu pflegen und mein Training parallel zu absolvieren. Jedoch war das wohl keine gute Kombi...

 

Mittwoch Abend

 

Ich hatte dann am Mittwoch leider erste Erkältungserscheinungen, bei denen ich mir noch sicher war, dass ich sie mit meinen NEM von Pharma Nord und 2 x täglich Ingwer kauen bekämpfen könnte.

Aber hier sei nochmals erwähnt: es handelt sich lediglich um Nahrungsergänzungsmittel und keine Medikamente. Wenn eine Erkältung zu weit fortgeschritten ist, helfen diese eben auch nicht immer zu 100%. 

 

Unsere Anfahrt nach Hannover

 

Durch die lange und etwas stressige Anreise (mit Stau auf der A7 kurz vor Hannover) wurde mir dann abends klar, dass ein Start nicht wirklich Sinn machen würde. Meine Anzeichen einer Erkältung wurden stärker. Ich denke ich hatte abends sogar Fieber.

 

Realistische Betrachtung

 

Durch die Tatsache, dass wir die warmen Bedingungen live mitbekommen haben, kann ich ganz gut einschätzen, was die Läufer mit ihren Zeiten geleistet haben. Wenn ich keine Erkältung bekommen hätte, wäre ein TOP2 Platz in meiner AK35 definitiv möglich gewesen. Bei der Zeit von unter 1:08:21 (Landesrekord SH) wäre ich mir nicht so sicher gewesen. Denn wenn man die Zeit von Jan Knutzen, (1:08:35; er war in Leverkusen nur einige Sekunden hinter meiner 30:48) betrachtet, wäre + -5 Sek. vielleicht auch möglich gewesen. Aber mehr wohl auch nicht. Auch Steffen Uliczka lief mit (1:08:34) nicht wesentlich besser und ist somit ein weiteres Indiz dafür.  

 

Fazit

 

Ich denke der plötzliche Sommertag mit 23 Grad machte es allen Läufern (die es vorher nicht gewöhnt waren) auf der zweiten Hälfte nicht leicht und kostete etliche Sekunden. Auch wenn bei solchen Temperaturen auch deutsche Rekorde gelaufen werden. Solch einen ist heute nämlich Sandra Morchner (1:18:29) in der W45 gelaufen. Abstand zur Zweitplatzierten übrigens knappe 8 Minuten. 

 

Ausblick

 

Jetzt heißt es erst einmal wieder vollständig fit werden. Eine Pause kann manchmal auch nicht schaden, da meine Vorbereitung seit Ende 2017 auch schon  lang war. Wenn man wieder gut rein kommt, könnte ich mir die LM 10.000m und eine Woche Später den Niebüll-Lauf über 10km vorstellen. Ich halte euch auf dem Laufenden...

 

Euer

 

Pascal

 

 

 

 

Von Doppeleinheiten über Morgenläufen und weitere Spielereien

Bei Doppeleinheiten kann man einiges falsch machen. Hier ein Blogartikel über meine Erfahrungen mit Doppeleinheiten/Morgenläufen und meinen Umgang damit.

 

Doppeleinheiten

 

Ein guter Bekannter hatte mir von 2 Jahren mal den Tipp gegeben wöchentlich eine Doppeleinheit mit in mein Training zu integrieren, dafür aber einen Pausentag einzuplanen.

Diese Idee habe ich dann auch so umgesetzt. Immer wenn ich eine Doppeleinheit mache, (habe ich aber in den letzten 2 Monaten nicht gemacht) ist am nächsten Tag Laufpause! Der Körper lernt so schneller zu regenerieren und hat dann den vollen Tag Pause auch verdient.

Zudem hat man dazwischen zwei Nächte, indem der Körper sich erholen kann. Abgesehen davon sind wir, und das muss man wohl öfter mal sagen, keine Profis sondern, wenn schon nur "ambitionierte Hobbyläufer". Da sind 7 Laufeinheiten wöchentlich auch genug, wenn man das Laufen über mehrere Jahre betreiben will.

Das Andere wäre nämlich Raubbau und das geht auf Dauer nicht gut. Da kann ich einige Beispiele nennen, aber die fallen euch bestimmt auch selber sein, wenn ihr mal daran denkt wie lange manche Läuferinnen und Läufer nach richtig guten Resultaten nichts mehr von sich hören lassen haben...

 

Auch machen Doppeleinheiten erst Sinn, wenn man im Training nach einer Pause/Krankheit schon wieder nach 3 Wochen bei 6-7 Einheiten/Woche angekommen ist. Ansonsten ist der Einstieg zu früh und zu hart und wird euch langfristig keine Freunde bereiten.

 

Morgenläufe

 

 

Morgenläufe sind der sanfte Einstieg in die Doppeleinheit. Denn wenn ihr am Abend laufen ward und am nächsten Tag morgens wieder laufen geht sind zwischen diesen beiden Läufen max. 14 Stunden. Eigentlich wohl eher 12-13 Stunden. Für mich sind Morgensläufe auch etwas, um seinen Schweinehund zu besiegen und es sich zu beweisen, ich bin kein Comfortläufer der immer um 17 Uhr Abends zur besten "Sendezeit" seine Einheiten runterlaufen kan.

Natürlich sei hier auch erwähnt, dass es auch Menschen gibt, denen solche Einheiten gar nicht liegen. Wenn diese Läufer mit ihrem 17 Uhr Training erfolgreich sind, können die es auch weiterhin gerne so betreiben, ansonsten aber heißt es auch für diese Gruppe Wecker stellen und einmal wöchentlich vor der Arbeit laufen gehen.

 

Auch hat die frühe Laufeinheit den Vorteil, dass man bis zum nächsten Tag abends wieder mehr Regeneration hat. Meist so ca. 34 Stunden und das hilft in einem Aufbautraining dem Körper auch mal besser zu regenerieren, wenn er sonst immer nur 24 Stunden gewöhnt ist. 

 

Bei der Kombination (Abends Einheit und Morgens Einheit) könnt ihr auch nach der harten Einheit am Abend mal auf Kohlenhydrate verzichten und nur Eiweiß und Fette (Eier, Nüsse, Mandelmus, Gemüse, Beefhack oder Hähnchen) essen und so dann ins Bett. Die Morgenseinheit ist dann relativ nüchtern und sollte auch nicht mehr als 10 km betragen. Erst danach könnt ihr dann wieder alles essen was ihr wollt. Das ist das "Dr. Feil Prinzip" und bringt euch auf längere Sicht eine verbesserte Fettverbrennung und viele Mitochondrien mehr ein ;) Zudem werdet ihr besser als eure Lauffreunde, wenn ihr dieselbe Trainingseinheit absolviert...

 

Ihr seht es gibt, nachdem man sein Training schon sonst relativ ausgereizt hat, immer noch weitere Möglichkeiten mit diesen beiden Möglichkeiten sein Training weiter zu optimieren.

 

Aber: Wenn ihr nur 4-5 mal in der Woche lauft, lasst die Doppeleinheiten weg, die kann man einbauen, wenn man 6-7 Einheiten die Woche macht und dieses dann noch etwas sinnvoller steigern möchte.

 

Letzte Abschlusseinheit

 

Meine letzte Abschlusseinheit vor der DM habe ich abends am Donnerstag (10Tage vorher) absolviert. Es sollten eigentlich wieder min. 15 km TDL werden, was aber aufgrund des "Schneestrecke" und den Bedingungen im Wald nicht möglich war. Somit habe ich mir eine asphaltierte 13 km Strecke ausgesucht. Leider wurde zwischen dem 2. und dem 4 km gar nicht geräumt und somit hatte ich ab dem 2. Kilometer schon nasse Socken und Schuhe. Das ist bei einem TDL auch nicht förderlich. Mein Schnitt von 3:38 war dafür aber zufriedenstellend. Der Lauf ist zum Ende hin definitiv anstrengender geworden, als ein 15 km Lauf bei guten Bedingungen.

   

Ausblick

 

Am Sonntag stehen jetzt die Deutschen Meisterschaften in Halbmarathon in Hannover an. Ich freue mich schon darauf. Samstag Abend gib es bei einem Läuferkollegen in Hannover unser Wettkampfessen ohne Wildlachs, dass lass ich jetzt immer weg.

 

 

Allen viel Erfolg in Hannover und eine kurze Restwoche...

 

 

Euer Pascal

 

Rund ums Bayerkreuz in Leverkusen die Zweite!!!

Die "Zwei"

 

Um es vorweg zu nehmen, meine "zweite" Teilnahme bedeutete gleichzeitig meine zweitschnellste Zeit und ein zweiter Platz.

 

Läuferpsyche

 

Da wir Läufer psychisch echt labil sind, war von meiner Seite diese Leistung, trotz einiger guter Trainingseinheiten, nicht zu erahnen, wenn man mit mir in den letzten Tagen gesprochen hätte. Denn mein Training der letzten 14 Tage, bedingt durch die Kälte und einem zu eng geschnürten Schuh bei einem 22 km Lauf, sah so aus:

 

19.02: Pause

20.02: 22,14 km in 3:52

21.02: 7,74 km in 4:06

22:02: 10,55 km in 3:53

23:02: 8,28 km in 4:01

24:02: 12,02 km in 3:50 (mit Natalie)

25:02: 9,11 km in 4:00

26:02: 10,62 km in 4:21

27.02: 10,56 km in 4:16

28.02: Pause

01.03: 10,01 km in 3:58

02.03: 6,66 km in 4:14

03.03: Pause

 

Wie ihr seht, bin ich vom 21.02-03.03 auf 85 km gekommen in 11 Tagen = 7,77 km pro Tag. Das man so nicht zwangsläufig sofort an eine Sub 31 denkt, sollte wohl jedem klar sein. Ich will euch aber damit ermutigen, dass es doch möglich ist.

 

Wenn ihr also die Trainingseinheiten in den letzten Monaten vor einem Wettkampf gemacht habt und ihr dann die letzten 11 Tage weniger macht/machen müsst, macht euch das nicht schlechter, sondern vielleicht nur ausgeruhter und heißer auf den Renntag. Vor allem, wenn es minus 10 Grad und mehr draußen sind. Jetzt mehr zu pausieren, um nicht krank zu werden und dann 14 Tage auszufallen, ist dann vielleicht doch die schlauere Art. 

 

 

Mein Training vorher

 

Meine Trainingswochen in den letzten Monaten waren nämlich eigentlich super, ohne Ausfälle und Krankheiten:

 

Wochenkilometerdurchschnitt      Monat /Jahr

 

72 km                                                  November 2017

99 km                                                Dezember 2017

87 km                                                  Januar 2018

73 km                                                  Februar 2018

 

Dieses hatte Natalie (danke meine liebe Ehefrau dafür) natürlich als mein Coach gewusst (man selber vergisst die guten Einheiten nur zu schnell) und hat mich aufgebaut und bestätigt den Landesrekord in Leverkusen laufen zu können. Der angekündigte Wetterumschwung in Leverkusen stimmte mich dann auch froh, denn 10 Grad und Sonne ist genau mein Wetter.

 

Aber richtig positiv überzeugt war ich von meinem Trainingsstand nicht, aber so schnell kann es bei uns Läufern gehen. Die letzte Woche keine gute Einheit und schon denkt man, "Mann" kann nicht mehr schnell laufen ;) Das solltet ihr aber hinter euch lassen, denn ich habe kurz vorher einen Satz von einem Läufer geschrieben bekommen: "Es kommt immer anders als man denkt." 

 

 

Freitag

 

Wir sind am Freitagmorgen übrigens 6,66 km (gleiche Einheit wie vor 2 Jahren vor Leverkusen) bei noch bei minus 11 Grad gelaufen!

 

Danach machten wir uns mit dem Auto auf den Weg nach Düsseldorf, wo wir abends unser erstes -von mehreren- Abendessen, an dem Wochenende im Cha Cha (Danke an Herrn Rupert für die Unterstützung / das Sponsoring) genießen konnten. 

 

Samstag

 

Den Samstag nutzen wir für einen ausgiebigen Stadtbummel und besichtigten die Düsseldorfer Innenstadt. Das Wetter war mit leichten Plusgraden tagsüber schon wieder um einiges wärmer als in Schleswig-Holstein vorher.

Nachmittags besuchten wir erneut das Cha Cha für mein schon obligatorisches Wettkampfessen, wenn wir nicht Zuhause sind, "Gelbes-Gemüse-Curry" mit Reis. Abends kochten wir uns dann noch einen Milchreis, was sich auch schon als Tradition vor einem Lauf bei uns etabliert hat. Übernachtet hatten wir übrigens im A&O Hotel am Hautbahnhof, was zwar ok ist, für ein 2 Sterne Hotel, jedoch mit Blick auf eine Hauptstraße nicht ganz so glücklich ist, um gut und ruhig zu schlafen. Aber hat ja gereicht!

 

 

Der Sonntag

 

Am Sonntag konnten wir dann zum Glück etwas länger ausschlafen, da wir erst um 10 Uhr essen mussten (Start war um humane 13 Uhr). Wir bereiteten uns dann kurz vor 10 Uhr unser "Power-Frühstück" zu. Bis auf das Matchapulver hatte ich auch alles wieder dabei. Danach fuhren wir mit dem Auto gemütliche 25 Minuten nach Leverkusen. Hier freute sich Natalie schon riesig auf das vorher stattfindende  Hunderennen. Als ich aus der Ferne schon einen Collie sehen konnte, war sie sehr fasziniert, nicht nur weil ich Ihre Hunderasse erkannt habe (sie selbst hat einen Collie namens Samy), sondern auch weil ich vor 3 Jahren, bevor ich meine Ernährung umgestellt habe, mal fast eine Brille hätte haben sollte. Aber durch genug Vitamin A (z.B. in Wurzeln) habe ich dieses Problem "natürlich" aus der Welt geschafft. 

 

Der Lauf

 

Wir wurden an der Startlinie wieder sehr herzlich vom Moderator als weit gereiste Gäste aus Flensburg vorgestellt. Der Moderator wohnte nämlich früher mal in Schleswig und bekommt durch die lokale Zeitung noch viel aus der Region über uns mit. Nach der Vorstellung weiterer Läufer wurde der Start dann pünktlich um 13 Uhr gestartet. 

 

Es ging am Anfang gleich gut zur Sache. So sehr, das ich wohl vergaß meine Uhr zu starten oder zweimal drückte und damit pausierte. Ich lief also das ganze Rennen ohne Uhr und Schnitte. Ich habe mir von Jan Knutzen jedoch seine Schnitte geholt, die bis auf den letzten Kilometer ja beinahe gleich waren. Danke dir Jan dafür. 

 

Der 1. Kilometer war dann eine 3:08 und das war das Selbe, was ich auch vor 2 Jahren gelaufen bin. Es geht auf diesem Kilometer nur leicht berghoch und deshalb ist der Schnitt auch realistisch. Der 2. Kilometer war dann eine 3:02. Ab hier löste sich der spätere Sieger Stefan Koch (29:58 min). Sein Tempo war mir dann noch zu schnell. Jedoch formierte sich dahinter eine kleine Gruppe die Patric Meinike (späterer Vierter) auf der Zielgeraden  und ich dann immer auf der Gegengraden anführte, wo wir Rückenwind hatten und es leicht bergab ging. Der Kilometer 4 (größenteils berab) in 2:58 und der 5. km in 3.05  zeigten, dass wir gut dabei waren.

Ich hatte auch irgendwas von 15:22 min als 5km- Durchgangszeit wahrgenommen und dachte: "Da habe ich ja noch  einiges an Puffer für die 31:23 min, die es zu schlagen gilt."

 

Es fühlte sich saugut an und meine Atmung war auch noch super. Der 6. Kilometer ist wie der 1. nur leicht berghoch und deshalb nur eine 3:10 gewesen. Wir waren wieder auf der Gegengraden und ich forcierte das Tempo, was aber nicht mehr so leicht war. Ein vorletztes Mal auf der Zielgeraden nutze ich nochmal die Tempoarbeit berghoch mit leichtem Gegenwind von Patric aus (danke dir dafür). Das Wetter übrigens war genau mein Ding. Es schien durchgehend die Sonne (min 11 Grad im Schatten) und ich sagte zu mir: Das ist wieder genau dein Tag.

 

Dieses versuchte ich dann auf der Gegengraden leicht bergab zu nutzen und erneut das Tempo leicht zu erhöhen. Ich fühlte mich zwar noch gut, aber freute mich auch schon auf das Ziel. Kurz vor dem 9. Kilometer aktivierte ich dann alles, was noch in meinem Körper steckte. Die Schuhe sind echt eine Hilfe die Pace am Ende hoch halten zu können, denn die Beine bremsen dich nicht dabei, wenn du alles mobilisierst.

Ich konnte den letzten Kilometer dann noch unter 3 Minuten laufen, was in der Gesamtzeit eine 30:48 min (Netto) bedeutete. Ich hatte es geschafft, der Landesrekord in SH in der M35 gehörte mir. Ich habe diesen um ganze 35 Sekunden drücken können. Außerdem konnte ich mir auch den 2. Platz sichern, was mit Blick auf das Teilnehmerfeld auch nicht selbstverständlich war.  Ich war natürlich wieder mega happy und Leverkusen ist für mich nach meinem 3. Platz in 30:35 von vor 2 Jahren eine gute Strecke zu einer optimalen Zeit im Jahr.

 

Glückwünsch natürlich auch auch Stefan Koch für seine Sub 30 im Alleingang und an Patric für seine Hilfe unterwegs. Aber nicht zu vergessen die Leistung von Jan Knutzen, der seine Bestzeit um 1 Minute steigern konnte, nachdem er den Sonntag davor noch den Kiel Marathon gewinnen konnte. Bei solch einem Traditionslauf (es war die 37. Ausgabe) als jetzt "Oldi" ;) wieder aufs Treppchen zu laufen ist schon mega...

 

Wie Natalie das Wochenende erlebt habt, könnt ihr bei ihr hier nachlesen.

 

 

Montag

 

Eigentlich wollte ich Montagmorgen laufen, verschob die Einheit dann aber  denNachmittag und streichte es Nachmittag dann doch wieder, vor dem Hintergrund meiner zweitschnellsten je gelaufenen 10 km Zeit, ganz. Ich denke der Körper braucht diesen Pausentag einfach noch. Zudem ich nicht die Umfänge laufe, wie andere, die meine Zeiten laufen können. 

 

Dienstag

 

Heute bin ich 10,5 km gelaufen in 3:53. Von den Beinen war es schon anstrengender, mein Herz und die Atmung waren aber wieder top. Morgen werde ich wieder ca. 11 km machen. 

Ich werde meine Wochenkilometer, die ich seit Oktober wieder wöchentlich veröffentlicht habe, erst einmal nicht mehr weiterführen. Die Ladezeiten der Seite werden aufrund der vielen Bilder immer länger. Wenn ihr wissen wollt, was ich für meine 30:48 an Wochenumfängen gemacht habe, kann sich das weiterhin gerne unter Wochen- KM angucken.

 

 

Fazit

 

Ich bin jetzt natürlich sehr zufrieden ein weiteres gestecktes Ziel geschafft zu haben. Meine Beständigkeit (seit dem Jahr 2003 [seit 15 Jahren] bin ich jedes Jahr min. einen 10 km Lauf unter 33 Minuten gelaufen!!!) hat mir dabei ebenso geholfen, wie meine liebe Ehefrau und meine Ernährung. Ich kann jetzt einen Landesrekord in Schleswig-Holstein mein Eigenen nennen. Ich bin mir 100% sicher, dass dieser bis min. Ende 2018 auch bestand haben wird. Was nächstes Jahr ist wird sich zeigen, aber dann werde ich auch weiterhin in der M35 laufen...  

 

 

Fünf Dinge die ich weiterhin tun werde:

 

1. Ich werde weiterhin während meiner Wettkampfvorbereitung nicht in meine Strava App gehen, da es mich nicht motiviert, sondern eher demotiviert, wenn man sieht, was andere für gute Einheiten trainieren. Das die dann aber nicht bessere Wettkämpfe laufen als ich, zeigt mir, dass selbige alles im Training raushauen, aber das im Wettkampf dann nicht umsetzen können. Abgerechnet wird im Wettkampf...

 

2. Ich werde weiterhin nach keinem Trainingsplan trainieren und nur auf meinen Körper und meine Natalie hören. Gute Einheiten einbauen ist klar, aber auch immer alles an das Wetter, mein Gefühl, Tagesform und Arbeitsbelastung anpassen. 

 

3. Ich werde weiterhin mit Natalie Trainingsläufe machen, die ich alleine in einem 4:15 Schnitt nicht hinbekommen würde. Aufgrund Natalies "Sprung" kann man ihr aber auch Tempoeinheiten im 3:45-3:50 Schnitt mit einigen Höhenmetern gut in mein Training einbauen. Sie profitiert eben auch von mir ;)

 

4. Ich werde weiterhin meine morgendliche Yoga Übungen (herab- & heraufschauender Hund) weiterhin beibehalten. Zudem bleibe ich auch beim täglichen Krafttraining, denn darüber freut sich nicht nur die Ehefrau ;)

 

5. Ich werde weiterhin meine Low Carb Strategie leben, nicht nur weil ich denke es wirkt sich positiv auf mein Training aus (direkt im Anschluss und die Nacht auf Kohlenhydrate zu verzichten), sondern auch, weil Natalie und ich uns gerne fett- und eiweißhaltig ernähren. Wir lieben unsere täglichen Mandelmuslöffel!

 

Exkurs Dr. Feil: 

Wichtig hier zu erwähnen ist auch dass es entscheidend ist für eine höhere mitochondriale Kapazität dass man nach dem Training wenig KH (ca. 0,5-1 Gr. Pro Körpergewichts Kg.) zu sich nimmt. So ist man über die Nacht „leer“ die Ergebnisse sind eine 300% höhere mitochondriale Neubildung. Allerdings ist es stark für die Ausdauersportarten ausgelegt. 

 

Wenn ihr nach einem Wettkampf oder einer harten Trainingseinheit wenig Kohlenhydrate in den Stunden danach zuführt, steigert ihr eure Mitochondrien um 300%, dieses wurde in Studien nachgewiesen. Also entweder man trainiert noch mehr oder man stellt seine Ernährung etwas um und muss weniger Umfänge machen, mit all seinen positiven Eigenschaften (weniger krank / weniger verletzt). Wir haben uns gemeinsam für letzteres entscheiden. Tagsüber kann man dann natürlich wieder Kohlenhydrate essen. 

 

 

Tipp 

 

Einen Tipp gebe ich euch mit auf den Weg, denn alle Geheimnisse zur "Optimierung" meines Körpers, kann ich aus Wettbewerbsgründen natürlich nicht offen legen :-)

Ich kann euch nur empfehlen verstärkt Arginin/Citrullin (gibt es als Tabletten oder als Pulver (hier auf Produkte von der Kölner Liste achten) und Taurin (als Pulver) einige Tage vor dem Wettkampf einzunehmen.

Das erweitert definitiv eure Blutgefäße und die Muskeln werden viel besser mit Sauerstoff versorgt. Zu erkennen an den großen Adern! Wer noch Tipps zur Leistungssteigerung speziell für Läufer über 35 haben möchte, kann mich gerne anschreiben. Übrigens meine Einnahme (tägliches kauen) von einem Stück Ingwer, hat mir auch definitiv eine Bronchitis erspart, denn in meiner Familie und meiner Kollegen hatte es fast jeder... es gibt zwar Dinge, die besser schmecken, aber nach jedem kleinsten Kratzen im Hals habe ich mit Ingwer versucht die Symptome wegzubrennen und es hat wohl geholfen.

 

 

Ausblick

 

Jetzt steht mit der Halbmarathon DM der nächste wichtige Wettkampf erst Anfang April an. Auch hier möchte in min. den Landesrekord von 1:08:21 unterbieten. Das sollte unter normalen Bedingungen möglich sein, zudem ich diese Zeit genau 2017 dort gelaufen bin...

 

 

Euer Pascal

 

 

Pic: Achim Fuchshuber

 

                                                Einen besonderen Danke an meine Sponsoren:

 

 

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www.cereal-club.de  Danke an Sacha für mein Müsli in der letzten Zeit, wenn es dann doch mal ein 

                                     leckeres Porridge mit glutenfreien Haferflocken sein sollte. 

 

www.eatchacha.com Danke am Peter für die Wettkampfverpflegung zu unseren Läufen.

 

 

www.pharmanord.de Danke an das Flensburger Team von Pharma Nord für die Lieferung mit Arginin, 

                                      Zink-Selen und Vitamin D. Ohne euch hätte ich es nicht gesund über den                                                        kalten Winter geschafft.  

 

www.soeths-bioland.de und www.soeths-biokiste.de allem Voran an Gunnar für die zur 

                                      Verfügungstellung meiner Wettkampf Hirsemilch, euer Bio Erdbeeren und Bio

                                      Kartoffeln und der Versorgung mit Bio Gemüse / Obst auf dem Markt in Altona

                                      Samstags von 9 - 14 Uhr.

 

 

www.o-t-n.de danke Stefan für meine speziellen Einlagen! Ich denke ich brauche in der nächsten Zeit

                         nochmal wieder neue Spezialeinlagen ;)

 

Mein erstes Mal beim Bergedorf Cross

Heute ging es zum ersten Mal zum Bergedorf Cross, veranstaltet von Steffen Benecke. 

 

Anreise

Unsere Anreise erfolgte bequem mit der S-Bahn vom Hamburger HBF direkt bis nach Bergedorf. Wir entschieden uns das Stück bis zum Pfingsberg direkt zu Fuß (16 Minuten) zu gehen. 

