Sieg und PB 1:05:32 in Otterndorf beim Halbmarathon

Meine Woche vor dem HM

 

In der Woche nach meiner 30:08 in Siegburg bin ich:

 

Montag zum Yoga gegangen

Dienstag bin ich mit Natalie 13km gelaufen

Mittwoch Morgen 10km

Donnerstag Abend 9,5km

Freitag Morgen  nochmals 6,7 Kilometer ruhig in 4:13.

 

Mein Sauerstoff Messgerät (humon Hex) riet mir nach meinen Einheiten öfter einen Pausentag in mein Training einzubauen. Das habe ich zwar nicht gemacht, aber nach der Einheit am Freitagmorgen war mir klar, dass ich mit 48 Stunden Pause eigentlich genug für den HM haben sollte.

 

Das 5. mal in Otterndorf

 

In Otterndorf sind wir jetzt schon seit 2015 jährliche Gäste und kommen wegen der Gastfreundschaft und der familiären Stimmung vor Ort immer gerne vorbei. Reinhard und Annette organisieren für die Athleten das Wochenende immer super. Alles wird geplant, Startnummern abgeholt, eine Verpflegungstüte ins Zimmer gestellt und im Hotel am Medemufer wird man 3 x täglich lecker beköstigt. Danke euch Beiden wieder für die Orga dafür.

 

 

Meine Erfolge in Otterndorf bis gestern:

 

2015 4. Platz

2016 2. Platz

2017 2. Platz

2018 3. Platz

 

Halbmarathon Otterndorf mein 5. Versuch

 

Dieses Jahr sollte es wieder spannend werden, denn mit Josef Katib und Eyob Solomon waren zwei weitere sehr gute Läufer gemeldet, die in Otterndorf auch schon gewonnen haben (Josef/10hm und Eyob/den HM). Das war mir bis jetzt nicht gelungen. Als wir wieder von Norbert König zum Start des Bambinilauf (422m) vorgestellt wurden und bei Natalie erwähnt wurde, dass sie den Lauf sogar mal gewonnen hatte, sagte er bei meiner Vorstellung: " Pascal muss hier nachziehen".

 

 

Der Lauf

 

Pünktlich um 10:15 Uhr gingen wir Halbmarathonläufer zusammen mit einigen Marathonis auf die Strecke.

Eyob machte auf den ersten Kilometern richtig Tempo. Mein erster Kilometer auf der Uhr war eine 2:56.51 und er muss min 3-4 Sekunden schneller gewesen sein.

Er hatte ein Führungsfahrrad, was ich beim Auflaufen auf die 10 Kilometer Läufer leider nicht hatte. Für  mich war es hier ein Slalomlauf, zum Glück betraf das jedoch nur eine Strecke von einem Kilometer. Hinter dem Deich auf dem  Rückenwindstück zurück kam ich dann immer näher an ihn heran. Erst beim 7. Kilometer überholte ich ihn dann.

Er versuchte noch kurz dran zu bleiben, aber ich steigerte nochmals kurz das Tempo und übernahm das Führungsfahrrad.

Jetzt ging es etwas später vorbei am Start auf die zweite Runde. Aufgrund der vielen Läufe, wurde ich leider übersehen und erst etwas später als Führender durchgesagt.

Ich konnte auf dem weiteren Kilometern das Tempo weiterhin halten, was auch wieder an einem langen Rückenwindstück lag. Ab dem 17. Kilometer wurde es härter und gleich kam noch das Gegenwindstück zurück unter dem Deich bis ins Dorf hinein.

 

Ich wusste, jetzt musste ich kämpfen und meine Zwischenzeit deutetet jedoch auf eine 65. Zeit hin, auch die Siegprämie von 600 Euro für den ersten Platz motivierte natürlich zusätzlich hier nicht nachzulassen, obwohl Eyob beim letzten Wendepunkt schon einigen Abstand zu mir hatte.

Die Strecke ist  (abgesehen so den vier Deichanstiegen)  als flach zu bezeichnen. Das war auf den letzten Kilometern natürlich mein Vorteil trotz Gegenwind.

Hier habe ich daher nochmals versucht keine Sekunde liegen zu lassen. Was mir mit 3:10 und 3:07 nahezu gelang. Mehr war nicht drin, aber wie ein Einbruch sahen die Kilometer auch nicht aus. Ich kann somit sagen keinen Kilometer etwas verschenkt zu haben.

 

Dann kam auch schon das Ziel näher und es stand wirklich noch eine Zeit von 1:05 unter dem Zielbanner auf der Uhr. Ist schon ein geiles Gefühl dieser Anblick und die Tatsache, dass es ist nicht mehr weit ist.

Ich kam mit einer 1:05:32 als erster ins Ziel. Das war schon unbeschreiblich was mir heute dort gelungen war. Nach 5 Jahren hatte ich es dort doch tatsächlich mal geschafft den Lauf wie Natalie damals zu gewinnen und das noch mit neuer PB um 1 Min und 20 Sekunden verbessert. 

Mit einem Schnitt von 3:06 (entspricht einer Durchgangszeit von 31:04 über 10km) bin ich sehr zufrieden.

Eyob hat übrigens 2016, wo ich in Leverkusen meine 30:35 gelaufen bin, den Lauf Rund ums Bayerkreuz in einer flachen 30iger Zeit gewonnen. Trotz der Tatsache, dass er am Vortag bei der Cross DM mit gelaufen war. Das ich ihn mal schlagen würde, hätte ich damals nie für möglich gehalten. Beim LZDM dieses Jahr von Husum nach Wittbek hatte er aber nur noch 15 Sekunden Vorsprung vor mir...

 

 

Die Zeit von 1:05:32 ist übrigens nicht nur neuer Landesrekord M35, sondern auch neuer Kreisrekord (Schleswig-Flensburg) der Männer.

 

Kurz zu Natalie 

 

Natalie kam als 3. Frau und beste Deutsche ins Ziel. Sie wollte das Tempo der Kenianer 1:17 nicht mitgehen und ließ es deshalb etwas ruhiger angehen. Nach 1:21:00 kam sie dann ins Ziel. Damit ist Natalie in den letzten 5 Jahren immer aufs Podium gelaufen und hat den Lauf, wie ich jetzt sogar einmal gewinnen können.  

 

Next Year again?

 

Nach der Erfolgsserie hier in Otterndorf wissen wir noch nicht, ob wir nächstes Jahr erneut wiederkommen werden, denn der Lauf wird am 20.9.2020 stattfinden und hier sind zugleich die Deutschen Straßenlauf Meisterschaften über 10km in Uelzen.

Wenn man gut drauf ist, muss man leider den Otterndorf Halbmarathon wohl ausfallen lassen, um zu versuchen seinen M35 Titel zu verteidigen. Aber zum Glück ist es bis dahin noch genug Zeit...

 

 

Kleine Analyse meiner Wettkampfzeit

 

Es gibt eine App, die nennt sich VDot02 und in der kann man seine Bestzeit über 10k einstellen und man bekommt seine voraussichtliche Wettkampfzeit über Halbmarathon berechnet. 

 

                                 Siegburg                       VDot02                  1 Woche später

                                 Zeit 10km          Kalkulierte Zeit HM     gelaufene Zeit HM     Differenz (besser lt. APP)

 

Pascal Dethlefs             30:08                         1:06:21                       1:05:32                        49 Sekunden

 

Ich finde die Berechnung sehr interessant. Auch damals mit meiner 30:35 hatte ich eine um 27 Sekunden bessere Zeit aufgestellt, als der Rechner es errechnet hätte.

Vielleicht macht ihr diese Berechnung mit euren 10km und HM Zeiten auch mal... 

 

Fazit

 

Ich bin der Meinung, meine Low Carb Ernährung in den letzten Jahren macht diese Differenz zur vorgeschlagenen "APP-Zeit" möglich. Vielleicht ist es aber auch so, dass meine 10km Zeit eigentlich schneller sein müsste und dass ich das wegen meiner Ernährung nur nicht abrufen kann.

Denn die App berechnet andersherum für meine HM Zeit eine 29:43 auf 10km aus.

 

Unterwegs habe ich heute übrigens nichts zu mir genommen.

Das war übrigens beim Halbmarathon in Neumünster 2014 noch ganz anders, da wollte ich unterwegs noch Cola gereicht haben...

 

Meine 3 Tipps für einen Halbmarathon

 

- Morgens Hirsemilch trinken bis kurz vor dem Start statt Wasser (hatte ich bei der DM übrigens auch)

- einige Tage vorher ordentlich Arginin und Citrullin nehmen (Empfehlung wie von Dr. Feil)

- 3 Stunden vorher mein Power-Frühstück essen, hier nehme ich jetzt immer gerne einige Löffel Cashewsmus dazu

 

(Natalie macht sich jetzt immer Hirsegrieß, wenn man mal keinen Hunger mehr auf Hirseflocken hat, ist das eine gute Alternative).

 

Mir reicht es jetzt auch mit Hirseporridge und freue mich jetzt auch wieder auf meine Low-Carb Ernährung in den nächsten Tagen. 

 

Jeden Samstag vor einem Wettkampf esse ich übrigens Süßkartoffelpommes mit veganer Mayo und Abends mein Milchreis. 

 

Ausblick

 

So, das war meine Highlight-Saison 2019. Jetzt werde ich mich ausgiebig erholen und erst Ende Herbst wieder Läufe bestreiten. Ob ich die Cross LM mitmachen werde, muss ich mir noch überlegen...

 

Hier beginnt, wie ihr ja vielleicht wisst, nicht nur ein neues Jahrzehnt (Die wilden 20iger ;), sondern es sind auch wieder die Olympischen Spiele und in dem Jahr lassen sich viele Sportler mit guten Zeiten davon motivieren (im Jahr 2016 waren das meine PB in 1:06:52 über HM und 30:35 über die 10 km).

 

p.s. 

 

Da ich schon 6 Monate auf Eier, Ananas, Bananen, Honig und Himbeeren verzichte, Hier nachzulesen warum, kann ich sagen es geht auch ohne ;)

 

 

 

Euer Pascal

 

Danke an den TuS Deutz und speziell an Karl Steiner für das Foto.

 

 

----------------------------------------------------------Wiederholende Werbung-------------------------------------------------------------------

 

 

 

Danke an dieser Stelle erneut an meine langjährige Sponsoren, die ich alle uneingeschränkt weiterempfehlen kann.

 

Marc Saknus Physiotherapeut meines Vertrauens :)

Pharma Nord hochwertige NEM 

Cereal-Club mein Low-Carb Müsli oder eben mal nicht Low Carb ;)

Soeth´s BIO-Kiste Biogemüse aus Viöl

Frau Ultrafrisch schnelle gesunde Mahlzeiten und ein mega Leckeres Porridge (Sommerbeere)

eat cha cha bester Thailänder in Deutschland

www.o-t-n.de Orthopädietechnik, Leistungsanalysen und meine Einlagen nach Maß

Deutscher Meister in der M35 bei der 10km DM in 30:08 in Siegburg

Wow.....wo soll ich anfangen? Am besten bei meiner Ehefrau, die erstens die Idee für die deutschen Meisterschaften hatte und zudem mir diese Woche viel Unterstützung hat zukommen lassen (trotz der Tatsache, dass sie es in ihrem Referendariat zur Zeit auch nicht leicht hat).

Sie hat mir meine "Phantomschmerzen" ausgeredet, ist mit mir 2 mal zum Yoga gegangen und hat von ihrer Woche vor dem Alsterlauf berichtet, in der sie sich auch nicht nach 35 Min. Zeit gefühlt hatte, es aber dann doch gelaufen ist. Danke dir, meine liebe Natalie, dafür! Du hast mir den mentalen Weg frei gemacht...

 

Meine Ernährung die Tage vorher (so weit ich das noch weiß)

 

Donnerstagabend gab es eine Risottopfanne (schnell gemacht und die ersten Kohlenhydrate). 

Freitagmorgen habe ich mein Lieblings-frühstück gegessen.

Sojaquark, Blaubeeren, veganes Eiweißpulver, Bio Pfirsich, Mandelmus, Hanfsamen,  Sojalecithin, einige Cashewnüsse  und Zimt.

Freitagmittag eine Kartoffelsuppe von Frau Ultrafrisch

Freitagabend unser Wettkampfessen 

Samstagmorgen wieder mein Freitagsfrühstück

Samstagmittag waren wir im Peter Pane in Münster und haben uns je ein 1/2 Pfund Süßkartoffelfritten gegönnt. Zwischendurch auf der Hinfahrt auch einige Mangostreifen 

Samstagabend gab es dann noch Milchreis selbst gekocht

Sonntag Morgen wie gewohnt mein Power-Frühstück

 

Mein Training 5 Tage vorher

 

Dienstag 10,2km in 4:00 Schnitt

Mittwoch 4 km ein, 11 x 200m und dann 2 km ausgelaufen (10km)

Donnerstag Pausetag, aber Yoga am Abend

Freitag Morgen 8,36 km

Samstag Pausetag

Sonntag 30 min. Spaziergang am Morgen 9:10 beginn mit dem Einlaufen von 3km!

So sind die Beine dann auch mega ausgeruht!

 

Anfahrt nach Siegburg

 

Aber jetzt langsam zum Lauftag selber. Wir sind am Vortag angereist (Ankunft 18:45) und Natalie hatte mit dem Hotel zum Stern ein super zentrales und mit 84 EUR incl. Frühstück auch ein günstiges Hotel gefunden. Außerdem war hier ein kostenloser Parkplatz direkt vor dem Hotel incl. und man war nur 20m von der Laufstrecke entfernt und vom Ziel 150m. Zudem konnten wir Sonntags noch duschen und somit 30 Minuten später auschecken. 

 

Das Warm up

 

Wie schon erwähnt hat Natalie ein sehr zentrales Hotel gefunden. So sind wir dann um 9:10 für eine Laufrunde aufgebrochen. Am Samstagabend sind wir die Strecke erstmals abgegangen. So konnte man sich schon mal die Kurven und den Untergrund angucken. Ich versteh nicht, wie man nicht im Wettkampf versucht Idealllinie zu laufen. Viele und einige auf den vorderen Plätzen sind die Strecke auf alle Fälle nicht optimal gelaufen und somit länger als nötig. 

Zwei Steigerungen vor dem Hotel und dann ging es in die Wettkampfsachen und langsam zum Startbereich, den wir gegen 9:47 erreichten. Ich kannte das Prozedere von meinen ersten Meisterschaften in Karlsruhe damals. Keiner will in den hinteren Reihen stehen und alle taktieren vor der Startlinie (hier würde ich gerne die gleiche Vorgehensweise wie in Hamburg 2016 vorschlagen, nur von den Seiten kann man sich einsortieren und von vorne ist absolut gesperrt. Dann wären die Läufer auch früher dort und sonst steht man eben hinten).

 

Der Lauf

 

Ich stand dann in der dritten Reihe, für mich sehr ungewohnt. Dann ging es los. Die ersten Meter auf die Füße der Anderen achten und bloß nicht stolpern, das war meine Devise. Meine M35 Konkurrenten Steffen Justus und Josef Katib liefen schon vor mir.

Nach 500m kam der Anstieg, der natürlich noch flott hoch ging. So langsam reihte man sich ein. Josef konnte ich dann schon schnell hinter mir lassen. Ich lief alleine etwas vor mir, eine kleine Vierergruppe mit Steffen, die nach einer halben Runde aus der Führungsgruppe herausgefallen war. Die Schnitte waren schon nett.

Bergab immer unter 3 und hoch kurz über 3 Minuten/km. Es fühlte sich aber gut an und ich zog mich immer näher an die eine Gruppe heran.

Am dritten Anstieg hatte ich dann auf die Gruppe aufgeschlossen und lief rechts an dieser vorbei. Zwei Läufer versuchten zwar noch dran zu bleiben, aber als ich auf dem "Bergabstück" dann das Tempo hoch hielt kam keiner mehr mit.

Der 7. Kilometer war dann auch eine 2:57 auf der Uhr. Der 8. mit einem Anstieg von 11 Höhenmetern war bei allen dann wohl der schlechteste Kilometer. Ehe es dann auf die letzten beiden ging. Wieder bergab (siehe Grafik unten, für alle die kein Strava haben) 9. = 2:58 und dann der letzte Kilometer.

 

Hier wurde nochmal alles reingelegt und ins Ziel gesprintet in 2:52. Wie ich das hinbekommen habe weiß ich auch nicht, aber voll fertig/eingebrochen würde auf der Uhr anders aussehen. So bin ich dann meine neue PB in 30:08 gelaufen und als 13. und deutscher Meister der M35 in Ziel gelaufen. 

 

Es wurden trotz der anspruchsvollen Strecke (ich denke es lag an den ansonsten top Bedingungen aus Wind und Temperatur ) viele Bestzeiten gelaufen. Unser LZDM Mitläufer Dustin lief eine 30:45 aus dem Marathontraining. Stark Dustin und viel Erfolg in Berlin!

 

Natalie auf Platz 15.

 

Natalie hat ihre beständige 35-iger Form dieses Jahr wieder einmal mehr bestätigt und kann in Elmshorn vielleicht letztmalig in diesem Jahr und dann sogar 3 x in einem Monat Sub 36 laufen, was ihre enorme Kontinuität aufzeigt und (das sein ihr schon erwähnt) im Winter einen Sprung unter die Sub 35 möglich macht.  

 

Siegerehrung

 

Die Siegerehrung im Anschluss war natürlich etwas ganz besonderes. Jedoch wurde kurz vor dieser mitgeteilt, das die Medaillen noch in der Asservatenkammer in der Berlin liegen und nach Hause geschickt werden. Das war natürlich schade, aber eine Urkunde und ein Foto mit den beiden Anderen (was ich schon geteilt hatte) wurde dann dennoch für die Geschichtsbücher festgehalten.  

 

Fazit

 

Mit solch einer Zeit (das habe ich an den Reaktionen und den vielen persönlichen Nachrichten gemerkt) hatte keiner (Natalie hatte es geahnt) von euch gerechnet und ich selber nur geliebäugelt, da ich wusste, wie gut ich mich bei den 10km in Buxtehude mit 31:00 gefühlt habe, es aber auch eine sehr flache Strecke war.

Siegburg war, wie es Leichtathletik berichtet hatte, "anspruchsvoll". Ich will jetzt nicht behaupten auf einer flacheren Strecke wäre ich definitiv sub 30 gelaufen, aber es wäre enger geworden. Ich bin mit der Zeit definitiv zufrieden. Vor allen wenn man bedenkt, wo ich 2013, als ich Natalie kennengelernt habe, stand (Bestzeit 31:40 / Saison Bestzeit 2013: 32:02).

 

Von dort an habe ich mich kontinuierlich gesteigert und bin jetzt 9 Sekunden von einem Ziel entfernt, was ich mir 2016 gesetzt hatte, um mir täglich eine Frage zu beantworten: Warum machst du das?!

 

Man braucht Ziele. Die müssen aber auch realistisch sein, aber wer sagt, dass die immer sofort erreicht sein müssen? Ich denke die Quoten zur Erreichung meines Ziels sind für 2020 auf jeden Fall gestiegen. Es macht auch mega Spaß mit der deutschen Elite mitlaufen zu können, auch vor dem Hintergrund, dass ich diese Leistung mit 73 Wochenkilometer geschafft habe. Manchmal hilft dir hier wohl die Kontinuität und keine Versetzungen/Erkrankungen zu haben. 

 

Wer mein Training über Strava in den letzten Wochen verfolgt hat, konnte meine Leistung bei der DM auch nicht wirklich herauslesen. Jetzt wisst ihr auch warum ich mir keine Instaposts von Läufern angucke und nur sehr selten bei Instagram vorbeischaue. Es demotiviert mich, da mein Training nicht dem der Anderen entspricht. Aber irgendwie geben mir mein Training und die Umfänge bei den Zeiten Recht, diesen Weg weiter zu gehen.

 

Wie kam es zu der Leistungssteigerung

 

Wie diese Leistung mit den Umfängen möglich war, kann man nicht genau feststellen. Ich habe dafür an zu vielen Stellschrauben gedreht.

Eine ausreichende Versorgung von Vitamin A, Taurin Vitamin K2, Eisentabletten immer Abends, Ackerschachtelhalm, Arginin/Citrullin hat sicherlich dazu beigetragen.

Lebensmittel meiden, die Entzündungen auslösen, Intervallpfasten, Höhentraining in Davos, wöchentlich Yoga, nach harten Einheiten/Wettkämpfen wenig Kohlenhydrate und eine durchgehende Low Carb Ernährung müssen jetzt nach Jahren positive Auswirkungen gehabt haben. 

 

Ich habe dieses Jahr auf meiner Uhr durchschnittlich 1500 Schritte am Tag mehr gemacht als 2018. Ich denke Bewegung hat auch darein gespielt. Es ist natürlich nicht anstrengend spazieren zu gehen, aber wenn Natalie und ich Samstag morgens eine 5 Kilometer Runde gehen, sind es immerhin 5 km. 

Für uns ist das aktive Regeneration, die natürlich nie in unseren Wochenkilometern mit drin sind, sondern noch "on top" kommen. 

 

Meine Top 5 Erfahrungen

 

- auch ohne Kaffee (Koffein) im Training und im Wettkampf sind dennoch gute Zeiten möglich

- wer Franzbrötchen und Kohlenhydrate liebt, muss mehr trainieren als Andere

- trotz Low Carb Ernährung und nach harten Einheiten keine Kohlenhydrate bin ich über ein Jahr nicht mehr krank gewesen

- wer sein Vitamin D Spiegel auf über 50 ug/l hält ist gut vor Erkältungen geschützt

- Nahrungsergänzungsmittel haben in der richtigen Dosis ihre Berechtigung

 

Ausblick

 

Ich werde jetzt noch einen Halbmarathon laufen und versuchen hier auch eine entsprechend gute Zeit abrufen zu können, obwohl der größte Druck von mir natürlich Sonntag abgefallen ist. Das Schlimmste was einem nämlich passieren kann, ist doch super zu trainieren, alles zu optimieren und dann eine Kleinigkeit zu haben, die verhindert sein Potential dort abzurufen zu können.

 

 

Euer Pascal

 

 

 

Danke an dieser Stelle an meine langjährige Sponsoren, die ich alle uneingeschränkt empfehlen kann.

 

Marc Saknus Physiotherapeut meines Vertrauens :)

Pharma Nord hochwertige NEM. 

Cereal-Club Low-Carb Müsli 

Soeth´s BIO-Kiste Biogemüse aus Viöl

Frau Ultrafrisch schnelle gesunde Mahlzeiten 

eat cha cha bester Thailänder in Deutschland

www.o-t-n.de Orthopädietechnik und meine Einlagen nach Maß

 

 

Danke an Larasch für das Foto!

Die Daten von meiner Garmin Uhr

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Humon Hex oder die Sauerstoffmessung direkt im Muskel

Humon Hex-Sensor (tragbares Gerät, das in Echtzeit den Muskelsauerstoff misst.)

 

Vor einigen Wochen habe ich durch Lars Levsen (jetzt Schwimmtrainer beim LandesSportBund Sachsen-Anhalt e.v.) von dem Gerät erfahren. 

 

Ich fand die Erfindung, den Sauerstoffgehalt direkt im Muskel zu messen, so spannend, dass ich mir sofort ein Gerät aus den USA habe liefern lassen. Es dauerte ca. 10 Tage und dann ging es auch schon los. 

 

Er kann mit höherwertigen Garmin Uhren (z.B. Fenix 5S Plus) gekoppelt werden, dann kann man den Wert sogar LIVE auf der Uhr sehen und sein Tempo entsprechend anpassen.

 

Anderenfalls habe ich mir die Humon APP runtergeladen und nutze es über mein Handy, was ich beim Training immer dabei habe. 

 

Man verbindet das Gerät mit Bluetooth und macht es auf seinem Oberschenkel fest.  Nach einigen Minuten bemerkt man ihn gar nicht mehr.

Das Gerät weiß sogar wo du gelaufen bist und wie schnell, obwohl es meiner Meinung nach etwas ungenau ist. Meine Garmin Uhr ist bei der Pace genauer.

Bei dem Gerät geht es mir aber in erster Linie um den aktuellen O2 Gehalt im Muskel. Wenn man die Einheit gestartet hat und gelaufen ist, beendet man diese wieder auf dem Handy und bekommt eine schöne Auswertung und Tipps (siehe Bilder unten).

 

Ich denke, die Funktion, die das Gerät bietet z.B. die Schwellenwertbestimmung, die ich selber noch nicht getestet habe, kann eine sinnvolle Ergänzung sein.

 

Ich empfehle das Gerät nicht jeden Hobbyläufer, jedoch denke ich, dass ambitionierte Läufer den Mehrwert, den das Gerät bietet, in effektivieren Training spüren sollten. Wenn man Intervalle läuft, sollte man eben dann erst wieder beginnen, wenn der Muskel aus dem roten Bereich raus ist. Auch macht es keinen Sinn Einheiten zu absolvieren, die zu lange im roten Bereich sind, da diese zu lange Regenerationsphasen erfordern.

Wenn ich weitere Erfahrungen in den nächsten Monaten gesammelt habe, werde ich es in einem späteren Blogartikel mal aufgreifen. 

 

 

Humon Hex bestellen

 

Hier in den USA kann man das Gerät günstiger bestellen GutscheinCode für 10%: TRAINSMART 

(ich stehe mit der Firma nicht Verbindung!).

 

Bei mir kam das Gerät ohne weitere Zollgebühren an, sollte aber eigentlich immer so sein.

 

Mein Training der letzten Wochen

 

Mein Training der letzten Wochen lief echt gut und ich konnte meine Einheiten immer weiter steigern. 8 x 1.000m dann 9 x 1.000m und in der Woche darauf 10 x 1.000 m. Kleine Wehwehchen (Arbeit für den Physio) hatte ich natürlich auch. Trotz der Tatsache, dass ich jede Woche eine Yoga Stunde absolviert habe.

Meine Wochenkilometer der letzten 10 Wochen betragen übrigens "nur" 73,50 km. Das könnt ihr übrigens auch alles bei Strava beobachten/nachlesen.

Ich denke, das ist ein Grund, warum ich so lange schon dabei bin. Ich habe es und werde es nie übertreiben. Steigern natürlich schon, aber dann behutsam und über Jahre hinweg. Das kontinuierliche Training ist manchmal der Schlüssel zu Leistungssteigerungen. 

 

Die letzten beiden Wochenenden haben wir dann jeweils mit einem Wettkampf verbunden.

Handewitter Sommerlauf: 5km (15:30 min) und 10km im Anschluss in 31:28 min waren schon einmal ganz nett.

 

Letzten Sonntag dann 10 km mit Natalie um die Alster (35:23 min) und nochmal in Buxtehude Streckenrekord (31:00 min) waren dann ein zweiter super Reiz obendrauf.

 

Ich hoffe das kann jetzt alles noch verarbeitet werden. Lieber wäre es mir gewesen, ich hätte 2 Wochen noch normal trainieren können, aber manchmal muss man sich auch auf die "Probewettkämpfe" einstellen und bis jetzt bin ich mit den Ergebnissen zufrieden. Natürlich sollte noch eine Steigerung in Siegburg folgen, sonst wäre man doch etwas enttäuscht. 

 

 

Ausblick auf die DM

 

Wir werden am Samstag natürlich nicht laufen und einen Pausentag machen. Am Donnerstag vorher folgt noch ein weiterer Pausentag. Dann sollte man voll frisch an den Startlinie stehen können. Ich bin gespannt, was mein Körper im Stande ist zu leisten.

 

An NEM habe ich in den letzten Monaten versucht vieles zu optimieren (Arginin, Eisen, Zink, Selen, Vitamin A, K2, Vitamin D, Jod) Danke an Pharma Nord dafür ;)

 

Für Blutanalysen (große Blutbilder, Werte messen, IGG4 Test, Hormonstatus usw.) habe ich dieses Jahr übrigens über 500,00 EUR investiert. 

 

Gespannt bin ich auf das Ergebnis meiner Einnahme von 400mg K2 täglich, die einen positive effekt auf die Leistungsfähigkeit haben sollen.

 

Ich bin gespannt und werde ausführlich von der 10km DM nächste Woche berichten, wo es für mich um eine Medaille in der M35 geht. 

 

 

 

Euer Pascal

10,15 km Dauerlauf am Dienstagmorgen

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Handewitter Sommerlauf vier Starts mit vier Streckenrekorden

Eigentlich sind Doppelstarts ja nicht so unser Ding. Sich auf eine Sache voll zu konzentrieren ist meist effektiver, aber wenn das Training mal hart sein soll, kann man das durchaus mal machen. 

 

In Itzehoe 2014 habe ich den Doppelstart damals erstmals ausprobiert und konnte dann die 5km und die 10km gewinnen ( 15:50 / 33:08). Auch beim Lauf zwischen den Meeren bin ich Doppelstarts schon seit Jahren gewöhnt. 

 

Wie gesagt, wir waren in Handewitt eigentlich über 10km gemeldet und überlegten uns wie wir eine effektive Trainingseinheit absolvieren könnten.

Natalie war es dann, die meinte, wir können die 5km doch auch laufen und zwar schnell und dann noch 10km obendrauf.

Zwei Wochen vor der DM 10 km durchaus noch möglich. Somit haben wir Samstag noch Kai Hensen (danke dir für die super familiäre Laufveranstaltung) angeschrieben, ob er uns für die 5km schon anmelden könnte und wir am nächsten Tag nur die Nummern abholen mussten. Genau so lief es dann auch. Die Startnummern lagen für uns beide parat. 

 

Der Start über die 5 km erfolgte dann schon um 10:15. Nach 15:30 min war ich dann auch schon wieder zurück und war mit der Zeit auf der Strecke sehr zufrieden. Natalie kam ebenfalls mit Streckenrekord ins Ziel (17:41 min war ihre Zeit).  

 

Dann hatten wir 2 Stunden Zeit. Ich bin dann noch zur Tankstelle in Handewitt gefahren, die einzige Erdgastankstelle in der Nähe und von Glücksburg aus nicht um die Ecke, aber heute passte es super.

 

Dann warteten wir noch einige Zeit im Auto, als wir wieder auf dem Parkplatz zurück waren. Parkplätze hatten die wirklich reichlich dort.

Das Warmlaufen für die 10 km war dann wirklich nicht so leicht, da der Körper schon etwas runtergekommen war. Für Natalie etwas schwerer als für mich. 

Um 12:50 Uhr war dann der 10 km Start. Mein Vater und Natalies Eltern waren zum Zugucken gekommen. Bei einer Strecke, an der mal 4 x vorbeikommt, ist so was natürlich optimal. 

 

Ich hatte mir für die 10km ein neues, trockenes Laufshirt angezogen, nur das ließ wohl einige Zuschauer an der Strecke rätseln, ob ich nicht eben schon hier zweimal lang gelaufen war. 

Ich hatte mir nichts spezielles vorgenommen und wollte einfach laufen und gucken was dabei raus kam. Die ersten Kilometer verrieten mir jedoch, dass ich den alten Streckenrekord definitiv schaffen sollte.

Die Kilometerschnitte waren nicht viel schlechter als bei den 5 km. 

Ich hatte auch unterwegs nicht wirklich Probleme, war jedoch froh ein Fahrradfahrer zu haben, der mir ab der 2. Runde etwas Platz verschaffte.

Sein lautes Pfeifen auf der Strecke (um mir Platz auf der linken Seite zu machen) war mir manchmal schon etwas peinlich, da die anderen Läufer ja nicht mit Absicht links liefen und wie ich auch ihre Startgebühr für den Lauf bezahlt hatten.

 

Nach 31:28 (32:58 alter Streckenrekord) kam ich dann (auf einer vermessenen Strecke) ins Ziel.

Das waren beides Zeiten, von denen ich selbst 2014 im Wettkampf in Itzehoe ausgeruht und nicht aus dem Training hinaus damals weit entfernt war.

Auf diese Entwicklung bin ich deshalb stolz und froh es auf dem Weg hierhin nicht übertreiben zu haben und durch Kontinuität/Beständigkeit besser zu werden.

Natalie konnte auch den alten Streckenrekord auf 37:25 verbessern. Somit hatten wir einen schönen Sonntag mit vier Rekorden.

An dem Tag gab es aber bestimmt viele weitere persönliche Rekorde. Zwei seinen hier kurz erwähnt. Auf der Halbmarathon Strecke bei den Frauen gab es eine Verbesserung und was die Teilnehmer angingen, liefen erstmals knapp 1.400 Läufer auf allen Strecken mit. Auf diese Entwicklung kann die Veranstaltung echt stolz sein.

 

In der Umkleide wurde ich später gefragt, was ich dann morgen mache und dann antwortete ich erst einmal mit "gute Frage". Eigentlich sind wir nach solch einer Einheit nämlich dafür, einen Pausentag zu machen... "Vielleicht aber auch einen kleinen Lauf morgen Abend."

 

Wir blieben unserer Linie treu und machten Montag beide den verdienten Pausentag, was nicht heißen soll, dass wir uns nicht bewegten mit ca. 18.000 Schritte waren wir dennoch sehr aktiv unterwegs, was auch ca. 14 km entspricht. 

 

Dienstag morgen werde ich dann aber doch wieder laufen gehen und Mittwoch spät eine letzte harte Tempoeinheit laufen. Am Sonntag früh werde ich dann Natalie in Hamburg beim Alsterlauf anfeuern, ehe ich dann noch Nachmittag einen Zehner laufen werde.

 

In der nächsten Woche werde ich euch dann letztmalig vor der 10 DM in Siegburg berichten. 

 

 

 

Euer Pascal

 

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Danke an Pharma Nord für die langjährige Unterstützung ohne Euch wäre ich nicht so fit. 

 

Danke an Marc Saknus für deine Behandlungen ohne diese professionelle Hilfe, wäre so was nicht allzu lange möglich. 

 

Danke an Evelyn für das Bild. 

 

spannende Food-Neuheiten 2019 kurz vorgestellt

Natalie und ich ernähren uns generell glutenfrei, gerne biologisch und in der Trainingszeit vermehrt Low-Carb und haben deshalb hohe "Ansprüche" an neue Produkte. Hier einige meiner Lieblingsprodukte des Sommers 2019.

 

 

 

BIO Whey Protein Natur (reines Proteinpulver mit 87% Eiweiß)

 

Hierbei handelt es sich zwar nicht um ein veganes Proteinpulver, was wir in der Regel bevorzugen, aber hier hat sich der Gründer (Emanuel von Sportsbionier) ein sehr hochwertiges und vor allem reines Bio-Milch Proteinpulver (von Weide gefütterten österreichischen Rindern) entwickelt. Es gibt beim Neutralpulver keine weitere Zutat und wenn ihr es doch in anderen Geschmacksrichtungen wollt, dann kommt einzig diese Geschmacksrichtung z.B. Wildheidelbeere gefriergetrocknet dazu. Mehr nicht!!!

 

Ich habe neulich wieder ein Proteinpulver mit nur 51 % Protein und 26 % Kohlenhydraten gesehen. Also wenn auf der Packung als Zusatz Zucker steht, dann kann das nichts Gutes sein und 600g sollten sogar an die 60 EUR kosten. Also teuer heißt nicht immer Qualität. Bitte aufpassen beim Proteinpulver-kauf. Hier kosten 500gr. unter 30 EUR, was für ein Bio Pulver angemessen ist. 

 

Wolfsblut (Elektrolytgetränk mit nur 3 gr. Zucker auf 100ml) 

 

Dieses Elektrolytgetränk ist mir auf der Homepage von Sportsbionier aufgefallen. Die Inhaltsstoffe sind sehr gut für Sportler aufeinander abgestimmt.

Magnesium, Salz und Nitrat sind dementsprechend enthalten.

Was ich besonders an dem Getränk schätze ist der Verzicht auf Kohlensäure. Aber auch ohne schmeckt es gekühlt leicht spritzig. Zudem nimmt man mit einer Flasche nur 11g Kohlenhydrate/Zucker zu sich, was im Vergleich zu einem Energydrink schon nach dem Genuss von etwas weniger als 100 ml erreicht wäre. 

 

 

Frühstücks BOWL (cremiger Hafer-Porridge blitzschnell zubereitet)

 

Das Produkt von Frau Ultrafrisch hatte ich neulich kurz erwähnt und seit jetzt einigen Wochen genug Zeit meine Erfahrungen auch im Training damit zu sammeln. Hierbei handelt es sich natürlich nicht um ein Low-Carb Produkt, aber wir Läufer müssen ja auch ab und zu (vor wichtigen Trainingseinheiten) Kohlenhydrate aufnehmen. 

 

Dafür ist das Produkt echt super gut geeignet und in vielen Geschmacksrichtungen erhältlich. Mir schmeckt Sommerbeere am besten (mit Cashew, Erdbeere und Blaubeere). Diese Sorte ist oft ausverkauft und muss ständig im  Hamburger Norden nachproduziert werden.

Alle Frühstücks-Bowls sind zudem vegan und glutenfrei und somit für fast jeden zu essen. Die Zubereitung ist kinderleicht. Tüte auf, heißes Wasser darüber, 4 Min. ziehen lassen und warm genießen. Meiner Erfahrung nach kann man dann drei Stunden später gute Laufeinheiten absolvieren.  

 

Zudem sind auch ihre Suppen und gesunden Fertiggerichte und sehr zu empfehlen. 

 

 

Edamame (Soja Nudeln nur 17% Kohlenhydrate aber 44,8% Eiweiß)

 

Auf die Edamame (Soja) Nudeln (in 4 Sorten erhältlich) bin ich durch eine Arbeitskollegin gestoßen. Vor allem der hohe Eiweißanteil ist für uns ein Argument. Als wir uns damit das erste Mal Spaghetti mit Tomatensauce gemacht haben, waren ich skeptisch, was den Geschmack angeht. Natalie kannte Soja Nudeln jedoch als glutenfreie Alternative schon einige Jahre früher aus dem Reformhaus. 

 

Für "nahezu" Low-Carb (17gr KH) Nudeln waren ich dann sehr positiv angetan, zudem die Zubereitung nur 4-5 min. Kochzeit dauert. Die Nudeln stammen von der Firma Edamama, die 2015 in der Schweiz gegründet wurde, jetzt aber in Berlin sitzt und als kleines Start Up von dort weiter expandiert. 


Kurzzeitig bekommt ihr 15 % mit dem Rabattcode (für Edamama) dethlefs15 + kein mindest Bestellwert.

 

 

Mein Training

 

Nach der Nacht der Zehner haben meine Waden von den Spikes echt 7 Tage gebraucht, damit sie sich wieder erholt hatten. Dann lief es aber wieder ganz gut und wenn das bis September so weitergeht bin ich mit dem Block sehr zufrieden. 

 

Am letzen Wochenende bin ich in Gelting noch die 10 Meilen gelaufen, wo ich einen schnellen Trainingslauf machen wollte, der aber dann (52:13) ca. 1 Minute und 30 Sekunden schneller wurde, als letztes Jahr. Am nächsten Tag (Sonntag) gab es dann einen Pausentag. Letztes Jahr hatte ich nämlich Sonntag morgens versucht zu laufen und konnte wegen meiner Achillesferse ohne Schmerzen gar nicht auftreten. Deshalb dieses Jahr gleich ein verdienter Pausentag. Leider werden die nächsten Tage für Training in Hamburg sehr heiß. Ich hoffe man kommt da jetzt noch gut durch. Am Sonntag starten Natalie und ich wohl noch über die 10km in Handewitt, um uns die Zippels Nord Cup Wertung zu sichern, denn wir können den Lauf in Krusau dieses Jahr leider nicht mitlaufen.

 

Der Grenzlauf in Krusau kurz hinter der dänischen Grenze ist (auch aufgrund seiner netten Anstiege zwischendrin) echt zu empfehlen. Außerdem werden für die ersten drei Frauen/Männer über die Langstrecke sogar hunderte Euro (Kronen) Preisgeld auszahlt. 

 

 

 

Fünf interessante Studien über Vitamine & co (sehr empfehlenswert)

 

Wunderhormon Vitamin D

 

Selen schützt vor Krebs 

 

Wie viel Vitamin C wirklich auf dem Teller landen

 

Bei Brustkrebs die Heilungschancen erhöhen

 

Psychopharmaka sind sicher weil tausendfach getestet (ja nee ist klar)

 

 

 

 

Euer Pascal

 

 

p.s. Das Bild stammt aus dem Glückselig in Glücksburg. Gemacht am unserem 2. Hochzeitstag. Es handelt sich um einen Gruß aus der Küche, danke an das Team aus der Küche für den extra gluten- und veganen Nachtisch!

PB bei der LM 10.000m, innerhalb der Nacht der Zehner, Vizetitel wieder bestätigt

Die Senioren der M35 gehören zur Zeit zu der Spitze in Norddeutschland und das hat sich gestern bei der Nacht der Zehner bestätigt.

 

Vorbereitung auf die LM
Für mich war der Wettkampf eine Veranstaltung, bei der ich meine schlechte Erinnerung an 10.000m Bahnrennen abschütteln wollte.

Dafür hatte ich mir in den vier Wochen meines Urlaubs einiges vorgenommen und mit dem Höhentraining auch eine weitere Möglichkeit eines neuen Reizes mit einbezogen. Die Wanderungen dort waren vielleicht nicht ganz so optimal für gutes Training in 1.550m Höhe.

 

Am Freitag vor Davos stellte zudem mein Chiropraktiker dann eine mögliche Entzündung/Verhärtung im Gluteus Maximus fest. Zum Glück noch rechtzeitig und deshalb sind solche Behandlungen auch ohne akute Schmerzen sinnvoll. Marc Saknus, mein Physio meines Vertrauens, hatte dann die nächsten Tage etwas Arbeit mit mir. Diese Behandlungen sind nicht schön und echt schmerzhaft, aber effektiv. In Davos ging das Training dann wieder, aber weg war es erst mit zwei weiteren schmerzhaften Behandlungen bei Marc nach Davos. Hier konnte man dann auch nicht mehr die Einheiten machen, die man wollte.
Außerdem hatte ich am letzten Tag innerhalb eines TDLs noch 3 x 1000m auf der Bahn gemacht, bei der ich sogar dort 1000er laufende Athleten überholte. Abends hatte ich dann leider als Reaktion eine laufende Nase, welche mich noch die Nacht beschäftige (eine Sache, die ich dran positiv gesehen habe, war die Tatsache, dass ich so was nach ganz schnellen Wettkämpfen schon öfter mal hatte).
Die Bergsprint-Einheit am Morgen ließ ich dann aber vernünftiger Weise doch sein. Das war dann wohl auch richtig und eine Erkältung wurde daraus nicht.


Um es kurz zu machen: Kleine Weh-Wehchen gehören wohl leider manchmal dazu, man muss diese nur in Schach halten und wenn diese sich erst einmal zu etwas Schlimmeren entwickeln, dann ist es für eine Zeit erst einmal vorbei. Das sollte man verhindern und das ist immer meine oberste Priorität.  

 

Die Woche vorher
In der Woche vorher konnte ich auch keine großen Einheiten mehr machen, schließlich wollte ich voll ausgeruht in den Wettkampf gehen. Meine Beine waren am Mittwoch noch nicht voll frisch und fluffig fühlte sich anders an. Am Donnerstag Nachmittag kam aber langsam auch wieder ein Gefühl von Lust auf den Lauf zurück. Am Sonntag hätte ich mit Natalie nicht tauschen wollen und war froh nur Zuschauer beim Ostseeman zu sein. Aber wenn man auf seinen Körper hört und er mir Donnerstag erst das Go gibt, dann habe ich es zumindest richtig wahrgenommen.

 

Der Lauf und die Absprache vorweg
Eigentlich hatte ich mich mit einigen Läufern (Steffen, Sebastian, Milion und Dustin) abgesprochen  auf Sub 31 anzugehen, aber man sieht daran wie schwer es ist Absprachen zu machen, wenn man sich nicht richtig einschätzen kann. 

Der Startschuss erfolgte einige Minuten verspätet. Haftom zog sofort ab und Steffen hinterher. Sebastian (stieg kurz nach 5.000m leider aus) wollte sich auch an Steffen orientieren und somit waren mit Dustin, Milion und mir nur drei "übrig geblieben", die zusammen die Verfolgen darstellten. Ich wechselte mich dann ab und zu mal mit Dustin ab, wenn er merkte, dass ich etwas an "Gas" verlor. Ich wiederum überholte ihn dann wieder, als ich merkte die kleine Pause hinter ihm reichte. Zum Ende hin war ich es jedoch, der die Pace vor allem für Milion machte. Es ging mir jedoch von der Atmung her sehr gut. Nur die Beine konnten irgendwann nicht mehr dauerhaft auf Vorfuß laufen und mussten (ich hatte nach Jahren aufgrund des leichten Regens meine Spikes genommen) immer wieder zurechtgewiesen diese doch bitte auch weiterhin zu tun. Denn wenn man aktiv Vorfuß lief, dann merkte man schon, wie die Nadeln sich in den Tartan bohrten und für Vortrieb sorgten.

Die letzten 1.000m hatte ich dann nur noch Milion und Dustin direkt hinter mir und ich versuchte langgezogen immer schneller zu werden, aber von beiden gekontert wurde.

Erst auf den letzten 100m haute ich die Spikes nochmal in die Bahn und schaffte damit sogar eine 66 Runde (Schnitte 2:45/km) und gewann den Zielsprint gegen Milion (31:06) und Dustin (31:07), was mir den Vize LM-Titel und Gesamtplatz 3 einbrachte.

Mit meiner Zeit von 31:05 und einer Verbesserung meiner PB von ca. 35 Sekunden konnte ich somit sehr zufrieden sein. Es entsprach meinem vorherigen Training!

 

Starke Zeiten der Spitze

Haftom mit seiner 29:54 und Steffen mit seiner 30:08 liefen Zeiten, die ich auch mit einer Form aus Lingen nicht hätte schaffen können. Steffen hat dafür aber auch wieder einiges trainiert, denn mit einer Ernährungsumstellung ist das nicht möglich.

Vielleicht ist es die Motivation in der M35 wieder deutschlandweit vorne mitzulaufen. Somit halten über die 10km und 10.000m jeweils M35iger den LM-Titel in Schleswig-Holstein.    

 

LM Titel der Frauen geht nach Glücksburg
Zumindest der Frauentitel ging dann wieder nach Glücksburg und Natalie war mit ihrer Zeit von 35:37 nach ihrem Halbmarathon am Sonntag in 1:19 und der Tatsache, dass sie das Rennen komplett alleine laufen musste zufrieden. Die 14 Grad vor zwei Jahren weniger hätten wohl eine besser Zeit ermöglicht. 

 

Warum ich die Homepage betreibe
Es gab aber auch wieder ein weiteres positives Erlebnis vor Ort. Es kam ein netter Läufer (Name ist der Redaktion bekannt) auf mich zu, der mir verriet, dass er mich seit zwei Jahren über meine Homepage verfolgt und meine Berichte liest. Es hat jetzt seit einigen Monaten selber angefangen mit dem Laufen und hat heute den Parklauf über 10km mit kurz über 40 Minuten gefinisht. Das höre ich gern und war auch ein Grund, warum ich Besucher meiner Homepage einen größeren Einblick in die Passion Laufen geben wollte. Ich hoffe ich werde auch weiterhin den einen oder anderen Läufer motivieren mit dem Laufen und wenn nur als "Ausgleich" anzufangen.

 

Bitte achtet auf euren Körper

Mir sind nämlich am Freitag auch drei ehemalige gute Läufer begegnet, die seit über einem Jahr nicht mehr ohne Schmerzen laufen können. Ich denke die würden alles dafür geben auf der Bahn bei so einem Event teilzunehmen. Ich widme hiermit meine 66 Runden allen zur Zeit nicht laufen könnenden Athleten. Denke immer was für eine Gabe es ist ohne Probleme laufen zu können und seht es nicht als selbstverständlich an. Es kann, wenn man sich um seinen Körper nicht kümmert, ganz schnell vorbei sein... 

 

Ausblick
Ich werde mir jetzt einige Tage geben, um mich von dem ungewohnten Bahnlaufen mit Spikes zu erholen. Dann geht's nochmal ans Training und wenn ich ehrlich bin, kann ich besser trainieren, wenn ich nebenbei arbeite. So war es diese Jahr zumindest in Lingen. Den einen oder anderen Lauf nehmen wir als TDL noch mit und stehen dann, bei der DM 10km in Siegburg fit am Start. 

 

 

Euer Pascal


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Danke an meinen Physio Marc Sagnus, der mir mit meinem ...Maximus wieder "schmerzhaft" geholfen hat. Irgendwann habe ich mal Anspruch auf eine hot Stone Massage oder einfach etwas ohne Schmerzen ;)


Danke an Gunnar für die Möglich in Davos zu trainieren

 

Danke an BMS die Laufgesellschaft für die super Veranstaltung und den Aufwand, der damit verbunden ist. 


Danke an Frau Ultrafrisch für die Erfindung einer mobilen, glutenfreien und schnellen Porridge Zubereitungen in der super leckeren Sorte Cashew Sommerbeere


Danke an Pharma Nord für die umfassende zur Verfügungstellung ihrer qualitativ hochwertigen NEM Inspesondere L-Carnitin, Magnesium, Zink Selen und K2


Danke an das Cha cha, wo wir uns am Donnerstag wieder ein gelbes Gemüse Curry gegönnt haben. 

Buch Rezession der Ernährungskompass von Bas Kast - meine 8 Tipps aus dem Buch für gesunde Ernährung -

Wie ich im vorherigen Blogartikel, über unser Höhentraining in Davos bereits angekündigt habe, hier nur die Buch Rezession von Bas Kast "der Ernährungskompass".

Aus diesem Buch hat Gesa Krause in Davos zitiert. Der Autor hat sich über Jahre hinweg mit Tausenden Studien über das Thema Ernährung beschäftigt und man kann schon sagen, dass es sich hier um ein Buch handelt, bei dem jeden die Grundlagen von guter Ernährung nach dem Lesen bekannt sein sollten.

 

Ich möchte gar nicht als Art Rezession auf das Buch eingehen, viel mehr möchte ich wichtige Dinge, die uns vielleicht nicht ganz so bewusst/bekannt waren näher bringen.

 

1. Eiweißeffekt (Proteinhunger)

Hierzu erzählt er eine interessante Studie aus den Schweizer Alpen. Alle Teilnehmer durften 2 Tage lang essen, was sie wollten.

Es wurden dann die Hälfte der Studienteilnehmer gebeten, sich weitere 2 Tage nur von einem "proteinhaltigen" und die andere Hälfte von einem "proteinarmen" Büffet so lange zu bedienen, bis sie satt waren. 

Das Ergebnis ist umso überraschender, denn die Testpersonen aus der "proteinreichen" Gruppe nahmen zu den Tagen mit dem vollständigen Buffett 38% weniger Kalorien zu sich. Vollkommen spontan ohne sie dazu zu zwingen.

Besonders beachtenswert war, dass die Analyse der verzehrten Nährstoffe ergab, dass die Testpersonen unbewusst ihre Proteinzufuhr konstant gehalten hatten. Anders ausgedrückt, wer sich von dem eiweißhaltigen Buffet bediente, stopfte sich nicht grenzenlos voll, sondern hört relativ schnell auf zu essen.

 

Scheinbar umgekehrt verhielten sich die Testpersonen aus der anderen Gruppe. Sie überfutterten sich und aßen 35% Kalorien mehr als vorher.

Nach seiner Meinung ist dieser Befund von großer Bedeutung, weil er erklärt, warum wir gerade in der heutigen Zeit so sehr mit Übergewicht zu kämpfen haben. 

 

Zusammenfassend kann man sagen: Auf dem Weg zu jenem Eiweißminimum, das der Körper zum Funktionieren benötigt, standen ihnen jede Menge Kohlenhydrate und Fett im Wege, die notgedrungen mit verspeist werde  mussten.

 

2. Proteine

Der durchschnittliche Anteil der Energiezufuhr aus Proteinen beträgt in Deutschland übrigens 14% (die Testpersonen wollten diesen Anteil auch bei min. 12-14% haben).

 

Beispiel: Zucht vs. Wildlachs

 

In dem Buch ist eine schöne Grafik über die Nährwerte von Zucht- und Wildlachs, die ich hier mal kurz wiedergeben möchte.