Dort angekommen wurden wir auch gleich von Steffen begrüßt und darauf hingewiesen, dass die Strecke mit Spikes gut zu laufen wäre. Ich antwortete ihm: " Da reden wir später nochmal drüber". Kurze Zeit später trafen wir auch Christian Oppel, der berufsbedingt kurzfristig in Hamburg das Wochenende verbracht hat und sich den Lauf anschauen wollte. Er ist nach längerem USA Aufenthalt, wieder ein Anwärter auf einen Platz in unserem Team beim LZDM

 

Das Einlaufen

Das Ablaufen der Strecke ohne Spikes war schon eine kleine Herausforderung und vor diesem Hintergrund war es übrigens eine sehr gute Leistung, die Marcel Bräutigam ohne Spikes heute gelaufen ist. Denn bergab und auch einige Stücke bergauf gab es schon eine Eisschicht, die Gewindigkeitsreduktion bedeutete. Erst als ich mir dann die Spikes angezogen hatte, fühlte ich mich sicherer. Jetzt war ich auch wieder enspannter was die Eisstellen anging. Wenn ich irgendwelche Leute heute übersehen habe zu grüßen, das war nicht böse Absicht, viel mehr die Aufregung vor dem Lauf, die für einen "Straßenläufer" wohl bei solchen Bedingungen normal ist.  

 

Der Lauf

Das sonst so übliche Gedränge am Start fiel heute sehr bescheiden aus. Vielleicht lang es an den Deutschen Polizeimeisterschaften, die auch in dem Rennen ausgetragen wurden. Somit hatte ich einen guten Platz vorne und konnte mich durch einen schnellen Antritt am Anfang aus dem Gewühle raushalten. Nach dem Bergabstück überholten mich die späteren 4 Erstplatzierten und ich versuchte mich hinten ranzuhängen, was mir nach der kleinen Runde noch gut gelang. Der erste stärkere Anstieg auf der großen Runde zeigte aber deren "Berg- Crosserfahrung". Hier verlor ich dann etwas an Boden.

 

Jedoch konnte ich auf dem langen Bergabstieg wieder Boden gut machen. Nach der 2. großen Runde überholte mich dann der spätere 5. Leider konnte ich ihn nicht als "Hasen" nutzen, aber er blieb zumindest noch einige Zeit in Blickkontakt. Die letzte Runde, angefeuert von vielen Bekannten und meiner Frau, versuchte ich nochmal einige Sekunden nach vorne gut zumachen, was mir dann aber schwer fiel, als ob es wieder glatter geworden wäre. Nach hinten hatte ich jedoch auch einiges an Vorsprung erlaufen, so dass ich den 6. Platz dann auch ins Ziel retten konnte.

 

Im Ziel merkte ich dann auch was das Problem auf der letzten Runde war. Von den vier "Dornen" pro Spike war jeweils nur noch der Oberste vorhanden. Die Anderen müssen sich gelöst haben und sind wohl unterwegs herausgefallen. Dafür war meine Platzierung umso besser. Sollte jemand diese finden, bitte ich diese für mich ordnungsgemäß zu entsorgen ;)

Daran merkt man, dass ich nie mit Spikes Cross laufe und nicht auf die Idee komme, diese vorher nochmal zu kontrollieren. Ich freue mich in Leverkusen auf meinen Vaporfly 4% und hoffe nicht, dass mir dort die Einlagen rausrutschen werden... 


Lob

Danke an Steffen für einen herzlich organisierten- und was die Online-Stellung der Ergebnisse angeht- vorbildlichen Service. Wenn ich es auch ungern sage, ich werde wohl nicht zu oft wiederkommen, aber das liegt weniger an der Veranstaltung als daran, dass ich lieber bei Wärme und auf flacher Strecke Wettkämpfe renne. Aber Läufer, die Cross mögen, sei diese Veranstaltung definitiv zu empfehlen. 

 

 

Kurz zu Natalie

Natalie entschied sich spontan auf einen Start zu verzichten. Sie hatte ja mit ihren drei Läufen schon eine harte Saison und die Bodenbedingungen waren heute wirklich sehr anspruchsvoll. Damit schielt sie umso mehr mit voller Vorfreude auf einen Start beim Lauf Rund ums Bayer-Kreuz in zwei Wochen. 

 

 

Fazit: Dieses war eine anspruchsvolle Strecke und nochmal ein guter Reiz für die 10km in Leverkusen. Ich hoffe jetzt weiter gesund zu bleiben und Donnerstag nochmal eine letzte Tempoeinheit mit 1.000er gut abschließen zu können. Am Wochenende wird mit Natalie nochmal ein TDL gemacht. Die nächste Woche werden dann die Umfänge runtergefahren und 2 Pausentage eingebaut.

Außerdem habe ich morgen lauffrei!

 

 

Euer Pascal

 

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Danke an meine Sponsoren:

 

 

www.cereal-club.de  Bio-Müsli selber zusammenstellen (gemixt in Handarbeit aus Hamburg)

 

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Drelsdorflauf der Laufserie über die Halbmarathon Strecke

DANKE an den Borener SV für das Foto
DANKE an den Borener SV für das Foto

Da ich den Halbmarathon "nur" für Natalie gelaufen bin, könnt ihr euch hier gerne durchlesen, wie Natalie diesen so erlebt hat.

 

Sie hat mit ihrer Zeit von 1:16:25 wieder richtig einen raus gehauen und das bei nicht guten Windbedingungen. Ich habe (wie auf dem Foto zu sehen) versucht ihr diesen so gut es geht abzunehmen, auch mit Ausbreitung meiner Arme  ;)

 

Im Anschluss habe ich die 25km noch voll gemacht und hatte mit 3:38 über 25 km eine gute Zeit auf der Uhr stehen. Montag machten wir beide einen Pausentag...

 

Euer Pascal

 

 

P.s. In zwei Wochen geht es dann nach Bergedorf zum Crosslauf, ich werde berichten!

Drelsdorflauf der Laufserie über die 15 km

Am Sonntag, zwei Wochen nach dem Zehner, war es wieder so weit. Es stand der 15 km Lauf an.

 

Motivation

 

Die Motivation ist bei dem "mittleren Lauf" immer schwer, denn es ist eine Strecke die nirgendwo in Listen erscheint. Deshalb hatte ich eine andere Motivation und die hieß: Minuten auf Dieter Schwarzkopf gut machen.

 

Nach Natalies super Zehner, waren wir am überlegen, ob eine Pacemakertätigkeit für Sie auch noch den Gesamtsieg für mich bringen könnte!? Wir waren uns einig, dass ich dafür min. 3 Minuten auf Dieter gut machen musste. Insgesamt hätte ich dann 5 Minuten gehabt und damit wäre es nach unserer Überlegung möglich. 

 

Ernährung vor dem Rennen

 

Was wir am Vortag gegessen und gemacht haben könnt ihr bei Natalie hier lesen. Unser Freitagabend-Essen bestand aus schönem Bio Milchreis aufgekocht mit Vanillesojamilch und als Topping Bananen-Apfel-Püree.

Ich wurde am Sonntag gefragt, ob ich eigentlich Zucker benutze. Ich benutze hier zwar keinen Zucker, da mir dieser aufgrund meiner zuckerfreien Ernährung mit Vanillemilch süß genug ist, aber wenn man Zucker essen will, dann 1-2 Tage vor dem Wettkampf um die Speicher zu füllen. 

 

Das Rennen

 

Meine Taktik war klar: "Vollgas". Ich lief dann auch am Anfang schnell davon, obwohl mir dieses trotz langsamerer Schnitte  als vor zwei Wochen anstrengender vorkam.

Es lag wol an der feuchten Luft und dem kühlen Wind von vorne. Erst in der zweiten Runde (wo ich auch zu Späßen mit der Fotografin aufgelegt war) wurde mir wärmer und ich kam gut ins Rollen. Die Schnitte waren etwas besser als in der ersten Runde.

Dann stand auch schon die dritte Runde an. Die Zuschauer und Läufer, die ich hier auf ihrer 2. Runde überholte, feuerten mich immer an (Danke dafür). Mit einer Zeit von 48:10 und über 1 Minute 30 Sekunden schneller als 2017 kam ich dann als Erster ins Ziel. Dieter kam mit einem Abstand von kurz über 3 Minuten ins Ziel. Ich habe wie erhofft 5 Minuten Vorsprung auf den Gesamtsieg.

 

Ich habe es mit meiner Entscheidung Natalie voll bei Ihrem wichtigen Halbmarathon zu unterstützen also noch einmal spannend gemacht. Es entscheidet sich also erst im letzten Rennen bei den Männern. 

 

Ernährung direkt danach

 

Als erstes trinke ich immer meinen vorbereiteten Eiweißshake mit 2 aufgelösten Magnesium Tabletten und nehme dazu zwei Zink und Selen Tabletten, damit ich nach der hohen Belastung nicht Krank werde. Auch 2-3 gekochte Eier sind direkt danach optimal. Das werde ich nach dem Halbmarathon so machen, da im Anschluss ja die Siegerehrung ansteht und wir erst viel später im Peter Pane Essen gehen werden. Während des Rennens habe ich übrigens nichts getrunken oder gegessen. 

 

Fazit Schuh:

 

Ich bin auf Anraten Natalies mal mit dem Nike Vaporfly 4% gelaufen. Damit hatte Natalie ja gute Erfolge erzieht. Ich wollte mir diesen eigentlich für Leverkusen aufsparen, aber was probiert man nicht alles um einige Sekunden aufzuholen. Ich kann dazu nur sagen, er hat ein super Laufgefühl, läuft sich jedoch nicht von alleine und man bekommt auch keine Minuten geschenkt, nur weil man diesen Schuh an hat. Er hilft dir die Pace zu halten.

 

Was ich aber am wichtigsten finde, er verursachte bei mir keine Wadenschmerzen und ermöglicht damit wieder am nächsten Tag ohne Probleme trainieren zu gehen, sollte man sich nicht voll "abgeschossen" haben. Sonst ist der Pausetag schon sinnvoll.

Der Nike Streak LT, den ich beim 10 km Lauf und in Trentino getragen habe, hatte mir regelrecht die Waden zerstört. Der ist jetzt auch auf dem Müll gelandet. Bei dem Halbmarathon in zwei Wochen ziehe ich den normalen Streak an, der sollte auch gehen.

 

Ausblick:

 

Da ich für Natalie "nur" Tempo machen, werde ich versuchen in den nächsten zwei Wochen gute Einheiten zu absolvieren. Natürlich wird hier auch immer in Hinterkopf behalten nicht krank zu werden, damit ich Natalie nicht anstecke, sollte es mich erwischen. Deshalb werden Doppeleinheiten erst wieder nach dem 4.2 absolviert. Natalie ist in ihrer Form des Lebens, das darf ich nicht gefährden und stecke deshalb etwas zurück...

 

Euer Pascal

 

 

Danke:

 

Danke an Familie Gröling für das Foto

 

und an Gunnar (Söths Bioland) für die Biokiste  Obst und Gemüse kurz vor dem Start!

Drelsdorflauf der Laufserie über die 10 km

 

Nachtrag zu Oeversee:

 

Mit der Zeit vom Silversterlauf in Oeversee, der von den Bedingungen her nicht wirklich gut war, war ich sehr zufrieden. Es wäre fast die Vorjahreszeit von Mansor gewesen. Selbige verfehlte ich nur um einige Sekunden, dies aber bei viel schlechteren Bedingungen als 2016. Insgesamt stimmte es mich also positiv für den 10km Lauf in Drelsdorf.

 

1. Drelsdorflauf über 10km

 

Am Sonntag ging es dann bei bestem Wetter, aber kalten Temperaturen von Glücksburg aus (wo Natalie und ich seit dem 1.1.2018 eine gemeinsame Wohnung haben) zusammen mit Ute nach Drelsdorf. 

 

Das Einlaufen

 

Kurz vor dem Warmlaufen traf ich Gunnar Söth, der Natalie und mir gleich 2 Kisten mit Bio-Obst und Gemüse mitgebracht hatte, danke Gunnar dafür!

 

Das Einlaufen zusammen mit Natalie lief ok, aber wirklich schnell waren wir nicht unterwegs. Es war mir auch ehrlich gesagt zu kalt dafür, aber nach 3 Kilometern wurde einem langsam wärmer und man gewöhnte sich an die Kälte im Gesicht. Nach 3 Sprints liefen wir zurück zur Halle und zogen unsere Wettkampfsachen an. Pünktlich 10 Uhr standen wir am Start und wartetet auf den Startschuss. 

 

Der Lauf

 

Dann ging es los. Ich lief gleich beherzt los. Ein mir unbekannter Läufer sprintete noch schneller als ich los, diesen hatte ich aber nach 600m wieder eingeholt und lief nun meinen Lauf alleine. Den 1. km hatte ich eine 3:05 was mit dem Anstieg recht gut war. Der 2. Kilometer, der bergab ging war dann mit 3:03 ähnlich. Erst auf den nächsten Kilometern, mit etwas Seitenwind, verlor ich überproportional 3:15, 3:20 und 3:20, wovon aber der 5. Kilometer leicht berauf ging. Ich fühlte mich immer noch gut. Dieses war auch an meinen weiteren Schnitten abzulesen. 3:14, 3:03 3:13. Ich schaffte es sogar den 9 Kilometer, der vergleichbar mit dem 4. Kilometer ist, 3 Sekunden schneller zu laufen. Am Ende stand eine 31:40 auf der Uhr. Mit der Zeit war ich sehr zufrieden, hätte mir auch nicht ausgemahlt den Landesrekord (31:23) beim ersten Rennen des Jahres zu schlagen. Somit habe ich Motivation für den 10km Lauf "Rund ums Bayerkreuz" Anfang März aufrechterhalten. Nach einer kurzen Verschnaufpause und dem Einlauf von Miguel, der in seiner AK50 einen neuen Landesrekord mit 32:16 aufstellte, folgte schon kurz darauf Vilmos mit einer 33:08 und Dieter mit 33:32.

Anschließend machte ich mich auf dem Weg Natalie entgegen zulaufen. Aber Natalie war schneller und kam mir zu meiner vollen Überraschung schon entgegen gerannt. Mit ihr hatte ich so früh nie gerechnet. Sie war auf Sub 35 Kurs, was unglaublich war. Ich versuchte Sie noch zu puschen und ins Ziel zu "treiben". Die Uhr bleib wirklich bei 34:50 stehen. Das waren 1 Minute & 26 Sekunden besser als ihre PB und 2 Minuten besser als letztes Jahr hier. 

 

Was Natalie zu dem Rekordrennen zu sagen hat, hat sie (demnächst) auf ihrer Homepage geschrieben.

 

Bei den ersten Frauen lief auch noch Ute eine PB mit 38:51. Zudem stellte Karen einen neuen Landesrekord in der W45 mit 38:02 auf. Es wurden noch viele weitere PBs und super Zeiten gelaufen und das obwohl das Wetter sehr kühl war. Jedoch muss die Luft wohl optimal gewesen sein. 

 

Ausblick

 

Jetzt heißt es wieder weiter trainieren. Am Dienstag steht eine Doppeleinheit auf dem Plan, aber am Mittwoch auch ein Ruhetag. Zudem werde ich auch am Samstag vor dem 2. Lauf in Drelsdorf (über 15 km) einen Pausentag einbauen. Ich möchte noch mal gucken, ob die Zeit von vor 2 Jahren möglich ist. 

 

Was ich 2018 anders gemacht habe/ anders mache als 2017

 

Ich rolle mich wieder auf der Blackroll. Dieses hatte ich 2017 mal kategorisch abgelehnt, sehe aber jetzt den Nutzen und würde jetzt nicht mehr dazu raten diese wegzulassen. Außerdem laufe ich wieder verstärkt Läufe mit Natalie, die für mich dann 10-15 Sekunden langsamer sind, als wenn ich sie alleine laufen würde. Letztes Jahr waren meine Läufe im Winter meist unter 4er Schnitt, aber wirklich effektiv war es anscheinend nicht, denn meinen Saisonbestzeit 2017 ist gerade mal 10 Sekunden schneller als meine 10km Zeit jetzt. Einheiten am Morgen werden nur 2 pro Woche gemacht und eine Doppeleinheit bekommt immer einen Pausentag. Zudem werde ich keine Einheiten mehr im Fitnessstudio absolvieren, davon bin ich letzten Jahr Krank geworden. Sollten dann an einem Tag mal wirklich wieder doppel stellige Minus-grade herrschen, machen ich einfach mal einen Tag frei! Zudem esse ich seit einiger Zeit jedem morgen ein Stück Ingwer und gehe nur mit trockenen Haaren aus dem Haus. Meist setzte ich nach einem Lauf noch eine Mütze auf. 

 

Ernährungs-App Tipp

 

Wenn ihr wissen wollt welche Lebensmittel öfter mal mit Pestiziden/Chemikalien belastet sind, dann kann ich euch die APP "Essen Ohne Chemie" empfehlen. Hier könnt ihr bequem das Obst Gemüse uvm. suchen und gucken, aus welchen Ländern man diese doch meiden sollte. Die Pro Version kostet 4,99 EUR ist ihr Geld aber wert! Dinge aus China und der Türkei versuche ich übrigens zu vermeiden, aber selbst Spanien kommt nicht immer gut weg. Auch Fischsorten könnt ihr nachschlagen. 

 

Tipp zur Erhöhung des Testosteronspiegel

 

Testosteron ist wichtig für den Muskelaufbau und die Motivation ;). Mit folgenden Lebensmitteln könnt ihr diesen erhöhen:

 

- Eiweiß steigert aktives Testosteron (min. 3 Eier täglich)

Zink lässt Testosteron ansteigen

Vitamin D steigert Testosteron

Magnesium steigert Testosteron (10mg /pro KG) 600- 900 mg/Tag

- Krafttraining

 

Ihr seht man kann mit etwas nachhelfen auch ernährungstechnisch seine Zeiten verbessern.

 

 

ChaCha Sponsoring

 

Mittwoch waren wir mit dem Geschäftsführer vom ChaCha essen und er bestätigte uns, dass er sein Sponsoring auch 2018 aufrechterhalten will. Darüber haben wir uns natürlich sehr gefreut. Somit können wir bei allen nächsten Wettkämpfen in Hamburg, Leverkusen, Korschenbroich oder Berlin wieder kostenlos am Vortag unsere Lieblingsgericht dort essen.  Für alle die kein Chacha in der Nähe haben, sei auf unser (Natalies Erfindung) Wettkampfessen verwiesen. Was ihr hier oder unter Läufer Rezepte findet. Den Fisch dazu kann man übrigens auch weglassen!

 

Ich berichte euch nächstes mal dann vom 15 Kilometer Lauf.

 

Euer Pascal

 

 

Danke:

 

Danke an Jasmin Bolz für das Foto. 

Mein Training der letzten drei Wochen

 

So, jetzt ist mal wieder ein kleiner Zwischenstand zu meinem Training dran. Nach dem Halbmarathon von Trentino habe ich 5 Tage gar nichts gemacht. Dann 2 Tage mit Natalie trainiert (was immer noch nicht easy war). Hier habe ich meine Waden noch bis Montag gemerkt. Erst am Dienstag, 9 Tage nach dem Lauf, war es wieder zu 100% auskuriert. Das hat selbst mir zu lange dauert und ich bin gespannt, wenn ich einen ersten Wettkampf über 10km laufe, wie lange ich den dann merken werde. In den letzten 3 Wochen konnte ich jedoch wieder gut trainieren. 

Hier meine Wochenkilometer immer von Montag bis Sonntag :

 

89 Kilometer/ Woche 

96 Kilometer / Woche

99 Kilometer / Woche

 

Ich konnte einige gute Einheiten durchziehen. Ich hatte zweimal eine Doppeleinheit am Tag gemacht, dafür aber einen ganzen Pausentag genommen.

Diese Woche wird etwas ruhiger und mit 70-80 Kilometer auch etwas weniger Umfang. Heute bin ich nochmal 3 km eingelaufen und dann 10 km Tempowechsel jeweils 2 Minuten schnell und 1 Minute ruhiger. Schnitt für die 13 km waren eine 3:45. Diese Einheit ist echt sehr effektiv und nur zu empfehlen.

Die nächste Woche wird dann nochmal gut trainiert. Am 24.12. steht mein traditioneller TDL über 15 Kilometer an. Dieser wird in Brekendorf starten und bis auf den Aschberg in Ascheffel führen. Dann wird gewendet und alles zurück nach Brekendorf. Dieser Lauf wird an die 300 Höhenmeter haben. 

 

Die Woche drauf am 31.12. steht dann ein erster Test mit dem Oeverseer Silvesterlauf auf dem Plan. Hier werde ich, nach 2 Jahren an Natalies Seite, erstmals mich selber der anspruchsvollen Strecke stellen, um dann hoffentlich mit Natalie einen Doppelsieg als Ehepaar feiern zu können. 

 

Wieder eine Woche später beginnt mit der Drelsdorf Serie (10km, 15km und ein HM) ein Traditionslauf im Januar, bei dem Natalie versuchen wird, diesen zum 4. mal in Folge zu gewinnen. Für mich ist der 10 Kilometer-Lauf am Anfang eine guter Test über die 10 km. Hier kann man vielleicht schon erste Vergleiche mit den Vorjahren anstellen. Ich werde spätestens nach dem Drelsdorflauf wieder berichten, da der Silvesterlauf mehr aus dem Training gelaufen wird.

 

 

 

Euer Pascal

 

 

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Trentino Halbmarathon in Riva del Garda mit Sportscheck

Riva del Garda 2017 selber laufend durch Trentino.

 

So nun ist das lange Wochenende auch schon wieder fast vorbei. Ich sitze gerade im ICE zurück nach Hamburg und werde mal ein paar Zeilen über dieses Wochenende verfassen. Da es bestimmt den Einen oder Anderen in Zukunft geben wird, der vielleicht auch mal die Reise nach Trentino aus dem Norden antreten wird, schreibe ich auch kurz einige Dinge von Freitag, Samstag und Montag auf. Dann wisst ihr was auf euch zukommen wird...

 

Freitag

Die Anreise sollte eigentlich um 5:55 in Hamburg am HBF beginnen. Leider hatte der Zug wegen einer späteren Bereitstellung in Hamburg schon 30 Minuten Verspätung bei der Abfahrt. Dann aber ging es direkt nach München, wo wir um 12 Uhr leicht verspätet angekommen sind. Die Sitzplatzreservierung hatte sich in dem Zug echt ausgezahlt, denn dieser Zug war unterwegs echt immer randvoll gewesen.

Der Weg zum Sportscheckstammsitz in der Münchener Innenstadt dauerte zu Fuß dann ca. 12 Min. Hier wurde Natalie als Siegerin des Sportscheck Wochenende ein Beutel mit Dingen von einem Hauptsponsor der Läufe überreicht und Alice (unsere Betreuerin für Trentino) gab letzte Infos bezüglich der Busreise.

Der Bus stand schon hinter der Sportscheckfiliale bereit. Abfahrt war dann gegen 13 Uhr.

Wir machten eine 30 min. Pause kurz hinter der österreichischen Grenze (denn in Italien ist der Kaffee billiger und vor allem besser und der Gang zur Toilette kostenlos). Kurz vor 18 Uhr kamen wir dann in Riva del Garda an. Als erstes zogen wir uns schnell unsere Laufsachen an, denn wir waren im letzten Jahr viel später dort und hätten nicht damit gerechnet noch die Zeit für einen 6 km Lauf zu haben.


Essen gab es dann um 19:30. Hier gab es 4 Gänge und jeder konnte trotz Unverträglichkeiten und jeglicher Ernährungsweisen seine auf ihn abgestimmten Gerichte genießen. Die Kellnerinnen aus dem Hotel haben sich sehr gut um uns gekümmert. Dann ging es dann gegen 21:30 zurück auf Zimmer und wenig später ins Bett.


Samstag

Der Samstag begann kurz nach 8 Uhr mit dem Frühstück und einem herrlichen Blick auf den Gardasee und die Berge ringsherum.
Um 10 Uhr stand schon der gemeinsame Lauf mit Nils Schuhmann an, der uns in diesem Jahr mit seiner Frau begleitete. Nach dem ca. 5km Lauf folgten noch Lauf ABC und 3 Steigerungen vor dem Hotel. Danach gab Nils Ehefrau uns einen Schnupperkurs in Sachen Power Yoga. Ich kannte es ja schon, aber für viele war es die erste Berührung mit Yoga und ich denke einige denken danach ganz anders darüber. Zudem es für Läufer eine sinnvolle Ergänzung ist, auch wenn man wie ich z.B. jeden Tag nur 2 spezielle Übungen davon ausübt.

Ab Mittag hatten wir dann genug Zeit für uns, denn die Startnummernausgabe für uns sollte erst wieder um 17:30 stattfinden. Wir beschlossen nach dem Essen erst einmal eine Mittagspause zu machen, aus der dann 90 Minuten wurden. Irgendwie macht die Bergluft müde und stimmt mich nicht positiv morgen Vollgas geben zu können.


Zur Startnummerausgabe gingen wir alle gemeinsam um 17 Uhr vom Hotel los und kamen später mit Startnummern und vollen Werbetüten gegen 18:15 zurück. Um 19 Uhr war wieder das gemeinsame Abendessen. Später (20:30) folgte von Nils noch ein Vortag über sein Buch und Geschichten über sein "Schicksal" als Leistungssportler mit anschließender Diskussion.
 

Sonntag

 

Die Vorbereitung

 

Der Sonntag begann mit der Zubereitung meines Power-Frühstück um 6:55. Dafür hatte ich extra meine Induktionskochplatte dabei, mit der ich uns auch am Samstag Abend noch einen leckeren Milchreis (wegen der vielen Kohlenhydrate und weil es schmeckt) gemacht hatte.
Nach einer weiteren kurzen Schlafphase im Bett, sind wir nochmal eine Runde im Ort spazieren gegangen. Hierbei haben wir tolle Bilder mit der morgendlichen Sonne machen können. Der Tag sollte von den Bedingungen her wirklich gut werden. Einzig meine Müdigkeit stimmt mich nicht so optimistisch heute Sub 1:10 laufen zu können. Natalie beruhigte mich jedoch und meinte, dass es ihr letztes Jahr genauso ergangen war. 
Was natürlich suboptimal und als Leistungssportler gar nicht geliebt wird, ist es sich vorher schon in seiner Wettkampfkleidung einlaufen zu müssen. Zwar durften wir Alice noch eine dünne Jacke kurz vor dem Start gaben, aber es ist eben doch anders als sonst. Dieses Jahr spielte zum Glück das Wetter mit und die Sonne schien allen Läufern an der Startlinie ins Gesicht, so dass keiner frieren musste.
 
Der Lauf
Pünktlich um 10 Uhr startete der Halbmarathon und es machten sich die Läufer auf den Weg runter Richtung Gardasee. Ich kam ganz gut vom Start weg und zählte gleich die vor mir laufenden Läufer. Diese Gruppe aus 7 Läufern war mir definitiv zu schnell. Sich auf die Gruppe hinter mir zurückfallen zu lassen wollte ich dann aber auch nicht. So begann der einsame Kampf gegen die Uhr und die Verteidigung des 8. Platzes.

Den ersten Kilometer lief ich dann bergab in 3:04, was noch moderat war zur ersten Gruppe. Den 2. km auch noch in 3:08, ehe der 3. km dann mit 3:14 endlich normaler wurde.
Meine Bedenken ich sei müde oder könne nicht schnell laufen wurden schnell begraben. Es lief ganz gut, auch wenn ich mich immer selber motivieren musste um nicht ausversehen langsamer zu werden.

Kurz vor dem 4. Kilometer lag ein Kenianer verletzt auf dem Boden und hielt sich die Wade. Damit war ich nun siebter. Von hinten war meine Verfolgergruppe zwar zu sehen, aber näher an mich heran kamen sie nicht. Das beruhigte mich vorerst. Kilometer 6/7/8/9 waren sehr konstant,
(3:17, 3:17, 3:14 und 3:18) obwohl es dauerhaft leicht bergauf ging.

In Arco (der Startpunkt der 10km Läufer) war die Stimmung richtig gut, obwohl auf der gesamten Strecke wilde italienischen Anfeuerungen zu hören waren. Nur hier war ihr Nest. Durch die schmalen Gassen der Innenstadt zu laufen, darauf hatte ich mich schon die ganze Zeit gefreut. Ein sehr interessantes Stück Strecke kommt dahinter. Es geht nur geradeaus am Fluss entlang. Hier kann man echt abschalten und sich nur auf seine Atmung und Schritte konzentrieren. Hier kann man schon mal in den Flow laufen. Deshalb muss man auch immer wieder auf seine Geschwindigkeit achten, um nicht zu langsam zu werden. Meine Schnitte bei Kilometer 13-18 sprechen ihre Sprache (3:18, 3:21, 3:25, 3:18, 3:20 und 3:20).
Kurz vor dem 20. wollte ich dann nochmal versuchen alles rauszuholen, was mir mit Schnitten beim 20. km=3:15 und 21.km =3:20 auch einigermaßen gelang.

 

Das Ziel
Erschöpft, aber auch nach der Zielüberquerung noch auf den Beinen, kam ich dann mit einer Zeit von 1:09,46 im Ziel an. Aus Deutschland war nur Frank Schauer (1:07;47) und Haftom Weldaj (1:07;04) besser. Letzter hat seine PB und Zeit aus dem letzten Jahr mal um fast 2 Minuten verbessert.

 

Natalie kam auch nur ca. 11 Minuten später als 2. Frau ins Ziel, womit sie nie gerechnet hätte. Somit hatten wir dieses Jahr beide zwei gute Leistungen hier erlaufen können. Denn letztes Jahr habe ich Natalie noch Tempo gemacht. Weitere Deutsche auf den Plätzen drei und vier waren Karoline Robe (1:21:31) und Gwendolyn Mewes (1:21;41).

 

Fazit
Die Strecke ist zwar nicht einfach, aber die äußeren Bedingungen (klare Luft, meist kein Wind und angenehme Temperaturen) sorgen doch für schnelle Zeiten.
Ich werde jetzt erst einmal 2-3 Tage pausieren, da meine Waden schon herrlichen Muskelkater verspüren und deshalb muss ich diese dann auch mal schonen.

Der Lauf war ja eigentlich nur eine Zwischenstation und kein Saisonhöhepunkt. Somit beginnt ab der nächsten Woche wieder das Training für die Saison 2018. Der nächste Lauf wird aber erst der Oeverseelauf an Silvester am 31.12 sein. Bis dahin heißt es konstant zu trainieren.

 

Montag

Der Montag begann dann auch früh (6:40) mit dem Aufstehen, denn wir wollten schon wieder mit dem Bus um 08:30 los.
Zudem hatten einige noch vor in der Bank vor Ort ihre Preisgelder (die in Form von Schecks ausgegeben wurden) zu tauschen. Leider nimmt die Bank die nur an, wenn man seine Steuerunterlagen dabei hat. Tipp fürs nächste Mal: Bei der Preisgelderabholung auf der Veranstaltung sagen man habe keinen Personalausweis dabei, dann wird das Geld auf das deutsche Girokonto überwiesen.


Nach einer pünktlichen Abfahrt um 8:30 und einer 30-minütigen Pause auf dem Brenner in Österreich kamen doch trotz Schnee und Minusgraden optimal um 14 Uhr am Hauptbahnhof an. Natalie und ich haben dann noch lecker beim Thailänder gegessen und eine kurze Runde in der Innenstadt von München gedreht ehe wir mit der S-Bahn wieder Richtung Hauptbahnhof gefahren sind. Der Zug sollte dann um 16:18 abfahren, was er auch tat.
Der Umstieg in Würzburg verlief auch reibungslos und Spitzplatzreservierungen waren hier nicht nötig.

Über mein Training halte ich Euch natürlich auf dem Laufenden...

 

Euer Pascal

 

 

Danke an Luise Krieghoff für das super Bild!

 

 

 

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Kleiner Trainingszwischenstand für meinen HM in Trentino

Die letzten Wochen, die auch mein letzter  Urlaub dieses Jahr waren, konnte ich nochmal sehr gut trainieren und bin von Erkältungen um mich herum verschont geblieben. 

Ich konnte in beiden Wochen über 90 qualitativ hochwertige Wochenkilometer sammeln.  Ich habe jeweils eine Doppeleinheit gemacht und dafür jedoch einen Pausetag eingelegt. 

Es gab eine 2 x 5km Tempoeinheit und 4 x 300m Bergansprungläufe dazwischen zusätzlich Berganläufe.

Meine Finaleinheit am Donnerstag, den 2.11 war ein 20km Tempodauerlauf Schnitt 3:42 min/km mit 110 HM. Dieser war damit sehr zufriedenstellend. Die nächsten Tage wird es jetzt ein wenig ruhiger und Montag und Freitag wird Pause gemacht. Unsere Hinreise nach Trentino beginnt dann schon am kommenden Freitag um 5:55 h mit dem Zug in Hamburg nach München.

 

Fazit:

Ich bin mit dem Training der letzten 14 Tage sehr zufrieden und freue mich auf den Lauf in Italien.

 

Ausblick Trentino:

Ich habe mir keine bestimmt Zeit vorgenommen. Unter 1:10 wäre schon toll, aber ich versuche eher auf Platzierung zu laufen, da es für die ersten acht Prämien gibt. Ich werde versuchen mit den ersten 8 Läufern mitzulaufen und am Ende hoffentlich noch den einen oder anderen Läufer auf den letzten Kilometern einzusammeln. Das motiviert und ist damit auch eine Art gesteigerter Lauf. Die ersten drei Plätze sind sowieso unrealistisch, da die drei Kenianer dort meist um die 1:05 h laufen werden. Ich werde euch auf alle Fälle von dem langen Wochenende berichten. 

 

Danke:

An den Cereal-club.de für meine selbstgemixten Porridges-Variationen im Urlaub. Auch ein herzliches Dankeschön an wellnuss.de für unsere tägliche Nussration. Auch hat mich der Besuch bei Pharma Nord wieder mit allen Mittel versorgt und bestimmt auch deren super Bio-Zinkpräparat (welches leider nur telefonisch 0461/141400 in Flensburg bestellt werden kann) dazu beigetragen nicht krank zu werden. Zu guter Letzt natürlich auch das Bio-Gemüse und Bio-Obst von Söth´s Bioland. Danke an meine Sponsoren, für die Versorgung in meinem Trainingslager hier im Norden.

 

 

Euer Pascal

 

 

P.s. Das Bild stammt aus London von unserem Aufenthalt im August.

 

 

Spontane Anmeldung für den Büdelsdorfer Eiderlauf

In Büdelsdorf bin ich letztes Jahr seit 12 Jahren nicht erneut Erster geworden und auch dieses Jahr blieb mir nur der 2. Platz und der 13. Sieg verwehrt. Aber mehr dazu jetzt...

 

Eine Woche vorher

Ich hatte mir überlegt beim 28. Eiderlauf zu erneut zu starten. Ich wollte diesen besonderen Lauf, der gleichzeitig bei uns um die Ecke liegt, auch dieses Jahr wieder mitlaufen. Kurz nachdem ich die Info erhalten hatte, dass auch Karsten Meier mitlaufen würde, wusste ich, dass es mit dem Sieg schwer werden würde. Karsten ist auch nach einer Saisonpause noch eine andere Hausnummer mit seiner 29:40 min dieses Jahr auf der Bahn über 10.000m. 

 

Der Tag

Das Wetter war super für den Tag. Morgens noch bewölkt und leicht neblig. Es war auf alle Fälle wieder schön so viele bekannt Gesichter zu treffen. Auch waren bei den Frauen Schleswig-Holsteins Spitzenathletinnen am Start. Zu Natalies Freude meldete Isabell dann noch auf kurze Strecke, so dass es zu einem Dreikampf zwischen Maya, Victoria und Natalie kam. Bei den Männern war neben Karsten noch Andreas Keil-Formeck und Mansor gemeldet, die um die Plätze auf dem Treppchen laufen würden.

 

Der Lauf

Es ging dann 10:15 h los. Der 1. Kilometer war meiner Meinung recht schnell mit 3:11, bei dem Mansor und Karsten die Pace machten. Auch bergab, kurz hinter dem 1. Kilometer, drücken Karsten und Mansor aufs Tempo, gefolgt von Andreas und mir. Erst bei Kilometer 2 (3:11)  hatten Karsten und ich die Beiden leicht abgeschüttelt. Dann konnte ich das Tempo von Karsten noch bis 3,5km halten. Ab dann war mir das Tempo dann auch einen Schritt zu schnell.

Von hinten kam aber auch nichts. Obwohl ich das im Lauf nicht so wahrnahm und immer versuchte mein Tempo hoch zuhalten, denn zweiter wollte ich schließlich schon werden. Die Strecke zurück an der Eider entlang, geht dann immer recht schnell vorbei.

Ab da laufen wir wieder auf die 5,6km Läufer auf. Hier muss man ein wenig zickzack laufen, was aber nicht so schlimm ist. Der letzte Anstieg hatte es dann wieder in sich und der Kilometer war dann "nur" 3:23 min/km. Dafür konnte ich den 11. Kilometer wieder in 3:06 laufen, was ich dann ganz gut fand. Natalie kam einige Minuten später, aber mit ihrer besten Zeit in Büdelsdorf als 2. ins Ziel. Damit hatte sie dann nicht gerechnet. Somit waren wir beiden mit einem 2. Platz und guten Zeiten sehr zufrieden.

Das gemeinsame Auslaufen mit den Anderen war auch wieder nett und es wurde noch die eine oder andere Trainingsmethode ausgetauscht. Hierbei habe ich auch gemerkt, dass Kasten und ich was das Training und die Pausentage angeht meist einer Meinung sind. 

 

Fazit:

Auch wenn es heute wieder nicht zum Sieg gereicht hat, bin ich dennoch zufrieden gewesen, denn es war einige Sekunden schneller als 2016. Wenn ich jetzt die nächsten 10 Jahre immer auf dem 2. Platz landen würde, würde mir das völlig reichen.. ;)

Ich habe mir jetzt vorgenommen weiterhin jedes Mal dort teilzunehmen bis ich einen 13. Sieg einfahren werde, oder nicht mehr aufs Treppchen komme. Bin gespannt was in den nächsten Jahren hier passieren wird.

 

Ausblick:

Ab dem 20.10 habe ich 2 Wochen Urlaub, die ich dann zum trainieren für Trentino am 12.11 nutzen werde. Einen Bericht über das Training werden ich Anfang November schreiben. 

 

 

Euer Pascal

 

 

 Foto R. Müller.

 

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Mehr als ein 10 KM Testlauf in Elmshorn

Elmshorn ist für mich immer eine gute Strecke gewesen. Hier habe ich viele Siege errungen und bin gute Zeiten gelaufen. Deshalb hatte ich mich auch dieses Mal sehr darauf gefreut. Der Start wurde auf 9:30 verschoben, da die 10 km zuerst gestartet wurden. Sonst begann es immer mit den 5 km Läufen.

 

Die Bedingungen für morgens 9:30 waren aber echt gut. Kein Wind, relativ kühl und Sonne. Es gab auch keine Anfahrtsprobleme und bei der Startnummernausgabe war auch noch nicht viel los. So kann ein früher Start auch mal echt entspannt ablaufen...

 

Der Lauf:

Um 9:30 ging es dann pünktlich los. Es bildete sich gleich eine 3er Gruppe mit Mansor und Johannes, einem Läufer aus Rechberghausen, der hier bei seiner Mutter zu Gast war. Mansor musste bei ca. 2 km abreißen lassen und ich versuchte Johannes mit kleinen Tempospitzen auf Distanz zu halten. Was mir dann auch ab dem 3. Kilometer ganz gut gelang.

Die ersten Kilometer waren auf meiner Uhr deshalb auch etwas zu schnell. Da die Strecke im Park sehr verändert wurde, musste man jetzt mehr Kurven laufen, was sich leider negativ auf die Geschwindigkeit auswirkte. Die Strecke ist dadurch definitiv langsamer geworden, als ich sie bei meinem Sieg 2014 in Streckenrekordzeit (31:23) gelaufen bin.

Auch war der Boden/Belag noch etwas feucht an diesem Morgen. Meine Durchgangszeit bei 5 Kilometer war eine 15:52, womit ich noch recht zufrieden war. Leider wurde es im Park auf der 2. Runde nicht einfacher. Zum Glück konnte ich den letzten Kilometer noch zulegen und bin nicht eingebrochen.

Ich bin eher nicht Kamikaze um die scharfen Kurven gelaufen und habe dadurch Zeit verloren. Mit meiner Zielzeit von 32:18 bin ich dann auch zufrieden. Als 2. kam dann Johannes mit einer 33.02 und Mansor mit einer 33:49 in Ziel.

Natalie ist hinter Isabell 2. geworden, aber Natalie war mit der Zeit (obwohl es hier ihre schnellste Zeit war) gar nicht zufrieden. Ich denke aber, dass spornt sie jetzt umso mehr an...

 

Danke:

Ein herzlichen Dank geht an meinen Vater und meinen Opa, die sich meinen Lauf an der Strecke angeschaut und mich angefeuert haben. Aber natürlich auch die vielen Zuschauer im Zielbereich, die uns alle beklatscht, angefeuert und meinen Namen gerufen haben. Es ist ein schönes Gefühl... und mein Ansporn für die nächste Zeit.  

 

 

Fazit:

Für den zweiten Lauf nach meiner Pause und 4 Wochen Training bin ich sehr zufrieden. Ich hatte keine Probleme oder "Wehwehchen" während dessen. Auch bin ich nicht eingebrochen und hatte hinten raus noch Kraft etwas zuzusetzen. Somit macht mich der weitere Verlauf doch optimistisch. Auch der Lauf am Montag Abend lief schon wieder rund im 3:52/km Schnitt.

 

 

Ausblick:

Da Natalie die Reise nach Trentino gewonnen hat und ich jetzt vom Veranstalter einen Freistart für den Halbmarathon bekommen habe, heißt es jetzt am 12.11.2017 erneut Halbmarathon in Italien laufen. Die Strecke war echt schön letztes Jahr und die Luft war sehr kühl und sauerstoffreich. Hoffen wir, dass es dieses Jahr auch so gute Bedingungen werden. Deshalb werde ich jetzt die Kilometer etwas erhöhen, aber kein spezielles Halbmarathontraining machen.

 

 

Euer Pascal

 

 

 

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11 km Grenzlauf in Krusau

Heute stand der Grenzlauf als erster Test nach meiner Saisonpause an. Es waren 11,4 km zu laufen. 300 Meter weniger als früher, da die Strecke seit dem letzten Jahr ein wenig verändert wurde. Das letzte Mal hatte ich hier 2013 gewonnen und 2014 bin ich dank eines sehr starken Dänen zweiter geworden.

Auch dieses Jahr hatte ich wieder mit dänischer Konkurrenz gerechnet.

 

Der Lauf:

 

Der Start war dann pünktlich um 14:00 Uhr. Es setzte sich gleich ein schneller Däne von mir ab. Ich hatte aber vorher schon gesehen, dass dieser nur die 5,5 km laufen würde. Mein erster & zweiter Kilometer  waren  beide eine 3:15' auf der Uhr.   Damit war ich sehr zufrieden. 

Auch war ich erleichtert, als der Däne wirklich bei 2,5 km abbog um sich auf die kurze Runde zu machen. Ich lief/raste dann den steilsten Berg der gesamte Strecke hinab. Dass man den bei Kilometer 9 wieder hoch durfte, wollte ich dann noch nicht wissen. Die nächsten Kilometer waren dann entsprechend der Strecke langsamer. Wenn ich nicht so durch die Natur geheizt wäre, hätte man die schöne Landschaft hier wirklich bewundern können, das gelingt mir aber meist nur, wenn ich Natalie pacen darf. 

 

Grenzlauf im wahrsten Sinne des Wortes

 

Da wir hier kurz in Deutschland einlaufen und dann wieder nach Dänemark zurücklaufen, musste man seinen Personalausweis mitführen, welcher aber auf der Strecke nicht gezeigt werden musste ;) Jedoch hat der Veranstalter keine Sondergenehmigung für den Lauf erhalten und somit war dieses halt Pflicht.

 

Halbe Strecke geschafft

 

Ab dem 5. Kilometer wurde es dann wieder schwierig, denn jetzt kam ein weiterer Anstieg, der es in sich hatte. Dann folgten immer wieder Passagen hoch und runter. Ab Kilometer 9 war dann der fiese Anstieg am Berg, den ich zuvor noch in 3:02 hinuntergelaufen bin. Berghoch waren es dann immer noch eine 3:56'. Ab dann lief man auch auf die Läufer des 5,5 Kilometerlaufs auf. Der Fahrradfahrer versuchte mir den Weg auf der rechten Seite freizuhalten, was größtenteils auch funktionierte. Der letzte volle Kilometer auf der Uhr war eine 3:14. Ich bin dann mit  38:02 min als erster und ca. 2 Minuten Vorsprung in Ziel gekommen. 

Natalie kam übrigens als erste Frau (und 4. Mann) ins Ziel. Die beiden Blumensträuße für den Sieg schmücken zu Natalies Freude jetzt ihr Zimmer... 

 

 

Fazit: Insgesamt bin ich mit dem Lauf in 3:23min/km und 150 Höhenmetern sehr zufrieden. Ich denke, wenn ich in den nächsten 2 Wochen gut trainieren kann bin ich gut für Elmshorn gerüstet. Motivation und Selbstvertrauen ist auf alle Fälle wieder vorhanden. Als Preis gab es, übrigens für den Ersten, 1.000 Kronen.

 

Euer Pascal

      

 

 

 

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Leistungssteigerung durch NEM

Natalie und ich nehmen seit wir mit dem Laufen "professioneller" angefangen haben NEM (Nahrungsergänzungsmittel).  In den Jahren haben sich besonders hilfreiche NEM herausgestellt.

Hier möchte ich euch kurz zusammenfassen, was kurz-, mittel- und langfristig für Läufer unserer Meinung nach nützlich ist.

 

Kurzfristig

 

Als kurzfristig nützlich haben sich Citullin-Malat und Taurin herausgestellt. Warum die Aminosäure Taurin so interessant ist, erfahrt ihr hier.  In der Wettkampfwoche haben sich zudem auch noch Chrom, Kalium und Bor als sehr hilfreich erwiesen. Warum, das könnt ihr ebenfalls hier nachlesen. 

 

Mittelfristig

 

...sollte man man auf Zink, Selen Vitamin A und Vitamin C nicht verzichten. Zum Glück gibt es eine Tablette für die tägliche Einnahme, die alles ausreichend beinhaltet. Hier zu bekommen (Gutscheincode: PD116 =20% Rabatt)

 

Langfristig

 

...macht es Sinn zu einem Vitamin D Präparat Vitamin K2 zusätzlich einzunehmen, damit sich das Calcium auch im Knochen einlagert.

Nur das K2 lagert aus dem Blut das vorhandene Calcium wieder in die Knochen ein. Das Vitamin D spült es nur aus.

Deshalb bekommen möglicherweise einige Läufer  Ermüdungsbrüche, da erstens die Belastung zu schnell gesteigert wurde und zweitens nicht genügend Calcium in die Knochen zurück gebracht wird.

 

Auch halte ich viel von Gelatine, da es den Knorpeln und Bändern hilft bei der Anpassung der hohen Trainingsbelastung. Einfach einen Löffel in euer Müsli, Pancake-Teig oder Joghurt möglichst zum Abend hin. Außerdem achte ich auf min zwei Eier am Tag, diese versorgen einen mit vielen wichtigen Nährstoffen und Vitaminen (bis auf Vitamin C). 

 

Fremde Erfolge mit NEM

 

Ich kann euch natürlich viel erzählen, was ich einnehme und, dass ich damit erfolgreich gelaufen bin. Deshalb freute es mich umso mehr, als Yannick Stubbe nach der Landesmeisterschaft in Kaltenkirchen auf mich zugekommen ist und fragte, was er denn hinsichtlich Ernährung optimieren könne. Ich habe ihm dann zu oben genannten NEM und einem Limetten-Salz-Getränk am Morgen geraten und das hat super Wirkung bei ihm gezeigt!

 

Yannicks Entwicklung 10km Straße in nur drei Monaten:

 

1. Mai 2017 LM Kaltenkirchen  Zeit: 31:51

 

3. September DM Bad Liebenzell Zeit: 30:25

 

P.S. Yannick nimmt mein Power-Frühstück immer 3 Stunden und 15 Minuten vor seinem Wettkampf ein und dann mit nur ganz wenigen Korinthen. Also jeder optimiert es sich so, wie er es braucht und am besten verträgt. 

 

 

Wer nicht fragt...

 

Wer NEM auf eigene Faust einnehmen will, sollte bei NEM jedoch immer darauf achten, dass diese unter strengen Kontrollen (möglichst Arzneimittelverordnung / wie bei Pharma Nord) hergestellt werden oder auf der Kölner Liste stehen. Denn NEM kann jeder in Deutschland produzieren und vertreiben, er muss diese nur beim Staat anmelden. Kontrolle und die Sicherheit, was sich wirklich darin versteckt, hat man nämlich sonst nicht. 

 

Rückblick

 

Die letzten beiden Wochen habe ich nach meiner Saisonpause wieder langsam mit dem Training angefangen. Ab Montag (18.9/mein erster Arbeitstag) dann auch wieder 6 x die Woche.  Zunächst stehen aber zuerst Dauerläufe und Grundlage /Krafttraining an.

 

Ausblick

 

Morgen werden wir beim Grenzlauf (11,5km) in Krusau (DK) starten. Ich hoffe hier ein erstes Gespür dafür zu bekommen, ob meine Pause erfolgreich war.

Was meine Ziele hier angeht bin ich zurückhaltend. Ein Platz auf dem Podium wäre schön.

 

Am 8.10.2017 haben Natalie und ich für den Elmshorner Stadtlauf gemeldet. Die Landesmeistertitel Halbmarathon werden somit erstmals nach 3 Jahren wieder an zwei neue Seiger gehen. Der Halbmarathon passt uns dieses Jahr nicht so gut in die Planung und zudem mögen wir beide den Lauf in Elmshorn sehr gerne. In Elmshorn halte ich immer noch den Streckenrekord von 31:23 min.

 

Hier wird man dann erstmals sehen, wie sich ein Lauf 4 Wochen nach meiner Saisonpause anfühlen wird. Meistens lief ich hier eins meiner letzten Rennen in der Saison. Ich werde nach dem Lauf wieder berichten.

 

Euer 


Pascal

...meine ersten Schritte nach der Saisonpause

Ab gestern bin ich wieder ein Läufer und es fühlt sich nach dem Lauf wieder richtig schön an.