 

                                               Zuchtlachs                          Wildlachs

                                               Gewicht  Kalorien              Gewicht   Kalorien

Eiweiß                                    20g            80 (20x4)            21g             84 (21x4)                

Fett                                         15g           135 (15x9)             1g               9  (1x9)

Kohlenhydrate                        0g               0                           0g               0

Summe                                                     215                                           93

 

Zuchtlachs liefert im Verhältnis zu seinen Kalorien weniger Protein und damit ist Zuchtlachs "proteinverdünnt". Es geht ihm hier nicht darum Fett zu verteufeln. Im Gegenteil: Omega 3 Fett ist sogar sehr gesund. Jedoch sollte man sich bewusst sein, dass wir somit weit mehr Fett und damit mehr Kalorien in uns hineinschleusen, als wir vermuten um diesen "Proteinhunger" zu stillen.  

 

 

3. Fruktose (oder die Vorbereitung auf den Winter der nie kommt)

Früchte werden meist am Ende des Sommers reif, auf die der Winter mit seinen knappen Nahrungsangebot folgt. Die Früchte im Überfluss haben uns vor 10.000 Jahren geholfen Hungersnöte zu überstehen und die verstoffwechselte Fruktose in Fett umzuwandeln.

Heute gibt es keine Hungersnöte mehr und wir bleiben nach dem Winter weiter "fett".

 

Eine Hypothese dazu lautet: Wenn ein Mensch eine gewisse Masse Fruchtzucker gegessen hat, wird diese  nicht nur in Fett angelegt, sondern dem Körper auch signalisiert, der Winter steht bevor und geht in den Sparmodus über. Das blüht uns, wenn wir täglich Fruchtsäfte oder Cola runterspülen. 

 

4. Früchte oder Smoothie

Wer Obst, also die ganz Frucht, isst, darf mit einem geringeren Diabetesrisiko rechnen. Bei Blaubeeren immerhin 33% und bei Trauben und Äpfeln/Birnen immerhin noch 19 und 14%. 

Bei Obst ist der Zucker in einer intakten Struktur mit Ballaststoffen gebunden. Die Leber wird nicht auf einmal mit dem gesamten Zucker "überschwemmt". In Fruchtmixen sind die Strukturen beschädigt und der Zucker kann ungehindert in unseren Körper schießen. Selbst wenn die Nährstoffe dabei erhalten bleiben: Eine Frucht ist eben mehr als die bloße Summe ihrer Nährstoffe.

Er hat früher gerne Smoothies getrunken heute isst er sein Obst aber lieber wieder.

 

5. Gewichtsveränderung bei täglicher Extra-Portion

Über einen Zeitraum von 4 Jahren erhöhte sich das Gewicht der Testpersonen bei einer Extra-Portion von folgenden Lebensmitteln um bis zu 1,52kg. Es sank aber auch um bis zu 0,37kg.

 

Zugenommen wurde hiermit:

Pommes= 1,52kg

Chips= 0,77kg

Softdrink= 0,44kg

Rotes Fleisch= 0,43kg

verarbeitetes Fleisch (Speck/Hotdog)= 0,42kg

 

Abnehmen war hiermit möglich:

 

Gemüse= 0,1kg

Vollkornprodukte= 0,17kg

Obst= 0,22kg

Nüsse=0,26kg

Joghurt= 0,37kg

 

6. Low-Carb Diät

Zusammenfassend lässt sich sagen, wenn der Körper insulinunempfindlich ist, ist er nicht in der Lage, Kohlenhydrate einwandfrei zu verarbeiten, auch in größeren Mengen. Sobald eine Insulinresistenz vorliegt, werden Kohlenhydrate zum Problem. Insulinresitenz = Kohlenhydrat-Unverträglichkeit.

 

Das ist auch der Grund warum bei diesem Menschen eine Low-Carb Ernährung so gute Erfolge erzielt.  

 

Die überschüssigen Kalorien in Form von Fett werden fortan an Stellen im Körper verstaut, wo Fett eigentlich nicht hingehört. Das Fett wird zunehmend in die inneren Bauchregionen und in den Zellen unserer Organe eingelagert, zum Beispiel in der Leber- und den Muskelzellen. Leider gibt das Bauchfett Entzündungsstoffe ab und das Fett stört die Signalwege in diesen Zellen, was zu Insulinresitenz führt. 

 

(bis zu einem gewissen Punkt ist anfängliches Zunehmen, bei "Überernährung" der Preis, den wir dafür bezahlen, nicht gleich an Insulinresistenz und Diabetes zu erkranken).  

 

7.Timing vom Essen

Gibt man Testpersonen die identische Mahlzeit, einmal  am Morgen und einmal am Abend, fällt die körperliche Reaktion völlig anders aus, selbst wenn die Fastendauer vor der Mahlzeit gleich lang war! Morges früh ist zum Beispiel unsere Insulinempfindlichkeit am Höchsten. Der Blutzuckeranstieg nach einer Mahlzeit ist deshalb morgens am geringsten. Nährstoffe, insbesondere Kohlenhydrate, lassen sich so morgens am besten "wegstecken". Im Laufe den Tages lässt unsere Blutzuckerkontrolle mehr und mehr nach. Aus Sicht des Blutzuckers ist es am Abend so, als würden wir - bei gleicher Mahlzeitgröße. eine doppelt so große Mahlzeit futtern. 

 

Ein weiteres Experiment wurde an übergewichtige Frauen durchgeführt. Dazu teilte man diese in zwei Gruppen ein. Die eine Gruppe sollte ein großes Frühstück, aber ein kleines Abendessen essen (beide Gruppen hatten aber die gleiche Kalorienanzahl) die andere Gruppe andersherum. 

Die Gruppe mit dem großen Frühstück verlor deutlich mehr Gewicht als die andere (großes Abendessen) Gruppe. Zudem waren deren Blutfettwerte viel, viel besser.

 

Tipp: Man sollte zu Kenntnis nehmen, dass es im allgemeinen günstiger ist, den Großteil der Kalorien eher früher am Tag zu sich zu nehmen.   

Es kommt aber nicht nur auf das "wann" und "wie viel" sondern auch auf das "was" an. Somit sollten Kohlenhydrate verstärkt am Morgen zu sich genommen werden und sich gegen Abend dann stärker bei den fettreichen Lebensmitteln bedient werden.

Zudem sollte man eine Fastenzeit von min. 12 Stunden einhalten, was der Autor bei sich selber von 8 (20Uhr) bis 8 Uhr morgens als angenehm empfindet. Ich persönlich liege so bei gegen 19 Uhr letztes Essen und ab 7:15 erstes Essen...   

 

8. Milch 

Zu Milch denkt er seit einiger Zeit etwas kritischer, da 93% der Studien zu Milch von der Milchindustrie bezahlt wurden und hierbei handelte es sich größtenteils um positive Studien.

Somit bekommt man doch Zweifel an der Neutralität der Ergebnisse. In einer großen schwedischen Studie kam man zu dem Ergebnis, dass ausgesprochene Milchliebhaber ein um 32% höheres Sterblichkeitsrisiko hatten, verglichen mit Menschen die sich bei Milch zurückhielten.

Interessanter Weise und das würde für meinen Oma sprechen, (nie Milch getrunken, jedoch Käse und Joghurt gegessen ohne Krebs zu bekommen 92 Jahre geworden ist) verlängern fermentierte Milchprodukte wie Käse und Joghurt jedoch das Leben. Man vermutet hier die Milchsäurebakterien, die die neg. Effekte in der Milch in Schach halten.  Milchtrinkern empfiehlt er sich auf 2 Gläser täglich zu beschränken. 

 

Fazit:

Soweit kann ich dem Autor in allen Dingen zustimmen und seine Bedenken gegenüber Milch nachvollziehen. Was den Tipp mit dem substituieren von Vitamin D angeht würde ich die Dosis verdoppeln, da es schon Studien gibt, die bei Einnahme von 4.000 IE. täglich keine neg. Auswirkungen gefunden haben.

Auch hat er bestimmt Recht, dass wir in Deutschland keinen Vitaminmangel erleiden müssen, jedoch würde ich meine Blutwerte schon gerne im oberen ersten Drittel sehen, wenn man Top Leistungen im Laufsport abrufen möchte. 

Sehr aufschlussreich fand ich die Studie aus der Schweiz, da es bestätigt, was Natalie und ich durch unsere eiweißreiche Kost schon selber bemerkt haben. Wir sind schneller satt und auch vor allem auch länger über den Tag. 

Die zitierten Studien sind am ende des Buches aufgeführt. Ich denke als Grundlage für den Einstieg in eine gesundere Ernährung ist das Buch empfehlenswert. Man sollte nicht gleich eine 180 Grad-Wende vollziehen, sondern sich persönlich einfach bewusst machen, was für Folgen seine "falsche" Ernährung auf Dauer haben kann und so Schritt für Schritt anfangen diese zu ändern.

 

 

Euer

 

Pascal

 

 

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Das Buch habe ich käuflich erworben!

 

Bas Kast 2018

 

Der Ernährungskompass

 

16. Auflage 

 

c. Bertelsmann Verlag 

 

Kurzes Höhentrainingslager in Davos in über 1.550m Höhe

Es war schon immer mal unser Wunsch in ein Höhentrainingslager zu reisen.

Leider ergab sich dazu nie die Gelegenheit.

Als Gunnar Söth (Bioland Söth) letztes Jahr fragte, ob wir auch mal einige Tage mit zu ihnen nach Davos wollten, bot sich eine gute Gelegenheit an der Reise mit erfahrenen "Ortskundigen" teilzunehmen.

Natürlich haben wir es nicht als professionelles Höhentrainingslager durchführen wollen, dafür sind wir viel zu sehr "bewegungssüchtig", was nach harten Einheiten in der Höhe wohl zu viel wäre. Wir wollten trainieren, aber auch die schöne Natur mit Wanderungen erkunden.

 

Unsere Hinfahrt

Natürlich sind wir vorbildlich mit dem Zug angereist und hatten in Zürich nur 7 Minuten zum Umsteigen, was bei einer Fahrt aus Hamburg wenig ist, aber mit nur 2 Minuten Verspätung hat der Zug das super hinbekommen. Wir kamen dann pünktlich nach einem kleinen weiteren Aufenthalt in Langquart (und hier gibt es sogar ein Outlet-Center, für die Überbrückung der Wartezeit) am Bahnhof in Davos Platz planmäßig um 18:57 an. Hier wurden wir dann auch von Gunnar persönlich abgeholt.

 

Mein Training der letzten 14 Tage:

 

Montag: 11km Glücksburg
Dienstag: 5 km 3x 1000m (3:07,3:07,3:10) 2km aus HH
Mittwoch: Pausentag aber 17.867 Schritte
Donnerstag: 12km (4:25) zusammen mit Natalie
Freitag: 3k einlaufen, Tempowechsel, 1km schnell & 1km normal  =10km (3:47)
Samstag: 17,3km in 4:00 mit 188HM
Sonntag: Morgens 8km (4:09), abends 9km zum Ende hin schneller und 4 kürzere Bergsprints darin (4:07)
Montag: Morgens 13 km (4:03)
Dienstag: Einlaufen 3 km + 3 x 1000m in 3:07, 3:10, 3:15 auf der Bahn in Davos 10km ges. (3:58)
Mittwoch: Laufpause aber noch 11.380 Schritte (Reisetag)
Donnerstag: Abends wieder in Glücksburg  mit Natalie 10 km (3:55), 100 Hm
Freitag: Nachmittags

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Donnerstag: Pausentag

Freitag: 10.000m LM in Hamburg

 

 

Höhentraining in Davos

Davos ist die übrigens die höchstgelegene Stadt in Europa (1.560m). St. Moritz (1.822m) liegt zwar noch einige hundert Meter höher, aber ist mit seinen knapp 5.000 Einwohnern eben keine Stadt.

Die Möglichkeiten hier zu laufen sind echt super. Man hat mit dem Davoser See (siehe unten) und dem Ortsteil Davos Dorf eine super Strecke und auch der Sportplatz mit der 400m Bahn ist in einem sehr guten Zustand. Die Bahn kam mir sehr hart vor, aber ich empfand sie als angenehm zu laufen. 

 

Davos ist übersichtlich und hat eine gemütliche Innenstadt, aber nur die Angebote in den Läden sind auch als "normal" für unsere Verhältnisse zu bezeichnen. ;) 
Natalies Cappuccino im Kaffee Klatsch kostete übrigens 6.50F war aber incl. einem zufälligen Treffen mit Gesa Krause, die sich mit ihrem Trainer Wolfgang Heinig und einer weiteren Person, über proteinreiche Ernährung unterhalten haben. Diese Unterhaltung teilweise mitgenommen zu haben war sehr interessant. Hierzu werde ich einen weiteren Blogartikel schreiben, da ich gerade das Buch lese, aus dem Sie einige Dinge erzählt hat.

 

Einkaufen in Davos 

Davos hat übrigens auch einen Aldi, wo eine 1,5L Flasche Wasser 0,24F kosten, diese aber auf 0,20 abgerundet werden, wenn man sie alleine kauft (die Schweizer kennen nämlich nur 0,5 Rappen). Es gibt in Davos (Platz = Ortsteil) außerdem einen Coop, Migros und sogar einen kleinen Bioladen. Wir haben für die 6 Tage etwas über 100 Euro an Lebensmitteln ausgegeben, ohne Essengehen!

Ab dem 30.7 verkaufen sie in Davos vor Coop übrigens Feuerwerk, da die Schweizer am 1. August ihren Nationalfeiertag feiern.

 

Lebensmittel mitgenommen

Mitgebracht haben wir 2kg Mandelmus, einige Sojaquarks, 6 Liter Soja-/Mandeldrink, 500g Mandeln, veganes Eiweißpulver und unsere NEM. Das Mandelmus zusammen mit den Mandeln haben wir übrigens zu zweit aufgegessen und hatte 16.250 kcal. Pro Person somit 1.160kcal nur durch Nüsse am TAG! Warum das aber eher gut ist, werde ich ihm neuen Blogartikel beschreiben.


Das Leitungswasser in Davos schmeckt sehr gut und kann bedenkenlos getrunken werden.

 

Davoser See

Eine Runde um den Davoser See beträgt genau 3,8 km und ist zudem wunderschön. Beginnend am Parkplatz vorbei an einem Strandabschnitt. Leicht bergauf durch ein Stück Wald, über eine Holzbrücke dann steil bergab mit schönen Blick auf Davos (siehe Foto unten). Hier beginnt ein leicht profiliertes Stück vorbei an einige Unterkünften/Hotels. Zurück an einer Wasserskianlage und über den Parkplatz zum Startpunkt. Für mich vergingen die Runde echt schnell. Die Abwechslung der Strecke ist hier bestimmt vorteilhaft. 

Besonders gut hat mir gefallen, das man vom Bahnhof Davos Platz zum See keine Ampeln hat, nur 2 Fußgängerüberwege und es nur geradeaus geht. Somit kann man super zum See ein- und auslaufen.

 

Jakobshorn

Eine Fahrt zurück vom Jakobshorn auf den wir gewandert sind, kostet übrigens 30F (27 Euro) mit Gästekarte kostet es immer noch 24F (22 Euro). Da überlegt man sich nächstes mal zweimal, ob man nicht auch wieder hinunterwandert. Da hinunter aber fast anspruchsvoller für Läufer ist, darauf komme ich noch, waren es uns die 8 Minuten Fahrt dieses wert.

 

Von Wiesen auf den Altein

Die krasseste Tour hatten wir am Montag vor. Um 10:30 haben wir uns von Wiesen (1.420m) aufgemacht zu einem Punkt auf 2.400m Höhe. Der Aufstieg auf die Höhe mit unterwegs bis zu 20% Steigung war aufgrund der großen Gruppe ruhig und noch auszuhalten, obwohl über 2 Stunden nur bergauf nicht zu unterschätzen sind. Man kommt richtig ins schwitzen.

Schwer die richtige Kleidung dabei zu haben, da es unten meist wärmer ist oder auch mal kühler und bedeckt wie bei uns und oben dann sonnig sein kann. Am besten man hat immer etwas zum drüber ziehen dabei.
Der schwierigste Part war jedoch der Abstieg, der mit Sportschuhen zudem nicht optimal war. Die kleinen Steine auf der Strecke waren sehr rutschig. Zudem musste man immer abbremsen und das ging schon sehr auf die vorderen Oberschenkel. Die habe ich Mittwoch  noch gemerkt. Übrigens waren wir erst wieder gegen 18:00 in unserer Wohnung. Nach 7STD und 30Min, also fast nach einem Arbeitstag. Übrigens bin ich morgens am dem Tag schon 13km gelaufen. Da war man echt fix und fertig!

 

Zusammenfassend: 

Davos ist eine super schöne Gegend und für uns norddeutsche Urlauber natürlich faszinierend diese Berglandschaften. Die Luft und das Klima haben die Woche auch gepasst. Nur der Sonntag war leider verregnet, aber dass war dann auch unser "Lazy-Day", an dem ich dann dennoch zwei Einheiten gemacht habe. Die Temperaturen sind dort max. 25 Grad, was auf Meeresebene 10 Grad mehr entsprechen. Die Sonne hat dort oben aber eine starke Kraft, welche man nicht unterschätzen sollte. Wenn sie raus kommt sind die 15-18 Grad meist gefühlte 25 Grad bei uns. Unsere Unterkunft lag auf einer kleinen Anhöhe und die 300m zur Hütte hatten 30m Höhenunterschied. Sprich es war eine Steigung von 10% zu überwinden. Jedes Mal, wenn man spazieren gehen oder laufen gehen wollte. Das hat uns bestimmt mehr gebracht, als wir bis dato gedacht hätten. Obwohl man irgendwann nach einer Woche von dem Anstieg echt die Nase voll hatte. :)

 

Heimfahrt:

Die Rückreise ging dann am 31.7 um 9:02 wieder los. Ankunft wäre 19:53 gewesen. Da wir jedoch den Zug nicht bekommen haben, weil  er erst in Freiburg gestartet ist, mussten wir in Basel SBB in einen weiteren Zug einsteigen. Dieser ließ uns auf der Strecke in Mannheim raus. Dort nahmen wir  einen weiteren ICE, der falsch geleitet wurde und zurück zum Frankfurter Flughafen musste. Somit kamen wir dann leicht fertig in Hamburg um 21:35 an. Danach haben wir und dennoch noch ein Essen im Peter Pane gegönnt und sind sogar noch nach Hause in die Wohnung gegangen. Daher auch die 11 Tausend Schritte an dem Tag.

 

Fazit Höhentraining:

Was uns die 6 Tage genau gebracht haben, bleibt abzuwarten, aber der erste Lauf im Flachland in Glücksburg und das kann man definitiv sagen, hat uns das Berglaufen vereinfacht. Die Hügel nimmt man jetzt einfach so mit. Denn für Davoser Verhältnisse sind selbst Runden hier mit 100hm auf 10km ein Witz. Natalie ist auf ihrer Hausstrecke gestern einfach mal unbeabsichtigt Strecken-PB gelaufen, auf einer hügeligen Strecke hat es als schon mal was gebracht...

 

 

Ausblick:

Jetzt geht es die Einheiten unter Höheneinfluss zu verarbeiten und heute noch eine letzte Einheit zu absolvieren, damit ich eine Woche ausruhen kann um super erholt am 9.8.2019 an der Startline der LM über 10.000m stehen zu können.

 

Euer Pascal

 

 

P.s. Großes Danke an Gunnar Söth und seine Familie für die Gastfreundschaft und die Begleitung auf den Wanderungen. Ihr habt euch da echt ein schönes und nettes Sommerdomizil ausgesucht und uns Davos schmackhaft gemacht ;)

 

 

Der Davoser See am Morgen...

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Kleiner neuer Sponsor aus der Hamburger Startup-Szene

Das Sponsoring ist zurückzuführen auf einen Besuch beim Cerealclub.de.

 

Meine spätere Anfrage bei Frau Ultrafrisch zu einer Kooperation wurde sehr positiv aufgenommen. Zudem habe ich ihnen noch eine Produktempfehlung vorgeschlagen.

Aber wie das so bei der Entwicklung von neuen Produkten ist, dauern Produkte leider meist über  ein Jahr. Also würden wir dazu erst Mitte 2020 wieder etwas erfahren.  Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden.

Frau Ultrafrisch unterstützt mich mit schnell zubereiteten Gerichten, die aber dennoch gesund und lecker sind. 

Außerdem stehe ich total auf ihre Frühstücks Bowls. Mein Liebling ist "Cashew Sommerbeere". Dieser schnell zubereitete "Porridge" ist super praktisch vor einer schnellen Tempoeinheit einige Stunden vorher. Es werden übrigens glutenfreie Haferflocken und Kokosmilch verwendet. Somit sind alle Frühstücks-Bowls glutenfrei und vegan zugleich und  für Jeden von uns zu nutzen, auch mit Lebensmittelunverträglichkeiten... 

 

 

Euer

 

Pascal

Läufer sollten ehrlich gegenüber sich selbst sein und bei der Wahrheit bleiben

Es ist mir in meinen viele Jahren im Laufsport immer wieder aufgefallen, dass es Läufer mit der Wahrheit nicht immer so genau nehmen. Hierzu möchte ich mit euch 3 aktuelle Beispiele kurz aufgreifen.


Da wäre zum einen ein Läufer, der innerhalb eines Langdistanztriathlon den Marathon absolviert (hier kann eine vermessene Strecke gerne mal angezweifeln werden, denn die gibt es selten "DLV" vermessen) und dann schreibt, die Person sie sei PB gelaufen. 


Meine Meinung dazu:


Laufstrecken sind schon an sich schwer zu vergleichen, aber eines sollten sie doch gemeinsam haben, alle sollten DLV vermessen und bestenlistenfähig sein.

Natürlich kann eine Strecke immer noch weniger Höhenmeter haben als eine Andere, aber zumindest bei der Streckenlänge sind sie dann vergleichbar.

Dann zu behaupten, man sei PB gelaufen ist somit nicht richtig, denn es handelte sich bei der Strecke eben nicht um eine vermessene Marathonstrecke, auch wenn in der Ausschreibung steht man läuft einen Marathon.


Zweites Beispiel: Da laufen Läufer auf einem Rundkurs 5km TDL und korrigieren die Strecke auf 5km hoch, weil es bei dem Rundkurs "GPS Ungenauigkeiten" gibt. Meist schaffen die Läufer dann aber nicht ihre ambitionierten Zielzeiten bei einem Wettkampf, da diese von falschen Zeiten im Training ausgehen. 


Meine Meinung dazu:


Ich selber akzeptiere eine GSP Abweichung im Training einfach. Nur wenn man auf der Bahn läuft, weiß man ganz genau, wie lang eine Strecke war, die ich gelaufen bin.

Auch kann es mal sein, dass ich in Hamburg eine 4:10 als Schnitt habe und Natalie in Glücksburg eine 4:07. Wie diese zustande kam und das ich Bergsprints gemacht habe, bei denen ich bergab getrabt bin, sieht man natürlich nicht.


Ein letztes Beispiel: Da läuft eine gute Läuferin einen Halbmarathon bei der DM und soll darin (weil ein Reporter das so schrieb aber die Läuferin mit einer anderen verwechselt hat) PB über 10km gelaufen sein. Das sei ihr gar nicht bewusst gewesen, konnte man dann von ihr lesen...


Meine Meinung dazu:


Wenn man so akribisch ist, wie wir "ambitionierten" Läufer, dann kennt man seine PB und seine Zeiten, die man bei 10 km durchgegangen ist. Bleibt doch bitte bei der Wahrheit und schmückt euch bitte nicht mit fremden Federn.


Fazit:

 

Ich will damit gar keinen persönlich angreifen und sagen hier lügt jemand, aber dass es den Personen bewusst ist, dass sie sich ein kleines bisschen besser darstellen wollen, kann man schon festhalten.

 

Ausblick:

 

Ich beginne jetzt mein Training für die 10.000m LM in Hamburg. Meine 4 Wochen Urlaub passen da natürlich herrlich rein, zudem ich nach dem Halbmarathon jetzt wieder ausgeruht trainieren kann. Dienstag und Samstag werden harte Einheiten absolviert und dazwischen ruhiger und vielleicht auch einmal 2 Einheiten am Tag z.B. Donnerstag, aber dann Freitag einen Pausentag.

Yoga wird wöchentlich dabei sein, ebenso werden Psysiotermine bei Marc Saknus genutzt. Erfahrungsmäßig bleibt es bei Low-Carb in der Woche, nur vor der Tempoeinheit am Samstag wird es Freitag oder Samstagmorgen mal kohlehydratlastiges Essen geben.

Das ich Nahrungsergänzungsmittel verstärkt einnehmen, muss ich euch nicht mehr sagen. Aber in Davos im "Höhentraining" wird es abends immer Eisentabletten vor dem Schlafen geben, so viel sei noch erwähnt.

 

 

 

Euer Pascal

 

Danke an Sigfried Konjack für das Bild

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Wie ich (bei Hitze) beim Hella Halbmarathon in die Top 10 lief

Zuerst möchte ich euch kurz aufzeigen, was ich lauftechnisch 1 Woche vorher so gemacht habe:

 

Sonntag: 21 km in Flensburg in 1:19

Montag: 7,65 km Abends

Dienstag:8 km 

Mittwoch: Laufpause (aber 17.700 Schritte) 

Donnerstag:9,5 km Abends

Freitag: 7,1 km Morgens + Abends 4,5 km ungeplant mit Natalie im Anschluss eine Stunde Tennis

Samstag: Laufpause (aber 25.000 Schritte)

 

Ihr könnt an meiner Aktivität sehen, dass ich die Woche nicht unsportlich gewesen bin, jedoch habe ich das Laufen in der 

Woche vor dem Halbmarathon doch sehr heruntergefahren. Ich wollte voll ausgeruht in den Wettkampf gehen und das ist mir 

gelungen.

 

Kurzer Exkurs zum Warm- & Kaltläufer

 

Es kündigte sich die Woche schon an, dass der Sonntag der heißeste Tag des Jahres werden sollte. Man glaubt es zuerst ja nicht wirklich, da die manchmal nicht mal für den nächsten Tag richtig liegen. Aber hier waren sie sich sicher. Natalie hat bis Samstag noch überlegt, aber dann für sie die richtige Entscheidung getroffen, lieber nicht zu starten, da sie die Hitze mehr als andere kaputt macht, was sie zum Glück nach Jahren Lauferfahrung heute definitiv verstanden hat.

Vielleicht ein Tipp auch für euch. Solltet ihr im Winter nach 1-2 Kilometer keine Handschuhe mehr brauchen und euch im Winter eigentlich nie zu kalt sein, dann seid ihr wohl auch so jemand wie Natalie und könnt warme Läufe dafür im Sommer verhältnismäßig schlecht ab. Dann muss man das nur begreifen und solche Läufe weglassen, denn die bringen euch nicht weiter.

Ich bin zwar nicht der Warmläufer, aber Wärme haut mich jetzt nicht unbedingt um, wenn man einige Dinge beachtet. Dazu gleich mehr.

 

Es ging nach meinem Power-Frühstück am Morgen mit der S-Bahn zur Reeperbahn. Dort gingen wir zur Seitenstraße, wo der Elitebus stand, in dem man seine Sachen abgeben und sich kurz vor dem Start umziehen konnte. Diesen Service zu nutzen ist echt sehr vorteilhaft, obwohl ich auch Natalie an meiner Seite hatte. Nach kurzem Einlaufen von 2,5 km und einigen Sprints ging es dann in der Gruppe Richtung Start.

Hier hielten wir uns noch in einer schattigen Seitenstraße auf, ehe es dann kurz vor 10 an die Startlinie ging. Ich machte meinen Kopf, Arme und Beine nochmals nass und versuchte so den Körper etwas abzukühlen. 

 

 

Der Lauf

 

Dann ging es um 10 Uhr pünktlich los. Die schnellsten Frauen machten wieder gleich ein Tempo, als wenn es ein normaler Tag wäre.

Ich ging sehr verhalten an und hatte die Gruppe erst bei 1,5 km eingeholt. Dafür, dass es die ersten Kilometer bergauf geht, waren die Schnitte ok (3:15 und 3:18). Die Gruppe bestand aus 4 Frauen und 2 Männern und mich. Bei ca. 3,5 Kilometer verloren wir schon den ersten Mann.

Ich dachte die wären eigentlich als Pacer dabei, aber dem war wohl nicht so. Als ich bei 4km dann alleine übrig blieb, dachte ich mir ok, dann bist du eben der Pacemaker, dass kannst du doch mit Natalie auch ganz gut. 

Dass es erst beim 5. Kilometer die erste Wasserstelle gab, fand ich nicht richtig. Bis hier sind die hinteren Läufer schon min. 30 Minuten unterwegs und wenn man dann noch die Zeit in der Startaufstellung dazu zählt, ist das für solch einen Tag die falsche Entscheidung. Ab dieser Wasserstelle suchte ich jede Wasserstelle auf, um etwas zu trinken und vor allem meinen Kopf zu übergießen und meine Arme und Beine zu kühlen. Das gelang mir dann auch ganz gut. Die Duschen ließ ich noch rechts liegen, denn meine Schuhe sind für Nässe auf Boden nicht ausgelegt.

Durch St. Pauli vorbei an den Landungsbrücken versuchte ich die Zuschauer aufzufordern uns noch lauter anzufeuern. 

 

Erst am Ende des Baumwalls wurde es mit Zuschauern weniger und man konnte sich wieder aufs Laufen konzentrieren. Hier mussten die ersten Frauen des Spitzenfeldes auch abreißen lassen. Ich hatte kurz vor dem Einlaufen in den Wallringtunnel nur noch die erste Deutsche und spätere Siegerin Melat Yisak Kejeta hinter mir.

Ich zog sie noch bis hinter den Tunnel und merkte schon, dass sie das Tempo nicht mehr halten konnte. Für mich war die erste Hälfte somit schnell vergangen und als ich auf der Gegenbahn auf der Kennedybrücke nur 3 Kenianer und 4 weitere Läufer erblickte, wollte ich es einfach mal versuchen noch einige Plätze gut zu machen. Denn bei solcher Hitze kann immer noch jemand aussteigen und dann ist man plötzlich einen Platz besser.

So musste ich sie alleine laufen lassen und startete meine Aufholjagt. Jede Wasserstelle wurde mitgenommen und das war auch nötig, denn von Wasserstelle zu Wasserstelle trockneten meine Haare/Haut komplett.  

 

Ab hier, und das lag natürlich auch an der jetzt leicht erhöhten Pace, wurde es doch umso härter. Die Belastung war aber noch auszuhalten, aber so nett wie auf den ersten 10 war es nicht mehr. Ich sammelte beim 13. Kilometer wirklich die ersten Läufer ein. Das ist für einen Läufer echt nicht schön, das weiß ich selber, als mich 2017 Jan Simon Hamann dort überholte.

Kurz vor dem 16. Kilometer holte ich den letzten Läufer ein und wurde hier von einer Läuferin angefeuert (erst im Nachhinein wurde mir klar, dass es Laura Hottenrott war). Auf welchem Rang ich lag konnte ich nicht herausfinden, denn auch die Zuschauer die man fragte, wussten es nicht. Vor mir lag jetzt noch Erik Hille, den ich aber nicht mehr sehen konnte. 

 

Die Motivationsspritzen (durch das Überholen) fielen jetzt weg und man musste wieder gegen die Uhr kämpfen. Über die Krugkoppelbrücke war es mit den Schuhen noch mal ungemütlich, denn dort waren schon einige Steine von den Skatern aufgewühlt worden. Zum Glück gab es hier an der Alster entlang auch mal immer Abschnitte im Schatten.

Die Anfeuerungen der Adidas Runners bei Kilometer 18 waren wieder super. Dann ging es auch schon auf den 19 Kilometer zu. Jetzt war es nicht mehr weit zum ultimativen Hot Spot der Strecke bei Kilometer 19,5.

Ab hier waren es noch 1 Meile und die sollte man so schnell wie möglich laufen, um eine 10 EURO Spende auf Strava freizuschalten. Das motivierte wirklich noch einmal stark. Zudem konnte man am Dammtor auch die Läufer auf der anderen Seite sehen. Erik hatte einen guten Vorsprung, aber er selber hatte auch noch einen Kenianer eingesammelt und den wollte ich noch gerne haben. So gab ich nochmal alles, obwohl es auf den letzten Kilometer gut berghoch ging. Es reichte dann nicht ganz für eine bessere Platzierung. Im Ziel stand dann schon Natalie, die froh war, dass ich den Lauf so gut mit solch einer Zeit überstanden hatte.

Meine letzte Meile war übrigens eine 5:17 und hier sind nur Philipp Baar (5:14) und Sebastian Reinwand (5:12) bis jetzt je schneller gelaufen. 

 

 

Fazit:

 

Mit meiner 1:09:42 und Zehnter und zweiter Deutscher mit nur 1 Minute und 27 Sekunden hinter Erik Hille (der als PB immerhin ein 65:33 aus 2018 stehen hat) kann ich sehr gut leben. Natürlich wäre ich gerne auf Anschlag, gelaufen um zu sehen was so gegangen wäre, aber das bei den Bedingungen wäre Selbstmord gewesen.

So habe ich es mit einer guten Platzierung versucht, was mir dann gut gelungen ist.

Es war übrigens meine 5. Teilnahme beim Lauf, worauf ich sehr stolz bin. 

 

Nach dem Lauf habe ich übrigens wieder Low Carb gegessen. Dass das anscheinend nicht schadet, kann man an meinen Leistungen bei meinem Trainingsaufwand in den letzten Monaten sehen. Nur die Tage vor einem Wettkampf esse ich verstärkt Kohlenhydrate.

 

Ausblick:

 

Jetzt wird sich erst einmal erholt und in der Firma gearbeitet, bis ich in 2 Wochen endlich zusammen mit Natalie meinen Urlaub beginnen kann. Hier werden wir uns auf die 10.000m LM vorbereiten. Auch wenn es meiner Meinung nach nicht warm werden wird, liegt der Lauf mit 22 Uhr Abends so gelegen, dass definitiv keine Sonne mehr da sein wird. Eine Woche Davos in der Höhe helfen uns hoffentlich zusätzlich. Mein einziges mal Höhentraining war 2005 in Südafrika und danach, muss ich sagen, bin ich kurze Zeit später in Husum eine Top Zeit gelaufen.

 

Danke an Siegfried Konjack vom Stadtlauf Elmshorn für das Foto!

 

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Danke an meine Sponsoren, die mich im Hintergrund das ganze Jahr so gut es geht unterstützen. Vielen Dank!

 

Danke am Marc Saknus für die Physiotermine.

Danke an Pharma Nord für die Versorgung mit ausreichend und hochwertigen NEM. 

Danke am den Cereal-Club für meine Low-Carb Müsli Kreation.

Danke an Gunnar für das Biogemüse aus Soeth´s BIO-Kiste  

Was taugen Sock Sneakers?

Neue Trends sind im Bereich Sport & Fitness völlig normal und eine Weiterentwicklung der vorhandenen Ausrüstung sinnvoll. Ab und zu entstehen jedoch Trends, bei denen sich die meisten zunächst verwundert die Augen reiben. Ein solcher Trend ist der sogenannte Sockenschuh oder Sock Sneaker.

Was sind Sockenschuhe überhaupt?

Immer mehr Anbieter mischen auf dem Markt der hochwertigen Running Schuhe mit. Da fällt es immer schwerer, Aufmerksamkeit mit Innovationen zu erregen. Zweifellos gelungen ist dies mit ultraleichten Sockenschuhen, die vor einigen Jahren zuerst im Bereich Fußball eingeführt wurden.

Der Name erinnert eher an Noppensocken für Kleinkinder, doch tatsächlich handelt es sich um hochentwickelte neue Materialien, die die Atmungsaktivität und den Tragekomfort von Barfußschuhen mit einer robusteren Sohle kombinieren. Idealerweise, so der Gedanke, fühlen sich Sockenschuhe wirklich wie das Laufen in Socken an, wobei zugleich die empfindliche Fußsohle vor dem harten Asphalt, Schmutz und Steinchen verschont bleibt.

Bei Nike heißt dieses neue Material beispielsweise Flyknit. Die Amerikaner rühmen sich damit, dass die Erkenntnisse aus 40 Jahren Forschung in die innovative Strickstruktur und das atmungsaktive Material geflossen sind. Da steckt zwar eine Menge Marketing drin, doch an den Vorteilen von Flyknit ändert dies nichts. Nike war seiner Zeit 2004 mit dem Sock Darts weit voraus, der damals jedoch noch keine Abnehmer fand. Nun wurde das Unisex-Modell neu aufgelegt und dürfte für Laufsportler eine interessante Wahl sein. Und ehe der Verdacht aufkommt, für Nike Werbung machen zu wollen: Selbstverständlich haben auch die anderen großen Marken längst vergleichbares im Angebot: Bei adidas heißt das Material Primeknit.

Was bringen die neuen Laufschuhe dem Läufer?

Die Vorteile der Sockenschuhe lassen sich in einem einzigen Wort zusammenfassen: Tragekomfort. Das extrem leichte Material schmiegt sich perfekt an die Haut an. Da es keine festen Elemente aus Leder oder harten Kunststoffen gibt, kommt es auch nicht zur Reibung und den damit verbundenen Problemen. Zugleich ist das Material so stabil, dass es dem Fuß beim Laufen optimalen Halt gibt. Hohe Atmungsaktivität ist ohnehin gegeben.

Wer die Sock Sneakers selbst ausprobieren will, sollte sich jedoch an die großen Sportartikelmarken halten. Da auch viele Modeketten und Designer Sneakers für sich entdeckt haben, gibt es Sock Sneakers heute auch von Brands wie Prada und Balenciaga und in unzähligen günstigen Kopien. Abgesehen davon, dass wohl niemand in 500-Euro-Designer-Sneakers über Gras und Erdboden laufen würde, sind diese Modelle eher zum Flanieren in der Großstadt gedacht und nicht für sportliche Leistungen. Günstige Sock Sneakers von Nike, adidas & Co. sind heute schon für unter 100 Euro erhältlich – und die warmen trockenen Sommermonate die beste Gelegenheit, sie auszuprobieren.

Bild: ©istock.com/Dziggyfoto

Sportscheck Nachtlauf statt Köstenlauf Neumünster

Eigentlich hatten Natalie und ich zwei Läufe innerhalb von 3 Stunden geplant. Wir wollten in Neumünster gerne wieder am Start sein, zudem Stefan Fehland von O.T.N uns die Startgebühr spendierte. 

 

Aber auch Sportscheck kam einige Wochen vor dem Sportscheck Nachtlauf auf uns zu und bot uns einen Freistart und ein spezielles Siegershirt an. Wir planen somit zwei Starts einmal um 19 Uhr in Neumünster und um 22 Uhr in Hamburg.

 

...dann kam es anders

 

Eine Gewitterwarnung erst für Hamburg und dann laut Wetterradar auch für Neumünster ließ uns aber an dieser doch etwas "verrückten" Aktion zweifeln. Somit entschieden wir uns gegen 17 Uhr nicht nach Neumünster zu fahren und stattdessen in Hamburg zu bleiben und nur den Nachtlauf mitzumachen. 

 

Sportscheck Nachtlauf

 

Somit konnten wir uns dann etwas entspannter auf dem Weg machen. Wir parkten in der Tiefgarage meiner Firma am Hauptbahnhof. Zu Fuss ging es dann an der Alster zum Gelände. Kurz nach unserer Ankunft kam mit Mourad auch schon der erste Läufer über 15km im Ziel an. 2. wurde Patrick Raabe, der bei uns im Team O.T.N beim LZDM dabei war.

 

Der Lauf

 

Gegen 22 Uhr standen wir dann aufgewärmt und in unseren Spezialshirts an der Startlinie. Es ist immer merkwürdig, wie aufgeregt und angespannt man doch jedes Mal aufs Neue ist. Die nächtliche Aufmachung und die Musik vorher tragen natürlich ihren Teil dazu bei.

 

Dann ging es flott los. Die ersten beiden Kilometer wurden in 3:01 absolviert. Dann wurde es etwas langsamer aber Millon (sub 15 neulich im Hammer Park gelaufen, hatte sich kurz vorher nachgemeldet) konnte immer an mir dran bleiben. Jede kleine Tempoverschärfung ging er mit.

Mein Shirt war, bei den für die Uhrzeit doch noch sehr warmen Temperaturen, ab der Hälfte schon vollkommen nass.

Der Anstieg kurz vor 6 Kilometer war meine letzte Chance ihn nochmal loszuwerden, aber auch ich merkte die ersten beiden schnellen Kilometer am Anfang in den Beinen. Somit ließ ich weitere Tempospielchen sein. Wir liefen ab Kilometer 6 nebeneinander her und warteten auf einen Antritt des jeweiligen Anderen, der aber nicht kam. Somit rannten wir schnellen Schrittes parallel die Zielline entlang. Wir kamen somit zeitgleich an!

Da es immer einen Sieger geben muss und Millon einige Millisekunden vor mir im Ziel war, stand der Gewinner fest. 

 

Natalie holte sich übrigens ihren dritten Sieg in Folge und war nur aufrund der Tatsache langsamer als letztes Jahr, da Sie mehr Meter absichtlich in Kauf nahm, um auf festen Untergrund zu laufen. Ein kühler Tag am Hella Tag und man kann einiges von ihr erwarten. 

 

Fazit

 

Für mich und hoffentlich für die Zuschauer war es (wie schon beim LZDM) eines der spannendsten Zieleinläufe des Sportscheck Nachtlauf in Hamburg. 

 

Hier haben zwei auf Augenhöhe einen schönen und spannenden Wettlauf bestritten. Das ist Sport wie er sein soll..

 

Ausblick

 

Prio eins hat jetzt der Hella Halbmarathon am 30.6.2019. Die 5.000m LM sind optional. Wie ich im letzten Blogbeitrag gesagt habe, die LM 10.000m passt mir besser ins Training und dafür wird dann auch Höhentraining genutzt...

 

 

Euer Pascal

 

 

Nachtrag zum letzten Schuhbericht

 

 

Vorletzen Freitag konnte ich den Carbon X bei Lunge in Hamburg testen. Meiner Meinung nach ein interessanter Wettkampfschuh, zwar etwas schwerer als der Nike Vaporfly 4% und meinem Empfinden nach etwas zu hart, (ich mag dieses schwammige beim 4%), aber man merkt der Schuh ist für Schnelligkeit ausgelegt, der will nach vorne und verhindert quasi ein Aufkommen auf der Ferse. Zudem ist die komplette Fußfläche größer beim 4%.

 

Da ich zur Zeit noch meinen Vaporfly 4% "auflaufe" kommt er für mich noch nicht in Frage, aber alle die den 4 % zu schwammig und etwas zu teuer finden, für ist der Carbon X (OVP 180 Euro) eine günstiger "Carbon-Einsteiger-Alternative", denn es darf ja immer noch etwas Luft nach oben bleiben...

Deinster Spargellauf 2019 bei optimalstem Wetter!

Letztes Jahr musste der Spargellauf noch wegen Gewitter bei der Hälfte abgesagt werden. Dieses Mal sah es einige Tage vorher auch nicht viel besser aus, aber das Wetter hielt sich zumindest bis 22 Uhr.

 

Um 18 Uhr fiel der Startschuss. Ich machte mich gleich vorweg auf die 5,6 km kurze Strecke. In den letzten Jahren hatte ich die Strecke nicht so uneben in Erinnerung, oder lag es daran, dass ich diese noch nie so schnell gelaufen bin?  Ich kann es nicht sagen.

 

2017 lief ich hier ein 3:11er Schnitt 2018 bei schwülen Bedingungen 3:12er und dieses Jahr blieb die Uhr beim 3:10er Schnitt stehen. 

 

Wir liefen nach 1 Stunde und 34 Minuten zu fünft ins Ziel. Leider wurde der Streckenrekord aus 2017 knapp verfehlt, aber das ist dann was für die B-Note.

Natalie kam einige Minuten später mit der zweiten Mannschaft von Fischer Mohr Laufteam ins Ziel.

 

Im Anschluss gab der Geschäftsführer Heiko Fischer uns gebratenen Spargel und Erdbeeren satt aus. 

 

Ausblick

 

Ich habe mir für den Juni noch einige Läufe vorgenommen. Meine Form sollte das hergeben, aber es wird auch viel am Wetter liegen, ob ich überall meinen Start wahrnehmen werde.

 

Zudem bin ich einer Teilnahme bei der Nacht der Zehner am 9.8.2019 nicht ganz abgeneigt, auch weil  ich vorher 4 Wochen in Glücksburg (und eine Woche Höhentraining in Davos) trainieren kann. 

 

Blutwerte

 

Wir haben diese Woche mal wieder Natalies Blutwerte (Vitamin D, Ferritin, Hämoglobin und Zink) checken lassen. Alles so weit top, aber wie soll es bei den Leistungen auch anders sein. Einzig ihr Zink-Wert war viel zu niedrig, trotz unserer Nahrungsergänzungsmittel täglich. 

 

Da kann ich nur immer wieder darauf hinweisen, lasst messen und stellt den Mangel schnell ab. Das hilft so viel. Ein schlagkräftiges Immunsystem ist bei Leistungssportlern Gold wert.

 

Euer Pascal

 

 

True Motion "U-Tech NEVOS" ein neuer Hersteller mit seinem ersten Schuh...

Neue innovative Schuhe begeistern mich und es gibt in der letzten Zeit immer mehr neue Modelle und Marken, bei denen es sich lohnt einen genaueren Blick darauf zu werfen...

 

Kommt mir bekannt vor

 

Es ist ähnlich wie bei den Craft-Bieren, jeder meint er könnte sein eigenes Craft-Bier produzieren.

Etwa so ähnlich verhält es sich zur Zeit bei Laufschuhen, da kommen laufend neue Marken mit Laufschuhen auf den Markt, die meinen, sie haben jetzt aber "den Schuh" entwickelt. 

 

Gewinn vom B2Run

 

Genauso verhielt es sich vor ein paar Jahren mit der jungen Marke ON, mit ihrem ersten "On-Cloud" die bekannten "Wolkenschuhe" entwickelt haben.

 

Den Schuh hatte ich damals zufällig beim B2RUN Hamburg gewonnen und  ein Cloud hinten an der Sohle gingen nach einigen Läufen kaputt.

Nach einer Reklamation unter Angabe meiner PB über 10km kam doch überraschenderweise diese Antwort aus der Schweiz:

 

"Deine Bilder haben wir intern begutachtet, leider handelt es sich bei deinem Defekt um eine Abnutzung. Es scheint als läufst du stark über die Ferse. Gerne würden wir dir einen Gutscheincode für 20% zukommen lassen. Diesen kannst du über den Webshop einlösen bei einem Produkt nach deiner Wahl."

 

Also auch wenn ich über die Ferse (sollte ich das schon seit 18 Jahren machen, hätte ich längst Fußprobleme) laufen würde, dann hatten Sie den Schuh wohl nie bei ambitionierten Läufern im Test. Das sollen Schuhe wohl einige Hundert Kilometer aushalten, zumal meine anderen Schuhe diese Art der Abnutzung nicht ausweisen. Dafür war der Schuh für mich erledigt...

 

Daran lässt sich gut erkennen, ein Hersteller muss entweder sein Produkt ausgiebig vorher testen oder im ersten Jahr sehr kulant sein!

 

neuer Versuchsschuh im Test

 

Ich bin immer gespannt, wenn es eine neue Marke gibt, die sogar mit einem Patent im Schuh aufwarten kann. Die junge Marke True Motion, die diesen Monat ihren ersten Schuh mit dem U-Tech Nevos raus gebracht hat, kann mit einem solchem Patent (es ist das U-Tech Mittelsohlensystem) aufwarten.  Er gibt zudem 75% seiner Energie zurück, was ein sehr guter Wert ist.

 

Die Form dieser auf der Rückseite leicht zu erkennender U-förmige Elemente ist inspiriert von der Form und Funktion des menschlichen Fußes. Es ist ihnen so eine optimale Kombination aus Bequemlichkeit, Sicherheit und Stabilität gelungen.

Die drei Entwickler haben hier besonders darauf geachtet, dass Läufer zudem keine Probleme mehr durch eine falsche Fußstellung haben.

 

Läufer, die öfter mal Schmerzen beim Laufen haben oder Knieprobleme, sollten sich diesen Schuh deshalb mal genauer ansehen.

 

Ich bin ihn seit einigen Wochen im Training gelaufen und würde nur eine Sache verbessern und das wäre eine Schlaufe an der Ferse, damit man einfacher einsteigen kann...

 

www.truemotion.run

 

 

Weiterer Schuh Carbon X

 

Auf den Schuh einer weiteren etablierten Firma bin ich sehr gespannt. Es handelt sich bei der Firma um Hoka. Die Firma wurde 2009 in Frankreich gegründet und hat ihren Sitz heute in Kalifornien.

Mit dem Carbon X kommt ein Schuh auf dem Markt, der von den Erfindern des Vaporfly 4% weiterentwickelt wurde. Die Carbonsohle ist hier die wichtigste Neuerung, aber zusätzlich wurde noch die Stabilität verbessert. Preislich wird er sich an dem Schuh von Nike mit 250 EUR orientieren, was ich schon viel finde. Sollte man jedoch eine Leistungssteigerung ausfindig machen, was bei mir mit dem  Vaporfly 4% definitiv der Fall ist, sollten es einem das Geld wert sein. Denn sind wir nicht immer auf der Suche nach den letzten Sekunden zu einer Bestzeit...?

 

Der Laufladen Junge in 20095 Hamburg wird am 7.6.2019 den Schuh vorstellen und die Möglichkeit bieten diesen zu testen, das werde ich mir in meiner Mittagspause mal gönnen. Mehr Infos zu dem Schuh auf:

 

www.hoka.de

 

 

Sollte ich interessante Schuhe entdecken werden ich euch auch in Zukunft auf dem Laufenden halten.

 

 

Mein Training

 

Nach dem Lauf zwischen den Meeren, wo ich mich schon gut "eingebracht" habe, musste ich erst einmal 1 Tag pausieren, 2 Tage ruhiger machen und wieder einen Tag pausieren.

Jetzt bin ich aber alle kleinen Wehwehchen wieder los und es geht wieder an das Training.

 

Freitag beim Spargellauf in Deinste steht ein kleiner familiärer Staffellauf auf dem Programm und am Freitag drauf die Holstenköste,, ausgetragen von BMS.

Steffen wird auch im vieren Jahr nicht am Start sein, das hat er mir nach meinem Rennen in Wittbek gesagt. 

Ich denke aus Kiel werden dennoch einige Läufer kommen, es wird auf alle Fälle wieder ein spannendes Laufevent. Auch Natalie hat hier einiges vor und ein bestimmtes Ziel, aber mehr möchte ich nicht verraten. Zudem hat sich eine Top Läuferin aus Bayern angekündigt, ihr Start ist aber noch nicht sicher...

 

 

 

Euer

 

Pascal

 

 

.... der knappste und spannendste LZDM den es je gab & ich mittendrin!

Der LZDM 2019 war der knappste und spannendste Lauf, den es je gab und ich war sogar 2x mittendrin!

 

Es begann in Husum um 9:00 bei angenehmsten Temperaturen und leichtem Rückenwind. Der 1. Kilometer war mit 3:02 auch gleich schon recht flott. Eyob konnte sich auf den ersten beiden Kilometern einen kleinen Vorsprung von ca. 15 Sekunden herauslaufen. Ich konnte mich wiederum von Steffen leicht absetzen.

Wir liefen alle unseren Lauf ohne auf den Anderen viel zu verlieren. Somit kam Eyob mit 16 Sekunden auf mich zum ersten Wechselpunkt. Ich wiederum konnte 25 Sekunden auf Steffen gut machen und das vor dem Hintergrund, dass ich die letzte Etappe noch laufen sollte. Von "schonen" konnte als nicht die Rede sein.

 

Dann lief bei uns Nicolai los. Er konnte den Abstand wieder zu laufen und kam mit gleichem Abstand zum 3. Wechsel, wo Dustin schon wartete. Hier war dann Moustafa eine Hausnummer für sich.