Die Laufstrecke, die ich mir ausgewählt habe war mit Ascheffel vielleicht nicht die Beste zum einsteigen nach 2 Wochen Pause, aber Natalie wollte was härteres trainieren und so sind wir eben dorthin gefahren. 

Die ersten Meter bergablaufen waren für Natalie schon zu langsam und sie lief dann gleich mal in 3:35' den Berg herunter. Ich folgte mit 10 Sek. dahinter. Den Abstand behielten wir dann nahezu bei.

Meine Beine fühlten sich auf den ersten Kilometern an, als müssten sich erst neue Äderchen bilden, um das Bein mit Sauerstoff zu versorgen. Es kribbelte auch leicht.

Ich lief in Ascheffel eine extra Runde, denn ich dachte  damit einige Höhenmeter zu sparen, was nicht unbedingt der Fall war. So lief ich danach Natalie entgegen. Bei ca. 5 km liefen wir die letzten 3 Km aus Ascheffel zum Aschberg zusammen. 

 

Auf meinen letzten Metern alleine überholte mich noch Lars Apitz am Aschberg mit dem Rennrad und grüßte ganz nett. Übrigens: Lars, ich habe es bemerkt, aber mehr als ein "hi" war da noch nicht möglich... ;)

 

Für den ersten Lauf nach 2 Wochen war ich zufrieden, die Atmung war gut, die Beine waren es nicht, aber das ist das gute am Laufen der Erfolg/ die Verbesserung kommt mit jedem neuen Tag.

 

Heute Morgen bin ich dann gleich morgens gelaufen bei blauem Himmel und voller Sonne. Kühl war es noch, aber auch angenehm. Meine Oberschenkel wissen schon, was Sie in den letzten 24 Stunden gemacht haben. Heute Nachmittag steht dann ein langer Dauerlauf mit Natalie an, bei der ich sie aber nur auf dem Rad begleite... das wird schon hart genug (für mich ;)!

 

Euer Pascal

Erstens läuft es anders und zweitens als man plant...

Eigentlich wollte ich jetzt in meinem Urlaub schön trainieren, für meine letzten Wettkämpfe im September, aber es kam anders. Deshalb schreibe ich euch nun aus dem Wohnzimmer diese Zeilen.

Inselparklauf
Mittwoch hatten Natalie und ich noch relativ spontan entschieden beim Elitelauf in Wilhelmsburg über die 3km teilzunehmen, welcher nach 3 Jahren für mich sogar auf dem Treppchen endete und das in 9:00 min. 
Nur Lennart war 4 Sekunden vor mir ins Ziel gekommen und hatte den Sieg verdient heimgelaufen (einen Startplatz für den LZDM 2018 halte ich dir übrigens frei Lennart ;).
Training mit Natalie
Donnerstag absolvierten Natalie und ich dann einen 15 km Lauf und Freitag morgen hatte ich mir morgens vor der Arbeit Bergsprints vorgenommen und auch durchgezogen. 
Zudem sollte man erwähnen, dass ich nachts nicht so gut die Woche geschlafen hatte und immer relativ früh auf war.
Zu viel für meinen Körper
Alles in allem war das wohl zu viel und ich bekam am Samstag (leider genau an meinem ersten Urlaubstag) Halsschmerzen. Am Samstag entschied ich mich deshalb auch Natalie bei ihrem 25km Lauf nur auf dem Fahrrad zu begleiten. Die Schmerzen wurden bis Sonntag schlimmer und ich nahm mir einen Pausetag. Ich hatte immer noch die Hoffnung die Erkältung abwenden zu können, leider vergeblich. Montag kam dann auch noch Schnupfen und Kopfschmerzen hinzu. Mein Besuch beim Arzt bestätigte meine Vermutung. Mindestens eine Woche Laufpause und eine entsprechende Krankmeldung bekam ich darüber hinaus auch noch.
Saisonpause
Somit ist meine Saison 2017 für mich gelaufen. Ich habe mich jetzt dazu entschieden 2 Wochen Laufpause zu machen und danach für die nächste Saison 2018 ab Anfang September wieder mit Grundlagen anzufangen. 
Gesundheit "läuft" vor
Natürlich ist so was immer unschön, aber ich hatte eine lange Saison von März bis August. Da musste definitiv eine Laufpause her und wenn mein Körper diese jetzt will, dann ist es halt so. Gesundheit geht vor, vor allem wenn man Laufen aus Leidenschaft betreibt und kein Profi ist (dennoch sollte auch ein Profi bei einer Erkältung auf Training verzichten, das ist klar!). 
Jetzt heißt es Ruhe, viel schlafen und Nahrungsergänzungsmittel (Zink, Vitamin-D, Multivitamin) nehmen. Auch damit ist die Krankheit natürlich nicht von heute auf morgen weg, aber man hilft dem Körper schon dabei schneller gesund zu werden und eine gute Basis gegen die nächste Erkältung zu legen. 
Euer
Pascal
P.s. Ich werde Natalie natürlich zum Halbmarathon nach Otterndorf begleiten und selber wohl erst wieder beim Grenzlauf in Krusau starten. 
Was aus den noch verbleibenden Wettkämpfen 2017 wird, werde ich Mitte September entscheiden. 
Die Halbmarathon LM ist für mich dieses Jahr jedoch nicht mehr im Fokus, was ich schade finde, denn den Titel habe ich jetzt schon 3 Jahre inne und einmal sogar mit einer 1:07:47...

 

Aus Läuferpärchen wird Läuferehepaar

Natalie und ich haben es getan! Wir sind nach 4 Jahren Beziehung am 4.8.2017 den "Bund fürs Leben" eingegangen. 

Es war ein wunderschöner Tag in Glücksburg. Begonnen hat es mit der Trauung im Schloss Glücksburg.

Wir hatten beide unsere engsten Familienmitglieder dabei.  Von dort sind wir dann weiter ins Rosenkaffee geschlendert. Dort hatte wir dann auch unsere extra für diesen Tag bestellte Torte bei eat-like-eve.de gegessen. Es gab für uns eine Himbeer-Pfirsich-Maracuja-Macadamia-Raw-Torte. Die war echt sehr lecker, aber auch durchaus deftig.

Von dort gestärkt ging es weiter mit der Familie zu unseren Ostseelodges von Glück in Sicht, die gerade erst neu eröffnet wurde. Hier haben wir dann noch einige Bilder am Strand und am Steg machen können, bevor wir uns schon wieder zum Essen in der Scheune Glücksburg aufmachen mussten.

Zum Glück hatten wir uns dann noch an den Strand von Glücksburg aufgemacht, um mit Marie einige Hochzeitsbilder (siehe Foto) zu machen. Wir hatten dazu genau 10 Minuten Zeit, bevor die Sonne hinter einer großen Wolke für den Tag verschwand. So ein Tag geht echt verdammt schnell vorbei und ich kann nur jedem raten den Tag vorher zu planen, damit man alles schafft, was man sich vornimmt...

 

Euer Pascal 

 

Danke für die vielen Glückwünsche über Facebook, Instagram und Whatsapp...

Unsere Trauung im Schloss mit meiner Schwester Nadine als Trauzeugin.

Berliner Citynacht 10km zum 3. Mal dabei

Am Samstag war es wieder so weit. Wir wollten zum dritten Mal an der Berliner Citynacht teilnehmen.

 

Berlin wir kommen

Wir kamen am Freitag gegen 16:30 in Berlin mit dem ICE an. Die Fahrt von ca. 1:40h geht wie im Nu um. Dann ging es direkt zu Fuß in die Friedrichsstraße ins Cha cha

Gestärkt machten wir uns dann mit unseren Koffern auf in unser Hotel direkt am Ku' Damm. 

Dort angekommen kochte ich mir dann noch Milchreis für später nach unserem Abendspaziergang. 

 

Samstag Morgen

Nach einer langen Nacht und einem Morgenspaziergang kamen wir pünktlich zur Öffnung um 10 Uhr im the Bowl an. Es ist ein kleines süßes Restaurant das nur zucker-, gluten- und vegane Speisen anbietet. Wir gönnten uns einen Superfood Porridge mit frischen Früchten. 

Nach einem Shoppingvormittag in Berlin ging es wieder zurück ins Hotel zur einer kleinen Mittagsstunde.

 

Samstag Nachmittag

Nach dieser gingen wir erneut raus und guckten uns im KaDeWe ein wenig um. Pünktlich um 17:15 waren wir dann wieder zurück und 5 Minuten später klopfte Yannick auch schon an unsere Tür. Ich hatte ihn zu meinem Power-Frühstück eingeladen. Auf mein Power-Frühstück wollte Natalie heute verzichten und hatte sich stattdessen einen veganen Kuchen und einen Kokosnuss Joghurt besorgt.

 

Startnummern

Gegen 18:15 machten wir uns auf ins Azimut Hotel, wo wir ("Eliteläufer") unsere Startnummern abholen sollten. Hier gab es die letzten Infos zum Lauf und jede Menge schnelle, bekannte Gesichter.

 

Einlaufen 

 

Kurz vor unserem Einlaufen wurde Natalie dann richtig schlecht. Entweder der Kuchen, der auch schon am Vortag in der Theke gestanden hatte, oder der drei Stunden ungekühlte Kokosnussjoghurt waren schlecht! Das Einlaufen hatte Sie noch mitgemacht, die Tempoverschärfung zum Ende der 3 km Runde, gaben ihr aber den Rat, es heute wohl sein zu lassen. Schade für Natalie, denn ich glaube sie ist zurzeit richtig gut drauf. Einzig das etwas schwüle Wetter hätte heute ihre Leistung vielleicht etwas gebremst. Somit machte ich mich dann alleine mit Yannick auf zum Start.

 

Der Lauf

Pünktlich um 20:30h, dieses Jahr ohne Rollis vorweg, ging es dann auf die 10 Kilometer und hinter uns folgten uns knapp 10.000 weitere Läufer. Der erste Kilometer war dann vielleicht ein wenig zu schnell für mich ca. 3:03. Es bildete sich eine 2. Gruppe und in der wollte ich bleiben. Leider wollten meine Beine nicht schneller und hatten heute ihren eigenen Schritt. Ich wurde dann auch wenig später von Volker und Sebastian überholt. Es war von der Atmung her ok, aber die Beine waren einfach zufrieden mit dem Tempo und konnten nicht schneller. Die zweiten und dritten Kilometer waren mit 3:06 und 3:12 dementsprechend langsamer. Der 4., 5. und 6. 3:10 und 3:15 3:12 auch noch ok. Ab dem 7. Kilometer wurde es mit (denke dort geht es leicht bergauf oder gegen den Wind) 3:18, 3:17 und 3:17 schon einiges langsamer, aber vom Gefühl her dachte ich schneller geworden zu sein, was ja nicht der Fall war. Den letzten Kilometer konnte ich dann gegen einen von hinter kommenden Läufer noch mal alle Reserven mobilisieren und diesen Kilometer in 3:07 laufen. Also richtig fertig kann ich nicht gewesen sein, denn dann wäre so ein Kilometer nicht mehr möglich. 

 

Fazit:

Es stellt sich also die Frage, war das meine aktuelle Leistung nach der harten Saison und der Körper möchte eine Pause, oder sind die 3 Wochen Training noch nicht in den Beinen verarbeitet gewesen?

 

Meine Zeit war mit 32:02 ja nicht schlecht, aber natürlich hinter meinen Erwartungen. Platz 26. zeigt, wie stark das Feld dieses Jahr besetzt war. 25. Läufer unter 32 Minuten hat meist nur eine DM zu bieten. Zudem unter den 25. Läufern bis auf wenige alles Deutsche waren.

 

Jannick ist heute mit 31:04 eine richtig geile Zeit gelaufen, ob es auch an meinem Power-Frühstück lag, bleibt sein Geheimnis :) Glückwunsch auch an Sebastian Kohlwes der das erste Mal über 10km unter 32 geblieben ist. Für sein heftiges Training auch endlich mal nötig gewesen... 

 

 

Ausblick:

Ich werde im August am 11.8 bei der Nacht der Zehner zuschauen und dafür Natalie anfeuern. Selber werde ich den August zum trainieren nutzen und dann bei der LM 10.000m (27.8) versuchen meine PB über diese Strecke zu verbessern.

Im September stehen dann mit dem HM in Otterndorf und dem Grenzlauf in Krusau noch 2 Wettkämpfe an, bei denen ich ich gerne teilnehmen möchte. Danach werde ich entscheiden, ob ich dann meine Saisonpause machen werde, um richtig erholt mit meiner Vorbereitung auf die Saison 2018 zu beginnen. Mein Ziel ist klar definiert: Die Landesrekorde in SH in der M35 über 10km und Halbmarathon laufen. Diesem Ziel werde ich alle Wettkämpfe unterordnen und kann deshalb auch nicht sagen, wo ich 2018 starten werde...

 

Euer 

 

Pascal

 

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Danke an meine Sponsoren:

 

 

www.cereal-club.de  Müsli selber mixen

 

www.eatchacha.com thailändisches Essen 

 

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Zwischenbericht meines Trainings

Nach dem Hella Halbmarathon habe ich, auch auf Anraten von Natalie, 4 Tage pausiert. Nur am Mittwoch bin ich 6 km gelaufen.

Ab Samstag ging es dann aber wieder mit dem Training los!

Die erste Woche konnte ich wieder qualitativ über 90 km trainieren. Die letzte Woche war auch mit 80 km voll ok. Zudem ich dort auch einige qualitativ hochwertige Einheiten und sogar einen Pausetag eingelegt habe. 

 

Diese Woche stand ein 25 km Lauf, Bergsprints und ein 12 km TDL auf dem Plan.

Am Wochenende kommt dann Samstag eine Doppeleinheit mit 300m und 1.000m Intervallen am Morgen und abends ein 10 km DL. Es sollen somit am Ende der Woche auch wieder an die 90 km in den Büchern stehen. 

Nächste Woche stehen dann aber auch 2 Pausentage auf dem Plan. Zudem laufe ich am 26.07. noch den 10km Hammerlauf der BSG HH für das Team Wellnuss mit. Ich plane mal mit einer 34:34, aber ich kenne die Laufstrecke nicht vollständig. 

 

Mit dem Training (ohne irgendwelche Wettkämpfe) bin ich sehr zufrieden und habe auch keine muskulären oder sonstigen Probleme. Aber dafür mache ich auch einiges vorsorglich, damit das so bleibt (div. Dehnungsübungen, Yoga, Massagen, Ernährung,...).

Samstag Abend stehe ich dann mit Natalie bei der Berliner City Nacht an der Startlinie. Ziel ist eine bessere Zeit als 2016 (31:35) und ein battle mit Yannick damit es 2:1 steht ;)

 

Freitag Abend geht es natürlich wieder ins Cha Cha und am Samstag Morgen kann man uns im "the Bowl" beim Brunchen antreffen..

 

Ich werde euch von der Berliner Citynacht die Woche drauf ausführlich berichten. Ergebnisse vorab gibt es hier. Dann erzähle ich auch von meiner weiteren Wettkampfplanung bis September.

 

 

Euer 

 

Pascal

 

 

 

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Hella Halbmarathon Hamburg

Hella Halbmarathon Hamburg

Gestern war es wieder so weit. Es stand die drittgrößte Halbmarathon Veranstaltung in Deutschland an. Der Hella Halbmarathon hat sich in den letzten Jahren, was die Finisher angeht, kontinuierlich steigern können. 

Dieses Jahr wurde auch die Strecke leicht verändert, damit sollten ca. 20 Höhenmeter herausgefallen sein.

Wenn ich mir die Höhenmeter auf meiner Uhr angucke und mit dem aus dem letzten Jahr vergleiche, dann sind das gerade mal 5m weniger gewesen und so fühlte sich das auch eher an. Aber mehr dazu jetzt hier...

 

Mein Morgen

Aufstehen 6:55;

Power-Frühstück kochen;

Magnesium Wasser trinken;

Power Frühstück essen;

bis 8 Uhr wieder ins Bett gelegt;

8 Uhr duschen gegangen;

8:30 alles Sachen sortiert und fast den Kleiderbeutelabschnitt auf die Tasche vergessen zu befestigen;

8:40 aus dem Haus und mit der U-Bahn nach St.Pauli gefahren;

9:07 angekommen und mit Jonas getroffen;

9:29 einlaufen gegangen (danke Jonas für das Aufpassen auf unsere Sachen);

9:50 final umgezogen und die Tasche im LKW abgegeben;

9:55 am Startbereich angekommen und noch einen Sprint gemacht;

9:58 einige Leute getroffen und begrüßt auch Yannick, auf den ich später noch zu sprechen komme ;)

10:00 Start zum Hella Halbmarathon 2017! 

 

Der Lauf

Dann ging es also los. Die Kenianer sollte man vor sich laufen haben und auch der 2. Gruppe, die ca. eine 66er Zeit anpeilte, wollte ich auch nicht folgen. Somit war ich der 1. Läufer der 3. Gruppe. Es war nicht wirklich meine Absicht Tempo zu machen, aber so war es dann eben. Die ersten drei Kilometer gingen schon recht stetig bergauf (siehe Höhenmeter unten aufgeschlüsselt).

Ab dem 5 km wusste ich, dass es gleich richtig bergab gehen würde und forderte Yannick auf (er war außer Konkurrenz in Kaltenkirchen bei der LM 4. in 31:51 geworden) mit mir mitzugehen und aus der Gruppe, in der sich auch die ersten beiden Frauen aufhielten, zu lösen.

Leider wurde der 9. Kilometer bei den es auch 22 HM bergab ging mit einer 2:58 viel zu schnell. Bei 10 km gingen wir noch mit einer 32:28 durch. Yannick konnte diese Pace auf den nächsten 11 km halten und mit einer 1:08:27 finishen.

Ich musste bei ca. 12 km abreißen lassen. Kurz vor Kilometer 14 hatte mich auch Jan Simon wieder eingeholt. Ich konnte noch ca. 1 Kilometer an ihm dran bleiben und musste dann auch abreißen lassen. Der Abstand vergrößerte sich auf den nächsten Kilometern aber nicht mehr viel, denn auch ihm war anzumerken, dass es heute echt hart war.

Die Adidias Runners "Motivationsschleuse" auf der Alsterbrücke war zwar wieder echt nice zu durchlaufen, aber die haben dort bei der schmalen Gasse meinem Trommelfell einiges abverlangt. Dennoch immer besser als keine Zuschauer und Anfeuerungen zu haben. 

Auch braucht sich keiner mehr wundern, warum die letzten 4 Kilometer so schwer waren, die gingen alle berghoch und der letzte Kilometer sogar mit 10 Höhenmeter recht deutlich. Hier war dann auch nur noch eine 3:22 drin, die sich definitiv wie eine flache 3 anfühlte.  Ich konnte den Abstand zu Simon noch auf 9 Sekunden drücken, aber das war definitiv alles an dem Tag. Somit kam ich mit einer 1:09:39 in Ziel. Nach 1:22 kam dann Natalie gepacet von Jonas ins Ziel. Für sie war die schwüle Luft gar nicht gut und machte sich spürbar bei ihrer Zeit bemerkbar. Sie hatte eigentlich mit einer 1:20 gerechnet und dementsprechend leicht enttäuscht. 

 

Leistungssprung durch Ernährung?

Yannick (muss noch kurz erwähnt werden) hatte mich nach der LM angeschrieben, da er auf meiner Homepage einige Ernährungstipps angeschaut hatte und wissen wollte, was ich denn so einnehme. Ich erzählte ihm die wichtigsten Sachen und das wollte er auch gleich umsetzten. Vor allem ging es um NEM und den täglichen Pfirsich, der viel Bor enthält. Hier könnt ihr dazu was interessantes nachlesen. Wir tauschen uns noch einige Male aus. Hierbei ging es darum, wann welche einzunehmen sind.

Natürlich hat er im letzten Monat auch einiges ins Training gesteckt, aber nach seiner 31:51 von vor 1 1/2 Monaten mal auf HM mit einer 32:28 über 10 Km durchzugehen und das Tempo zu konstant zu halten, zeugt schon von einem Leistungssprung. Ich bin deshalb auch glücklich darüber, dass er damit so eine Leistung über seinem ersten Halbmarathon geschafft hat und damit sogar 2. Deutscher geworden ist.

 

Homepage bleibt online

Meine Homepage ist somit wieder einmal dafür verantwortlich gewesen, dass sich Läufer intensiv mit Ernährung beschäftigen und neue Dinge ausprobieren möchten.  Deshalb werde ich meine Homepage auch mindestens bis 2022 online haben, denn ich habe im Mai den Vertrag bei meinem Anbieter um gleich 5 Jahre (wegen der günstigeren Preise) im voraus verlängert. 

 

Fazit:

Mit meinen durchschnittlich 54 Wochenkilometer der letzten 6 Wochen auch hier nachzuschauen, bin ich mit dem Lauf und der Zeit sehr zufrieden. Zumal ich letztes Jahr den HM etwas langsamer gelaufen bin und dennoch einige Monate später im September bei der DM eine flache 31 laufen konnte. Auch habe ich mitte August bis mitte September Urlaub um wieder "entspannt" trainieren zu können. 

 

Vorschau Juli:

Jetzt werde ich mich erstmal eine Woche erholen von den vielen Wettkämpfen der letzten Zeit. Ab Montag beginne ich dann wieder mit dem Training für die Adidas Citynacht in Berlin am 29.7.2017. Dort habe ich nämlich jetzt eine Rechnung mit Yannick offen, denn es steht 1:1;) 3 Tage vorher werden Natalie und ich noch an dem Betriebssportlauf Hammer Park für Wellnuss an den Start gehen. Ansonsten wird der Juli nur trainiert, was sich positiv auf meine Laufleistung aufwirken sollte. 

 

 

p.s. Höhenmeter (fett= positiver Anstieg) je Kilometer netto (wirklicher An-/Abstieg):

 

1km=5

2km=7

3km=3

4km=-1

5km=-4

6 km=1

7km=0

8km=-4

9km=-22

10km=-5

11km=3

12km=5

13km=4

14km=-9

15km=4

16km=0

17km=-2

18km=2

19km=2

20km=5

21km=10

 

 

Euer Pascal

 

 

 

Danke an:

 

www.cereal-club.de  und an Sacha wieder für das Zugucken und deinen Besuch beim Zieleinlauf! 

www.eatchacha.com für das Essen am Vortag bei euch!

www.wellnuss.de für die Mangostreifen und die Energiespender!

www.pharmanord.de Für das Magnesium gegen kaputte Waden!

www.soeths-bioland.de für das Bio Obst und Gemüse und vor allem die eigenen Erdbeeren!

www.soeths-biokiste.de für unsere geplante Lieferung um den 4. August!

www.o-t-n.de für meine neuen Einlagen!

 

Detlef für das Bild!

10 km "Rund um Ratekau"

Nachtrag Hamburger Nachtlauf

 

Kleiner Nachtrag vom Hamburger Sportscheck Nachtlauf. Hier bin ich am Freitag "nur" 3. geworden.

 

Ich hatte mir vorgenommen, nur etwas lockerer mit zulaufen, da Natalie auch teilnehmen wollte und durch das Fehlen von Isabell gute Chancen hatte den Nachtlauf über 7,5 km auch einmal zu gewinnen. Ich hatte diesen Lauf 2015 gewonnen und ihr immer von meinem coolen Einlaufbild mit Zielbanner vorgeschwärmt. 

Ich wollte aber keinen richtig schnellen Lauf daraus machen. Ich baute darauf, dass meine rechtzeitige Anmeldung in der Meldeliste dafür sorgte, dass sich andere gute Hamburger Läufer über die 15 km anmelden würden..

Das geschah dann auch, denn so war es letztes Jahr auch, als ich die 15 km gelaufen bin.

 

Zwei unbekannte Gesichter

Ich hatte die Rechnung aber nicht mit Fabian Gering und einem finnischen 3000m Hindernis Läufer gemacht. Als letzterer den 2. Kilometer mal mit 3:04 einstreute, entschied ich, da bleibst du heute nicht dran. Ich lief gemütlich mein Ding und den 3. Platz nach Hause. 

Es war aber dennoch cool, Fabian Gehring, den Vize Europameister der U20 (30:20/10.000m), mal kennen gelernt zu haben. Er studiert gerade in Rostock Medizin und war extra für diese Event nach Hamburg gefahren. So ähnlich wie ich letztes Jahr in Bremen bei Nachlauf! Er trainiere nur 30 km die Woche und konnte die letzte Tempoverschärfung 500m vor Schluss nicht mehr mitgehen. Ich bin gespannt was wir nach seinem Studium noch von ihm hören werden...

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Rund um Ratekau

Jens, der Organisator des Laufes, hatte mich einige Tage darüber informiert, dass dieses Jahr zwei schnelle Äthiopier gemeldet sein. Außerdem war wieder Volker Goineau dabei, wie schon in den letzten Jahren auch. Ich wusste damit, es ging nur um einen Platz auf dem Treppchen, aber um mehr nicht.

 

Der Hauptlauf

Um 10:10h, etwas früher als geplant, startete dann das Feld des 10km Laufes aus dem Stadion heraus. Die beiden Äthiopier zeigten gleich, dass beide gekommen waren, um den Streckenrekord zu brechen und die 200 EURO Prämie dafür mitzunehmen. Auch Volker fing mit einer für mich leicht zu schnellen Pace an. So hatte er auf den ersten beiden Kilometern ca. 11 Sekunden Vorsprung herausgelaufen. Meine eigene Pace war ok und auf dieser Strecke kann man bei seiner Zielzeit später mal locker 20 Sekunden abziehen. Denn auf einer leichteren Strecke gibt es selten zweimal eine 180 Grad Kurve, die man sich dann noch in der zweiten Runde mit den Läufern die auf der 1. Runde sind, teilen darf. Nach 6,5 km waren aus dem Abstand 20 Sekunden geworden, die ich dann auch bis ins Ziel retten konnte. Ich war damit nur 10 Sekunden langsamer als letztes Jahr auf der Strecke. Mit meiner 32:06 min konnte ich somit zufrieden sein. 

 

Dennoch aufs Treppchen

Ich konnte trotz den 4. Platzes aber doch noch aufs Treppchen, da ich mit Marc Lage (Neumünsteraner) einen Läufer für unser o.t.n Team gewinnen konnte. Mit seiner Hilfe und zusammen mit Volker konnten wir die Mannschaftswertung für uns gewinnen. Wir hatten fast 4 Minuten Vorsprung vor dem zweiten Team (Mauritz). Somit ging ein weiteres Treppchenreiches Wochenende für Natalie und mich zu Ende, denn sie gewann bei den Frauen und hatte ein weiteres Zielbannerfoto sogar mit Konfetti bekommen.  

 

Fazit

Da mein Fokus zur Zeit auf Wettkämpfen liegt, habe ich zwischen den Läufen nicht wirklich Zeit für effektives Tempotraining. Wenn man immer nur Wettkämpfe mitnimmt, weil man keine Veranstaltung verpassen möchte, macht dich das aufgrund deines fehlenden Tempotraining nicht wirklich schneller. Zudem braucht der Körper auch dann mal eine ruhigere Phase um das Training wieder gut verarbeiten zu können. 

 

Vorschau

Ich werde als letzten Lauf vor einer kleinen Sommerpause am Sonntag den Hella Halbmarathon mitlaufen. Aufgrund der Absage von Steffen Uliczka sind jetzt mit Jan Simon, Mourad und ich drei deutsche Läufer auf Augenhöhe am Start, die alle schon mal eine 1:09 und besser in HM gelaufen sind. Es kann also am Sonntag spannend werden.

Ich sehe meine Stärke schon immer auf den längeren Distanzen, auch wenn das gegen beide nicht leicht wird, werde ich noch einmal alles auffahren.

 

Vom Cha Cha Essen am Abend, Mangostreifen später als Nachtisch von WellnussPower-Frühstück am Laufmorgen und meine qualitativ hochwertigen Nahrungsergänzungsmittel von Pharma Nord vorher.

Zudem vertraue ich auf meinen gut trainieren Fettstoffwechsel. Man muss auch mal "all in" laufen und etwas riskieren...

 

Euer 

 

Pascal

 

 

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p.s. Auch an Fabian Braun für das Foto.

4. gemeinsamer Sieg auf der Holstenköste in Neumünster

 

Am Freitag stand mit der Holstenköste ein für uns sehr bedeutender Wettkampf auf dem Plan.

 

Emotionaler Lauf

Hier hatten wir 2013, nur wenige Wochen nach unserem Kennenlernen in Niebüll, unseren ersten gemeinsamen Lauf.

Wir sind damals beide 2. geworden. Ab 2014 konnten wir dort dann immer zusammen gewinnen. Weder Andrea, noch Steffen konnten uns diese Siege streitig machen. Andrea stieg 2014 nach 6 km aus dem Rennen aus und Steffen schafft es 2016 Jahr wegen Stau nicht rechtzeitig zum Start. Leider mussten wir dieses Jahr auf unseren dortigen  Moderator Hans-Erich Jungnickel verzichten, der krankheitsbedingt nicht mehr moderieren kann. Alles gute auf diesem Wege an dich, Hans-Erich.

 

Mit Peter Poppe hat der Veranstalter jedoch schnell eine gute Alterative gefunden. Peter kennt sich in der Szene gut aus und ist auf Laufveranstaltungen kein Unbekannter. Er moderierte bereits in Itzehoe, Büdelsdorf, Oeversee und Flensburg.

 

Nicht fest eingeplant

Wir waren für diesen Lauf nicht von Anfang an eingeplant, denn wir wussten  beide nicht, wie wir den "Flensburg Liebt Dich Marathon" verkraften würden. Wir beiden waren dort Partner und wollten bekannterweise den Halbmarathon laufen. Deshalb kam Hans-Dieter Höft erst knapp eine Woche vorher unsere feste Zusage zu dem Lauf. Es wäre schon sehr schade gewesen, diese so schöne Veranstaltung verpasst zu haben. 

 

Wieder am Start

Also wir waren dann doch am Start. Natalie lief mit ihrer 36er Zeit wieder an ihre Form von Drelsdorf Anfang des Jahres heran.

Ich versuchte das Rennen ruhiger anzugehen, was aber bei den vielen Anfeuerungen (denn eines muss man Neumünster lassen, Anfeuern und Begeisterung für Läufer haben sie) echt schwer war. Somit kam ich mit einer oberen 32er Zeit ins Ziel und freute mich dann gemeinsam mit jedem erfolgreichen Läufer, der die Ziellinie nach mir überquerte.

 

4. Sieg

Über diesen 4. gemeinsamen Sieg haben wir uns deshalb auch sehr gefreut. Eine hundertprozentige Zusage für 2018 können wir wieder nicht geben, denn wir sagen erst zu, wenn wir uns auch zu 99% sicher sind, denn Absagen zu müssen ist nicht so unser Ding (Krankheiten natürlich ausgeschlossen). Aber eingeplant ist der Lauf 2018 auf alle Fälle wieder. Dann zum ersten Mal in der AK 35 und vielleicht zum fünften mal in Folge und mein 9 Sieg dann insgesamt!

 

Nächster Tag

Am nächsten Tag habe ich dann mit Natalie (in Begleitung auf dem Rad) eine schöne 25km Runde um Glücksburg und Holnis gemacht. Den Lauf und einige Bilder davon könnt ihr auf meinem Instagram Account sehen. Am Sonntag stand dann ein gemeinsamer 12 km Lauf mit Natalie von Holnis (hier entstand auch das Titelbild) nach Wees auf dem Plan. 

 

 

 

Ausblick:

Am Sonntag findet wieder der Lauf rund um Ratekau statt. Hier wurden wir letztes Jahr beide 2. Wir sind gespannt,  wie es dieses Jahr dort läuft. Volker wird dort mein schärfster Konkurrent sein, denke ich. Möge der Bessere gewinnen. 

 

 

Euer 

 

Pascal

 

 

 

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Warum ein Vollzeit Job auch für amb. Hobbyläufer Vorteile hat

Warum ein Vollzeit Job auch für amb. Hobbyläufer Vorteile haben kann!
 
Es klingt ja immer so schön, der kann am Tag 2-mal Trainieren und hat den Rest des Tages frei. Profis können sich voll und ganz auf das Laufen konzentrieren. Aber ist es wirklich so schön, wie es immer dargestellt wird, oder hat es vielleicht nicht auch Vorteile, wenn man tagsüber einer Arbeit nachgeht und nur in seiner Freizeit ambitioniert läuft?
 

Finanzielle Sicherheit
Natürlich klingt es im ersten Moment schön, wenn man sein Hobby zu Beruf machen kann und sich voll und ganz auf diesen konzentriert. Wenn da nicht kleine Baustellen wären, die es eben nicht so einfach machen.
Da wäre zum einen das Geld. Bei einem Profisportler kommt das in der Regel von Sponsoren, dem DLV oder Verbänden. Alle sind eigentlich nur auf deine Leistung aus und wenn es mal nicht so läuft sind diese auch ganz schnell weg, oder kürzen die Höhe der Zahlungen.
Mein erstes Argument dafür ist die Finanzielle Sicherheit, die dir ein Vollzeitberuf gibt. Solltest du Krank werden, zahlt der Arbeitgeber oder später die Krankenkasse dein Gehalt weiter. Hier muss man sich keine Gedanken machen, das beruhigt doch sehr. Auch muss man nach einer Verletzung nicht so schnell wieder mit dem Training anfangen. Man kann sich Zeit lassen, da man nicht von Sponsorengeldern abhängig ist. Hierbei haben Profis doch schon oft gezeigt, dass sie Verletzungen eben nicht vollständig ausgeheilt haben, da ein Start bei Der WM oder Olympia kurz bevor steht und die Zeit dafür knapp wird. Auch langfristig schadet das dem Körper mehr, als das es hilft.

 

 

Tag viel kürzer
Als zweites Argument ist der Tag viel kürzer, wenn man einer Arbeit nachgeht. Die Zeit muss dann effektiv geplant werden und man macht sich dann auch weniger Gedanken um die Trainingseinheit. Sollte diese dann Abend nach 8 Stunden Arbeit mal nicht so gut laufen, kann man es immer noch auf den langen Arbeitstag schieben. Was aber führt ein Profi als Grund an, der den ganzen Tag frei hat, warum seine Trainingseinheit nicht lief? Auch macht man sich nicht so viele Gedanken um die Einheit an sich. Der Profi denkt den ganzen tag schon an die harte Einheit an Abend. Wir die arbeiten müssen, kommen Abends nach Hause ziehen uns um und machen es dann einfach. Denn selbst eine Einheit an einem Samstag Nachmittag spielt sich bei mir im Kopf schon morgens ab, wieso soll es beim Profi dann anders sein.
 

 

Ausruhen und die Beine hochlegen

Auch kann man sich (abgesehen von sehr körperlicher Arbeit) auf der Arbeit / im Büro als weiteres Argument auch nebenbei ausruhen und die Beine hochlegen. Des Weiteren „arbeite“ ich dort auch meist nebenbei mit meinen Füßen auf dem Massageball. Hier sorge ich dafür meine Fußmuskulatur zu stärken und gut zu durchbluten. Auch kann auf der Arbeit speziell darauf achten viel zu trinken und das eine und andere Nahrungsergänzungsmittel über den Tag verteilt einnehmen, wenn man z.B. morgens schon eine Einheit gelaufen ist.
 

 

Laufen weil wir es möchten
Wir Laufen weil wir es möchten. Ein Profi trainiert, weil er es muss, denn es ist schließlich sein Beruf, welchen er sich ausgesucht hat. Es ist was anderes Laufen zu können und nicht zu müssen. Damals bei der Bundeswehr in der Grundausbildung mussten wir laufen, das fühlte sich definitiv anders an und machte dann nicht mehr so viel spaß wie vorher. Da kann das Wetter draußen auch so schlecht sein wie es will, wenn man muss ist es eine andere Motivation, als wenn man es möchte.
 

 

Antrittsgelder und Siegprämien

Als letzten Punkt sei noch erwähnt, dass es toll klingt von Laufprämien/Siegpämien  leben zu können. Das können in Deutschland nur wenige und selbst wenn diese in den Jahren in denen es ohne Verletzung läuft, einiges ansparen können, bis zu Rente reicht es auch damit eben nicht. Dafür kann man den Laufsport auf Profiniveau einfach nicht zu lange absolvieren.
Natürlich freue ich mich auch über Antrittsgelder und Siegprämien, aber das kommt eben noch oben drauf und damit gönnt man sich dann eben neue Schuhe, Fahrten zu den Läufen oder gute Hotels. Der Stundenlohn daraus berechnet ist mit dem Trainingsaufwand weit unter Mindestlohn. Aber darauf kommt es uns als ambitionierte Hobbyläufer auch nicht an.
 
Wie ihr eben gelesen habt, hat es nicht nur Vorteile ein Profi im Laufsport zu sein. Ich bin mit meiner Rolle als ambitionierter Hobbyläufer sehr zufrieden. Zudem freue mich immer darüber im Verhältnis doch noch recht gut zu den Profis oder Läufern mit ihren speziellen Trainingslagern und mehr an Freizeit abzuschneiden.


Man muss immer bedenken, wer sein Hobby zum Beruf macht, hat kein Hobby mehr.  Aber das ist es aber, was ich liebe und noch viele Jahre betreiben möchte, neben meinem Beruf, der mir dafür die nötige Sicherheit, Gelassenheit und Abwechslung bietet vor allem nach einem Leben später mal ohne ambitioniertes Laufen weshalb auch immer…


 
Euer

Pascal

 


 
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Unerwarteter Staffelsieg mit Familie Söth beim Flensburg liebt dich Marathon

Am Sonntag fand der 1. Flensburger liebt dich Marathon statt, bei dem Natalie und ich auch die Botschafter waren.

 

Kenia-Event

Am Samstag Abend waren wir bei Jan Fitschens Keniaevent in der Waldorfschule. Es war ein interessanter Beitrag und wir konnten auch persönliche Fragen an Jan stellen. Mega cooler Typ, der gerne öfter hier im Norden vorbeigucken darf...

 

Staffellauf

Ich war in der Staffel von Söth´s Bioland eingespannt.

Um 9:15h am Sonntag war der Start der Staffelläufer. Ich hatte 12,4 km (die ersten beiden Staffelabschnitte) vor mir. Nach 42 Minuten übergab ich dann auf Sina, die es wie alle sehr amüsant fanden, einen eigenen Fahrradfahrer vorweg zu haben. Als nächstes war dann Thore an der Reihe, dann Gunnar und zum Schluss durfte Mia den Staffelstab stolz ins Ziel bringen.

 

Auftaktsieg

Wir hatten es gemeinsam tatsächlich geschafft, das Führungsfahrzeug immer für uns zu beanspruchen und sogar als erste Staffel nach kurz über 3 Stunden einzulaufen.

Ich habe mich riesig für unsere Staffel gefreut, denn ich kann sagen, dass ich schon so einige Siege feinern durfte, aber so was erfüllt mich dann immer mit besonderer Freude. Wie man den Bild unten entnehmen kann, hatte damit wohl keiner gerechnet.  Bei solch einem Event auf dem Treppchen mit 4 weiteren sympatischen Laufbegeisterte aus einer Familie zu stehen, war Freue pur.

 

Überglücklich

Selbst ein Sieg in der Einzelwertung hätte mich nicht so erfüllen können, wie es der Sieg unser Staffel getan hat. Danke Gunnar an die Umsetztung meiner Idee mit der Staffelanmeldung. Außerdem danke für das Shirt, wie es sich für einen Biolandhof gehört, aus Bio-Baumwolle mit großem Werbeaufdruck auf dem Rücken, der mich doch gut warm gehalten hat, da ich immer dort meinen empfindliche Zone habe.

 

Bio-Erdbeeren

In den nächten Wochen macht in Ahrensviöl (Das Feld liegt an der Straße: Bi de School) übrigens das Bio Erdbeerfeld auf, wo man selber leckeree Bio Erdbeeen (garantiert ungespritzt) pflücken kann. Ich werde mir in den nächsten Tagen auch meine versprochenen Schalen dort abholen.

 

Euer Pascal

 

p.s. Danke Niels-Peter für die Fotos!

 

Ausblick:

 

Am Freitag laufe ich dann in Neumünster bei der Holstenköste. Hier sind Natalie und ich die Vorjahressieger. Ich habe in Neumünster schon einige gute Läufe bestreiten können. Der spannendste war der damals gegen Leif, wo wir nach 10 km zeitgleich in Ziel gekommen sind und wir dann beide als Sieger geehrt wurden. Ich bin gespannt was mich 2017 erwartet.

LM 5000m in Itzehoe ohne mich

Am Samstag fanden in Itzehoe die Landesmeisterschaften über 5.000m ohne mich statt. Ich war überraschend letztes Jahr erster geworden. Auch letztes Jahr waren es 27 Grad im Schatten und auf der Bahn über 35 ohne Schatten.

 

Ich hatte mich mit Natalie spontan dazu entschieden bei diesen "krassen" Bedingungen nicht zu starten. Unsere Gesundheit lag uns hier an erster Stelle.

Natürlich ist es schwer für sich so eine Entscheidung zu treffen, da ich mir nach den Starterlisten einen Platz unter den ersten drei definitiv zugetraut hätte. 

 

Aber auch eine Vernunftentscheidung muss gelernt werden. Nicht jeden Wettkampf bei so heißen Temperaturen mitzunehmen. 

 

Wir hatten alternativ ein schönes Wochenende. Haben einiges für unsere Hochzeit besorgen können und Abends waren wir noch im Musical (siehe Foto).

Am Sonntag gab es dann das versprochene Tennismatch, welches ich Natalie damals in Korschenbroich zugesagt hatte. Später waren wir zur Abkühlung noch im Freibad, auch das gehört dazu, mal was alternatives machen, denn wir laufen, weil es uns Spaß macht und weil wir es noch ewig machen wollen.

 

Aber auch hierbei darf "das normale Leben" eben nicht vergessen werden.

 

Euer 

 

Pascal

 

4. Sieg beim Lauf zwischen den Meeren

Am Samstag war es wieder soweit, das größte Laufevent in Schleswig-Holstein, quer von Husum nach Damp stand auf dem Plan. Hierzu ist eine enorme Planung und Organisation notwendig. Zusammen mit Stefan Fehland, dem Geschäftsführer von o.t.o. Lauflabor, unserem Hauptsponsor der Staffel, musste ich einige Male Dinge klären und darauf hinweisen, dass wir noch einige Läufer benötigen, wenn wir gegen das neue Team von Kronshagen erneut gewinnen wollten. Zum Glück waren einige meiner Bemühungen, sich um gute Läufer zu kümmern, erfolgreich. Außerdem hatten wir in der letzten Woche keine Ausfälle mehr zu verkraften, was bei am Limit trainierender Läufer, keine Seltenheit ist. 

Ich durfte zweimal laufen, aber das traute ich mir auch zu, zudem ich beim LZDM sehr oft schon top fit an den Start gehen konnte. Ich hatte ja damals vor 12 Jahren auch schon den 1. LZDM erfolgreich mitgemacht. Ich kenne die einzelnen Streckenabschnitte ganz genau und weiß, wo man aufgrund der Streckengegebenheiten mit dem falschen Läufer einige Minuten verlieren kann.

 

Wir hatten einige sehr gute Läufer mit dabei: 

 

Volker Goineau

Fabian Kuklinski

Leif Schröde-Groeneveld

Torsten Heitmann

Lennart Jordan

Stefan Steinert

Sebastian Schenk

Viktor Kuk

 

Dennoch hat man jedesmal Zweifel, denn auf den 95,5 km Kilometer kann so einiges passieren. Z.b. könnte jemand nicht am Wechselpunkt erscheinen, einen Krampf bekommen oder sich einfach ungünstig in Führung liegend verlaufen. 

 

Mein erster Abschnitt:

 

Wittbek nach Hollingstedt

 

Ich hatte von Volker den Staffelstab mit nur 6 Sekunden Rückstand bekommen. Diese konnte ich dann auf dem 1. Kilometer recht schnell wieder zulaufen. Ab da hieß es dann den Rückenwind zu nutzen und Zeit gut zumachen. Mir ging es am Morgen richtig gut und die Beine wollten richtig Gas geben. Die Tatsache, dass ich hinter mir 800 Staffeln hatte, motivierte mich sehr. Meine Schnitte waren mit 3:03, 3:11 und 3:04 auch echt super. Die Strecke ist landschaftlich für einen Schleswig-Holsteiner zwar kein Highlight, aber es ging auch nicht wirklich hoch und runter, so dass man einfach einen sehr schnellen Abschnitt belaufen konnte. Das letzte Stück der Strecke ging dann abgesperrt an einer Schnellstraße entlang. Wenn hier mehr los ist, will ich dort aber nicht laufen müssen. Da muss man sich dann auch noch auf den Verkehr konzentrieren. Erschöpft aber auch überglücklich, den letzten Kilometer noch in 3:06 gelaufen zu sein, und auf die Zweitplatzierte Mannschaft 2 Minuten und 30 Sekunden heraus gelaufen zu haben, kam ich dann in Wittbek an. 

 

Hier war es aber nichts mit ausruhen. Ich hatte zum ersten Mal den Kleidertransport genutzt und musst feststellen, dass dieser die Beutel zwar zum nächsten Wechselpunkt tranportiert, aber eben nicht sortiert. Ich war vor meinem ersten Lauf wohl auch so im Tunnel gewesen, dass ich auch nicht mehr wusste welche Farbe mein Beutel hatte. Tipp an alle: Möglichst individuelle Beutel verwenden und gut verschließen, denn da können sonst auch mal Gegenstände bei dem schnellen Transport herausfliegen. Nach zehn Minuten wühlen hatte ich meine Sachen dann zurück und konnte mich mit dem Auto zu den weiteren Stationen aufmachen, wo ich die Läufer einsammelte. In Gammelby wurde ich dann alle los und machte mich direkt auf nach Waabs, wo ich meinen zweiten Streckenabschnitt laufen sollte.

 

Mein zweiter Abschnitt:

 

Waabs nach Damp

 

Zur Aufwärmung hatte ich mich 5 Minuten eingelaufen und einige Steigerungen gemacht. Ich hatte erfahren, dass Victor rund 1 Minute und 30 Sekunden Vorsprung heraus gelaufen hatte. Dennoch wusste ich nicht, was die Staffel aus Hannover für einen Schlussläufer hatte, also gab ich von Startweg Gas. Als ich dann noch kurze Zeit später den Einlauf des Zweiten hörte behielt ich die hohe Geschwindigkeit bei. Ich wollte das Ding unbedingt gewinnen und nicht der sein, den hier einer auf der letzten Etappe überholt. Das muss ein ganz ungutes Gefühl sein, hier von einem schnellen Läufer noch abgefangen zu werden. Dafür, dass ich schon 10,4 km 3 Stunden vorher gelaufen bin, waren meine Schnitte mit 3:00, 3:11, 3:12 und 3:07 gar nicht übel. Man muss jedoch dazu sagen, dass der gesamte Streckenabschnitt doch leicht bergab führt und es nur einen kleinen Anstieg gibt. Die letzten beiden Kilometer auf dem Strandabschnitt nach Damp waren mit jeweils 3:17 immer noch sehr gut. 

 

Zwei Tage später:

 

Trotz meiner Abkühlung im Meer direkt an meinen letzten Lauf, haben sich meine Waden für die beiden harten Einheiten bedankt. Montag konnte ich aufgrund meiner Waden nur 5,5 km laufen, mehr wollte ich diesen nicht zumuten. Ich denke aber, dass ich damit zwei super Reize gesetzt habe. Wenn meine Erholung bis Samstag so schnell wie immer ist, dann kann das ein gutes 5.000m Rennen werden.

Letztes Jahr hatte ich zwei Tage davor den Bremer Nachtlauf mit Streckenrekord gewonnen, also auch das ist manchmal möglich. Zudem ist an Donnerstag ja ein Feiertag und diesen Tag werde ich für die Regeneration nutzen.

 

Tipp:

Um eure aktuelle 10 km Zeit zu ermitteln, können die, die Samstag in Itzehoe die 5.000m laufen später mal ihre Zeit verdoppeln und eine Minute dazurechnen. Das kommt ganz gut hin und funktioniert natürlich auch andersherum.

Außer man trainiert nur für kurz. Denn im Fall von Konstanzes U23 Rekord wären das z.B. 14:51 x 2 = 29:42 + 1 Minuten = 30:42  und das wäre echt crazy, aber eine 31 Flach ist damit bestimmt möglich!!!

 

Danke:

 

Danke an Stefan vom o.t.n. Lauflabor, der die finanzielle Unterstützung für solch eine Mannschaftsaufstellung wieder übernommen hat. 

 

 

Fazit:

Ich denke es wird jedes Jahr schwerer den Titel erneut verteidigen zu können. In der Theorie braucht man nur anhand des Gesamtschnittes von diesmal 3:16 über die 95,5 km zehn gute Läufer, die alle unter diesem Schnitt laufen und schon müsste man den Titel sicher haben. Aber diese 10 Läufer alle gesund am Tag X auch an der Startline stehen zu haben und ihren Streckenabschnitt zu absolvieren, ist eben in der Praxis eine andere Sache. Das ist selbst uns in den letzten vier Jahren nie gelungen. Ich bin der Meinung, dass eine Zeit von etwas unter 5:10 (nur bei Westwind) noch möglich ist.

Die 5 Stunden zu knacken, wären nur möglich, wenn sich die jeweils besten Drei aus den Siegerteams zusammentun würden. Diese Staffel könnte man dann "Sub5" nennen ;)

 

Natalie hat übrigens mit ihrem spontanen Start für das Team Toyota auch einen neunen Streckenrekord unter 6 Stunden aufgestellt...

 

Ausblick:

Am nächsten Samstag steht dann die 5.000m LM in Itzehoe an. Hier werden mich erneut 8 Kieler jagen, um mir meinen im letzten Jahr überraschend gewonnen Titel zu entreißen. Ich werde einfach mal mit schwimmen und abwarten, zu verlieren habe ich nichts, denn der Sieg beim LZDM war mir als Co-Planer unseres Team schon einiges wert...

 

Euer

 

Pascal

3. Sieg beim B2RUN in Hamburg

Am letzten Donnerstag um 19:00 Uhr fand wieder der B2RUN Lauf in Hamburg statt. Hier konnte ich meinen 3. Sieg in Serie feiern. Auch Natalie konnte Ihren Vorjahressieg verteidigen. 

Die Strecke ist wie immer als schwer einzustufen, da man viel auf Sandwegen und einige Anstiege auf der Strecke mit drin hat. Von den Temperaturen war es jedoch um einiges angenehmer als letztes Jahr. 