Uns wurden hier 50 Sekunden eingeschenkt. Hiervon konnte Timo einige Sekunden bis Jagel abnehmen. Fabian konnte auf dem Stück nach Fahrdorf Mansor 30 Sekunden für uns zurückholen. Patrick kam mit selben Abstand nach Fleckeby an.

Hier verlor Volker leider etwas auf einen starken Afrikaner.

Victor machte auf der neuen Strecke nach Loose richtig Dampf. Leider wurde er an der Bahn durch eine geschlossene Schranke ausgebremst.

Hier musste er etwas rausnehmen bis die Schranke wieder hoch ging. Er übergab jedoch erstmals mit einem Vorsprung auf Leif. Dieser konnte mir wirklich 1 Min und 10 Sekunden auf dem Weg nach Damp mitgeben.

 

Dass Haftom jedoch schnell laufen kann, hatte ich selber in Lingen gemerkt. Dort habe ich dieses Jahr meine PB (30:32) aufgestellt habe, er lief alleine eine 29 oben...

 

Ich versuche alles, um den Vorsprung ins Ziel zu retten, aber auf dem Strandabschnitt endete unsere Führung. Ein Kilometer vor dem Ziel kam ein entspannter Haftom an mir vorbeigezogen... Damit war uns die Startnummer 2 für 2020 "leider" wieder sicher!

 

Zitat über den Tag

 

"Man wünscht keinem Läufer dieses Gefühl, nach 96 km von Husum am Strand von Damp, als 1. angekommen, von einem Läufer leichtfüssig überholt zu werden..."

 

Fazit

 

Aber so ist es manchmal. Meine 8 Teamkollegen und ich haben an dem Tag echt alles gegeben. Einen Schnitt von 10 x glatte 32 Minuten über fast 100 km zu laufen, muss man auch erst einmal können...! 

 

Jungs es war mir dennoch eine Ehre mit Euch!  

 

 

 

Euer

 

Pascal

 

P.s. Danke an Nicolai für das Foto.

5 Sieg beim B2Run und auch nächstes Jahr nicht zu schlagen!

Letzten Dienstag war es wieder so weit, der B2Run Hamburg 2019 stand auf dem Programm. Es war ein kleines Jubiläum, denn es war der 10. Lauf. Ich konnte einige in meiner Firma erneut (einen sogar spontan) zum mitlaufen überzeugen. Meinen ersten Lauf 2014 hatte ich noch allein absolviert.

 

Der Lauf

 

Ich hatte mit Hailezgi einen ernsthaften Konkurrenten an der Startlinie ausgemacht. Somit war meine Taktik den 1. Kilometer, der immerhin 20 Höhenmeter in sich hat, voll anzulaufen.

Dieses gelang mir dann auch super. 3:10 standen auf der Uhr. letztes Jahr eine 3:25. Natalie ist ca. 15 Sekunden unter ihren Schnitt diesen Kilometer angegangen um mal einen Vergleich zu haben.

Bei mir waren es 3 Sekunden unter meinem Schnitt. Ab dann wurde der Abstand immer größer. Meine Schnitte pendelten sich dann immer um die 3:13 ein, welches auch mein Gesamtschnitt war. Ich war erleichtert und froh zum fünften Mal in dieses Stadion als erster einlaufen zu können. Hamburg es war mir eine Ehre...

  

Fazit

 

Mit der Zeit von 17:37 über 5,6 km kann ich mehr als Zufrieden sein. Nochmals eine Steigerung zum letzten Jahr zu schaffen, welche sogar Streckenrekord sein müsste, ist echt super motivierend. Zudem ich in der Firma auf meinen Sieg natürlich oft angesprochen wurde, jedoch war man aber auch etwas traurig, aber dazu gleich mehr.  

  

Ausblick

 

Der 5. Sieg in Folge (also 5 Siege der 10 Läufe gingen auf mein Konto) und ein Doppelsieg sogar mit meiner Frau Natalie sind schon echt unglaublich.

Deshalb werde ich, weil man aufhören soll wenn es am Schönsten ist, den nächsten B2Run Hamburg 2020 nicht mitlaufen.

 

Somit kann man mich 2020 nicht schlagen, um auf meine Überschrift zurück zu kommen. Ich werde für die Debeka die Orga weiterhin übernehmen, aber ich werde selber kein 6 Mal in Folge mitlaufen. Es wird also 2020 einen neuen Sieger geben. Darüber waren meinen Kollegen natürlich schon etwas traurig. 

 

mein nächster Lauf

 

Als nächstes steht der LZDM an, bei dem ich auf einen heißen 3 Kampf zwischen den Windrunnern, Black Afrika und unserem Team O.T.N gespannt bin.

 

 

Euer

 

Pascal

LM 10km Kaltenkirchen... auch stehen bleiben war heute nötig!!!

Heute war der Tag auf den ich mich "eigentlich" seit dem 1.5.2017 vorbereitet habe. Ich wollte den 3. Platz von damals besser machen, da ich heute weiß, "da hatte ich irgend etwas im Körper in dem Jahr, was mich ausgebremst hat."

Letztes Jahr war mein Ziel der Landesrekord in meiner AK 35.

 

30. Lauf in Kaltenkirchen

 

Zum 30. Jubiläumslauf 2019 war die Bühne für die besten Schleswig-Holsteiner (LM in Kaltenkirchen), also würdevoll angerichtet... 

Mein Ziel war eine gute Zeit, die nur selten zur LM in Kaltenkirchen gelaufen wurde...

 

Folgende Zeiten der letzten Jahre sind mir bekannt:

 

Landesmeister 2014 Pascal 31:51

Landesmeister 2015 Stig 31:27

Landesmeister 2017 Steffen 31:27

 

Der Lauf

 

Es ging gleich gut los: 2:55 auf dem 1.Kilometer. Da wir hier Rückenwind hatten, war das aber ok. Ab jetzt hatte ich für die Schnitte aber kein Blick mehr (ihr werdet später merken wieso), ich lief einfach. Bei km 4 lief Simon Bäcker immer noch im Windschatten, bis ich stehen blieb und er fragte: "Ist das dein Ernst"? Ich erwiderte: :"Ja!"

 

Natürlich ist es eine Meisterschaft, aber ich fühlte mich jetzt nicht als sein Tempomacher auf dem Windstück. So liefen wir noch bis 5 km mehr oder weniger zusammen, ehe ich das Tempo richtig anzog und Simon Bäcker dann für sich laufen durfte.

 

Er war zumindest so sportlich zum Ende noch Simon Müller (richtig starkes Rennen in 31:32 Top! Im guten Rennen mit Hilfe und nicht alleine ist ein 31 flach möglich!) und Vilmos den Vortritt zu lassen... 

 

Kurz zu Natalie

 

Natalie hatte es heute schwerer. Maya Rehberg war so "sportlich" sich die ersten 4,5 km bei Natalie bei dem starken Wind in den Windschatten zu hängen. Als es auf die Zielgerade bei km 5 ging sie aus dem Windschatten hervor, da ein Seite-an-Seite bei Zuschauern natürlich besser aussieht. Sie zog bei 5,5 km an, um weg zu kommen. Das ist bei einer LM natürlich nicht unüblich, da es aber "nur" um eine LM und nicht um Olympia ging, wäre eine keine Entschuldigung nach dem Rennen, vor allem wenn man sich so gut kennt, doch angebracht gewesen. 

Das hätte ich von einer Olympionikin schon erwartet. Schade, dieses Verhalten hat mich etwas enttäuscht.

 

Natalie war im Nachhinein (mit einem Durchschnittspuls laut ihrer Garmin von 155) mit ihrem Rennen dann doch zufrieden, da ihr Mai Lauf-Highlight am Sonntag in Niebüll (dort haben wir uns vor genau 6 Jahren kennen gelernt) erst noch kommt und es weiterhin kalt bleiben soll. Denn wenn zwei Läufe so kurz hintereinander folgen, ist es immer schwer einen optimalen Mittelweg zu finden. 

 

Kurz zur Veranstaltung

 

Eine LM auszurichten ist nicht einfach und Bewerber gibt es nicht viele, das ist mir klar. Eine Siegerehrung um 14:45 auszurichten, also 3 Stunden später bei 9 Grad ist schon echt grenzwertig zum draußen Warten.

Zudem es noch Probleme gab mit der Siegerehrung der Top 8. Geehrt wurden nur die MHK und WHK. Es gibt aber keine spezielle Hauptklassenwertungen. Vilmos (M30) und ich (M35) hätten als 1 und 3 Gesamt dazugehört. Da Kaltenkirchen die LM nicht erstmalig ausrichtet, sollte so etwas nicht passieren. 

  

 

Fazit

 

Mit meiner Zeit von 31:13 und dem LM Titel bin ich bei dem Rennverlauf mit der "Standpause" beim 4. km voll zufrieden. Es war somit eine der schnellsten LM der letzten Jahre. Eine Sub 31 sollte über  10 km möglich sein, wenn die Bedingungen (weniger Wind) etwas besser sind. Ich weiß aber, dass man nicht monatelang auf Bestzeitniveau sein kann. Deshalb werde ich noch einen schnellen Halbmarthon im Juni absolvieren. 

 

 

Ausblick

 

Im Mai stehen jetzt noch einige kleine Wettkämpfe an, die wir aus Spaß am Laufen mitnehmen werden. Mein Mai Highlight ist natürlich wieder der LZDM, bei dem wir einige gute Läufer zum letzten Jahr hinzugewinnen konnten. Jetzt liegt es wieder an mir, diese 10 Läufer auf ihre optimalen Positionen zu setzen. Zum Glück kenne ich jede Strecke auswendig und war in letzten 5 Jahren nicht so schlecht darin. 4 x Platz 1 & 1 x Platz 2...

 

Lessons learned

 

1.)  2014: 31:51 2019: 31:13 zeigt mir, dass eine langfristige Entwicklung oftmals der bessere Weg ist!

2.)  Eine LM in einem fremdem Bundesland laufen macht mehr Spaß und ermöglicht bessere Zeiten!

3.)  Franzbrötchen machen langfristig keinen Läufer schneller!

4.)  Es kostet einiges an Geld und Akribie sein genetisches Maximum mit NEM auf die Laufstrecke zu zaubern!

5.)  Es ist möglich eine LM zu gewinnen, trotz einer Standpause!

 

Euer Pascal 

 

Danke an Jan Kohn für das Bild!

 

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Danke am Marc Saknus für die vielen Physiotermine im April.

Danke an Natalie, die mich 3 x sanft ins Yogastudio von Katharina gezogen hat.

Danke an Pharma Nord für die Versorgung mit ausreichend und hochwertigen NEM. 

Danke am den Cereal-Club für meine Low-Carb Müsli Kreation ohne Basis und den Blitzversand.

 

Danke an Gunnar für das Biogemüse aus Soeth´s BIO-Kiste nach dem Lauf in Viöl. 

Mein IgG4 Test und letzte Infos zur LM 10km in Kaltenkirchen

Ich hatte mir für den Urlaub mal vorgenommen einen lgG4 Test von Lykon zu machen, da ich keine Unverträglichkeiten habe, aber gespannt war, auf welche Lebensmittel mein Körper mit Antikörpern reagiert. Mir ging es darum Entzündungen im Körper weiter zu verringern. 

 

Kurze Erklärung zum Test

 

Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit kann verschiedene Formen annehmen. Dazu gehören Intoleranzen, Allergien und u.a. auch IgG4-vermittelte Unverträglichkeiten.

Im myNutrition 100 werden IgG4-vermittelte Nahrungsmittelunverträglichkeiten analysiert, die eine Untergruppe der IgG-Antikörper sind.

 

Grundsätzlich bildet der Körper IgG4-Antikörper, wenn Nahrungsmittel aufgenommen werden. Es wird vermutet, dass Beschwerden wie z.B. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Bauchweh, Wassereinlagerungen oder Hautausschlag in Zusammenhang mit einer hohen Konzentration an IgG4-Antikörpern stehen. In einigen Studien wird ein eindeutiger Zusammenhang zwischen dem Wohlbefinden und den getesteten IgG4-Werten beschrieben (z.B. Aalberse et al., 1993; Harris et al., 1987). Außerdem zeigt die Studie von Bernadi et al., dass sich bei 78,5% der Probanden eine Besserung oder Abwesenheit der Symptome nach Vermeidung der unverträglich getesteten Lebensmittel einstellte. In der nachfolgenden Überprüfung der IgG4-Werte sind diese bei 89,5% der Patienten signifikant gesunken. Dies unterstreicht die Korrelation zwischen IgG4-Antikörpern und Wohlbefinden (Bernadi et al. 2008).

Unser myNutrition 100 sagt dir also, auf welche Lebensmittel dein Körper mit einer hohen Konzentration an IgG4-Antikörper reagiert und auf welche nicht.

 

 

Meine Ergebnisse

 

Wie ihr unten sehen könnt, hat mein Körper die größten Antikörper bei Eiern, Ananas, Banane und Himbeeren produziert. Dicht gefolgt von weißen Bohnen und Kiwi. Die weiteren Lebensmittel sind von den Werten so gering, dass man sie eigentlich nicht erwähnen bräuchte. Zudem esse ich keine Käseprodukte mehr und Honig auch so gut wie nie.

 

Bei den Eiern muss ich aber sagen, "tut es weh". Die kann man eigentlich als die Grundlage meiner Ernährung bezeichnen. Mir wurde jedoch eine Alternative aufgezeigt und die heißt: "Wachteleier". Leider sind Wachteleier viel kleiner als Hühnereiner, was es nicht leichter macht. 

 

Ich werde jetzt mal einen Monat testen, wie ich auf einen Verzicht reagiere und wie die Wettkämpfe so ablaufen. Wie gesagt ich habe eigentlich keine Beschwerden mit den o.g. Lebensmitteln bemerkt, aber es wird dennoch mal interessant. Zudem können sich daraus jedoch später chronische Krankheiten entwickeln.

 

Er ist sehr zum Nachmachen zu empfehlen, wenn ihr bestimmte Symptome bei eurer Ernährung bemerkt. So kann man eventuell einige Lebensmittel ausschließen und einige weglassen. Wenn es einem dann besser geht weiß man vielleicht woran es lag.

 

Es ist aber wie gesagt nicht ein Test, der eure Leistung kurzfristig steigert, sondern nur Informationen über Lebensmittel abgibt, die ihr zu euch nehmt und wissenschaftlich sind die Ergnisse etwas umstritten, was die Beurteilung der Ergebnisse angeht. 

 

Mein Training bis jetzt

 

Mein Training in den letzten Wochen nach meiner 30:32 war zu meiner Zufriedenheit. Natürlich hätte man immer mehr trainieren können, aber dass das nicht immer zielführend ist, kann man an einigen Läufern immer wieder erkennen.

Da kann ein Trainingslager mit 150/200 km die Woche schon mal dazu führen, dass besagte Läufer mit Problemen wiederkommen oder im Anschluss krank werden...

 

Ich hatte nur einen Tag, an dem ich mich nicht "fit" gefühlt hatte, aber das war wohl bei dem "Mega-Wetter" was wir gerade erleben dürfen wohl mal nötig. Natalie und ich wollten nämlich fast jeden Tag immer nur aktiv draußen verbringen und dann ist es irgendwann mal zu viel. An dem Tag bin ich dann nicht gelaufen und am nächsten zusammen mit Natalie.

Erst am übernächsten Tag habe ich meine Abschlusstempoeinheit absolviert. Vier x 2,50 km bergig in Glücksburg!

 

Gestern(26.4) habe ich dann noch 10 x 200m (nicht auf der Bahn sondern mit dem o.g. Foto mit Schlossblick) absolviert und heute mache ich meinen ersten von 2 Pausetagen vor Mittwoch. Morgen mache ich dann noch ruhige 10km.

 

Sich selbst reflektieren

 

Ich werde mich jetzt weiter richtig ausruhen und keine harten Einheiten mehr machen. Auch das wundert mich immer wieder, dass es Läufer gibt, die Donnerstag noch Tempotraining auf der Bahn absolvieren und am Sonntag einen Wettkampf laufen und sich dann nicht selbst reflektieren können, woran die "schlechte Leistung" z.B. bei dem Deutschen Halbmarathonmeisterschaften gelegen hat.

 

Mehr Regeneration nötig

 

Es ist echt interessant, bei Instagram das Training vorher und den Wettkampf bei einigen Läufern zu analysieren. Die machen vor Wettkämpfen meiner Meinung noch viel zu harte Einheiten...

 

Ich habe es selbst beim Halbmarathon in Berlin gesehen, wo ich SUB 67 gelaufen bin. Meine Finale Einheit 10 Tage vorher hat mich so geplättet, dass ich auch 7 Tage später bei den 200m Läufen so enttäuscht war, dass ich dachte "jetzt habe ich das laufen verlernt".

Die Erholung von der Einheit hat jedoch Zeit benötigt und am Samstag (meinem obligatorischen Pausetag) war ich dann wieder der Meinung "jetzt will und kann ich glaube ich wieder", was am Sonntag dann mit meiner 1:06:52 auch bestätigt wurde. Da waren dann aber 10 Tage dazwischen!!!

 

Also wenn ihr gut trainiert habt und nicht krank geworden seid, dann macht euch die letzten Einheit in der Woche vor dem Wettkampf definitiv nicht schneller, eher das Gegenteil. Das kann ich jetzt aus Erfahrung sagen und dass solltet ihr einfach mal ausprobieren, aber bitte erst nach dem 1. Mai ;)

 

Renntaktik als Favorit

 

Bis jetzt gehe ich davon aus, dass ich als "Favorit" (aufgrund meiner Saisonbestleistung) ins Rennen gehen werde und alle mir konstatieren, dass das Rennen für mich ja schon gelaufen ist und mir der Titel so gut wie sicher ist. Am Renntag kann aber viel passieren und den Titel hat man erst, wenn man als erster ins Ziel kommt. Zudem laufe ich mit diesem "Druck" los...

 

Meine Taktik wird aber die sein, so schnell es geht anzugehen, da ich schon glaube, dass einige Läufer eine 15:30 über 5km laufen können, aber ihnen bei spätestens 7km die "Luft" ausgehen sollte, sollten sie mein Tempo mitgegangen sein.

Auf einen Zielsprint wie vor 2 Jahren (um den zweiten Platz), werde ich mich nicht erneut einlassen. Bis jetzt war bei der LM in Kaltenkirchen eine Zeit von ca. 31:30 notwendig um den Titel zu holen, ob das dieses Jahr anders sein wird, wird sich zeigen. Ich bin auf alle Fälle schon etwas aufgeregt und nach dem Lauf wird einiges an "Druck" von mir abfallen, aber das ist dann auch gut so... 

 

 

Euer


Pascal 

 

 

Foto: Aufnahme aus unsere Wohnung. 

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Danke am Marc Saknus für die vielen Physiotermine im April.

Danke an Natalie, die mich 3 x sanft ins Yogastudio von Katharina gezogen hat.

Danke an Pharma Nord für die Versorgung mit ausreichend und hochwertigen NEM. 

Danke am den Cereal-Club für meine Low-Carb Müsli Kreation ohne Basis und den Blitzversand.

Danke an Gunnar für das Biogemüse aus Soeth´s BIO-Kiste nach dem Lauf in Viöl. 

 

 

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Rezension: Zucker macht Krank - Vollkorn macht Kränker...

In meinem Urlaub ist mir ein sehr gutes Buch in die Hände gefallen, aus welchem ich euch unbedingt mal auszugsweise die wichtigsten Thesen vorstellen möchte. 

 

Auf dem Foto seht ihr eine kleine Portion Kartoffeln (200gr), die z.B. als Pommes gegessen die gleiche Menge Zucker enthält wie nahezu eine Tafel Vollmilchschokolade. Klingt verrückt, so ist es aber!

 

Der Zucker ist in der Kartoffel jedoch als Stärke versteckt und deshalb kommt es uns nicht so vor. 

 

1. Hat sich der Mensch nicht schon an Stärke angepasst?

 

Die angepassten Grasfresser, die Stärke (Getreide/Mais) und Zellulose im Magen-Darm-Trakt zerkleinern, nehmen Zucker nicht ins Blut auf, sondern füttern damit ihre Pansenbakterien und Mikroben und leben dann von diesen Bakterien.

Beim Menschen wird die Stärke immer in Einzelzucker, d.h. Traubenzucker, zerlegt. Diese Zuckermengen gelangen in den Darm und werden anschließend ins Blut abgegeben. Durch die fehlende Anpassung des Menschen kommt es, im Gegensatz zum Weidetier, zu massiven Blutzuckerschwankungen. Fruchtzucker wird übrigens in der Leber zu Glucose verstoffwechselt und gelangt dann ins Blut. Ansonsten findet die Verstoffwechselung von Kohlenhydraten/Stärke meist im Darm statt und gelangt dann als Glucose ins Blut.  

 

Merke:

 

Weidetiere haben einen Gärmagen. Primaten fehlt allerdings dieser Gärmagen. Bei uns bleiben der Zucker und die Stärke nicht im Gärmagen, sondern wandern in den Darm und werden dann vollständig als Zucker an das Blut abgegeben.

 

Wieso ist der Mensch nach 6.500 Jahren Brot nicht an Getreide angepasst?

 

Das erste Brot wurde vor ca. 6.500 Jahren gegessen. Das ist in der Menschheitsgeschichte ein sehr kleiner Abschnitt. Vorher freiwillig "ins Gras gebissen" hat zuvor also keiner ;)

Für eine genetische Anpassung müssten sich neue Gene für neue Enzyme bilden. Dafür bräuchte der Mensch bei  einem Generationszyklus von 30 Jahren ca. 100.000 bis 200.000 Jahre.

 

2. Stärke = Zucker und bewirkt Insulinanstieg

 

Jedes mal wenn der Körper Stärke/Zucker verstoffwechselt, dann folgt eine Insulinantwort, da der Körper versucht den ins Blut gelangten Zucker auf das normale Niveau zu drücken. Hierbei kommt es immer wieder vor, dass der Körper den Wert zu weit runter drückt (Unterzucker).

 

Unterzucker-Symtome sind: Aggressivität, Angstzustände, Heißhungergefühl, Konzentrationsstörungen, Schwächeanfall, Schwindel usw... 

 

Insulin wird auch als das "Masthormon" bezeichnet, da Insulin die Gene des Organismus auf Fettspeicherung schaltet. So machen wir aus einer Gans in wenigen Wochen eine Mastgans. Durch die Überdosis an Getreide und somit Stärke = Zucker. Die Gans wird dicker und dicker und leidet in ihren letzten Tagen an den selben Folgen, wie der Mensch schließlich auch. 

 

Merke:

 

"In der Zeit der Insulinwirkung - bis zu 3 Stunden nach einer zuckerreichen Mahlzeit- könnt ihr nicht einmal beim Sport Fette verbrennen." Auch wenn ihr während des Sport was esst, passiert auch nichts an den Fettdepots! 

 

Insulin sperrt die Fett in die Zelle ein. Insulin speichert und speichert und speichert...

 

3. Warum macht das "gesunde" Vollkorn kränker als Zucker?

 

Folgende Tabelle soll euch erst einmal verdeutlichen, wie hoch der Anteil an Kohlenhydraten (Stärke) in den folgenden Süßgräsern ist:

 

Süßgräser     Kohlenhydrate/Stärke           Eiweiß               Fett

 

Weizen           61%                                          12%                    2%

Dinkel             69%                                          11%                    3%

Gerste            64%                                          10%                    2%

Hafer              60%                                          12%                    7%

Hirse              69%                                           10%                    4%

Roggen          60%                                           9%                      2%

Reis                78%                                           7%                      1%

 

 

 

Vorsicht:

 

Stärke ist zwar als Kohlenhydrat deklariert, aber fälschlicherweise nicht als Zucker!

Stärke wird  jedoch immer am Ende in Zucker umgewandelt und landet in der Blutbahn. Das macht Stärke so "hinterhältig", denn man schmeckt den vielen Zucker (aus Stärke eben) nicht.

 

Stärke besteht aus 200 - 4.000 Traubenzuckermolekülen. Ein normaler Blutzuckerspiegel: 70 - 110 ml Glucose/dl Blut. Dieses entspricht nur 1 TL Zucker auf 5 l Blut. Bei einer Mahlzeit von einer Portion Nudeln kommen im Blut aber 15 TL Zucker an.

 

Merke: Durch Stärke-Lebensmittel, nimmt man solche Zuckermengen auf, die mit Süßigkeiten kaum zu schaffen sind. 

 

 

4. Aber Vollkorn ist doch so nährstoffreich?

 

Dieses Argument wird häufig benutzt.

 

Wenn man 2 Scheiben Vollkornbrot (120 gr) jedoch mit 140 g Schokolade vergleicht, dann kommt man zu folgendem Ergebnis: (Bezogen auf 100 gr. je Vergleichsprodukt)

 

Vollkorn liefert weniger Vitamine als Schokolade.

Vollkorn liefert weniger Mineralstoffe als Schokolade.

Vollkorn liefert weniger Eiweiß und essentielle Aminosäuren als Schokolade.

Vollkorn liefert weniger entzündungshemmende Omega 3- Fettsäuren als Schokolade.

Die Vollkornscheiben haben "nur" einen doppelt so hohen Wert an B1 und B3 und selbst der Wert ist verschwindend gering! 

 

Deshalb "Zucker macht krank Vollkorn macht kränker"

 

 

5. Fazit:

 

Mir ging es bei diesem Artikel nicht mal um das Gluten im Getreide sondern um die Stärke, denn auch Reis und meine Hirseflocken haben riesige Mengen an Kohlenhydraten = Stärke und somit Zucker.

 

Ich wollte euch aufzuzeigen, das Getreide nicht für den Menschen gedacht ist und wir sparsam damit umgehen müssen, damit wir nicht auch von den Zivilisationskrankheiten erfasst werden, die durch immer mehr  "stärkehaltige Lebensmittel" hervorgerufen werden. 

 

Merke: Getreideprodukte darf man gerne essen, sollten aber nicht als Grundnahrungsmittel gesehen werden. Unten in der Nahrungsmittelpyramide von Strunz sind Stärke Produkte, die er auch gerne als "leere Kohlenhydrate" betitelt (jetzt wisst ihr warum) kurz unter dem Alkohol aufgeführt. 

 

Bei der Pyramide der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung/nach der jede Universität in Deutschland übrigens lehrt) sind diese der untere Balken und werden von der DGE auch mehrmals täglich empfohlen! Wer sich nach der Forever Young Pyramide ernährt, der ernährt sich "gesund" und somit genetisch korrekt. 

 

 

Fragen die im Buch für uns als Läufer beantwortet werden:

 

 

Warum komme ich nicht in die Fettverbrennung, wenn ich stärkehaltige Lebensmittel gegessen habe? Warum ein Franzbrötchen nach einem Tempotraining die Mitochondrien-Neubildung hemmt?

Warum kann es sein, das wir uns in den nächsten Jahrzehnten Insulin spritzen müssen?

Warum ist Stärke nur eine andere Form von Zucker?

 

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Tiefgründigere Infos und Krankheitsfolgen aus dieser Ernährung und Beweise zu seinen Aussagen findet ihr im Buch von Klaus Wührer "Zucker macht Krank - Vollkorn macht Kränker … und keiner merkt´s" Diese 10 EURO sollen es euch echt Wert sein!

 

 

Euer

 

Pascal

Unsere Low-carb Philosophie

Ich wollte euch mit diesem Blogartikel mal meine (und Natalies) Ernährungsphilosphie etwas näher bringen. Sie hat sich, muss ich dazu sagen, in den letzten Jahren einfach dorthin entwickelt, wo sie heute angekommen ist...

 

Low Carb Ernährung

 

Ich betreibe diese "Ernährungsform" schon länger, in den letzten 2 Jahren jedoch intensiver. Wer sich jetzt denkt "cool, mache ich auch mal", dem sei davon abgeraten. Ich möchte euch dennoch gerne aufzeigen was meine Ernährung in den Praxis bedeutet und dass man damit gar nicht so einseitig unterwegs ist, wie man jetzt vielleicht denkt. 

 

Für Läufer, die auch damit anfangen wollen.

 

Wenn man damit anfangen möchte, dann sollte man vor allem als erstes auf Wasser als einziges Getränk umsteigen. Zudem sollte man sich von jeglichen Süßigkeiten verabschieden. Selbst wenn ihr das einige Wochen durchziehen könnt, liegt immer noch ein langer Weg vor euch. Aber jetzt geht es darum herauszufinden, was ihr an Lebensmitteln aus dem Low Carb Bereich gerne mögt, um nicht zu denken man macht eine Diät, das ist es bei uns nämlich nicht. Es ist eine Lebenseinstellung geworden. In der auch wir uns Dinge gönnen oder uns sehr freuen neue Rezepte auszuprobieren. Auch möchte ich auch nochmal erwähnen, dass Natalie und ich uns nicht vegan ernähren. Wenn Fleisch, dann aber hochwertig und meist wissen wir dann auch wo das Fleisch herkommt.

 

Next Steps

 

Als nächstes müsste man alles an Brötchen und Brot (oder eben low carb Brot besorgen) runterfahren (es gibt hier aber auch super leckere Alternativen wie mein Pancake auf dem Bild oder Quark mit Früchten, Mandelmus und Samen). Solltet ihr noch weiter gehen wollen, dann heißt es auch nur ein bis zweimal die Woche Reis, Kartoffeln und Nudeln usw.

Das ist manchmal fürs Gemüt echt nicht leicht, aber hier findet später jede seine Motivation, wenn man sich was selber zaubern kann.

Nach einer Tempoeinheit dann im Anschluss nur Eiweiß und gesunde Fette zu essen, das ist am Anfang schon hart und dauert in der Umstellung auch einige Monate, vielleicht sogar eine ganze Saison.

 

Nur am Samstag Morgen vor dem TDL gab es bei mir z.B. einen Hirse Porridge, denn mein Körper soll  schließlich nicht verlernen Kohlenhydrate optimal zu verbrennen. Es heißt ja Low Carb nicht NO Carb. Nach den Tempoeinheiten jedoch bekommt mein Körper keine Kohlenhydrate und das schon seit Jahren. 

Ich kann also nicht bestätigen, dass man krank werden soll, wenn einem nach den Einheiten die Kohlenhydrate fehlen, oder man sich schlechter erholt. Auch glaube ich nicht, dass Zink oder Vitamin D nach Tempo-Einheiten keinen positiven Effekt auf die Gesundheit haben.

Hier ist meiner Meinung nach jedoch nicht die Einnahme an sich wichtig, sondern ein hoher Zink und Vitamin D Spiegel im Blut und der ist bei mir durch mein Messen (siehe Blogartikel hier) definitiv vorhanden. Solche Werte erreicht man aber nicht, weil man ab und zu mal Nahrungsergänzungsmittel nimmt und sich gut ernährt. Das muss auch zur Lebenseinstellung werden und in den Tagesablauf integriert werden. 

 

Fettverbrennung weiter steigern

 

Was ich auch gerne gemacht habe, um meine Fettverbrennung weiter zu trainieren ist Intervallfasten. Hier wird Sonntags morgens und mittags sehr gut gegessen und dann aber erst wieder am Montag Morgen gegen 7:20. Auch habe ich mir in dem letzten Zeit angewöhnt größere Portionen zu essen, aber dann nicht zwischendurch etwas zu "snacken".

 

Ich denke schon, dass ich durch meine Ernährung und mein Training mein Mitochondrienmenge extrem gesteigert habe, was sonst nur durch viel mehr Training möglich ist. Denn mit 69 km die Woche laufen wohl nur die Wenigsten eine 30:32, dass wurde mir nämlich schon mehrfach bestätigt...

 

Dr. Feil 4.0

 

Vieles was ich schon seit Jahren so praktiziere, steht übrigens auch im neuen Dr. Feil Buch "Die F-AS-T Formel 4.0". Ich bewege mich dort im Bereich für "Fortgeschrittene", bei 2 Mahlzeiten am Tag bin ich aber auch noch nicht angekommen, obwohl mein Mittag (Fett und Eiweiß) meist überschaubar ist.

 

Z.B. gab es in diesem Winter Mittags auf der Arbeit oft 100 gr. Nordseekrabben, Möhren, Mandeln, Hanfsamen, Gurke oder Paprika. Und später wurden dann 10-13 km gelaufen. Da ist es dann nicht verwunderlich, wenn die Beine öfter schwerer wirken, nicht so wirklich motiviert waren und man nicht viel Energie hatte, um gute Schnitte zu laufen, aber geschadet hat es ja nicht. Zudem halte ich mein Gewicht schon seit Jahren mit einer Schwankung von 2kg und baue stetig sogar noch Muskelmasse auf. Hier sei natürlich auch noch kurz erwähnt, dass diese Ernährung meiner Meinung nach ab 10 km anfängt. Für Läufer die kürzere Strecken laufen, ist eine gute Fettverbrennung nicht unbedingt notwendig. Da geht es um schnelle kurzfristig verfügbare Kohlenhydrate und mit Low Carb kommt man nur schwer mit Tempoeinheiten klar. Aber ab 10km und vor allem beim Halbmarathon ist die Ernährung definitiv nützlich. Es gibt einige Läufer, die über 5km noch schneller als ich bin, aber über 10km bin ich meist vor Selbigen. 

 

Was motiviert mich an Low Carb

 

Mich motiviert an Low Carb, dass ich keinen Heißhunger habe. Wenn ich ein Essen gegessen haben, dann hält das auch einige Zeit satt und lässt mich nicht nach einiger Zeit überlegen "was esse ich jetzt?". Mein Blutzuckerspiegel so den ganzen Tag nahezu konstant.

Außer Natalie und ich essen am Vortag eines Wettkampfs High Carb, dann sind wir den ganzen Tag auf der "Suche" ;). Selbst in mein Power-Frühstück mache ich mir seit einigen Monaten Cashewmus hinein, sonst würden mir die Fette fehlen, die mich dann doch länger satt machen. Mit Cashewmus lief es sich in Lingen über 10km übrigens sehr gut.

Ich kenne auch kein Mittagstief, wie meine Kollegen und ich schlafe meist viel besser und bin morgens schon fit für den Tag. Deshalb bin ich auch schon immer um 7 Uhr auf der Arbeit, nicht weil ich muss, sondern weil ich es kann :-) 

Ohne selbstgemachtes Mandelmus (speziell Nüsse) würde Low Carb schon echt schwer, das muss hier mal gesagt werden. Auch wenn die Arbeit dieses wöchentlich herzustellen (täglicher Verbrauch pro Person ca. 150 gr.) und die Zutaten dafür zu besorgen schon aufwendig sind, sehen wir einen so großen Effekt auf unsere Gesundheit, dass wir dieses weiterhin so machen werden.

Denn wer denkt Mandelmuss hat ja viel zu viele Kalorien und somit eine extrem hohe Energiedichte, das macht viel zu schnell dick, dann habt ihr mit Natalie und mir zwei Beispiele gefunden, die entweder dagegen immun sind, oder unsere Ernährung genau auf Mandelmus abgestimmt haben. Ich freue mich übrigens schon seit Jahren abends auf mein Frühstück am Morgen, wie oft habt ihr das so? 

 

Einige Beispiele für unser Low Carb Gerichte:

 

Frühstück:

 

Pancake mit den Zutaten: Eier, Eiweißpulver, Leinöl und etwas Wasser (Topping: Heidelbeeren, Mandelmus, Joghurt und Zimt)

 

Schokopudding: Banane, Mandelmus, Quark und reines Schokopulver (Topping: Früchte und Nüsse)

 

Abendessen:

 

Asiatische Gemüsepfanne: Gelbes Curry, Dose Kokosmilch, Gemüse und wenn gewünscht Fleisch oder Tofu 

 

Frikadelle als Burger: Beeffrikadelle selber machen, Blattspinat, Tomate und Pilze anbraten (Sauce vegane Mayonnaise)  

 

Pizza: Blumenkohl, Chia Samen, Mandelmehl, Pizzagewürz, Tomaten, Pilze, Tunfisch und veganer Käse oder dieses Rezept.

 

 

Kurzer Einblick in mein Training hier im Urlaub in Glücksburg. 

 

Ich konnte hier in Glücksburg gut trainieren und regenerieren. Dienstag und Samstag immer meine "harten" Einheiten laufen und öfter auch mal mit Natalie laufen gehen. Am letzten Donnerstag habe ich dann wieder eine Doppeleinheit machen können. Bin dafür Freitag aber gar nicht gelaufen. (nur 23.000 Schritte gegangen)

 

Heute wollte ich dann 5km schnell und kurze Zeit später Natalie über 10km pacen. Diese Einheit war mehr als spontan und kam durch Gunnar Söth zu stande, da er uns wegen neuem Biogemüse ansprach und wir sagten das holen wir Samstag ab und er uns dann auf diesen sogar bestenlistenfähigen Lauf in Viöl hinwies. Natalie war sofort davon begeistert, denn es sollen 4 Grad werden und da läuft es bei ihr ja immer... 

 

Ich bin bei den 5 Kilometern vorab leider nicht durch die Polizei links abgeleitet worden, somit lief ich ins Dorf runter bis zum Kreisverkehr und dachte mir, das kann nicht richtig sein und lief den Weg dann einfach zurück. Die kleine Tempoeinheit vorweg war aber ok so. 

 

Natalie lief dann durch die guten Bedingungen mit 35:11 wieder eine Top Zeit, mit der sie sogar "Erster" des gesamten 10 km Laufs wurde.

So eine Einheit ist dann auch mal abwechslungsreicher und so sind wir sogar noch mit Bio Gemüse von Söth´s Bioland ausgestattet worden. Danke dafür.

 

Morgen früh geht's dann wieder 11 km durch Glücksburg und bei mir gibt es dann erst wieder Kohlenhydrate zum Mittag. 

 

Bis jetzt sieht es gut für uns mit dem 1.5 zur LM aus, warten wir es ab...

 

 

 

Euer Pascal

 

 

Meine Trainingseinheiten und täglichen Rituale

Wie ich im Frühjahr 2019 trainiert habe, um meine 30:32 zu schaffen,  wollte ich euch mal in einem Blogartikel genauer beschreiben.

 

 

Mein Training 2019

 

Was mein Training anging habe ich es mir einfach gemacht. 4 Wochen vor Leverkusen wollte ich einen Drei-Wochen-Block machen und dann die Woche ruhiger.

Die 3 Wochen sahen so aus, das ich immer Dienstag 1000er um meinen Block gemacht habe, gesteigert von 6x-, 7x- bis 8x 1000 und dann Samstags immer ein TDL 13-15 km. Mal 2 min. schnell 1 ruhig. Oder einen TDL über 13 KM. Einmal hatte ich auch meine 2,5 km Bergrunde in Glücksburg dreimal gemacht.

Das war es auch schon. Den Rest der Woche meist 10-13 km mal alleine, mal mit Natalie und einmal sogar eine Doppeleinheit, aber dafür den Freitag in der 2. Woche dann Pause.

 

Somit verfolge ich das 80/20 Prinzip, welches besagt, dass man 80% des Trainings ruhiger machen und 20 % intensiv machen soll. Bei einem Umfang von 100 km/Woche sind das übrigens nur 20 km intensiv.

 

Wenn man sich manch einen Läufer/Läuferin auf Instagram anschaut, dann denkt man, die haben das Prinzip mal glatt vertauscht. Auf lange Sicht ist meiner Meinung nur das 80/20 Prinzip zielführend, sonst macht man seinen Körper auf Dauer kaputt. 

 

Wenn ihr auf ein Ziel hin trainiert, dann ist es wichtig, dass ihr die Einheiten steigert. Es bringt nicht viel mit 10 x 1000 zu beginnen, denn wo wollt ihr enden, bei 20 x 1000? Zudem ist der Einstieg für den Körper zu hart. Der Körper soll sich schließlich anpassen und außerdem ist der 3 Wochen-Block schon hart genug, da sollte man es auch nicht übertreiben am Anfang. Nichts ist schlimmer, als krank zu werden und dann sind die guten Einheiten für die Katz. 

 

Kleiner Tipp: Ich habe ganz gute Erfahrungen mit dem Vitamin B3 (Nikotinsäureamid) hochdosiert  250ug gemacht. Die nehme ich abends öfter mal und damit steigt die Anzahl an Fresszellen am nächsten Tag. Es "boostet" somit euer Immunsystem.Es wärmt kurzzeitig mal, das ist eine Art "Nebenwirkung". Mehr zu B3 könnt ihr Hier nachlesen.  Der normale Bürger wird 2-3 im Jahr Grippekrank, muss das denn wirklich sein?

 

39 Stunden Woche

 

Meine Bestzeit habe ich wieder mit einer vollen Arbeitszeit nebenbei geschafft. Das war auch schon 2016 der Fall, dort mussten wir sogar noch Überstunden leisten, also mehr als 39 Stunden die Woche, wie jetzt. Ich denke, dass meine Umfänge sich noch gut mit einem Bürojob kombinierten lassen. Bei weit über 100 km/ Woche ist diese Doppelbelastung vielleicht auf Dauer zu hoch.

Das Gute jedoch daran ist, dass man seine Rituale leben kann und sich über den Tag nicht über das bevorstehende Training Gedanken macht.

 

Meine täglichen Rituale

 

Ich mache morgens z.B. immer meine Yogaübung, dehne meine Plantarsehne, um diese zu schützen und dusche meine Waden und Oberschenkel kalt ab. Solltet ihr auch mal über Plantarsehenen-Probleme klagen und Asics Schuhe tragen, dann liegt es wie bei mir damals definitiv an den Schuhen. 

 

Auf dem Weg zur Arbeit im Treppenhaus erneut eine Dehnübung, Fußspitzen auf den Treppenansatz und nach oben drücken kurz halten und nach unten. Drei Wiederholungen mache ich so jeden Morgen.

Später auf der Arbeit rolle ich meine Füße minutenlang mit einem Noppenball. Über den Tag verteilt nehme ich meine NEM ein.

All das sind schon Rituale, die ich in meinen Tagesablauf eingebaut habe. Wenn ich Urlaub habe, führe ich nicht alles davon so akribisch aus. Aber es hilft mir definitiv keine Wehwehchen zu haben. Wer Problem mit den Unterschenkeln hat oder meint er sein "verkürzt", dem sei erneut Yoga oder wöchentlich 1 Stunde dehnen empfohlen. Dieses wird bei Läufer noch viel zu selten als "Erlösung" wahrgenommen. Ich werde im April vier Yogaeinheiten mitmachen, die erste hatte ich schon gestern mit Natalie in Hamburg.

 

Ausblick

 

Gegen Ende April werde ich noch eine Blogartikel zum Thema Low Carb schreiben und euch berichten, wie mein zweiter drei-Wochen-Block lief und was so bei der LM 10 km in Kaltenkirchen möglich ist und was meine Taktik dort sein wird...

 

 

Euer Pascal

3 neue Rekorde und eine persönliche Bestzeit über die 10 km in Lingen

Es sollte nach dem Lauf in Leverkusen, welcher leider vom Winde verweht wurde, meine erste richtige Standortbestimmung werden.

Natürlich waren meine Zeiten in Drelsdorf auch schon gut, aber von den Zeiten her war ich natürlich besseres gewohnt ;)

 

Auf geht´s...

 

So machte ich mich allein am Samstag auf nach Lingen, da Natalie bei ihrer Mutter Geburtstag nachfeiern und am Sonntag beim Stadtwerkelauf mit ihrem Vater an den Start gehen wollte. 

 

Ankunft Lingen

 

Nach meiner Ankunft dort und einer kleinen Erkundungsrunde durch die Lingener Innenstadt, macht ich mir mein obligatorischen Milchreis. Danke übrigens noch an meine Frau, die mir für Freitagabend und Samstagmittag mein Wettkampfessen vorbereitet hatte.  Kohlenhydrate sollte ich für Sonntag also genug haben. 

 

Die Nacht im Hotel

 

Die Nacht im Burghotel war sehr ruhig und das Bett ok. Einzig habe ich einen kleinen Kühlschrank vermisst, aber die Fensterbank tut es im Frühling auch. Eine Badewanne war auch nicht da, aber man kann wohl ebenso ohne eine gute Zeit laufen.

 

Power-Frühstück

 

Am nächsten Morgen bin ich dann wieder eine kleine Runde durch die Innenstadt gegangen. Zurück im Hotel, wollte ich mein Power-Frühstück dieses mal etwas früher zu mir nehmen, aber dafür etwas mehr. Ich habe es dieses mal 3 Stunden und 20 Minten vorher zu mir genommen und was soll ich sagen, es hat gepasst. 

 

Einlaufen usw...

 

Nach Abholung meiner Startunterlagen und des Chips lief ich mich kurze Zeit später 3,50 km ein und machte drei Sprints. Dann ging es in die Wettkampfsachen und ab zum Start, wo auch schon die Elite von Niedersachsen herumlief. Haftom wollte unter 30 Minuten laufen, also hoffte ich auf eine Gruppe hinter ihm.

 

Der Lauf

 

Pünktlich um 13:15, bei 10 Grad und Sonne, fiel der Startschuss und es ging gleich gut los. Meine Schnitte auf der Uhr stimmten nicht wirklich überein, aber als Haftom und Josef schon etwas Abstand hatten, bildete sich mit mir eine Gruppe, die ich die nächsten 8 km anführen sollte.

Zwar war auch ab und zu Tim-Niklas (3. Gesamt) vor mir, aber wirklich Tempo machen wollte er für mich auch nicht. Somit versuchte ich durch kleine Tempospitzen vor allem auf dem Rückenwindstück einige Meter gut zu machen.

Was mir meiner Meinung nach (jedoch habe ich hinten keine Augen) auch einigermaßen bis km 8,5 gelang. Dort kamen dann die beiden Braunschweiger an mir vorbei. Ich blieb aber an Beiden dran und freute mich, dass Beide auf dem Gegenwindstück auf der Zielgraden vor mir liefen.

Den Spurt habe ich dann gegen beide zwar verloren, aber bei einer Zielzeit von 30:32 und nicht MEINER LM war mir das zweitrangig. Kurz nach mir kam dann auch schon Jan mit ebenfalls PB ins Ziel.

 

Drei neue Rekorde

 

Zu meiner Freude war die Zeit von 30:32 neuer Kreisrekord in der M 35 in Schleswig-Flensburg, aber auch in der Männer Wertung allgemein ist in dem Kreis SL-FL nie jemand schneller über 10 km gelaufen (vorher 30:34).

Zudem habe ich auch meinen eigenen Landesrekord der M35 in Schleswig-Holstein um 16 Sekunden verbessert. 

 

Fazit

 

Ich habe es ein wenig gehofft, dass ich in die Nähe meiner PB laufen kann. Mein Training gibt mir dafür leider nie Feedback, da man mit Low-Carb nicht annähernd an die Zeiten kommt, die für solch eine Zeit üblich sind. Jedoch kann ich sagen, dass diese Trainingsmöglichkeit zwar nicht die Einfachste und nicht immer die Glücklichste ist, aber mit durchschnittlich 69 km in der Woche im Jahr 2019 würden nur sehr wenige solch eine Zeit laufen.

 

Zudem bin ich froh meine PB jetzt in Lingen und nicht in Leverkusen aufgestellt zu haben. Denn zu Leverkusen hat ein großer Sponsor des SHLV keine gute Meinung.

 

Zitat aus seiner Mail: "Jetzt zu Leverkusen. Hochrangige Trainer aus Deutschland sagen unisono: "Renn da mal lieber nicht, die Zeit erreichst du nie wieder." Das ist bei vielen Straßen-Läufen nun mal  der Fall...."

 

Auch denke ich meine Nahrungsergänzungsmittel haben mir hier geholfen. K2 werde ich in einer Dosis von 300 ug auch bis zum 1. Mai weiter einnehmen. Danke an Pharma Nord hierfür.

 

 

Vorschau LZDM

 

Jan und ich sind somit bis jetzt die beiden schnellsten Hasen im OTN-Team beim LZDM, welches wir dieses Jahr, wenn der Wind mitspielt, in Rekordzeit gewinnen möchten. Haftom wird für die "Afrikaner Staffel" von Mansor wieder alles geben müssen, damit sie ihren Titel verteidigen können. Es wird auf jeden Fall zusammen mit den Kielern hochspannend bis zum Schluss. 

 

Weitere Planung

 

Natürlich ist es verlockend jetzt noch einen HM in Hannover oder bei der DM zu laufen, aber ich habe mich für den 1.5 als Höhepunkt entschieden und das würde mich min. zwei Wochen Training kosten.

 

Deshalb werde ich die nächste Woche ruhiger machen und heute natürlich einen Pausentag. Dienstag mit Natalie um die Alster 10 km oder so.

Dann 2 Wochen die Umfänge erhöhen und längere Laufe machen. Ab dem 5. April habe ich mit Natalie 2 1/2 Wochen Urlaub und dann wird in Glücksburg trainiert. Die erste Arbeitswoche dann ruhig (10 Tage vor dem 1.5)  und am 30.4 habe ich noch einen Termin beim Chiropraktiker Gunnar Wegner .

 

Nach seiner Behandlung letztes Jahr kurz vor dem LM Halbmarathon bin ich durch meinen verbesserten Schritt Landesrekord in der M 35 gelaufen. Die paar Sekunden nehme ich natürlich gerne mit. Zudem hatte ich heute noch einen Schlüssel dabei und eine zweite Startnummer am Rücken. Alles das wird es in Kaltenkirchen nicht geben. Zudem werden mein Vater und mein Stiefopa zugucken. Natürlich ist die Strecke etwas schwerer, aber meinem Ziel Sub 30 bin ich mit meiner heutigen Leistung (2 Jahre nach der 30:35) wieder etwas näher gekommen. 

 

Euer Pascal

 

 

P.S.1 Danke an Torben Flatemersch für das Bild.

 

P.S.2 als Anhang noch mein großes Blutbild vom letzten Dienstag. Daraus könnt ihr entnehmen, mit welchen Werten ich diese Leistung erreicht habe.

 

 

 

Meine Blutwerte und meine Tage nach Leverkusen

Nach Leverkusen

 

Am Sonntag  bin ich abends noch 10 km zusammen mit Natalie gelaufen. Der Lauf lief nach der Autofahrt nicht so locker wie er hätte sein sollen. Vielleicht war auch noch etwas Enttäuschung mit dabei.

 

Auch Montag nach einem weiteren Lauf mit Natalie (12 km) stimmte mich dieser immer noch nicht positiv.

Erst mein Lauf Dienstag spät am Abend und der Lauf heute Morgen (13 km in 3:44) waren dann wieder bestärkend in der Tatsache, dass ich mit der Anmeldung bei der LM in Lingen (10km/übernächsten Sonntag)  die richtige Alternative gefunden habe.

 

Meine Werte:

 

Ich hatte mir am Freitag Blut abnehmen lassen, für ein kleines Blutbild und die o.g. Werte. Ich wollte sehen, ob es nach dem Lauf vielleicht an etwas gefehlt hat, wäre es nicht so gut verlaufen. Mein kleines Blutbild kann ich leider noch nicht zeigen, danke aber an meine "private Ärztin" meines Vertrauens, von der ich die richtigen Antworten auf meine Fragen bekommen habe. 

 

Wie ihr an den o.g. Spurenelementen sehen könnt, bin ich nur beim Zink und Vitamin D mitten im Normbereich. Bei Ferritin und Vitamin A bin ich im unteren Drittel. 

Wenn man bedenkt das ich täglich 2 Tabletten von Pharma Nord Zink und Selen einnehme, die folgende Nährstoffe enthalten:

 

Vitamin A 1600 ug = 200 % NRV

Zink              30 mg = 360%  NRV

 

zusätzlich ist in der Tablette noch Vitamin E, Selen und Vitamin C enthalten!

 

Ich frage mich dann immer, was haben dann andere Läufer für Werte, die nichts einnehmen und bestimmt nicht nährstoffreicher essen als ich.

 

 

Auch für einen besseren Ferritinwert nehme ich jeden Tag abends (nüchtern) eine Eisentablette. Aber mit einem Wert von 67 kann man als ambitionierter Läufer keine Bäume ausreißen, da sollten min. 140 stehen. 

 

 

Mit Vitamin D bin ich zufrieden. Das liegt auch daran, das ich täglich schon seit Monaten min 4500 i.e. (ja 2.280% NRV) am Tag einnehme und zusätzlich noch, wenn ich eine harte Einheit gemacht habe direkt danach 20.000 I.E. dazu.