 

Es war dieses Jahr jedoch etwas anders aufgebaut, da dieses Jahr der Einlauf zwar weiterhin im Stadion war, jedoch die Bühne, die Stände und die Verpflegung draußen vor dem Stadion stattfand. Ich habe die Veranstaltung letztes Jahr familiärer und auf engeren Raum besser gefunden. 

Dieses Jahr war es schon schwierig seine Mitläufer, die natürlich auch zu anderen Startzeiten gestartet sind wiederzufinden. Letztes Jahr kam eine bessere Stimmung auf. Aber wenn die Veranstaltung nun mal jährlich wächst, wird das mit dem Platz im Stadion wohl irgendwann zu eng. 

 

Ausblick:

Am Samstag steht dann wieder mal der LZDM an. Wir haben bis jetzt, wie schon erwähnt, gute Läufer an den Start bekommen können. Alle können Zeiten unter 33:30 laufen!

 

Mit dabei sind unter anderem:

 

Stefan Steinert

Volker Goineau

Torsten Heitmann

Lennart Jordan

Fabian Kuklinski

Sebastian Schenk

Leif Schröde-Groeneveld

Viktor Kuk

Pascal Dethlefs

 

 

 

Euer Pascal

 

p.s. Danke an Andreas Kuhlen für das Foto.

 

p.p.s. Danke an meinen Arbeitgeber die Debeka Versicherung und meine sportlichen Kolleginnen und Kollegen, die mit an der Veranstaltung teilgenommen haben. 

 

Stadtwerke Lauf in Niebüll 10 KM

Ein kurzer Bericht über den Stadtwerkelauf in Niebüll, an den ich nicht nur die letzen 3 Jahre immer gute Erinnerungen gehabt habe. 

 

Hier bin ich 2009 meine Bestzeit von damals 31:40 gelaufen und bin damit erster geworden, vor Volker Goinau. Welcher 2012 diesen Rekord auf für mich damals unerreichbare 31:08 hinunter geschraubt hatte. Ehe ich diesen dann wieder im Jahr 2015 auf die aktuelle Zeit von 30:51 verbessert habe. 

 

Mein Ziel:

Dieses Mal wollte ich einfach nur eine gute Zeit laufen. Ich hatte ab der LM Kaltenkirchen durchtrainiert und eine 82 km Woche incl. dem Lauf am Sonntag absolviert. Ich hatte die 4 Tage jedoch Urlaub und dachte mir, dass so was möglich ist, wenn man sich den ganzen Tag ausruhen und ausschlafen kann. Den Samstag gönnten Natalie und ich uns beide sinnvollerweise einen Pausentag.

 

Der Wettkampf:

Der Lauf am Sonntag startete dann mit leichter Verzögerung gegen 11:23. Ich hatte den ersten Kilometer mit 3:09 schon recht schnell angehen lassen. Letzte Woche standen dort noch 3:20!

Die nächsten Kilometer waren dann immer nur leicht schlechter, aber ein richtiger Einbruch war nicht zu erkennen. Auf den Gegenwindstücken war es natürlich schon schwerer, aber meine Beine konnten dieses Tempo gut laufen. Viel schneller wäre  es aber auch nicht gegangen. Bei einer Differenz von nur 7 Sekunden zwischen der ersten 5 km Runde und der Zweiten und dafür, dass ich vollkommen alleine gelaufen bin, bin ich mit meiner Zeit von 32:00 zufrieden.

Natürlich hätte eine 31... besser ausgesehen, aber es waren immer noch 16 Sekunden besser als letztes Jahr und somit voll ok für mich.

 

Fazit:

Ich konnte meine Form bis jetzt gut halten und freue mich schon auf den B2Run am Donnerstag. Da geht es dann mal wieder auch an meine Pulsgrenze, denn Schnitte von 3:00-3:05 werde ich da wohl laufen müssen um wieder sicher erster zu werden.

 

Euer Pascal

 

 

 

P.s. Danke Frank für unser Selfie kurz vor dem Start!

 

 

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LM 10 KM Kaltenkirchen

Im meinem heutigen Blogartikel schreibe ich erstmalig nur über den 10km Lauf in Kaltenkirchen an sich. Ich denke in den Artikeln der letzten Zeit habe ich schon oft genug erzählt, was meine Rituale vorher sind. Ansonsten bitte einfach nachlesen :)

 

Der Lauf

 

Nach 3,8 km warmlaufen und einigen Sprints stand ich dann pünktlich um 11:44h an der Startline. Es war jetzt noch eine Minute bis zum Start. Dann der erlösende Startschuß. Ich kam nicht ganz so gut weg, da ich am Anfang nicht zu schnell loslaufen wollte. Erst nach 300m hatte ich mich in die Führungssgruppe herangelaufen. Hier blieb ich erstmal in Lauerstellung dran. Der erste km wurde dann auch nur in 3:20 gelaufen. Erst kurz vor Kilometer zwei (3:06) drückte ich dann aufs Tempo. Mit Yannick Stubbe hatte ich jedoch einen echten Konkurrenten neben mir, der jede Tempoverschärfung gleich mitging. Die anderen beiden Kieler folgten dann immer leicht dahinter.

Der dritte km (3:06)  war auch von diesen kleinen Tempoverschärfungen und dem jetztigen Rückenwind geprägt. Ab dem vierten km (3:09) merkte ich, dass ich von meinen drei Mitläufern keinen los bekommen würde. 

 

Kurz vor dem 5. Km (3:20), der leicht berghoch über Pflastersteine und mit Gegenwind war, wurden Yannick, Simon und ich etwas langsamer. 

Der spätere Sieger zog hier dann leicht weg und lief auch die 2. Runde in ca. 15:45 wie unsere Durchgangzeit bei 5km.

 

Ab jetzt war es also ein Kampf gegen den Wind zu dritt. Die Kilometer 6-8 waren zwar alle sehr konstant (3:14, 3:15, 3:14), jedoch war dieses auch sehr kräfteraubend, da nur Yannick und ich Tempo machten und Simon hier wohl für später Körner aufsparte (da ich jedoch eine gute Zeit laufen wollte, hätte mir eine abwartende Haltung nichts gebracht, nur um eventuell einen 2. Platz in Ziel zu retten).

 

Ich wusste also was ich da tat und wen ich heute wohl auf eine neue Bestzeit ziehen würde. Als Simon dann selber kurz nach dem 9. Km (3:11) die Führungsarbeit machte, merkte ich schon, dass heute nicht mehr viele Körner in mir steckten. Ich versuchte noch so gut wie es ging an ihm dran zu bleiben, was auf den letzten 300 Metern nicht mehr gelang (wie auf dem Foto zu sehen/Foto Niels-Peter Binder). Nur durch Mobilisierung meiner letzten Kraftreserven mit einem Zielsprint gelang es mir wieder bis auf eine Sekunde an Simon heranzukommen. Verschenkt habe ich auf den letzten Metern definitiv nichts. Somit wurde ich dann Dritter, aber mit einer für die Bedingungen guten Zeit von 31:40.

 

Kurzes Fazit:

 

Simon ist ein taktisch kluges Rennen gelaufen und hat sich die Verbesserung seiner Bestzeit um über eine halbe Minute voll verdient. Zudem ist er mit Abstand der Jüngste unter den TOP 7 gewesen und wird es uns Senioren in den nächsten Jahren wohl nicht leichter machen. Auch Yannick ist für die viele Arbeit im Wind mit 31:51 auch eine sehr gute Zeit gelaufen. 

 

Wie geht es weiter:

 

Am Sonntag geht es dann erstmals mit Natalie (ja sie läuft auch selbst) zusammen nach Niebüll. Hier haben wir uns 2013 kennengelernt und haben deshalb zu dem Lauf eine ganz persönliche Bindung. Zudem bin ich hier 2015 im Alleingang den aktuellen Streckenrekord von 30:51 gelaufen. Natalie wird hier ihren Einstand in die Saison geben, denn so langsam munkelt man ja schon, sie kann nicht mehr laufen, sondern coacht nur noch oder trainiert nur für sich und will nicht verraten auf welchem Niveau sie ist...

 

Am 11.5 laufe ich dann gemeinsam mit Natalie und meinen Kollegen von der Debeka beim B2Run Hamburg mit. Ich konnte dieses Jahr wieder einige Kollegen mehr motivieren daran teilzunehmen, was mich natürlich freut.

 

Am 20.5 steht dann der LZDM (von Husum nach Damp) wieder auf dem Plan. Hier haben wir nach heutigen Stand ein sehr starkes Team aufgestellt, was definitiv wieder um den Gesamtsieg laufen wird. Der 4. Sieg nacheinander ist hier natürlich unser Ziel.

 

Euer

 

Pascal

 

 

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Meine zweite Halbmarathon DM

Meine zweite DM Halbmarathon fand auch wieder in einer Stadt mit ""H" an, aber statt Husum wie vor 2 Jahren, ging es dieses Mal nach Hannover.

 

Der Samstag Morgen

Am Samstag nahmen wir uns morgens noch die Zeit, einen Spaziergang ins Paledo zu unternehmen. Hier frühstückten wir dann gegen 10 Uhr erstmal ausgiebig. Ich hatte einen warmen Porridge und Natalie eine Pink Acai Bowl. Als Nachtisch gab es noch ein Mandelhörnchen und einen Himbeertraum. Das "Restaurant" ist wie für uns gemacht, denn dort ist alles glutenfrei, lactosefrei und zuckerfrei.

Wie der Name aber schon verrät, orientiert er sich an der Paleoernährung. 

 

Unser Mittag

Nach einigen weiteren Spaziergehkilomter durch Planten un Blomen und einem Abstecher nach Altona zum Markt, wo wir uns am Biostand von Söth´s Bioland (danke Gunnar) noch mit Gemüse und Obst eindecken konnten, ging es zurück die Hamburg Innenstadt. Dort waren wir gegen 14 Uhr mit Isabell im Cha Cha verabredet.

Hier gab es die nächste Kohenhydratladung für mich (gelbes Gemüse Curry mit ordentlich Jasminreis). Es war nett sich nach langer Zeit mal wieder mit Isabell über ihre weiteren Ziele dieses Jahr zu unterhalten und festzustellen, wo wir uns dann dieses Jahr überall sehen werden. 

 

Die Fahrt nach Hannover

Unser ICE fuhr dann gegen 16 Uhr vom HBF nach Hannover ab. Es klappte alles reibungslos. Wir hatten ein Sechserabteil für uns und die Fahrt dauerte nur etwas mehr als eine Stunde. Als wir in Hannover ankamen, merkte man schon, dass es hier langsam wärmer wurde. 

 

Wir gingen noch einige Minuten um den Maschsee, ehe ich mir auf dem Zimmer wieder angekommen meinen Milchreis mit Hirsemilch zubereitete. Kann ich nur jedem empfehlen, lecker eine kohlenhydrathaltige Abendmahlzeit am Tag davor. 

 

Sonntag früh

 

Wie immer drei Stunden früher also gegen 8:10 h bereitete ich mir mein obligatorisches Power-Frühstück zu. Ja, ich habe meine Induktionsplatte mit Topf übrigens immer dabei, deshalb brauche ich auch für zwei Tage einen großen Koffer!

Der kleine Spaziergehauftakt zeigte an, dass die Luft draußen gar nicht so schlecht war. Das kann bei einem Temperaturanstieg um 5 Grad von einem Tag auf den nächsten schon mal auf die Laufleistung drücken. Der Tag schien optimale Luftbedingungen zu garantieren. Nach einigen Minuten der Liveübertragung des Marathons auf NDR schauen, gingen wir dann selber direkt zum Geschehen. Hier traf man dann auch gleich wieder viele bekannte Gesichter.

 

Das Einlaufen

Mit Dieter lief ich mich dann zusammen 3,5 km ein. Unser Schnitt war irgendwas über 4:14, aber die Zeit war mir heute egal, es ging auf einen Halbmarathon und da musste man an Anfang nicht übertreiben. Ich gab ihm dann noch einige Tipps zur Rennplanung, die anscheinend gut geklappt haben, da er mit 1:09:44 später eine neue persönliche Bestleistung aufstellte. Wir machten noch einige Sprints und zogen uns unsere Wettkampfschuhe und das Trikot über. Danke an dieser Stelle an Mansor, der von Natalie (my Coach :)) das Foto kurz vor dem Start machte. Dann ging es auch schon an die Startline.

 

Der Lauf

Das Problem heute war, ich hatte mich zu früh in die Startaufstellung drücken lassen. So stand ich in der 3. Reihe neben Sebastian Kohlwes und einigen Frauen vor uns. Das war nicht wirklich schlau, aber ich wollte den ersten Kilometer auch nicht unter 3:00 anlaufen, deshalb kam es zu meinem Platz dort. Der Startschuss wurde dann pünktlich um 11:15 gegeben.

Es dauerte einige Sekunden (3 bei mir) bis ich die Startlinie überquerte und dann begann das überholen. Moki überholte ich erst ca. 300 Meter nach dem Start. Immer wieder musste ich an langsameren Läufern vorbeilaufen, (hier merkte ich auch, dass ich meine Uhr anscheint nicht gestartete hatte) ehe ich dann an eine Viermanngruppe anschließen konnte. Vor dieser lief eine Gruppe um Sebastian Reinwand, Timo Göhler...

Da diese Gruppe aus 8 Läufern bestand, wollte ich weiter aufschließen, denn auf den Graden herrschte doch ein leichter Gegenwind. Die Gruppe machte nämlich nicht den Anschein hier doll aufs Tempo zu drücken. So kamen wir dann auch immer näher an diese Gruppe heran. Bis hier ging es mir richtig gut. In der Gruppe angekommen konnte man sich einfach mitziehen lassen. Meine Atmung ging hier in dem windgeschützten Feld nochmal zurück. Die Beine und speziell die Waden konnte davon aber nicht profitieren, die mussten weiter ackern.

Dann kam es plötzlich zu einem Sturz rechts vorne vor mir. Timo Göhler musste einen Tritt abbekommen haben. Was hier jetzt leicht unsportlich war, war die Tempoverschärfung vom Regensburger Läufer Ramdane. Diese sprengte die ganze Gruppe auseinander, da Sebastian das natürlich mitgehen musste und andere auch. Mir war diese Tempoverschärfung zu hart, zudem wir kurze Zeit später mit 31:55 über 10 Kilometer durchgegangen waren.

Das waren nur 25 Sekunden über meiner Zeit von letzter Woche und das war gefühlt dort richtig anstrengend. Also war ich mit der Durchgangszeit zufrieden. Ich versuchte mich an zwei weitere Läufer zu heften um nicht auf den Gegenwindpassagen alleine zu laufen. Das klappte auch so weit ganz gut.

Die versuchten immer wieder das Tempo konstant zu halten, was mich einige mal echt Anstrengung kostete, aber alleine zu laufen wäre die Hölle gewesen. Ab Kilometer 14 war die Atmung dann auch voll mit arbeiten beschäftigt. Hier kamen auch die langsamen Marathonläufer (das Rennen wurde bereits um 9.15h gestartet) ab und zu auf unsere Strecke. Dieses war umso ärgerlicher, da auch immer wieder Zuschauer die Straße überquerten, da diese dachten es laufen ja nur noch die langsamen Läufer und mit und 17-18 km/h Läufer nicht rechneten. Einmal musste ich auch stark abbremsen, um nicht in eine Frau zu laufen, die dann auf der Straße stehen blieb, da sie mit uns nicht gerechnet hatte. 

Dann kamen wir auch schon nach der letzten scharfen Kurve an die 17 Kilometer-Marke. Hier war der Wind dann wieder stärker zu spüren und ich versuchte einfach an dem Hanauer Läufer Davor Aron dran zu bleiben. Das sparte echt wieder einige Körner und ich sagte mir einfach nur "dran bleiben". Es war zwar anstrengend, aber so wie in meinen 10 Kilometer Rennen zuvor war es nicht.

Auf diesem Streckenabschnitt liefen wir übrigens wieder zusammen mit den Marathonläufern und mussten uns ab und zu unseren Weg suchen. Hier liegt also noch Verbesserungspotential, sollte die DM nochmal in Hannover stattfinden. Dann kam der letzte Kilometer und ich ging jetzt nach vorne und drückte aufs Tempo.

Hundert Meter vor uns konnte ich Andreas Kuhlen ausmachen, an dem ich immer näher dran kam, was einen dann natürlich extra motiviert. Zudem war auf den letzten 300 Metern die Strecke links und rechts mit Zuschauern gesäumt. Ich kam an Andreas leider nicht mehr ganz heran, lief aber mit ihm zusammen eine 1:08:20 Netto, was daran lag, dass er vorne in der ersten Reihe gestartete war. Das werde ich nächstes Mal auch so machen müssen, denn was bringt einem eine bessere Nettozeit, wenn in der Platzierung nur nach Einlauf gewertet wird. 

 

 

Fazit:

Ich bin mit der Platzierung und der Zeit sehr zufrieden. Zudem hatte ich mal wieder richtige Glücksgefühle und es ging mir total gut danach. Das ist einer der Gründe warum ich das Laufen so liebe und brauche. Es war übrigens meine drittschnellster Halbmarathon bisher.

 

Kurz zu der Strecke und den Bedienungen. Der Wind hätte weniger sein können. Streckenprofil war sehr gut und relativ flach. Zwei scharfe Kurven, die man sich nächstes mal vorher angucken sollte. Wetter und Luft waren top, natürlich wäre uns bedeckter Himmel lieber gewesen, aber für die Zuschauer und später nach dem Lauf war es natürlich besser so.

Habe unterwegs zweimal einen Schluck Wasser zu mir genommen, hat super gereicht. Energie hatte ich durch mein Frühstück genug gehabt. Waden werden den Lauf die Tage wohl merken, obwohl ich später im Hotel auch einige Zeit in der Badewanne lag, was sehr gut tat. Im Anschluss ging es auch gleich wieder in meine Kompressionssocken für den Rest des Tages.

Danke an Pharma Nord für die Bereitstellung eures Bio-Magnesiums und des hochwertigen L-Carinin, welches ich immer direkt nach dem Lauf und einige Stunden später erneut einnehme. Auch die Rauchmandeln von Wellnuss Premium Snacks (danke Achim) sind eine super Sache seinen Salzgehalt nach so einem Lauf genussvoll mit Mandeln in einen normalen Bereich zu bekommen.  Dafür, dass ich am Abend (es gab Salat, Grillgemüse und Rinderfleisch) kohlenhydratarm gegessen habe, geht es mir doch heute am Dienstag wieder erstaunlich gut. Denn auch am Montag gab es keine wirklichen Kohlenhydrate. Aber das muss jeder für mich selber entscheiden, wie und was er mit dem Essen nach einem Wettkampf erreichen will. Meine Waden wären auch mit Kohlenhydraten nicht besser...

 

Ausblick

Ich werde mich jetzt versuchen gut von meinem Halbmarathon zu erholen und mit Natalie bis Ostern gemeinsam trainieren. Das Gute daran ist, ich kann dennoch laufen, übertreibe es aber nicht. Dann versuche ich nochmal einige gute Einheiten zu absolvieren, ehe es dann am 1.5 zur Titelverteidigung nach Kaltenkirchen geht.

Vielleicht werde ich dafür jetzt auch punktuell zu Tempoläufen wieder Kohlenhydrate einsetzen, die dann vom cereal-club stammen werden und  glutenfreie Haferflocken heißen, denn Hirseflocken bleiben meinem Power-frühstück vorenthalten, zudem will ich damit verhindern, dass mir diesen irgendwann nicht mehr schmecken und dann habe ich ein Problem. Aber noch freue ich mich immer wieder gerne auf mein selbstgemachtes Power-Frühstück. 

 

 

 

P.s.

Es ist einfach super, wenn man eine Begleitung immer an meiner Seite haben kann. Aber damit nicht genug, denn hiermit möchte ich verkünden, dass ich Natalie nicht nur als meine Freundin & als mein Coach bezeichnen kann, sondern seit dem 8.3.17 auch als meine Verlobte!

 

Danke Süße, dass du mich wieder super durch das Wochenende begleitet hast und mir immer unterstützend zur Seite steht, wie ich dir natürlich auch. Ich liebe dich!

 

 

 

Danke auch an meine Unterstützer:

 

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Korschenbroich schnelle 10km Strecke mit nur 3 HM!

Am letzten Samstag gegen Mittag machen wir uns gegen 14 Uhr nach Korschenbroich nahe Neuss/Düsseldorf auf.

Unser erster Halt war dann obligatorisch im Cha chã Düsseldorf für unser geliebtes gelbes Gemüse Curry.  Wir freuten uns besonders auf diesen Laden, da wir Düsseldorf als einzigen noch nicht kannten. 

Er liegt gut, direkt in der Düsseldorfer Innenstadt und Parkhäuser sind genügend im Umfeld vorhanden. 

Leider fing es gerade an heftig zu regnen, als wir wieder zum Auto wollten, was sich jedoch später als gar nicht so schlecht herausstellte. 

 

Die Unterkunft

Nach 30 Minuten waren wir schon in unsere Unterkunft im Sporthotel Tespo in Kaarst angekommen.

Hier wollte Natalie gleich auf einen der vorhandenen 7 Tennisfeldern mit mir Tennis spielen, aber dem musste ich dann eine Absage erteilen. Jedoch blieb sie hartnäckig und wollte mir weiß machen, dass Tennis eine hervorragende Cool-down Möglichkeit nach dem Wettkampf sei. Netter Versuch! Da würde ich lieber die vorhandene Sauna oder das Dampfbad auswählen. 

Stattdessen beschlossen wir nach dem Regen einen gemütlichen Spaziergang zu machen, was jetzt nach dem Regenschauer vorhin echt gut tat, da die Luft wieder sauerstoffreich und klar war.

Natalie konnte so schon mal schauen, wo sie morgen trainieren konnte. Das Hotel war direkt neben einigen Reitanlagen, eine davon ist sogar der des olympischen modernen Fünfkampfes. Es war auf alle Falle eine nette Gegend 7 km von Korschenbroich entfernt. 

 

Milchreis am Morgen

Der nächste Tag war dann entsprechend lang, da der Start erst gegen 15:47h war. Ich machte mir morgens erstmal einen Milchreis, gut, dass ich immer eine Kochplatte für mein Power-Frühstück dabei habe. Es kamen einige Mangostreifen von Wellnuss.de hinein, welche ich echt auch als Schnack an dem Tag empfehlen kann (94% Kohlenhydrate sprechen für sich).

 

Das zweite Frühstück 

Etwas später gingen wir dann zum Frühstück, da Natalie ja auch an diesen Wochenende nur mein Coach war. Das Frühstück war auch sehr reichhaltig. Sogar Sojamilch stand dort bereit und die gekochten Eier schmeckten uns beiden besondern gut. 

 

Nach einem 2,5 km Spaziergang in der schönen Umgebung bei besten Wetter, zog Natalie noch ihr Training für den Tag durch, ehe ich mich dann an mein Power-Frühstück machte. Jetzt waren es noch knappe 3 Stunden bis zum Start.

 

Gegen 13:30 führen wir los nach Korschenbroich. Dort angekommen besorgte ich mir meine Startunterlagen und unterhielten uns in der Sparkasse mit Volker, Victoria und anderen bekannten Läufern. Auch waren viele Holländer, Briten und Läufer aus den osteuropäischen Ländern vertreten. Das besondere war die Master Wertung für die Männer und Frauen (ab M40) bei der es 250 EUR für den Sieger/Siegerin gab. 

 

Das Einlaufen

Gegen 15 Uhr liefen Volker und ich uns ein und begutachteten dabei die Strecke, die wirklich sehr flach aussah, wobei ich mich auch nicht täuschte, da ich tatsächlich später nur 3 Höhenmeter auf meiner Uhr hatte. Es folgen Sprints und ein paar Dehnungen bis es dann die die richtigen Wettkampfschuhe und Laufshirt ging. 

 

Der Lauf

Zwei Minuten vor uns starteten die Elitefrauen, die nur 5 km zu laufen hatten. Dann ging es pünktlich mit ca. 30-35 Läufern um 15:47 auch für uns los. Der Start war kurz vor einer Kurve und nicht ganz so optimal gelegt. Hier hieß es erstmal wegkommen und nicht stürzen. Ich ließ die Läufer vorne einige Meter weglaufen, da mir klar war, dass diese mit weit unter 3 Minuten anfangen würden. Auch bei mir stand noch eine 2:59 auf der Uhr, was jedoch auch dem Rückenwind auf dem Teilstück geschuldet war. Der Zweite war mit 3:07 und leichten Gegenwind auch wohl zu schnell für den Einstieg. Es waren 6 große und 2 kleine Runden zu laufen. Wir kamen also acht mal am Start/Ziel vorbei, was für die Zuschauer natürlich super war. Die Temperatur war zwar ok, jedoch hatte die Sonne auf den sonnigen Abschnitten doch schon reichlich Kraft. 

Ich versuchte an Volker dran zu bleiben, was mir ab dem 3. Kilometer leider nicht mehr gelang. Ich musste somit alleine laufen. Ab und zu viel einer zurück, an den man heranlaufen konnte. Volker lief ca. 50 Meter vor mir zusammen mit Fredric Uhrbom aus Schweden. Ich konnte ihn zwar nur von hinten sehen, aber dachte mir gleich, den kennst du. Er lief letztes Jahr zusammen mit mir in Berlin und machte in unserer Gruppe auf den Gegenwindpassagen größtenteils das Tempo. Ihm hatte ich es zu verdanken, dass ich mein Ziel sub 1:07 letztes Jahr geschafft habe. Er ist immerhin 41 Jahre!!!