Damit kommt man dann auf den "guten" Wert auch im März nach einem Winter. Hier könnt ihr also mit 4.000-5.000 I.E. täglich nichts überdosieren oder falsch machen. 

 

Zudem bestätigt es auch die Tatsache, das man am Tag im Winter auch täglich 8.000 i.e. einnehmen kann, da sie sich damals bei der Bestimmung in den USA mit dem Faktor 10 vertan haben. Heute korrigiert, aber von der DGE immer noch nicht akzeptiert. 

 

Auch wenn ihr nicht an NEM glaubt, gebt der Sache eine Chance und lasst den Wert doch mal bestimmen. Nach einer Einnahmezeit von 3 Monaten mit min. 4.500 I.E. täglich, könnt ihr den Wert erneut messen lassen, dann werdet ihr merken, dass es was bringt.

 

Fazit:

 

Ich kann nur jedem raten mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln eurem Körper alles zur Verfügung zu stellen, damit er für 100% Leistung alles abrufen kann und ihr seltener krank werdet.

 

Dieser Strunz Artikel ist noch sehr interessant und zeigt, dass an NEM ist noch nie ein Mensch offiziell gestorben ist. Zudem ist es nur rausgeschmissenes Geld, wenn die Dosis zu niedrig ist, da es dann keine positive Auswirkung hat. 

 

Ausblick:

 

Ich werde am Samstag noch einen TDL in Glücksburg absolvieren und dann die Woche ruhiger angehen für Sonntag. Dort bin ich dann mal gespannt und denke nicht das die Veranstaltung auch noch ausfallen wird. Außerdem werden wir am Samstag anreisen. Davon werde ich euch dann berichten. 

 

 

Euer

 

Pascal

 

Zum 3. Mal nach Leverkusen gefahren, aber dieses Mal ohne zu laufen...

Es hätte so schön werden können, beim 3. Start in Leverkusen Rund ums Bayer-Kreuz. Jedoch hat uns mal wieder das Wetter einen Strich durch die Aktion gemacht.

 

Die Absage:

 

Es war 12:45, also ca. 1 Stunde  vor dem Start, als Natalie und ich kurz noch mal zum Auto wollten und im Zielbereich mitbekamen, wie eine Windböe das Zielzelt über den LKW geweht hatte.

Da dachten wir schon, wenn das ab und zu mal passiert, dann wird der Lauf auf der Gegengraden mit den Absperrgittern echt gefährlich.

Von den Temperaturen war es mit 11 Grad aber echt angenehm, trotz des Windes. Kurz darauf kam dann die Durchsage: "Wir müssen den Elitelauf absagen, der jetzige Lauf wird noch zu Ende geführt, aber dann finden keinen weiteren Läufe statt." 


Das war sehr ärgerlich, zumal man sich drei Tage ausschließlich  Kohlenhydrate rein gezogen hat und jetzt eine mehrstündige Autofahrt vor sich hatte und sich am Wochenende extra dafür geschont hatte...

 

Rückfahrt:

 

Wir machten uns sofort auf den Weg, denn auf den Straßen weiß man ja auch nie, wie es bei solchen Bedingungen werden wird. Unterwegs hat es stundenlang geregnet und die Temperaturen gingen auf bis zu 3 Grad herunter.

 

Wir haben es wieder gesund nach Hause geschafft und sind abends noch 10 Kilometer gelaufen. Das war es dann aber auch für den Tag.

 

Fazit:

 

Vielleicht wäre bei dem Wetter eh keine gute Zeit dabei raus gekommen, aber einen Stand zu anderen Läufern zu bekommen, wäre schon wichtig gewesen. Aber es sollte dann wohl nicht sein...

 

Ausblick:

 

Ich habe mir jetzt eine Alternative für den Lauf überlegt, aber das ist noch nicht spruchreif, würde aber noch im März stattfinden. Ich halte euch auf dem Laufenden...

 

Euer

 

Pascal

 

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Nachtrag:

 

Ich werde jetzt am 24.3.2019 bei dem niedersächsischen Landesmeisterschaften über 10 km in Lingen an den Start gehen. Natürlich außer Konkurrenz. Es ist terminlich der nächste Wettkampf, bei dem gute Konkurrenz am Start ist. Zudem ist es nicht so weit entfernt wie Köln oder Dresden...

 

...weniger als 100 Stunden bis zum Lauf Rund ums Bayerkreuz

Eigentlich wollte ich keinen Blogartikel mehr vor dem Lauf posten. Jedoch wollte ich euch auch mal an meiner "Gefühlswelt" vor einem für mich doch wichtigen Lauf teilhaben.

 

 

Wie fühle ich mich?

 

Ich fühle mich nicht gerade mega Energiegeladen (liegt vielleicht auch an Low Carb) und Montag hatte ich auch das Gefühl, ich werde krank. Das habe ich aber zum Glück nicht mehr. Auf der Arbeit ziehe ich natürlich nebenbei auch meine 38-39 Stunden durch. Das vergisst man selber manchmal. Heute einen Pausentag zu machen fühlte sich auch komisch an, denn die macht man ja sonst nur, wenn ich eine Doppeleinheit absolviert habe oder einen Wettkampf hatte. 

 

Was machen die Beine?

 

Die Beine sind heute am Mittwoch eigentlich ganz gut, wohl auch  dem ersten Pausentag dieser Woche geschuldet. Zwicken tut auch nichts, nur sind die Oberschenkel vom Sitzen und heute nicht laufen doch etwas ungewohnt angespannt.

 

 

Wie lief das Training im letzten Monat?

 

Nach dem Halbmarathon in Drelsdorf habe ich die Woche erst einmal 5 Tage ruhiger gemacht. Dann begann mein 3 Wochen Belastungsblock, der immer Dienstag und Samstag eine harte Einheit beinhaltete. Alle geplanten Einheiten habe ich durchziehen können und bin nicht krank oder verletzt gewesen. Danke dafür auch an die Pysiotherapie Marc Saknus und dem "Samstags-Sven". Zu meinem Training werde ich noch speziell was schreiben, wenn Leverkusen gut laufen sollte, versprochen.

 

 

Was habe ich mit NEM optimiert?

 

Hier habe ich speziell 2 Sachen mit Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) neu ausprobiert. Zum Einen habe ich 6 Wochen lang 7 Omega 3 Kapseln täglich von Montag bis Freitag eingenommen und habe 6 Wochen versucht min. 300 mg Vitamin K2 täglich einzunehmen.

 

Natürlich habe ich meine beiden obligatorischen Zink/Selen Tabletten täglich morgens genommen und abends eine Eisentablette. Außerdem 2-3 Magnesium. Danke an Pharma Nord für die Mithilfe.

 

Was habe ich an der Ernährung optimiert?

 

Meine Optimierung hin zu mehr Low Carb, auch im Training, ist ein bisschen dem Cereal Club geschuldet, die leider glutenfreie Haferflocken aus dem Programm nehmen mussten.

 

Deshalb habe ich mir immer nur Low Carb Müsli mixen können und so kam eins zum Anderen. Zudem sättigen Natalie und mich sowieso mehr eiweiß- und fetthaltige Gerichte und deshalb lag es auf der Hand diese Low-Carb Phase mal in den Aufbau einzustreuen. Außerdem verzichte ich 6 Tage vor Leverkusen auf Sojaprodukte. Das habe ich letztes Jahr auch gemacht und wird jetzt  wieder so gelebt.

 

Welche Gerichte sich leicht kochen lassen und was man sich morgens leckeres machen kann, das werde ich Euch im April, wenn ich Urlaub habe, mal berichten. 

 

Was geht in Leverkusen?

 

Das ist eine gute Frage und ich bin selber gespannt was am Sonntag passiert. Eine Zeit mit einer 31 vorne sollte mindestens möglich sein. Jedoch soll das Wetter und speziell der Wind gar nicht optimal werden. Wenn ich mir zudem die Zeiten meiner Läufe anschaue, die ich in den letzten Tagen gemacht habe und wie ich mich dabei gefühlt habe, denke ich nicht, dass man 3:0X zehn Mal hintereinander laufen kann. 

 

Vielleicht vergisst man, dass es noch einige Zeit hin ist und das volle Kohlenhydratspeicher kombiniert mit Adrenalin und Aufregung eine ganz andere Wirkung haben. Auch habe ich am Lauftag 2 Tage nicht gearbeitet und lag bestimmt vorher schon 2 x in der Badewanne. 

 

Bis jetzt kann ich mit meiner 30:35 und 30:48 nicht sagen, dass Leverkusen nicht immer gut lief. Aber natürlich hat es auch immer was mit dem Wetter vor Ort zu tun. Letztes Jahr hatten wir Glück, dass wir nach Freitag mit -10 Grad am Sonntag 11 Grad plus und Sonne hatten.

Der jetzt für Sonntag angekündigte Wind und Regen wären natürlich alles andere als optimal. 

 

Ich kann zumindest aus meinem jetzigen Gefühl nicht sagen, dass es nur Formsache ist, die man wie Zähle putzen easy nebenbei macht... 

 

Ich werde euch in der Woche später über den Sonntag ausführlich berichten, dann wissen wir was man von Gefühlen vorher halten kann. 

 

 

Euer Pascal

Drelsdorf die Dritte / der Halbmarathon

Ich hatte eigentlich gar nicht so richtig Lust auf einen Halbmarathon bei diesem Wetter, denn das Wetter zu dieser Jahreszeit ist gar nicht mein Wetter.

Jedoch war ich beim 15km Lauf so gut "angezogen", dass ich nicht gefroren habe und zudem führte ich die Wertung vor einem starken Dieter mit 21 Sekunden an. Hinten heraus (auf den 3. Platz) hatte ich über 10 Minuten plus. 

Somit entschied ich mich nach einem guten TDL an Samstag zuvor, die nächste Woche in Drelsdorf doch den Halbmarathon schnell zu laufen.

Eigentlich wollte Natalie mich auch als Tempomacher haben, aber das hätte ich nur bei nahezu zweistelligen Minusgraden gemacht. Also hieß es allein den Halbmarathon bestreiten.

 

Mein Lauf:

 

Einlaufen lief ganz gut, ich traf unterwegs auch Dieter, der eine 1:10:40 laufen wollte, wobei ich ihm da noch sagte: " So schnell wollte ich eigentlich gar nicht" aber manchmal weiß man gar nicht was einem dann so zeitlich erwartet.

 

Am Start ging es dann entspannt los. Den 1. Kilometer liefen Dieter und ich bei dem Prolog in 3:24 los, wobei hier ein Anstieg enthalten ist. Der 2. in 3:19,  das war die geplante Pace von Dieter. Ich blieb am Berganstieg hinter ihm, merkte aber gleich, dass dieses nicht mein Tempo war. Der 3. Kilometer in 3:08 (das Bergabstück mit leichtem Rückwind beim  8. km= 3:07, 13. km= 3:08 und beim 18. km wieder in 3:08 hier) zeugten von einem konstanten Rennverlauf. Ich konnte dann jede Runde ca. 12 Sekunden auf Dieter gut machen. Mir ging es echt gut und es lief sehr rund. Aber ab dem 15. km merkte ich etwas meine Waden, aber dafür fehlen mir auch etwas die lange Läufe. Ich konnte eine gute Zeit mit 1:09:46 laufen und ca. mit einer Minute Vorsprung ins Ziel kommen. Ob ich nächstes Jahr wieder alles mitlaufen werde, weiß ich noch nicht, aber jetzt bin ich erst einmal froh diese Serie im 40. Jubiläumsjahr in einer Zeit von 2:30:00 erneut gewonnen zu haben.

 

Zu Natalie:

 

Natalie konnte leider auch den 3. Lauf, sowie die Gesamtwertung nicht gewinnen, dafür ist Sandra dieses Jahr einfach zu stark drauf. Sollte sie diese Form wirklich bis in den Sommer ohne Erkältung und Wehwehchen zeitlich sogar noch ausbauen können, ist das nach dieser Serie eine sehr starke Leistung für eine 47-Jährige.

 

Natalie ist mit ihrer 1:18:22 für ihr "Krankheitspech" Mitte bis Ende Dezember  und ihr Training  (und da weiß ich am Besten was sie dafür gemacht hat bzw nicht dafür gemacht hat) ein super Rennen gelaufen. Wenige Frauen würden im Winter mit ca. 50 Wochenkilometern und Läufen bis max. 14 Kilometern so eine Leistung auf dieser Strecke abliefern können.

Jetzt können wir uns einen Monat auf das Training für Leverkusen vorbereiten und hoffen dort gesund und fit an der Startline zu stehen.

 

Danke:

 

Danke an Familie Söth , die in Person von Gunnar und Tochter Mimi uns Runde um Runde angefeuert haben und als Überraschung nach dem Lauf  noch eine große Kiste Biogemüse überreichten. Dieses Jahr geht es im Sommer mit Famile Söth zum gemeinsamen Urlaub nach Davos. Darauf freuen Natalie und ich uns schon.

 

Danke auch am Marc Saknus, bei dem wir uns noch Samstag bei seinem Mitarbeiter Sven unsere kleinen Wehwehchen behandeln lassen konnten. Meine Achillesferse ist schon viel beseer und ich bin mit meinen Übungen hoffentlich auch weiterhin davon befreit worden.

 

Danke auch Speziell an Pharma Nord für die Lieferung von K2, welches auch seinen Teil zu unserer heutigen Leistung beigetragen hat. Auch nehme ich schon in den letzten 2 Wochen verstärkt Omega 3. Dieses werde ich bis Ende Februar so beibehalten.

 

Danke an alle Zuschauer, Organistoren und Läufer für das motivierende Anfeuern (und Tim für den Support) an der Strecke.

 

Ausblick

 

Morgen gibt es erstmal einen Pausetag, auch wenn ich mich vielleicht nicht voll abgeschossen habe, aber die Leistung, die der Körper vollbracht hat, sollte man dennoch anerkennen. Der Tag Pause macht mich nicht langsamer, eher besser... Dienstag plane ich einen kleinen Lauf alleine und Mittwoch hoffentlich zusammen mit Natalie, die bis Mittwoch in Schleswig Holstein unterwegs ist. Am Samstag plane ich, wenn ich wieder gut erholt sein sollte,  einen TDL über 14 km. Das passt immer so gut und am Sonntag etwas laufe ich eine Runde morgens.

 

Next Stop:

 

Der nächste Stop ist dann in Leverkusen Rund ums Bayerkreuz über 10km. Ich freue mich jetzt einen Monat einfach nur trainieren zu können ohne Wettkämpfe, die einem doch mehr fordern und nicht immer erlauben sein Training so durchziehen zu können, wie man es geplant hat.

 

 

Euer

 

Pascal

 

 

p.s. Danke an Evelyn für das Bilder. 

 

Drelsdorf die 15km: Erster Sieg seit Oktober...

Da waren schon wieder zwei Wochen nach dem Auftaktlauf über 10 km vergangen, so ging es heute mit dem 15 km Lauf weiter. Das Wetter war einige Grad kälter, was meiner Meinung nicht sein muss, aber Natalie dann zumindest in die Karten spielt. Und Winter ist dann natürlich auch ihre Zeit und ihr auch gegönnt.

 

Ich hatte mir vorgenommen, einfach vorne vorweg alles zu geben und so viele Sekunden auf Dieter gut zu machen, wie eben möglich. Dieses erwies sich als gar nicht so leicht, trotz der guten "4%" Nike Schuhe. 

Pünktlich um 10 Uhr ging es auf den 2. Lauf der schon seit 40 Jahre stattfindenden Laufserie in Drelsdorf.

 

Auf den ersten Kilometer konnte ich mir einen kleinen Vorsprung auf Dieter erlaufen. Dieser wurde auf dem Bergabstück immer etwas größer und  bergan kleiner. Somit hatte ich ihn immer im Nacken und musste, wie Tim mir auf der dritten Runde zurief: "kämpfen!". Die letzten 2 Kilometer wurden dann schon wieder etwas härter, aber die vielen Anfeuerungen der Läufer, die ich überholte pushten mich nochmal (danke an alle Läufer und Zuschauer dafür). Auch wusste ich, dass Dieter nicht allzu weit entfernt lief. Am Ende habe ich 14 Sekunden ins Ziel vor ihm gerettet. 

 

Insgesamt beträgt mein Vorsprung somit 21 Sekunden. Nice to have aber auch nicht mehr!

 

Mit meiner Zeit von 48:41 und somit nur 30 Sekunden langsamer als 2018 bin ich für das moderate Training sehr zufrieden. Denn mein Höhepunkt soll immer noch der 1.5.2019 sein. Natürlich wäre ein schneller Lauf in Leverkusen Anfang März auch schön, aber ist und bleibt eben nur eine Zwischenstation. 

 

Natalie ist bei den Temperaturen mal wieder über sich hinaus gewachsen. Nach dem 10km Lauf, wo sie danach noch recht fertig war, ging es ihr heute nach ihrem TDL in 55:35 blendend. Ich hatte ihr vorgeschlagen 2 Runden ruhig zu laufen und die letzte Runde, wenn es ihr gut geht, anzuziehen. Dieses gelang ihr auch dank Oke Hansen gut, der in den ersten beiden Runden für eine gleichmäßige Pace sorgte.

 

Daher wird es bei den Frauen beim Halbmarathon in zwei Wochen ebenso spannend, wie bei Dieter und mir. Je niedriger die Temperaturen werden, umso besser für Natalie und das sei ihr auch gegönnt, denn es ist schließlich Winter und mein "Hoch" kommt im Frühling bei definitiven Plusgraden...

 

 

Euer 

 

Pascal

 

 

P.s. 1 Dankeschön an Marc Saknus für die Behandlung neulich an meiner Achillesferse. Die hat sooo viel gebracht. Denke das Problem habe ich jetzt im Griff...

 

P.s. 2 Danke an Tim und Evelyn für die Bilder!

 

Leistungssprünge bei Läuferinnen & Läufern

Langfristiger behutsamer Aufbau mit stetiger Leistungsentwicklung

 

Ein neues Jahr beginnt und die Vorsätze für das neue Jahr sind in aller Munde. Hierzu habe ich mir mal meine Gedanken gemacht und möchte darüber philosophieren, ob „Übermotivation“ immer zum Ziel führt. Kurzfristig vielleicht schon aber wer auf Langfristigkeit aus ist, der sollte sich bei dem Thema seine Gedanken machen. 

 

Denkt bitte mal selber kurz zurück wer euch in den letzten 10 Jahren in der Laufszene in Schleswig Holstein von der Spitze im Kopf geblieben ist und wer heute vor allem noch dabei ist. Die könnt ihr im Langstreckenbereich an einer Hand abzählen.  Warum das so ist, das versuche ich mit einigen Beispielen in meinem Artikel zu erklären. 

 

Seit dem Jahr 2003 bin ich in jedem Jahr sub 33:00 über 10km gelaufen.  Diese führe ich erstens auf meine Leidenschaft für das Laufen zurück, aber zweitens (und das ist wohl der wichtigere Grund) auf eine nie extrem stark gesteigerten  Trainingsumfänge zurück.  Dieses hat mich (toi toi toi) meiner Meinung nach vor langwierigen Verletzungen bewahrt.  Somit konnte ich stabil mein Training über die Jahre durchziehen und somit auch mal mit weniger Trainingsaufwand immer noch „gute“ Leistungen erlaufen. 

 

Als weiteres Beispiel für ebenfalls konstante Leistung  mit keinem  „übermäßigen“ Training ist Karen Paysen  hier zu erwähnen.  Sie hat letztes Jahr im Alter (W45) beide Landesmeistertitel der Frauen gewonnen, trotz drei Frauen die im Halbmarathon im selben Jahr  unter  1:18,30 und vier unter 37:15 min. über  10km  gelaufen sind.  Nur durch ihre Beständigkeit waren ihr diese beiden Titel möglich, denn gegen die „jüngere“ Konkurrenz hätte Sie normalerweise keine Chance gehabt. 

Hoch hinaus, & weg vom Fenster?

 

Langfristig kein Glück!?

 

Leider haben viele Läufer nicht so ein Glück gehabt und haben mit ihren richtig großen Leistungssprüngen dafür gesorgt, dass sie gar nicht mehr laufen können oder bis jetzt richtig große Probleme mit dem laufen weiterhin haben.

 

Beispiele:

 

Eine Läuferin lief in Deutschland noch 37er Zeiten, ging dann vor einigen Jahren in die USA und lief einmal  über 10km hier in Deutschland eine 33er Zeit. Heute läuft sie aufgrund unbekannter Probleme nach dieser tollen Zeit gar nicht mehr. 

 

Eine weitere Läuferin  lief noch 39er Zeiten in 2016. Im Jahr 2017 steigerte Sie diese auf gute 34 Min. auf 10Km und hat seit über einem Jahr Probleme mit dem Laufen.

 

Ein Läufer lief mal eine richtig gute Zeit über eine Überdistanz, trainierte dann aber weiter (wo  Natalie und ich schon dachten,  mach doch mal jetzt eine Pause)  aber die Endorphine über das Erreichte überwältigten ihn wohl so sehr, dass er weiter trainierte, da es nur eine „Zwischenstation“ sei.  Kurze Zeit später war für ihn mit Knieproblemen Schluss für über ein Jahr, trotz bester medizinischer Versorgung. 

 

Eine ehemalige deutsche Meisterin im Halbmarathon hatte nach richtig krassem Training  einen Burnout, bei dem sie wochenlang nur im Bett liegen konnte und nicht mehr raus kam. Das ist dann schon die extremste Variante, aber kommt leider öfter vor als man denkt.  Mir fällt da auf Anhieb eine  weitere deutsche Halbmarathon Meisterin ein, bei der das in ähnlicher Form  so war. 

 

Ein letztes Beispiel war nach dem Höhentraining einer Läuferin, die danach über ein Jahr nicht mehr laufen konnte und keiner konnte ihr bei der Ursache dafür helfen.  Die Ärzte wussten nicht was sie hat.

 

Frauen öfter betroffen?

 

Es ist zwar nur eine Vermutung, aber ich bin der Meinung, Frauen können sich mehr quälen und haben deshalb solche Leistungssprünge viel häufiger als Männer.  Ob es nun Zufall ist oder nicht, aber ich habe von viel mehr Fälle von Frauen gehört, wo es genau so war als eben von Männern. 

Leistungssprünge sind spannend und oft auch motivierend, aber es sind auch „Erfolge“ mit dem man lernen muss behutsam umzugehen und vor allem darauf zu achten, dass man jetzt nicht übereifrig/übermütig wird.  Nach der dritten PB sollte man sich vielleicht mal eine Pause geben.

 

Der Körper braucht seine Zeit

 

Der Körper verarbeitet solche „Leistungssprünge“, was die Bänder & Sehnen angeht erst nach über einem Jahr.  Und das auch nur dann, wenn der Körper  ausreichend mit genügend Eiweiß ( Aminosäuren) versorgt wird um diese zu verstärken und die Leistung damit weiter möglich zu machen.  

 

Wenn man dann noch über Wochen schlecht schläft, viel arbeitet, oder sogar „Erkrankungen“ mit sich rumschleppt, die den Körper zusätzlich schwächen, dann ist dieses natürlich extrem kontraproduktiv und wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einem „Leistungsabfall“ führen. 

 

Lessons learned

 

Natürlich haben auch einige Läufer mit dem Laufen aufgehört und sich der Familie/ dem Beruf zugewandt, aber es gab auch viele, die sich „verletzungsbedingt“ aus der Szene verabschiedet haben. 

Wer wirklich Spaß am Laufen hat und es tut, weil er es liebt, sollte immer behutsam mit seinem Körper umgehen und sich daran erinnern, dass  er ist keine Maschine ist.  Natürlich sind Leistungssprünge toll, aber wenn man diese mit dem Verzicht aufs schmerzfreie Laufen die nächsten Jahrzehnte bezahlt, sollte man sich überlegen, ob der Preis nicht zu hoch ist. 

Ein langsamer Trainingsaufbau dauert zwar einige Jahre, aber ist somit auch lang anhaltender und vielleicht die sichere Variante, wenn jemand das Laufen wirklich liebt, aber eben auch besser werden möchte. 

 

Was man sehr oft nicht bedenkt:  Meist senkt sich auch das Körpergewicht durch das viele Training ab, was wiederum leistungssteigernd wirkt, aber irgendwann ist diese Spirale am Ende und es folgen eben die Verletzungen. Dann steigt das Gewicht wieder an, alles wird schwerer/langsamer und man ist stimmungsmäßig nicht gerade positiv drauf. Diesen Fluch zu durchbrechen geht erst, wenn man 100% fit ist, um dann wieder ruhig von 0 anzufangen.  

 

Dem Profiläufer bleibt natürlich manchmal nichts anderes übrig, als seinem Körper auch mal über die Grenze hinweg zu bringen, aber wer dann nach einige Rückschlägen nicht aufhört und seinem Körper endlich die verdiente Ruhe gibt, dem ist dann später auch nicht mehr zu helfen, denn in Deutschland muss sich kein Läufer so kaputt machen. Dafür haben wir einen Sozialstaat der uns auffängt.  In Afrika ist das natürlich anders, aber das wäre ein weiteres  Thema…

 

 

Euer Pascal 

 

Erneut 2. Platz beim 10km in Drelsdorf

Dass Debesom heute erneut als erster auf dem Treppchen stehen wird, damit hatte ich schon im Vorwege gerechnet, aber die Frage war, mit welchem Abstand zu mir.  

 

Die letzte Woche

 

Die letzte Woche habe ich dann nach dem Lauf in Oeversee doch nicht mehr die Einheiten gemacht, die ich mir ursprünglich vorgenommen hatte. Ich wollte lieber etwas ausgeruhter in den ersten Wettkampf im Jahr gehen.

 

Meine Schuhe

 

Die Tatsache, dass ich die Vaporfly 4% nur für wichtige Wettkämpfe nehmen will habe ich mit dem heutigen Tag aufgegeben. Ich werde (auch weil mir die alterativen Schuhe fehlen) nur noch diese bei Wettkämpfen laufen. Natürlich will man sich diese Gefühl aufsparen, aber Wettkampf ist eben Wettkampf und sollte auch so behandelt werden. Heute bin ich übrigens mit dem Nike Pegasus Turbo gelaufen.

 

Der Lauf

 

Debesom ging auf den ersten 200m richtig ab. Hier hat er meiner Meinung nach schon ca. 15 Sekunden seines späteren Vorsprungs aufgeholt. 

 

Ich lief daher mein Rennen. Der 2. Kilometer war mit 3:06 wieder so wie ich es hier gewohnt bin. Bei diesem Kilometer liegt im langgezogenem Bergabstück meine Stärke. Auf den nächsten Kilometern muss ich mich wohl fallen gelassen haben, da ich mit 3:22, 3:23 und 3:25 zwar konstante Kilometer, jedoch schlechtere als auf der 2. Runde hatte. 

Bei 4,8 km hatte mich Dieter dann auch eingeholt. Ich konnte zwar am letzten Anstieg vor der 2. Runde den Abstand nicht zu groß werden lassen, aber er lief echt stark vor mir. Kurz hinter 5,5km (siehe Foto) und somit vor dem Berganstieg blieb ich einfach hinter ihm. 

Den Berg kam er wieder besser als ich hoch, konnte dann aber wieder den bergab Kilometer in 3:06 abspulen und Sekunden gut machen. Auch die folgenden Kilometer 8 und 9 (in 3:17 & 3:19) waren besser als in der ersten Runde. Somit konnte ich auch wieder etwas näher an Debesom heran laufen. Er kam mit einer 32:00 und ich mit 32:19 ins Ziel. Der Abstand aus Oeversee war damit wieder etwas relativiert. Dieter kam ca. 7 Sekunden später ins Ziel, was ich bei dem 5. km, wo er vor mir war, nicht so vermutet hätte.  

 

Fazit:

 

Wie gesagt: Mit dem Lauf bin ich sehr zufrieden und mit der Zeit eigentlich auch. Auch im Vergleich, was zur Zeit in SH gelaufen wird. Natürlich weiß ich, dass ich bis Anfang Mai noch einiges zu tun habe und dass mit besseren Schuhen min. 25 Sekunden abgezogen werden können. 

 

Zu Natalie:

 

Sie ist für ihr Training und die Erkältung in den letzten 2 Wochen endlich mal eine Wettkampf gelaufen, obwohl es für sie, vor allem auf der 2. Runde, echt hart war. Mit der Zeit 36:26 kann Sie zufrieden sein, denn damit führt Sie in SH die 10km Bestenliste an und hat sogar den Kreisrekord aus 1999 in Schleswig-Flensburg um fast 3 Minuten verbessert.

 

Starke Zeit auch von Anderen:

 

Die drei Triathleten Jan in 33:50 PB ?, Silias PB in 35:11, Victoria erstmals Sub 40 PB mit 39:24 und nicht zu vergessen Sandra PB in 35:15 in der W45!!!  

 

 

Ausblick

 

Ich werde jetzt die Woche einige Tage ruhig machen um dann am Samstag in Glücksburg eine gute Trainingseinheit abzuspulen. Debesom wird in 2 Wochen die LM in der Halle mitlaufen, somit wird es dann wieder mal einen "Fight" mit Dieter um den 15km Sieg und zwei Wochen später um die Gesamtwertung geben.

 

 

Danke auch an Gunnar Söth für die Hirseflocken mit Hirsemilch aus der Biokiste Söth. Man sieht doch, dass die noch energiereicher sind als Haferflocken letzte Woche. Zudem Danke für die prallgefüllte Biokiste für Natalie und mich. 

 

Euer 

 

Pascal

 

 

 

p.s. Danke an Tim Sommer für das Bild und die Begleitung.

2. Platz beim 19. Silvesterlauf in Oeversee

Kurze Info zu meinem Dezembertraining

 

Der Dezember war mal wieder ein Monat mit durchschnittlich 77 Wochenkilometern. Deshalb war auch geplant den Lauf aus dem Training mit einem Tag Pause vorher zu bestreiten.

 

Der Lauf

 

Gleich zu Beginn gab Tade Gas und lief einsam sein Rennen. Hinter ihm folgte Debesom und dann ich mit  etwas Abstand noch 3. Position. (zur Info: mein 1. km war mit 3:06 auch nicht langsam) #

Diese verbesserte ich aber nach dem planmäßigen Abbiegen von Tade auf Rang 2.

Der Abstand beim 4. Kilometer war dann schon über 100 Meter. Ich dachte zuerst noch das schnelle Anfangstempo von Tade hätte ihm vielleicht was ausgemacht, das war aber nicht der Fall.

Er lief sein Rennen und ich konnte meine Pace nicht weiter erhöhen, sondern lief für mich auf Anschlag, was natürlich auch meinen Wochenkilometern geschuldet war.

 

Es war nie so, das man aussteigen wollte, aber mehr war einfach nicht möglich. Die Bedingungen waren zum Glück heute optimal mit 8 Grad, etwas Seitenwind und Sonne, das gab es zum Silvesterlauf bisher nicht oft. Letztes Jahr war es eher ein Regen-Matschlauf.

 

Die neue Streckenführung finde ich persönlich besser. Wenn es an der Treene mal wieder matschig wird, sind es nur noch wenige Kilometer bis ins Ziel. 

 

Debesom hatte heute wirklich ein einen sehr starken Tag und auch ein ausgeruhter Pascal hätte heute nur Platz 2. erlaufen können. Ich bin gespannt auf Debesoms Zeit in Drelsdorf nächste Woche. Da ist die Strecke dann DVL vermessen und nur 10km lang. 

 

Tade Kohn ist heute nur die 5,2 km gelaufen, aber in einer Zeit die sich echt sehen lassen kann und wenn nicht sogar Streckenrekord sein muss oder nahe dran. Es wird spannend, ob er auch die 10km nächste Woche in Drelsdorf läuft oder die Hallensaison mitnimmt.

 

Es war wieder schön so viele bekannte Gesichter zu sehen. Vor allem werden die laufenden Triathleten immer auffälliger und haben heute auch einige Siege eingeheimst. Danke an Peter für die Moderation, Ludwig und seinen Helfern für die Orga und den schönen Lauf.  Ich freue mich auf die 20. Jubiläumsausgabe nächstes Jahr.

 

Ausblick

 

Wie erwähnt werde ich nächste Woche in Drelsdorf die 10km mitlaufen. 4 Dinge werden jedoch weiterhin dafür sorgen, das ich wohl nicht an meine Zeit aus dem Vorjahr anschließen werde:

 

1. Laufe ich nicht mit den Nike Vaporfly 4%

2. Werde ich weiterhin diese Woche für Training in meinem Urlaub nutzen

3. Bin ich vom Training noch nicht ganz in der Form von letzten Jahr

4. Lege ich mein Nahrungsergänzungsmittel-Optimierung auf den 1.5 aus

 

Ich werde dennoch dort starten und hoffentlich mal wieder mit Natalie zusammen in einem Rennen laufen, denn es ist einfach schöner zusammen mit jemanden zu laufen, als nur für jemanden zu laufen. Das letzte Mal mit Natalie zusammen in einem Rennen bin ich in Otterndorf in September gelaufen, wird also mal wieder Zeit.

 

 

Guten Rutsch und vor allem Gesundheit für 2019 wünscht euch


Euer Pascal

 

 

 

p.s. Danke an Tim Sommer für das Foto, bei welchem ich den Ausschnitt zugeschnitten habe.

kurzer Zwischenstand und Ausblick ins Jahr 2020

Mein Trainingsstand 

 

Nach über einem Monat melde ich mich auch mal wieder mit einigen News. Der November verlief lauftechnisch doch noch nicht so wie erhofft. Natalie hat mich mit ihrer Erkältung, die sie sich durch unglückliche Umstände zugezogen hatte, angesteckt. Das bedeutetet zwar einige Tage lauffrei, aber zum Glück fiel ich auf der Arbeit nicht aus, wie viele meiner Kollegen. Ein Wochenende rette mich davor. Hier habe ich mit Zink 4 mal am Tag, Salzwassser-Dusche,  Glutamin und B3 gut gegen an gekämpft und am Ende auch gewonnen.

 

Ratekau 2019

 

Eigentlich sollte der Lauf 2019 für ein Jahr pausieren. Ich habe jedoch aus guter Quelle die Info bekommen, dass es 2019 doch losgehen soll.  Das Bild aus Ratekau soll somit symbolisieren, dass wir dort nächstes Jahr wieder starten werden, denn Natalies Schule (wo sie ihr Referendariat am 1.2.2019 anfängt) läuft da wohl auch immer mit und somit sind wir dort wohl weiterhin Gäste bei dieser so gut organisierten Laufveranstaltung.  

 

Natalies Tätigkeiten an zwei  Hamburger Schulen machte für uns lauftechnisch das Leben nicht einfacher. Deshalb ist für mich der November nicht so angefangen wie geplant. Da mein Höhepunkt jedoch erst am 1.5 bei der LM liegen wird, mache ich mir da keine Sorgen und bin deshalb auch entspannt in den Dezember gestartet. Heute z.B. habe ich den längsten Lauf seit über einem halben Jahr absolviert. Es wird also...

 

Kleiner Ausblick über das nächste Jahr hinaus  

 

Im Jahr 2020, wenn Natalie ihr Referendariat abschließen wird, planen wir einige größere Reisen. Deshalb bin ich bis jetzt der Meinung das Jahr 2019 noch voll mitnehmen zu wollen und im Jahr 2020 zumindest was Wettkämpfe angeht ein Jahr mal kürzer treten zu wollen. Somit ist die Motivation 2019 nochmal sehr groß dieses "letzte" Jahr erfolgreich werden zu lassen. Wie es dann 2021 weiter geht hängt von vielen Faktoren ab und kann ich noch nicht sagen. Eines ist jedoch gewiss, ohne mein Laufen mehrmals die Woche geht es nicht.  ;)

 

Interessante Info zu Omega 3

 

Gestern kam wieder ein sehr interessanter Artikel zu Omega 3 auf der Strunz Seite online. Hier nachzulesen, in dem es um Omega 3 und Leistungssport geht. Omega 3 soll helfen Muskeln aufzubauen, ohne viel dafür zu tun.

In dem Artikel ist auch ein weiterer über Flugvögel erwänht, in dem Dr. Strunz erklärt, wie Vögel kurz vor ihrem 3.000 km Flug in den Süden die nötigen Muskeln aufbauen. Dieses geschieht anscheint durch das umfangreiche Essen von Fisch (Omega 3).

Für mich schlüssig und einleuchtend, denn die Vögel haben keine Zeit jeden Tag ein Marathontraining durch zu ziehen.

Also wer es einfacher haben möchte und mit "weniger Training" dennoch mehr Muskeln aufbauen möchte, besorgt sich Omega 3 und verzehrt  täglich in Gramm. Ein bis zwei Tabletten täglich bringen da leider nichts. Man muss die Dosis immer auch zu unserer Masse betrachten.

 

Hier ein Omega 3 Produkt von Pharma Nord (BIO MARIN PLUS), welches ich sehr empfehlen kann, da dieses erstens sehr gut bioverfügbar ist (sogar nachweislich) und zweitens die Grenzwerte für Verunreinigungen bei Weitem unterschreitet.

 

Ich nehme ab Ende Dezember täglich 2 x 4 Tabletten bis in den Februar hinein. Da dieses preislich nicht günstig ist, kann mein Rabattcode für 20% gerne genutzt werden: PD116 

 

Ausblick

 

In diesem Jahr steht nur noch der Silvesterlauf in Oeversee an. Im Januar dann wieder Drelsdorf, aber nur wenn bis dahin wieder alles vom Training her läuft. Natalie wird sich wohl für jeden Lauf einzeln anmelden, denn Sie möchte ihre Teilnahme von den äußeren Bedingungen abhängig machen, was ich bei ihrer super 34 Minuten-Zeit aus diesem Jahr nachvollziehen kann.

 

Ich wünsche euch eine schöne Weihnacht und hoffentlich Urlaub über die Tage. Ich freue mich jedenfalls auch auf eine Auszeit zwischen den Tagen in unserer schönen Glücksburger Wohnung... 

 

 

Euer Pascal

 

 

Es geht wieder los...

Ab heute bin ich wieder im Training zurück. Natürlich fängt jetzt alles behutsam und langsam an, aber es ist schön zu sagen: Ich bin zurück aus der Pause.

Der Monat hat mir echt gut getan und neue Energie und den Willen gebracht auch 2019 wieder vorne mitzulaufen.

Die nächsten Wochenenden werde ich zwar "nur" Natalie auf ihren Läufen begleiten, das mache ich aber auch aus dem Grund es im 1. Monat nicht gleich zu übertreiben.

 

Natalie 

 

Zudem sehe ich Natalie auf einem guten Weg und es motiviert sie sehr, wenn ich sie begleite. 

Denn ihre Läufe am Samstag 12 km TDL und Sonntag nochmal ein Lauf morgens, wo sie mich im Spurt abzieht, zeugt schon von sehr guter Leistung. Sie ist einfach mal so viel besser, wenn es kalt ist, das kann man nicht glauben. Nach dem Sommer, wo sie richtig gelitten hat, bin ich sehr gespannt auf die Laufserie in Drelsdorf.

 

(Hier kann übrigens jeder kommen, der meint die Strecke sei so leicht. Die ist wieder für 4 Jahre offiziell DLV vermessen. Ich persönlich kann dort keine PB laufen, aber wer meint hier bekommt man was geschenkt, ist herzlich willkommen uns über die Hügel zu begleiten). 

 

Heutige "Starteinheit"

 

Heute bin ich einen TDL 15km von Bergedorf zu mir nach Borgfelde zurück gelaufen. Tempo leicht gesteigert und den letzten in 3:35. Das hat wieder richtig Spaß gemacht mit voller Freunde und Energie zu laufen. Freitags im November werde ich immer meinen Pausentag setzen, da passt das gut, wenn ich morgens früh zur Arbeit gehe um Mittags nach Glücksburg zu fahren. Bin ich froh, dass ab Dezember die A7 bis zur Kieler Abfahrt dreispurig fertig ist! Die drei Jahre Baustelle der A7 waren wirklich nicht schön.  Hoffe damit haben wir in den nächsten Jahren erst einmal Ruhe.

 

Rückblick 2018 

 

In der SHLV Bestenliste über die 10km stehe ich mit Steffen auf Platz 1. Über HM findet man mich auf Platz drei. Hier hat sich im Oktober noch Lars Schwalm mit einer 1:07:45 vor Steffen und mich gesetzt. Meinen Glückwunsch an dich Lars. Wenn du das in 14 Jahren wiederholen würdest, hättest du meinen Landesrekord in der M35. So jung ist Lars (21) erst. 

 

Ausblick 2019

 

Ich gehe auch davon aus, dass wir drei uns am 1.5.2019 bei der LM 10km in Kaltenkirchen ein Duell auf Augenhöhe liefern werden. Weitere Kandidaten auf den Titel in SH sehe ich nicht, obwohl die Steigerung von Tade Kohn über 10km auf eine 31:48 nicht zu verachten ist. Aber er ist eben auch erst BJ 1999. 2020 sieht das dann schon anders aus.

 

Der Tag wird mein Highlight im Frühjahr. Hier habe ich mit meinem "nur" dritten Platz, bei der LM 2017, noch eine Rechnung mit der Laufveranstaltung offen. 

 

Jetzt wisst ihr auch, warum ich mir Zeit lasse mit dem "Formaufbau", denn bis Mai sind es nämlich noch gut 6 Monate hin. Ende Mai liegt dann wieder der LZDM, wo wir dieses Jahr (durch namenhafte Verstärkung) ebenfalls großes vorhaben. Lasst euch überraschen...

 

 

Euer 


Pascal  

 

 

P.s. Wer wissen möchte, wo ich 2019 am Start stehe, der kann das hier machen!

 

Das Foto stammt aus Berlin bei meiner PB über HM in 1:06:52.

ab dem 1.11 gehts wieder mit dem Laufen los

back on the "streets"

 

Ab dem 1.November fängt mein Training wieder an.

Nach 7 Tagen gar nicht laufen, einige Tagen alle drei Tage und 2 Wochen jeden 2. Tag, geht es ab November wieder mit dem Training für die Saison 2019 los. 

 

Kurztrip London

 

Ich habe mich meiner Meinung nach gut erholt. Dazu haben auch die 5 Tage London beigetragen. Obwohl Natalie und ich uns dort nicht geschont haben, denn wir haben in den 5 Tagen durchschnittlich  24.700 Schritte am Tag gemacht. 

Da ist man Abends echt fertig, wenn man den ganzen Tag draußen auf den Beinen ist. Das Wetter war aber durchgehend sonnig und das haben wir natürlich genossen.

 

Ausblick

 

Der November und Dezember wird somit erst einmal Grundlage aufgebaut. Ende Dezember beim Oeverseer Silvesterlauf steigen wir dann wieder in die Wettkämpfe ein. Für Drelsdorf sind wir auch schon wieder gemeldet und wollen unseren Titel wieder verteidigen...

 

Ich werde Euch ende November mal einen Zwischenstand von meinem Training geben. 

 

 

Euer 


Pascal

Was ist für mich eine Saisonpause / Off-Season?

Ich werde manchmal gefragt, was für mich eine Saisonpause ist und was ich dann anders mache oder nicht mehr mache. Das möchte ich euch gerne in diesem Blogartikel erklären.

 

Saisonpause (Off- Season):

 

Definition laut WIKI: Auch Offseason, ist die Zeit während der Spielpause zwischen zwei Saisons und wird hauptsächlich mit US-amerikanischen Ligen, wie der NBA, MLB oder NFL in Verbindung gebracht...

 

Meine Definition:

 

Für mich bedeutet es Wettkampfpause, das ist klar, aber auch Trainingspause von min. 10 Tagen ohne Laufen. Auch gibt es dann für mich nichts Alternatives, wie Schwimmen, Radfahren usw. spazieren gehen (min. 10.000 Schritte täglich) mache ich natürlich dennoch jeden Tag, genauso wie Dehnen.

 

Hier darf der Körper wirklich mal zur Ruhe kommen und man soll den Spaß an den harten Trainingseinheiten zurückbekommen. Wenn man manche Läufer auf Instagram beobachtet, die Wettkampfteilnahmen in der Off-Season posten, dann denkt man, was hast du an dem Begriff Off Season eigentlich nicht verstanden...

Vielleicht ist es die Angst langsamer zu werden. So habe ich früher auch mal gedacht, als ich nach nur einer Woche Pause wieder eingestiegen bin.

Dass das noch gut ging, lag aber an meinen geringen Umfängen, für die normal Leute auch keine Off-Season brauchen. Seitdem ich etwas mehr trainiere, macht eine Pause definitiv Sinn.

 

Ausgibige Pause:

 

Letztes Jahr war ich z.B. gezwungen meine Saisonpause im Sommer etwas länger zu machen.

Ich hatte letztes Jahr, was meine Leistungen angeht, einen Durchhänger. So entschied ich mich im August nach meiner Erkältung dazu, eine vernünftige Saisonpause zu machen. Mit Erfolg, wenn man meine Ergebnisse über 10 km und HM jetzt sieht.

Meine Pause nach der Saison 2016, in der ich meine PB´s über 10 und HM aufgestellt habe, war wohl im nachhinein zu kurz. Deshalb wohl meine "bescheidene Saison" 2017. 

 

Natalie beherzt das Pausieren auch sehr gut, was man an ihrer stetigen Leistungsentwicklung ablesen kann.

 

Körper gut versorgen:

 

Ich versuche hier den Körper die Chance zu geben, seine Reserven an Mineralien wieder aufzufüllen, um Verletzungen vorzubeugen.

Es handelt sich dabei meist um Calcium und K2. Magnesium nehme ich täglich zu mir, aber auf eine Calcium Aufnahme achte ich während der Saison nicht wirklich. Deshalb ist hier eine verstärkte Einnahme über einen Monat für mich notwendig. Auch nehme ich vermehrt NEM ein, die meinen Sehen, Bändern und den Knorpelaufbau unterstützen.

Ab Oktober nehme ich auch verstärkt Vitamin D ein. Es sollten schon min. 8.000 int. Einheiten täglich sein, sonst könnt ihr es gleich lassen. Daraus wird nur "teurer Urin".

 

Unten habe ich einige interessante Artikel von Dr. Strunz zusammengestellt. Auf seiner Seite findet man natürlich noch viel mehr, aber diese Artikel haben es echt in sich und vielleicht kann ich dem Einen oder Anderen damit helfen...

 

 

TIPP:

 

Hier nochmal ein sehr interessanter Link zu Dr. Strunz, der täglich über Neuigkeiten und Weisheiten in der Medizin berichtet. Man kann seine provozierende Art mögen, oder nicht, aber wo erfährt man denn schon mal wirklich so viel "Insiderinfos" über "Schrottstudien", die sich der Schreiber auch wirklich durchgelesen hat.

 

Der Artikel von 3.10.2018 über Getreide ist so ein Beispiel. Wer das gelesen hat und dann immer noch meint Brot sei gut für den Menschen, dem ist nicht mehr zu helfen...

 

Hier meine besten Artikel von Ihm:

 

Glutamin  Immunsystem und

 

Glutamin Muskelaufbau nur durch Glutamin !!!

 

Omega 3 Muskelaufbau

 

Magnesium innere Ruhe

 

Vitamin D Allergien verschwinden...

 

Vitamin A Brustkrebs verhindern

 

Calcium  Warum noch Brustkrebs

 

Selen  Prostata-Krebs verhindern

 

Low Carb  nicht gefährlich!!!

 

 

Vitamin   Herzinfarkt verhindern!

 

Messen    Neurodermitis verschwunden!

 

47 Stoffe   Essentielle Stoffe mehr nicht!!!

 

Omega 3  Ausdauersport

 

Lithium  Depression adé!

 

Vitamin D    Wie viel Vitamin D wirklich am Tag ?

 

 

 

Euer 

 

Pascal

 

 

 

LM HM in Landesrekordzeit in Neumünster und einiges Neues

NMS immer eine Reise wert:

 

Der Neumünster Halbmarathon mit den Landesmeisterschaften sind für uns immer wieder was besonderes, denn hier haben wir 2014 gemeinsam unseren ersten LM Titel gewonnen. Wie es heute, nach meinem Halbmarathon (in 1:09:01) letzte Woche lief, lest ihr jetzt hier:

 

Meine Trainingskilometer:

 

Nach 2 Tagen Pause am Montag und Dienstag lief es Mittwoch eigentlich ganz fluffig, aber mit dem Superschuh, Pegasus Turbo, ist das auch nicht schwer. Donnerstag habe ich 8 km mit 4 x 200 m gemacht, was schon nicht so leicht war. Freitag hatte ich das Gefühl krank zu werden, weshalb ich dann auf Nummer sicher gegangen bin  und Freitag Pause gemacht habe. Samstag am Vortag war sowieso Pause geplant. Somit war die Woche mit 18 Kilometern sehr ruhig gewesen...

 

Das Einlaufen: 

 

Das Einlaufen lief schon ganz ok und ich habe mich sehr gefreut nach 3 Kilometern meinen Vater entgegen zu laufen, der sich meinen Lauf anschauen wollte. Ich hatte das Gefühl, da geht heute mehr als in Otterndorf letzte Woche. Zwar bekam ich kurz vor dem Start noch einen kleinen Schmerz in der Wade, was ich Natalie dann noch erzählte, aber den merkte ich dann später nicht mehr. So gingen erst die 5 km Läufer, dann die 10 km und um 10:10 schließlich auch die Halbmarathon Läufer auf die Strecke. 

 

Der Lauf:

 

Ich lief gleich vorweg, denn es hieß heute: "all-in!" Ich wollte im Ziel sagen können ich habe schwere Beine und echt was geleistet. Der 1. Kilometer ging mit 3:07 schon ganz gut los. Aber auch 2. = 3:13 und 3.= 3.11 fühlten sich noch gut an. Auf dem 4. Kilometer ging es dann die Brücke über die Autobahn hoch. Jetzt kamen einige Kilometer mit leichtem Gegenwind, was ich aber durch die Hilfe von Vilmos, der mir immer noch auf den Fersen war, ausglich, weil ich Abstand gewinnen wollte. Für Windschatten geben, dafür war ich heute nicht hier.

(Auch merkte ich ab hier, dass mein Chip am Schuh leicht auf meinen Fuß drückte, was ich in meiner 18 jährigen "Laufgeschichte" noch nie erlebt hatte. Vielleicht haben mir die leichten Schmerzen auch den nötigen Biss für die letzten Kilometer gegeben.)

 

Also wurde Tempo leicht angezogen und bei 5 hatte ich dann einige Meter Vorsprung. Meine 5 km Zeit war übrigens 15:55! Mein Blick auf die Uhr bei 10 km in 32:01 deutete eine Zeit von unter 1:08 an. Ich sagte mir dann immer wieder positive Sachen unter anderem auch einfach das Wort "Ja", da Natalie letztens gelernt  hatte, dass bereits erstaunlicherweise das kleine Wort "JA" positiv auf den Körper einwirkt, ein "Nein" würde den Körper hingegen schwächen. Das kann übrigens jeder mit dem kinesiologischen Muskeltest selbst überprüfen.

Die Kilometer von 5 bis 15 waren erstaunlich  konstant. Alle zwischen 3:11 und 3:13.

Die 15 Kilometermarke passierte ich in 48:02, wenn ich das auf der Uhr richtig mitbekommen hatte. Jetzt hieß es aber wieder beißen, denn am Golfplatz kam der Wind doch wieder leicht schräg von vorne. 3:18, 3:21 und 3:17 (über die Brücke zurück) waren die Schnitte der folgenden Kilometer. Jetzt waren es noch 3 Kilometer und die Strecke war eigentlich wirklich schnell, da es keine 180 Grad Kurven wie in Otterndorf  und es auch keine engen Kurven überhaupt gab.

Der 19. Kilometer in 3:19 ärgerte mich ein wenig, aber jetzt erst aufzudrehen war auch richtig so. 20. Kilometer in 3:15 und den letzten, wie letzte Woche, noch in 3:06. Ich weiß auch nicht wie ich das noch hinbekommen habe. Somit kam ich mit einer 1:07:52 in Ziel und schrie zuerst das Wort: "Landesrekord" aus.

 

Ich hatte echt im Vorwege nie gedacht sogar noch unter 1:08 h bleiben zu können (Natalie hatte mal wieder die richtige Vorahnung gehabt. Sie meinte, wenn der Tag passt kann ich von der Strecke her in NMS eine Minute schneller laufen als in Otterndorf). Der Landesrekord wäre super gewesen, aber das war lauftechnisch für mich die 1 mit Sternchen. 

Meine Zeit heute war übrigens 28 Sekunden besser als der alte Landesrekord (der 23 Jahre Bestand) in der M35.

 

Karen hat sich im Halbmarathon auch den LM Titel bei den Damen gesichert. Es ist beachtlich, da wir in SH dieses Jahr schon 3 Läuferinnen haben, die unter 1:18 auf HM laufen können und eben so viele unter 35 Minuten gelaufen sind. Aber wenn alle diese Läuferinnen dann nicht an der Startlinie stehen, kommt so was eben vor. Natalie und ich gönnen ihr das sehr, da Sie sympatisch ist und wie ich schon einige Jahrzehnte der Laufszene in SH treu ist. 

 

 

Läufer-Hilfe:

 

Meinen Folgetermin am Freitag beim Chiropraktiker in Glücksburg bei Herrn Wegner (der Natalie wegen ihrer Probleme auf der rechten Seite enorm geholfen hat) lief wieder richtig gut. Grob gesagt  verbessert er die Statik der Läufer,  denn die Wirbelsäule ist eben nicht immer so gerade und das Becken kann auch mal (bei Natalie um 4 cm) verschoben sein. Oftmals bedingt ein Schiefstand des Beckens, bzw des Iliosakralgelenks, eine schiefe Wirbelsäule, die wiederum langfristig leistungsvermindernd ist und etliche Folgen mit sich bringt.

Das man damit nicht rund und zu 100% läuft ist doch klar. Wenn also jemand Probleme beim Laufen hat, sollte er die Dienste eines Chiropraktiker (der das schon einige Zeit macht) gerne in Anspruch nehmen. Das Geld ist es echt Wert. Ihr lauft dann wirklich um einiges runder, effektiver und könnt auch oftmals besser atmen. Seine Behandlung (obwohl ich nicht Großes hatte) hat sich bei mir heute definitiv positiv ausgewirkt. 

 

Mein Fazit:

 

Ich habe mit diesem Lauf meine Saison genau so abschließen dürfen, wie ich es mir gewünscht hatte. Die kleinen Wehwehchen Ende August waren vielleicht notwendig, um die Planung so verlaufen zu lassen. Die beiden Landesrekorde zeigen mir auch, dass ich meine Schwerpunkte mit 10 km im Frühjahr und Halbmarathon im Herbst genau richtig gelegt habe.

 

Ich denke es liegt auch daran, das ich Zucker meide und mich mit Natalie gerne eiweiß- und fetthaltig (gute Fette wie Hanfsamen, Mandelmus, Nüsse oder Kokosmus) ernähre. Auch helfen uns definitiv die Nahrungsergänzungsmittel von Pharma Nord. Denn mit unserem Training (75/km die Woche) gehören wir im Halbmarathon und über 10 km dennoch zum Kreise der Flottesten in Schleswig-Holstein. Das macht uns bei den Kilometerumfängen, die wir laufen, schon stolz und zeigt uns, dass weniger oftmals mehr ist und man sich nicht mit umfangsbetonten Training kaputt machen muss.

 

Meine Beine sind jetzt wirklich fertig und Treppensteigen "schockt" wirklich nicht. Also habe ich alles gegeben, genauso wie ich es mir vorgenommen habe. Danke an die Moderation von Peter Poppe und Siegbert für die Orga der letzten Jahre. Ihr habt mir heute einen schönen Tag beschert. Danke dafür!!!

 

 

Neues:

 

Jetzt im Oktober, wenn die Wechselfrist bei den Vereinswechseln beginnt, steht für Natalie und mich unser neuer Verein schon fest:

Es wird der TSV Glücksburg. Es hat nichts mit der LG Flensburg zu tun, weshalb wir nun nach Glücksburg gehen, vielmehr mit den Möglichkeiten den Sportplatz, der 300m von unserer Wohnung entfernt ist jederzeit nutzen zu können.

Zudem fühlen wir uns in Glücksburg sehr wohl und wollen mit der Aufmerksamkeit durch gute Leistungen Glücksburg nebenbei auch bekannter machen.  Es war somit mein letzter Landesmeistertitel für die LG Flensburg! Ab nächsten Jahr kann ich dann auch die Kreisrekorde in Schleswig-Flensburg angreifen, so habe ich neue Motivation. Da gab es mit André Green richtig schnelle Läufer in der Vergangenheit. 

 

Ausblick:

 

Das war es dann mit meiner Saison 2018. Danke an meine Sponsoren, ohne die so eine konstante Leistung nicht möglich wäre. Auch an meine Ehefrau ein Dank, mit der ich eine schöne Hochzeit im August feiern durfte.

Am Sonntag den 14.10 geht es dann nach Berlin, wo ich (wie schon erwähnt) Natalie über die 10 km Tempo machen möchte. Ab November werde ich dann wieder mit dem Training für die Saison 2019 beginnen. Der Silvester Lauf in Oeversee wird vielleicht mein erster Wettkampf in der neuen Saison werden. Ansonsten sehen wir uns in Drelsdorf...

 

Tipp:

 

Wer nicht auf unserer Hochzeit war, aber dennoch einen Eindruck von der Lokation "Glück in Sicht" haben möchte, dem empfehle ich unserer Highlight-Video, welches ihr unter "Laufpartnerin" unten findet. Viel Spaß beim anschauen...

 

 

 

Euer

 

Pascal

 

 

Pic: Danke an Siegbert und Niels-Peter für die Bilder!

 

 Einen besonderen Danke an meine Sponsoren der Saison 2018:

 

 

---------------------------------------------------------Werbung---------------------------------------------------------------------------------------------

 

  

www.cereal-club.de 

 

www.eatchacha.com 

  

www.pharmanord.de 

 

www.soeths-bioland.de und www.soeths-biokiste.de 

  

www.o-t-n.de 

 

 

Zwei langjährige Asse der SH Laufscene und heutige Landesmeister im HM!

Otterndorf der 4. Besuch an der Nordseeküste

Ich dachte vor 3 Wochen, als das mit meiner Achillesferse passierte, nie daran diesen Halbmarathon in Otterndorf überhaupt überstehen zu können, aber es kam mal wieder anders. 

 

Rückblick:

 

Mein Testlauf letzte Woche beim Grenzlauf in Krusau und meine Trainingswoche zeigte mir aber, dass der Fuß bis 21 km halten könnte, was man aber unter realen Bedingungen nie ganz abschätzen kann. 

 

Der Freitag:

 

Somit kamen wir am Freitag nach einer längeren Autofahrt  gegen 19:15 in Otterndorf an. Dort gab es eine Begrüßung von Annette und Reinhardt, die wir jetzt ja schon über 4 Jahre kennen. Dann gingen wir los zum Abendessen: Reis mit Hähnchenbrust mit Rucola.

 

Vortag:

 

Am Samstag fuhren wir den Nachmittag nach Cuxhaven und spazierten bei einigen Regenschauern durch die uns noch unbekannte Stadt. Das Wetter war besser als angesagt, denn wir hatten uns auf das Schlimmste eingestellt. So schlimm war es aber letztendlich dann doch nicht. Auch zeichnete sich für morgen weniger Wind ab. Abends gab es wieder Abendessen im Hotel und später 2 schöne Spaziergehrunden durch Otterndorf. 

 

Der Wettkampftag:

 

Am Sonntag bereitete ich wie immer 3 Stunden vor dem Start (10:15) mein "Power-Frühstück" zu. Super magenverträglich und genug für einen Halbmarathon. Die Energie ist bis zum Ende da und unterwegs brauchte ich so keine Verpflegung oder Wasser. 

Der Start wurde dann nach der Vorstellung der Top Athleten und dem Kids-Lauf, bei dem wir auch immer involviert sind, einige zeit später pünktlich gestartet. Ich rollte am Anfang mal mit den Ersten mit, merkte aber nach kurzer Zeit, das der Kenianer und Josef doch einen Schritt zu schnell angingen. Das war mir dann doch zu gefährlich, da ich gar nicht wusste, ob ich überhaupt die 21. durchhalten werde, denn länger als 18 km bin ich das letzte Mal am 1.7. in Rahmen des Damp Triathlons gelaufen. Dazwischen hatte ich zwei 18 Kilometer Läufe...

 

Gutes Gefühl:

 

Mein Tempo fühlte sich so aber sehr gut an. Die Kenianerin konnte ich erst auf dem Deich bei km 4 einholen, blieb dann den Kilometer mit Gegenwind noch bei ihr, da ihre Fahrradbegleitung ihr meiner Meinung nach zu viel Windschatten gab. Den Deich hoch verließ ich dann die "Gruppe" und lief mein Rennen. Josef, der mir beim Wendepunkt entgegen kam, hatte schon einiges an Vorsprung herausgelaufen. Aber auch nach hinten hatte ich trotzt der heute ebenfalls hier stattfindenden Landesmeisterschaften von Niedersachsen nichts zu befürchten. Die "Elite" aus dem Bundesland war heute zum Glück nicht am Start (Fabian Kuklinski, ein Läufer von unserem Team beim LZDM wurde Landesmeister in 1:12...).

 

Halbzeit:

 

Bei 10 Kilometer hatte ich auf der Uhr ca. eine 32:40 somit wusste ich, ich war auf Plan unter 1:10. Jetzt kam dann auch schon die 2. Runde. Es lief ganz gut. Meine Atmung war super, nur dachte ich ab und zu meine Waden würden vielleicht mal einen Krampf bekommen, aber das war zum Glück nicht der Fall. Das Gegenwindstück vor dem Deich über 1,5 km war dann doch etwas windig, ich konnte aber meine 3:20 auch hier halten. Am Deich konnte ich mir wieder einen Überblick nach vorne und hinten erlauben. Es gab aber keine signifikante Veränderung zur 1. Runde. 

Beim Kilometer 20 wusste ich, ich würde unter 1:10 bleiben und mein Ziel erreichen.

 

Endspurt:

 

Hier hab ich dann nochmal richtig Gas gegeben, was zeigt, dass ich unterwegs wohl das eine oder andere Körnchen liegengelassen habe. Wichtiger war mir nach meiner "Verletzung" aber einen guten Halbmarathon zu finishen und das gelang mir dann heute auch.

Mit der für einen Läufer undankbaren Zeit von 1:09:01 wurde ich dann Dritter. Der letzte Kilometer auf der Uhr war dann wirklich noch eine 3:07. Es war zwar anstrengend, aber im Ziel ging es mir dann doch recht schnell wieder gut. Meine Waden, die mir in Hamburg beim Alsterlauf schon im Rennen schmerzten, merkte ich selbst Zuhause noch nicht.

 

Endorphine:

 

Zwar kann das natürlich auch noch morgen kommen, aber im Rausch der Endorphine habe ich mich(Natalie macht vorerst eine Wettkampfpause und läuft dann ihr nächstes Rennen in Berlin) dann noch spontan für die Landesmeisterschaft in unserem Bundesland angemeldet. Neumünster ist auch immer eine schöne Strecke. Hier werde ich dann noch einmal "All in laufen" und dann im Anschluss wirklich meine Saisonpause machen... 

 

Fazit:

 

Die Bedingungen für Otterndorf war heute wirklich top (Natalie sah das übrigens heute nichts so!). Mehr kann man dort wohl nicht verlangen. Wir hatten es dort auch schon mal viel windiger und auch vom Regen sind wir bis 14 Uhr verschont geblieben. Was hier jedoch immer hilft ist die flache Strecke. Die Strecke hatte sage und schreibe 18 Höhenmeter. 

 

Ausblick:

 

Büdelsdorf wird für uns dieses Jahr übrigens auffallen, da wir uns dort einige Tage in London aufhalten werden. Wir können die Wohnung meines Patenonkels (Dankeschön!!!) nutzen und dann ist London immer eine Reise wert.

Mein Lauf in Berlin beim Grand 10 wird dann nur für Natalie sein und das sollte ich auch trotz einer Laufpause hinbekommen. Die Strecke soll nämlich nochmals schneller gemacht worden sein, damit hier vielleicht der Weltrekord bei den Männern fällt...

 

 

Euer 


Pascal

 

 

Bild: Am Vortag (Samstag) herrschte auch in Cuxhaven noch ein Sturm mit Windböen. Es war damit umso schöner, dass am Sonntag mit 13 km/h Wind es gefühlt windstill war. Nur am Deich kam der Wind von vorne (aus Westen). 

Dänemark hin und zurück der Grenzlauf in Krusau

Am Samstag wollte ich es nochmal in Krusau wissen, ob eine Steigerung meiner Leistung aus dem Vorjahr möglich ist. Deshalb bin ich mit Natalie und Tim (als Coach & Helfer) nach Dänemark gefahren. Von Glücksburg aus ist das ja ein Katzensprung. 

 

Die 11,5 km

Der Lauf ging pünktlich um 14 Uhr los. 300m nach dem Start hatte ich dann auch zwei kleine Kinder des 5,1 km Laufs (der parallel gestartet wurde) wieder eingeholt.

Der 1. Kilometer war dann definitiv schneller als letztes Jahr, jedoch war es diesmal Rückenwind, der bei einer 3:06 geholfen hatte. Ich war letztes Jahr auf den ersten Kilometern nicht Erster, denn es gab einen sehr schnellen 5 km Läufer.

Dieses Mal war ich jedoch alleine unterwegs. Es fühlte sich gut an bis auf die Unebenheiten auf dem Waldboden, die für den Vaporfly 4% nicht ganz so optimal waren. Als es dann aus dem Wald raus auf die deutsche Seite ging, hatte der Schuh schon wieder den vollen Grip und es ging immer einige Sekunden schneller als letztes Jahr. Die beiden "krassesten" Steigerungen durchlief ich 2017 in 3:36 und 3:56. Dies Jahr waren die Schnitte 3:25 und 3:41. Obwohl ich es bei der "krassesten Steigung" auch wirklich darauf angelegt habe.

Angefühlt hat sich das dann auch richtig hart. Aber wenn das Ergebnis stimmt, ist doch alles super. Auf dem letzten Stück gegen den Wind habe ich nur 1 Sekunde zu 2017 verloren, was auch als Erfolg anzusehen ist. Somit kam ich dann erstmals unter 38 Minuten, nämlich mit 37:42 (somit ca. 25 Sekunden schneller als letztes Jahr) ins Ziel. Der Streckenrekord steht übrigens bei etwas mit 35 Minuten aus den 90igern. Einfach nur unerreichbar....

 

Für den Lauf, bei dem es immer Dänische Kronen zu gewinnen gibt, die man an einer deutschen Tankstelle hinter der Grenze wieder in Euros tauschen kann, kommen wir gerne immer nach Krusau. Vielleicht habe ich es, durch meinen Sieg, auch noch in der Zippels Nord Cup Wertung aufs Treppchen geschafft. Das Preisgeld davon investiere ich dann in Nahrungsergänzungsmittel von Dr. Feil.  

 

Kurzer Ausblick:

Am Sonntag laufe ich in Otterndorf. Es wird wohl mein letzter Lauf vor meiner Saisonpause sein. Ich werde über den Lauf berichten und euch einige Infos zu meiner weiteren Planung und einige News für das Laufjahr 2019 mitteilen...

 

Euer Pascal

 

 

Danke an Tim für die Unterstützung und die Bilder...

 

 

Einen besonderen Danke an meine Sponsoren:

 

 

---------------------------------------------------------Werbung---------------------------------------------------------------------------------------------

 

 

 

www.cereal-club.de  Danke an Sacha für mein Müsli in der letzten Zeit, wenn es dann doch mal ein 

                                     leckeres Porridge mit glutenfreien Haferflocken sein sollte. 

 

www.eatchacha.com Danke am Peter für die Wettkampfverpflegung zu unseren Läufen.

 

 

www.pharmanord.de Danke an das Flensburger Team von Pharma Nord für die Lieferung mit Arginin, 

                                      Zink-Selen und Vitamin D.  

 

www.soeths-bioland.de und www.soeths-biokiste.de allem Voran an Gunnar für die zur 

                                      Verfügungstellung meiner Wettkampf Hirsemilch, euer Bio Erdbeeren und Bio

                                      Kartoffeln und der Versorgung mit Bio Gemüse / Obst auf dem Markt in Altona

                                      Samstags von 9 - 14 Uhr.

 

 

www.o-t-n.de danke Stefan für meine speziellen Einlagen!

 

Alsterlauf 2004 und 2018 eine kurze Analyse!

Anno 2004

Im Jahr 2004 bin ich zum ersten Mal in Hamburg beim Alsterlauf mitgelaufen, das war damals gefühlt noch eine Weltreise nach Hamburg. Heute fahre ich das fast jedes Wochenende von Glücksburg. So schnell kann man sich anpassen. Damals bin ich hier meine erste Sub 32 (31:52) gelaufen (siehe auch hier).  Wenn mir jemand gesagt hätte, in 14 Jahren läufst du hier immer noch und sogar nochmal schneller, dann hätte ich gesagt: "Glaub ich dir nicht, aber wenn es wirklich so wäre, hätte ich wohl viel richtig gemacht!" 

 

Heute: 2018

So ist es nun aber wirklich gekommen, obwohl es nach meiner Achillesfersen-Problematik vor 2 Wochen echt noch anders aussah. Siehe dazu meinen letzten Blogartikel. Ich muss natürlich noch abwarten wie es morgen aussieht, aber bis jetzt merke ich noch nichts. 

 

Es kann von einigen Läufern manchmal vielleicht nicht verstanden werden, aber wichtiger als Training ohne Ende und immer alles zu 100% auf Leistung auslegen, ist es Natalie und mir konstante Leistungen über Jahre zu erbringen. Da haben wir gemeinsam mehr davon als irgendwann mal eine 33 oder 29 gelaufen zu sein und dann nie wieder irgendwo in Listen oder Läufen aufzutauchen.

Viele Läufer übertreiben es in der Saison bei einem Lauf doch manchmal. Sind dann den Rest der Saison nicht mehr zu sehen...

Wir haben zum Laufen eine andere Einstellung und mit der "laufen" wir ganz gut. Man (ich) kann schon stolz darauf zu sein, innerhalb von 14 Jahren heute beim Alsterlauf meine damalige Bestzeit (mit 21 Jahren) um 10 Sekunden auf 31:42 unterboten zu haben (ich bin hier auch bei der DM 2016 mal eine 31:03 gelaufen, aber das war eben ein Highlight und der Saisonhöhepunkt). Es wird jedes Jahr natürlich nicht leichter.

 

Der Lauf

Los ging es wieder um 10 Uhr. Diesmal aber sehr gemächlich, das war ich aus den letzten Jahren nicht gewohnt. Ich lief bis zum 1. km fast hinter der ersten Gruppe (die mit einer 3:00 extrem entspannt anging). Ich selber lief eine 3:08', da meine Uhr als Einzige viel zu wenig Strecke am Ende auf der Uhr hatte, vielleicht war es doch etwas schneller gewesen. Ich konnte mich dann bei den ersten Frauen bis kurz vor dem 3. Kilometer reinhängen.

Die waren auch nur am quatschen und machten heute auch nicht den Anschein unter Sub 32 zu laufen. Ab dem 3. Kilometer lief ich dann alleine. Von der Atmung her lief es wirklich super. Die Waden zeigten mir bei 5 km (15:50) aber schon erste Überlastungserscheinungen an. Die waren aber nicht so schlimm, dass man damit nicht weiterlaufen könnte. Bei Kilometer 7 habe ich dann Meresie Hailezgi eingeholt. Dieser konnte aber weiterhin an mir dran bleiben.Wir liefen somit ab dann zusammen, nur das ich vorne lief, was ok war.

Am Anstieg zum Hauptbahnhof versuchte ich dann nochmal anzuziehen, aber meine Reserven waren hier noch nicht wirklich abrufbar. Somit blieb Meresie an mir dran. Bergab kurz hinter der Kurve zog er dann urplötzlich an und war 10 Meter vor mir.

Damit wollte ich es eigentlich belassen, erinnerte mich aber an meinen ersten Alsterlauf 2004, wo ich hier auch im Spurt nochmal jemanden im Sprint besiegte. Auf den letzten 120 Metern und unter einer Geräuschkulisse, von beiden Seiten, die es echt in sich hatte, zog ich mit einem langen Sprint noch an ihm vorbei und kam damit eine Sekunde vor ihm ins Ziel. 

 

Fazit 

Der Lauf lief besser als gedacht, da ich meine Ferse kaum spürte. Meine Waden sind auch wieder voll ok. Ja, um ein erstes Geheimnis öffentlich zu machen, nach dem Auslaufen habe ich mir 100g Büsumer Krabben gegönnt. Die sind echt super, da keine Kohlenhydrate, fast kein Fett (1g) aber 20 g Eiweiß pro Packung. Alles was der Körper braucht. Zur Zeit bei Aldi und Lidl auch für 2,99 im Angebot.

 

Auch Natalie lieferte sich ein spannendes Rennen mit Victoria Brandt, obwohl Natalie vorher nicht wusste, was in ihr steckte. Natalie kam 5 Sekunden nach Victoria völlig überrascht in 35.48 ins Ziel. 

 

Ausblick

Am Samstag werde ich dann in Krusau mal schauen, wie es auf einer anspruchsvolleren Strecke mit meiner Ferse aussieht. Ich werde euch bereichten...

 

Euer Pascal

 

Danke an Lars und Andreas für die Bilder!

Achillesfersenschmerzen kamen und gingen...

Nach dem 10 Meilen Lauf in Gelting wollte ich am nächsten Morgen laufen gehen, aber daraus wurde nichts.

Mit jedem Schritt zog ein Schmerz in meine Achillesferse. 10m und dann war Schluss. Wie das gekommen ist? Gute Frage!?

Ein wenig Probleme hatte ich der letzten Zeit schon, konnte dieses aber immer gut "zurückhalten". Vielleicht war es der unebene Kilometer in  Gelting über die Wiesen bei hohem Tempo. Das komische war ja, ich habe bis zum Start des Laufs am Morgen nichts gemerkt. Beim Gehen ist alles ok gewesen und gehen könnte ich auch weiterhin ohne Schmerzen.

 

Vitamin D/ Omega 3

So entschloss ich mich Montagabend einen erneuten Versuch zu starten und probierte es mit kühlen, hochdosiertem Vitamin D( entzündungshemmend) und Omega 3 Tabletten. Der Montagabendlauf war immer nur unter Schmerzen möglich, das war auch der Zeitpunkt, an dem ich den Köln Halbmarathon und den Handewitter Sommerlauf abgesagt habe. Ich war der Meinung, das wird länger dauern...

Dienstag wollte ich dann erst gar nicht erst laufen, sondern machte stattdessen einen weiteren Pausentag. Kühlung und Nahrungsergänzungsmittel von Pharma Nord behielt ich bei. 

 

Ohne Schmerzen

Mittwoch, der 4. Tag nach den 10 Meilen. Ich lief zuerst noch etwas unrund, aber Schmerzen hatte ich keine mehr. Ich lief 5km um meinen Block und war damit sehr zufrieden und leicht überrascht.

Auch der Lauf am Donnerstag lief ohne Schmerzen und ich steigerte die Länge auf 7km.

Freitag entschloss ich mich einen weiteren Tag zu pausieren. Samstagmorgen schaffte ich dann schon wieder 10 km ohne Schmerzen.

 

Gemeinsame Einheit/Ausblick

Sonntag habe ich dann mit Natalie 3 x 1.000m gemacht und selber 1x 2.000m dran gehängt.  Auch  heute nach meinem 10km Lauf merke ich nichts mehr.

Ich werde in den nächsten Tagen entscheiden, ob an den verbleibenden Wochenenden Wettkämpfe möglich sind...

 

Termin beim Chiropraktiker 

 

Ich habe mir, auch weil ich im Urlaub im Wald gestürzt bin, einen Termin bei Herrn Wegner, dem Chiropraktiker von Natalie geholt. Der soll meinen Körper auch mal unter die Lupe nehmen. Bin gespannt ob er was findet. In  meinem eventuellen Bericht vom Grenzlauf werde ich kurz auf den Besuch bei ihm eingehen...

 

Ich halte euch also auf dem Laufenden.

 

Euer Pascal

 

Flensburger Business-RUN für die Praxis für Physiotherapie von Marc Saknus

Heute stand der Business-Run (Firmenlauf) Flensburg für unseren Sponsor die Physiotherapie Marc Saknus auf dem Plan. Marc hatte uns schon vor Monaten gefragt, ob wir dort mal für ihm mitlaufen würde und da er uns "immer wieder fit macht" waren wir natürlich sofort dabei. 

 

Ich musste dafür zwar extra gegen Mittag aus Hamburg anreisen und musste am Donnerstagmorgen wieder nach Hamburg zurückfahren, aber dieses ist ein geben und ein nehmen. So was nimmt man dann auch gerne auf sich...

 

Anreise

Ich bin um 13 Uhr aus Hamburg losgefahren und war um 15:10 h in Glücksburg. Das war schon mal super. Dann bin ich mit Natalie nach ihrem Espresso nochmal eine Runde spazieren gegangen, was gibt es bei super Wetter nach 2 Stunden sitzen Schöneres? Gegen 16:45 h sind wir dann zum Lauf gefahren.

 

Einlaufen und der Lauf

Nach einem kleinen Treffen inklusive Gruppenfoto vor dem Startbogen hieß es dann auch einlaufen, Sprints machen und um 18 Uhr war es dann schon so weit. Mansor hatte mit seinen Freunden einige lokale Größen an den Start gebracht und ich musste am Anfang gleich Gas geben. Ich wusste, dass es nach ca. 500m einen kleinen Anstieg gab, da habe ich dann schon gleich das Tempo nochmal erhöht um mir 10m Luft zu verschaffen. Was auch gut klappte.

Zum Wasser herunter hielt ich die Geschwindigkeit bei. Deshalb war der erste Kilometer vielleicht auch etwas zu schnell mit 2:56 min. Die nächsten Beiden waren mit 3:07 und 3:09 jedoch normaler. Es war aber auf dem letzten Kilometer mit Gegenwind und Sonne nochmal eine Herausforderung schneller zu werden. Meine Verfolger mit Temuzgi und Mansor haben mir das nicht leicht gemacht. Ich kam nach 12:21 min mit 15 sec. Vorsprung (3:05 min/km im Schnitt) abgekämpft ins Ziel.

Natalie kam 2 Minuten später als erste Frau kurz nach Tim ins Ziel. Es folgten aus unserem Team Matts und Ute. Somit sollten wir eigentlich aufs Treppchen kommen und so war es dann auch.

 

Fazit:

Das warme Wetter war nicht hilfreich für Topleistungen, aber die Veranstaltung war gelungen. Wir haben für Marc mit unserem Team zumindest das maximale für uns an dem Tag herausgeholt. 1. Platz bei den Männern, 1. Platz bei den Frauen und 2. Platz mit dem Team. Ich denke das kann sich nach der Premiere doch sehen lassen. Uns hat es auf alle Fälle Spaß gemacht...  

 

Ausblick:

Jetzt am Samstag geht es mal wieder nach Gelting zum Birklauf. Die Landschaft dort habe ich hier in Glücksburg und Umgebung lieben gelernt. Ich freue mich schon sehr darauf endlich mal den längeren Lauf mitzumachen. Früher mit meinem Vater sind wir immer nur die 5km gelaufen. Die 10 Meilen waren mir als Jugendlicher dann doch zu viel. Hierüber wird es keinen Bericht geben, da es für mich wirklich nur ein schneller Trainingslauf werden soll.

 

Anfang September geht es für Natalie und mich dann nicht (wie im Frühling noch geplant) zu den deutschen Meisterschaften über 10km nach Bremen. Ich werde dafür in Handewitt die 10km laufen und Natalie entscheidet spontan, ob eine Wettkampfbelastung (nach ihrem Unfall an der Uni) für den Körper ok ist. Sie will sich langsam herantasten und nicht zu früh Läufe überstürzen, die so früh in der Saison noch keinen Sinn gemacht hätten.

Der Handewitter Sommerlauf ist ein Lauf in der Nähe von uns und ich will versuchen den Streckenrekord von Dieter Schwarzkopf aus dem letzten Jahr zu verbessern...

 

 

Euer Pascal

 

 

32. Hafentagelauf Husum zum X-ten mal seit...

Ich weiß gar nicht mehr wann ich hier das erste Mal gelaufen bin, aber es muss Anfang der 2000er gewesen sein. Im Jahr 2007 bin hier Zweiter in 33:24 geworden und Oleg hat in 32:14 gewonnen. Das sind die letzten Ergebnisse, die man online auf deren Homepage einsehen kann.

 

Ich wollte bei dem Lauf, aufgrund der ausgefallenen  Citynacht in Berlin, meine Form testen, obwohl ich das nicht ganz ausgeruht gemacht hatte (letzte Woche 90km). Aber es sollte  ein Vergleich zum letzten Jahr werden. Auf der Strecke kann man meiner Meinung nach ca. eine Minute abziehen, um seine aktuelle Form zu bestimmen. 

 

Das Problem

Ein Problem vor dem Start hatte meine Uhr, die kein GPS-Signal gefunden hatte und die um 17:30 zum Start nur nach "Bewegungssensor" die Geschwindigkeit nahm.

Ich glaubte der Anzeige auf der Uhr jedoch, wunderte mich aber auch darüber, dass ich es gar nicht so einfach empfand selbst "diese ruhigere" Geschwindigkeit zu laufen.  3:20 für den 1. und 3:30 für die weiteren Kilometer waren echt übel und demotivieren schon ein wenig...

 

Ich zog jedoch einfach mein Ding durch freute mich immer wenn Natalie, Hauke, Björn und das Publikum mich auf der Zielgeraden anfeuerten... schon waren auch die 4 Runden vorbei und ich konnte doch noch mit einer Zeit, fast wie vor 2 Jahren, in 32:17 als erster Läufer einlaufen.

 

Zielkanal

Was kurz zu Irritation geführt hatte war der Zielkanal, der vor 2 Jahren  noch rechts vom Ziel-Banner vorbei ging. Da dieses Jahr ausnahmsweise auf eine elektronische Zeitmessung umgestellt wurde, war dieser Kanal natürlich nicht notwendig. Meiner Meinung nach könnte nächstes mal vor dem Start einfach kommuniziert, dass der Zieleinlauf sich anders gestaltet als die Jahrzehnte zuvor. Ich kann aber verstehen, dass so was bei solch einer Veranstaltung dann auch mal nebensächlicher ist, als bei einem großen Laufevent. 

 

Fazit:

Mit meiner Zeit,  und bei den doch windigen Bedingungen, bin ich zufrieden und meiner Meinung nach in der Lage zur Zeit eine 31:15 zu laufen. Heute hat meine letzte Urlaubswoche angefangen und nächste Woche beginnt wieder die Arbeit. Ich konnte in den letzten Wochen hier in Glücksburg jedoch sehr gut/bergig trainieren.

 

 

Ausblick:

Nächste Woche starte ich für meinen Sponsor die Physiotherapie Praxis Marc Saknus beim Flensburger Firmenlauf. Hier geht es auf kurz über 4 Kilometer um den Flensburger Hafen. 

 

Am Wochenende darauf wollte ich eigentlich den Birklauf in Gelting mitlaufen. Gemeldet bin ich zwar noch nicht, aber darum werde ich mich dann diese Woche mal kümmern. Einen Ausblick für meine Läufe im September gebe ich euch dann beim nächsten Mal.

 

 

Euer Pascal

 

Pic @ Uwe Gosch

Unsere Strandhochzeit in Glücksburg

Kirchliche Trauung

Am Samstag den 4.8.2018 fand unsere Strandhochzeit in Glücksburg statt.

 

Da es bei uns immer auch ein wenig sportlich sein muss, haben wir uns am Samstag nach unserer Trauung zum Zieleinlauf des Ostseeman aufgemacht.

 

Hier mit meiner Ehefrau gemeinsam einzulaufen war unser Wunsch und entpuppte sich als einfacher als gedacht. Denn am Samstags fand das erste Mal der Frauenlauf statt. Deshalb konnten wir kurz vor dem Einlauf der ersten Frau den Zielkanal, moderiert von Peter Pope, nutzen.

 

Meine Frage an den Veranstalter Reinhard Husen kurz vorher einmal ein Bild mit Natalie dort machen zu können wurde sofort bejaht. Da merkt man, dass es bei diesem Event noch familiär zugeht. 

 

Nette Feier

Wir hatten eine schöne übersichtliche Feier in zwei Lodges mit unserer Familie und Freunden auf dem Gelände von Glück in Sicht Ostseelodges.

 

Auf diesem Wege nochmal mein herzliches Danke an die gesamte Crew von Glück in Sicht, die deren beiden größten Logdes komplett ausgeräumt und uns für unsere Feier an dem Tag umgebaut haben. Leider ist ein Abend viel zu schnell vorbei und man sollte sich genau einen Plan machen, was man an dem Abend alles fotografiert haben möchte und machen will.

 

Der Sonntag

Eigentlich wollten wir zum Schwimmstart des Ostseeman gegen 7 Uhr auch wieder dabei sein. Jedoch waren wir noch so zerstört von einer unruhigen Nacht, in der ich die vielen Eindrücke des Vortages verarbeiten musste, so dass wir uns nur 10 min live über die Homepage anschauten und uns dann wieder 2 weitere Stunden hinlegten.

Nach einem frühen Checkout aus den Lodges schleppten wir alle Sachen und Geschenke wieder in unsere Wohnung und schauten uns gemeinsam mit Fotografin Marie Bilder von gestern an. Gegen Mittag, als die ersten Läufer auf die Strecke kamen, gingen wir die Laufstrecke entgegen und feuerten jeden Läufer an. Später an unserer Wohnung wieder angekommen, ging das Anfeuern, erstmals aus unserem Wohnungsfenster, weiter. Wir freuen uns aufs nächste Jahr, dann auch wieder um 7 Uhr mit dem Schwimmstart...

 

Ausblick

 

Am Samstag werde ich alleine in Husum an den Start gehen. Natalie macht weiterhin ihre angekündigte Saisonpause. Sie wird wohl mitte August wieder mit Grundlagen anfangen. Aber anfeuern wird sie mich dort dennoch!

 

Euer Pascal

 

 

Pic 1: Der Blick aus unserer Partylodge. Es war echt super schön!

Pic 2: Zeigt unsere Strandhochzeit mit unserer Pastorin. (Marie Schwandt)

Absage der Adidas Runners Night 2018

Ich kann es kurz machen. In einem Jahrhundertsommer kann so was mal passieren...
Aufgrund eines Gewitters kurz vor 20:00 Uhr wurde am Samstag zuerst der 5km Lauf und später auch der 10km Lauf abgesagt. 
 
Ich bin zwar noch 5km etwas "schneller"  Abends gelaufen, aber ohne das Adrenalin des Wettkampfs und eines ordentlichen "Warm machen" kommt dabei nichts gutes bei raus. 
Jetzt trainiere ich mal weiter und werde irgendein Volkslauf mitnehmen um mal einen Wettkampf auf 95- 100% zu laufen. Die Motivation bei der Hitze und kurz vor der anstehenden Hochzeit ist jedoch nicht so groß muss ich zugeben.
---------
Euer
Pascal

Hella HM HH: Im Auftrag der Ehefrau!

Ein guter Ehemann...

 

Bei der 24. Auflage des Hella Halbmarathon und meiner 4. Teilnahme stand heute meine Ehefrau im Mittelpunkt. Ich hatte ihr, auch aufgrund meines Halbmarathons von letzter Woche, versprochen bei heißem Wetter für Sie da zu sein und sie zu begleiten. 

Ich hatte bei den Vorhersagen der letzten Wochen mit Werten an die 30 Grad schon ein wenig Angst um sie gehabt.

 

Temperaturen erträglich

 

Zum Glück stellten sich dann "nur" 24 Grad, leichter Ostwind und blauer Himmel ein, was die Sache erträglicher, aber nicht viel entspannter machte.   

Ich konnte somit in der Woche mein Training so weiter durchziehen (siehe Strava) und werde auch morgen früh mit einem 10km Lauf weitermachen. Die nächsten Tage wird es dann mit den 30 Grad auch in HH ernst werden. 

 

Unser Lauf

 

Natalie signalisierte mir vor dem Lauf, dass die Luft schon mal klar und sauerstoffreich sei und wir ruhig etwas schneller angehen könnten. 

Dann ging es auch um 10:00 Uhr auf der Reeperbahn los.

Als ich mich kurz nach dem Start nochmals umdrehte, sah ich wie Laura Hottenrott stürzte. Ich dachte sie würde sich wieder fangen, aber als sie uns bis Kilometer 3 nicht eingeholt hatte, wusste ich, sie ist leider raus. Alles Gute auf diesem Wege an dich, Laura!

Ich versuchte Natalie die ersten schnellen vier Kilometer (die ertsen drei gehen bergauf: 3:41, 3:36, 3:42, 3:42) damit zu erklären, dass wir Rückenwind hatten.

Das war auch der Fall, aber Natalie konnte auch auf den weiteren Kilometern (3:38, 3:27, 3:45, 3:42 und 3:44 für den 9.)  das Tempo hoch halten (auf dem 6. geht es stärker bergab). Durchgangszeit für die 10 km war eine 36:45.

Hier merkte Natalie langsam, dass lange Läufe über 16km schon Monate her waren.

 

Die Runde um die Alster zog sich dann auch für mich etwas. Bei jeder Wasserstelle überreichte ich ihr mehrere Becher und schleppte meist noch einen mehrere hundert Meter weiter. Sie meinte dann das es vom Wetter und dem Wasser reichte, aber die Beine meldeten sich. Auch wenn wir gefühlt die letzten Kilometer langsamer gelaufen sind, waren die letzten drei Schnitte mit ( 3:42, 3:46 und 3:45) noch voll ok. Einen richtigen Einbruch gab es somit nicht.

 

Tolles Ergebnis/Erlebnis

 

Natalie belegte mit ihrer 1:19:09 den 10. Gesamtplatz und wurde damit (wegen des Sturzes von Laura) dritte Deutsche. Es war ein schöner gemeinsamer Lauf durch Hamburg bei bestem Wetter.

Ob ich die neue Strecke jetzt besser oder schlechter finde, kann ich, da ich nicht auf vollgas gelaufen bin, nicht sagen. Schneller ist sie wohl nicht geworden. Ich denke jedoch für die Menge an Läufern ist dieses Konzept wohl besser, aber es muss möglich sein, vom Zielbereich einfacher in den Park "Planten un Blomen" zu kommen, zumindest von drinnen nach draußen, da der Fußweg außen herum schon recht mühsam zu finden ist.

 

 

Fazit

 

Mit Natalies Lauf heute in 3:45 bin ich (und sie auch) sehr zufrieden. Sie hat bei den Bedingungen und ihrem Training (60-70 km/Woche) eine Top Leistung abgerufen. Lag bestimmt auch an mir ;)

 

Ich selber bin jetzt in 3 Wochen 3 Halbmarathons gelaufen. Sollte das Wetter so gut bleiben, kann ich wohl unbeschwert auf kurze Sachen wie 1.000m Läufe ausweichen, denn die Ausdauer für 10 km sollte ich haben.

Die Gesundheit, und das muss man einfach öfter mal erwähnen, steht bei unseren Training immer im Mittelpunkt. Bei 30 Grad im Schatten geht halt nicht das Training wie sonst üblich... 

 

Ausblick

 

Ich werde die nächsten 3 Wochen (in der Zeit ich noch arbeiten muss / dann habe ich endlich Sommerurlaub) nutzen um gut vorbereitet in den August zu gehen und Ende Juli  bei der Adidas Runners Night Berlin eine erste Standortbestimmung zu haben. Im Herbst steht dann ein Halbmarathon an, bei dem ich gerne den SH Landesrekord in der M35 brechen möchte.  

 

Über die Runners Night am 28.09 gibt´s dann auch erst den nächsten Artikel von mir...

 

...wie/was am 4.8.2018 in Glücksburg abging, darüber wird dann auch Anfang August ein Blog-Artikel folgen...

 

 

Euer 


Pascal

 

Pic@Thomas Sobczak

HM beim Ostseeman 113 Damp innerhalb einer Staffel

Meine letzte Teilnahme an einer Triathlon Staffel war im Jahr 2015 ( hier nachzulesen).  Dort bin ich jedoch nur innerhalb der olympischen Distanz die 10km gelaufen.  Drei Jahre später sollte es dann schon ein Halbmarathon sein.

 

Der Tag davor

Die Tage vor dem Samstag bestätigten die Wetterprognose, dass der Samstag zu den Landesmeisterschaften  über 5.000m kalt werden sollte. 

Somit war für mich klar: Ich werde auch die LM 5.000m am Vortag laufen, jedoch für Natalie um ihr ein wenig den Wind wegzunehmen. Als Ehemann hat man eben auch Verpflichtungen ;)

 

Ansonsten waren die Bedingungen mit 13 Grad und leichtem Nieselregen für Natalie nahezu perfekt und das im Sommer wohlgemerkt.

Ich sollte vor ihr einfach nur 3:26/km abspulen, was auf dem 1. Kilometer nicht ganz gelang, aber dann steigerten wir uns bis zum Ende und kamen mit einer 17:11 in Ziel, was für Natalie natürlich PB und der LM Titel zugleich war.

 

Der Sonntag

Am Sonntag ging es dann früh nach Damp, denn wir wollten beim Staffelstart (9:30) schon vor Ort sein. Als Schwimmerin bei uns ging Annika Hoffmann an den Start. Sie kam schon nach 25 Minuten (für 1,9 km) zurück aus dem Wasser und schickte Tjorden Delfs auf die Reise mit dem Bike.

Auch er spulte bei leichtem Nieselregen sein Rennen ab und war nach 2:02 (90km) wieder zurück. In der Wechselzone ging es für mich dann los. Ich hatte mir nicht wirklich was vorgenommen. Ich lies meine Beine einfach mal laufen. 

Jedoch war es schon eine Motivation an den vielen Einzelstartern vorbeizuziehen. Auf der ersten Runde überholte ich auch Till Schramm, der jedoch schon eine Runde Vorsprung hatte. Ich fand es cool jemanden zu überholen, den man sonst regelmäßig in Glücksburg selbst anfeuert und mit dem man jetzt mal zusammen auf der Laufstrecke unterwegs war.

Meine Schnitte auf der Uhr bis zum 10km betrugen (3:13, 3:17, 3:20, 3:18, 3:22, 3:16, 3:14, 3:17, 3:14 3:18) was zeigte, das ich ganz gut unterwegs war und auch nach 8km noch zulegen konnte. 

Die Runden vergingen durch die Beobachtung der entgegenkommenden Läufer recht schnell. Eine Sache hätte ich beinahe falsch gemacht. Ich hatte natürlich nicht daran gedacht, dass man nach jeder Runde ein Band nehmen sollte. Ich dachte nämlich es handelte sich um ein Gel und lehnte dankend ab.

 

Im letzten Moment schmiss mir dann jedoch ein Helfer eins zu. Ja, man lernt ja immer was dazu. Meine letzten 4 Kilometer betrugen (3:14, 3.17. 3:20 und 3:14).  Meine Endzeit auf der Uhr betrug dann 1:07:38 mit acht 360 Grad Wendungen. 

 

Fazit

 

Mein Halbmarathon innerhalb des Ostseeman war zu meiner Freude mit einer 1:07:38 mit Abstand der Schnellste an dem Tag. Die Strecke war schon recht flach, jedoch war der Wind schon ab und zu spürbar.

Triathlon Veranstalter nehmen das mit der Streckenlänge wohl nicht immer so genau, denn auf der Uhr hatte ich nur 20,61 km stehen, was auf einen HM eine flache 1:09 entspräche.

Wer aber vorher die andere Disziplinen schon durchgezogen hat, dem gönne ich es auch 600m weniger laufen zu müssen. Zudem ich vor den Leistungen und dem Training für einen Triathlon 113 großen Respekt habe. Mein Glückwunsch an alle Finisher  gestern.... 

 

Ausblick

 

Da der Halbmarathon jetzt doch etwas besser lief als gedacht, bin ich mir noch nicht sicher, ob ich den Hella Halbmarathon alleine laufen werden. Ich hatte Natalie eigentlich versprochen bei Temperaturen unter 29 Grad sie zu begleiten. Was für mich auch ok wäre, denn ich  bin sonst 3 HM innerhalb von einem Monat für mich gelaufen. Als Trainingslauf wäre der jedoch perfekt, da ich dann davor und danach mein Training durchziehen könnte.  

Denn am 28.7 steht dann erst der nächste Wettkampf auf dem Plan und da möchte ich bei der Adidas Runners Night in Berlin schon gerne mal wieder sub 31:30 laufen. 

 

Danke

 

Danke an meine Ehefrau,  Gunnar und seine Tochter Mimi für euer Anfeuern am Sonntag und die spätere Verpflegung mit euren Bio Erdbeeren. Danke Familie Söth für eure großzügige Unterstützung mit vielen eurer Bio-Lebensmittel... 

 

Euer Pascal

 

 

Bild@Niels-Peter Binder

Wer läuft so spät durch Nacht und Wind?

Ich liebe es

 

Ich muss ja gestehen, ich mag solche Events wie den Sportscheck Nachtlauf echt gerne.

Diese Aufgeregtheit vorher, die mich immer so ruhig macht. Diese Unwissenheit über mögliche Läufer. Diese nächtliche Atmosphäre kurz vor dem Start. Hier fühle ich mich richtig wohl und bin auch gerne bereit eine gute Leistung unter Einsatz aller Mittel zu zeigen. 

Meine Kollegin meinte 2 Tage zuvor noch,   sie habe den Lauf geträumt: "Du hast mir einen Daumen hoch gezeigt, als ich fragte was du gelaufen bist."

 

Der Lauf

 

Kurz vor dem Lauf sah es so aus, als müsste ich heute nicht zu viel Gas geben, denn kurz vor dem Start waren keine sehr schnellen Männer auffällig, die z.B. Sprints machten oder sich relativ weit vorne positionieren wollten.

Dann kam aber 1 Minute vorher noch Fabian Gering an die Startline. Er war der Vorjahres -Zweite und ist immerhin mal eine 30:20 über 10.000m gelaufen. 2015 wurde er damit Vize Europameister!

 

Es gab also doch keine Garantie auf einen Sieg. Jetzt hieß es alles oder nichts und abwarten was Fabian drauf hatte.

Dann war es 22 Uhr und der Countdown aus den Boxen lief von 10 auf 0 hinunter.

Sofort ging es los. Erst einmal relativ normal, aber mit Fabian im Schlepptau. Bei 400m wurden die  beiden Sprinter eingesammelt.

 

Der 1.km war dann nur eine 3:15. Aber dann versuchte ich Fabian, der meiner Meinung nach schon stärker atmete als ich, mit kleinen Tempospitzen abzuschütteln. Immer wieder bei kleinen Anstiegen kamen meine Attacken. Ich hatte von der Atmung her noch keine Probleme, obwohl der 2. und 3. km jeweils mit 3:04 sehr schnell waren. Kurz vor dem 3. Kilometer hatte ich dann eine kleine Lücke gerissen, die ich mit hohem Tempo versuchte beizubehalten.

Am nächsten Anstieg einer Brücke mit Gegenwind war er dann schon hundert Meter hinter mir, was ich im Rennen aber nicht so wahrgenommen habe. Ich hatte mich auf das Klatschen der Leute verlassen. Und erst bei 5km (Zeiten 3.09, 3:08, 3:07) hörte ich nach den Anfeuerungen für mich erstmals gar nichts. Das sagte mir, der ist schon etwas weg.

Sollte meine Kollegin recht behalten haben und ich würde das Ding nach einem Jahr Pause erneut gewinnen? Der letzte Kilometer war dann nur noch in 3:10, aber hier war auch Gegenwind zu spüren. Ansonsten waren die Bedingungen von Wetter und der Luft optimal. Jetzt hieß es noch 500m genießen und das machte ich dann auch. Die Beine mit den Schuhe liefen noch von selbst, jedoch war meine Atmung jetzt schon auf Anschlag. Es war ein super Rennverlauf und ich freute mich über einen Vorsprung von 55 Sekunden auf Fabian, den ich vorher nie so erwartet hätte. 

Für Fabian, der gerade im 4. Semester Medizin studiert, war ein weiterer Vizeplatz natürlich schade. Er ist aber ein Typ dem ich den Sieg auch gegönnt hätte. Denn trotz eines Vize Europameistertitels ist er ein sehr sympathischer und am Boden gebliebener LäuferDa kenne ich auch andere Läufer...

 

Natalie holte sich nach ihrem Sieg im letzten Jahr auch in diesem Jahr den Sieg vor ihrer Freundin Julia.  Zu dem Zeitpunkt waren gerade mal 3 Männer im Ziel!!!

 

Fazit

 

Ich bin mit meiner Zeit von 23:19 min  eine Minute und 22 Sekunden besser als letztes Jahr dort gelaufen. Meine Zeit bei alsterrunning.de beträgt übrigens 23:20  und war sogar 1 Sekunde schneller ist als die Rekordzeit damals von Runwiththeflow (Flo Neuschwander).

Ich bin stolz mich so verbessert zu haben. Selbst letztes Jahr wäre ich mit der Zeit ca. 20 Sekunden vor dem 1. ins Ziel gekommen.

 

Ausblick

 

Nächste Woche stehen in Flensburg die LM 5.000m an, bei meiner aktuellen Form werde ich mich dort mal blicken lassen...

 

 

Euer Pascal

 

Danke an Oliver Farys für das Bild. Weitere Fotos vom Event: hier

Gegendarstellung zu der Aussage in den Kieler Nachrichten

Ich weiß auch nicht warum die Kieler Nachrichten so zornige Aussagen verbreiten, aber folgende Aussage die in den Kieler Nachrichten am 11.6.2018 stand, habe ich nie gesagt.

 

Zitat aus den Kieler Nachrichten vom 11.6.2018:

 

" Nächstes Jahr wird es dann mal Zeit. Steffen kann sich doch nicht  immer drücken." 

 

Aussage kann nicht sein 

 

Die Aussage kann schon deshalb nicht stimmen, da ich noch am Montag vorher mit Steffen persönlich telefoniert habe und dort hat er mir erzählt, dass er erkältet sei und das schon einige Tage und er am Freitag wohl nicht mitlaufen wird. 

 

Zweitens war Natalie lange Zeit mit der Reporterin am Reden. Ich habe ihr nur ein zwei Dinge bezüglich des Gegenwindes erzählt, was Natalie auch bezeugen kann.

 

Steffen sofort informiert

 

Ich habe Steffen sofort angeschrieben, als ich die Ausgabe (Kieler Nachrichten) zugeschickt bekommen habe und ihm erzählt, dass ich solch eine Aussage nicht gesagt habe.  

Warum sollte ich was gegen Steffen  haben und so was erzählen, denn für Steffens Fehlen gibt es schlüssige Erklärungen und diese wurde mir von ihm sogar persönlich vorab mitgeteilt.

 

Nächstes Jahr zu Dritt?

 

Ich würde mich freuen, wenn Steffen nächsten Jahr vorbeikommen würde, denn zum 30. Jubiläumslauf -denke ich - wird der 1. Platz mit einer Zeit sub 32 weggehen.

 

Von 2010 - 2013 stand ich in Neumünster übrigens auf dem 2. Platz und habe Leifs Leistung damals sehr geschätzt. Ich bin bis jetzt auf der Strecke nicht seine Zeiten gelaufen.

Ich freue mich auf nächstes Jahr in Neumünster, vielleicht sogar mit beiden von Ihnen an der Startlinie. 

 

Ich wollte diese einmal kurz klarstellen.

 

 

Ausblick

 

Morgen laufe ich beim Sportscheck Nachtlauf die 7,5 km um 22 Uhr!

 

 

Euer

 

Pascal

 

 

Fünfter gemeinsamer Sieg mit meiner Ehefrau auf der Holstenköste über 10k

29. Köstenlauf Neumünster

 

Der Holstenköstenlauf in Neumünster gehört schon seit 2006 zu meinen festen Laufterminen im Juni. Hier habe ich schon neun Siege und vier Vize-Plätze belegt (ja, der Leif war hier 4 Jahre ein richtig Schneller). Jetzt hat es ihm mehr der Triathlon angetan. Viel Erfolg bei den Europameisterschaften im Triathlon, Leif. 