Dieses motivierte mich wieder zumindest den Abstand an die beiden nicht größer werden zu lassen, obwohl es auf den leichten Gegenwindpassagen allein echt schwer war. Das konnte man auch an meinen Zeiten sehen die mit 3:18 (8.km) und 3:18 (9.km) aus dem Rahmen fielen. Ich weiß auch nicht genau woran es liegt, dass die beiden Wettkämpfe anstrengender waren als z.B. mein Lauf letztes Jahr in Leverkusen mit 30:35. Das werde ich nach dem Halbmarathon mal analysieren müssen um Veränderungen bis zur LM in Kaltenkirchen herbeizuführen.  

 

Ziel

Ich kam schließlich als 19. mit einer 31:29 ins Ziel. Volker kam 4 Sekunden und Frederic 5 Sekunden vor mir ins Ziel. Bei ihm bedankte ich mich nun auch noch mal persönlich für das Pacen letztes Jahr in Berlin. Mit dem Lauf bin ich im großen und ganzen zufrieden, es war wieder hart, aber wenn man eine Motivation zum Ende hat, kann ich mich nochmals mehr quälen...

 

 

Danke:

Danke an Hans-Peter Walther für die tolle Organisation, die Unterbringung und die schnelle Strecke mit einem super Publikum. Letzteres habe ich jedoch aufgrund meiner Quälereinen etwas gedämpfter wahrgenommen, als es in Wirklichkeit war.

Wenn jemand also mal einen schnellen, sehr flachen Citylauf mit ordentlich Konkurrenz ende März sucht, ist man(n)/Frau in  Korschenbroich genau richtig. 

 

 

Ausblick:

Am Sonntag sind die Deutschen Meisterschaften in Hannover. Wenn ich es realistisch einschätze, wäre eine Sub 1:08 schon ein echt gutes Ergebnis. Dieses würde mich auch nicht so aus dem Socken hauen, wie meine 1:06:52 letztes Jahr, die mir zwar Selbstvertrauen und viele Glücksgefühle bereitete, aber auch einen Monat das Training zerstörte, da ich zerstört war. Wir werden sehen, ich werde euch wie immer auf dem Laufenden halten.

 

 

Euer Pascal

 

 

 

P.S. Ja, Natalie dir schulde ich noch ein Tennis Match :)

 

 

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Citylauf Dresden erster 10km Lauf 2017

Nein, ich kann nicht schweben und es sollte auch kein Seilspringen werden, was ich auf dem Foto kurz vor dem Start beim Citylauf Dresden mache.

Es war eher eine gewisse Anspannung vor dem Lauf, da ich überhaupt nicht einschätzen konnte, was ich im Stande war zu laufen.  Mein Training der letzten Wochen war gut, aber war es das auch für 10 km? 

 

Dresden Samstag

Dresden ist mit ca. 545.000 Einwohner die zweitgrößte Stadt Sachsens nach Leipzig. Die Frauenkirche wurde 2005 nach 11 jähriger Bauzeit (fast 50 Jahre war es nur eine Ruine in der Stadt) mit 2/3 Spenden archäologisch wieder aufgebaut. Ein Aufstieg auf den Turm der Kirche ist echt sehr Imposant und ein Pflichtbesuch dort.

 

Aber auch zum shoppen ist Dresden sehr gut. Mit seinen 3 riesigen Einkaufcentern in der Innenstadt gibt es kein bekanntes Geschäft, welches hier nicht vertreten ist.

Wir waren im IBIS Hotel Bastei untergebracht, welches mit seinen 2 Sternen und einem reichhaltigen Frühstück völlig ausreicht. Die Lage ist sehr zentral (quasi mitten in der Innenstadt). Parken kann man davor auf einem riesigen Parkplatz für 6 EUR am Tag und 3 EUR am Sonntag. Wenn man Freitag Abend 8 Euro anzahlt, kann man bis Sonntag 16 Uhr dort stehen.

 

Der Morgen am Lauftag

Der Sonntag lief wie immer ab, um 7:30 gab es mein Power-Frühstück auf meiner mitgebrachten Herdplatte frisch zubereitet. Bei unserem Spaziergang kurz nach 8 trafen wir dann Victoria Brandt, die gerade mit dem Zug aus Berlin angereist war (sie lief heute übrigens PB in 34:43 und wurde damit sogar gesamt 3.). Wir boten ihr an, ihre Sachen auf unserem Zimmer abzustellen, was sie auch dankend annahm. Nach der Runde machte ich mich auf, um mich 3km einzulaufen. Die Kilometerschnitte in den Häuserschluchten stimmten nicht (3:36,4:01,3:46) was mir dann aber egal war. Im Hotel zog ich mich dann noch kurz um und lief zum Start (am Rathaus), der ca. 4 Laufminuten entfernt war. Natalie übergab ich dann meine Laufsachen. Noch 1-2 Sprints und einigen Läufern "Hallo" sagen (Vincent: Schade das wir nicht viel Zeit hatten zu sprechen und beim Laufen war mir nicht so nach reden ;) )

 

Der Lauf selber

Es wurden dann noch kurz die schnellsten Läuferinnen und Läufer vorgestellt, bevor pünktlich um 10:30 der Startschuss fiel. Es fing kurz vorher leider leicht an zu nieseln, was auf der 2. Runde dann aber aufhörte. Mein erster Kilometer war dementsprechend wohl ein wenig zu schnell gewesen(3:00 immer laut Uhr). Aber irgendwie musste ich wegkommen auf dem "Pulk". Der Zweite war dann mit 3:07 etwas langsamer. Hier überholte mich dann auch Vincent. Obwohl ich relativ konstant weiter lief (3:07 und 3:08). Nach dem vierten Kilometer ging es dann leicht bergauf, was man dann auch an der Uhr sah (3:18) Dennoch konnte ich bei 5 Kilometer Vincent wieder einfangen und sogar überholen. Der sechste Kilometer war mit 3:07 wieder voll ok. Kurz vor dem Siebten überholte mich Maik Willbrandt. Ich konnte jedoch an ihm dran bleiben, was ein "Erfolgserlebnis" war, denn wenn Läufer von hinten angelaufen kommen, ist das ja meist nicht der Fall. Der Siebte 3:09, der Achte in 3:08 und der Neunte leicht bergab (3:07) blieben dann auf diesem Niveau. Der 10. km (wieder leicht bergan) in 3:13 incl. eines Zielsprint fiel wieder aus der Reihe. Ich konnte jedoch Maik in einem Zielsprint noch überholen und den Abstand auf Marc Schulze vor mir auf 6 Sekunden verkürzen. Die eindrucksvollste Zeit des Tages lief Sebastian Hendel Jg. 1995 in 30:17. 

 

 

Fazit

Ich persönlich hatte mir natürlich etwas mehr vorgenommen. Aber natürlich muss ich auch sagen: "Wo soll die Wettkampfhärte herkommen?" Von daher bin ich mit der Zeit zufrieden, zumal ich damit bei den heute ebenfalls stattgefundenen Niedersachsen-Meisterschaften 1-3 geworden wäre. Außerdem wäre ich dort mit 34 der Älteste Läufer "vorne" gewesen.

Meine konstanten Kilometer-Schnitte (wenn man den Anstieg Kilometer 5 & 10 mal weglässt) machen mich zuversichtlich für meine nächsten Rennen. Sehr froh bin ich jedoch darüber, dass ich keine Wehwehchen weder vor noch nach dem Lauf bekommen habe. Das ist schließlich das Wichtigste, die Gesundheit des Körpers. Nur ein gesunder Körper kann auch Bestleistungen bringen. 

 

 

Danke Coach / Danke Veranstalter!

Danke an meinen "Coach" Natalie die mich an dem Wochenende so super "betreut" hat und mit der ich ein nettes Wochenende in Dresden verbringen konnte. Sie selber setzt zur Zeit noch etwas aus und wird dieses Jahr erst später in die Laufsaison starten. Dann gibt es auch wieder einige gemeinsame " harte Trainingseinheiten von mir zurück. 

Mein Dank geht auch an den Veranstalter, der ein super Event auf die Beine gestellt hat und uns das Abholen der Startunterlagen abgenommen hat. Besonderen Danke an André von Laufzene Event GmbH für die Organisation, die nette Kommunikation, die Sightseeing Tipps und das zentrale Hotel. 

 

Darauf freue ich mich

Ich habe doch gemerkt, dass ich so viele Kohlenhydrate über Tage nicht mehr gewohnt bin. Es wäre mir auf Dauer doch zu "süß" und bin jetzt wieder froh, wieder fetter und eiweißbetonter zu essen. Nüsse, Avocado, Krabben, Lachs, Eier, Sojaquark und Mandelmus fehlen mir in der Zeit schon. Zudem sättigen Kohlenhydrate mich nicht mehr so gut. 

 

 

My next run

Jetzt heißt es Kräfte sammeln, und noch 2-3 gute Einheiten trainieren, ehe es beim Citylauf am 2.4.2017 in Korschenbroich einen weiteren Versuch gibt Sub 31 über 10 km zu laufen.

 

Euer Pascal

 

 

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Die kleinen "Leiden" des Pascal D.

Ja, auch ein ambitionierter Hobbyläufer mit 34 Jahren hat während seiner intensiven Trainingszeiten immer mal wieder mit kleinen Wehwehchen zu tun.

Die meisten Probleme kenne ich und weiß genau, was ich dafür tun muss. Manchmal tauchen aber auch mal neue "Probleme" auf und dann ist es gut, wenn man Leute kennt, die einem da helfen können. 

Ein guter Physio kann dir dann schon sehr viel helfen, aber wer kann sich eine tägliche Sitzung und die Hinreise zu selbigen leisten?

 

Also sollte man selber ran und durch ausprobieren/erkennen lernen, was bei welchen Sachen am Besten hilft.

 

 

Meine "Leiden"

 

Meine Plantarsehne habe ich durch die Fußmassage auf dem Noppenball und das tägliche Zehen drücken gegen eine Wand ganz gut in den Griff bekommen.

Mit dieser Behandlung muss ich jedoch täglich weitermachen. Wenn man hier leichtfertig darauf verzichtet, holt es einen schnell wieder ein. 

 

Am rechten Oberschenkel unten habe ich auch schon länger ein Problem. Dieses hält sich durch eigenes tägliches reinkneifen in den Muskel und Dehnen des Fußes jedoch in Grenzen.

Dehnen ist ein wichtiges Thema, an das man erst glaubt, wenn man die Probleme abbekommt, weil man es zu sehr vernachlässigt hat. In jungen Jahren kommt man auch ohne aus, aber seid euch sicher nicht bis über 25 Jahre! 

Ein gut gedehnter Muskel regeneriert zudem besser und ist weniger verletzungsanfällig. Auch wird es durch meine Einnahme von 2-3 Tabletten Bio Magnesium nicht schlimmer.

 

Wadenschmerzen habe ich meist nach einer sehr großen Belastung, oder wenn der Körper die Kilometerumfänge noch nicht kennt. Da hilft mir meist am nächsten Tag auf der Arbeit meine Kompressionsstrümpfe zu tragen und direkt nach der Einheit einige L-Carnitin Tabletten (außerdem in veganen Kapseln und diese enthalten 250mg hochwertiges naturidentisches Carnitin).

 

Am Knie, rechte Innenseite, hatte ich neulich erstmals leichte Schmerzen. Hier half kühlen (mittels Eisspray, kalte Dusche und mein Kühlkissen) sehr gut. Was ich euch unbedingt mal empfehlen möchte, ist eine hochdosierte Einnahme von Wobenzym Plus. Hiermit haben ich und auch Natalie sehr gute Erfahrungen gemacht. Wichtig ist eine hochdosierte Einnahme von 10-12 Tabletten am Tag. Es macht preislich Sinn, gleich die 800 Stück Packung zu kaufen und sich diese mit jemanden zu teilen. Aber macht einfach eure eigene Erfahrungen, wenn ihr mal wieder Entzündungen oder kleine Probleme nach harten Einheiten habt. Wäre es nicht besser geworden, hätte ich natürlich auch pausiert.

 

 

Jeder kennt solche Probleme

 

Jeder Läufer hat mit seinem kleinen Problemen zu kämpfen. Wichtig ist hier immer auf seinen Körper zu hören. Es gibt irgendwann Anzeichen (z.b. Übertraining), die wir Läufer nicht ignorieren sollten. Dann hilft nur noch eine längere Pause. Aber auch hier rate ich auch den Weg zum Physio (Marc Saknus in Flensburg sehr zu empfehlen). Der kennt jeden Muskel/Faszie/Knorpel und kann euch meist eine bessere Diangnose stellen als ein Orthopäde. Der Orthopäde würde nur sagen: "Machen Sie doch mal 2 Wochen Pause"! und das wollen wir als Läufer eigentlich nie hören.

Wovon Natalie viel hält ist Tapen, und das kann er euch dann gleich auch kleben. Hierbei werden belastete Sehnen entlastet und helfen dabei die Verletzung zu heilen, obwohl das Training weitergeht.

 

Genießt das beschwerdefreie Laufen

 

Außerdem genießt jeden Lauf, wenn euch nichts weh tut und ihr einfach nur laufen/trainieren könnt. Auch bei einem Wettkampf, wenn das der Tag der Tage ist, bei dem alles passt und ihr super gut drauf seid, sagt euch immer "Das ist mein Tag" und gebt dann auch alles und holt euch eure neue PB.

 

Ein super Beispiel für solch einen Tag, muss der von Paula Radcliffe bei ihrem "Weltrekordmarathon" in London mit 2:15 gewesen sein. Selbst war sie vorher schon mal eine 2:17 gelaufen, aber nochmal 2 Minuten besser zu sein, da bedarf es schon einer super Form und eben "den Tag". Da kommen selbst Jahre später keine Kenianerinnen auch nur in die Nähe der Zeit. 

 

 

Ausblick

 

Ich habe jetzt drei anstrengende Wochen mit ca. 90 Wochenkilometer hinter mir. Sonntag erfolgt noch ein 20 km TDL durch Glücksburg, ehe es am Montag endlich etwas entspannter wird. Ich fliege nämlich dann mit Natalie bis Freitag nach London, Urlaub machen. 

Wir haben uns zwar vorgenommen auch dort laufen zu wollen, aber wir werden tagsüber neue Schrittrekorde aufstellen, deshalb wissen wir nicht, ob das Training dann noch passt.

Die ruhigere Woche wird mir aber nicht schaden denke ich. Am 19.3 steht dann der erste 10km Lauf in Dresden an. Mal schauen, wie das Training dort anschlägt und wie sich schnelles Laufen ohne Trainingsanzug anfühlt. Ich werde euch davon auf jeden Fall berichten...

 

 

 

Euer Pascal

 

 

 

 

 

Jährliche Vo2MAX Analyse bei Asics in HH

Am Donnerstag stand meine jährliche Vo2max Analyse an. Letztes Jahr hatte ich diese im März vor dem Halbmarathon absolviert.

Wer den Text aus dem letzten Jahr nochmal lesen will kann das gerne hier machen. Hier wird auch erklärt, was ein VO2max Wert ist und wie man diesen auch vereinfacht selbst berechnen kann.

 

Ich hatte keine große Erwartungen, da ich gefühlt hinter dem Training des letzen Jahr liege (was die Wochenkilometer angeht) und natürlich ist das  auch meiner einwöchigen Erkältung geschuldet.

 

Das Einlaufen

 

Ich bin mich 3 Kilometer in 14 km/h warmgelaufen und merkte schon, dass sich das laufen hier besser/leichter anfühlte, als auf den Laufbändern im Fitnessstudio. Ich denke auch, dass das Laufband min. fünf x so teuer ist wie ein "normales" Laufband.

 

Die Messung

 

Dann ging es los.

Auf dem Foto rechts könnt ihr meine Daten während des Laufes sehen. Die erste Spalte gibt die Geschwindigkeit an. Die Zweite ist mein Pulswert und die Dritte ist der temporäre Vo2Max Wert.

Joachim hat währenddessen  immer gemeint ich bin sehr gut drauf, du bist noch lange nicht an der Belastungsgrenze.

Ein wenig habe ich das selber gemerkt, denn erst bei 19,5 km/h bin ich von der Nasenatmung zur Mundatmung übergegangen.

Er meinte 3:10 - 3:00 min/km kannst du laufen, ohne dass es dir weh tut.

An meine Schwelle (entspricht einem Laktatwert von ca. 4mol) kam ich erst bei 22 km/h und das noch nicht mal deutlich, wie es auf dem Bild links zu erkennen ist.

 

Die Auswertung

 

Das motiviert natürlich schon. Als ich später mit ihm meine Daten zusammen angeschaut habe, war ich schon ein wenig überrascht, dass die doch so gut waren. Er führte das auf mein kontinuierliches Training in den letzten 3 Jahren zurück.

 

Deshalb bin ich froh, diese Analyse (Preis 80 EURO) gemacht zu haben und bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Unten habe ich euch noch das Blatt meiner Gewichtsmessung abfotografiert. Mein Fettgehalt hat sich zum letzten Mal leicht verringert, hatte aber 2 Kilo mehr auf der Waage, aber dafür auch mehr Muskelmasse aufgebaut.

 

Mein Training kann also weitergehen...

 

 

Euer Pascal

 

Kleiner Nachtrag

 

p.s. für Leverkusen kommen die Werte dennoch ein wenig zu früh, aber ich stehe jetzt am 19. März in Dresden beim City-Lauf über die 10 km an der Startlinie und teste dann mal was in "Wirklichkeit draußen" geht.

mehr lesen

HM im Winter... und meine neue Saisonplanung

Halbmarathon in Drelsdorf

 

Einen Halbmarathon im Winter gleich auf Vollgas zu laufen, hatte ich auch noch nie gemacht.

Ja, ich bin vor 2 Jahren auch schon mal eine 1:11 dort gelaufen, aber da waren die ersten 3 Runden entspannter und ich hatte immer die Gesamtwertung vor Augen. 

Dieses Jahr konnte ich krankheitsbedingt nicht am 10er teilnehmen und war damit für die Wertung schon mal raus. 

Das dann mein Körper auch nicht viel mehr geben könnte/wollte ist daher vielleicht nachvollziehbar. 

 

Mein Körper hatte nach dem 15er, der auch anstrengend war, nach der Krankheitspause, einfach keinen "Bock" gehabt nach der Trainingswoche im Winter eine Halbmarathon zu laufen. Aber ich durfte das nun ausbaden (laufen). 

Ich sprach mich mit Dieter gleich am Anfang ab, dass wir uns auf dem Gegenwindstücken gegenseitig Windschatten geben sollten.

Die ersten beiden Runden ging das auch ganz gut. Aber dann merkte ich, dass es heute nicht schneller werden würde und meine Beine fühlten sich auch recht schwer an. Das ist ein Zeichen, dass es am Anfang entweder zu schnell war oder das Training der letzten Woche zu viel war. Ich denke das war die Erklärung.

Denn genau so fühlte sich auch der Lauf eine Woche vor der DM in HH oder der Lauf in Kiel eine Woche vor meiner Bestzeit an. Wenn man keine frischen Beine hat, dann kommt nicht das Gewünschte heraus. Ich sagte Dieter auf der 3. Runde, dass er vorweglaufen solle, da ich nichts mehr dazu beitragen konnte.

Meinen Glückwunsch an Dieter, der die Chance genutzt hat und nicht nur die Gesamtwertung gewinnen konnte, sondern auch den Halbmarathon. Mit der Zeit (1:12:57) war ich den Umständen entsprechend zufrieden.

 

Dafür hatte ich aber auch die nächsten Tage keine Wadenschmerzen, wie es noch nach dem 15er der Fall war.

 

 

Neue Frühjahrsplanung

 

Meine Saisonplanung im Frühjahr hat sich nun dahingegend geändert, dass Leverkusen für Natalie und mich zu früh kommt. Auch der Famila Kiel Lauf wird von uns beiden nun gemieden und wir werden uns dafür im Februar/März voll ans Training machen. 

Dieses Jahr ist es echt nicht leicht bei dem Wetter gut zu trainieren und gesund zu bleiben. Ich glaube es gibt fast keinen Läufer, der nicht hart in Deutschland trainiert hat und bis jetzt nicht krank geworden ist. 

Ich habe auch schon mal an ein Trainingslager gedacht, aber was will man dann das nächste Mal machen? Dann muss man doch immer wieder dahin fahren, weil man nie so gut trainieren konnte und normal nicht diese guten Bedingungen vorfindet, wie dort. Ich finde das sollte man machen, wenn alles ausgeschöpft ist und man dann auf ein besonderes Ziel hintrainiert... 

 

10 km erst im April

 

Ich konnte uns jetzt Startplätze im Elitelauf von Korschenbroich am 2.4.2017 über 10 km und für Natalie über 5 km besorgen. Dort ist Steffen damals den Landesrekord über 10 km gelaufen. Also scheint die 29 Jahre "alte" Strecke schnell zu sein. Wir freuen uns bei guter Konkurrenz dort mal wieder alles zu geben. Jetzt muss nur das Wetter mitspielen und das gewisse Glück. Das eine Woche später die DM Halbmarathon ist,  wird mich hoffentlich nicht beeinträchtigen. Sollte es dennoch so sein, weiß man das eben für die Zukunft auch.

 

Natalies Halbmarathon

 

Natalie hat auch wieder einen netten Bericht über den 3. Lauf in Drelsdorf geschrieben, wer den lesen will, kann das hier machen.

 

 

In eigener Sache

 

Natalie und ich sind beide zur Sportlerin und Sportler in den Flensburger Nachrichten nominiert worden. Da ich keinen damit nerven will, erwähne ich es nur hier, denn meine Homepage habt ihr ja hoffentlich freiwillig besucht. Wer uns also unterstützen möchte und dabei noch etwas gewinnen will, kann das mit einer SMS (0,50€ pro SMS) an die 52020 noch bis Sonntag (12.02) gerne tun. Wie freuen uns darüber...


Für Natalie mit dem Text:     sport fl 06

 

Für mich mit dem Text:         sport fl 02

 

 

Grüße

 

Ich wünsche euch allen ein weiterhin erfolgreiches Training. Wir Läufer sind die "Macher" und geschenkt bekommt man nichts... 

 

 

 

Euer Pascal

 

 

p.s Danke an Helga und Dierk für das Foto.

Laufbandtraining im Fitnessstudio

Mein Bericht vom Laufbandtraining aus einem "hochpreisigerem" Fitnessstudio!

 

Aufrund eines Gutscheines zu meinem Geburtstag von Natalie, hatte ich die Möglichkeit einen Monat ein Laufband im Fitnessstudio zu testen. Hier sind meine Erfahrungen dazu und die Gründe, warum ich das in Zukunft nicht mehr machen werde. 

 

Erst einmal ein Fitnessstudio finden, wo die Laufbänder über 20 km/h laufen, ist selbst in Hamburg gar nicht so leicht gewesen. Viele Studios wussten auch gar nicht wie schnell ihre Bänder laufen. Oder man hört Sachen wie: "Die laufen sau schnell" und dann war bei 20 km/h Schluss. Jeder hat halt eine andere Vorstellung von schnell...

 

 

Was schön ist am Laufband/Fitnessstudio:

 

- man kann sich sein Intervalltraining einstellen und muss das nur "ablaufen" 

- die Nachbarläufer gucken nicht schlecht, wenn man beim Intervalltraining kurzzeitig auf 22 km/h schaltet

- bei Minus 13 Grad draußen ist es definitiv angenehmer auf dem Laufband drinnen

- man kann eine konstante Gewindigkeit einstellen und einfach laufen, denn wenn man müde wird, muss man dennoch weiter mithalten, sonst fällt man hinter rüber

- die Zeit geht schneller um, wenn man Tempoeinheiten/ Intervalle mit einbaut

- man ist unter Gleichgesinnten/Sportbegeisterten die alle das selbe Ziel verfolgen: Fit werden!!

- man kann nach der Einheit nochmal an Geräte gehen und Krafttraining machen

 

 

Was nicht schön ist am Laufband/Fitnessstudio:

 

- es ist draußen im Winter angenehmer "klimatisiert" und man schwitzt nicht so doll im Gesicht durch den natürlichen "Laufwind"

- dort zu laufen ist schon recht monoton/langweilig, auch wenn es hier Fernseher gibt

- draußen passiert mehr und man hat auch öfter mal Gefälle/ Steigungen

- man sollte die Geräte vorher immer desinfizieren, denn einige vergessen das nach der Einheit auch schon mal

- ein Handtuch sollte stets griffbereit sein (siehe 1. Punkt, nicht schön...)

- draußen läuft die Nase mehr, was Bakterien davon abhält einzudringen

- die meisten Studios haben Öffnungszeiten von 7-22 Uhr (morgens ist mir das schon fast zu spät)

- es gibt keine Monatskarte, meist muss man eine Mitgliedschaft über ein Jahr abschließen

 

 

Warum ich in Zukunft dennoch lieber wieder draußen laufen werde:

 

- man hat keine nach Axe Spray stinkenden Umkleiden (Männer: Wenn ihr geduscht habt stinkt ihr nicht mehr und wenn ihr nicht duscht, dann ist das letzte eine Axedusche, die eure Umwelt riechen möchte)

- man quetscht sich nicht mit mehreren auf die Umkleidebänke  vor seinen Schließfächern 

- im Januar ist es definitiv das schlechte Gewissen / die guten Vorsätze, was die Leute in die Studios treibt und die Läden zu voll macht 

 

 

 Fazit:

 

Laufbandtraining hat bestimmt seine Richtigkeit. Denn auch Arne Gabius & Mo Farah trainieren oft auf dem Laufband.