 

Kontinuierliche Leistungen 

 

Schon seit über 12 Jahren bringe ich hier somit kontinuierlich meine Leistungen. Wir (Natalie und ich) aber auch in der LG Flensburg wird Kontinuität gelebt. Das wird in SH leider nicht in jedem Verein so vermittelt. Es gibt Vereine, die bringen "Sterne" raus, die aber nur 2-3 Jahren leuchten und dann sind sie weg oder kommen nie wieder.

Das ist sehr schade für die Läufer und für die Laufszene natürlich auch.

Mir ist es persönlich wichtiger ohne Probleme jahrelang laufen zu können, als einmal im Leben "den Lauf" zu haben und dann nie wieder zu sehen zu sein, da man sich körperlich kaputt gemacht hat.

 

 

Im Alter braucht man Pflege...

 

Das ist jetzt nicht auf das hohe Alter bezogen, sondern auf die Zeit kurz vor 30. Ab hier braucht der Köper mehr Nährstoffe, mehr Regeneration, ausgiebigeres Dehnen und mehr Muskelpflege als dies mit 22-25 der Fall ist. Hier verzeiht der Körper noch einige "Anfängerfehler".

Auch was das Training und die Wettkämpfe angeht. Jede Woche einen Wettkampf und in der Woche noch krasses Training geht nicht jahrelang gut. Auch keine Pause nach einem Marathon mit Bestzeit wird man später irgendwann bemerken. 

 

Für mich haben deshalb Sportler meinen Respekt, die jahrelang in der Laufszene aktiv sind und immer noch ihre Leistungen bringen, denn sich kaputt trainieren und den "Lauf" 1-2 Jahre zu haben, das ist keine Kunst. Denkt daran ihr habt nur den Körper und mit dem muss man ein Leben lang auskommen ;)

 

Persönliche Streckenbestzeit

 

Ich bin gestern in Neumünster über die 10km beim Holstenköstenlauf meine schnellste Zeit seit 2006 (seit dem ich hier laufe) mit 32:02 min (netto) gelaufen. Das im Alter von 35 Jahren mit Vollzeitjob und nach einer 39 Stunden Woche.

Das muss man immer auch im Hinterkopf haben, denn viele schnelle Läufer aus SH sind Studenten und das ist später nochmal eine ganz andere Belastung mit Job, Ehefrau, Kinder und Training.

 

Mich motivieren solche Straßenrennen aber auch einfach mehr als langweilige 25 Runden im Stadion. Wenn du als erster auf die letzte Gerade bei der Holstenköste einbiegst und einige 100 Leute stehen am Rand und feuern dich an, dann ist das ein richtig geiles Gefühl. Dann weißt du, warum du dich im Winter bei Dunkelheit und kälte rausgequält hast, während andere auf dem Sofa Netflix geguckt haben. 

Natalie ist mit ihrer 36 flach gestern übrigens auch ihren 5 Sieg in Folge gelaufen und das bei den Bedingungen. Sie hat sich einfach mal in die 1. Männergruppe eingereiht und ist das bis kurz nach 5 mitgelaufen. Zu verlieren (meinte sie) hatte sie ja nichts.

Sie ist mit ihrer Zeit von 36:09 (netto) und das war letztes Jahr übrigens (im März bei Kälte) noch ihre Bestzeit, in einer super Form und ihre Leistungsentwicklung entwickelt sich für den Herbst in die richtige Richtung. Zudem wir ja wissen, das bei kalten Temperaturen wieder 3-4 % mehr geht!

 

Fazit

 

Es war eine super Veranstaltung mit einem neuen Organisationsteam. Für mich kann die Strecke so bleiben, denn durch die Wohngebiete zu laufen, wo man immer wild aus den Gärten angefeuert wird, hat echt was motivierendes.

Ich denke Natalie und ich machen für uns vieles richtig, übertreiben es im Training nicht und steigern dennoch kontinuierlich unsere Leistungen. Aber wichtiger als Laufsport, der nur ein Teil des Lebens ausmacht, ist die glückliche Ehe. Natalie ist die beste Ehefrau, die man haben kann. Ich freue mich schon auf unsere kirchliche Trauung mit unseren lieben Gästen am 4.8.2018 in Glücksburg auf dem Gelände von Glück in Sicht.

 

Ausblick:

 

Am Freitag geht's es eine schnelle Runde um die Alster beim Sportscheck Nachtlauf. Hier wird mal wieder die Geschwindigkeit an erster Stelle stehen auf der 7,5 km Strecke. Start ist um 22.00. Natalie und ich haben uns entschieden dann noch mit dem Auto zurück nach Glücksburg zu fahren, da man danach immer so aufgedreht ist. Wird also eine kurze Nacht werden...

 

Dann stehen noch einige längere Trainingseinheiten die Woche auf dem Plan, um am 24.6 noch einen Halbmarathon zu laufen. 

 

 

Danke 

 

Danke an meine Ehefrau Natalie, die es verdienter Weise heute auf mein Artikelfoto geschafft hat. Ich denke Sie weiß warum!

 

Danke auch an meine Sponsoren, denen ich langfristig und kontinuierlich gute Leistungen bescheren möchte.

 

 

 Foto: Sell 

 

---------------------------------------------------------Werbung---------------------------------------------------------------------------------------------

 

 

 

www.cereal-club.de  Danke an Sacha für mein Müsli in der letzten Zeit, wenn es dann doch mal ein 

                                     leckeres Porridge mit glutenfreien Haferflocken sein sollte. 

 

www.eatchacha.com Danke am Peter für die Wettkampfverpflegung zu unseren Läufen.

 

www.pharmanord.de Danke an das Flensburger Team von Pharma Nord für die Lieferung mit Arginin, 

                                      Zink-Selen und Q10. Bei euch sind 35 Jährige gut aufgehoben...  

 

www.soeths-bioland.de und www.soeths-biokiste.de allem Voran an Gunnar für die zur 

                                      Verfügungstellung meiner Wettkampf Hirsemilch, euer Bio Erdbeeren und Bio

                                      Kartoffeln und der Versorgung mit Bio Gemüse / Obst auf dem Markt in Altona

                                      Samstags von 9 - 14 Uhr.

 

www.o-t-n.de             danke Stefan für meine speziellen Einlagen! 

 

 

 

Unerwarteter Doppelsieg der LG Flensburg beim Lauf Rund um Ratekau

Platz auf dem Treppchen?

Eigentlich wäre ich mit einem Platz auf dem Treppchen schon zufrieden gewesen, denn es waren mit dem Vorjahressieger (29:47 Streckenrekord), einem weiteren Äthiopier und einem Iraker einige schnelle Gäste in der Zeitung vorab angekündigt gewesen. 

Somit hatte ich mich auf einen sehr schnellen Lauf gegen schnelle Gegner eingestellt. Warum es dann, meiner Meinung nach, anders kam dazu gleich mehr.

 

Die Anreise

Wir hatten eine bequeme Anreise über die A1, da die Baustelle wegen dem Hitzeschaden der Betonplatten nur auf der Strecke Richtung Süden war und nicht Richtung Norden. Somit kamen wir gegen 8:50 pünktlich zum 5 km Start in Ratekau an. Hier wurden wir wieder freundlich vom Veranstalter Jens Ehlers und Team begrüßt. Wir unterhielten uns mit einigen Läufern und sahen und noch den Zieleinlauf der ersten 5 km Läufer an.

 

Das Einlaufen

Hier machte mich Natalie erstmals darauf aufmerksam, dass sie noch keinen der angekündigten Läufer gesehen hatte. Ich sagte ihr, dass die sich bestimmt schon warm machen.

Die eingelaufenen drei Kilometer fühlten sich noch gar nicht frisch an. Zudem der Schnitt jetzt auch nicht besonders schnell war.

Die Sprints in den Wettkampfschuhen waren dann schon wieder etwas besser. Wir hatten auch noch gut 10 Minuten bis zum Start. Wir trabten langsam ins Stadion und hier fiel mir jetzt auch so langsam auf, dass keiner der angekündigten Läufer Sprints machte oder überhaupt zu sehen war. 

 

Der Lauf

5 Sekunden vor dem Start war es mir dann auch klar. Hier kannst du heute vorne mitlaufen. Ein Läufer auf Frankfurt sah schnell aus und setzte sich nach dem Start auch gleich an die zweite Position. Ich konnte den Abstand auf dem 1. Kilometer (3:01) dann aber schon etwas ausbauen. Die weiteren Kilometer wollte ich dann einfach in 3:12 rollen lassen. Die Strecke kannten wir alle nicht, da sich diese kurzfristig ausgedacht werden musste, da der Landesbetrieb Straßenbau eine Teilweise Sperrung der alten Strecke (wegen einer Baustelle) nicht erlaubt hatte.

Das kann auch der Grund sein, warum die schnellen Afrikaner doch nicht gekommen sind, da der Lauf somit nicht DLV vermessen sondern nur "GPS" vermessen war. Ich hatte mit 9,98 km aber fast exakt 10km auf der Uhr. Dennoch war der Veranstalter schon etwas enttäuscht. Eine Absage der angekündigten Läufer, mit einem kleinen Anruf, wäre das Mindeste gewesen. 

 

Ich konnte meine eigenen Vorgaben mit Schnitten 2.km = 3:13, 3.km= 3:12, 4. km = 3.15, 5. km = 3:13 gut einhalten. Die Strecke führte dieses mal wirklich "Rund um Ratkau".  Ich fand die Strecke persönlich besser als die Jahre davor und würde mich freuen nächstes Jahr auf dieser Strecke erneut laufen zu dürfen. 

Der 6. Kilometer = 3:13 ,7. =3:14  und 8. km = 3:11 waren auch weiterhin voll im Plan. Das zeigte, dass ich dieses Tempo gut halten konnte. Der 9. km war dann schon wieder ins Dorf hinein, wo wir auf die Nordic Walker aufliefen. Leider im wahrsten Sinne des Wortes, da einer direkt vor mir lief und im letzten Moment, wo ich links vorbei wollte auch nach links Platz machen wollte. Ich entschuldigte mich dann 10 Minuten später nochmals für mein "heeee", als jener Nordic-Walker ins Stadion einlief. Er nahm es aber sportlich und meinte: "Alles gut".

Mit einer  31:56 min habe ich eine konstante Leistung abrufen können, nachdem ich am Freitag noch 5,5 km beim Deinster Spargellauf "sprinten" durfte, der leider wegen schlechtem Wetter (Gewitter und Platzregen) nicht richtig zu Ende geführte werden konnte.

Auf den nächsten Plätzen folgten Jonas Götte und Dennis Mehlfeld mit 32:43 und 33:10.  Als erste Frau und mit einer sehr guten 36. Zeit (Vier Minuten vor der 2. Frau) kam dann Natalie  ins Ziel. Somit war ein erneuter Doppelsieg für uns (nach 2015) perfekt. 

 

Siegerehrung und Preise

Zusätzlich zu den Prämien, Blumen und einem super stylischen Adler Pokal gab es dieses Jahr noch einen Gutschein für ein Fitnessstudio, welches ich an Nils  (ehemaliger Owschlager) verschenkte, der jetzt in Lübeck wohnt. Natalie gab ihren Gutschein der Zweitplatzierten.

Außerdem gab es dieses Jahr zusätzlich noch einen Hauptpreis (der Firma ScenaR Deutschland), der unter den beiden Siegern vergeben werden sollte. Wir mussten als Aufgabe mit verbundenen Augen die Zahl 30 auf einer Wand nachmalen. Das war gar nicht so leicht.

Natalie malte eine schöne kleine 30 auf, ich kam der 30 aber näher und gewann den Physiokey somit (wäre aber so oder so in der Familie geblieben).

Natalie wurde das Gerät kurz vorher praktisch vorgestellt und meinte, dass man die Behandlung (das Gerät arbeitet u.a. mit Wechselstrom) merkte und sich eine Besserung ihrer verklebten Sehne einstellte. Wir werden das Gerät mal ausgiebig testen und später vielleicht einen Bericht dazu schreiben. 

 

Fazit:

Es ist wieder eine super organisierte und schöner Lauf gewesen. Danke an alle Helfer, Organisatoren und Läufer. Der Konfetti-Einlauf war echt etwas besonderes, danke dafür. 

Meine Form ist ganz ok, wenn das Wetter nicht an der 30 Grad Marke kratz. Ich bin 9 Sekunden schneller gelaufen als letztes Jahr zur selben Zeit (aber auf anderer Strecke). Die Pace konnte ich gut halten. In zwei Wochen nehme ich noch an einem Wettkampf teil, zudem ich heute leider noch nichts sagen kann. Werde aber rechtzeitig davor oder spätestens danach davon berichten. 

 

Danke Cereal Club

Danke an Sacha und den Cereal-Club für dein bald 3 jähriges Sponsoring mit Bio-Müsli. Der Cereal-Club wird im August übrigens schon 10 Jahre alt und feiert am 24.8 bei einem Tag der offenen Tür dieses Ereignis. Wer also mal hinter die Kulissen der ausschließlich in Handarbeit mischenden Fabrik gucken möchte, kann sich noch bis zum 15.6 dafür anmelden. Email solltet ihr bekommen haben. Sonst einfach melden. 

 

Ausblick:

Am nächsten Sonntag starte ich dann für meinen Sponsor Gunnar Söth´s Bioland beim Flensburg Marathon in der Staffel. Ich hoffe wir können unseren Vorjahreserfolg wiederholen. Ich würde mich für die Familie Söth sehr freuen. Gunnar denke bitte an 2-3 Kilo Bio-Erdbeeren, die mir als "Bezahlung" versprochen wurden...;)

 

 

Euer Pascal

 

P.S. Dann haben heute nicht nur die Flensburger Handballer mit dem deutschen Meistertitel sportlich gepunktet sondern auch die LG Flensburg gezeigt das im hohe Norden "Sport auf höchstem Niveau" betrieben wird. 

 

Zufriedener 2. beim LZDM von Husum nach Damp mit dem Team von o.t.n.

LZDM!

 

Einmal im Jahr, nämlich im Mai, machen sich über 800 Teams auf, um von Husum nach Damp einmal quer durch Schleswig-Holstein zu laufen. Ich war mit dem Team von o.t.n natürlich auch wieder mittendrin statt nur dabei. 

 

TEAM

Das Team o.t.n (orthopädie.technik.nord)  (Sieger 2012, 2014, 2015, 2016 und 2017) gesponsert durch den Geschäftsführer Stefan Fehland und begleitet von mir selber ist immer ein Anwärter auf das Podium. 

Auch dieses Mal hatte ich mich um die Läufer gekümmert, die für uns starten. Einige Läufer sind schon seit Jahren dabei und dieses Jahr durften wir mit Gero Pietsch und Yannick Stubbe zwei neue Läufer im o.t.n Team begrüßen. 

 

Mein Morgen

Mein Tag begann um 6:20 h damit ich mir 3 Stunden vorher meinem Lauf mein Power-Frühstück zubereiten konnte. Um 7:20h holte uns schon Stefan ab, um die Autos zu den Wechselpunkten zu bringen. Mein Auto stellte ich dann in Hollingstedt ab und fuhr weiter nach Wittbek, wo ich die 10,2 km laufen durfte. Ich war schon um 8 Uhr dort, was aber auch ok war, denn die Menschenmassen, die mit den Bussen aus Damp ankommen sollten, waren noch nicht da. Somit waren die Dixi´s noch sauber und unbenutzt. Auch konnte man sich im Schatten noch gut ausruhen. Gegen 9:10h lief ich mich dann 3 km ein. 

 

Der Lauf

Als erster Läufer von uns machte sich Yannick Stubbe auf die Strecke von Husum zu mir. Er kam nach ca. 38 Minuten, was bei Gegenwind auf der Strecke ok ist. Jedoch hatten die anderen Teams ebenfalls sehr starke Läufer auf den ersten Abschnitt. Somit übernahm ich "nur" als 5. den Stab und durfte (etwas anders als im letzten Jahr) von hinten das Feld aufrollen.  

Den 1. Kilometer spurtete ich dann im 3:08 ab. Man muss dazu sagen, dass die ganze Strecke Gegenwind war und es ab und zu leicht hoch und runter ging. Ich hatte den Hannoveraner und den Läufer der Kieler Windrunner im Blick, es dauerte aber dennoch (2.=3:13, 3=3:08 4=3:13 ) bis zum 5. (3:08) Kilometer ehe ich an ersteren vorbeiziehen konnte. Kurz nach dem 6. km (3:18) hatte ich auch den Kieler Windrunner eingeholt und konnte die beiden Führenden sehen.  Der 7. Kilometer war deshalb wieder mit 3:06 recht schnell. Die letzten 3 waren dann noch im Schnitt 3:13. Der Läufer vom Team Afrika kam dann 5 Sekunden und der Läufer der Runaways 15 Sekunden vor mir im Ziel. Somit hatte ich fast den gesamten Rückstand aufholen können. Ich fühlte mich gut. Es war anstrengend, aber nicht überlastend, da ich ja später noch die letzte Strecke laufen durfte.

 

Der weitere Ablauf

Wer jetzt denkt man kann sich ruhig auslaufen und erholen war noch nie beim LZDM als Teamleader eingeplant. Für mich hieß es jetzt ab zur nächsten Station und unserem nächsten Läufer seinen Sachen geben und die des Läufers entgegennehmen. Das ging bis Jagel, wo wir dann schon einen riesigen Rückstand auf die ersten 3 Teams hatten. Hier traf ich dann auch Natalie, die mit Gero und Julia aus Flensburg gekommen war. 

Alle ins Auto geladen und weiter nach Fahrdorf und Fleckeby. Hier sah man dann keine wirkliche Veränderung bei den Zeiten nach vorne, einzig auf den 3. Platz konnten wir den Abstand verringern. Auf der Strecke nach Gammelby gelang es dann Lennart den 3. Platz zurückzuerobern und den Abstand auf die Hannoveraner zu vergrößern.

 

Szene des Tages

Wieder im Auto sahen wir dann auch die Szene den Tages, die die Endergebnisse noch stark beeinflussen sollten. Im Graben an der Seite lag ein völlig erschöpfter Läufer (dessen Namen ich aus Rücksicht hier nicht schreiben werde) der Windrunner, der augenscheinlich auf der Strecke zusammengebrochen war. Bei ihm war Vilmos und einige weitere Läufer des Kieler Winrunner Teams. 

Dies war echt schade für die Kieler, die ja mit Abstand bis dahin geführt hatten. Aber so war das Team natürlich raus. 

Am Wechselpunkt bekam ich dann die Info, dass unsere Läufer als 3. übergeben hatte. Wie kann das sein? Wir mussten doch eigentlich 2. sein. Es konnte nur sein, dass ein Läufer der Kieler aus dem Auto heraus den Staffelstab (illegal) übernommen hatte und diesen ins Ziel nach Gammelby gebracht hatte. So war es dann auch... Diese Info gab ich dann innerhalb unsere Gruppe weiter. Bis dahin wusste im Ziel der Veranstalter nichts von dem Vorfall.  Auch im Waabs lief noch ein motivierte Läufer der Kieler ein und übergab an den Schlussläufer selbiger. Zudem wurde dieser bis nach Waabs von seiner Freundin auf dem Rad begleitet. 

 

Es war dann letztendlich einem Leif Schröder-Grönefeld im Ziel zu verdanken, dass sich die Kieler Windunner, als schon alle Läufer der drei führenden Teams von dem Vorfall wussten, ihren Lauf kurz vor dem Ende für ungültig erklärten und sich somit selbst disqualifizierten.

 

Ich hätte mir als fairer Sportler jedoch gewünscht, dass sie das sofort selber angezeigt hätten, denn der Trainer der Kieler hat definitiv einen kurzen Draht zu Rainer Ziplinsky (dem Veranstalter).

Und ob man nach dem "Ausfall" überhaupt bis ins Ziel nach Damp laufen muss, sei mal dahingestellt. Es hat doch einige Zuschauer verwirrt, denn selbst der Bürgermeister von Damp der in Gammelby wartete bekam von der Sache nichts mit.

 

Unsportlichkeit schadet den Ehrlichen

Es geht mir hier nicht um uns selber, denn wir hätten den Abstand zum 1. Team nicht mehr aufholen können. So ehrlich muss man sein.

Jedoch ist damit einem sympatischen Team, organisiert von Mansor Farah, um den ersten Einlauf in Damp gebracht worden. Die Zuschauen hätten einen Einlaufenden Mansor erblicken sollen und nicht einen Windrunner, der dann kurz vor dem Ziel stehen bleibt. 

 

Mein 2. Abschnitt

Somit war ich mit meinem 2. Lauf im Schnitt von 3:14, bei dem ich den Abstand am Ende noch auf 1 Minute und 23 Sekunden zum Siegerteam verkürzen konnte, sehr zufrieden.

Ich habe mich riesig für Mansor und seine ganze Arbeit mit dem Lauf gefreut, weil ich als Teamleader genau weiß, wie stressig es ist und dass man sich erst sicher ist, wenn man selber den Staffelstab als erster in Damp abgibt ;)

 

Fainess-Preis was?

Wenn man später dann bei der Siegerehrung durch den Moderator hört, die Kieler werden noch einen Fainess-Preis bekommen, dann kann ich nur fragen: Wofür? Jeder kann sich jetzt selber seine Meinung bilden, ob solch ein Preis gerechtfertigt ist oder nicht.

 

Uns ist so was Ähnliches 2013 passiert, als ein Läufer  bei uns zwei Kilometer vor dem Wechselpunkt einen Krampf bekam und nur noch humpeln konnte. Hierbei haben wir bestimmt über 7 Minuten verloren. Wir haben aber weiter gemacht und einen befriedigenden 3. Platz erlaufen können.

 

Natürlich ist ein kompletter Ausfall noch schmerzvoller, aber dafür sind wir nur Menschen und ein Team. Natürlich fragt sich dann ein Sponsor, warum die nicht ins Ziel gelaufen sind.

Aber das ist eben Leistungssport und das muss ein Sponsor beachten, wenn man mit Menschen zu tun hat.

 

Alles Gute an dieser Stelle nochmal alles Gute für den Läufer und mach dir keine Gedanken, du musst jetzt nicht die Schuld auf dich nehmen, das kann jedem passieren und deine Leistungen dieses Jahr zeigen in die richtig Richtung.

Der Druck auf einen jungen Läufer ist dann vielleicht in der Mittagshitze zu viel gewesen. Dieses muss ein Trainer nächstes Jahr wohl besser bedenken. 

 

Ausblick:

 

Am Freitag laufe ich beim Deinster Spargellauf einmal 5 km und Sonntag dann in Ratekau zum 30. Jubiläumslauf. Von Ratekau werde ich wieder berichten. 

 

Euer Pascal

 

 

 

4. Sieg beim B2run Hamburg

Mittwoch stand wieder der B2RUN Hamburg an, bei dem ich wieder für meinen Arbeitgeber die Debeka an den Start ging und auch die Organisation für unsere Firma übernommen habe.

Wenn man als eine Firma mit über 6 Mio. zu betreuenden Mitgliedern keine Werbung macht (weil man das Geld lieber seinen Mitgliedern mit guten Leistungen zugute kommen lassen möchte) ist so ein Event doch eine gute Bühne, um auf die größte deutsche Private Krankenversicherung aufmerksam zu machen!  

 

Leichte Verspätung

 

Deshalb auch nur ein kleiner Verspäteter Artikel über diesem Lauf. Ich bin nämlich gestern schon wieder in die heißte Phase der Planung für den LZDM angekommen. Gestern wurden die Startnummern bei O.T.N. in Neumünster abgeholt und heute Nachmittag kümmere ich mich um das Haus und die Verteilung der Startunterlagen der Läufer. Ja, zwischendurch arbeiten habe ich dann auch noch gemacht. 

Das es somit etwas stressig wurde sei nachvollziehbar oder!?

 

Der Lauf

 

Der B2RUN Hamburg verlief von der Streckenführung dieses Jahr andersrum. Wir hatten also auf den ersten Kilometern einen starken Anstieg mit dabei. Mit Mansor hatte ich dieses Jahr wirklich einen starken Läufer mit an der Startlinie. Der erste Kilometer war durch den Anstieg nur eine 3:26. Der zweite Kilometer dann eine 3:12, wo es auch noch leicht bergauf ging. Ab hier konnte ich den Vorsprung auf Mansor etwas ausbauen. Ich kam dann mit einem Schnitt 3:14 über 5,5 km ins Ziel. Ich denke das wird mich nicht für meinen Lauf am Samstag belastet haben, obwohl die Nacht nicht viel zur Regeneration beigetragen hat, da es einfach lange dauerte bis ich einschlafen konnte (der Start war um 19 h) und ich am nächsten Tag auch wieder früh aus der den Federn musste. 

 

Ausblick

 

Morgen steht dann der Lauf zwischen den Meeren an, bei dem wir unseren Titel für o.t.n. verteidigen wollen.

 

Euer 

 

Pascal

 

Stadtlauf Niebüll 5. Sieg in Folge

 

Danke Samy

Niebüll ist für Natalie und mich immer eine Reise zu unseren gemeinsamen Anfängen. Eigentlich haben wir es ihrem Hund Samy zu verdanken, dass wir uns damals im Schwimmbad getroffen haben als ich aus der Tür kam. Samy wollte nämlich noch mit Natalie in dem kleinen Park vor dem Schwimmbad toben. Das war der Grund, dass Natalie erst zum Duschen ging, als ich schon mit allem fertig war.

 

Der Lauf

 

Mit leichter Verspätung schickte uns das Niebüller-Orga-Team gegen 11:25 auf den 5 km Rundkurs. Der erste Kilometer war eine 3:11 (2015 zur LM hatte ich gegen Stieg schon mal eine 2:56 auf dem 1. Kilomter. Dieses bedeutete damals nach den 2 Runden auch Streckenrekord mit 30:51).

 

Heute war es also etwas gemächlicher. Die nächsten Kilometer wurden dann auch nicht mehr besser. Auch half ein Baustellenabschnitt nicht gerade bei der Zeitverbesserung, denn auf Sand zu laufen macht ja nicht gerade schneller. Der 5. Kilometer wieder zum Start, wo immer reichlich Zuschauer stehen, macht dann immer richtig Spaß und spornt nochmal an. Mein 6. Kilometer war zu meiner Überraschung dann aber nicht langsamer als der 1. km sondern mit 3:11 genau gleich. 

 

Der Lauf verging dann schon schnell, aber wirklich viel zusetzen konnte auf den letzten Kilometern nicht mehr und das lang nicht an dem großen Abstand zum 2. Platz. Mit 32:22 lief ich immerhin noch schneller als bei meinem ersten Sieg hier im Jahr 2004 (33:16) und da war ich immerhin erst 21 Jahre jung.

 

Ein Laufkollege hatte es nach meinem Lauf so ausgedrückt: "Ein Pferd springt auch nur so hoch, wie es muss".

Ich glaube da war heute was dran, zudem ich nach dem 10.000m Lauf von Samstag nur einen Tag Pause in dieser Woche eingebaut hatte. Natalie, die letzte Woche mit ihrer Zeit noch gar nicht zufrieden war, lief heute in Zusammenarbeit mit Oke Hansen mal wieder sub 36, was Sie mehr als freute und schrammte mit 7 Sekunden auch noch sehr knapp am Streckenrekord von Karen Paysen vorbei.   

 

Fazit: Da Natalie den Streckenrekord leicht verfehlt hatte, werden wir auch 2019 wiederkommen und versuchen zusammen einen Doppelsieg zu feiern. Vielleicht halten wir bald gemeinsam die Streckenrekorde...

 

Ausblick Mai:

Am 23.5 steht der B2RUN Hamburg auf dem Plan, den ich wieder gemeinsam mit meinen Kollegen von der Debeka Hamburg (vorweg)laufen werde.

 

Nur einige Tage später ist dann wieder das Team Highlight des Jahres angesagt. Am 26.5 findest der Lauf zwischen den Meeren statt. Hier geht es wieder um die Titelverteidigung für unser Team von o.t.n. Sollten alle 10 Läufer gesund bleiben und am Samstag laufen können, dann machen wir es der Konkurrenz wieder verdammt schwer... 

 

 

Euer Pascal

 

LM 10.000m Bestzeit / die 25 Runden im Unistation in Kiel

Gestern waren in Kiel die Landesmeisterschaften über die 10.000m.

Hier wollte ich endlich mal meine persönliche Bestzeit über die 10.000m verbessern. Da die Zeit von vor über 10 Jahren mit 32:24 nicht so gut war, sollte das eigentlich möglich sein.

 

Der Lauf:
Die Kieler hatten mit Tade Kohn einen Tempomacher, der eine Zeit von 32:10 auf den ersten Kilometern laufen sollte.

Die ersten beiden Kilometer (3:11 und 3:12) hing ich mich dann in diese Gruppe zusammen mit Simon Bäcker und Mansor Farah ran.

Ab dem 3. Kilometer war mir die Geschwindigkeit/ der Schritt hinter den Dreien zu langsam. Somit ging ich dann vor die Gruppe und streute eine 3:03 ein.

Das die Entscheidung nicht ganz so optimal mal, wird deutlich, wenn man die Zeit für den 4. km sieht (3:13). Jedes mal auf der Zielgraden hatte ich Gegenwind, was Körner gekostet hat. Meine Atmung muss ich sagen war top, nur die Beine waren schon etwas schwerer (5. km/3:10). Das war auch der Grund, warum Simon und Mansor ab dem 6. km (3:11) wieder auf mich aufschließen konnten. Der 7. km war mit einer 3:13 wieder einer der schlechtesten. Ab hier ging es dann aber zeitlich ab.

Ich versuchte Simon auf der Zielgraden etwas abzuschütteln, da ich nicht wollte, dass er meinen Windschatten nutzen konnte. Der 8. Kilometer war dann schon eine 3:10. Dann waren es noch 5 Runden und ich war mit Simon alleine an der Spitze. Er konnte mir trotz eines wieder schnelleren 9. Kilometer in (3:08) weiterhin folgen.

 

Die letzten 2 Runden übernahm dann Simon selbst das Tempo und ich blieb einfach hinter ihm. Man konnte es als einen langgezogenen Sprint bezeichnen, was Simon da abspulte. Ich konnte immer noch dran bleiben und überlegte mir erst auf der Zielgraden bei Gegenwind mit einen Zielsprint anzufangen. Dann kamen die letzten 100m und ich kam aus dem Windschatten rechts heraus und versuchte alles in diesem Zielsprint zu legen. Simon hatte mich letztes Jahr bei der LM 10km schon einmal im Sprint schlagen können. Deshalb war es nicht unnormal, dass Simon immer noch dran bleiben konnte. Ich haute echt alles raus, aber ich kam nicht vorbei und musste anerkennen, das Simon heute ein weiteres Mal der Stärkere auf den letzten Metern war. Der letzte Kilometer zeigte mit einer 2:53, dass wir uns nichts geschenkt haben und alles in den letzten Kilometer gelegt haben. Meine Zielzeit war mit 31:40 dann nur eine Sekunde langsamer als Simon.

 

Fazit:
Vielleicht hätte man, um den Titel haben den wollen, taktischer laufen und immer hinter den Kielern laufen müssen. Aber ich hatte mich für eine aktive Rolle entschieden, was ok war. Denn im Sprint ist ein über 12 Jahre jüngerer Laufer eben nicht zu unterschätzen. Mein Ziel eine neue PB auf der Bahn zu laufen hat geklappt. Auch müsste ich mit der Zeit gerade noch in die vorläufigen DLV Bestenliste kommen. Zusätzlich zum Vizetitel bekam ich natürlich auch noch den LM Titel in der M35. Somit war ich mit dem Lauf zufrieden, obwohl ich natürlich den Sprint schon gerne gewonnen hätte. Aber Simon hat da heute ein leicht stärkeres Rennen gemacht!

 

Ausblick:
Am Sonntag steht dann der Niebüll Lauf auf dem Plan. Hier können meine Wettkampfschuhe wieder mal zeigen was Sie können. Auf der weichen Bahn gestern in Kiel habe ich den Vorteil des Vaporfly 4% leider nicht aktiv spüren können. Nur die Erholung in den Beinen geht bei dem Schuh einfach viel schneller...

   

 

Euer Pascal

 

Danke für das Foto an Niels-Peter Binder!

Stellschraube: Coenzym 10 (Q10) kann ab dem 30. Lebensjahr eure Leistungsfähigkeit optimieren!

Spätestens ab dem 30. Lebensjahr sollte man sich ruhig mal näher mit Q10 auseinandersetzen. Damit ist in diesem Fall keine Anti-Falten-Creme gemeint, sondern das Q10 als Nahrungsergänzungsmittel. 

 

Q10 findet man im Herz, der Leber, Lunge und den Nieren. Überall dort, wo Energie umgesetzt/erzeugt wird. Deshalb ist es für uns Läufer und zur Erhaltung funktionsfähiger Organe ein sehr wichtiger Stoff. 

 

Q10 findet man in jeder Körperzelle. Die fettlösliche Substanz bezeichnet man auch als Ubichinon, was frei übersetzt so viel bedeutet wie „überall vorhanden“. Coenzym Q10 fungiert bei der "Zellatmung" in den Mitochondrien und ist zudem ein wirkungsvolles Antioxidans und wichtiger Radikalfänger. 


Der Körper kann es normalerweise selber produzieren, die Eigenproduktion nimmt jedoch mit den Jahren immer weiter ab. An der Grafik könnt ihr sehen, dass mit 40 Jahren im Herzen (Grafik 1) nur noch 69% der Menge eines 20 Jährigen vorhanden / produziert werden.  Q10 kann zwar auch über die Nahrung aufgenommen werden, es kommt jedoch nur in tierischen Lebensmitteln vor (z.B Leber).

 

Natalie und ich haben mit dem Q10 von Pharma Nord sehr gute Erfahrungen gemacht. Was man zum Teil wohl auch an unseren Leistungssteigerungen in den letzten Jahren ablesen kann. Selbst Natalies Vater meint seid er Q10 nimmt, ist er weniger Müde und Leistungsfähiger. "Es tut ihn gut", meint er.

 

Warum es hier besonders wichtig ist auf Qualität zu achten und warum der Preis ein Qualitätsmerkmal ist, erkläre ich euch im Folgenden:

 

Q10 ist sehr empfindlich gegenüber Sonnenlicht und Sauerstoff. Das in Q10 Bio-Qinon Gold von Pharma Nord verwendete Öl wird durch ein spezielles, hierfür entwickeltes, Verfahren von Sauerstoff befreit. Darüber hinaus sind die Kapseln vor Sonnenlicht geschützt, damit die aktiven Inhaltsstoffe nicht geschädigt werden. Auch wird vor jeder Herstellung jede einzelne Charge strengster Qualitätskontrollen unterzogen. Auch wird nur Q10 höchster Qualität verwendet. 

 

Jetzt fragt man sich natürlich warum man "teurere" Q10 Tabletten von Pharma Nord kaufen soll, wenn es diese in Internet doch günstiger gibt. 2 Gründe, die dafür sprechen, sind:

 

Erstens ist es das Rohmaterial, das aus Hefefermention gewonnen wird und mit dem körpereigenen Q10 identisch ist. Im Gegensatz zur bakteriellen Fermentationen enthält das durch Hefefermentation gewonnene Q10 keine unbekannten Verunreinigungen. Außerdem ist es frei von gefährlichen Cis-Isomeren, die sich in minderwertigem (Grafik Nr. 2) synthetischem Q10 finden, das in der Regel aus Tabak-Nebenprodukten gewonnen wird. 

 

Der zweite Grund ist auf der untersten Grafik zu sehen und meint die Bioverfügbarkeit. Sprich wie viel an Q10 wird vom Körper überhaupt aufgenommen. Hier könnt ihr sehen, dass das Q10 von Pharma Nord mit seinem patentierten Verfahren eine sehr hohe Bioverfügbarkeit zu Vergleichsprodukten aufweist.

Das Schaubild stellt die relative Bioverfügbarkeit (wenn wir Q10 mit 100% ansetzen) zwischen verschiedenen Produkten dar. 

 

Einer der Hauptgründe für die bessere Bioverfügbarkeit bei Körpertemperatur des Q10 Bio-Qinon Gold ist das einzigartige Herstellungsverfahren, dass zur Auflösung von Coenzym Q10 in Öl verwendet wird.

 

Q10 Bio-Qinon Gold wird einer speziellen Wärmebehandlung unterzogen, wodurch die kristalline Struktur in eine schneeflockenähnliche Struktur gewandelt wird. Diese „Schneeflocken“ lösen sich bei Körpertemperatur vollständig auf, sodass eine gleichmäßige (homogene) Lösung entsteht, die vom Körper leicht aufgenommen werden.

 

Ein Präparat, ohne verbesserte Bioverfügbarkeit, kann der Körper deshalb nur zu 2/3 oder weniger aufnehmen. 

 

 

Fazit:

 

Ihr seht also, es lohnt sich, für seinen Körper oder zur Optimierung seiner Leistungsfähigkeit etwas mehr auszugeben. Die vielen Arbeitsschritte zur hohen Bioverfübarkeit und die ständigen Kontrollen kosten Geld, welches dieses Produkt eben nicht so günstig macht.

 

Abschließend möchte ich erwähnen, dass bei Pharma Nord alle Produkte nach der Arzneimittelverordnung produziert werden und nicht nach  Nahrungsergänzungsmittelverodnung (NemV 24.5.2004) welche um einiges laschere Anforderungen als Arzneimittel erfüllen müssen.

 

 

Euer Pascal

 

Wenn das Q10 mal testen möchte, kann den Gutscheincode: PD116 nutzten und bekommt dann 20% Rabatt auf seine natürlich versandkostenfreie Bestellung. 

 

 

Quellen: Pharma Nord und orthoknowledge.eu

Ich werde durch NEM von Pharma Nord unterstützt.

  

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Mit leeren Händen wieder zurück von der DM Halbmarathon

Eigentlich bin ich am Samstag mit dem Ziel nach Hannover gefahren dort zu laufen. Leider wurde daraus jedoch nichts!

 

Unser Ostern

 

Natalie hatte es über Ostern erwischt. Dieses lag eindeutig an ihrem Frieren während ihrer Schwimm-Uni-Stunde, bei der die Studenten Sprünge ins Wasser machen sollten und dazwischen immer gefroren haben, weil ihre Dozentin nach jedem Sprungdurchlauf einige Minuten was erzählte.

Mein Ostern bestand somit darin, meine Ehefrau zu pflegen und mein Training parallel zu absolvieren. Jedoch war das wohl keine gute Kombi...

 

Mittwoch Abend

 

Ich hatte dann am Mittwoch leider erste Erkältungserscheinungen, bei denen ich mir noch sicher war, dass ich sie mit meinen NEM von Pharma Nord und 2 x täglich Ingwer kauen bekämpfen könnte.

Aber hier sei nochmals erwähnt: es handelt sich lediglich um Nahrungsergänzungsmittel und keine Medikamente. Wenn eine Erkältung zu weit fortgeschritten ist, helfen diese eben auch nicht immer zu 100%. 

 

Unsere Anfahrt nach Hannover

 

Durch die lange und etwas stressige Anreise (mit Stau auf der A7 kurz vor Hannover) wurde mir dann abends klar, dass ein Start nicht wirklich Sinn machen würde. Meine Anzeichen einer Erkältung wurden stärker. Ich denke ich hatte abends sogar Fieber.

 

Realistische Betrachtung

 

Durch die Tatsache, dass wir die warmen Bedingungen live mitbekommen haben, kann ich ganz gut einschätzen, was die Läufer mit ihren Zeiten geleistet haben. Wenn ich keine Erkältung bekommen hätte, wäre ein TOP2 Platz in meiner AK35 definitiv möglich gewesen. Bei der Zeit von unter 1:08:21 (Landesrekord SH) wäre ich mir nicht so sicher gewesen. Denn wenn man die Zeit von Jan Knutzen, (1:08:35; er war in Leverkusen nur einige Sekunden hinter meiner 30:48) betrachtet, wäre + -5 Sek. vielleicht auch möglich gewesen. Aber mehr wohl auch nicht. Auch Steffen Uliczka lief mit (1:08:34) nicht wesentlich besser und ist somit ein weiteres Indiz dafür.  

 

Fazit

 

Ich denke der plötzliche Sommertag mit 23 Grad machte es allen Läufern (die es vorher nicht gewöhnt waren) auf der zweiten Hälfte nicht leicht und kostete etliche Sekunden. Auch wenn bei solchen Temperaturen auch deutsche Rekorde gelaufen werden. Solch einen ist heute nämlich Sandra Morchner (1:18:29) in der W45 gelaufen. Abstand zur Zweitplatzierten übrigens knappe 8 Minuten. 

 

Ausblick

 

Jetzt heißt es erst einmal wieder vollständig fit werden. Eine Pause kann manchmal auch nicht schaden, da meine Vorbereitung seit Ende 2017 auch schon  lang war. Wenn man wieder gut rein kommt, könnte ich mir die LM 10.000m und eine Woche Später den Niebüll-Lauf über 10km vorstellen. Ich halte euch auf dem Laufenden...

 

Euer

 

Pascal

 

 

 

 

Von Doppeleinheiten über Morgenläufen und weitere Spielereien

Bei Doppeleinheiten kann man einiges falsch machen. Hier ein Blogartikel über meine Erfahrungen mit Doppeleinheiten/Morgenläufen und meinen Umgang damit.

 

Doppeleinheiten

 

Ein guter Bekannter hatte mir von 2 Jahren mal den Tipp gegeben wöchentlich eine Doppeleinheit mit in mein Training zu integrieren, dafür aber einen Pausentag einzuplanen.

Diese Idee habe ich dann auch so umgesetzt. Immer wenn ich eine Doppeleinheit mache, (habe ich aber in den letzten 2 Monaten nicht gemacht) ist am nächsten Tag Laufpause! Der Körper lernt so schneller zu regenerieren und hat dann den vollen Tag Pause auch verdient.

Zudem hat man dazwischen zwei Nächte, indem der Körper sich erholen kann. Abgesehen davon sind wir, und das muss man wohl öfter mal sagen, keine Profis sondern, wenn schon nur "ambitionierte Hobbyläufer". Da sind 7 Laufeinheiten wöchentlich auch genug, wenn man das Laufen über mehrere Jahre betreiben will.

Das Andere wäre nämlich Raubbau und das geht auf Dauer nicht gut. Da kann ich einige Beispiele nennen, aber die fallen euch bestimmt auch selber sein, wenn ihr mal daran denkt wie lange manche Läuferinnen und Läufer nach richtig guten Resultaten nichts mehr von sich hören lassen haben...

 

Auch machen Doppeleinheiten erst Sinn, wenn man im Training nach einer Pause/Krankheit schon wieder nach 3 Wochen bei 6-7 Einheiten/Woche angekommen ist. Ansonsten ist der Einstieg zu früh und zu hart und wird euch langfristig keine Freunde bereiten.

 

Morgenläufe

 

 

Morgenläufe sind der sanfte Einstieg in die Doppeleinheit. Denn wenn ihr am Abend laufen ward und am nächsten Tag morgens wieder laufen geht sind zwischen diesen beiden Läufen max. 14 Stunden. Eigentlich wohl eher 12-13 Stunden. Für mich sind Morgensläufe auch etwas, um seinen Schweinehund zu besiegen und es sich zu beweisen, ich bin kein Comfortläufer der immer um 17 Uhr Abends zur besten "Sendezeit" seine Einheiten runterlaufen kan.

Natürlich sei hier auch erwähnt, dass es auch Menschen gibt, denen solche Einheiten gar nicht liegen. Wenn diese Läufer mit ihrem 17 Uhr Training erfolgreich sind, können die es auch weiterhin gerne so betreiben, ansonsten aber heißt es auch für diese Gruppe Wecker stellen und einmal wöchentlich vor der Arbeit laufen gehen.

 

Auch hat die frühe Laufeinheit den Vorteil, dass man bis zum nächsten Tag abends wieder mehr Regeneration hat. Meist so ca. 34 Stunden und das hilft in einem Aufbautraining dem Körper auch mal besser zu regenerieren, wenn er sonst immer nur 24 Stunden gewöhnt ist. 

 

Bei der Kombination (Abends Einheit und Morgens Einheit) könnt ihr auch nach der harten Einheit am Abend mal auf Kohlenhydrate verzichten und nur Eiweiß und Fette (Eier, Nüsse, Mandelmus, Gemüse, Beefhack oder Hähnchen) essen und so dann ins Bett. Die Morgenseinheit ist dann relativ nüchtern und sollte auch nicht mehr als 10 km betragen. Erst danach könnt ihr dann wieder alles essen was ihr wollt. Das ist das "Dr. Feil Prinzip" und bringt euch auf längere Sicht eine verbesserte Fettverbrennung und viele Mitochondrien mehr ein ;) Zudem werdet ihr besser als eure Lauffreunde, wenn ihr dieselbe Trainingseinheit absolviert...

 

Ihr seht es gibt, nachdem man sein Training schon sonst relativ ausgereizt hat, immer noch weitere Möglichkeiten mit diesen beiden Möglichkeiten sein Training weiter zu optimieren.

 

Aber: Wenn ihr nur 4-5 mal in der Woche lauft, lasst die Doppeleinheiten weg, die kann man einbauen, wenn man 6-7 Einheiten die Woche macht und dieses dann noch etwas sinnvoller steigern möchte.

 

Letzte Abschlusseinheit

 

Meine letzte Abschlusseinheit vor der DM habe ich abends am Donnerstag (10Tage vorher) absolviert. Es sollten eigentlich wieder min. 15 km TDL werden, was aber aufgrund des "Schneestrecke" und den Bedingungen im Wald nicht möglich war. Somit habe ich mir eine asphaltierte 13 km Strecke ausgesucht. Leider wurde zwischen dem 2. und dem 4 km gar nicht geräumt und somit hatte ich ab dem 2. Kilometer schon nasse Socken und Schuhe. Das ist bei einem TDL auch nicht förderlich. Mein Schnitt von 3:38 war dafür aber zufriedenstellend. Der Lauf ist zum Ende hin definitiv anstrengender geworden, als ein 15 km Lauf bei guten Bedingungen.

   

Ausblick

 

Am Sonntag stehen jetzt die Deutschen Meisterschaften in Halbmarathon in Hannover an. Ich freue mich schon darauf. Samstag Abend gib es bei einem Läuferkollegen in Hannover unser Wettkampfessen ohne Wildlachs, dass lass ich jetzt immer weg.

 

 

Allen viel Erfolg in Hannover und eine kurze Restwoche...

 

 

Euer Pascal

 

Rund ums Bayerkreuz in Leverkusen die Zweite!!!

Die "Zwei"

 

Um es vorweg zu nehmen, meine "zweite" Teilnahme bedeutete gleichzeitig meine zweitschnellste Zeit und ein zweiter Platz.

 

Läuferpsyche

 

Da wir Läufer psychisch echt labil sind, war von meiner Seite diese Leistung, trotz einiger guter Trainingseinheiten, nicht zu erahnen, wenn man mit mir in den letzten Tagen gesprochen hätte. Denn mein Training der letzten 14 Tage, bedingt durch die Kälte und einem zu eng geschnürten Schuh bei einem 22 km Lauf, sah so aus:

 

19.02: Pause

20.02: 22,14 km in 3:52

21.02: 7,74 km in 4:06

22:02: 10,55 km in 3:53

23:02: 8,28 km in 4:01

24:02: 12,02 km in 3:50 (mit Natalie)

25:02: 9,11 km in 4:00

26:02: 10,62 km in 4:21

27.02: 10,56 km in 4:16

28.02: Pause

01.03: 10,01 km in 3:58

02.03: 6,66 km in 4:14

03.03: Pause

 

Wie ihr seht, bin ich vom 21.02-03.03 auf 85 km gekommen in 11 Tagen = 7,77 km pro Tag. Das man so nicht zwangsläufig sofort an eine Sub 31 denkt, sollte wohl jedem klar sein. Ich will euch aber damit ermutigen, dass es doch möglich ist.

 

Wenn ihr also die Trainingseinheiten in den letzten Monaten vor einem Wettkampf gemacht habt und ihr dann die letzten 11 Tage weniger macht/machen müsst, macht euch das nicht schlechter, sondern vielleicht nur ausgeruhter und heißer auf den Renntag. Vor allem, wenn es minus 10 Grad und mehr draußen sind. Jetzt mehr zu pausieren, um nicht krank zu werden und dann 14 Tage auszufallen, ist dann vielleicht doch die schlauere Art. 

 

 

Mein Training vorher

 

Meine Trainingswochen in den letzten Monaten waren nämlich eigentlich super, ohne Ausfälle und Krankheiten:

 

Wochenkilometerdurchschnitt      Monat /Jahr

 

72 km                                                  November 2017

99 km                                                Dezember 2017

87 km                                                  Januar 2018

73 km                                                  Februar 2018

 

Dieses hatte Natalie (danke meine liebe Ehefrau dafür) natürlich als mein Coach gewusst (man selber vergisst die guten Einheiten nur zu schnell) und hat mich aufgebaut und bestätigt den Landesrekord in Leverkusen laufen zu können. Der angekündigte Wetterumschwung in Leverkusen stimmte mich dann auch froh, denn 10 Grad und Sonne ist genau mein Wetter.

 

Aber richtig positiv überzeugt war ich von meinem Trainingsstand nicht, aber so schnell kann es bei uns Läufern gehen. Die letzte Woche keine gute Einheit und schon denkt man, "Mann" kann nicht mehr schnell laufen ;) Das solltet ihr aber hinter euch lassen, denn ich habe kurz vorher einen Satz von einem Läufer geschrieben bekommen: "Es kommt immer anders als man denkt." 

 

 

Freitag

 

Wir sind am Freitagmorgen übrigens 6,66 km (gleiche Einheit wie vor 2 Jahren vor Leverkusen) bei noch bei minus 11 Grad gelaufen!

 

Danach machten wir uns mit dem Auto auf den Weg nach Düsseldorf, wo wir abends unser erstes -von mehreren- Abendessen, an dem Wochenende im Cha Cha (Danke an Herrn Rupert für die Unterstützung / das Sponsoring) genießen konnten. 

 

Samstag

 

Den Samstag nutzen wir für einen ausgiebigen Stadtbummel und besichtigten die Düsseldorfer Innenstadt. Das Wetter war mit leichten Plusgraden tagsüber schon wieder um einiges wärmer als in Schleswig-Holstein vorher.

Nachmittags besuchten wir erneut das Cha Cha für mein schon obligatorisches Wettkampfessen, wenn wir nicht Zuhause sind, "Gelbes-Gemüse-Curry" mit Reis. Abends kochten wir uns dann noch einen Milchreis, was sich auch schon als Tradition vor einem Lauf bei uns etabliert hat. Übernachtet hatten wir übrigens im A&O Hotel am Hautbahnhof, was zwar ok ist, für ein 2 Sterne Hotel, jedoch mit Blick auf eine Hauptstraße nicht ganz so glücklich ist, um gut und ruhig zu schlafen. Aber hat ja gereicht!

 

 

Der Sonntag

 

Am Sonntag konnten wir dann zum Glück etwas länger ausschlafen, da wir erst um 10 Uhr essen mussten (Start war um humane 13 Uhr). Wir bereiteten uns dann kurz vor 10 Uhr unser "Power-Frühstück" zu. Bis auf das Matchapulver hatte ich auch alles wieder dabei. Danach fuhren wir mit dem Auto gemütliche 25 Minuten nach Leverkusen. Hier freute sich Natalie schon riesig auf das vorher stattfindende  Hunderennen. Als ich aus der Ferne schon einen Collie sehen konnte, war sie sehr fasziniert, nicht nur weil ich Ihre Hunderasse erkannt habe (sie selbst hat einen Collie namens Samy), sondern auch weil ich vor 3 Jahren, bevor ich meine Ernährung umgestellt habe, mal fast eine Brille hätte haben sollte. Aber durch genug Vitamin A (z.B. in Wurzeln) habe ich dieses Problem "natürlich" aus der Welt geschafft. 