Jedoch wohl nicht im Fitnessstudio. Hier kann man sich viel zu schnell (mir leider Anfang Januar auch passiert) mit Erkältungen anstecken, weil jemand nicht das Laufband desinfiziert oder weil sich in der warmen Studioluft im Winter Krankheitserreger aufhalten oder letztlich einfach, weil man auf dem Laufband anstrengendere Einheiten macht und durch den hohen Schweißfluss Krankheitserreger leichter in die Schleimhäute eindringen.

 

Wenn man ein Laufband zu Hause hat macht eine Einheit pro Woche definitiv sinn. Natürlich auch wenn es draußen sehr kalt ist, kann man die Einheit gut nach drinnen verlegen.

 

Aufgrund der Tatsache, das ich mir ein hochpreisigeres Fitnessstudio ausgesucht hatte, gab es zumindest kein wilden "Pumper" oder posende Männer/Frauen, die Selfies von ihrem Body machten. Das ist dann wohl aber in den Studios mit Monatspreisen bis 20 EURO der Fall, denn irgendwo müssen die geposteten Bilder auf Instagram ja herkommen. 

 

Beim Tempotraining auf dem Laufband gilt: Langsam steigern und nicht gleich die Tempoeinheiten (200m) mit 22 km/k anfangen.

 

 

Ausblick:

 

Ich werde im Februar nun wieder nur draußen meine Tempoeinheiten machen und wenn man dabei auch noch seine ganze Winterkleidung mitschleppt, ist das Training bestimmt auch nicht verkehrt.

Am Sonntag geht es dann zum Halbmarathon nach Drelsdorf, mal gucken wie es dort so läuft...

 

 

 

Euer Pascal

 

 

 

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Drelsdorf 15 km: Erster Wettkampf 2017

Vorwort:

 

Die 15 km in Drelsdorf sollten der erste Test nach meiner Erkältung werden und damit zeigen, wo ich leistungsmäßig denn jetzt eigentlich stehe. Dass es hier keine Bestzeit werden würde, war mir schon klar. Aber was dabei rauskommen würde interessierte mich selber natürlich brennend.

 

Rituale:

 

Um es vorweg zu nehmen, die Ausdauer verschwindet nach einem Ausfall über 7 Tage nicht.

Da meine Rituale für einen wichtigen Lauf wie mein Power-Frühstück 3 Stunden vorher usw. heute mal zweitrangig sind, erzähle ich von der Autofahrt, auf der Natalie uns nach Drelsdorf gefahren ist. 

 

Die Autofahrt:

 

Im Auto bekam ich schon richtig Lust mal wieder voll laufen zu können. Als dann noch coole Musik aus dem Radio kam, baute sich die positive Stimmung weiter aus. Es kann natürlich auch an dem Matcha gelegen haben, da ich ja eigentlich nie Koffein zu mir nehme. Das letzte Mal war auch schon über einen Monat her, wo ich zur LM Cross Matcha in meinem Frühstück hatte. 

 

Die Ankunft:

 

Dort angekommen war es ein schönes Gefühl seine Startnummer abholen und damit später auch zu laufen. Das war vor 2 Wochen natürlich ganz anders. Einzig die Tatsache, dass ich die Startnummer 1 bekommen habe, war nicht ganz fair. Diese hätte eigentlich Dieter zugestanden, da er letztes Jahr diese Serie gewonnen hatte. 

 

Kleine Plaudereien:

 

Dann ging es nach einigen Plaudereien zum 3 km Einlaufen mit Natalie und im Anschluss machten wir einige Sprints. Ich hatte mich, wie man auf dem Foto erkennen kann, warm angezogen, denn ich hatte mir mal bei einem kalten Lauf geschworen, nie mehr frieren zu wollen, was durch meine warmen Sachen bei diesem Lauf auch nicht der Fall war. 

 

Das Rennen:

 

Dann ertönte gegen 10 Uhr auch schon der Startschuss zum 15 km Lauf. Die ersten Meter sortierten sich die Läufer noch ein wenig ein, ehe nach der zweiten Kurve Dieter so langsam im Alleingang weg lief.

Ich selber hatte ein wenig Respekt davor zu schnell anzugehen und wenn ich ehrlich bin, konnte ich auch nicht mehr wirklich schneller anfangen. Der erste Kilometer war auf der Uhr dann eine 3:21 mit einer leichten Steigung drin. Hier hatte Dieter vielleicht schon 5-6 Sekunden Vorsprung her- ausgelaufen. Die Bergabpassage (km 2), die dann folgte wurde dann etwas schneller (3:11) und der Abstand zu Dieter wurde wieder etwas kleiner. Dann kamen die Kilometer mit den Steigungen und dort holte Dieter bei jedem Kilometer etwas auf.

Bei Kilometer 4, wo sich auch immer viele Zuschauer aufhalten, hatte ich bestimmt schon 10-11 Sekunden Rückstand. Ich hatte vor 2 Wochen den Lauf von Dieter verfolgt und gesehen, dass er die erste Runde in einer flachen 16er Zeit durchgegangen war, dann aber im Ziel eine flache 33 hatte. Ich spekulierte wieder darauf, dass er zu schnell angegangen war. 

Meine Vermutung bestätigte sich in der zweiten Runden beim Bergababschnitt, welches ich dieses Mal in 3:12 passierte. Ich wurde zum Glück nicht langsamer, das konnte ich schon mal festhalten. Bei dem 8. Kilometer passierte ich dann endlich Dieter. Dieser wollte noch versuchen an mir dran zu bleiben, was ihm aber recht schwer fiel. Ich konnte somit langsam immer einige Sekunden gut machen. An der Stelle mit den vielen Zuschauern, kam ich dann zum Erstauen einiger als erster vorbei. Es gelang mir auf der zweiten Runde eine erneute Positionsverschiebung, wie es schon beim 10 km Lauf letztes Jahr der Fall war. Ich mag es gerne, wenn ich der Jäger bin, denn das macht das Rennen nochmal spannender, anstrengender aber auch kurzweiliger, weil man immer rechnet und guckt, ob man wirklich näher kommt. Ein super Lauf war auch der Lauf in Otterndorf, bei dem mir eine fulminante Aufholjagd gelungen war. Den Artikel dazu könnt ihr hier nochmal nachlesen.

Die dritte Runde war dann auch für mich nicht mehr so easy. Ich hätte auch gerne als Vorbereitung auf diesen Lauf schon den 10er mitgemacht, denn gleich mit dem 15er zu beginnen ist schon hart.  Den Bergab-Kilometer lief ich "nur noch" in 3:16. Bei 13 km hätte auch gerne Schluss sein können, aber er fehlten noch 2 Kilometer.

Das ich dort schon ein wenig fertig war, stellte ich daran fest, das zwei Läufer, die ich gerade überholte, "Dieter häng dich hinten rein" riefen. Was mir einen kräftezehrenden Blick nach hinten Wert war und mich beruhigte, als ich kein Dieter sehen konnte. Richtig war deshalb wohl: "Da hängen wir uns hinten rein." Das pushte mich nochmal alles zu geben, zudem bei einem Wettkampf die letzten beiden Kilometer das beste Training sind, da hier der Körper schon echt fertig ist und man ihm dennoch weiter fordert. 

Es war ein schönes Gefühl angefeuert zu werden und nach über 3 Monaten und vielen Läufen, mal wieder einen Laufwettbewerb zu gewinnen. Im Ziel wurde noch ein wenig geplaudert ehe Natalie und ich uns noch 1,5 km ausliefen und 400 Meter ausgingen (Auslaufen 2.0). 

 

 

Fazit:

 

- eine richtige Erkältung haut dich locker mal 2 Wochen im Training zurück

 

- deshalb ist es ab und zu mal klüger eine Einheit wegzulassen (wenn man sich nicht fühlt), um nur 1 Einheit nicht zu machen und nicht 2 Wochen Trainingsausfall zu riskieren Wir sind ja schließlich keine Profis die dieses Risiko eingehen müssen

 

- Die Ausdauer ist auch nach einer Krankheit noch zu 90% vorhanden

 

- ein 15 km Wettkampf nach einer richtigen Erkältung würde ich nicht wieder machen

 

- bei der Geschwindigkeit vor allem die Laktattoleranz bin ich mir nicht so sicher, denke aber die macht während einer Krankheit einen Satz nach unten

 

- auch wenn man alles tut, der Muskelkater in den Waden ließ sich am nächsten Tag bei mir nicht vermeiden und war auch am Dienstag noch spürbar

 

 

 

Ausblick:

 

Ansonsten fange ich ab Mittwoch wieder mit dem Training nach Plan an und laufe am Wochenende auch wieder in Ascheffel meine anspruchsvollen Runden. Ich freue mich auf den letzten Lauf (Halbmarathon) der Laufserie in zwei Wochen, bei dem ich dann versuchen werde nochmal etwas schneller/trainierter laufen zu können. Am 09.2.2017 um 16 Uhr erfolgt dann wieder mal eine VO2MAX Leistungsanalyse im Asics Labor in Hamburg

 

 

Sportler des Jahres

 

Nominiert als Sportler des Jahres im Flensburger Tageblatt. Erstmals zusammen mit Natalie bin ich als LG Flensburg Läufer als Sportler des Jahres nominiert. Mehr dazu hier... 

 

 

 

Euer Pascal

 

 

 

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Ach nee eine Erkältung…

.... und irgendwann trifft es jeden.


Jetzt hat es mich auch letzte Woche mal getroffen. Ich bin bis dahin über ein Jahr ohne durchgekommen, was ich in Anbetracht der Tatsache wie oft doch andere Läufer und Kollegen krank sind, bemerkenswert finde.


Neuland:


Es ist aber schon komisch, eine Pause aufgrund von einer Erkältung/Krankheit machen zu müssen. Das kannte ich ja nicht. Ich bin entweder gelaufen,  habe  einen Pausentag gemacht oder habe mir einen Woche Saisonpause gegönnt.  Diese ist nämlich eine ganz andere PAUSE, es ist eine Zwangspause, nicht nur weil der Körper  sich regenerieren soll, sondern auch weil der Körper die Erholung/Ruhe zum Gesund werden braucht. 

 

Schnell wieder los…?

 

Ich dachte am Anfang auch, ich könnte die Erkältung schneller wieder los werden, jedoch fing es gleich mit den Bronchien an und alles rund um die Lunge ist keine 1-2 Tage Sache, wie beim Schnupfen oder Kopfschmerzen. Bei mir kam dann auch gleich Fieber mit über 39 Grad dazu und dann war mir  spätestens bewusst, das wird ein wenig dauern und mich eine Woche vom Training „abhalten“.


Nahrungsergänzungen haben auch mal ihre Grenzen


Ich habe natürlich während der Erkältung versucht, alles an Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) in mich rein zu schmeißen, was so helfen könnte, dass es wieder schneller besser wird, aber da helfen dann auch Zink und andere pflanzliche Sachen nicht weiter.  Man muss vorher seinen Zink und Vitamin Speicher immer voll machen, damit man erst keine Erkältung bekommt. Auch sollte man öfter abwegen, was schlimmer ist:  Entweder laufe ich heute mal nicht, weil es ein Tag draußen -13 Grad sind und verliere einen TAG oder  ich laufe und kann mal eine Woche ausfallen, weil ich in der letzten Wochen doch zu hart trainiert habe und mein Körper es hier dann doch nicht mehr schafft.


Viel Training sieht man selbst nicht


In meinem Fall, hatte ich die letzte Woche viel trainiert (das kommt einem selber aber nie viel vor), deshalb ist es gut jemanden zu haben, der einem das vor Augen führt, denn gute Trainingseinheiten werden schnell vergessen und nach 2-3 Tagen meint man wieder was „forderndes“ machen zu müssen (danke, dass ich auch hierfür eine Natalie habe).


Wie es wohl zur Erkältung kam

 

Ich wollte die beiden kalten Tage (-12 Grad) im Fitnessstudio trainieren.  Der Donnerstag war auch ganz ok und auf dem Laufband laufen ist immer gefühlt anstrengender als draußen, da es keinen Fahrtwind gibt und das Laufband nie langsamer wird.  Die Freitagseinheit am Morgen war aber dann wohl zu viel. Als ich auf der Arbeit war, hatte ich auf einmal so ein Kratzen in den Bronchien.  Als mein Chef dann noch eine Geschichte erzählte und ich darüber lachen wollte, konnte ich nur darüber husten und das hörte sich eher „gehässig“ an. Da wusste ich, das ist nicht normal. Auch hier hatte ich noch mal alle NEM zu mir genommen, die ich in meinem Schank finden könnte, aber daraus wurde trotzdem eine Erkältung, wie ihr ja jetzt wisst.


Was kann ich empfehlen:


1. Mir persönlich hat inhalieren viel geholfen, einfach heißes Wasser (mit Bronchiforton, etwas Salz und einigen Kamillenblüten) in einen Schüssel und dann mit einem Handtuch darunter und nebenbei auch gerne Musik laufen lassen, dann geht die Zeit schneller um. 

 

2. Auch halte ich viel von dem Manuka Honig (aber es sollte mindestens MGO400 sein) Wer sich also mal was „gesundes“ gönnen will, sollte dazu greifen. Normaler Honig wirkt da übrigens nicht, da dieser nur einen Bruchteil dieser „antibackteriellen" Aktivitäten enthält. Auch der Tee Schmeckt mit etwas Honig doch besser. Man kann aufgrund seiner anitibackteriellen Wirkung diesen sogar etwas in die Nase machen. 

 

3. Die Nasendusche hinterher mit Salzwasser ist auch sehr effektiv. Diese hatte ich letztes Jahr gerade zu Weihnachten bekommen. Eine Nutzung innerhalb des Jahres, auch ohne Erkältung kann bestimmt nicht schaden.

 

4. Das wichtigste ist aber Schlaf und wenn der nicht gut ist, weil ihr auf einem Ersatzbett liegen müsst, dann schlaft dort, wo ein gutes Bett für euch bereit steht. 

 

5. Auch sei während einem Bronchialen infekt noch ein hoher Cystein Bedarf erwähnt. L-Cystein wird häufig in der Form N-Acetylcystein verabreicht. N-Acetylcystein ist vielen unter der Bezeichnung ACC geläufiger Hier findet ihr einen guten Artikel dazu. Da Cystein besonders viel in Nüssen, vor allem in Mandeln, Erdnüssen,  Para- und Cashewnüssen enthalten  ist sollte man davon besonders viel essen. Aber auch Soyakerne, Haferflocken und sogar Seezunge enthalten viel davon.


Konnte man diese Erkältung verhindern?


Man kann jetzt viel spekulieren, ob mich der Freitag als Pausentag hätte gerettet, oder ob die Einheiten in der gewohnten Hamburger Luft draußen besser getan hätten. Meine Lehre aus der Geschichte ist jedoch: Wenn es nochmal nur für ein/zwei Tage Temperaturen im zweistelligen Minusbereich kommen sollten, dann mache ich vorher falls möglich etwas mehr/schnelleres und dann die beiden Tage eben frei. Wir sind doch keine Profis und können uns so was leisten. Aber was ich persönlich nicht möchte, ist viele Tage ohne Laufen, denn dafür liebe ich das Laufen zu sehr und brauche es einfach und gehört zu einem guten Tag wie der Sonnenaufgang  und Untergang…

 

Wann ist eine Erkältung wieder vorbei:

 

Eine Erkältung ist dann fast wieder vorbei, wenn ihr in euren "normalen Klamotten" nicht mehr friet oder euch darin zu heiß ist! Aber natürlich sollte man auch erst wieder mit dem "richtigen" laufen anfangen, wenn ihr euch danach fühlt. Auch sollte man natürlich checken, ob man kein Fieber mehr hat. Dann kann man langsam mit 3 km (4:48/km) Läufen wieder anfangen. Den nächsten Tag bin ich dann erneut 3 km gelaufen und dann am Freitag "schon" wieder 5 km in (4:22/km). Seit gestern fühle ich mich wieder voll genesen.... 

 


Euer Pascal

 


P.S. Wie man damit jetzt einen schnellen 15 km Lauf läuft, das werde ich euch dann nach dem 15 km Lauf in Drelsdorf übernächsten Montag berichten.


Danke natürlich an meine Sponsoren, die mir geholfen haben, überhaupt ein Jahr ohne Erkältung (durch NEM, gutes Essen, Getreide, Obst, Gemüse und  Nüsse) auszukommen. Pharma Nord, Cha cha, Cereal-Club, Söth´s Bioland und Wellnuss

 


Danke natürlich auch an meinen “Coach” und "Erkältungsbetreuerin" in dieser Zeit:  Nati ;)

 

 

LM Cross: Mein erstes Mal in Cross-Spikes

Die LM Cross in Enge Sande war meine letzte Landesmeisterschaft in 2016. Ich bin bis dato Landesmeister über 10 km, Halbmarathon und 5.000m. Das ich den Cross Titel wohl nicht verteidigen könnte, war mir schon klar, als Steffen in der Starterliste auftauchte. 

Ich wollte ihm jedoch Sekunden abnehmen um die Zeitdifferenz möglichst klein halten. Aber jetzt einmal von Anfang an.

 

Wenn ich mir wichtige Wettkämpfe im Kalender ankreuze, wo ich ausgeruht und top drauf sein will, dann halbiere ich in der Woche immer meine Wochenkilometer. Zudem setzte ich mir an Tag davor immer einen Pausetag (meist komme ich an dem Tag dennoch auf über 15.000 Schritte). Desweiteren achte ich ab Freitag Abend auf kohlenhydratreiche Gerichte mit Reis oder es gibt auch zusätzliche Leckereien wie Milchreis. Samstag Abend hab es z.B. das erste Mal selbstgemachtes Pilz-Risotto mit Lachs gekocht.

 

Mein Frühstück am Morgen

 

Das Frühstück am nächsten Morgen war ein wenig ungünstig. Da mein Lauf erst um 14:15 war, und ich immer 3 Stunden vorher mein Power-Frühstück  esse, stellte sich die Frage, was ich bis 11:15 machen sollte. Zum Glück schliefen wir schon mal bis 9:15. Bis man dann auf, geduscht und so weit fertig ist, war es auch schon 10 Uhr. Deshalb entschloss ich mich dazu um 11 Uhr etwas mehr Hirseporridge zu essen und vorher nur was zu trinken um dann mit Natalie und Samy eine kleine Runden spazieren zu gehen. 

Ich hatte längere Zeit schon keinen "ernsthaften" Wettkampf und deshalb schmeckte mir mein Power-Frühstück nach Originalrezept mit Hirsemilch, gefriergetrockneten Bananenscheiben, Bio Korinthen, Matcha und Kokosblütenzucker richtig gut. 

 

Ankunft in Leck

 

Dann ging es schon los nach Leck. Dort angekommen wurde es etwas hektisch, da wir zuerst unsere Startnummern suchen mussten, die die Läufer aus unserem Verein schon abgeholt hatten.

Was ist im 21. Jahrhundert eigentlich so schwer daran die Startgebühren durch den Landesverband einziehen zu lassen /oder durch die Vereine im Vorwege zu überweisen? Immer muss einer mit einer Tüte an Bargeld herumlaufen. Das muss doch irgendwann endlich mal einfacher gehen...

 

Cross Lauf der Frauen 

 

Dann stand ich auch schon mit 2 Tüten auf der großen Wiese, wo der Startschuss erfolgte und half Natalie dabei auf ihre Spikes umzusatteln. Warum die echt wichtig sind, komme ich später nochmal drauf zurück. Da Ute noch einen Aufpasser für ihren Hund Anoki suchte, bot ich mich ohne zu zögern  an, denn Hunde sind mir ja durch Natalies Hund Samy vertraut, nur liegen zwischen beiden ungefähr 11 Jahre und die machen einiges aus. Ich wurde also nach dem Start leicht von Anoki in den Wald gezogen, wo er die Fährte von Ute aufzunehmen versuchte.

Zumindest ging so die Zeit schneller um und dann kam auch Natalie  schon zurück von der kurzen Strecke. Ich lief ihr mit Anoki Richtung Ziel  hinterher. Also Hunde können einen echt gut ziehen, wenn die denn wollen... Natalie wurde Vizelandesmeisterin hinter Lisa, die eine so darf man sagen, Kurzstrecken und Crossexpertin war. 

 

 

Meine Laufwidmung

 

Einige zeit später gesellte sich Stig mit in die Runde (ihm wollte ich heute meinen Lauf widmen). Er ist 2014 Doppellandesmeister Cross geworden und es hatte immer sehr viel Spaß gemacht gegen ihn zu laufen. Leider ist er zur Zeit noch verletzt und ich hoffe er kann spätestens Ende 2017 wieder an seine alte Form anknüpfen. Alles Gute für dich Stig...

Ein anderer Läufer hat glücklicherweise nach 3 1/2 Jahren beim Flensburger Adventlauf erstmals wieder Wettkampfluft geschnuppert. Mit Torben Detlefsen hatte ich in den Jahren 2008-2011 packende Duelle geliefert. Wäre cool, wenn Torben bei der LM am 1. Mai Kaltenkirchen dabei wäre. 

 

Warm machen vor dem Start

 

35 Minuten vor dem Start lief ich dann für meine 3 km Runde los. Das Einlaufen war unter 4 Minuten im Schnitt, was ich schon gut fand, denn geplant war es nicht. 

Auf dem Feld an Start traf ich dann auch meinen Vater, was ich immer sehr schön finde. Hier zog ich mir noch meine neuen Spikes an und machte die ersten Sprintversuche. Ich hatte schon über 4 Jahre keine Spikes mehr angehabt und das letztes Mal war, glaube ich, auf der Bahn bei der LM in Büdelsdorf irgendwann.  

 

Der Lauf

 

Pünktlich um 14:15h ging es dann endlich los. Ich wollte schnell wegkommen um am Anfang des Waldes keinen Läufer vor mir zu haben, denn hier wurde es nach ca. 400m echt eng und matschig. 

Dass man mit Spikes bei einem Crosslauf richtig ist hatte ich schon letztes Jahr bemerkt und Natalie gesagt für nächstes Jahr besorgen wir uns Spikes, denn ich wollte keine Nachteile mehr haben, nur weil ich nicht das richtige Schuhwerk/Ausrüstung dabei hatte. 

Im Laufe des Rennens bestätigte sich dieses noch mehr. Die engen Kurven konnte man mit Spikes im vollen Tempo durchlaufen, ohne müsste man da mit kleinen Schritten um die Kurve tippeln um nicht auszurutschen. Also merke: Wer einen Crosslauf mitlaufen möchte benötigt Spikes oder lässt es gleich sein. Es würde ja auch keiner auf die Idee kommen mit Sommerreifen in den Winterurlaub zu fahren, obwohl das auch funktionieren kann, wird aber ein gefährliches unterfangen.

 

Nach cirka einem Kilometer hatte Steffen schon einen kleinen Abstand heraus gelaufen. Nur Simon konnte ihm noch folgen. Ich hatte in den Kurven immer noch nicht das 100 %-ige Vertrauen in die Spikes (obwohl man das ruhig haben kann) und verlor deshalb  hier immer einige Meter. Aber auch das Tempo der beiden Führenden war nicht meins. Ich merkte jedoch immer nach dem steilen Anstieg beim Berg, als es wieder flacher wurde, dass meiner Körper dann die Belastung verarbeitete hatte und wieder froh war schnell und flach zu laufen. 

Der Abstand vergrößerte sich bis zur 3. Runde. Ab dort hatte wohl auch Simon (PB 10km 32:20) für sein schnelles Anfangstempo zahlen müssen. Nach dem letzten Anstieg am Berg, wo man kurz vorher schon auf die letzten Läufer aufgeschlossen hatte, wurde es nochmal richtig hart. Ab dann ging es aber nur noch flach in Richtung Ziel. Hier konnte ich nochmal meine letzten Reserven mobilisieren und mit nur 14 Sekunden hinter Simon als 3. ins Ziel laufen. Steffen (41 Sekunden vor mir) hatte sich wie erwartet den Landesmeistertitel gesichert. 

  

 

Fazit

 

Ich bin sehr froh in meinem Läuferleben überhaupt mal Landesmeister Cross geworden zu sein. Das hätte ich mir früher nie erträumen lassen. Deshalb ist der 3. Platz hinter den beiden Crossexperten sehr zufriedenstellend und motivierend zugleich. 

 

 

Ausblick

 

Jetzt heißt es erstmal von der ungewohnten Belastung für die Fussgelenke erholen und dann weitertrainieren. Ich werde den Silvesterlauf in Oversee und die Drelsdorfserie bis auf den 15 km Lauf aus dem Training heraus laufen. Hier steht die "Betreuung" von Natalie an erster Stelle und ich baue mein Training da herum.

Zudem habe ich im Januar vor etwas anders zu trainieren und auch für die Regeneration werde ich etwas weiteres auszuprobieren. Mal gucken, ob mich das weiter bringt auf dem Weg zu einer flachen 30 über 10 km im März. Zudem hoffe ich darauf nach dem 9 Monat in Folge keine Überstunden im Januar mehr machen zu müssen, sonst könnte das echt eng werden mit Arbeit, Training und der Regeneration....

 

Euer Pascal

 

 

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Danke an Tim Sommer für das Foto. / (hier sieht man meine Arme, die in der Kurve den Spikes noch nicht ganz vertrauten)

Holstenkösten Lauf mal anders