 

Der Lauf

 

Wir wurden an der Startlinie wieder sehr herzlich vom Moderator als weit gereiste Gäste aus Flensburg vorgestellt. Der Moderator wohnte nämlich früher mal in Schleswig und bekommt durch die lokale Zeitung noch viel aus der Region über uns mit. Nach der Vorstellung weiterer Läufer wurde der Start dann pünktlich um 13 Uhr gestartet. 

 

Es ging am Anfang gleich gut zur Sache. So sehr, das ich wohl vergaß meine Uhr zu starten oder zweimal drückte und damit pausierte. Ich lief also das ganze Rennen ohne Uhr und Schnitte. Ich habe mir von Jan Knutzen jedoch seine Schnitte geholt, die bis auf den letzten Kilometer ja beinahe gleich waren. Danke dir Jan dafür. 

 

Der 1. Kilometer war dann eine 3:08 und das war das Selbe, was ich auch vor 2 Jahren gelaufen bin. Es geht auf diesem Kilometer nur leicht berghoch und deshalb ist der Schnitt auch realistisch. Der 2. Kilometer war dann eine 3:02. Ab hier löste sich der spätere Sieger Stefan Koch (29:58 min). Sein Tempo war mir dann noch zu schnell. Jedoch formierte sich dahinter eine kleine Gruppe die Patric Meinike (späterer Vierter) auf der Zielgeraden  und ich dann immer auf der Gegengraden anführte, wo wir Rückenwind hatten und es leicht bergab ging. Der Kilometer 4 (größenteils berab) in 2:58 und der 5. km in 3.05  zeigten, dass wir gut dabei waren.

Ich hatte auch irgendwas von 15:22 min als 5km- Durchgangszeit wahrgenommen und dachte: "Da habe ich ja noch  einiges an Puffer für die 31:23 min, die es zu schlagen gilt."

 

Es fühlte sich saugut an und meine Atmung war auch noch super. Der 6. Kilometer ist wie der 1. nur leicht berghoch und deshalb nur eine 3:10 gewesen. Wir waren wieder auf der Gegengraden und ich forcierte das Tempo, was aber nicht mehr so leicht war. Ein vorletztes Mal auf der Zielgeraden nutze ich nochmal die Tempoarbeit berghoch mit leichtem Gegenwind von Patric aus (danke dir dafür). Das Wetter übrigens war genau mein Ding. Es schien durchgehend die Sonne (min 11 Grad im Schatten) und ich sagte zu mir: Das ist wieder genau dein Tag.

 

Dieses versuchte ich dann auf der Gegengraden leicht bergab zu nutzen und erneut das Tempo leicht zu erhöhen. Ich fühlte mich zwar noch gut, aber freute mich auch schon auf das Ziel. Kurz vor dem 9. Kilometer aktivierte ich dann alles, was noch in meinem Körper steckte. Die Schuhe sind echt eine Hilfe die Pace am Ende hoch halten zu können, denn die Beine bremsen dich nicht dabei, wenn du alles mobilisierst.

Ich konnte den letzten Kilometer dann noch unter 3 Minuten laufen, was in der Gesamtzeit eine 30:48 min (Netto) bedeutete. Ich hatte es geschafft, der Landesrekord in SH in der M35 gehörte mir. Ich habe diesen um ganze 35 Sekunden drücken können. Außerdem konnte ich mir auch den 2. Platz sichern, was mit Blick auf das Teilnehmerfeld auch nicht selbstverständlich war.  Ich war natürlich wieder mega happy und Leverkusen ist für mich nach meinem 3. Platz in 30:35 von vor 2 Jahren eine gute Strecke zu einer optimalen Zeit im Jahr.

 

Glückwünsch natürlich auch auch Stefan Koch für seine Sub 30 im Alleingang und an Patric für seine Hilfe unterwegs. Aber nicht zu vergessen die Leistung von Jan Knutzen, der seine Bestzeit um 1 Minute steigern konnte, nachdem er den Sonntag davor noch den Kiel Marathon gewinnen konnte. Bei solch einem Traditionslauf (es war die 37. Ausgabe) als jetzt "Oldi" ;) wieder aufs Treppchen zu laufen ist schon mega...

 

Wie Natalie das Wochenende erlebt habt, könnt ihr bei ihr hier nachlesen.

 

 

Montag

 

Eigentlich wollte ich Montagmorgen laufen, verschob die Einheit dann aber  denNachmittag und streichte es Nachmittag dann doch wieder, vor dem Hintergrund meiner zweitschnellsten je gelaufenen 10 km Zeit, ganz. Ich denke der Körper braucht diesen Pausentag einfach noch. Zudem ich nicht die Umfänge laufe, wie andere, die meine Zeiten laufen können. 

 

Dienstag

 

Heute bin ich 10,5 km gelaufen in 3:53. Von den Beinen war es schon anstrengender, mein Herz und die Atmung waren aber wieder top. Morgen werde ich wieder ca. 11 km machen. 

Ich werde meine Wochenkilometer, die ich seit Oktober wieder wöchentlich veröffentlicht habe, erst einmal nicht mehr weiterführen. Die Ladezeiten der Seite werden aufrund der vielen Bilder immer länger. Wenn ihr wissen wollt, was ich für meine 30:48 an Wochenumfängen gemacht habe, kann sich das weiterhin gerne unter Wochen- KM angucken.

 

 

Fazit

 

Ich bin jetzt natürlich sehr zufrieden ein weiteres gestecktes Ziel geschafft zu haben. Meine Beständigkeit (seit dem Jahr 2003 [seit 15 Jahren] bin ich jedes Jahr min. einen 10 km Lauf unter 33 Minuten gelaufen!!!) hat mir dabei ebenso geholfen, wie meine liebe Ehefrau und meine Ernährung. Ich kann jetzt einen Landesrekord in Schleswig-Holstein mein Eigenen nennen. Ich bin mir 100% sicher, dass dieser bis min. Ende 2018 auch bestand haben wird. Was nächstes Jahr ist wird sich zeigen, aber dann werde ich auch weiterhin in der M35 laufen...  

 

 

Fünf Dinge die ich weiterhin tun werde:

 

1. Ich werde weiterhin während meiner Wettkampfvorbereitung nicht in meine Strava App gehen, da es mich nicht motiviert, sondern eher demotiviert, wenn man sieht, was andere für gute Einheiten trainieren. Das die dann aber nicht bessere Wettkämpfe laufen als ich, zeigt mir, dass selbige alles im Training raushauen, aber das im Wettkampf dann nicht umsetzen können. Abgerechnet wird im Wettkampf...

 

2. Ich werde weiterhin nach keinem Trainingsplan trainieren und nur auf meinen Körper und meine Natalie hören. Gute Einheiten einbauen ist klar, aber auch immer alles an das Wetter, mein Gefühl, Tagesform und Arbeitsbelastung anpassen. 

 

3. Ich werde weiterhin mit Natalie Trainingsläufe machen, die ich alleine in einem 4:15 Schnitt nicht hinbekommen würde. Aufgrund Natalies "Sprung" kann man ihr aber auch Tempoeinheiten im 3:45-3:50 Schnitt mit einigen Höhenmetern gut in mein Training einbauen. Sie profitiert eben auch von mir ;)

 

4. Ich werde weiterhin meine morgendliche Yoga Übungen (herab- & heraufschauender Hund) weiterhin beibehalten. Zudem bleibe ich auch beim täglichen Krafttraining, denn darüber freut sich nicht nur die Ehefrau ;)

 

5. Ich werde weiterhin meine Low Carb Strategie leben, nicht nur weil ich denke es wirkt sich positiv auf mein Training aus (direkt im Anschluss und die Nacht auf Kohlenhydrate zu verzichten), sondern auch, weil Natalie und ich uns gerne fett- und eiweißhaltig ernähren. Wir lieben unsere täglichen Mandelmuslöffel!

 

Exkurs Dr. Feil: 

Wichtig hier zu erwähnen ist auch dass es entscheidend ist für eine höhere mitochondriale Kapazität dass man nach dem Training wenig KH (ca. 0,5-1 Gr. Pro Körpergewichts Kg.) zu sich nimmt. So ist man über die Nacht „leer“ die Ergebnisse sind eine 300% höhere mitochondriale Neubildung. Allerdings ist es stark für die Ausdauersportarten ausgelegt. 

 

Wenn ihr nach einem Wettkampf oder einer harten Trainingseinheit wenig Kohlenhydrate in den Stunden danach zuführt, steigert ihr eure Mitochondrien um 300%, dieses wurde in Studien nachgewiesen. Also entweder man trainiert noch mehr oder man stellt seine Ernährung etwas um und muss weniger Umfänge machen, mit all seinen positiven Eigenschaften (weniger krank / weniger verletzt). Wir haben uns gemeinsam für letzteres entscheiden. Tagsüber kann man dann natürlich wieder Kohlenhydrate essen. 

 

 

Tipp 

 

Einen Tipp gebe ich euch mit auf den Weg, denn alle Geheimnisse zur "Optimierung" meines Körpers, kann ich aus Wettbewerbsgründen natürlich nicht offen legen :-)

Ich kann euch nur empfehlen verstärkt Arginin/Citrullin (gibt es als Tabletten oder als Pulver (hier auf Produkte von der Kölner Liste achten) und Taurin (als Pulver) einige Tage vor dem Wettkampf einzunehmen.

Das erweitert definitiv eure Blutgefäße und die Muskeln werden viel besser mit Sauerstoff versorgt. Zu erkennen an den großen Adern! Wer noch Tipps zur Leistungssteigerung speziell für Läufer über 35 haben möchte, kann mich gerne anschreiben. Übrigens meine Einnahme (tägliches kauen) von einem Stück Ingwer, hat mir auch definitiv eine Bronchitis erspart, denn in meiner Familie und meiner Kollegen hatte es fast jeder... es gibt zwar Dinge, die besser schmecken, aber nach jedem kleinsten Kratzen im Hals habe ich mit Ingwer versucht die Symptome wegzubrennen und es hat wohl geholfen.

 

 

Ausblick

 

Jetzt steht mit der Halbmarathon DM der nächste wichtige Wettkampf erst Anfang April an. Auch hier möchte in min. den Landesrekord von 1:08:21 unterbieten. Das sollte unter normalen Bedingungen möglich sein, zudem ich diese Zeit genau 2017 dort gelaufen bin...

 

 

Euer Pascal

 

 

Pic: Achim Fuchshuber

 

                                                Einen besonderen Danke an meine Sponsoren:

 

 

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www.cereal-club.de  Danke an Sacha für mein Müsli in der letzten Zeit, wenn es dann doch mal ein 

                                     leckeres Porridge mit glutenfreien Haferflocken sein sollte. 

 

www.eatchacha.com Danke am Peter für die Wettkampfverpflegung zu unseren Läufen.

 

 

www.pharmanord.de Danke an das Flensburger Team von Pharma Nord für die Lieferung mit Arginin, 

                                      Zink-Selen und Vitamin D. Ohne euch hätte ich es nicht gesund über den                                                        kalten Winter geschafft.  

 

www.soeths-bioland.de und www.soeths-biokiste.de allem Voran an Gunnar für die zur 

                                      Verfügungstellung meiner Wettkampf Hirsemilch, euer Bio Erdbeeren und Bio

                                      Kartoffeln und der Versorgung mit Bio Gemüse / Obst auf dem Markt in Altona

                                      Samstags von 9 - 14 Uhr.

 

 

www.o-t-n.de danke Stefan für meine speziellen Einlagen! Ich denke ich brauche in der nächsten Zeit

                         nochmal wieder neue Spezialeinlagen ;)

 

Mein erstes Mal beim Bergedorf Cross

Heute ging es zum ersten Mal zum Bergedorf Cross, veranstaltet von Steffen Benecke. 

 

Anreise

Unsere Anreise erfolgte bequem mit der S-Bahn vom Hamburger HBF direkt bis nach Bergedorf. Wir entschieden uns das Stück bis zum Pfingsberg direkt zu Fuß (16 Minuten) zu gehen. 

Dort angekommen wurden wir auch gleich von Steffen begrüßt und darauf hingewiesen, dass die Strecke mit Spikes gut zu laufen wäre. Ich antwortete ihm: " Da reden wir später nochmal drüber". Kurze Zeit später trafen wir auch Christian Oppel, der berufsbedingt kurzfristig in Hamburg das Wochenende verbracht hat und sich den Lauf anschauen wollte. Er ist nach längerem USA Aufenthalt, wieder ein Anwärter auf einen Platz in unserem Team beim LZDM

 

Das Einlaufen

Das Ablaufen der Strecke ohne Spikes war schon eine kleine Herausforderung und vor diesem Hintergrund war es übrigens eine sehr gute Leistung, die Marcel Bräutigam ohne Spikes heute gelaufen ist. Denn bergab und auch einige Stücke bergauf gab es schon eine Eisschicht, die Gewindigkeitsreduktion bedeutete. Erst als ich mir dann die Spikes angezogen hatte, fühlte ich mich sicherer. Jetzt war ich auch wieder enspannter was die Eisstellen anging. Wenn ich irgendwelche Leute heute übersehen habe zu grüßen, das war nicht böse Absicht, viel mehr die Aufregung vor dem Lauf, die für einen "Straßenläufer" wohl bei solchen Bedingungen normal ist.  

 

Der Lauf

Das sonst so übliche Gedränge am Start fiel heute sehr bescheiden aus. Vielleicht lang es an den Deutschen Polizeimeisterschaften, die auch in dem Rennen ausgetragen wurden. Somit hatte ich einen guten Platz vorne und konnte mich durch einen schnellen Antritt am Anfang aus dem Gewühle raushalten. Nach dem Bergabstück überholten mich die späteren 4 Erstplatzierten und ich versuchte mich hinten ranzuhängen, was mir nach der kleinen Runde noch gut gelang. Der erste stärkere Anstieg auf der großen Runde zeigte aber deren "Berg- Crosserfahrung". Hier verlor ich dann etwas an Boden.

 

Jedoch konnte ich auf dem langen Bergabstieg wieder Boden gut machen. Nach der 2. großen Runde überholte mich dann der spätere 5. Leider konnte ich ihn nicht als "Hasen" nutzen, aber er blieb zumindest noch einige Zeit in Blickkontakt. Die letzte Runde, angefeuert von vielen Bekannten und meiner Frau, versuchte ich nochmal einige Sekunden nach vorne gut zumachen, was mir dann aber schwer fiel, als ob es wieder glatter geworden wäre. Nach hinten hatte ich jedoch auch einiges an Vorsprung erlaufen, so dass ich den 6. Platz dann auch ins Ziel retten konnte.

 

Im Ziel merkte ich dann auch was das Problem auf der letzten Runde war. Von den vier "Dornen" pro Spike war jeweils nur noch der Oberste vorhanden. Die Anderen müssen sich gelöst haben und sind wohl unterwegs herausgefallen. Dafür war meine Platzierung umso besser. Sollte jemand diese finden, bitte ich diese für mich ordnungsgemäß zu entsorgen ;)

Daran merkt man, dass ich nie mit Spikes Cross laufe und nicht auf die Idee komme, diese vorher nochmal zu kontrollieren. Ich freue mich in Leverkusen auf meinen Vaporfly 4% und hoffe nicht, dass mir dort die Einlagen rausrutschen werden... 


Lob

Danke an Steffen für einen herzlich organisierten- und was die Online-Stellung der Ergebnisse angeht- vorbildlichen Service. Wenn ich es auch ungern sage, ich werde wohl nicht zu oft wiederkommen, aber das liegt weniger an der Veranstaltung als daran, dass ich lieber bei Wärme und auf flacher Strecke Wettkämpfe renne. Aber Läufer, die Cross mögen, sei diese Veranstaltung definitiv zu empfehlen. 

 

 

Kurz zu Natalie

Natalie entschied sich spontan auf einen Start zu verzichten. Sie hatte ja mit ihren drei Läufen schon eine harte Saison und die Bodenbedingungen waren heute wirklich sehr anspruchsvoll. Damit schielt sie umso mehr mit voller Vorfreude auf einen Start beim Lauf Rund ums Bayer-Kreuz in zwei Wochen. 

 

 

Fazit: Dieses war eine anspruchsvolle Strecke und nochmal ein guter Reiz für die 10km in Leverkusen. Ich hoffe jetzt weiter gesund zu bleiben und Donnerstag nochmal eine letzte Tempoeinheit mit 1.000er gut abschließen zu können. Am Wochenende wird mit Natalie nochmal ein TDL gemacht. Die nächste Woche werden dann die Umfänge runtergefahren und 2 Pausentage eingebaut.

Außerdem habe ich morgen lauffrei!

 

 

Euer Pascal

 

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Danke an meine Sponsoren:

 

 

www.cereal-club.de  Bio-Müsli selber zusammenstellen (gemixt in Handarbeit aus Hamburg)

 

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Drelsdorflauf der Laufserie über die Halbmarathon Strecke

DANKE an den Borener SV für das Foto
DANKE an den Borener SV für das Foto

Da ich den Halbmarathon "nur" für Natalie gelaufen bin, könnt ihr euch hier gerne durchlesen, wie Natalie diesen so erlebt hat.

 

Sie hat mit ihrer Zeit von 1:16:25 wieder richtig einen raus gehauen und das bei nicht guten Windbedingungen. Ich habe (wie auf dem Foto zu sehen) versucht ihr diesen so gut es geht abzunehmen, auch mit Ausbreitung meiner Arme  ;)

 

Im Anschluss habe ich die 25km noch voll gemacht und hatte mit 3:38 über 25 km eine gute Zeit auf der Uhr stehen. Montag machten wir beide einen Pausentag...

 

Euer Pascal

 

 

P.s. In zwei Wochen geht es dann nach Bergedorf zum Crosslauf, ich werde berichten!

Drelsdorflauf der Laufserie über die 15 km

Am Sonntag, zwei Wochen nach dem Zehner, war es wieder so weit. Es stand der 15 km Lauf an.

 

Motivation

 

Die Motivation ist bei dem "mittleren Lauf" immer schwer, denn es ist eine Strecke die nirgendwo in Listen erscheint. Deshalb hatte ich eine andere Motivation und die hieß: Minuten auf Dieter Schwarzkopf gut machen.

 

Nach Natalies super Zehner, waren wir am überlegen, ob eine Pacemakertätigkeit für Sie auch noch den Gesamtsieg für mich bringen könnte!? Wir waren uns einig, dass ich dafür min. 3 Minuten auf Dieter gut machen musste. Insgesamt hätte ich dann 5 Minuten gehabt und damit wäre es nach unserer Überlegung möglich. 

 

Ernährung vor dem Rennen

 

Was wir am Vortag gegessen und gemacht haben könnt ihr bei Natalie hier lesen. Unser Freitagabend-Essen bestand aus schönem Bio Milchreis aufgekocht mit Vanillesojamilch und als Topping Bananen-Apfel-Püree.

Ich wurde am Sonntag gefragt, ob ich eigentlich Zucker benutze. Ich benutze hier zwar keinen Zucker, da mir dieser aufgrund meiner zuckerfreien Ernährung mit Vanillemilch süß genug ist, aber wenn man Zucker essen will, dann 1-2 Tage vor dem Wettkampf um die Speicher zu füllen. 

 

Das Rennen

 

Meine Taktik war klar: "Vollgas". Ich lief dann auch am Anfang schnell davon, obwohl mir dieses trotz langsamerer Schnitte  als vor zwei Wochen anstrengender vorkam.

Es lag wol an der feuchten Luft und dem kühlen Wind von vorne. Erst in der zweiten Runde (wo ich auch zu Späßen mit der Fotografin aufgelegt war) wurde mir wärmer und ich kam gut ins Rollen. Die Schnitte waren etwas besser als in der ersten Runde.

Dann stand auch schon die dritte Runde an. Die Zuschauer und Läufer, die ich hier auf ihrer 2. Runde überholte, feuerten mich immer an (Danke dafür). Mit einer Zeit von 48:10 und über 1 Minute 30 Sekunden schneller als 2017 kam ich dann als Erster ins Ziel. Dieter kam mit einem Abstand von kurz über 3 Minuten ins Ziel. Ich habe wie erhofft 5 Minuten Vorsprung auf den Gesamtsieg.

 

Ich habe es mit meiner Entscheidung Natalie voll bei Ihrem wichtigen Halbmarathon zu unterstützen also noch einmal spannend gemacht. Es entscheidet sich also erst im letzten Rennen bei den Männern. 

 

Ernährung direkt danach

 

Als erstes trinke ich immer meinen vorbereiteten Eiweißshake mit 2 aufgelösten Magnesium Tabletten und nehme dazu zwei Zink und Selen Tabletten, damit ich nach der hohen Belastung nicht Krank werde. Auch 2-3 gekochte Eier sind direkt danach optimal. Das werde ich nach dem Halbmarathon so machen, da im Anschluss ja die Siegerehrung ansteht und wir erst viel später im Peter Pane Essen gehen werden. Während des Rennens habe ich übrigens nichts getrunken oder gegessen. 

 

Fazit Schuh:

 

Ich bin auf Anraten Natalies mal mit dem Nike Vaporfly 4% gelaufen. Damit hatte Natalie ja gute Erfolge erzieht. Ich wollte mir diesen eigentlich für Leverkusen aufsparen, aber was probiert man nicht alles um einige Sekunden aufzuholen. Ich kann dazu nur sagen, er hat ein super Laufgefühl, läuft sich jedoch nicht von alleine und man bekommt auch keine Minuten geschenkt, nur weil man diesen Schuh an hat. Er hilft dir die Pace zu halten.

 

Was ich aber am wichtigsten finde, er verursachte bei mir keine Wadenschmerzen und ermöglicht damit wieder am nächsten Tag ohne Probleme trainieren zu gehen, sollte man sich nicht voll "abgeschossen" haben. Sonst ist der Pausetag schon sinnvoll.

Der Nike Streak LT, den ich beim 10 km Lauf und in Trentino getragen habe, hatte mir regelrecht die Waden zerstört. Der ist jetzt auch auf dem Müll gelandet. Bei dem Halbmarathon in zwei Wochen ziehe ich den normalen Streak an, der sollte auch gehen.

 

Ausblick:

 

Da ich für Natalie "nur" Tempo machen, werde ich versuchen in den nächsten zwei Wochen gute Einheiten zu absolvieren. Natürlich wird hier auch immer in Hinterkopf behalten nicht krank zu werden, damit ich Natalie nicht anstecke, sollte es mich erwischen. Deshalb werden Doppeleinheiten erst wieder nach dem 4.2 absolviert. Natalie ist in ihrer Form des Lebens, das darf ich nicht gefährden und stecke deshalb etwas zurück...

 

Euer Pascal

 

 

Danke:

 

Danke an Familie Gröling für das Foto

 

und an Gunnar (Söths Bioland) für die Biokiste  Obst und Gemüse kurz vor dem Start!

Drelsdorflauf der Laufserie über die 10 km

 

Nachtrag zu Oeversee:

 

Mit der Zeit vom Silversterlauf in Oeversee, der von den Bedingungen her nicht wirklich gut war, war ich sehr zufrieden. Es wäre fast die Vorjahreszeit von Mansor gewesen. Selbige verfehlte ich nur um einige Sekunden, dies aber bei viel schlechteren Bedingungen als 2016. Insgesamt stimmte es mich also positiv für den 10km Lauf in Drelsdorf.

 

1. Drelsdorflauf über 10km

 

Am Sonntag ging es dann bei bestem Wetter, aber kalten Temperaturen von Glücksburg aus (wo Natalie und ich seit dem 1.1.2018 eine gemeinsame Wohnung haben) zusammen mit Ute nach Drelsdorf. 

 

Das Einlaufen

 

Kurz vor dem Warmlaufen traf ich Gunnar Söth, der Natalie und mir gleich 2 Kisten mit Bio-Obst und Gemüse mitgebracht hatte, danke Gunnar dafür!

 

Das Einlaufen zusammen mit Natalie lief ok, aber wirklich schnell waren wir nicht unterwegs. Es war mir auch ehrlich gesagt zu kalt dafür, aber nach 3 Kilometern wurde einem langsam wärmer und man gewöhnte sich an die Kälte im Gesicht. Nach 3 Sprints liefen wir zurück zur Halle und zogen unsere Wettkampfsachen an. Pünktlich 10 Uhr standen wir am Start und wartetet auf den Startschuss. 

 

Der Lauf

 

Dann ging es los. Ich lief gleich beherzt los. Ein mir unbekannter Läufer sprintete noch schneller als ich los, diesen hatte ich aber nach 600m wieder eingeholt und lief nun meinen Lauf alleine. Den 1. km hatte ich eine 3:05 was mit dem Anstieg recht gut war. Der 2. Kilometer, der bergab ging war dann mit 3:03 ähnlich. Erst auf den nächsten Kilometern, mit etwas Seitenwind, verlor ich überproportional 3:15, 3:20 und 3:20, wovon aber der 5. Kilometer leicht berauf ging. Ich fühlte mich immer noch gut. Dieses war auch an meinen weiteren Schnitten abzulesen. 3:14, 3:03 3:13. Ich schaffte es sogar den 9 Kilometer, der vergleichbar mit dem 4. Kilometer ist, 3 Sekunden schneller zu laufen. Am Ende stand eine 31:40 auf der Uhr. Mit der Zeit war ich sehr zufrieden, hätte mir auch nicht ausgemahlt den Landesrekord (31:23) beim ersten Rennen des Jahres zu schlagen. Somit habe ich Motivation für den 10km Lauf "Rund ums Bayerkreuz" Anfang März aufrechterhalten. Nach einer kurzen Verschnaufpause und dem Einlauf von Miguel, der in seiner AK50 einen neuen Landesrekord mit 32:16 aufstellte, folgte schon kurz darauf Vilmos mit einer 33:08 und Dieter mit 33:32.

Anschließend machte ich mich auf dem Weg Natalie entgegen zulaufen. Aber Natalie war schneller und kam mir zu meiner vollen Überraschung schon entgegen gerannt. Mit ihr hatte ich so früh nie gerechnet. Sie war auf Sub 35 Kurs, was unglaublich war. Ich versuchte Sie noch zu puschen und ins Ziel zu "treiben". Die Uhr bleib wirklich bei 34:50 stehen. Das waren 1 Minute & 26 Sekunden besser als ihre PB und 2 Minuten besser als letztes Jahr hier. 

 

Was Natalie zu dem Rekordrennen zu sagen hat, hat sie (demnächst) auf ihrer Homepage geschrieben.

 

Bei den ersten Frauen lief auch noch Ute eine PB mit 38:51. Zudem stellte Karen einen neuen Landesrekord in der W45 mit 38:02 auf. Es wurden noch viele weitere PBs und super Zeiten gelaufen und das obwohl das Wetter sehr kühl war. Jedoch muss die Luft wohl optimal gewesen sein. 

 

Ausblick

 

Jetzt heißt es wieder weiter trainieren. Am Dienstag steht eine Doppeleinheit auf dem Plan, aber am Mittwoch auch ein Ruhetag. Zudem werde ich auch am Samstag vor dem 2. Lauf in Drelsdorf (über 15 km) einen Pausentag einbauen. Ich möchte noch mal gucken, ob die Zeit von vor 2 Jahren möglich ist. 

 

Was ich 2018 anders gemacht habe/ anders mache als 2017

 

Ich rolle mich wieder auf der Blackroll. Dieses hatte ich 2017 mal kategorisch abgelehnt, sehe aber jetzt den Nutzen und würde jetzt nicht mehr dazu raten diese wegzulassen. Außerdem laufe ich wieder verstärkt Läufe mit Natalie, die für mich dann 10-15 Sekunden langsamer sind, als wenn ich sie alleine laufen würde. Letztes Jahr waren meine Läufe im Winter meist unter 4er Schnitt, aber wirklich effektiv war es anscheinend nicht, denn meinen Saisonbestzeit 2017 ist gerade mal 10 Sekunden schneller als meine 10km Zeit jetzt. Einheiten am Morgen werden nur 2 pro Woche gemacht und eine Doppeleinheit bekommt immer einen Pausentag. Zudem werde ich keine Einheiten mehr im Fitnessstudio absolvieren, davon bin ich letzten Jahr Krank geworden. Sollten dann an einem Tag mal wirklich wieder doppel stellige Minus-grade herrschen, machen ich einfach mal einen Tag frei! Zudem esse ich seit einiger Zeit jedem morgen ein Stück Ingwer und gehe nur mit trockenen Haaren aus dem Haus. Meist setzte ich nach einem Lauf noch eine Mütze auf. 

 

Ernährungs-App Tipp

 

Wenn ihr wissen wollt welche Lebensmittel öfter mal mit Pestiziden/Chemikalien belastet sind, dann kann ich euch die APP "Essen Ohne Chemie" empfehlen. Hier könnt ihr bequem das Obst Gemüse uvm. suchen und gucken, aus welchen Ländern man diese doch meiden sollte. Die Pro Version kostet 4,99 EUR ist ihr Geld aber wert! Dinge aus China und der Türkei versuche ich übrigens zu vermeiden, aber selbst Spanien kommt nicht immer gut weg. Auch Fischsorten könnt ihr nachschlagen. 

 

Tipp zur Erhöhung des Testosteronspiegel

 

Testosteron ist wichtig für den Muskelaufbau und die Motivation ;). Mit folgenden Lebensmitteln könnt ihr diesen erhöhen:

 

- Eiweiß steigert aktives Testosteron (min. 3 Eier täglich)

Zink lässt Testosteron ansteigen

Vitamin D steigert Testosteron

Magnesium steigert Testosteron (10mg /pro KG) 600- 900 mg/Tag

- Krafttraining

 

Ihr seht man kann mit etwas nachhelfen auch ernährungstechnisch seine Zeiten verbessern.

 

 

ChaCha Sponsoring

 

Mittwoch waren wir mit dem Geschäftsführer vom ChaCha essen und er bestätigte uns, dass er sein Sponsoring auch 2018 aufrechterhalten will. Darüber haben wir uns natürlich sehr gefreut. Somit können wir bei allen nächsten Wettkämpfen in Hamburg, Leverkusen, Korschenbroich oder Berlin wieder kostenlos am Vortag unsere Lieblingsgericht dort essen.  Für alle die kein Chacha in der Nähe haben, sei auf unser (Natalies Erfindung) Wettkampfessen verwiesen. Was ihr hier oder unter Läufer Rezepte findet. Den Fisch dazu kann man übrigens auch weglassen!

 

Ich berichte euch nächstes mal dann vom 15 Kilometer Lauf.

 

Euer Pascal

 

 

Danke:

 

Danke an Jasmin Bolz für das Foto. 

Mein Training der letzten drei Wochen

 

So, jetzt ist mal wieder ein kleiner Zwischenstand zu meinem Training dran. Nach dem Halbmarathon von Trentino habe ich 5 Tage gar nichts gemacht. Dann 2 Tage mit Natalie trainiert (was immer noch nicht easy war). Hier habe ich meine Waden noch bis Montag gemerkt. Erst am Dienstag, 9 Tage nach dem Lauf, war es wieder zu 100% auskuriert. Das hat selbst mir zu lange dauert und ich bin gespannt, wenn ich einen ersten Wettkampf über 10km laufe, wie lange ich den dann merken werde. In den letzten 3 Wochen konnte ich jedoch wieder gut trainieren. 

Hier meine Wochenkilometer immer von Montag bis Sonntag :

 

89 Kilometer/ Woche 

96 Kilometer / Woche

99 Kilometer / Woche

 

Ich konnte einige gute Einheiten durchziehen. Ich hatte zweimal eine Doppeleinheit am Tag gemacht, dafür aber einen ganzen Pausentag genommen.

Diese Woche wird etwas ruhiger und mit 70-80 Kilometer auch etwas weniger Umfang. Heute bin ich nochmal 3 km eingelaufen und dann 10 km Tempowechsel jeweils 2 Minuten schnell und 1 Minute ruhiger. Schnitt für die 13 km waren eine 3:45. Diese Einheit ist echt sehr effektiv und nur zu empfehlen.

Die nächste Woche wird dann nochmal gut trainiert. Am 24.12. steht mein traditioneller TDL über 15 Kilometer an. Dieser wird in Brekendorf starten und bis auf den Aschberg in Ascheffel führen. Dann wird gewendet und alles zurück nach Brekendorf. Dieser Lauf wird an die 300 Höhenmeter haben. 

 

Die Woche drauf am 31.12. steht dann ein erster Test mit dem Oeverseer Silvesterlauf auf dem Plan. Hier werde ich, nach 2 Jahren an Natalies Seite, erstmals mich selber der anspruchsvollen Strecke stellen, um dann hoffentlich mit Natalie einen Doppelsieg als Ehepaar feiern zu können. 

 

Wieder eine Woche später beginnt mit der Drelsdorf Serie (10km, 15km und ein HM) ein Traditionslauf im Januar, bei dem Natalie versuchen wird, diesen zum 4. mal in Folge zu gewinnen. Für mich ist der 10 Kilometer-Lauf am Anfang eine guter Test über die 10 km. Hier kann man vielleicht schon erste Vergleiche mit den Vorjahren anstellen. Ich werde spätestens nach dem Drelsdorflauf wieder berichten, da der Silvesterlauf mehr aus dem Training gelaufen wird.

 

 

 

Euer Pascal

 

 

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Trentino Halbmarathon in Riva del Garda mit Sportscheck

Riva del Garda 2017 selber laufend durch Trentino.

 

So nun ist das lange Wochenende auch schon wieder fast vorbei. Ich sitze gerade im ICE zurück nach Hamburg und werde mal ein paar Zeilen über dieses Wochenende verfassen. Da es bestimmt den Einen oder Anderen in Zukunft geben wird, der vielleicht auch mal die Reise nach Trentino aus dem Norden antreten wird, schreibe ich auch kurz einige Dinge von Freitag, Samstag und Montag auf. Dann wisst ihr was auf euch zukommen wird...

 

Freitag

Die Anreise sollte eigentlich um 5:55 in Hamburg am HBF beginnen. Leider hatte der Zug wegen einer späteren Bereitstellung in Hamburg schon 30 Minuten Verspätung bei der Abfahrt. Dann aber ging es direkt nach München, wo wir um 12 Uhr leicht verspätet angekommen sind. Die Sitzplatzreservierung hatte sich in dem Zug echt ausgezahlt, denn dieser Zug war unterwegs echt immer randvoll gewesen.

Der Weg zum Sportscheckstammsitz in der Münchener Innenstadt dauerte zu Fuß dann ca. 12 Min. Hier wurde Natalie als Siegerin des Sportscheck Wochenende ein Beutel mit Dingen von einem Hauptsponsor der Läufe überreicht und Alice (unsere Betreuerin für Trentino) gab letzte Infos bezüglich der Busreise.

Der Bus stand schon hinter der Sportscheckfiliale bereit. Abfahrt war dann gegen 13 Uhr.

Wir machten eine 30 min. Pause kurz hinter der österreichischen Grenze (denn in Italien ist der Kaffee billiger und vor allem besser und der Gang zur Toilette kostenlos). Kurz vor 18 Uhr kamen wir dann in Riva del Garda an. Als erstes zogen wir uns schnell unsere Laufsachen an, denn wir waren im letzten Jahr viel später dort und hätten nicht damit gerechnet noch die Zeit für einen 6 km Lauf zu haben.


Essen gab es dann um 19:30. Hier gab es 4 Gänge und jeder konnte trotz Unverträglichkeiten und jeglicher Ernährungsweisen seine auf ihn abgestimmten Gerichte genießen. Die Kellnerinnen aus dem Hotel haben sich sehr gut um uns gekümmert. Dann ging es dann gegen 21:30 zurück auf Zimmer und wenig später ins Bett.


Samstag

Der Samstag begann kurz nach 8 Uhr mit dem Frühstück und einem herrlichen Blick auf den Gardasee und die Berge ringsherum.
Um 10 Uhr stand schon der gemeinsame Lauf mit Nils Schuhmann an, der uns in diesem Jahr mit seiner Frau begleitete. Nach dem ca. 5km Lauf folgten noch Lauf ABC und 3 Steigerungen vor dem Hotel. Danach gab Nils Ehefrau uns einen Schnupperkurs in Sachen Power Yoga. Ich kannte es ja schon, aber für viele war es die erste Berührung mit Yoga und ich denke einige denken danach ganz anders darüber. Zudem es für Läufer eine sinnvolle Ergänzung ist, auch wenn man wie ich z.B. jeden Tag nur 2 spezielle Übungen davon ausübt.

Ab Mittag hatten wir dann genug Zeit für uns, denn die Startnummernausgabe für uns sollte erst wieder um 17:30 stattfinden. Wir beschlossen nach dem Essen erst einmal eine Mittagspause zu machen, aus der dann 90 Minuten wurden. Irgendwie macht die Bergluft müde und stimmt mich nicht positiv morgen Vollgas geben zu können.


Zur Startnummerausgabe gingen wir alle gemeinsam um 17 Uhr vom Hotel los und kamen später mit Startnummern und vollen Werbetüten gegen 18:15 zurück. Um 19 Uhr war wieder das gemeinsame Abendessen. Später (20:30) folgte von Nils noch ein Vortag über sein Buch und Geschichten über sein "Schicksal" als Leistungssportler mit anschließender Diskussion.
 

Sonntag

 

Die Vorbereitung

 

Der Sonntag begann mit der Zubereitung meines Power-Frühstück um 6:55. Dafür hatte ich extra meine Induktionskochplatte dabei, mit der ich uns auch am Samstag Abend noch einen leckeren Milchreis (wegen der vielen Kohlenhydrate und weil es schmeckt) gemacht hatte.
Nach einer weiteren kurzen Schlafphase im Bett, sind wir nochmal eine Runde im Ort spazieren gegangen. Hierbei haben wir tolle Bilder mit der morgendlichen Sonne machen können. Der Tag sollte von den Bedingungen her wirklich gut werden. Einzig meine Müdigkeit stimmt mich nicht so optimistisch heute Sub 1:10 laufen zu können. Natalie beruhigte mich jedoch und meinte, dass es ihr letztes Jahr genauso ergangen war. 
Was natürlich suboptimal und als Leistungssportler gar nicht geliebt wird, ist es sich vorher schon in seiner Wettkampfkleidung einlaufen zu müssen. Zwar durften wir Alice noch eine dünne Jacke kurz vor dem Start gaben, aber es ist eben doch anders als sonst. Dieses Jahr spielte zum Glück das Wetter mit und die Sonne schien allen Läufern an der Startlinie ins Gesicht, so dass keiner frieren musste.
 
Der Lauf
Pünktlich um 10 Uhr startete der Halbmarathon und es machten sich die Läufer auf den Weg runter Richtung Gardasee. Ich kam ganz gut vom Start weg und zählte gleich die vor mir laufenden Läufer. Diese Gruppe aus 7 Läufern war mir definitiv zu schnell. Sich auf die Gruppe hinter mir zurückfallen zu lassen wollte ich dann aber auch nicht. So begann der einsame Kampf gegen die Uhr und die Verteidigung des 8. Platzes.

Den ersten Kilometer lief ich dann bergab in 3:04, was noch moderat war zur ersten Gruppe. Den 2. km auch noch in 3:08, ehe der 3. km dann mit 3:14 endlich normaler wurde.
Meine Bedenken ich sei müde oder könne nicht schnell laufen wurden schnell begraben. Es lief ganz gut, auch wenn ich mich immer selber motivieren musste um nicht ausversehen langsamer zu werden.

Kurz vor dem 4. Kilometer lag ein Kenianer verletzt auf dem Boden und hielt sich die Wade. Damit war ich nun siebter. Von hinten war meine Verfolgergruppe zwar zu sehen, aber näher an mich heran kamen sie nicht. Das beruhigte mich vorerst. Kilometer 6/7/8/9 waren sehr konstant,
(3:17, 3:17, 3:14 und 3:18) obwohl es dauerhaft leicht bergauf ging.

In Arco (der Startpunkt der 10km Läufer) war die Stimmung richtig gut, obwohl auf der gesamten Strecke wilde italienischen Anfeuerungen zu hören waren. Nur hier war ihr Nest. Durch die schmalen Gassen der Innenstadt zu laufen, darauf hatte ich mich schon die ganze Zeit gefreut. Ein sehr interessantes Stück Strecke kommt dahinter. Es geht nur geradeaus am Fluss entlang. Hier kann man echt abschalten und sich nur auf seine Atmung und Schritte konzentrieren. Hier kann man schon mal in den Flow laufen. Deshalb muss man auch immer wieder auf seine Geschwindigkeit achten, um nicht zu langsam zu werden. Meine Schnitte bei Kilometer 13-18 sprechen ihre Sprache (3:18, 3:21, 3:25, 3:18, 3:20 und 3:20).
Kurz vor dem 20. wollte ich dann nochmal versuchen alles rauszuholen, was mir mit Schnitten beim 20. km=3:15 und 21.km =3:20 auch einigermaßen gelang.

 

Das Ziel
Erschöpft, aber auch nach der Zielüberquerung noch auf den Beinen, kam ich dann mit einer Zeit von 1:09,46 im Ziel an. Aus Deutschland war nur Frank Schauer (1:07;47) und Haftom Weldaj (1:07;04) besser. Letzter hat seine PB und Zeit aus dem letzten Jahr mal um fast 2 Minuten verbessert.

 

Natalie kam auch nur ca. 11 Minuten später als 2. Frau ins Ziel, womit sie nie gerechnet hätte. Somit hatten wir dieses Jahr beide zwei gute Leistungen hier erlaufen können. Denn letztes Jahr habe ich Natalie noch Tempo gemacht. Weitere Deutsche auf den Plätzen drei und vier waren Karoline Robe (1:21:31) und Gwendolyn Mewes (1:21;41).

 

Fazit
Die Strecke ist zwar nicht einfach, aber die äußeren Bedingungen (klare Luft, meist kein Wind und angenehme Temperaturen) sorgen doch für schnelle Zeiten.
Ich werde jetzt erst einmal 2-3 Tage pausieren, da meine Waden schon herrlichen Muskelkater verspüren und deshalb muss ich diese dann auch mal schonen.

Der Lauf war ja eigentlich nur eine Zwischenstation und kein Saisonhöhepunkt. Somit beginnt ab der nächsten Woche wieder das Training für die Saison 2018. Der nächste Lauf wird aber erst der Oeverseelauf an Silvester am 31.12 sein. Bis dahin heißt es konstant zu trainieren.

 

Montag

Der Montag begann dann auch früh (6:40) mit dem Aufstehen, denn wir wollten schon wieder mit dem Bus um 08:30 los.
Zudem hatten einige noch vor in der Bank vor Ort ihre Preisgelder (die in Form von Schecks ausgegeben wurden) zu tauschen. Leider nimmt die Bank die nur an, wenn man seine Steuerunterlagen dabei hat. Tipp fürs nächste Mal: Bei der Preisgelderabholung auf der Veranstaltung sagen man habe keinen Personalausweis dabei, dann wird das Geld auf das deutsche Girokonto überwiesen.


Nach einer pünktlichen Abfahrt um 8:30 und einer 30-minütigen Pause auf dem Brenner in Österreich kamen doch trotz Schnee und Minusgraden optimal um 14 Uhr am Hauptbahnhof an. Natalie und ich haben dann noch lecker beim Thailänder gegessen und eine kurze Runde in der Innenstadt von München gedreht ehe wir mit der S-Bahn wieder Richtung Hauptbahnhof gefahren sind. Der Zug sollte dann um 16:18 abfahren, was er auch tat.
Der Umstieg in Würzburg verlief auch reibungslos und Spitzplatzreservierungen waren hier nicht nötig.

Über mein Training halte ich Euch natürlich auf dem Laufenden...

 

Euer Pascal

 

 

Danke an Luise Krieghoff für das super Bild!

 

 

 

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Kleiner Trainingszwischenstand für meinen HM in Trentino

Die letzten Wochen, die auch mein letzter  Urlaub dieses Jahr waren, konnte ich nochmal sehr gut trainieren und bin von Erkältungen um mich herum verschont geblieben. 

Ich konnte in beiden Wochen über 90 qualitativ hochwertige Wochenkilometer sammeln.  Ich habe jeweils eine Doppeleinheit gemacht und dafür jedoch einen Pausetag eingelegt. 

Es gab eine 2 x 5km Tempoeinheit und 4 x 300m Bergansprungläufe dazwischen zusätzlich Berganläufe.

Meine Finaleinheit am Donnerstag, den 2.11 war ein 20km Tempodauerlauf Schnitt 3:42 min/km mit 110 HM. Dieser war damit sehr zufriedenstellend. Die nächsten Tage wird es jetzt ein wenig ruhiger und Montag und Freitag wird Pause gemacht. Unsere Hinreise nach Trentino beginnt dann schon am kommenden Freitag um 5:55 h mit dem Zug in Hamburg nach München.

 

Fazit:

Ich bin mit dem Training der letzten 14 Tage sehr zufrieden und freue mich auf den Lauf in Italien.

 

Ausblick Trentino:

Ich habe mir keine bestimmt Zeit vorgenommen. Unter 1:10 wäre schon toll, aber ich versuche eher auf Platzierung zu laufen, da es für die ersten acht Prämien gibt. Ich werde versuchen mit den ersten 8 Läufern mitzulaufen und am Ende hoffentlich noch den einen oder anderen Läufer auf den letzten Kilometern einzusammeln. Das motiviert und ist damit auch eine Art gesteigerter Lauf. Die ersten drei Plätze sind sowieso unrealistisch, da die drei Kenianer dort meist um die 1:05 h laufen werden. Ich werde euch auf alle Fälle von dem langen Wochenende berichten. 

 

Danke:

An den Cereal-club.de für meine selbstgemixten Porridges-Variationen im Urlaub. Auch ein herzliches Dankeschön an wellnuss.de für unsere tägliche Nussration. Auch hat mich der Besuch bei Pharma Nord wieder mit allen Mittel versorgt und bestimmt auch deren super Bio-Zinkpräparat (welches leider nur telefonisch 0461/141400 in Flensburg bestellt werden kann) dazu beigetragen nicht krank zu werden. Zu guter Letzt natürlich auch das Bio-Gemüse und Bio-Obst von Söth´s Bioland. Danke an meine Sponsoren, für die Versorgung in meinem Trainingslager hier im Norden.

 

 

Euer Pascal

 

 

P.s. Das Bild stammt aus London von unserem Aufenthalt im August.

 

 

Spontane Anmeldung für den Büdelsdorfer Eiderlauf

In Büdelsdorf bin ich letztes Jahr seit 12 Jahren nicht erneut Erster geworden und auch dieses Jahr blieb mir nur der 2. Platz und der 13. Sieg verwehrt. Aber mehr dazu jetzt...

 

Eine Woche vorher

Ich hatte mir überlegt beim 28. Eiderlauf zu erneut zu starten. Ich wollte diesen besonderen Lauf, der gleichzeitig bei uns um die Ecke liegt, auch dieses Jahr wieder mitlaufen. Kurz nachdem ich die Info erhalten hatte, dass auch Karsten Meier mitlaufen würde, wusste ich, dass es mit dem Sieg schwer werden würde. Karsten ist auch nach einer Saisonpause noch eine andere Hausnummer mit seiner 29:40 min dieses Jahr auf der Bahn über 10.000m. 

 

Der Tag

Das Wetter war super für den Tag. Morgens noch bewölkt und leicht neblig. Es war auf alle Fälle wieder schön so viele bekannt Gesichter zu treffen. Auch waren bei den Frauen Schleswig-Holsteins Spitzenathletinnen am Start. Zu Natalies Freude meldete Isabell dann noch auf kurze Strecke, so dass es zu einem Dreikampf zwischen Maya, Victoria und Natalie kam. Bei den Männern war neben Karsten noch Andreas Keil-Formeck und Mansor gemeldet, die um die Plätze auf dem Treppchen laufen würden.

 

Der Lauf

Es ging dann 10:15 h los. Der 1. Kilometer war meiner Meinung recht schnell mit 3:11, bei dem Mansor und Karsten die Pace machten. Auch bergab, kurz hinter dem 1. Kilometer, drücken Karsten und Mansor aufs Tempo, gefolgt von Andreas und mir. Erst bei Kilometer 2 (3:11)  hatten Karsten und ich die Beiden leicht abgeschüttelt. Dann konnte ich das Tempo von Karsten noch bis 3,5km halten. Ab dann war mir das Tempo dann auch einen Schritt zu schnell.

Von hinten kam aber auch nichts. Obwohl ich das im Lauf nicht so wahrnahm und immer versuchte mein Tempo hoch zuhalten, denn zweiter wollte ich schließlich schon werden. Die Strecke zurück an der Eider entlang, geht dann immer recht schnell vorbei.

Ab da laufen wir wieder auf die 5,6km Läufer auf. Hier muss man ein wenig zickzack laufen, was aber nicht so schlimm ist. Der letzte Anstieg hatte es dann wieder in sich und der Kilometer war dann "nur" 3:23 min/km. Dafür konnte ich den 11. Kilometer wieder in 3:06 laufen, was ich dann ganz gut fand. Natalie kam einige Minuten später, aber mit ihrer besten Zeit in Büdelsdorf als 2. ins Ziel. Damit hatte sie dann nicht gerechnet. Somit waren wir beiden mit einem 2. Platz und guten Zeiten sehr zufrieden.

Das gemeinsame Auslaufen mit den Anderen war auch wieder nett und es wurde noch die eine oder andere Trainingsmethode ausgetauscht. Hierbei habe ich auch gemerkt, dass Kasten und ich was das Training und die Pausentage angeht meist einer Meinung sind. 

 

Fazit:

Auch wenn es heute wieder nicht zum Sieg gereicht hat, bin ich dennoch zufrieden gewesen, denn es war einige Sekunden schneller als 2016. Wenn ich jetzt die nächsten 10 Jahre immer auf dem 2. Platz landen würde, würde mir das völlig reichen.. ;)

Ich habe mir jetzt vorgenommen weiterhin jedes Mal dort teilzunehmen bis ich einen 13. Sieg einfahren werde, oder nicht mehr aufs Treppchen komme. Bin gespannt was in den nächsten Jahren hier passieren wird.

 

Ausblick:

Ab dem 20.10 habe ich 2 Wochen Urlaub, die ich dann zum trainieren für Trentino am 12.11 nutzen werde. Einen Bericht über das Training werden ich Anfang November schreiben. 

 

 

Euer Pascal

 

 

 Foto R. Müller.

 

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Danke an meine Sponsoren:

 

 

www.cereal-club.de  Müsli selber mixen

 

www.eatchacha.com thailändisches Essen 

 

www.wellnuss.de edle Nussmischungen

 

www.pharmanord.de hochwertige Nahrungsergänzungen

 

www.soeths-bioland.de eigene Bio Lebensmittel /Gemüse / Obst

 

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Mehr als ein 10 KM Testlauf in Elmshorn

Elmshorn ist für mich immer eine gute Strecke gewesen. Hier habe ich viele Siege errungen und bin gute Zeiten gelaufen. Deshalb hatte ich mich auch dieses Mal sehr darauf gefreut. Der Start wurde auf 9:30 verschoben, da die 10 km zuerst gestartet wurden. Sonst begann es immer mit den 5 km Läufen.

 

Die Bedingungen für morgens 9:30 waren aber echt gut. Kein Wind, relativ kühl und Sonne. Es gab auch keine Anfahrtsprobleme und bei der Startnummernausgabe war auch noch nicht viel los. So kann ein früher Start auch mal echt entspannt ablaufen...

 

Der Lauf:

Um 9:30 ging es dann pünktlich los. Es bildete sich gleich eine 3er Gruppe mit Mansor und Johannes, einem Läufer aus Rechberghausen, der hier bei seiner Mutter zu Gast war. Mansor musste bei ca. 2 km abreißen lassen und ich versuchte Johannes mit kleinen Tempospitzen auf Distanz zu halten. Was mir dann auch ab dem 3. Kilometer ganz gut gelang.

Die ersten Kilometer waren auf meiner Uhr deshalb auch etwas zu schnell. Da die Strecke im Park sehr verändert wurde, musste man jetzt mehr Kurven laufen, was sich leider negativ auf die Geschwindigkeit auswirkte. Die Strecke ist dadurch definitiv langsamer geworden, als ich sie bei meinem Sieg 2014 in Streckenrekordzeit (31:23) gelaufen bin.

Auch war der Boden/Belag noch etwas feucht an diesem Morgen. Meine Durchgangszeit bei 5 Kilometer war eine 15:52, womit ich noch recht zufrieden war. Leider wurde es im Park auf der 2. Runde nicht einfacher. Zum Glück konnte ich den letzten Kilometer noch zulegen und bin nicht eingebrochen.

Ich bin eher nicht Kamikaze um die scharfen Kurven gelaufen und habe dadurch Zeit verloren. Mit meiner Zielzeit von 32:18 bin ich dann auch zufrieden. Als 2. kam dann Johannes mit einer 33.02 und Mansor mit einer 33:49 in Ziel.

Natalie ist hinter Isabell 2. geworden, aber Natalie war mit der Zeit (obwohl es hier ihre schnellste Zeit war) gar nicht zufrieden. Ich denke aber, dass spornt sie jetzt umso mehr an...

 

Danke:

Ein herzlichen Dank geht an meinen Vater und meinen Opa, die sich meinen Lauf an der Strecke angeschaut und mich angefeuert haben. Aber natürlich auch die vielen Zuschauer im Zielbereich, die uns alle beklatscht, angefeuert und meinen Namen gerufen haben. Es ist ein schönes Gefühl... und mein Ansporn für die nächste Zeit.  

 

 

Fazit:

Für den zweiten Lauf nach meiner Pause und 4 Wochen Training bin ich sehr zufrieden. Ich hatte keine Probleme oder "Wehwehchen" während dessen. Auch bin ich nicht eingebrochen und hatte hinten raus noch Kraft etwas zuzusetzen. Somit macht mich der weitere Verlauf doch optimistisch. Auch der Lauf am Montag Abend lief schon wieder rund im 3:52/km Schnitt.

 

 

Ausblick:

Da Natalie die Reise nach Trentino gewonnen hat und ich jetzt vom Veranstalter einen Freistart für den Halbmarathon bekommen habe, heißt es jetzt am 12.11.2017 erneut Halbmarathon in Italien laufen. Die Strecke war echt schön letztes Jahr und die Luft war sehr kühl und sauerstoffreich. Hoffen wir, dass es dieses Jahr auch so gute Bedingungen werden. Deshalb werde ich jetzt die Kilometer etwas erhöhen, aber kein spezielles Halbmarathontraining machen.

 

 

Euer Pascal

 

 

 

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11 km Grenzlauf in Krusau

Heute stand der Grenzlauf als erster Test nach meiner Saisonpause an. Es waren 11,4 km zu laufen. 300 Meter weniger als früher, da die Strecke seit dem letzten Jahr ein wenig verändert wurde. Das letzte Mal hatte ich hier 2013 gewonnen und 2014 bin ich dank eines sehr starken Dänen zweiter geworden.

Auch dieses Jahr hatte ich wieder mit dänischer Konkurrenz gerechnet.

 

Der Lauf:

 

Der Start war dann pünktlich um 14:00 Uhr. Es setzte sich gleich ein schneller Däne von mir ab. Ich hatte aber vorher schon gesehen, dass dieser nur die 5,5 km laufen würde. Mein erster & zweiter Kilometer  waren  beide eine 3:15' auf der Uhr.   Damit war ich sehr zufrieden. 

Auch war ich erleichtert, als der Däne wirklich bei 2,5 km abbog um sich auf die kurze Runde zu machen. Ich lief/raste dann den steilsten Berg der gesamte Strecke hinab. Dass man den bei Kilometer 9 wieder hoch durfte, wollte ich dann noch nicht wissen. Die nächsten Kilometer waren dann entsprechend der Strecke langsamer. Wenn ich nicht so durch die Natur geheizt wäre, hätte man die schöne Landschaft hier wirklich bewundern können, das gelingt mir aber meist nur, wenn ich Natalie pacen darf. 

 

Grenzlauf im wahrsten Sinne des Wortes

 

Da wir hier kurz in Deutschland einlaufen und dann wieder nach Dänemark zurücklaufen, musste man seinen Personalausweis mitführen, welcher aber auf der Strecke nicht gezeigt werden musste ;) Jedoch hat der Veranstalter keine Sondergenehmigung für den Lauf erhalten und somit war dieses halt Pflicht.

 

Halbe Strecke geschafft

 

Ab dem 5. Kilometer wurde es dann wieder schwierig, denn jetzt kam ein weiterer Anstieg, der es in sich hatte. Dann folgten immer wieder Passagen hoch und runter. Ab Kilometer 9 war dann der fiese Anstieg am Berg, den ich zuvor noch in 3:02 hinuntergelaufen bin. Berghoch waren es dann immer noch eine 3:56'. Ab dann lief man auch auf die Läufer des 5,5 Kilometerlaufs auf. Der Fahrradfahrer versuchte mir den Weg auf der rechten Seite freizuhalten, was größtenteils auch funktionierte. Der letzte volle Kilometer auf der Uhr war eine 3:14. Ich bin dann mit  38:02 min als erster und ca. 2 Minuten Vorsprung in Ziel gekommen. 

Natalie kam übrigens als erste Frau (und 4. Mann) ins Ziel. Die beiden Blumensträuße für den Sieg schmücken zu Natalies Freude jetzt ihr Zimmer... 

 

 

Fazit: Insgesamt bin ich mit dem Lauf in 3:23min/km und 150 Höhenmetern sehr zufrieden. Ich denke, wenn ich in den nächsten 2 Wochen gut trainieren kann bin ich gut für Elmshorn gerüstet. Motivation und Selbstvertrauen ist auf alle Fälle wieder vorhanden. Als Preis gab es, übrigens für den Ersten, 1.000 Kronen.

 

Euer Pascal

      

 

 

 

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Leistungssteigerung durch NEM

Natalie und ich nehmen seit wir mit dem Laufen "professioneller" angefangen haben NEM (Nahrungsergänzungsmittel).  In den Jahren haben sich besonders hilfreiche NEM herausgestellt.

Hier möchte ich euch kurz zusammenfassen, was kurz-, mittel- und langfristig für Läufer unserer Meinung nach nützlich ist.

 

Kurzfristig

 

Als kurzfristig nützlich haben sich Citullin-Malat und Taurin herausgestellt. Warum die Aminosäure Taurin so interessant ist, erfahrt ihr hier.  In der Wettkampfwoche haben sich zudem auch noch Chrom, Kalium und Bor als sehr hilfreich erwiesen. Warum, das könnt ihr ebenfalls hier nachlesen. 

 

Mittelfristig

 

...sollte man man auf Zink, Selen Vitamin A und Vitamin C nicht verzichten. Zum Glück gibt es eine Tablette für die tägliche Einnahme, die alles ausreichend beinhaltet. Hier zu bekommen (Gutscheincode: PD116 =20% Rabatt)

 

Langfristig

 

...macht es Sinn zu einem Vitamin D Präparat Vitamin K2 zusätzlich einzunehmen, damit sich das Calcium auch im Knochen einlagert.

Nur das K2 lagert aus dem Blut das vorhandene Calcium wieder in die Knochen ein. Das Vitamin D spült es nur aus.

Deshalb bekommen möglicherweise einige Läufer  Ermüdungsbrüche, da erstens die Belastung zu schnell gesteigert wurde und zweitens nicht genügend Calcium in die Knochen zurück gebracht wird.

 

Auch halte ich viel von Gelatine, da es den Knorpeln und Bändern hilft bei der Anpassung der hohen Trainingsbelastung. Einfach einen Löffel in euer Müsli, Pancake-Teig oder Joghurt möglichst zum Abend hin. Außerdem achte ich auf min zwei Eier am Tag, diese versorgen einen mit vielen wichtigen Nährstoffen und Vitaminen (bis auf Vitamin C). 

 

Fremde Erfolge mit NEM

 

Ich kann euch natürlich viel erzählen, was ich einnehme und, dass ich damit erfolgreich gelaufen bin. Deshalb freute es mich umso mehr, als Yannick Stubbe nach der Landesmeisterschaft in Kaltenkirchen auf mich zugekommen ist und fragte, was er denn hinsichtlich Ernährung optimieren könne. Ich habe ihm dann zu oben genannten NEM und einem Limetten-Salz-Getränk am Morgen geraten und das hat super Wirkung bei ihm gezeigt!

 

Yannicks Entwicklung 10km Straße in nur drei Monaten:

 

1. Mai 2017 LM Kaltenkirchen  Zeit: 31:51

 

3. September DM Bad Liebenzell Zeit: 30:25

 

P.S. Yannick nimmt mein Power-Frühstück immer 3 Stunden und 15 Minuten vor seinem Wettkampf ein und dann mit nur ganz wenigen Korinthen. Also jeder optimiert es sich so, wie er es braucht und am besten verträgt. 

 

 

Wer nicht fragt...

 

Wer NEM auf eigene Faust einnehmen will, sollte bei NEM jedoch immer darauf achten, dass diese unter strengen Kontrollen (möglichst Arzneimittelverordnung / wie bei Pharma Nord) hergestellt werden oder auf der Kölner Liste stehen. Denn NEM kann jeder in Deutschland produzieren und vertreiben, er muss diese nur beim Staat anmelden. Kontrolle und die Sicherheit, was sich wirklich darin versteckt, hat man nämlich sonst nicht. 

 

Rückblick

 

Die letzten beiden Wochen habe ich nach meiner Saisonpause wieder langsam mit dem Training angefangen. Ab Montag (18.9/mein erster Arbeitstag) dann auch wieder 6 x die Woche.  Zunächst stehen aber zuerst Dauerläufe und Grundlage /Krafttraining an.

 

Ausblick

 

Morgen werden wir beim Grenzlauf (11,5km) in Krusau (DK) starten. Ich hoffe hier ein erstes Gespür dafür zu bekommen, ob meine Pause erfolgreich war.

Was meine Ziele hier angeht bin ich zurückhaltend. Ein Platz auf dem Podium wäre schön.

 

Am 8.10.2017 haben Natalie und ich für den Elmshorner Stadtlauf gemeldet. Die Landesmeistertitel Halbmarathon werden somit erstmals nach 3 Jahren wieder an zwei neue Seiger gehen. Der Halbmarathon passt uns dieses Jahr nicht so gut in die Planung und zudem mögen wir beide den Lauf in Elmshorn sehr gerne. In Elmshorn halte ich immer noch den Streckenrekord von 31:23 min.

 

Hier wird man dann erstmals sehen, wie sich ein Lauf 4 Wochen nach meiner Saisonpause anfühlen wird. Meistens lief ich hier eins meiner letzten Rennen in der Saison. Ich werde nach dem Lauf wieder berichten.

 

Euer 


Pascal

...meine ersten Schritte nach der Saisonpause

Ab gestern bin ich wieder ein Läufer und es fühlt sich nach dem Lauf wieder richtig schön an.

Die Laufstrecke, die ich mir ausgewählt habe war mit Ascheffel vielleicht nicht die Beste zum einsteigen nach 2 Wochen Pause, aber Natalie wollte was härteres trainieren und so sind wir eben dorthin gefahren. 

Die ersten Meter bergablaufen waren für Natalie schon zu langsam und sie lief dann gleich mal in 3:35' den Berg herunter. Ich folgte mit 10 Sek. dahinter. Den Abstand behielten wir dann nahezu bei.

Meine Beine fühlten sich auf den ersten Kilometern an, als müssten sich erst neue Äderchen bilden, um das Bein mit Sauerstoff zu versorgen. Es kribbelte auch leicht.

Ich lief in Ascheffel eine extra Runde, denn ich dachte  damit einige Höhenmeter zu sparen, was nicht unbedingt der Fall war. So lief ich danach Natalie entgegen. Bei ca. 5 km liefen wir die letzten 3 Km aus Ascheffel zum Aschberg zusammen. 

 

Auf meinen letzten Metern alleine überholte mich noch Lars Apitz am Aschberg mit dem Rennrad und grüßte ganz nett. Übrigens: Lars, ich habe es bemerkt, aber mehr als ein "hi" war da noch nicht möglich... ;)

 

Für den ersten Lauf nach 2 Wochen war ich zufrieden, die Atmung war gut, die Beine waren es nicht, aber das ist das gute am Laufen der Erfolg/ die Verbesserung kommt mit jedem neuen Tag.

 

Heute Morgen bin ich dann gleich morgens gelaufen bei blauem Himmel und voller Sonne. Kühl war es noch, aber auch angenehm. Meine Oberschenkel wissen schon, was Sie in den letzten 24 Stunden gemacht haben. Heute Nachmittag steht dann ein langer Dauerlauf mit Natalie an, bei der ich sie aber nur auf dem Rad begleite... das wird schon hart genug (für mich ;)!

 

Euer Pascal

Erstens läuft es anders und zweitens als man plant...

Eigentlich wollte ich jetzt in meinem Urlaub schön trainieren, für meine letzten Wettkämpfe im September, aber es kam anders. Deshalb schreibe ich euch nun aus dem Wohnzimmer diese Zeilen.

Inselparklauf
Mittwoch hatten Natalie und ich noch relativ spontan entschieden beim Elitelauf in Wilhelmsburg über die 3km teilzunehmen, welcher nach 3 Jahren für mich sogar auf dem Treppchen endete und das in 9:00 min. 
Nur Lennart war 4 Sekunden vor mir ins Ziel gekommen und hatte den Sieg verdient heimgelaufen (einen Startplatz für den LZDM 2018 halte ich dir übrigens frei Lennart ;).
Training mit Natalie
Donnerstag absolvierten Natalie und ich dann einen 15 km Lauf und Freitag morgen hatte ich mir morgens vor der Arbeit Bergsprints vorgenommen und auch durchgezogen. 
Zudem sollte man erwähnen, dass ich nachts nicht so gut die Woche geschlafen hatte und immer relativ früh auf war.
Zu viel für meinen Körper
Alles in allem war das wohl zu viel und ich bekam am Samstag (leider genau an meinem ersten Urlaubstag) Halsschmerzen. Am Samstag entschied ich mich deshalb auch Natalie bei ihrem 25km Lauf nur auf dem Fahrrad zu begleiten. Die Schmerzen wurden bis Sonntag schlimmer und ich nahm mir einen Pausetag. Ich hatte immer noch die Hoffnung die Erkältung abwenden zu können, leider vergeblich. Montag kam dann auch noch Schnupfen und Kopfschmerzen hinzu. Mein Besuch beim Arzt bestätigte meine Vermutung. Mindestens eine Woche Laufpause und eine entsprechende Krankmeldung bekam ich darüber hinaus auch noch.
Saisonpause
Somit ist meine Saison 2017 für mich gelaufen. Ich habe mich jetzt dazu entschieden 2 Wochen Laufpause zu machen und danach für die nächste Saison 2018 ab Anfang September wieder mit Grundlagen anzufangen. 
Gesundheit "läuft" vor
Natürlich ist so was immer unschön, aber ich hatte eine lange Saison von März bis August. Da musste definitiv eine Laufpause her und wenn mein Körper diese jetzt will, dann ist es halt so. Gesundheit geht vor, vor allem wenn man Laufen aus Leidenschaft betreibt und kein Profi ist (dennoch sollte auch ein Profi bei einer Erkältung auf Training verzichten, das ist klar!). 
Jetzt heißt es Ruhe, viel schlafen und Nahrungsergänzungsmittel (Zink, Vitamin-D, Multivitamin) nehmen. Auch damit ist die Krankheit natürlich nicht von heute auf morgen weg, aber man hilft dem Körper schon dabei schneller gesund zu werden und eine gute Basis gegen die nächste Erkältung zu legen. 
Euer
Pascal
P.s. Ich werde Natalie natürlich zum Halbmarathon nach Otterndorf begleiten und selber wohl erst wieder beim Grenzlauf in Krusau starten. 
Was aus den noch verbleibenden Wettkämpfen 2017 wird, werde ich Mitte September entscheiden. 
Die Halbmarathon LM ist für mich dieses Jahr jedoch nicht mehr im Fokus, was ich schade finde, denn den Titel habe ich jetzt schon 3 Jahre inne und einmal sogar mit einer 1:07:47...

 

Aus Läuferpärchen wird Läuferehepaar

Natalie und ich haben es getan! Wir sind nach 4 Jahren Beziehung am 4.8.2017 den "Bund fürs Leben" eingegangen. 

Es war ein wunderschöner Tag in Glücksburg. Begonnen hat es mit der Trauung im Schloss Glücksburg.

Wir hatten beide unsere engsten Familienmitglieder dabei.  Von dort sind wir dann weiter ins Rosenkaffee geschlendert. Dort hatte wir dann auch unsere extra für diesen Tag bestellte Torte bei eat-like-eve.de gegessen. Es gab für uns eine Himbeer-Pfirsich-Maracuja-Macadamia-Raw-Torte. Die war echt sehr lecker, aber auch durchaus deftig.

Von dort gestärkt ging es weiter mit der Familie zu unseren Ostseelodges von Glück in Sicht, die gerade erst neu eröffnet wurde. Hier haben wir dann noch einige Bilder am Strand und am Steg machen können, bevor wir uns schon wieder zum Essen in der Scheune Glücksburg aufmachen mussten.

Zum Glück hatten wir uns dann noch an den Strand von Glücksburg aufgemacht, um mit Marie einige Hochzeitsbilder (siehe Foto) zu machen. Wir hatten dazu genau 10 Minuten Zeit, bevor die Sonne hinter einer großen Wolke für den Tag verschwand. So ein Tag geht echt verdammt schnell vorbei und ich kann nur jedem raten den Tag vorher zu planen, damit man alles schafft, was man sich vornimmt...

 

Euer Pascal 

 

Danke für die vielen Glückwünsche über Facebook, Instagram und Whatsapp...

Unsere Trauung im Schloss mit meiner Schwester Nadine als Trauzeugin.

Berliner Citynacht 10km zum 3. Mal dabei

Am Samstag war es wieder so weit. Wir wollten zum dritten Mal an der Berliner Citynacht teilnehmen.

 

Berlin wir kommen

Wir kamen am Freitag gegen 16:30 in Berlin mit dem ICE an. Die Fahrt von ca. 1:40h geht wie im Nu um. Dann ging es direkt zu Fuß in die Friedrichsstraße ins Cha cha

Gestärkt machten wir uns dann mit unseren Koffern auf in unser Hotel direkt am Ku' Damm. 

Dort angekommen kochte ich mir dann noch Milchreis für später nach unserem Abendspaziergang. 

 

Samstag Morgen

Nach einer langen Nacht und einem Morgenspaziergang kamen wir pünktlich zur Öffnung um 10 Uhr im the Bowl an. Es ist ein kleines süßes Restaurant das nur zucker-, gluten- und vegane Speisen anbietet. Wir gönnten uns einen Superfood Porridge mit frischen Früchten. 

Nach einem Shoppingvormittag in Berlin ging es wieder zurück ins Hotel zur einer kleinen Mittagsstunde.

 

Samstag Nachmittag

Nach dieser gingen wir erneut raus und guckten uns im KaDeWe ein wenig um. Pünktlich um 17:15 waren wir dann wieder zurück und 5 Minuten später klopfte Yannick auch schon an unsere Tür. Ich hatte ihn zu meinem Power-Frühstück eingeladen. Auf mein Power-Frühstück wollte Natalie heute verzichten und hatte sich stattdessen einen veganen Kuchen und einen Kokosnuss Joghurt besorgt.

 

Startnummern

Gegen 18:15 machten wir uns auf ins Azimut Hotel, wo wir ("Eliteläufer") unsere Startnummern abholen sollten. Hier gab es die letzten Infos zum Lauf und jede Menge schnelle, bekannte Gesichter.

 

Einlaufen 

 

Kurz vor unserem Einlaufen wurde Natalie dann richtig schlecht. Entweder der Kuchen, der auch schon am Vortag in der Theke gestanden hatte, oder der drei Stunden ungekühlte Kokosnussjoghurt waren schlecht! Das Einlaufen hatte Sie noch mitgemacht, die Tempoverschärfung zum Ende der 3 km Runde, gaben ihr aber den Rat, es heute wohl sein zu lassen. Schade für Natalie, denn ich glaube sie ist zurzeit richtig gut drauf. Einzig das etwas schwüle Wetter hätte heute ihre Leistung vielleicht etwas gebremst. Somit machte ich mich dann alleine mit Yannick auf zum Start.

 

Der Lauf

Pünktlich um 20:30h, dieses Jahr ohne Rollis vorweg, ging es dann auf die 10 Kilometer und hinter uns folgten uns knapp 10.000 weitere Läufer. Der erste Kilometer war dann vielleicht ein wenig zu schnell für mich ca. 3:03. Es bildete sich eine 2. Gruppe und in der wollte ich bleiben. Leider wollten meine Beine nicht schneller und hatten heute ihren eigenen Schritt. Ich wurde dann auch wenig später von Volker und Sebastian überholt. Es war von der Atmung her ok, aber die Beine waren einfach zufrieden mit dem Tempo und konnten nicht schneller. Die zweiten und dritten Kilometer waren mit 3:06 und 3:12 dementsprechend langsamer. Der 4., 5. und 6. 3:10 und 3:15 3:12 auch noch ok. Ab dem 7. Kilometer wurde es mit (denke dort geht es leicht bergauf oder gegen den Wind) 3:18, 3:17 und 3:17 schon einiges langsamer, aber vom Gefühl her dachte ich schneller geworden zu sein, was ja nicht der Fall war. Den letzten Kilometer konnte ich dann gegen einen von hinter kommenden Läufer noch mal alle Reserven mobilisieren und diesen Kilometer in 3:07 laufen. Also richtig fertig kann ich nicht gewesen sein, denn dann wäre so ein Kilometer nicht mehr möglich. 

 

Fazit:

Es stellt sich also die Frage, war das meine aktuelle Leistung nach der harten Saison und der Körper möchte eine Pause, oder sind die 3 Wochen Training noch nicht in den Beinen verarbeitet gewesen?

 

Meine Zeit war mit 32:02 ja nicht schlecht, aber natürlich hinter meinen Erwartungen. Platz 26. zeigt, wie stark das Feld dieses Jahr besetzt war. 25. Läufer unter 32 Minuten hat meist nur eine DM zu bieten. Zudem unter den 25. Läufern bis auf wenige alles Deutsche waren.

 

Jannick ist heute mit 31:04 eine richtig geile Zeit gelaufen, ob es auch an meinem Power-Frühstück lag, bleibt sein Geheimnis :) Glückwunsch auch an Sebastian Kohlwes der das erste Mal über 10km unter 32 geblieben ist. Für sein heftiges Training auch endlich mal nötig gewesen... 

 

 

Ausblick:

Ich werde im August am 11.8 bei der Nacht der Zehner zuschauen und dafür Natalie anfeuern. Selber werde ich den August zum trainieren nutzen und dann bei der LM 10.000m (27.8) versuchen meine PB über diese Strecke zu verbessern.

Im September stehen dann mit dem HM in Otterndorf und dem Grenzlauf in Krusau noch 2 Wettkämpfe an, bei denen ich ich gerne teilnehmen möchte. Danach werde ich entscheiden, ob ich dann meine Saisonpause machen werde, um richtig erholt mit meiner Vorbereitung auf die Saison 2018 zu beginnen. Mein Ziel ist klar definiert: Die Landesrekorde in SH in der M35 über 10km und Halbmarathon laufen. Diesem Ziel werde ich alle Wettkämpfe unterordnen und kann deshalb auch nicht sagen, wo ich 2018 starten werde...

 

Euer 

 

Pascal

 

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Zwischenbericht meines Trainings

Nach dem Hella Halbmarathon habe ich, auch auf Anraten von Natalie, 4 Tage pausiert. Nur am Mittwoch bin ich 6 km gelaufen.

Ab Samstag ging es dann aber wieder mit dem Training los!

Die erste Woche konnte ich wieder qualitativ über 90 km trainieren. Die letzte Woche war auch mit 80 km voll ok. Zudem ich dort auch einige qualitativ hochwertige Einheiten und sogar einen Pausetag eingelegt habe. 

 

Diese Woche stand ein 25 km Lauf, Bergsprints und ein 12 km TDL auf dem Plan.

Am Wochenende kommt dann Samstag eine Doppeleinheit mit 300m und 1.000m Intervallen am Morgen und abends ein 10 km DL. Es sollen somit am Ende der Woche auch wieder an die 90 km in den Büchern stehen. 

Nächste Woche stehen dann aber auch 2 Pausentage auf dem Plan. Zudem laufe ich am 26.07. noch den 10km Hammerlauf der BSG HH für das Team Wellnuss mit. Ich plane mal mit einer 34:34, aber ich kenne die Laufstrecke nicht vollständig. 

 

Mit dem Training (ohne irgendwelche Wettkämpfe) bin ich sehr zufrieden und habe auch keine muskulären oder sonstigen Probleme. Aber dafür mache ich auch einiges vorsorglich, damit das so bleibt (div. Dehnungsübungen, Yoga, Massagen, Ernährung,...).

Samstag Abend stehe ich dann mit Natalie bei der Berliner City Nacht an der Startlinie. Ziel ist eine bessere Zeit als 2016 (31:35) und ein battle mit Yannick damit es 2:1 steht ;)

 

Freitag Abend geht es natürlich wieder ins Cha Cha und am Samstag Morgen kann man uns im "the Bowl" beim Brunchen antreffen..

 

Ich werde euch von der Berliner Citynacht die Woche drauf ausführlich berichten. Ergebnisse vorab gibt es hier. Dann erzähle ich auch von meiner weiteren Wettkampfplanung bis September.

 

 

Euer 

 

Pascal

 

 

 

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Hella Halbmarathon Hamburg

Hella Halbmarathon Hamburg

Gestern war es wieder so weit. Es stand die drittgrößte Halbmarathon Veranstaltung in Deutschland an. Der Hella Halbmarathon hat sich in den letzten Jahren, was die Finisher angeht, kontinuierlich steigern können. 

Dieses Jahr wurde auch die Strecke leicht verändert, damit sollten ca. 20 Höhenmeter herausgefallen sein.

Wenn ich mir die Höhenmeter auf meiner Uhr angucke und mit dem aus dem letzten Jahr vergleiche, dann sind das gerade mal 5m weniger gewesen und so fühlte sich das auch eher an. Aber mehr dazu jetzt hier...

 

Mein Morgen

Aufstehen 6:55;

Power-Frühstück kochen;

Magnesium Wasser trinken;

Power Frühstück essen;

bis 8 Uhr wieder ins Bett gelegt;

8 Uhr duschen gegangen;

8:30 alles Sachen sortiert und fast den Kleiderbeutelabschnitt auf die Tasche vergessen zu befestigen;

8:40 aus dem Haus und mit der U-Bahn nach St.Pauli gefahren;

9:07 angekommen und mit Jonas getroffen;

9:29 einlaufen gegangen (danke Jonas für das Aufpassen auf unsere Sachen);

9:50 final umgezogen und die Tasche im LKW abgegeben;

9:55 am Startbereich angekommen und noch einen Sprint gemacht;

9:58 einige Leute getroffen und begrüßt auch Yannick, auf den ich später noch zu sprechen komme ;)

10:00 Start zum Hella Halbmarathon 2017! 

 

Der Lauf

Dann ging es also los. Die Kenianer sollte man vor sich laufen haben und auch der 2. Gruppe, die ca. eine 66er Zeit anpeilte, wollte ich auch nicht folgen. Somit war ich der 1. Läufer der 3. Gruppe. Es war nicht wirklich meine Absicht Tempo zu machen, aber so war es dann eben. Die ersten drei Kilometer gingen schon recht stetig bergauf (siehe Höhenmeter unten aufgeschlüsselt).

Ab dem 5 km wusste ich, dass es gleich richtig bergab gehen würde und forderte Yannick auf (er war außer Konkurrenz in Kaltenkirchen bei der LM 4. in 31:51 geworden) mit mir mitzugehen und aus der Gruppe, in der sich auch die ersten beiden Frauen aufhielten, zu lösen.

Leider wurde der 9. Kilometer bei den es auch 22 HM bergab ging mit einer 2:58 viel zu schnell. Bei 10 km gingen wir noch mit einer 32:28 durch. Yannick konnte diese Pace auf den nächsten 11 km halten und mit einer 1:08:27 finishen.

Ich musste bei ca. 12 km abreißen lassen. Kurz vor Kilometer 14 hatte mich auch Jan Simon wieder eingeholt. Ich konnte noch ca. 1 Kilometer an ihm dran bleiben und musste dann auch abreißen lassen. Der Abstand vergrößerte sich auf den nächsten Kilometern aber nicht mehr viel, denn auch ihm war anzumerken, dass es heute echt hart war.

Die Adidias Runners "Motivationsschleuse" auf der Alsterbrücke war zwar wieder echt nice zu durchlaufen, aber die haben dort bei der schmalen Gasse meinem Trommelfell einiges abverlangt. Dennoch immer besser als keine Zuschauer und Anfeuerungen zu haben. 

Auch braucht sich keiner mehr wundern, warum die letzten 4 Kilometer so schwer waren, die gingen alle berghoch und der letzte Kilometer sogar mit 10 Höhenmeter recht deutlich. Hier war dann auch nur noch eine 3:22 drin, die sich definitiv wie eine flache 3 anfühlte.  Ich konnte den Abstand zu Simon noch auf 9 Sekunden drücken, aber das war definitiv alles an dem Tag. Somit kam ich mit einer 1:09:39 in Ziel. Nach 1:22 kam dann Natalie gepacet von Jonas ins Ziel. Für sie war die schwüle Luft gar nicht gut und machte sich spürbar bei ihrer Zeit bemerkbar. Sie hatte eigentlich mit einer 1:20 gerechnet und dementsprechend leicht enttäuscht. 

 

Leistungssprung durch Ernährung?

Yannick (muss noch kurz erwähnt werden) hatte mich nach der LM angeschrieben, da er auf meiner Homepage einige Ernährungstipps angeschaut hatte und wissen wollte, was ich denn so einnehme. Ich erzählte ihm die wichtigsten Sachen und das wollte er auch gleich umsetzten. Vor allem ging es um NEM und den täglichen Pfirsich, der viel Bor enthält. Hier könnt ihr dazu was interessantes nachlesen. Wir tauschen uns noch einige Male aus. Hierbei ging es darum, wann welche einzunehmen sind.

Natürlich hat er im letzten Monat auch einiges ins Training gesteckt, aber nach seiner 31:51 von vor 1 1/2 Monaten mal auf HM mit einer 32:28 über 10 Km durchzugehen und das Tempo zu konstant zu halten, zeugt schon von einem Leistungssprung. Ich bin deshalb auch glücklich darüber, dass er damit so eine Leistung über seinem ersten Halbmarathon geschafft hat und damit sogar 2. Deutscher geworden ist.

 

Homepage bleibt online

Meine Homepage ist somit wieder einmal dafür verantwortlich gewesen, dass sich Läufer intensiv mit Ernährung beschäftigen und neue Dinge ausprobieren möchten.  Deshalb werde ich meine Homepage auch mindestens bis 2022 online haben, denn ich habe im Mai den Vertrag bei meinem Anbieter um gleich 5 Jahre (wegen der günstigeren Preise) im voraus verlängert. 

 

Fazit:

Mit meinen durchschnittlich 54 Wochenkilometer der letzten 6 Wochen auch hier nachzuschauen, bin ich mit dem Lauf und der Zeit sehr zufrieden. Zumal ich letztes Jahr den HM etwas langsamer gelaufen bin und dennoch einige Monate später im September bei der DM eine flache 31 laufen konnte. Auch habe ich mitte August bis mitte September Urlaub um wieder "entspannt" trainieren zu können. 

 

Vorschau Juli:

Jetzt werde ich mich erstmal eine Woche erholen von den vielen Wettkämpfen der letzten Zeit. Ab Montag beginne ich dann wieder mit dem Training für die Adidas Citynacht in Berlin am 29.7.2017. Dort habe ich nämlich jetzt eine Rechnung mit Yannick offen, denn es steht 1:1;) 3 Tage vorher werden Natalie und ich noch an dem Betriebssportlauf Hammer Park für Wellnuss an den Start gehen. Ansonsten wird der Juli nur trainiert, was sich positiv auf meine Laufleistung aufwirken sollte. 

 

 

p.s. Höhenmeter (fett= positiver Anstieg) je Kilometer netto (wirklicher An-/Abstieg):

 

1km=5

2km=7

3km=3

4km=-1

5km=-4

6 km=1

7km=0

8km=-4

9km=-22

10km=-5

11km=3

12km=5

13km=4

14km=-9

15km=4

16km=0

17km=-2

18km=2

19km=2

20km=5

21km=10

 

 

Euer Pascal

 

 

 

Danke an:

 

www.cereal-club.de  und an Sacha wieder für das Zugucken und deinen Besuch beim Zieleinlauf! 

www.eatchacha.com für das Essen am Vortag bei euch!

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www.pharmanord.de Für das Magnesium gegen kaputte Waden!

www.soeths-bioland.de für das Bio Obst und Gemüse und vor allem die eigenen Erdbeeren!

www.soeths-biokiste.de für unsere geplante Lieferung um den 4. August!

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Detlef für das Bild!

10 km "Rund um Ratekau"

Nachtrag Hamburger Nachtlauf

 

Kleiner Nachtrag vom Hamburger Sportscheck Nachtlauf. Hier bin ich am Freitag "nur" 3. geworden.

 

Ich hatte mir vorgenommen, nur etwas lockerer mit zulaufen, da Natalie auch teilnehmen wollte und durch das Fehlen von Isabell gute Chancen hatte den Nachtlauf über 7,5 km auch einmal zu gewinnen. Ich hatte diesen Lauf 2015 gewonnen und ihr immer von meinem coolen Einlaufbild mit Zielbanner vorgeschwärmt. 

Ich wollte aber keinen richtig schnellen Lauf daraus machen. Ich baute darauf, dass meine rechtzeitige Anmeldung in der Meldeliste dafür sorgte, dass sich andere gute Hamburger Läufer über die 15 km anmelden würden..

Das geschah dann auch, denn so war es letztes Jahr auch, als ich die 15 km gelaufen bin.

 

Zwei unbekannte Gesichter

Ich hatte die Rechnung aber nicht mit Fabian Gering und einem finnischen 3000m Hindernis Läufer gemacht. Als letzterer den 2. Kilometer mal mit 3:04 einstreute, entschied ich, da bleibst du heute nicht dran. Ich lief gemütlich mein Ding und den 3. Platz nach Hause. 

Es war aber dennoch cool, Fabian Gehring, den Vize Europameister der U20 (30:20/10.000m), mal kennen gelernt zu haben. Er studiert gerade in Rostock Medizin und war extra für diese Event nach Hamburg gefahren. So ähnlich wie ich letztes Jahr in Bremen bei Nachlauf! Er trainiere nur 30 km die Woche und konnte die letzte Tempoverschärfung 500m vor Schluss nicht mehr mitgehen. Ich bin gespannt was wir nach seinem Studium noch von ihm hören werden...

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Rund um Ratekau

Jens, der Organisator des Laufes, hatte mich einige Tage darüber informiert, dass dieses Jahr zwei schnelle Äthiopier gemeldet sein. Außerdem war wieder Volker Goineau dabei, wie schon in den letzten Jahren auch. Ich wusste damit, es ging nur um einen Platz auf dem Treppchen, aber um mehr nicht.

 

Der Hauptlauf

Um 10:10h, etwas früher als geplant, startete dann das Feld des 10km Laufes aus dem Stadion heraus. Die beiden Äthiopier zeigten gleich, dass beide gekommen waren, um den Streckenrekord zu brechen und die 200 EURO Prämie dafür mitzunehmen. Auch Volker fing mit einer für mich leicht zu schnellen Pace an. So hatte er auf den ersten beiden Kilometern ca. 11 Sekunden Vorsprung herausgelaufen. Meine eigene Pace war ok und auf dieser Strecke kann man bei seiner Zielzeit später mal locker 20 Sekunden abziehen. Denn auf einer leichteren Strecke gibt es selten zweimal eine 180 Grad Kurve, die man sich dann noch in der zweiten Runde mit den Läufern die auf der 1. Runde sind, teilen darf. Nach 6,5 km waren aus dem Abstand 20 Sekunden geworden, die ich dann auch bis ins Ziel retten konnte. Ich war damit nur 10 Sekunden langsamer als letztes Jahr auf der Strecke. Mit meiner 32:06 min konnte ich somit zufrieden sein. 

 

Dennoch aufs Treppchen

Ich konnte trotz den 4. Platzes aber doch noch aufs Treppchen, da ich mit Marc Lage (Neumünsteraner) einen Läufer für unser o.t.n Team gewinnen konnte. Mit seiner Hilfe und zusammen mit Volker konnten wir die Mannschaftswertung für uns gewinnen. Wir hatten fast 4 Minuten Vorsprung vor dem zweiten Team (Mauritz). Somit ging ein weiteres Treppchenreiches Wochenende für Natalie und mich zu Ende, denn sie gewann bei den Frauen und hatte ein weiteres Zielbannerfoto sogar mit Konfetti bekommen.  

 

Fazit

Da mein Fokus zur Zeit auf Wettkämpfen liegt, habe ich zwischen den Läufen nicht wirklich Zeit für effektives Tempotraining. Wenn man immer nur Wettkämpfe mitnimmt, weil man keine Veranstaltung verpassen möchte, macht dich das aufgrund deines fehlenden Tempotraining nicht wirklich schneller. Zudem braucht der Körper auch dann mal eine ruhigere Phase um das Training wieder gut verarbeiten zu können. 

 

Vorschau

Ich werde als letzten Lauf vor einer kleinen Sommerpause am Sonntag den Hella Halbmarathon mitlaufen. Aufgrund der Absage von Steffen Uliczka sind jetzt mit Jan Simon, Mourad und ich drei deutsche Läufer auf Augenhöhe am Start, die alle schon mal eine 1:09 und besser in HM gelaufen sind. Es kann also am Sonntag spannend werden.

Ich sehe meine Stärke schon immer auf den längeren Distanzen, auch wenn das gegen beide nicht leicht wird, werde ich noch einmal alles auffahren.

 

Vom Cha Cha Essen am Abend, Mangostreifen später als Nachtisch von WellnussPower-Frühstück am Laufmorgen und meine qualitativ hochwertigen Nahrungsergänzungsmittel von Pharma Nord vorher.

Zudem vertraue ich auf meinen gut trainieren Fettstoffwechsel. Man muss auch mal "all in" laufen und etwas riskieren...

 

Euer 

 

Pascal

 

 

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p.s. Auch an Fabian Braun für das Foto.

4. gemeinsamer Sieg auf der Holstenköste in Neumünster

 

Am Freitag stand mit der Holstenköste ein für uns sehr bedeutender Wettkampf auf dem Plan.

 

Emotionaler Lauf

Hier hatten wir 2013, nur wenige Wochen nach unserem Kennenlernen in Niebüll, unseren ersten gemeinsamen Lauf.

Wir sind damals beide 2. geworden. Ab 2014 konnten wir dort dann immer zusammen gewinnen. Weder Andrea, noch Steffen konnten uns diese Siege streitig machen. Andrea stieg 2014 nach 6 km aus dem Rennen aus und Steffen schafft es 2016 Jahr wegen Stau nicht rechtzeitig zum Start. Leider mussten wir dieses Jahr auf unseren dortigen  Moderator Hans-Erich Jungnickel verzichten, der krankheitsbedingt nicht mehr moderieren kann. Alles gute auf diesem Wege an dich, Hans-Erich.

 

Mit Peter Poppe hat der Veranstalter jedoch schnell eine gute Alterative gefunden. Peter kennt sich in der Szene gut aus und ist auf Laufveranstaltungen kein Unbekannter. Er moderierte bereits in Itzehoe, Büdelsdorf, Oeversee und Flensburg.

 

Nicht fest eingeplant

Wir waren für diesen Lauf nicht von Anfang an eingeplant, denn wir wussten  beide nicht, wie wir den "Flensburg Liebt Dich Marathon" verkraften würden. Wir beiden waren dort Partner und wollten bekannterweise den Halbmarathon laufen. Deshalb kam Hans-Dieter Höft erst knapp eine Woche vorher unsere feste Zusage zu dem Lauf. Es wäre schon sehr schade gewesen, diese so schöne Veranstaltung verpasst zu haben. 

 

Wieder am Start

Also wir waren dann doch am Start. Natalie lief mit ihrer 36er Zeit wieder an ihre Form von Drelsdorf Anfang des Jahres heran.

Ich versuchte das Rennen ruhiger anzugehen, was aber bei den vielen Anfeuerungen (denn eines muss man Neumünster lassen, Anfeuern und Begeisterung für Läufer haben sie) echt schwer war. Somit kam ich mit einer oberen 32er Zeit ins Ziel und freute mich dann gemeinsam mit jedem erfolgreichen Läufer, der die Ziellinie nach mir überquerte.

 

4. Sieg

Über diesen 4. gemeinsamen Sieg haben wir uns deshalb auch sehr gefreut. Eine hundertprozentige Zusage für 2018 können wir wieder nicht geben, denn wir sagen erst zu, wenn wir uns auch zu 99% sicher sind, denn Absagen zu müssen ist nicht so unser Ding (Krankheiten natürlich ausgeschlossen). Aber eingeplant ist der Lauf 2018 auf alle Fälle wieder. Dann zum ersten Mal in der AK 35 und vielleicht zum fünften mal in Folge und mein 9 Sieg dann insgesamt!

 

Nächster Tag

Am nächsten Tag habe ich dann mit Natalie (in Begleitung auf dem Rad) eine schöne 25km Runde um Glücksburg und Holnis gemacht. Den Lauf und einige Bilder davon könnt ihr auf meinem Instagram Account sehen. Am Sonntag stand dann ein gemeinsamer 12 km Lauf mit Natalie von Holnis (hier entstand auch das Titelbild) nach Wees auf dem Plan. 

 

 

 

Ausblick:

Am Sonntag findet wieder der Lauf rund um Ratekau statt. Hier wurden wir letztes Jahr beide 2. Wir sind gespannt,  wie es dieses Jahr dort läuft. Volker wird dort mein schärfster Konkurrent sein, denke ich. Möge der Bessere gewinnen. 

 

 

Euer 

 

Pascal

 

 

 

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Warum ein Vollzeit Job auch für amb. Hobbyläufer Vorteile hat

Warum ein Vollzeit Job auch für amb. Hobbyläufer Vorteile haben kann!
 
Es klingt ja immer so schön, der kann am Tag 2-mal Trainieren und hat den Rest des Tages frei. Profis können sich voll und ganz auf das Laufen konzentrieren. Aber ist es wirklich so schön, wie es immer dargestellt wird, oder hat es vielleicht nicht auch Vorteile, wenn man tagsüber einer Arbeit nachgeht und nur in seiner Freizeit ambitioniert läuft?
 

Finanzielle Sicherheit
Natürlich klingt es im ersten Moment schön, wenn man sein Hobby zu Beruf machen kann und sich voll und ganz auf diesen konzentriert. Wenn da nicht kleine Baustellen wären, die es eben nicht so einfach machen.
Da wäre zum einen das Geld. Bei einem Profisportler kommt das in der Regel von Sponsoren, dem DLV oder Verbänden. Alle sind eigentlich nur auf deine Leistung aus und wenn es mal nicht so läuft sind diese auch ganz schnell weg, oder kürzen die Höhe der Zahlungen.
Mein erstes Argument dafür ist die Finanzielle Sicherheit, die dir ein Vollzeitberuf gibt. Solltest du Krank werden, zahlt der Arbeitgeber oder später die Krankenkasse dein Gehalt weiter. Hier muss man sich keine Gedanken machen, das beruhigt doch sehr. Auch muss man nach einer Verletzung nicht so schnell wieder mit dem Training anfangen. Man kann sich Zeit lassen, da man nicht von Sponsorengeldern abhängig ist. Hierbei haben Profis doch schon oft gezeigt, dass sie Verletzungen eben nicht vollständig ausgeheilt haben, da ein Start bei Der WM oder Olympia kurz bevor steht und die Zeit dafür knapp wird. Auch langfristig schadet das dem Körper mehr, als das es hilft.

 

 

Tag viel kürzer
Als zweites Argument ist der Tag viel kürzer, wenn man einer Arbeit nachgeht. Die Zeit muss dann effektiv geplant werden und man macht sich dann auch weniger Gedanken um die Trainingseinheit. Sollte diese dann Abend nach 8 Stunden Arbeit mal nicht so gut laufen, kann man es immer noch auf den langen Arbeitstag schieben. Was aber führt ein Profi als Grund an, der den ganzen Tag frei hat, warum seine Trainingseinheit nicht lief? Auch macht man sich nicht so viele Gedanken um die Einheit an sich. Der Profi denkt den ganzen tag schon an die harte Einheit an Abend. Wir die arbeiten müssen, kommen Abends nach Hause ziehen uns um und machen es dann einfach. Denn selbst eine Einheit an einem Samstag Nachmittag spielt sich bei mir im Kopf schon morgens ab, wieso soll es beim Profi dann anders sein.
 

 

Ausruhen und die Beine hochlegen

Auch kann man sich (abgesehen von sehr körperlicher Arbeit) auf der Arbeit / im Büro als weiteres Argument auch nebenbei ausruhen und die Beine hochlegen. Des Weiteren „arbeite“ ich dort auch meist nebenbei mit meinen Füßen auf dem Massageball. Hier sorge ich dafür meine Fußmuskulatur zu stärken und gut zu durchbluten. Auch kann auf der Arbeit speziell darauf achten viel zu trinken und das eine und andere Nahrungsergänzungsmittel über den Tag verteilt einnehmen, wenn man z.B. morgens schon eine Einheit gelaufen ist.
 

 

Laufen weil wir es möchten
Wir Laufen weil wir es möchten. Ein Profi trainiert, weil er es muss, denn es ist schließlich sein Beruf, welchen er sich ausgesucht hat. Es ist was anderes Laufen zu können und nicht zu müssen. Damals bei der Bundeswehr in der Grundausbildung mussten wir laufen, das fühlte sich definitiv anders an und machte dann nicht mehr so viel spaß wie vorher. Da kann das Wetter draußen auch so schlecht sein wie es will, wenn man muss ist es eine andere Motivation, als wenn man es möchte.
 

 

Antrittsgelder und Siegprämien

Als letzten Punkt sei noch erwähnt, dass es toll klingt von Laufprämien/Siegpämien  leben zu können. Das können in Deutschland nur wenige und selbst wenn diese in den Jahren in denen es ohne Verletzung läuft, einiges ansparen können, bis zu Rente reicht es auch damit eben nicht. Dafür kann man den Laufsport auf Profiniveau einfach nicht zu lange absolvieren.
Natürlich freue ich mich auch über Antrittsgelder und Siegprämien, aber das kommt eben noch oben drauf und damit gönnt man sich dann eben neue Schuhe, Fahrten zu den Läufen oder gute Hotels. Der Stundenlohn daraus berechnet ist mit dem Trainingsaufwand weit unter Mindestlohn. Aber darauf kommt es uns als ambitionierte Hobbyläufer auch nicht an.
 
Wie ihr eben gelesen habt, hat es nicht nur Vorteile ein Profi im Laufsport zu sein. Ich bin mit meiner Rolle als ambitionierter Hobbyläufer sehr zufrieden. Zudem freue mich immer darüber im Verhältnis doch noch recht gut zu den Profis oder Läufern mit ihren speziellen Trainingslagern und mehr an Freizeit abzuschneiden.


Man muss immer bedenken, wer sein Hobby zum Beruf macht, hat kein Hobby mehr.  Aber das ist es aber, was ich liebe und noch viele Jahre betreiben möchte, neben meinem Beruf, der mir dafür die nötige Sicherheit, Gelassenheit und Abwechslung bietet vor allem nach einem Leben später mal ohne ambitioniertes Laufen weshalb auch immer…


 
Euer

Pascal

 


 
Danke auch an meine Unterstützer, die es mir noch leichter machen beides miteinander zu kombinieren:
 

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Unerwarteter Staffelsieg mit Familie Söth beim Flensburg liebt dich Marathon

Am Sonntag fand der 1. Flensburger liebt dich Marathon statt, bei dem Natalie und ich auch die Botschafter waren.

 

Kenia-Event

Am Samstag Abend waren wir bei Jan Fitschens Keniaevent in der Waldorfschule. Es war ein interessanter Beitrag und wir konnten auch persönliche Fragen an Jan stellen. Mega cooler Typ, der gerne öfter hier im Norden vorbeigucken darf...

 

Staffellauf

Ich war in der Staffel von Söth´s Bioland eingespannt.

Um 9:15h am Sonntag war der Start der Staffelläufer. Ich hatte 12,4 km (die ersten beiden Staffelabschnitte) vor mir. Nach 42 Minuten übergab ich dann auf Sina, die es wie alle sehr amüsant fanden, einen eigenen Fahrradfahrer vorweg zu haben. Als nächstes war dann Thore an der Reihe, dann Gunnar und zum Schluss durfte Mia den Staffelstab stolz ins Ziel bringen.

 

Auftaktsieg

Wir hatten es gemeinsam tatsächlich geschafft, das Führungsfahrzeug immer für uns zu beanspruchen und sogar als erste Staffel nach kurz über 3 Stunden einzulaufen.

Ich habe mich riesig für unsere Staffel gefreut, denn ich kann sagen, dass ich schon so einige Siege feinern durfte, aber so was erfüllt mich dann immer mit besonderer Freude. Wie man den Bild unten entnehmen kann, hatte damit wohl keiner gerechnet.  Bei solch einem Event auf dem Treppchen mit 4 weiteren sympatischen Laufbegeisterte aus einer Familie zu stehen, war Freue pur.

 

Überglücklich

Selbst ein Sieg in der Einzelwertung hätte mich nicht so erfüllen können, wie es der Sieg unser Staffel getan hat. Danke Gunnar an die Umsetztung meiner Idee mit der Staffelanmeldung. Außerdem danke für das Shirt, wie es sich für einen Biolandhof gehört, aus Bio-Baumwolle mit großem Werbeaufdruck auf dem Rücken, der mich doch gut warm gehalten hat, da ich immer dort meinen empfindliche Zone habe.

 

Bio-Erdbeeren

In den nächten Wochen macht in Ahrensviöl (Das Feld liegt an der Straße: Bi de School) übrigens das Bio Erdbeerfeld auf, wo man selber leckeree Bio Erdbeeen (garantiert ungespritzt) pflücken kann. Ich werde mir in den nächsten Tagen auch meine versprochenen Schalen dort abholen.

 

Euer Pascal

 

p.s. Danke Niels-Peter für die Fotos!

 

Ausblick:

 

Am Freitag laufe ich dann in Neumünster bei der Holstenköste. Hier sind Natalie und ich die Vorjahressieger. Ich habe in Neumünster schon einige gute Läufe bestreiten können. Der spannendste war der damals gegen Leif, wo wir nach 10 km zeitgleich in Ziel gekommen sind und wir dann beide als Sieger geehrt wurden. Ich bin gespannt was mich 2017 erwartet.

LM 5000m in Itzehoe ohne mich

Am Samstag fanden in Itzehoe die Landesmeisterschaften über 5.000m ohne mich statt. Ich war überraschend letztes Jahr erster geworden. Auch letztes Jahr waren es 27 Grad im Schatten und auf der Bahn über 35 ohne Schatten.

 

Ich hatte mich mit Natalie spontan dazu entschieden bei diesen "krassen" Bedingungen nicht zu starten. Unsere Gesundheit lag uns hier an erster Stelle.

Natürlich ist es schwer für sich so eine Entscheidung zu treffen, da ich mir nach den Starterlisten einen Platz unter den ersten drei definitiv zugetraut hätte. 

 

Aber auch eine Vernunftentscheidung muss gelernt werden. Nicht jeden Wettkampf bei so heißen Temperaturen mitzunehmen. 

 

Wir hatten alternativ ein schönes Wochenende. Haben einiges für unsere Hochzeit besorgen können und Abends waren wir noch im Musical (siehe Foto).

Am Sonntag gab es dann das versprochene Tennismatch, welches ich Natalie damals in Korschenbroich zugesagt hatte. Später waren wir zur Abkühlung noch im Freibad, auch das gehört dazu, mal was alternatives machen, denn wir laufen, weil es uns Spaß macht und weil wir es noch ewig machen wollen.

 

Aber auch hierbei darf "das normale Leben" eben nicht vergessen werden.

 

Euer 

 

Pascal

 

Holstenkösten Lauf mal anders